VfB Stuttgart
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„Wir setzen uns keine Limits“
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„Wir setzen uns keine Limits“
Jamie Leweling ist ehrgeizig, möchte sich stetig verbessern – und durchlebt einen Reifeprozess, wie er im STADION AKTUELL-Gespräch erzählt.Ein Sponsorentermin am Flughafen, danach ein Interview, nach dem Training noch ein paar Foto- und Autogrammwünsche. Jamie Leweling ist viel gefragt in diesen Tagen. Das hängt auch mit seiner Entwicklung zusammen: Im Sommer 2023 zum VfB gekommen, im Herbst 2024 als Nationalspieler debütiert, im Mai 2025 mit dem VfB den DFB-Pokal gewonnen und aktuell nur noch einen Scorerpunkt davon entfernt, seine persönlich beste Bundesliga-Saison zu spielen. Kurz vor dem Heimspiel amSonntag, ab 15.30 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, gegen den SC Freiburg spricht der Offensivakteur im STADION AKTUELL-Interview.
Hallo Jamie, bei unserem Interviewtermin hast du einen Blick in das von Premium-Partner „SunExpress“ gestaltete VfB-Flugzeug geworfen. Wie fühlt es sich an, damit auf die Reise durch Europa zu gehen?
Jamie: „Das ist auf jeden Fall etwas Besonderes. Und es zeigt, dass die Aufmerksamkeit für den VfB weiterhin wächst. Mit unseren Leistungen möchten wir dafür sorgen, dass wir im ‚VfBExpress‘ noch die eine oder andere internationale Reise durch Europa absolvieren können. Wir haben uns jedenfalls sehr gefreut, als wir das erste Mal mit der Maschine unterwegs waren.“
Die nächste Runde in der UEFA Europa League ist erreicht. Laut deiner Aussage vom Mai 2025 auf dem Stuttgarter Schlossplatz soll das nur eine Zwischenetappe sein …
Jamie: „Diese Aussage wird mich noch eine Weile verfolgen (lacht). Aber das ist vollkommen okay, ich stehe dazu. Ich habe in dem Moment einen großen Traum ausgesprochen – einen Traum, für den es sich lohnt, hart zu arbeiten und bei dem gewiss auch ein ordentliches Quäntchen Glück dazugehören muss. Grundsätzlich macht es der gesamten Mannschaft viel Freude, in einem internationalen Wettbewerb mitzumischen und dort auszuloten, wie weit es gehen kann, wenn wir bereit sind, alles zu investieren. Auch die jüngsten Aussagen von ‚Demi‘ (Ermedin Demirovic, Anm. d. Red.) fand ich daher sehr treffend.“
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Welche Aussagen meinst du konkret?
Jamie: „Er hat in einem Interview gesagt, er nehme unsere Mannschaft seit dem Pokalsieg noch einen Tick fokussierter wahr. Es herrsche in jedem Training eine hohe Bereitschaft vor, besser werden zu wollen. All das unterstreiche ich. Wir fordern uns gegenseitig, aber unterstützen uns auch sehr – es macht Freude, ein Teil dieser Entwicklung zu sein.“
Was sind aus deiner Sicht die Gründe für die aktuelle Form?
Jamie: „Jeder Spieler nimmt seine Rolle nicht nur an, sondern füllt sie auch aus. Das Trainingsniveau ist hoch, wir versuchen, uns gegenseitig auf das nächste Level zu pushen. Wir wissen, dass wir nur als Mannschaft erfolgreich sein und unsere Ziele erreichen können. Das Miteinander ist ein ganz wichtiger Faktor – momentan gelingt es uns gut, zur richtigen Zeit fokussiert zu sein und auf ‚Wettkampfmodus‘ zu schalten sowie ab und an auch mal einen kleinen Spaß einzubauen.“
Jetzt sind wir neugierig: Welcher Spaß wird ab und an auf deine Kosten gemacht?
Jamie: „Grundsätzlich kriegt jeder Spieler mal den einen oder anderen lustigen Spruch ab. Ein Spezialist dafür ist Deniz (Undav, Anm. d. Red.), er ist einfach extrem gut darin, einerseits mit Leistung vorwegzugehen und andererseits für eine gewisse Lockerheit zu sorgen. Zu mir sagt er gerne, ich hätte zu wenig Technik – da übertreibt er natürlich, und das weiß er auch. Gleichzeitig kitzelt er einen damit ja auch ein bisschen, was manchmal gar nicht so verkehrt ist.“
Fleißig gearbeitet hast du an deiner Schusstechnik – mit Erfolg, wenn wir an deine Auswärtstore beim 4:0 in Bremen oder jüngst beim 3:0 in Mönchengladbach zurückdenken. Woran hast du konkret gefeilt?
Jamie: „Mir ging es darum, meine Abschlüsse in verschiedenen Situationen und aus verschiedenen Positionen heraus zu verbessern. Aus der Distanz, nach einer Ballmitnahme im hohen Tempo, mal mit und mal ohne Gegnerdruck. Ich habe sowohl in der Sommerpause als auch in der kurzen Winterpause ein paar Extraschichten eingelegt. Und auch nach manchen Trainingseinheiten schnappe ich mir den Ball und übe einige Abschlüsse – oft zusammen mit ‚Calle‘ (Pascal Stenzel, Anm. d. Red.), der eine begnadete Schusstechnik hat und mit dem ich mich gerne darüber austausche.“
Hast du noch andere Aspekte in deinem Leben optimiert?
Jamie: „Ja, das habe ich. Manche sagen, ich sei erwachsener geworden, ich würde es als Reifeprozess bezeichnen. Ich habe an ein paar Stellschrauben gedreht, die wichtig für meine Leistungsfähigkeit sind. Ich werde bald 25 Jahre alt, das ist im Fußball kein total junges Alter mehr. Ich möchte Verantwortung übernehmen – für das Team und mich. Dazu gehören Professionalität und Vorbildfunktion.“
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In welchen Bereichen bist du noch professioneller geworden?
Jamie: „Zwar habe ich mich schon immer sehr mit dem Fußball befasst und im Training richtig Gas gegeben, aber besonders die Vor- und Nachbereitung von unseren Einheiten gehe ich nun noch bewusster an. Zudem achte ich stärker auf meinen Schlaf, gehe etwas früher ins Bett. Bei der Ernährung lasse ich Süßigkeiten größtenteils weg und trinke fast nur noch Wasser. Ich bin überzeugt, dass sich in einzelnen Bereichen ein, zwei Prozent herausholen lassen, die wiederum in Summe einen großen Einfluss auf das Gesamtpaket haben.“
In der aktuellen Bundesliga-Saison hast du bereits neun Scorerpunkte gesammelt und liegst damit teamintern auf Rang zwei hinter Deniz Undav. Wie beurteilst du die Situation des VfB in der Liga?
Jamie: „Wir haben uns – wie in den beiden anderen Wettbewerben auch – eine gute Ausgangsposition erarbeitet und sind wirklich ordentlich in das neue Jahr hereingekommen. In der Bundesliga haben wir 2026 nur gegen Union Berlin remis gespielt, alle anderen Partien konnten wir gewinnen und haben gute Leistungen gezeigt. Diesen Flow wollen wir aufrechterhalten. Es herrscht eine gute Energie im Team. Das ist genau die richtige Basis, um im vorderen Tabellendrittel dabeizubleiben. Wir setzen uns keine Limits.“
Sehr klar hast du dich auch positioniert, als es zuletzt Gerüchte über eine Anfrage des englischen Premier-League-Clubs FC Bournemouth für dich gab. Wie kam es dazu?
Jamie: „Der Markt ist, wie er ist. Damit habe ich gelernt, umzugehen und betrachte es als Wertschätzung, dass meine Leistung und Entwicklung gesehen werden. Für mich war und ist ein Wechsel aktuell kein Thema. Ich fühle mich beim VfB und in Stuttgart sehr wohl, ich komme auf viel Spielzeit und mache Schritte nach vorne, ich bin hier zum Nationalspieler gereift und wir haben uns als Mannschaft noch einiges vorgenommen.“
Am Sonntag gastiert der SC Freiburg in der MHP Arena – und somit ein Team, das ebenfalls weiterhin in der UEFA Europa League vertreten ist. Was erwartest du für eine Begegnung?
Jamie: „Das wird eine schwierige und intensive Partie. Die Erinnerung an das Hinspiel ist noch frisch: Obwohl wir in Freiburg in Führung gingen, haben wir uns dort schwergetan und unterlagen letztlich 1:3. Das möchten wir natürlich korrigieren, es diesmal weitaus besser hinbekommen – und anschließend mit unseren Fans gemeinsam jubeln.“
Zum Abschluss blicken wir in die ferne Zukunft: Im Sommer 2026 findet die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko statt. Inwiefern ist es ein Ziel von dir, zum deutschen WM-Kader zu gehören?
Jamie: „Natürlich ist das ein Ansporn und natürlich möchte ich bei diesem Turnier zum deutschen Team gehören. Es würde mir sehr viel bedeuten, eine WM spielen zu dürfen, aber der Weg dorthin führt nur über Leistung und Fleiß. Es macht wenig Sinn, zu sehr über die WM nachzudenken. Wichtig ist, in möglichst jedem Spiel abzuliefern und sich weiterzuentwickeln – daher ist es auch top, dass wir mit dem VfB international eine Runde weiter sind. Je erfolgreicher wir als Team in dieser Saison unterwegs sind, desto größer ist auch die individuelle Chance, ein WM-Ticket zu lösen.“
Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der „stadion aktuell“
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stadion aktuell | Bundesliga 2025/2026 | 20. Spieltag
Wer in den 56 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Sonntag, 1. Februar 2026, 15.30 Uhr, gegen den SC Freiburg einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
Weitere Themen sind:
- Jamie Leweling: Zeitreise und Idole
- Poster: Jamie Leweling
- Zu Gast: SC Freiburg
- VfB-Stiftung: Beteiligung zum 22. Erinnerungstag
- VfB-Frauen: Interview Maxi Rall
- Nachwuchs: Vertragsverlängerungen und Debüt
- Historie: 100 Jahre Brustring
- MHP Arena: Konzert-Highlight mit Helene Fischer
Übrigens: Für die VfB-Magazine „stadion aktuell“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ im App Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.
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Ticketinfos für die Playoffs
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Ticketinfos für die Playoffs
Der VfB Stuttgart steht in den Playoffs der UEFA Europa League. Alle Informationen zum Ticketverkauf für die bevorstehenden K.o.-Spiele:Erstmals seit 13 Jahren steht der VfB wieder in der K.o.-Runde eines europäischen Wettbewerbs. Bereits am Freitag, 30. Januar 2026, wird es erneut spannend: Um 13 Uhr wird im Schweizer Nyon ermittelt, wer der nächste Gegner für die Jungs aus Cannstatt in der UEFA Europa League sein wird. Schon jetzt stehen die Rahmendaten für die Playoff-Runde fest: Das Hinspiel wird am Donnerstag, 19. Februar 2026, stattfinden und ein Auswärtsspiel sein. Das Rückspiel um den Einzug ins Achtelfinale findet am Donnerstag, 26. Februar 2026, in der MHP Arena statt.
Die Vorbereitungen für diese beiden Spiele laufen bereits. Damit alle Fans rechtzeitig planen können, stehen die Ticketverkaufsphasen für Heim‑ und Auswärtsspiel bereits fest.
Tickets für das Auswärtsspiel am 19. Februar 2026
- Auswärts-Dauerkartenbesitzer: Auswärts-Dauerkartenbesitzer mit Euro-Option werden per Mail kontaktiert und erhalten ein Vorkaufsrecht auf ein Ticket.
- Offizielle Fanclubs: Sofern das Kartengkontingent für Gäste groß genug ist, startet bereits am Freitag, 30. Januar 2026, nach der Auslosung die Bewerbungsphase. Sie läuft bis zum 3. Februar 2026. Weitere Infos folgen per Mail.
- Mitglieder: Sofern das Kartengkontingent für Gäste groß genug ist, startet der Ticketverkauf voraussichtlich am Freitag, 6. Februar 2026.
Tickets für das Heimspiel am 26. Februar 2026
- Inhaber des 4er-Pakets: Inhaber des 4er-Pakets für die Ligaphase können sich bereits ab Montag, 2. Februar 2026, 9 Uhr, ihren Platz für das Heimspiel in den Playoffs sichern. Bis einschließlich Montag, 9. Februar 2026, 13 Uhr, kann von dem Vorkaufsrecht auf die persönlichen Stammplätze über den VfB-Ticketshop Gebrauch gemacht werden.
- Offizielle Fanclubs:Offizielle Fanclubs können sich ab Montag, 2. Februar 2026, 9 Uhr, für Tickets bewerben. Die Bewerbungsphase hierfür endet am 5. Februar 2026.
- Mitglieder:VfB-Mitglieder haben ab Mittwoch, 11. Februar 2026, die Möglichkeit, im VfB-Ticketshop Tickets zu erwerben. Es sind maximal zwei Tickets pro Mitglied erwerbbar.
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Rabatt von 25 Prozent auf das UEFA Europa League-Trikot
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Rabatt von 25 Prozent auf das UEFA Europa League-Trikot
Die Vorfreude auf die bevorstehenden K.o.-Spiele ist groß. Passend dazu gibt es ausgewählte Fanartikel aus dem „europäischen Sortiment“ mit Rabatt.Mit dem Brustring durch Europa! Zum ersten Mal seit 13 Jahren steht der VfB wieder in der K.o.-Runde eines europäischen Wettbewerbs. Mindestens eine weitere Runde geht es in der UEFA Europa League mit den weiß-roten Fans auf die Reise. Für die bisherige Unterstützung in ganz Europa möchte der Club aus Cannstatt „Danke!“ sagen und hat sich etwas Besonderes einfallen lassen: Ab sofort gibt es bis einschließlich Sonntag, 1. Februar 2026, stolze 25 Prozent Rabatt sowie einen gratis Spielerflock auf entsprechende UEFA Europa League-Trikots.
Gutscheincode lautet „EUROPA25“
Dieser „Schwaben-Deal“ lässt sich mit dem Gutscheincode „EUROPA25“ sichern – nur im offiziellen VfB-Onlineshop. Übrigens: Stöbern lohnt sich – auch weitere Artikel aus dem „europäischen Sortiment“ sind reduziert.
