Die Schwaben-Piranhas Reutlingen sind ein offizieller Fanclub des VfB Stuttgart mit derzeit exakt 92 Mitgliedern (Stand vom 28.03.2026).
Die Erfolge Deutschlands bei WM- und EM- Endrundenturnieren im Männerfußball
Eine deutsche Fußball- Nationalmannschaft ist vor dem zweiten Weltkrieg bei drei Olympischen Spielen (1908 und 1912 sowie 1928 und 1936) und zwei FIFA-WM Weltmeisterschaften (1934 und 1938) aufgelaufen. Bis auf Platz drei bei der WM 1934 in Italien schnitt sie aber nicht sonderlich erfolgreich ab. Der erste Reichstrainer (Otto Nerz) hat die Mannschaft ab 1924 betreut, wurde aber nach dem frühen Ausscheiden bei der Olympiade 1936 in Berlin durch Sepp Herberger, seinem Assistenten ab 1933, ersetzt. Herberger war sechs Wochen vor der WM 1938 in Frankreich wurde „gezwungen“, mit sechs Deutschen und fünf Österreichern in der Startelf aufzulaufen. Durch den „politischen und militärischen“ Anschluss von Österreich an Deutschland (1938) löste Österreich seinen eigenen Fußball-Verband im Frühjahr 1938 auf und verlor dadurch seine FIFA- Mitgliedschaft. Herberger gelang es nicht mehr, daraus „in der Kürze der Zeit eine Einheit zu formen“. Das Auftaktspiel gegen die Schweiz endete 1:1. Daher musste es entsprechend den damaligen FIFA-Statuten wiederholt werden, Dieses Spiel ging dann mit 2:4, „sehr zur Schadenfreude des Pariser Publikums“, wie der DFB aus seiner Homepage schreibt, verloren. Die WM 1938 war damit für Deutschland zu Ende, bevor sie richtig begonnen hatte. Die WM 1942 fiel aus, der Fußball insgesamt ruhte. Mit Ende des 2. Weltkriegs verlor der DFB auch seine Mitgliedschaft in der FIFA, eine weitere politische Entscheidung der FIFA. Der DFB wurde im März 1950 (in Stuttgart) wieder gegründet, war aber bei der ersten FIFA-WM nach dem Krieg (1950) nicht startberechtig, da der FIFA-Kongress die Wiederaufnahme Deutschlands erst nach dieser WM im Herbst 1950 (einstimmig) beschloss.