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Alexander Wehrle bleibt Aufsichtsratsvorsitzender der DFB GmbH & Co. KG
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Alexander Wehrle bleibt Aufsichtsratsvorsitzender der DFB GmbH & Co. KG
Alexander Wehrle bleibt Vorsitzender des Aufsichtsrats der DFB GmbH & Co. KG. Auf seiner Sitzung am heutigen Freitag in Frankfurt am Main beschloss das DFB-Präsidium, den VfB-Vorstandsvorsitzenden für eine weitere Amtszeit, seine dritte, zu berufen.Alexander Wehrle war am 29. April 2022 vom DFB-Präsidium an die Spitze des neu eingerichteten Aufsichtsrats der DFB GmbH & Co. KG gesetzt und am 8. März 2024 für eine zweite Amtszeit berufen worden. In den Vereinbarungen des Gesellschaftervertrages ist für den Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden eine Amtszeit von jeweils zwei Jahren festgelegt, so dass nun abermals eine Neuberufung anstand.
Zudem rücken Manfred Schnieders und Steffen Schneekloth als weitere Mitglieder in den Aufsichtsrat der DFB GmbH & Co. KG. Schnieders, Präsident des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) und Vizepräsident des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV), wurde vom DFB-Präsidium in den Aufsichtsrat berufen. Schneekloth, Mitglied des Präsidiums des DFL e.V. und des DFB-Vorstands sowie Präsident von Holstein Kiel, wurde von der DFL Deutsche Fußball Liga berufen. Zuvor wurde bereits Dr. Christoph Kern, der Präsident des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV), von der Konferenz der Regional- und Landesverbandspräsidenten als weiteres Mitglied in den Aufsichtsrat entsandt.
Dem Aufsichtsrat gehören nun Alexander Wehrle (Aufsichtsratsvorsitzender), Thomas Bergmann, Peter Frymuth, Oke Göttlich, Dr. Christoph Kern, Dr. Marc Lenz, Celia Sasic, Ralph-Uwe Schaffert, Steffen Schneekloth, Manfred Schnieders, Matthias Schöck, Prof. Dr. Silke Sinning, Heike Ullrich und Hermann Winkler an. Die Gesellschafterversammlung bilden Bernd Neuendorf (Vorsitz), Oliver Leki, Hans-Joachim Watzke und Ronny Zimmermann.
Die DFB GmbH & Co. KG ging im Januar 2022 aus einer Formwandlung der DFB GmbH und der Ausgliederung der wirtschaftlichen Aktivitäten aus dem DFB e.V. hervor. Als 100-prozentige Tochtergesellschaft des Deutschen Fußball-Bundes bündelt die neue Gesellschaft seine wirtschaftlichen Aktivitäten und digitalen Geschäftsfelder. Die DFB GmbH & Co. KG umfasst die fünf Geschäftsbereiche Nationalmannschaften & Akademie, Spielbetrieb, Marketing, Vertrieb & Events, IT & Digitales und Finanzen & Controlling. Als Geschäftsführer fungieren der Vorsitzende der Geschäftsführung Dr. Holger Blask, CFO/COO Stephan Grunwald, Manuel Hartmann und der stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsführung Andreas Rettig.
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Matchfacts: Wieder keine Punkteteilung?
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Matchfacts: Wieder keine Punkteteilung?
Im Februar 2019 teilten sich der VfB und der SCF letztmals die Punkte. Nun kommen beide Teams mit dem Rückenwind aus sechs ungeschlagenen Bundesliga-Spielen zum Baden-Württemberg zusammen. Welche Serien bleiben bestehen?Die Top 3 zu VfB gegen SC Freiburg:
- Der VfB gewann beide Heimspiele gegen den SCF unter der Leitung von Cheftrainer Sebastian Hoeneß deutlich: 5:0 und 4:0
- Der VfB ist seit sechs Bundesliga-Partien ungeschlagen
- Für das Spiel sind noch Tickets im freien Verkauf erhältlich
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Blick zurück: Es gibt immer einen Sieger
In den vergangenen zwölf Pflichtspielen zwischen dem VfB und dem SC Freiburg gab es stets einen Sieger – viermal gewann der VfB, achtmal der SCF. Die Jungs aus Cannstatt gewannen aber beide Heimspiele unter Cheftrainer Sebastian Hoeneß gegen Freiburg deutlich: 5:0 im September 2023 sowie 4:0 im Januar 2025. Das bislang letzte Aufeinandertreffen im September 2025 gewann Freiburg mit 3:1. Ermedin Demirovic hatte den VfB in Führung gebracht. Sein Hackentreffer wurde wenig später in der ARD-Sportschau zum „Tor des Monats“ gewählt.
Wiedersehen: Heimkehr für den SCF-Coach
Zwischen 2005 und 2008 lief der gebürtige Bietigheimer und heutige Cheftrainer des SC Freiburg, Julian Schuster, im Brustringdress auf. Zunächst spielte er für die U21, später auch dreimal für die Profis des VfB. Freiburgs Ersatztorhüter Florian Müller verbrachte zwischen 2021 und 2023 zwei Spielzeiten beim VfB und absolvierte dabei 52 Pflichtspiele.
Aufseiten des VfB stehen nach dem kürzlichen Abgang von Yannik Keitel zum FC Augsburg noch drei Spieler im Kader, die auf eine Vergangenheit beim SC Freiburg zurückblicken: Pascal Stenzel (von 2016 bis 2019) spielte ebenso für die Breisgauer wie Ermedin Demirovic (2020 bis 2022). Sommer-Neuzugang Noah Darvich wurde in der Jugend des Sport-Clubs ausgebildet und trug das Trikot des SC Freiburg von 2017 bis 2023.
Tore: Zuletzt immer mindestens vier Treffer
148 Tore in 47 Bundesliga-Spielen bedeuten einen Schnitt von 3,15 Treffern pro Partie. Mehr als sechs Tore fielen noch in keinem Duell zwischen dem VfB und dem SC Freiburg. Zweimal gewann der VfB mit 4:2 (Oktober 1996 und August 2009), einmal trennten sich die Teams 3:3 (September 2018). In den vergangenen fünf Spielen fielen immer mindestens vier Treffer.
Serie: VfB seit sechs Spielen ungeschlagen
Der VfB ist seit sechs Bundesliga-Spielen ungeschlagen (vier Siege, zwei Remis), die längste Serie der Jungs aus Cannstatt seit Januar bis April 2024 (damals elf Spiele). In diesem Zeitraum sammelte der VfB 14 Punkte und kassierte nur vier Gegentore – nur die TSG Hoffenheim sammelte in dem Zeitraum mehr Punkte (16) und kassierte weniger Gegentore (drei).
Trainerstimmen: Respekt auf beiden Seiten
Sebastian Hoeneß, Cheftrainer des VfB, sagt: „Wir freuen uns auf das Spiel, die Fans werden am Sonntag sicherlich erneut für eine beeindruckenden Atmosphäre sorgen. Wir wollen die Freiburger in der Tabelle auf Abstand halten, dazu wird eine absolute Top-Leistung notwendig sein.“
Julian Schuster, Cheftrainer beim SC Freiburg, sagt: „Stuttgart hat sich im Laufe der Saison sehr stabilisiert, die Mannschaft hat sich gefunden. Das wird die nächste herausfordernde und reizvolle Aufgabe bei einer Mannschaft mit viel Qualität.“
Zuschauer: Freier Verkauf gestartet
Für das Heimspiel am Sonntag läuft der freie Verkauf. Karten sind noch in verschiedenen Kategorien verfügbar.
Wetter: Ungemütlich, aber trocken
Allzu angenehm werden die Temperaturen am Sonntag nicht. Sie bewegen sich zwischen 0 und 5 Grad Celsius. Immerhin soll es trocken bleiben.
Freier Verkauf für das Baden-Württemberg-Duell
Für das Bundesliga-Heimspiel am Sonntag, 1. Februar 2026, um 15.30 Uhr, gegen den SC Freiburg sind noch Tickets in verschiedenen Kategorien verfügbar.
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Übertragung
VfB-Kanäle
TV/Stream
Radio
- Sportschau
- ARD-Audiothek
- Die Neue 107.7
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Besucherinfos: VfB – SC Freiburg
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Besucherinfos: VfB – SC Freiburg
Zweites Heimspiel der Bundesliga-Rückrunde, der VfB empfängt den SC Freiburg. Eine frühe Anreise und ein früher Arenazutritt werden am Sonntagnachmittag ausdrücklich empfohlen.Zutritt zur Arena
Taschen größer DIN-A4 dürfen nicht mit in die Arena genommen werden. Durch intensive Personenkontrollen kann es zu längeren Wartezeiten an den Einlässen kommen. Der Arenazutritt ist am Sonntag, ab 13.30 Uhr, möglich. Bitte beachtet, dass ein Zutritt zur Cannstatter Kurve in Fankleidung des Gastvereins nicht gestattet ist.
Die aktuelle Stadionordnung ist hier abrufbar
Tickets
Für das Bundesliga-Heimspiel gegen Freiburg läuft der freie Verkauf. Noch sind Tickets in verschiedenen Kategorien verfügbar.
Hier geht's direkt zum Ticketshop
Catering
Um Wartezeiten zu reduzieren, wurden einzelne Kassen auf bargeldlose Bezahlmittel umgestellt. An jedem Kiosk bleibt jedoch mindestens eine Kasse auch für die Barzahlung geöffnet.
Merchandise-Stand
Anfang Oktober 2025 wurden die VfB-Merchandising-Stände in der MHP Arena und im Umfeld davon auf ein bargeldloses Bezahlsystem umgestellt. Barzahlungen sind seitdem nur noch im Fancenter möglich!
Fantreff auf Parkplatz P3
- Anlaufstelle für Mitglieder und Fans auf P3 (vor dem Clubrestaurant)
- lockeres Ambiente mit Musik und Sitzgelegenheiten
- Ab drei Stunden vor Anpfiff, also 12.30 Uhr
- VfB-Goodies zum Mitnehmen und Verlosungen für Mitglieder und Fans
Einschränkungen im ÖPNV
Stuttgart-Vaihingen-Böblingen an sechs Wochenenden für Zugverkehr gesperrt: Wegen Arbeiten für den zukünftig digitalen Zugbetrieb im Bereich von Stuttgart-Vaihingen ist die Bahnstrecke zwischen Stuttgart-Vaihingen und Böblingen noch an den Wochenenden 31. Januar/1. Februar, 7./8. Februar, 14./15. Februar und 21./22. Februar jeweils von freitags, 21 Uhr, bis montags, 5 Uhr, komplett für den Zugverkehr gesperrt. Zusätzlich ist an den Wochenenden 31. Januar/1. Februar und 7./8. Februar, auch kein Zugverkehr auf der Flughafenstrecke zwischen Stuttgart-Vaihingen und Filderstadt möglich.
Zur Abreise setzt die S-Bahn Stuttgart Sonderzüge ein
S1 Richtung Wendlingen(N) ab Bad Cannstatt (Abfahrt 17.46 Uhr und 18.25 Uhr) und Neckarpark (Abfahrt 17.52 Uhr und 18.28 Uhr).
S1 Richtung Schwabstraße ab Neckarpark (Abfahrt 17.50 Uhr und 18.10 Uhr) und Bad Cannstatt (Abfahrt 17.55 Uhr und 18.16 Uhr).
Die DB empfiehlt, jeweils vor Fahrtantritt die Betriebslage sowie die aktuellen Verbindungen in der elektronischen Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn und des VVS oder in den Apps DB Navigator und VVS Mobil zu überprüfen.
Anfahrt und Parken
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Die Sperrung der Mercedesstraße erfolgt am Sonntag, um 12 Uhr. Bereits ab 9 Uhr am Sonntagmorgen greift das Halteverbot entlang der Straße.Bitte beachtet zusätzlich den beigefügten Parkplan.
Alle Infos zur Anfahrt sind hier zusammengefasst
Weiß-roter Fanbus: Ausbau der Route Alb-Donau
Der VfB bleibt dran – der weiß-rote Fanbus fährt auch 2026 weiter und zunächst bis zum Ende der laufenden Saison. Damit geht das beliebte Angebot in die Verlängerung und bringt VfB-Fans weiterhin sicher, bequem und direkt zu den Heimspielen in der MHP Arena. Die Alb-Donau-Route konnte ausgebaut werden und startet nun in Biberach an der Riß mit einem weiteren Zwischenhalt in Laupheim.
Die Busse sind circa 90 Minuten vor Anpfiff am Stadion und starten 45 Minuten nach Abpfiff wieder zurück. Das Angebot gilt bei allen Heimspielen in der Bundesliga, der UEFA Europa League und im DFB-Pokal – damit jeder Spieltag ein kompletter weiß-roter Erlebnis-Tag wird.
Bucht eure Fahrt direkt beim jeweiligen Busunternehmen (*) über die gewünschte Route:
ROUTE #1: Tübingen – Reutlingen – Metzingen
ROUTE #2: Biberach - Laupheim - Ulm – Geislingen – Göppingen
ROUTE #3: Heidenheim – Aalen – Schwäbisch Gmünd
ROUTE #4: Künzelsau – Öhringen – Heilbronn
(*) Der Vertrag entsteht nicht mit dem VfB Stuttgart, sondern direkt mit dem jeweiligen Busunternehmen.
„VfB Bike-Garage“ ab zwei Stunden vor Anpfiff nutzbar
- 400 kostenfreie, überwachte Stellplätze im Parkhaus P5
- Fahrradhelme können am Rad gelassen werden, alternativ gibt es begrenzte Aufbewahrungsmöglichkeiten an der MHP Arena
- Geöffnet von 13.30 Uhr bis zwei Stunden nach Spielende
- Umkleidemöglichkeit vorhanden
Zusammen für nachhaltige Mobilität
Mit „stella-sharing“, dem E-Moped-Sharing der Stadtwerke Stuttgart, steht VfB-Fans ab sofort eine neue emissionsarme und flexible Anreiseoption zu den Heimspielen in der MHP Arena zur Verfügung.
Für die Anreise werden neue Abstellzonen rund um die MHP Arena eingerichtet. Damit bietet der VfB allen stella-Nutzern eine komfortable und emissionsarme Alternative zur Fahrt mit dem eigenen Auto. Zudem profitieren VfB-Mitglieder: Die einmalige Registrierungsgebühr für die Nutzung der stella-Flotte entfällt.
Anreise mit Belohnung
Der VfB belohnt die umweltschonende An- und Abreise bei Heimspielen auch im Jahr 2026 – teilnehmende Fans erhalten einen Coupon für ein Wasser über die ummadum App, wenn sie ihre Anreise mit einem der folgenden Verkehrsmittel tracken:
- ÖPNV
- Fahrrad
- zu Fuß
- in einer Fahrgemeinschaft
Bisher erhaltene und noch nicht eingelöste Coupons, auch für Softgetränke, behalten bis zum Saisonende ihre Gültigkeit. Der Coupon ist an einem der stationären Kioske in der MHP Arena einlösbar.
Jetzt mitmachen und der Ummadum-Community beitreten
Verhalten in der Arena
Damit alle Fans die Zeit im Stadion genießen können, möchten wir euch bitten, stets Rücksicht aufeinander zu nehmen. Respektiert die Bedürfnisse eurer Sitznachbarn und sorgt dafür, dass das Stadion ein Ort bleibt, an dem sich alle wohlfühlen. Dies betrifft in erster Linie das strikte Einhalten der rauchfreien Blöcke und das dauerhafte Stehen in den Sitzplatzbereichen. Gemeinsam schaffen wir eine Atmosphäre, die von Fairness, Respekt und Zusammenhalt geprägt ist, gerade auch für die jüngeren Besucher der Begegnung. Vielen Dank für eure Unterstützung und euer Verständnis.
Der VfB Stuttgart wünscht ein stimmungsgeladenes Bundesliga-Heimspiel gegen den SC Freiburg!
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„Gegen die Besten der Liga“
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„Gegen die Besten der Liga“
U21-Trainer Nico Willig freut sich auf das Auswärtsspiel beim Tabellendritten SC Verl am Sonntag und das Aufeinandertreffen zweier Teams mit ähnlicher Spielphilosophie.Für die U21 steht am Sonntag das zweite Auswärtsspiel in Folge auf dem Programm. Um 16:30 Uhr wird die Partie beim SC Verl in der Sportclub-Arena angepfiffen (live bei MAGENTA Sport).
„Von der fußballerischen Spielanlage ist Verl die Topmannschaft der Liga, sie spielen total attraktiv. In vielen Dingen sind sie auch ein Vorbild für uns, wie sie das Spiel mit Ball gestalten und Torgefahr kreieren. Da sind sie etwas reifer als wir“, sagt U21-Trainer Nico Willig vor dem Spiel und fügt an: „Die Philosophien beider Mannschaften sind sehr ähnlich, beide wollen den Ball haben, wollen dem Gegner den Ball früh abnehmen. Es wird ein ausgeglichenes Spiel werden, das vielleicht zum Schlagabtausch wird. Wir werden mit offenem Visier das Spiel bestreiten. Nach den beiden Niederlagen, in denen beide Mannschaften sehr defensiv angelegt waren, ist es vielleicht ganz gut, dass wir jetzt auf ein spielstarkes Team treffen und wir nicht wieder ein Bollwerk bespielen müssen. Wir freuen uns auf das Spiel, da es das Spiel gegen die Besten der Liga ist.“
Premiere für Verl
Am 20. Spieltag dieser Saison schaffte der SC Verl historisches: Erstmals seit dem Aufstieg in die 3. Liga im Sommer 2020 stand der SC an der Tabellenspitze. 38 Punkte hat die Mannschaft von Trainer Tobias Strobl, der im Sommer auf den zu Preußen Münster gewechselten Alexander Ende folgte, bereits auf der Habenseite. Damit rangieren die Ostwestfalen aktuell auf dem dritten Tabellenplatz, nachdem es am vergangenen Sonntag eine 1:2-Niederlage beim SV Wehen Wiesbaden gab – die erste Niederlage seit Ende September. Ebenfalls ohne Punkte und mit demselben Ergebnis musste die U21am vergangenen Samstag die Rückreise aus Ingolstadt antreten. Wer am Sonntag in Verl auflaufen kann, ist noch nicht klar, denn Samuele di Benedetto ist krank und Michael Glück kann aufgrund von Sprunggelenksproblemen nicht trainieren. Im Hinspiel trennten sich beide Teams 1:1 und auch in der Vorsaison gingen beide Begegnungen Unentschieden aus (2:2 und 1:1).
Beste Offensive der Liga
Mit 50 erzielten Toren stellt der SC Verl die treffsicherste Offensive der 3. Liga. Beste Torschützen sind Alessio Besio und Berkan Taz mit jeweils neun sowie Jonas Arweiler mit acht Treffern. Zudem schickt Trainer Tobias Strobel die drittjüngste Mannschaft der 3. Liga aufs Feld. „Oldie“ des Teams ist Abwehrspieler Niko Kijewski mit 29 Jahren und so kommen die Schwarz-Weißen auf ein Durchschnittsalter von 24,6 Jahren bei den eingesetzten Spielern. Nach den Winter-Abgängen von Ethan Kohler (Werder Bremen II; Leihende), Chilohem Onuoha (1. FC Köln; Leihende) und Dominik Steczyk (Académico de Viseu FC) kamen mit Raphael Araoye (Bristol City U21), Antonio Foti (Borussia Dortmund II) und Marco Wörner (SC Paderborn 07; Leihe) drei Spieler hinzu.
Faninfo:
Der Gästeblock ist geschlossen, alle VfB-Fans sind in Block 2 untergebracht. Der Einlass erfolgt über den Haupteingang Nord/West (Heim). Die Tageskasse ist geöffnet, die Tickets gibt es zum Stehplatzpreis.
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Matchfacts: VfB Frauen - SG 99 Andernach
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Matchfacts: VfB Frauen - SG 99 Andernach
Nach einer sechswöchigen Winterpause rollt der Ball in der 2. Frauen-Bundesliga wieder. Am Sonntag empfangen die VfB Frauen die SG 99 Andernach. Wegen Unbespielbarkeit des Platzes wird die Partie auf dem Kunstrasen am VfB-Clubzentrum (Platz 4) ausgetragen. Anpfiff ist um 12 Uhr.Zurück im Liga-Alltag
Als Tabellenführerinnen bestreiten die VfB Frauen den 15. Spieltag der 2. Frauen-Bundesliga. Das vergangene Ligaspiel endete 2:2 gegen die Zweitvertretung des FC Bayern München. In der Wintervorbereitung gelangen dem Team von Cheftrainer Heiko Gerber drei Siege aus vier Testspielen bei 26:7 Toren. Nur gegen Bundesligist SC Freiburg mussten sich die VfB Frauen mit 0:3 geschlagen geben. Die SG 99 Andernach reist als Tabellensechster nach Stuttgart, musste im vergangenen Ligaspiel vor der Winterpause jedoch eine 0:2-Niederlage gegen Viktoria Berlin hinnehmen. Das Hinrundenspiel zwischen beiden Teams endete mit einem 1:1-Unentschieden.
Der Gegner: SG 99 Andernach
Nach 14 absolvierten Spieltagen in der 2. Frauen-Bundesliga überwinterte die Mannschaft von Cheftrainerin Isabelle Hawel mit 22 Punkten und einem Torverhältnis von 21:18 auf Tabellenplatz sechs. In den bisherigen Saisonspielen stehen sechs Siege, vier Unentschieden und vier Niederlagen zu Buche. Vor allem im heimischen Stadion präsentierte sich Andernach stark und gehört mit klaren Siegen gegen den 1. FSV Mainz 05 (3:0), den FC Bayern München II (3:0) und Borussia Mönchengladbach (5:1) zu den vier besten Heimteams der Liga. Beste Torschützin der „Bäckermädchen“ ist Carolin Schraa mit fünf Treffern. In der Wintervorbereitung absolvierte das Team drei Testspiele, aus denen ein Sieg (gegen Bayer 04 Leverkusen U23) und zwei Niederlagen (gegen 1. FSV Mainz 05, Eintracht Frankfurt II) bei 4:9 Toren hervorgingen.
Trainerstimmen: „Stellen uns auf ein intensives Spiel ein“
„Wir freuen uns, dass es wieder losgeht und wollen die in der Wintervorbereitung gezeigten Leistungen bestätigen. Ich erwarte am Sonntag ein ähnliches Spiel wie in der Hinrunde. Andernach ist eine gestandene Mannschaft mit viel Erfahrung in der 2. Frauen-Bundesliga, die seit Jahren zusammenspielt. Sie wissen, wie man einem Gegner wehtun kann. Entsprechend stellen wir uns auf ein intensives Spiel ein“, sagt VfB Frauen-Cheftrainer Heiko Gerber.
Isabelle Hawel, Cheftrainerin SG 99 Andernach: „Die Vorbereitung war sehr kurz und verlief für uns leider holprig. Mit dem VfB Stuttgart wartet zum Auftakt direkt ein Aufstiegsfavorit, entsprechend schwer wird es, dort zu punkten. Unsere Mannschaft hat jedoch mehrfach gezeigt, dass sie ihre Leistung abrufen kann, wenn es darauf ankommt. Schon im Hinspiel waren wir auf Augenhöhe. Genau daran wollen wir anknüpfen, das Spiel aktiv mitgestalten und etwas Zählbares mit in die Bäckermädchenstadt nehmen.“
„Nie wieder“ – VfB Stuttgart beteiligt sich an 22. Erinnerungstag
Am 27. Januar jährte sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 81. Mal. Anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktags erinnert auch der VfB an die vielen Millionen Opfer des Holocaust, darunter auch zahlreiche jüdische Sportlerinnen und Sportler. Auch die VfB Frauen setzen ein sichtbares Zeichen zum Erinnerungstag und binden das Thema prominent rund um den Spieltag mit ein.
Liga-Restart im Livestream
Schaltet ein und seid live dabei, wenn unsere VfB Frauen am Sonntag die SG 99 Andernach empfangen. Die Partie wird ab 12 Uhr kostenfrei auf VfB TV, dem VfB YouTube-Kanal sowie der Plattform LEAGUES übertragen.
Weitere Infos
- 15. Spieltag in der 2. Frauen-Bundesliga: VfB Frauen (Tabellenplatz eins) – SG 99 Andernach (Tabellenplatz sechs)
- Daten: Sonntag, 1. Februar, 12 Uhr
- Spielort: Kunstrasen am VfB-Clubzentrum (Platz 4)
- Parken: Das Ticket für das Heimspiel der VfB Frauen gegen die SG 99 Andernach berechtigt zum kostenfreien Parken im Parkhaus P7.
- Die Partie ist ausverkauft. Es wird keine Tageskasse geben.
- Das Stadion öffnet eine Stunde vor Spielbeginn (11 Uhr).
- Der Zugang erfolgt über den Einlass an P3 (Mercedesstraße 109). Danach führt der Weg an Platz 1 vorbei weiter auf die gegenüberliegende Seite zu Platz 4 (Kunstrasen).
- Bitte beachtet, dass am Kunstrasen (Platz 4) keine Anbringung von Zaunfahnen möglich ist.
- Für Bewirtung mit Essen und Getränken ist gesorgt. Am Eingang hat der Kiosk der Schräglage geöffnet. Toiletten stehen dort ebenfalls zur Verfügung.
- VfB Frauen-Partner my Ritter Sport veranstaltet wie immer das Tippspiel zur Partie, bei dem ihr tolle Preise gewinnen könnt.
- Leibchen/Akkreditierungen sind für Presse- und Medienvertreter ab sofort nicht mehr am Kassenhäuschen 4, sondern am Haupteingang abzuholen.
- Akkreditierungen sind bis spätestens Freitag per Mail unter m.stitterich@vfb-stuttgart.de anzumelden. Eine Leibchenausgabe kann sonst nicht garantiert werden.
- Schiedsrichterinnengespann: Amelie Lainka (SR), Sandra Nicole Gasch (SR-A), Lucy Holsten (SR-A)
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Gut in Schuss
Gut in Schuss
Baden-Württemberg-Duell in der MHP Arena: Am Sonntag empfängt der VfB den SC Freiburg. Dort steht der meistgefoulte Spieler der Liga auf dem Platz und die Neuzugänge treffen. Der Gegner im Check:Die Form
Der SC Freiburg präsentierte sich in den vergangenen Monaten in einer sehr guten Verfassung. Seit dem 2:6 beim FC Bayern am 11. Spieltag verloren die Breisgauer wettbewerbsübergreifend nur drei der vergangenen zwölf Spiele – die Bundesliga-Partien in Heidenheim (1:2) und in Leipzig (0:2) sowie das UEFA Europa League-Auswärtsspiel in Lille (0:1). Während es in der UEFA Europa League im Auswärtsspiel bei Viktoria Pilsen ein torloses Remis gab, teilte der SCF sonst nur in Dortmund (1:1) sowie in Augsburg (2:2) die Punkte. Ansonsten feierte das Team von Julian Schuster sieben Siege.
Der Trainer
Viel zu klagen hat Freiburgs Cheftrainer Julian Schuster dieser Tage nicht: Während dem SC Freiburg in der UEFA Europa League der direkte Sprung ins Achtelfinale gelang, steht das Team des langjährigen SCF-Profis in der Bundesliga auf einem soliden siebten Rang, wobei dieselbe Punkteausbeute wie vor einem Jahr zu diesem Zeitpunkt der Saison – nämlich 27 – zu Buche steht. Damals erreichte der SCF am Ende noch Platz fünf und scheiterte nur hauchzart an der erstmaligen Qualifikation für die Königsklasse.
Die Neuzugänge
Im Sommer leistete der SC Freiburg gute Arbeit auf dem Transfermarkt – zumindest, wenn man sich die erfolgreichsten Torschützen der Breisgauer anschaut. Denn nach dem Freiburger Routinier Vincenzo Grifo, der bereits sechsmal traf, reihen sich auf den Plätzen zwei bis vier der internen Bestenliste Igor Matanovic (fünf Tore), Derry Scherhant (vier) und Yuito Suzuki (drei) ein, die allesamt im vergangenen Sommer zum UEFA Europa League-Teilnehmer stießen. Besonders Igor Matanovic ist in bestechender Form: In den vier Bundesliga-Partien seit dem Jahreswechsel gelangen ihm drei Treffer.
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Der Wirbelwind
Eine der Entdeckungen der aktuellen Saison ist der 20-jährige Johan Manzambi, der seit der vergangenen Spielzeit zum Profikader des SCF gehört und in dieser seine ersten elf Bundesliga-Einsätze sammeln konnte. Mit drei Toren und drei Vorlagen in 16 Einsätzen gehört der offensive Mittelfeldspieler in der laufenden Saison zu den erfolgreichsten Akteuren des SC Freiburg und führt die Bundesliga in einem Ranking sogar komplett an: Kein anderer Spieler wurde häufiger von seinen Gegenspielern gefoult als der achtmalige Schweizer Nationalspieler (47 Fouls).
Der Nimmermüde
Keine Sekunde ohne ihn: Maximilian Eggestein, der seit 2021 im Trikot des SCF aufläuft, verpasste in dieser Saison noch keine einzige der bisherigen 1.710 Spielminuten. Da verwundert es nicht, dass der aus Hannover stammende Mittelfeldspieler auch unter den Spielern mit der größten zurückgelegten Laufdistanzen einen Spitzenplatz belegt. An den bislang 19 Bundesliga-Spieltagen lief nur der Hoffenheimer Vladimir Coufal (255,6 km) noch weiter als der Freiburger (225,1 km).
Die Comebacker
Der SC Freiburg sammelte in dieser Bundesliga-Saison 15 Punkte nach Rückständen, das ist alleiniger Ligabestwert – darunter sind alle sieben Punkte im Kalenderjahr 2026. Der VfB kommt auf 13 Punkte nach Rückständen, das überbietet außer Freiburg nur der FC Bayern (14).
Die Standard-Experten
Der SCF erzielte in dieser Bundesliga-Saison bereits 15 Tore nach Standard-Situationen sowie acht nach Eckbällen – das überbietet jeweils nur der FC Bayern München (18, davon neun nach Ecken). Der VfB kassierte als einziger Verein ligaweit erst ein Gegentor nach einem Eckball und insgesamt nur sechs Standard-Gegentore, nur RB Leipzig noch weniger (vier).
Die Historie
Nach 13 Jahren könnte es in diesem Jahr zur Neuauflage des DFB-Pokal-Halbfinals der Saison 2012/2013 kommen. Wie dem VfB, der am kommenden Mittwoch, 4. Februar 2026, bei Zweitligist Holstein Kiel antritt, gelang auch den Freiburgern der Sprung unter die letzten Acht. Im Viertelfinale trifft die Schuster-Elf sechs Tage nach dem Spiel des VfB auswärts auf Hertha BSC und greift nach der ersten Halbfinalteilnahme seit drei Jahren. Im April 2013 setzte sich der VfB im Heimspiel gegen den SC Freiburg nach Treffern von Arthur Boka und Martin Harnik mit 2:1 durch – Julian Schuster stand als Kapitän der Gäste 90 Minuten auf dem Platz.
Freier Verkauf für das Baden-Württemberg-Duell
Für das Bundesliga-Heimspiel am Sonntag, 1. Februar 2026, um 15.30 Uhr, gegen den SC Freiburg sind noch Tickets in verschiedenen Kategorien verfügbar.
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Tradition, Charme und Rekordmeister
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Tradition, Charme und Rekordmeister
In den Playoffs der UEFA Europa League trifft der VfB auf den Celtic FC. Zwei Gegner teilten sich beide Clubs in der Ligaphase. Ein Kurzportrait:Das Los hat entschieden. In den Playoffs der UEFA Europa League reist der VfB am Donnerstag, 19. Februar 2026, nach Glasgow und spielt gegen den Celtic FC, ehe die Schotten am Donnerstag, 26. Februar 2026, in Cannstatt gastieren.
Siege gegen Graz, Feyenoord und Utrecht
Die Schotten beendeten die Ligaphase der UEFA Europa League mit elf Punkten auf Rang 21. Dabei gewann der Celtic FC bei Feyenoord Rotterdam (3:1) sowie zu Hause gegen Sturm Graz (2:1) und Utrecht (4:2). Bei Roter Stern Belgrad (1:1) und vor eigenem Publikum gegen Bologna (2:2) kam das Team jeweils zu einem Remis. Beim FC Midtjylland (1:3) und zu Hause gegen Braga (0:2) sowie gegen die Roma (0:3) unterlag Celtic. Interessant: Gegen Rotterdam (2:0) und die Roma (0:2) trat auch der VfB an.
Nationale und internationale Erfolge
In der nationalen Meisterschaft liegt Celtic aktuell mit 45 Punkten aus 23 Partien lediglich auf Rang drei und hat sechs Punkte Rückstand auf Überraschungsspitzenreiter Heart of Midlothian. Schwerwiegender dürfte aber der Umstand sein, dass auch Dauerrivale Rangers mit zwei Punkten mehr auf dem Konto noch vor den Grün-Weißen liegt. Mit den Rangers teilt man sich auch den Titel des schottischen Rekordmeisters. Beide Vereine konnten bislang je 55-mal die nationale Meisterschaft gewinnen. In den zurückliegenden 14 Jahren wurde die Siegesserie von Celtic allerdings nur in der Spielzeit 2020/2021 von den Rangers unterbrochen. Zu den 55 Meistertiteln kommen 42 Pokalsiege und 22 Ligapokalsiege.
Der mit Abstand größte Triumph der Vereinsgeschichte ist der Gewinn des Europapokals der Landesmeister 1966/1967, dem Vorgänger-Wettbewerb der UEFA Champions League.
Bilanz gegen den VfB
Bislang gab es erst zwei Pflichtspiele zwischen Celtic Glasgow und dem VfB. Im Achtelfinale des UEFA-Cups 2002/2003 verlor der VfB sein Hinspiel im Celtic-Park mit 1:3. Zwar konnte das Team mit dem roten Brustring eine Woche später in heimischen Gefilden mit 3:2 gegen die Schotten gewinnen, schied aber trotzdem aus.
Trainer und Spieler
Gecoacht wird Celtic seit Jahresbeginn und bereits zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte von dem Nordiren Martin O’Neill. Ein Trainer, der sowohl bei Glasgow als auch in Stuttgart tätig war, gibt es bis zum heutigen Tag nicht. Aktuell steht auch kein deutscher Spieler bei Celtic unter Vertrag. Dies war in der Vergangenheit jedoch anders. Mit Andreas Thom (Leverkusen, Hertha), dem aktuellen Wolfsburger Moritz Jenz sowie dem derzeit für Como in Italien spielenden Nico Kühn (Leipzig, Bayern, Aue) und den drei ehemaligen Stuttgartern Andreas Hinkel, Marvin Compper und Jeremy Toljan trugen einst schon insgesamt sechs Deutsche das Trikot der Grün-Weißen. Im aktuellen Celtic-Kader sind mit Arne Engels (Augsburg) und dem von Gladbach ausgeliehenen Tschechen Tomas Cvancara zudem zwei ehemalige Bundesliga-Profis zu finden.
Verein, Stadion und Stadt
Gegründet wurde Celtic Glasgow bereits im Jahr 1887 und kann somit auf eine lange Tradition zurückblicken. Seine Heimspiele trägt der Club im legendären Celtic-Park aus, der mehr als 60.000 Fans Platz bietet und definitiv zu einem der außergewöhnlichsten „Fußballtempel“ in Großbritannien zählt. Glasgow ist mit über 630.000 Einwohnern die größte Stadt Schottlands, liegt am Fluss Clyde im Westen des Landes und ist größer als die Hauptstadt Edinburgh. Die Metropole ist ein bedeutendes Kultur- und Wirtschaftszentrum mit einer lebendigen Musikszene, viktorianischer Architektur und zahlreichen Museen.
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Playoffs: VfB trifft auf Celtic FC
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Playoffs: VfB trifft auf Celtic FC
In den Playoffs der UEFA Europa League trifft der VfB auf den Celtic FC. Gespielt wird am 19. und 26. Februar 2026.Gespannt blickte der „wilde Süden“ gen Genfer See. Am Freitagmittag, 30. Januar 2026, fand im „Haus des Europäischen Fußballs“ im Schweizer Ort Nyon die Auslosung für die UEFA Europa League-Playoffs statt. Das Los hat um exakt 13.19 Uhr entschieden: Der VfB trifft auf den Celtic FC aus Schottland.
„Celtic Glasgow ist ein klangvoller Name“
Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport des VfB, sagt: „Celtic Glasgow ist ein klangvoller Name im europäischen Fußball. Wir wissen, dass gegen Celtic in beiden Spielen Top-Leistungen nötig sein werden, um zu bestehen. Gleichzeitig formulieren wir natürlich das Ziel, uns durchzusetzen und die nächste Runde zu erreichen. Dabei kann es definitiv ein Vorteil sein, dass wir das Rückspiel zuhause bestreiten werden. Die Unterstützung unserer Fans hat einen großen Beitrag dazu geleistet, dass wir alle Heimspiele in der Ligaphase der Europa League siegreich gestalten konnten.“
Hin- und Rückspiel binnen einer Woche
Das Playoff-Hinspiel findet am Donnerstag, 19. Februar 2026, statt – der VfB tritt zunächst auswärts an. Das Playoff-Rückspiel ist für Donnerstag, 26. Februar 2026, terminiert – der VfB genießt dabei Heimrecht. Die acht Teams, die sich in den Playoffs durchsetzen, ziehen ins Achtelfinale ein, das am Freitag, 27. Februar 2026, ausgelost wird.
Qualifiziert hatte sich der VfB als Tabellenelfter der UEFA Europa League-Ligaphase. Die Jungs aus Cannstatt sammelten insgesamt 15 Punkte. Der schottische Gegner kam auf elf Punkte und erreichte damit den 21. Tabellenrang. Überhaupt ist es das erste Mal seit 13 Jahren, dass das Team mit dem roten Brustring die K.o.-Runde eines europäischen Wettbewerbs spielt.
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In Weiß und Rot durch Europa
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In Weiß und Rot durch Europa
Der VfB gewinnt in der UEFA Europa League-Ligaphase alle vier Heimspiele und steht erstmals seit 13 Jahren wieder in der K.o.-Runde eines europäischen Wettbewerbs. Heute, ab 13 Uhr, klärt sich, ob es in den Playoffs gegen den Celtic FC oder Ludogorets Rasgrad geht.In der MHP Arena sorgten die Fans schon vor Anpfiff für Gänsehaut. Als die Jungs aus dem Spielertunnel kamen und den Rasen betraten, blickten sie in Richtung der Cannstatter Kurve. Sie sahen, wie die Fans eine grandiose Choreographie in Weiß und Rot sowie mit einem gigantischen Schalhalter gestaltet hatten. Die Power von den Rängen schwappte direkt über – nach sieben Minuten führte der VfB bereits 2:0 gegen den BSC Young Boys. Am Ende stand ein 3:2-Erfolg – und damit der vierte Heimsieg im vierten UEFA Europa League-Heimspiel in dieser Saison.
Lob von Sebastian Hoeneß, Vorfreude bei Fabian Wohlgemuth
„Die ersten 30 Minuten waren wie aus einem Guss – es hat Spaß gemacht, den Jungs zuzuschauen“, lobte Cheftrainer Sebastian Hoeneß. Das Team mit dem roten Brustring hatte genügend Chancen, die Partie vorzuentscheiden. Als die Begegnung in der Mitte der zweiten Halbzeit offen war und 2:2 stand, brachte der 43-Jährige durch einen Vierfachwechsel neue Impulse – und freute sich für sein Team, dass in der 90. Minuten der Siegtreffer gelang. „Die Mannschaft hat auf europäischer Bühne sehr viele gute Aspekte gezeigt und genau das wollen wir fortsetzen“, sagte Sebastian Hoeneß. Womit der Blick automatisch in Richtung Auslosung wandert.
Überhaupt ist es das erste Mal seit 13 Jahren, dass das Team mit dem roten Brustring die K.o.-Runde eines europäischen Wettbewerbs erreicht hat. „Die Ligaphase war spannend, der Modus ist interessant. Nun beginnt die nächste Etappe in dem Wettbewerb“, sagt Fabian Wohlgemuth. Der Vorstand Sport ergänzt: „Wir werden sehr interessiert auf die Auslosung schauen, ob der nächste Gegner nun Celtic Glasgow oder Ludogorets Rasgrad sein wird.“
UEFA überträgt Auslosung im Livestream
Die Schotten sind Tabellen-21., die Bulgaren erreichten den 22. Rang – damit sind sie jenes Paar, mit dem der VfB als Tabellenelfter und Ferencvaros Budapest als Tabellenzwölfter gelost werden. Die Ziehung für die Playoffs beginnt bereits in wenigen Stunden: Am heutigen Freitag, ab 13 Uhr, werden die K.o.-Partien im „Haus des Europäischen Fußballs“ im Schweizer Ort Nyon ermittelt. Die Auslosung wird live auf der Website der UEFA gestreamt.
Die Playoff-Hinspiele finden am Donnerstag, 19. Februar 2026, statt – der VfB tritt zunächst auswärts an. Die Playoff-Rückspiele sind für Donnerstag, 26. Februar 2026, terminiert – der VfB genießt dabei Heimrecht. Die acht Teams, die sich in den Playoffs durchsetzen, ziehen ins Achtelfinale ein, das am Freitag, 27. Februar 2026, ausgelost wird. Für die Jungs aus Cannstatt und ihre Fans ist klar: Gemeinsam sollen weitere Festabende in der UEFA Europa League folgen.
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Matchfacts: Gute Vorzeichen vor dem Showdown
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Matchfacts: Gute Vorzeichen vor dem Showdown
Letzter Spieltag in der UEFA Europa League-Ligaphase: Der VfB empfängt den Schweizer Vertreter BSC Young Boys in der MHP Arena – und will einen ähnlich starken Auftritt wie vor 13 Monaten zeigen.Die Top 3 zu VfB gegen Bern:
- Im Dezember 2024 traf der VfB in der UEFA Champions League auf YB – und gewann mit 5:1
- YB gewann nur eins der vergangenen 15 Auswärtsspiele im Europacup
- Berns Coach Gerardo Seoane trainierte zuletzt Mönchengladbach und Leverkusen in der Bundesliga
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Bilanz: Starke Quote gegen Schweizer Clubs
Der VfB hat gegen Schweizer Clubs eine starke Quote: Zehn Spiele, acht Siege, zwei Niederlagen, bei 32:12 Tore. Die Niederlage am zweiten Spieltag der laufenden UEFA Europa League-Saison in Basel (0:2) war die erst zweite des VfB gegen eine Schweizer Mannschaft in einem europäischen Wettbewerb. Gegen YB ist die Bilanz mit zwei Siegen aus drei Spielen (10:5 Tore) ebenfalls positiv.
Blick zurück: Drittes Aufeinandertreffen in der UEFA Europa League
Erstmals begegneten sich der VfB und die Young Boys in der Gruppenphase der UEFA Europa League-Saison 2010/2011. Während der VfB sein Heimspiel nach Toren von Cacau, Christian Gentner und Serdar Tasci mit 3:0 gewann, siegten die Berner im Rückspiel mit 4:2. Pavel Pogrebnyak und Sven Schipplock hatten für die zwischenzeitliche 2:1-Führung im Stadion Wankdorf gesorgt. In der vergangenen Saison 2024/2025 folgte, diesmal in der UEFA Champions League, das Wiedersehen mit dem 17-maligen Schweizer Meister. Der VfB gewann nach frühem Rückstand am Ende mit 5:1. Angelo Stiller, Enzo Millot, Chris Führich, Josha Vagnoman und Yannik Keitel trafen für den VfB, während Fabian Rieder, früherer Jugend- und Profispieler der Berner, drei Vorlagen beisteuerte.
Dürftige Quote: YB tut sich auswärts schwer
Der BSC Young Boys verlor vier der letzten fünf Auswärtsspiele bei deutschen Teams in europäischen Wettbewerben. Die einzige Ausnahme war dabei ein 2:0 gegen Bayer 04 Leverkusen im Februar 2021 in der UEFA Europa League. Außerdem gewann YB nur eines der vergangenen 15 Auswärtsspiele in europäischen Wettbewerben (drei Remis, elf Niederlagen), nämlich gegen FCS Bukarest in der laufenden Saison. Insgesamt hat YB in europäischen Auswärtsspielen eine Siegquote von nur zwölf Prozent (sieben Siege in 57 Spielen).
Wenig Gastgeschenke: Starke Heimspielbilanz des Cheftrainers
Sebastian Hoeneß gewann sechs seiner sieben Heimspiele in der UEFA Europa League (drei Siege und ein Remis mit Hoffenheim, drei Siege mit dem VfB). Die einzige Partie, die er nicht gewann, war eine 0:2-Niederlage mit der TSG Hoffenheim gegen Molde FK im Februar 2021.
Vierter Sieg im Blick: Hat die Serie Bestand?
Eine längere Siegesserie als die aktuelle (drei Siege) gelang dem VfB in europäischen Wettbewerben zuletzt zwischen September 2002 und November 2003 (sieben Heimsiege in Folge).
Zweiter Besuch: Seoane gastiert erneut am Neckar
Kurz nachdem er Ende August 2025 mit Borussia Mönchengladbach sein Gastspiel beim VfB knapp mit 0:1 verloren hatte, musste Cheftrainer Gerardo Seoane rund zwei Wochen später nach 78 Pflichtspielen an der Seitenlinie der Borussia seinen Hut nehmen. Wenig später verpflichtete YB den 47-Jährigen, der bei den Westschweizern zwischen 2018 und 2021 bereits eine erfolgreiche Ära mit drei Meistertiteln und einem Pokalsieg geprägt hatte. Am Donnerstag folgt damit der zweite Besuch des Schweizers in der MHP Arena in der laufenden Saison. Seine Bilanz gegen den VfB ist mit vier Siegen und drei Niederlagen aus sieben Spielen leicht positiv.
Personal: Luca Jaquez kehrt gegen YB zurück
Tiago Tomas, Dan-Axel Zagadou (beide Muskelverletzung) und Lazar Jovanovic (Rückenprobleme) werden dem VfB gegen YB fehlen. Bilal El Khannouss ist nach seiner Gelbsperre in der vergangenen Partie ebenso wieder eine Option wie Abwehrspieler Luca Jaquez, der zuletzt aufgrund einer Muskelverletzung ausfiel. Was einen Einsatz des an der Nase verletzten Ramon Hendriks angeht, ist Cheftrainer Sebastian Hoeneß optimistisch.
Zuschauer: Einzelne Tickets im Mitgliederverkauf
Für das letzte Heimspiel der UEFA Europa League-Ligaphase sind noch vereinzelte Tickets im Mitgliederverkauf erhältlich. Der Gästeblock bleibt, aufgrund eines Ausschlusses der Gästefans, geschlossen.
Schiedsrichter: Debüt für spanischen Unparteiischen
Javier Alberola Rojas (SR), Alfredo R. Moreno (SR-A1), Marcos C. Agiular (SR-A2), Victor G. Verdura (4. Offizieller), Valentin P. Gomez (VA), Guillermo C. Fernandez (VA-A).
Nach bislang drei Einsätzen in der UEFA Conference League ist Schiedsrichter Javier Alberola Rojas zum ersten Mal in der UEFA Europa League im Einsatz. Er wird von einem rein spanischen Gespann unterstützt.
Wetter: Schneefall erwartet
Am Donnerstagabend werden in Stuttgart Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt sowie leichter Schneefall erwartet.
Übertragung
VfB-Kanäle
TV/Stream
Radio
- Sportschau
- ARD-Audiothek
- Die Neue 107.7
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„Haben in allen Konstellationen viel Qualität“
„Haben in allen Konstellationen viel Qualität“
In den Auswärtsspielen in Rom und Gladbach stand Finn Jeltsch erstmals seit Mitte Dezember wieder in der Startformation des VfB machte einen starken Eindruck. Auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen YB bilanziert der 19-Jährige sein erstes Jahr und spricht über die Qualitäten im Abwehrverbund.Vor ziemlich genau einem Jahr, am 3. Februar 2025, schloss sich Abwehrspieler Finn Jeltsch dem VfB an und entwickelte sich nach seinem Wechsel vom 1. FC Nürnberg aus der 2. Bundesliga schnell zu einer festen Größe im Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß, der große Stücke auf den 19-Jährigen hält. „Finn hat sich als Soforthilfe entpuppt, viele gute Spiele gezeigt und bringt für sein Alter ein enorm hohes Niveau mit. Natürlich gibt es aber auch Bereiche, in denen er sich noch verbessern kann.“ Seine ersten zwölf Monate in Bad Cannstatt hielten für Finn Jeltsch zahlreiche Highlights bereit: DFB-Pokalsieg in Berlin, Auszeichnung mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold, erste Einsätze für die deutsche U21-Nationalmannschaft und auch im Europapokal.
Auf der Pressekonferenz vor dem abschließenden Ligaphasen-Heimspiel in der UEFA Europa League gegen den BSC Young Boys schaute der 19-Jährige auf sein erstes Jahr in Bad Cannstatt zurück, blickt auf das Duell mit YB voraus und spricht über seine Qualitäten auf dem Platz.
Finn Jeltsch über…
…die Ausgangslage vor dem Spiel gegen Bern:„Wir haben nichts durchgerechnet, sondern richten unseren Fokus vollkommen auf unser eigenes Spiel. Zuerst müssen wir unsere Pflicht erledigen, denn wir haben das Achtelfinale nicht mehr in der eigenen Hand. Nach dem Spiel informieren wir uns über den Ausgang der anderen Spiele und schauen, ob es noch für die direkte Achtelfinal-Qualifikation gereicht hat.“
…den Gegner:„Man kennt die Spieler, teilweise aus der Bundesliga. In den vergangenen Tagen wurden uns unsere Gegenspieler vorgestellt und wir haben die Möglichkeit, uns über eine App Videos der Spieler zur Vorbereitung anzuschauen. Wir wissen um die individuelle Qualität der Young Boys.“
…die Variabilität in der VfB-Defensive:„Wir haben in den vergangenen Monaten viel rotiert und in verschiedenen Systemen gespielt. Mir liegt es, wenn ich hochstehen und aktiv zum Spielaufbau beitragen kann. Wir haben unterschiedliche Qualitäten, weswegen ich keinen Lieblings-Abwehrkollegen habe. Am meisten habe ich wohl mit Jeff Chabot gespielt, aber wir verfügen in allen Konstellationen über viel Qualität.“
…seine Stärken und sein Selbstverständnis auf dem Platz: „Ich habe in der Jugend lange als Achter gespielt – eine Position, auf der man häufiger zu Vorstößen ansetzen kann, wohingegen ich als Innenverteidiger das ganze Spiel vor mir habe. Es ist in meinem Kopf verankert, in gewissen Situationen vorzustoßen. Ich sehe mich als offensiv denkenden Innenverteidiger, der stark am Ball ist, aber auch Geschwindigkeit und Zweikampfstärke mitbringt. Neben dem Platz bin ich sehr ehrgeizig, investiere viel in meinen Körper und bewahre bei kleineren Rückschlägen wie in der Hinrunde meine Ruhe.“
…seine Anfangszeit in Stuttgart und die Unterstützung seiner Familie:„Ich habe mich in Stuttgart sehr schnell eingefunden und wohlgefühlt. Dabei hat geholfen, dass ich auf Anhieb viel Spielzeit bekommen habe, womit man nicht unbedingt rechnen konnte. Für mich geht es in der nächsten Zeit darum, mich weiterhin an die Intensität zu gewöhnen und fit zu bleiben.“
…die Unterstützung seiner Familie und Freunde: „Dadurch, dass es aus Nürnberg nicht so weit nach Stuttgart ist, besuchen meine Familie und meine Freunde häufig unsere Spiele. Wenn wir frei haben, fahre ich selbst auch oft in die Heimat. Ich habe zu meinem engen Kreis eine tiefe Verbindung.“
Die Pressekonferenz in voller Länge:
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stadion aktuell | UEFA Europa League 2025/2026 | 8. Spieltag
Wer in den 16 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Donnerstag, 29. Januar 2026, 21 Uhr, gegen den BSC Young Boys einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
Die Themen sind:
- Editorial: Dietmar Allgaier und Alexander Wehrle
- Profis: Interview mit Ermedin Demirovic
- Zu Gast: BSC Young Boys
- VfB-Frauen: The next step
- MHP Arena: Karrieremesse 2026
Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der STADION AKTUELL
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„Den Tabellenrechner nicht bedient“
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„Den Tabellenrechner nicht bedient“
Der VfB schaut zuallererst auf die eigene Leistung und möchte das letzte Spiel in der UEFA Europa League-Ligaphase gewinnen. Mit einem Sieg gegen Bern könnte Bewegung in das Tabellenbild kommen.Sprints, Passformen, Torschuss. Im Abschlusstraining nutzten die Jungs aus Cannstatt jede Möglichkeit, sich für das letzte Match der UEFA Europa League-Ligaphase in Form zu bringen. Am Donnerstagabend, ab 21 Uhr, live bei RTL+ sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, empfängt der VfB den BSC Young Boys aus der Schweiz. Die Ausgangslage garantiert Spannung, schließlich sind zentrale Fragen für den weiteren Wettbewerbsverlauf noch offen.
„Ich habe den Tabellenrechner nicht bedient, sondern fokussiere mich auf das, was in unserer Hand liegt“, sagt Sebastian Hoeneß und ordnet ein: „Wir möchten gegen Bern eine sehr gute Leistung abrufen, unsere Aufgabe erfolgreich gestalten und somit das noch bestmögliche Resultat in der Ligaphase erzielen.“ Der Cheftrainer weiß, dass der VfB nach sieben von acht Spieltagen mit zwölf Punkten auf Tabellenplatz 13 rangiert. Der Club aus Cannstatt ist damit sicher für die Playoffs, die am 19. und 26. Februar 2026 gespielt werden, qualifiziert. Geht noch mehr?
Erst die Basics, danach die Feinheiten
Das hängt auch von den Ergebnissen der Konkurrenz ab. Um bereits direkt den Sprung ins Achtelfinale zu schaffen, muss das Team mit dem roten Brustring die „Top 8“ der Tabelle erreichen. Das funktioniert nur noch, wenn einerseits der VfB gegen Bern gewinnt sowie andererseits Rom, Ferencvaros, Betis Sevilla, Porto, Genk, Roter Stern Belgrad und PAOK Saloniki jeweils so Punkte liegen lassen, dass Stuttgart fünf dieser sieben Clubs am letzten Spieltag noch überholen kann.
Der 43-Jährige blickt voraus auf das Sportliche: „Wir haben eine konkrete Idee, wie wir das Spiel gegen Bern angehen wollen – die Kunst ist, sich zunächst immer wieder auf die Basics zu konzentrieren und darauf aufbauend zentrale Themen für unser Spiel folgen zu lassen.“ Young Boys Bern, als Tabellen-23. derzeit ebenfalls für die Playoffs qualifiziert, wird dem VfB viel abverlangen. „Das Team hat klare Abläufe, verfügt über individuelle Qualität und wird mit Gerardo Seoane von einem erfahrenen Trainer gecoacht“, sagt Sebastian Hoeneß.
Ramon Hendriks und Luca Jaquez können dabei sein
Personell gibt es mehrere Neuigkeiten. Ramon Hendriks brach sich beim Bundesliga-Auswärtsspiel am Sonntag in Mönchengladbach (3:0) die Nase. Der Verteidiger trägt eine eigens angefertigte Maske, kann damit trainieren und aller Voraussicht nach auch spielen. Somit wird er zum Kader gehören. Ebenfalls zum Aufgebot wird Luca Jaquez zählen – der Abwehrspieler hat seine Muskelverletzung weitestgehend auskuriert und wirkte zuletzt auch wieder im Mannschaftstraining mit. Nach abgesessener Gelbsperre steht zudem Offensivakteur Bilal El Khannouss wieder zur Verfügung.
Keine Option für die europäische Begegnung am Donnerstagabend sind Dan-Axel Zagadou, Tiago Tomás und Lazar Jovanovic, die sich allesamt im Aufbautraining befinden.
Die Pressekonferenz in voller Länge:
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stadion aktuell | UEFA Europa League 2025/2026 | 8. Spieltag
Wer in den 16 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Donnerstag, 29. Januar 2026, 21 Uhr, gegen den BSC Young Boys einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
Die Themen sind:
- Editorial: Dietmar Allgaier und Alexander Wehrle
- Profis: Interview mit Ermedin Demirovic
- Zu Gast: BSC Young Boys
- VfB-Frauen: The next step
- MHP Arena: Karrieremesse 2026
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David Krecidlo erhält höchste Trainer-Lizenz
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David Krecidlo erhält höchste Trainer-Lizenz
Der Co-Trainer des VfB schließt den einjährigen Lehrgang erfolgreich ab. Auch ein ehemaliger Coach und zwei einstige Spieler des Clubs aus Cannstatt zählen zu den Absolventen.David Krecidlo gehört zu den erfolgreichen Absolventen des 71. Pro-Lizenz-Lehrgangs. Der Co-Trainer der Profimannschaft des VfB erhielt sein Zertifikat im Rahmen einer feierlichen Abschlussveranstaltung am Dienstagabend, 27. Januar 2026, auf dem DFB-Campus in Frankfurt am Main überreicht. Die vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) konzipierte Ausbildung stellt die höchste Qualifizierungsstufe für Trainer im Profibereich dar. Geleitet wurde der Kurs, der einst als Fußballlehrer-Lehrgang bekannt war und im Januar vergangenen Jahres begann, von Arno Michels. Die Weiterbildung setzt sich aus einer Mischung aus Präsenz-, Online- und Anwendungsphasen zusammen.
Auch Markus Fiedler, Roberto Hilbert und Christian Tiffert dabei
David Krecidlo kam – gemeinsam mit Chefcoach Sebastian Hoeneß – zum VfB und ist somit seit April 2023 als Co-Trainer für den Club mit dem roten Brustring tätig. Zuvor arbeitete der 42-Jährige bei der TSG Hoffenheim, dem FC Bayern München und RB Leipzig. Seine erste Trainerstation absolvierte der gebürtige Berliner bei Hertha 03 Zehlendorf.
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Mit Markus Fiedler ist zudem ein weiterer Coach mit VfB-Vergangenheit unter den Absolventen. Er war von 2015 bis 2025 beim Club aus Cannstatt tätig, zuletzt als Trainer der U21 und nahm in dieser Funktion den Kurs auf. Mit Beginn der Saison 2025/2026 wechselte er zum 1. FC Magdeburg. Mit Roberto Hilbert, der von 2006 bis 2010 für den VfB auflief und im Jahr 2007 die Deutsche Meisterschaft gewann, sowie Christian Tiffert, der von 2000 bis 2006 das Trikot mit dem roten Brustring trug, gehören zudem zwei ehemalige Profis des VfB zu den Lehrgangsabsolventen.
Malik Fathi im aktuellen Pro-Lizenz-Lehrgang vertreten
Auch im aktuellen Pro-Lizenz-Lehrgang, die nunmehr 72. Auflage der Ausbildung, ist der VfB vertreten: Malik Fathi, Co-Trainer der Profimannschaft, ist einer der 17 Teilnehmer, die in den nächsten zwölf bis 15 Monaten die höchste Qualifizierungsstufe für Trainer im Profibereich erlangen möchten.
Foto: DFB/dpa Picture-Alliance
Das sind die Absolventen des 71. Pro-Lizenz-Lehrgangs
Niko Arnautis (Eintracht Frankfurt), Theodoros Dedes (zuletzt TSG Hoffenheim), Markus Fiedler (zuletzt 1. FC Magdeburg), Alexander Hahn (Holstein Kiel), Roberto Hilbert (SpVgg Greuther Fürth), Florian Kästner (FC Carl Zeiss Jena), Ralf Kettemann (SC Paderborn), Lars Kornetka (ÖFB/Männer-Nationalmannschaft), David Krecidlo (VfB Stuttgart), Dennis Schmitt (Eintracht Frankfurt), Christian Tiffert (Hansa Rostock), Saban Uzun (zuletzt 1. FC Magdeburg), Eva-Maria Virsinger (TSG Hoffenheim), Sandro Wagner (zuletzt FC Augsburg), Vincent Wagner (SV Elversberg), Heiko Westermann (FC Barcelona), Sabrina Wittmann (FC Ingolstadt)
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„Ein riesiges Glücksgefühl“
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„Ein riesiges Glücksgefühl“
Ermedin Demirovic fiel 91 Tage lang aus, inzwischen ist er zurück. Im STADION AKTUELL-Interview spricht der Stürmer über seine Reha, das Comeback – und ein privates Glück.Exakt 91 Tage lang musste Ermedin Demirovic aussetzen, aufgrund einer Fußverletzung. Nun ist er zurück – und traf direkt bei seinem ersten Startelf-Einsatz am 13. Januar 2026 gegen Eintracht Frankfurt. Vor dem letzten Spieltag in der UEFA Europa League-Ligaphase am Donnerstag, 21 Uhr, live bei RTL+ sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, gegen Young Boys Bern spricht der Stürmer über seine Reha und sein Comeback sowie die Entwicklung der Mannschaft und den Saisonverlauf.
Hallo ‚Demi‘, es ist schön, dich nach deiner Fußverletzung wieder auf dem Rasen zu sehen. Inwiefern bist du schon wieder in der Nähe deiner Optimalform?
‚Demi‘: „Ich fühle mich wieder richtig gut, spüre keinerlei Schmerzen mehr. Ich bin insgesamt auf einem guten Level. Zudem gab mir das Tor gegen Eintracht Frankfurt einen zusätzlichen Schub. Und jede Trainingseinheit und jedes Spiel bringen mich weiter an meine Top-Verfassung.“
Es war tatsächlich eine der ersten längeren Verletzungspausen in deiner Profikarriere. Du musstest 91 Tage lang aussetzen. Wie bist du damit umgegangen?
‚Demi‘: „Ich bin ein sehr ehrgeiziger und mitunter auch ungeduldiger Mensch. Daher war das etwas Neues, über einen solch langen Zeitraum weder mit der Mannschaft trainieren noch spielen zu können. Das ist für einen Fußballer natürlich schwierig – ich habe alleine schon das Auspowern vermisst. Mir haben meine Familie und Freunde sehr geholfen, auch mit meinen Teamkollegen und dem Trainerteam war ich regelmäßig in Kontakt. Ich bin positiv geblieben, wusste, dass die Verletzung komplett ausheilen wird, wenn ich es behutsam und Schritt für Schritt angehe.“
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Was waren Schlüsselmomente während der Reha, die dir Kraft und Motivation gegeben haben?
‚Demi‘: „Ich hatte stets das klare Ziel vor Augen, möglichst mit Jahresbeginn 2026 wieder zurück zu sein. Das gab mir Kraft und daran habe ich mich orientiert, ohne etwas zu überstürzen. Dieser Plan ist gut aufgegangen. Mir sind zwei Momente besonders im Kopf geblieben: Es war ein schönes Gefühl, erstmals nach der Verletzung wieder mit dem Ball am Fuß auf dem Rasen trainieren zu können. Und später, als ich die erste Einheit mit der Mannschaft absolviert habe, war ich ebenfalls sehr glücklich. Es tut gut, solche Etappenziele zu erreichen.“
Bei deinem Startelf-Comeback – es war der 3:2-Heimsieg am 13. Januar 2026 gegen Eintracht Frankfurt – hast du den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich erzielt. Was ging dir nach diesem Tor durch den Kopf?
‚Demi‘: „Es war ein riesiges Glücksgefühl. Ich habe an Momente gedacht, in denen ich mich geschunden habe, um zurückzukommen, und mir gingen viele Personen durch den Kopf, die mich bei der Reha enorm unterstützt haben – Familie, Freunde, Trainer, Staff, Mitspieler. Ich denke gerne an den Treffer und die Emotionen zurück.“
Bundesliga, UEFA Europa League und DFB-Pokal: In allen Wettbewerben wird es zunehmend spannender. Wie bewertest du den bisherigen Saisonverlauf des VfB?
‚Demi‘: „Wir sind in allen drei Wettbewerben in einer guten Ausgangsposition, die wir uns gemeinsam erarbeitet haben. Diese möchten wir nutzen, um es zu einer erfolgreichen Saison für den VfB zu machen. Es ist dabei wichtig, dass wir von Spiel zu Spiel denken, den Fokus richtig setzen und stets die nächste Aufgabe im Blick haben. Es macht wenig Sinn, heute schon über April oder Mai nachzudenken.“
In dem europäischen Wettbewerb folgt mit der Heimpartie gegen Bern der letzte Spieltag in der Ligaphase. Wie nehmt ihr die Partie an?
‚Demi‘: „Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen. Und zwar aus ganz unterschiedlichen Gründen: Einerseits entspricht das unserem Naturell, in jeder Partie erfolgreich sein zu wollen. Andererseits ist es wichtig, die drei Punkte zu holen, um anschließend zu schauen, was sich damit noch in der Tabelle bewegen lässt. Und natürlich wollen wir unseren Fans zu Hause den Sieg schenken und mit ihnen gemeinsam in der Kurve feiern.“
In einem Interview hast du zuletzt erklärt, dass der DFB-Pokalsieg 2025 eine Gier auf weitere große Siege im Team ausgelöst habe. Woran machst du das fest?
‚Demi‘: „Ich nehme unsere Mannschaft seit dem Pokalsieg noch einen Tick fokussierter wahr. Bei jedem Teamkollegen hat dieser Titelgewinn einen gewissen Erfolgshunger geweckt. Das tut uns gut, weil es eine große Bereitschaft in die Mannschaft trägt, weiterhin konzentriert und hart zu arbeiten.“
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Du sprichst insgesamt sechs Sprachen. Inwiefern ist das ein Faktor, um neuen Spielern bei der Integration zu helfen?
‚Demi‘: „Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie es ist, neu in eine Mannschaft zu kommen. Ich habe selbst den einen oder anderen Vereinswechsel in meiner Karriere gehabt und war für jede Unterstützung dankbar. Daher ist es für mich selbstverständlich, mich beim VfB einzubringen, den Jungs zu helfen – sei es mit der Sprache, durch kleine Gesten oder gemeinsame Aktivitäten. Mir macht das einfach Freude.“
Zum Schluss noch eine private Frage: Du bist inzwischen stolzer Papa einer kleinen Tochter. Wie hat sich dein Leben dadurch verändert?
‚Demi‘: „Sicherlich kennt jeder Vater diese Gefühle: Es ist einfach großartig. Ein Kind schenkt einem völlig neue Eindrücke. Ich bin sehr stolz als Papa, freue mich jeden Tag auf die Kleine und die Zeit mit meiner Familie. Ich bin überwältigt, wie unsere Tochter stets neue Dinge lernt und welche Entwicklungssprünge sie macht. Es ist eine besondere Zeit.“
Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der „stadion aktuell“
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stadion aktuell | UEFA Europa League 2025/2026 | 8. Spieltag
Wer in den 16 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Donnerstag, 29. Januar 2026, 21 Uhr, gegen den BSC Young Boys einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
Weitere Themen sind:
- Editorial mit Dietmar Allgaier und Alexander Wehrle
- Zu Gast: BSC Young Boys
- VfB-Frauen: The next step
- MHP Arena: Karrieremesse 2026
Übrigens: Für die VfB-Magazine „stadion aktuell“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ im App Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.
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Playoffs oder Achtelfinale?
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Playoffs oder Achtelfinale?
Das ist die entscheidende Frage für den VfB vor dem letzten Spieltag in der UEFA Europa League-Ligaphase. Der Ausgang beeinflusst Auslosung, Gegner und nächste Termine.Ein paar Aspekte stehen bereits fest. Und das sogar vor dem letzten Spieltag in der UEFA Europa League-Ligaphase, an dem der VfB am Donnerstagabend, 29. Januar 2026, ab 21 Uhr, live bei RTL sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, auf den BSC Young Boys trifft. Die Jungs aus Cannstatt haben ihr Ticket für die nächste Runde vorzeitig gelöst, erstmals seit 13 Jahren wird das Team mit dem roten Brustring somit wieder die K.o.-Phase eines europäischen Wettbewerbs erreichen. Offen ist dagegen, ob es die Playoffs oder direkt das Achtelfinale werden, wann gespielt wird – und auf wen der VfB überhaupt treffen kann. Ein Überblick vor der Auslosung am Freitag, 30. Januar 2026:
Wie ist die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag der Ligaphase?
Der VfB rangiert mit zwölf Punkten auf Tabellenplatz 13. Der Club aus Cannstatt ist damit sicher für die Playoffs qualifiziert. Um bereits direkt den Sprung ins Achtelfinale zu schaffen, muss das Team mit dem roten Brustring die „Top 8“ der Tabelle erreichen. Das funktioniert nur noch, wenn einerseits der VfB gegen Bern gewinnt sowie andererseits Rom, Ferencvaros, Betis Sevilla, Porto, Genk, Roter Stern Belgrad und PAOK Saloniki jeweils so Punkte liegen lassen, dass Stuttgart fünf dieser sieben Clubs am letzten Spieltag noch überholen kann.
Wann und wo findet die Auslosung statt?
Die Auslosung für die Playoffs der UEFA Europa League findet am Freitag, 30. Januar 2026, statt – sie beginnt um 13 Uhr im „Haus des Europäischen Fußballs“ im Schweizer Ort Nyon. Die Zeremonie wird live auf der Website der UEFA und in der offiziellen UEFA Europa League-App gestreamt.
Wie werden die Paarungen für die Playoffs ermittelt?
Keine Relevanz für die Auslosung haben die besten acht Mannschaften der Tabelle – sie sind direkt für das Achtelfinale qualifiziert. Im Lostopf für die Playoffs befinden sich somit jene Teams, die die Ligaphase auf den Plätzen neun bis 24 abgeschlossen haben. Die Paarungen für die Playoffs werden nach folgenden Prinzipien gebildet:
- Die Clubs auf den Plätzen neun und zehn werden gegen die Clubs auf den Plätzen 23 und 24 gelost.
- Die Clubs auf den Plätzen elf und zwölf werden gegen die Clubs auf den Plätzen 21 und 22 gelost.
- Die Clubs auf den Plätzen 13 und 14 werden gegen die Clubs auf den Plätzen 19 und 20 gelost.
- Die Clubs auf den Plätzen 15 und 16 werden gegen die Clubs auf den Plätzen 17 und 18 gelost.
Das Team, das in der Tabelle weiter vorne platziert ist, genießt im Rückspiel stets Heimrecht. Ein Beispiel: Würde der aktuelle Tabellenstand als Basis dienen, träfe Stuttgart entweder auf Panathinaikos oder Dinamo Zagreb, würde zunächst auswärts und anschließend in der heimischen MHP Arena antreten.
Können Teams eines Verbandes zusammengelost werden?
Ja. In den Playoffs können Mannschaften auf andere Teams aus demselben nationalen Verband treffen. Die Vereine können auch auf Gegner treffen, gegen die sie bereits in der Ligaphase gespielt haben.
Wann werden Playoffs und Achtelfinale gespielt?
Die Playoff-Hinspiele finden am Donnerstag, 19. Februar 2026, statt; die Playoff-Rückspiele sind für Donnerstag, 26. Februar 2026, terminiert. Die acht Teams, die sich in den Playoffs durchsetzen, ziehen ins Achtelfinale ein, das am Freitag, 27. Februar 2026, ausgelost wird. Absolviert werden wird die Runde der letzten 16 am Donnerstag, 12. März 2026, und am Donnerstag, 19. März 2026.
Wie komme ich an Karten für die weiteren VfB-Spiele?
Der VfB wird – wie gewohnt – rechtzeitig über den Verkauf der Tickets für die weiteren UEFA Europa League-Partien informieren. Dies gilt sowohl für den Fall der Playoffs als auch des Achtelfinals.
Freier Verkauf für das Baden-Württemberg-Duell
Für das Bundesliga-Heimspiel am Sonntag, 1. Februar 2026, um 15.30 Uhr, gegen den SC Freiburg sind noch Tickets in verschiedenen Kategorien verfügbar.
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Einst Jugendbewegung, heute Spitzenclub
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Einst Jugendbewegung, heute Spitzenclub
Der BSC Young Boys zählt zu den besten Teams der Schweiz. Und hat die eine oder andere Parallele zum VfB. Am Donnerstag spielen die Clubs gegeneinander.Einzig die Saison 2021/2022 war eine Ausnahme: Damals hieß der Schweizer Meister FC Zürich. Ansonsten gab es in den vergangenen zehn Jahren nur zwei Mannschaften, die den Titel in der Super League gewinnen konnten. Dreimal der FC Basel, bereits am zweiten Spieltag der UEFA Europa League-Ligaphase einer der Gegner des VfB, und sechsmal der kommende Kontrahent BSC Young Boys aus Bern. Und auch wenn es in der aktuellen Spielzeit noch nicht nach Wunsch läuft und man den eigenen Ansprüchen etwas hinterherhinkt, ist und bleibt YB ein Spitzenteam in der Schweiz. Und ein Club mit großer Tradition und Historie.
Fünf Jahre jünger als der VfB
Im Jahr 1898 gegründet, ist der Verein fast so alt wie der VfB, der auf eine fünf Jahre längere Vereinsgeschichte zurückblicken kann. Ursprünglich waren die Young Boys das Schülerteam des FC Bern, von dem man sich recht schnell abspaltete. Schon im Jahr 1900 wurde man offiziell im Schweizer Fußballverband aufgenommen. Kurioserweise hat der Name des Vereins mit der Stadt des aktuell größten nationalen Konkurrenten zu tun. Denn „Young Boys“ wurde abgeleitet von den „Old Boys“ aus Basel. Junge Berner Gymnasiasten wollten mit dem Namen kurz vor der Jahrhundertwende eine ähnliche Identität schaffen, wie es den damals populären „Old Boys“ aus Basel gelungen war. Young Boys sollte für Dynamik und Aufbruch stehen, ein junges Team symbolisieren – und sich somit von etablierten Teams abheben. Auch die Vereinsfarben Gelb-Schwarz wurden in Anlehnung an die Old Boys Basel übernommen, um die Verbindung zu verdeutlichen.
YB-Heimat nimmt besonderen Platz in deutscher Fußballgeschichte ein
Nachdem man in den Anfangsjahren noch auf verschiedenen Plätzen wie dem „Schwellenmätteli“, dem Spitalacker-Platz und dem Sportplatz Kirchenfeld spielte, fand die Bewegung im Jahr 1925 eine neue sportliche Heimat: das Stadion Wankdorf. Mit dem Umzug einher ging auch die abermalige Namensänderung in Berner Sport Club Young Boys, wie der Verein bis heute heißt. Fortan spielte YB im damals neu erbauten und 30.000 Zuschauer fassende Stadion und sorgte damit für viel Aufsehen und auch Neid bei der Konkurrenz. Zur Weltmeisterschaft 1954 war das Fassungsvermögen auf circa 64.000 Plätze angestiegen und das Stadion Wankdorf wurde zudem zu jener geschichtsträchtigen Spielstätte, in der Deutschland seinen ersten WM-Titel gewinnen sollte.
Zwei Trainer coachten Bern und den VfB
Ähnlich erfolgreich wie das DFB-Team 1954 war YB dann auch bis Mitte der 1960er Jahre, als der Club vier Meisterschaften und zweimal den Schweizer Cup gewinnen konnte. Danach folgten sportlich weniger erfolgreiche Zeiten und im Jahr 1997 sogar der Abstieg in die damalige Nationalliga B, der heutigen Challenge League. Mit der Jahrtausendwende gelang es den Young Boys wieder, an alte Erfolge anzuknüpfen. Nach vier Jahren im „Exil“ im Berner Neufeld-Stadion zog YB im Jahr 2005 ins neuerbaute Stadion Wankdorf ein, das zunächst noch „Stade de Suisse“ hieß. 2018 holte YB nach 32 Jahren endlich wieder die Schweizer Meisterschaft und war bereits ein Jahr später der mitgliederstärkste Verein in dem Nachbarland. Es folgten fünf weitere Meistertitel und Achtungserfolge auf internationalem Terrain – wie ein 2:1-Sieg gegen Manchester United in der UEFA Champions League (2021/2022), den YB mit dem VfB (2003/2004) somit gemein hat. Auch zwei Trainer „teilten“ sich beide Clubs: Albert Sing coachte die Schweizer von 1951 an über ein ganzes Jahrzehnt lang und stand später (1966 bis 1967 sowie 1974 bis 1975) auch beim VfB an der Linie. Dasselbe gilt für Christian Gross, der von 2009 bis 2010 beim VfB als Cheftrainer fungierte und wenig später beim BSC Young Boys tätig war.
Freier Verkauf für das Baden-Württemberg-Duell
Für das Bundesliga-Heimspiel am Sonntag, 1. Februar 2026, um 15.30 Uhr, gegen den SC Freiburg sind noch Tickets in verschiedenen Kategorien verfügbar.
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So schnell sieht man sich wieder
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So schnell sieht man sich wieder
Der Trainer und einige Spieler sind aus der Bundesliga bekannt, die Form von Stuttgarts nächstem Gegner ist ausbaufähig. Die Young Boys im Check:Der Rückblick
Wiedersehen macht bekanntlich Freude. Umso mehr, wenn das letzte Aufeinandertreffen mit positiven Erinnerungen verbunden ist. Vor etwas mehr als einem Jahr, im Dezember 2024, kam es am sechsten Spieltag der UEFA Champions League zum Duell zwischen dem VfB und dem BSC Young Boys – am Ende gewann der VfB nach 0:1-Rückstand gar 5:1.
Die Ausgangslage
Ein Sieg, idealtypisch auch ein klarer, ist auch am Donnerstag in der letzten Partie der Ligaphase in der UEFA Europa League gegen die Schweizer nötig, um am Ende die gesteckten Ziele zu erreichen. Nach der 0:2-Niederlage vor Wochenfrist in Rom muss der VfB gegen YB dreifach punkten, um sich die kleine Chance auf eine direkte Achtelfinalteilnahme zu erhalten. Ein Remis oder eine Niederlage würde den Umweg über die Playoffs am 19. und 26. Februar 2026 und somit zwei zusätzliche Spiele bedeuten. Um diese Qualifikationsspiele kämpft derweil auch noch das Team des ehemaligen Bundesliga-Trainers Gerardo Seoane, das zuletzt zu Hause mit 0:1 gegen Olympique Lyon den Kürzeren zog und mit aktuell neun Punkten auf der Habenseite knapp über dem Strich steht, der die Playoff-Teams von den Mannschaften trennt, die am Ende ausscheiden werden. Es geht somit um viel für beide Seiten.
Der Trainer
Aktueller Chefcoach des 17-fachen Schweizer Meisters ist der aus der Bundesliga bestens bekannte Gerardo Seoane. Der 47-Jährige verließ YB im Jahr 2021 nach einer äußerst erfolgreichen Periode gen Leverkusen und betreute die Werkself 15 Monate lang. Vor seinem neuerlichen Engagement war er bis September 2025 knapp zwei Jahre lang als Cheftrainer von Borussia Mönchengladbach angestellt.
Die Bundesliga-Connection
Mit Ersatztorhüter Heinz Lindner (Frankfurt), Saidy Janko (Bochum), Edimilson Fernandes (Mainz), Armin Gigovic (Kiel), Chris Bedia (Union) und Sergio Córdova (Augsburg) haben außer dem Cheftrainer noch sechs weitere Akteure im Kader der Schweizer in der Vergangenheit in der höchsten deutschen Spielklasse ihre Qualitäten nachgewiesen.
Die Stammkräfte
Über Qualität verfügt in jedem Fall auch Berns junger Keeper Marvin Keller, der auch schon zum erweiterten Kreis der A-Nationalmannschaft zählt. Weitere Stammkräfte in Gerardo Seoanes 4-2-3-1-System sind unter anderem Gregory Wüthrich, Kapitän Loris Benito (beide Abwehr), Darian Males und Alvyn Sanches (beide Mittelfeld).
Die Form
Dem VfB dürfte bei der spannungsgeladenen Partie am Donnerstag nicht nur die aktuelle sportliche Krise bei YB mit fünf Niederlagen und einer Differenz von 4:17 Toren in den vergangenen fünf Spielen, sondern auch die Tatsache entgegenkommen, das so wichtige Spiel gegen YB in heimischen Gefilden austragen zu können. Denn zum einen dürfen nach Ausschreitungen beim UEFA Europa League-Auswärtsspiel gegen Aston Villa in Birmingham keine Gästefans mit nach Stuttgart reisen, zum anderen weist der VfB in der bisherigen Europacup-Saison eine makellose Heimbilanz auf: Alle drei bisherigen Heimspiele in der UEFA Europa League (2:1 gegen Vigo, 2:0 gegen Feyenoord und 4:1 gegen Maccabi Tel Aviv) wurden gewonnen. Die Young Boys holten derweil zwei ihrer bislang drei Siege ebenfalls zu Hause (3:2 gegen Rasgrad und 1:0 gegen Lille) und konnten lediglich am zweiten Spieltag in Bukarest (0:2) dreifach punkten. Die übrigen vier Spiele zu Hause gegen Panathinaikos (1:4), bei PAOK (4:0), bei Aston Villa (2:1) und eben zuletzt zu Hause gegen Lyon (0:1) gingen verloren.
Freier Verkauf für das Baden-Württemberg-Duell
Für das Bundesliga-Heimspiel am Sonntag, 1. Februar 2026, um 15.30 Uhr, gegen den SC Freiburg sind noch Tickets in verschiedenen Kategorien verfügbar.
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Drei Livestreams bis zum Anpfiff
Drei Livestreams bis zum Anpfiff
Abschlusstraining, Pressekonferenz und Matchday-Show: Rund um das UEFA Europa League-Heimspiel gegen den BSC Young Boys bietet der VfB mehrere Livestreams an.Achtelfinale oder Playoffs? Diese Entscheidung wird rund um das letzte Spiel in der UEFA Europa League-Ligaphase am Donnerstagabend, ab 21 Uhr, gegen den BSC Young Boys aus der Schweiz fallen. Damit alle weiß-roten Fans auf diesen Showdown optimal vorbereitet sind, produziert der VfB insgesamt drei Streams – live und kostenfrei bei VfB TV sowie auf dem YouTube-Kanal von VfB TV.
Optimale Einstimmung auf Aufeinandertreffen beider Teams
Den Auftakt der Livestreams bildet am Mittwoch, 13.25 Uhr, ein Einblick in das Abschlusstraining. Weiter geht’s am Mittwoch, 15.30 Uhr, mit der Übertragung der Pressekonferenz – sowohl Cheftrainer Sebastian Hoeneß als auch ein Spieler aus dem Profikader werden die Fragen der Journalisten beantworten. Am Spieltag, ab 20 Uhr, überträgt der VfB seine Matchday-Show live aus der MHP Arena und transportiert die Stadion-Atmosphäre somit direkt ins Wohnzimmer – die optimale Einstimmung auf das Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften.
Die Livestreams sind kostenfrei via VfB TV und via YouTube-Kanal von VfB TV abrufbar.
Wann?
Was?
Wo?
Mittwoch, 28.01., 13.25 Uhr
Abschlusstraining
VfB TV & YouTube
Mittwoch, 28.01., 15.30 Uhr
Pressekonferenz
VfB TV & YouTube
Donnerstag, 29.01., 20 Uhr
Matchday-Show
VfB TV & YouTube
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Als Einheit zum Erfolg
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Als Einheit zum Erfolg
Den frühen Rückstand verhindert, ins Spiel gekämpft und mit einer souveränen Leistung den nächsten Auswärtssieg eingefahren: Beim 3:0-Sieg des VfB in Gladbach überzeugen alle Mannschaftsteile.Es war unbestritten die Schlüsselszene des Spiels – und stand am Ende sinnbildlich für den verdienten Sieg des VfB in Mönchengladbach: Nachdem Schiedsrichter Sören Storks in der elften Minute infolge eines unabsichtlichen Handspiels von Jamie Leweling auf den Elfmeterpunkt gezeigt hatte, parierte zunächst Alexander Nübel stark gegen Schütze Haris Tabakovic, ehe Ramon Hendriks mit einer beherzten Abwehraktion den Nachschuss von Philipp Sander verhinderte. „Es hätte ein anderes Spiel werden können, wenn der Strafstoß verwandelt worden wäre“, befand Cheftrainer Sebastian Hoeneß im Anschluss an das Spiel, während Jamie Leweling lobende Worte, vor allem für seine beiden Defensivkollegen, aber auch für den Rest der Mannschaft fand. „Alex und Ramon haben mich heute gerettet, dafür bin ich ihnen dankbar. Es war nach diesen anstrengenden Wochen ein Sieg, an dem das ganze Team seinen Anteil hat.“
„Zunehmend gesteigert“
Dass ausgerechnet er es war, der nach einer halben Stunde den Knoten platzen ließ und den VfB mit der ersten guten Torchance in Führung brachte, untermauerte die Einschätzung des Flügelstürmers, dass in Gladbach offensiv wie defensiv alle Rädchen ineinandergriffen. Der VfB fand nach der frühen Elfmeterentscheidung nach und nach besser ins Spiel, wusste die Fehler der Gastgeber für sich zu nutzen und schnürte die „Fohlen“ spätestens nach der Führung immer weiter hinten ein. „Wir haben uns im Verlauf der ersten Halbzeit zunehmend gesteigert und von da an bis zum Ende ein richtig gutes Spiel gezeigt“, freute sich Sebastian Hoeneß, der bei der Startaufstellung und bei seinen Wechseln erneut ein gutes Gespür bewies, wie sich spätestens im zweiten Durchgang zeigen sollte. Nach einer knappen Stunde belebten die eingewechselten Chris Führich und Deniz Undav das Offensivspiel des VfB noch einmal merklich und sorgten binnen weniger Minuten für die Entscheidung.
„Sind gemeinsam am besten“
Weil der weiß-rote Defensivverbund auch nach dem 3:0 alles wegräumte, was sich ihnen in den Weg stellte, stand nach 90 Minuten neben dem fünften Auswärtssieg sowie dem dritten in Serie auch das siebte Zu-Null-Spiel für den VfB in der laufenden Bundesliga-Saison. Der erneut starke Ramon Hendriks machte, ebenso wie sein Cheftrainer und die Mitspieler, das gute Zusammenspiel zwischen allen Mannschaftsteilen als Schlüssel zum Erfolg aus: „Ich freue mich persönlich über meine guten Leistungen in dieser Saison und darüber, so viel spielen zu können, weiß aber auch, dass wir gemeinsam am besten sind. Eine gute Mannschaftsleistung pusht uns als Einzelspieler zusätzlich.“
Mit nun zehn Punkten aus den ersten vier Spielen des Kalenderjahres ist der VfB zusammen mit Borussia Dortmund das formstärkste Team der Bundesliga und will seine Form in den kommenden Wochen konservieren. „Wir sind froh, dass es aktuell so gut läuft“, so Sebastian Hoeneß. „Wir haben einen guten Spirit in der Mannschaft und ein großes Vertrauen in unseren Kader.“
Freier Verkauf für das Baden-Württemberg-Duell
Für das Bundesliga-Heimspiel am Sonntag, 1. Februar 2026, um 15.30 Uhr, gegen den SC Freiburg sind noch Tickets in verschiedenen Kategorien verfügbar.
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Matchfacts: Auffällig gut bei Kopfbällen
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Matchfacts: Auffällig gut bei Kopfbällen
Gladbach gelingen viele Kopfballtore, der VfB kassiert ligaweit die wenigsten. Doch das Traditionsduell am Sonntag ist mehr als reine „Kopfsache“. Die Matchfacts:Die Top 3 zu Mönchengladbach gegen VfB:
- Ermedin Demirovic traf beim bislang letzten Auswärtsspiel in Gladbach doppelt.
- Im Schnitt fallen knapp drei Toren in den Begegnungen mit der Borussia.
- Mehr als 5.200 Fans begleiten den VfB ins Rheinland.
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Blick zurück: Anknüpfen an September 2024
Nachdem der VfB im Hinspiel (1:0) dank des Treffers von Chema den ersten Sieg in der laufenden Bundesliga-Saison 2025/2026 gefeiert hatte, geht es für die Jungs aus Cannstatt am Sonntagnachmittag im Borussia-Park um die ersten drei Auswärtspunkte der Rückrunde. Dort gewann der VfB seinen bisher letzten Auftritt im September 2024 mit 3:1, als Deniz Undav und Ermedin Demirovic (2) für das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß trafen.
Wiedersehen: Einst VfB-Jugend, jetzt Gladbach
Gladbachs Kevin Stöger spielte einst in der VfB-Jugend (U17 bis U21) und absolvierte unter anderem 51 Spiele (vier Tore) für die U21. Einmal kam der Österreicher für die VfB-Profis zum Einsatz. Insgesamt vier Jahre lang spielte er für die Jungs aus Cannstatt (2009 bis 2013). Für Borussia Mönchengladbach absolvierte der 32-Jährige bislang 49 Pflichtspiele (drei Tore, sieben Vorlagen).
Tore: Hinspiel-Ergebnis als Ausnahme
In den bislang 113 ausgetragenen Bundesliga-Duellen zwischen Borussia Mönchengladbach und dem VfB fielen insgesamt 318 Tore, was einen Schnitt von 2,97 Treffern pro Partie ergibt. Das torreichste Aufeinandertreffen fand im November 1968 statt – ein 4:4, wobei für die Borussia unter anderem Günter Netzer und Berti Vogts trafen und Willi Entenmann für den VfB einen Hattrick erzielte.
Punkte: Gute Ausbeute beim VfB
Der VfB spielt mit 33 Punkten nach 18 Partien seine zweitbeste Bundesliga-Saison seit der Meisterschaft 2006/2007 – nur in der Vizemeister-Saison 2023/2024 waren es seitdem mehr Zähler nach 18 Spielen (34). Und: Die Jungs aus Cannstatt sind seit fünf Bundesliga-Partien ungeschlagen.
Kopfbälle: Spezialisten treffen aufeinander
Borussia Mönchengladbach erzielte in der Bundesliga-Saison 2025/2026 bereits sechs Kopfballtore. Anteilig macht das 26 Prozent der „Fohlen“-Tore aus – das ist alleiniger Ligabestwert. Interessant: Der VfB kassierte wiederum in dieser Spielzeit erst ein Kopfballgegentor wie sonst nur die TSG Hoffenheim.
Trainerstimmen: Hohe Motivation auf beiden Seiten
Sebastian Hoeneß, Cheftrainer des VfB: „Auch nach einer kurzen Nacht bleibt die Überzeugung, dass wir auf der in Rom gezeigten Leistung aufbauen können. Wir gehen mit Überzeugung und Vorfreude in das Spiel und wollen unsere gute Serie in der Liga weiter ausbauen.“
Eugen Polanski, Cheftrainer von Borussia Mönchengladbach: „Wir haben zuletzt gesehen, was die Kulisse im Borussia-Park mit der Mannschaft machen kann und wie schön es ist, ein Heimspiel zu gewinnen. Daran wollen wir anknüpfen. Für das 4:0 gegen Augsburg bekommen wir gegen Stuttgart aber keine Punkte, sondern müssen unsere Leistung erneut bringen.“
Zuschauer: Großer Auswärtssupport
Der VfB wird von mehr als 5.200 Fans an den Niederrhein begleitet. Es gibt keine Gästekasse vor Ort. Alle Infos zum Stadionbesuch sind in der Faninfo zusammengefasst.
Schiedsrichter: Fünfter VfB-Einsatz für Sören Storks
Sören Storks wird der Schiedsrichter des Traditionsduells sein. Er hat den Club aus Cannstatt bisher viermal in der Bundesliga gepfiffen – die Bilanz ist ausgeglichen: zweimal gelangen Siege, zweimal endete die Partie mit einer Niederlage. An der Linie assistieren ihm Thorben Siewer und Dr. Jan Clemens Neitzel-Petersen, als vierter Offizieller fungiert Sascha Stegemann. Nicolas Winter ist als Video-Assistent im Einsatz.
Wetter: Trocken, aber bewölkt
Für Sonntagnachmittag werden in Mönchengladbach derzeit Temperaturen zwischen einem Grad Celsius und drei Grad Celsius erwartet. Es soll trocken, aber stark bewölkt bleiben.
Übertragung
VfB-Kanäle
TV/Stream
Radio
- Sportschau
- ARD-Audiothek
- Die Neue 107.7
Gemeinsam für Erinnerung und Vielfalt
Vor dem Anpfiff ihres Bundesliga-Spiels am Sonntag setzen Borussia Mönchengladbach und der VfB Stuttgart ein gesellschaftspolitisches Zeichen. Die Spieler beider Clubs und das Schiedsrichter-Team versammeln sich hinter einem Banner, auf dem sich für Erinnerung und Vielfalt ausgesprochen wird. Die Aktion ist Teil der ligaweiten „Nie wieder!“-Aktion. Mit ihr gedenkt der deutsche Fußball seit mehr als 20 Jahren an den Spieltagen rund um den 27. Januar, dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, der von den Nationalsozialisten verfolgten, deportierten und ermordeten Menschen.
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Auferstanden dank Torjäger und Ex-Profi
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Auferstanden dank Torjäger und Ex-Profi
Gladbach hat sich im Saisonverlauf stabilisiert, ist aber noch deutlich von früherer Stärke entfernt. Zwei Spieler sind im Winter neu hinzugekommen. Der Gegner im Check:Die Form
Nachdem bereits das Heimspiel am ersten Bundesliga-Spieltag torlos zu Ende gegangen war, trennten sich Borussia Mönchengladbach und der Hamburger SV auch zum Rückrunden-Start am vergangenen Wochenende erneut mit 0:0. In der Vorwoche durchlebten die „Fohlen“ übrigens ein Wechselbad der Gefühle: Auf den berauschenden 4:0-Heimsieg gegen den FC Augsburg kam es unter der Woche zu einem heftigen 1:5 bei der TSG Hoffenheim, ehe das genannte 0:0 in Hamburg folgte. Fazit: Mönchengladbach ist in dieser Saison unberechenbar.
Der Trainer
Als der VfB Ende August 2025 im Bundesliga-Heimspiel gegen die Borussia dank des Treffers von Chema mit 1:0 gewann, hieß der Cheftrainer der Gäste noch Gerardo Seoane. Der Schweizer Übungsleiter musste nach dem misslungenen Start mit einem Punkt sowie einem Torverhältnis von 0:5 aus den ersten drei Spielen jedoch gehen. Auf ihn folgte – zunächst interimsweise – der frühere Bundesliga-Profi Eugen Polanski (254 Spiele für Gladbach, Mainz 05 und die TSG Hoffenheim), der bis dato die zweite Mannschaft der Borussia gecoacht hatte. Unter der Führung des 39-Jährigen gelang eine Verbesserung: Mit 20 Punkten belegt die Borussia derzeit Platz elf.
Die Wintertransfers
Zwei Spieler hat die Borussia im Winter neu hinzugeholt – beide auf Leihbasis. Vom englischen Premier-League-Club Tottenham Hotspur kam der japanische Verteidiger Kota Takai. Am Mittwoch folgte der zweite Zugang: Alejo Sarco von Bayer Leverkusen, ein argentinischer Stürmer, absolvierte seine ersten Einheiten mit seinen neuen Teamkollegen. „Man konnte bereits erkennen, welche Qualitäten er mitbringt“, sagt Chefcoach Eugen Polanski: „Natürlich muss er sich zunächst zurechtfinden, aber er macht einen guten Eindruck. Wir werden die kommenden Tage nutzen, um ihn möglichst schnell zu integrieren.“
Der Torjäger
Für den Schweizer Angreifer Haris Tabakovic hätte seine Leihe von der TSG Hoffenheim zu Borussia Mönchengladbach kaum besser verlaufen können. Nachdem er von der Borussia als Ersatz für den langzeitverletzten Tim Kleindienst verpflichtet wurde, entwickelte sich der 31-jährige Stürmer mit bosnischen Wurzeln zur Lebensversicherung für die „Fohlenelf“. Mit bereits neun Saisontoren belegt er in der Bundesliga-Torjägerliste den geteilten vierten Platz (mit Luis Diaz) hinter Harry Kane (21 Tore), Michael Olise und Deniz Undav (beide zehn Tore).
Der Rückhalt
Nach Jahren der verletzungs- sowie hin und wieder auch leistungsbedingten Rotation im Gladbacher Tor hat sich in Moritz Nicolas ein stabiler Rückhalt für die Borussia gefunden. Nachdem es in der Vorsaison nur zu 19 Einsätzen reichte, stand der 28-Jährige in dieser Spielzeit in jeder Partie zwischen den Pfosten und gehört dabei zu den Besten seines Fachs: Er weist gegenwärtig eine Abwehrquote von 72,6 Prozent auf – nur Gregor Kobel (BVB; 75,4 Prozent) und Mark Flekken (Bayer 04; 73,2 Prozent) haben einen noch besseren Wert.
Gemeinsam für Erinnerung und Vielfalt
Vor dem Anpfiff ihres Bundesliga-Spiels am Sonntag setzen Borussia Mönchengladbach und der VfB Stuttgart ein gesellschaftspolitisches Zeichen. Die Spieler beider Clubs und das Schiedsrichter-Team versammeln sich hinter einem Banner, auf dem sich für Erinnerung und Vielfalt ausgesprochen wird. Die Aktion ist Teil der ligaweiten „Nie wieder!“-Aktion. Mit ihr gedenkt der deutsche Fußball seit mehr als 20 Jahren an den Spieltagen rund um den 27. Januar, dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, der von den Nationalsozialisten verfolgten, deportierten und ermordeten Menschen.
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„Gute Serie in der Liga ausbauen“
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„Gute Serie in der Liga ausbauen“
Der VfB ist zurück aus Rom und hat die nächste Aufgabe im Fokus. Am Sonntag möchte sich das Team mit dem roten Brustring in Mönchengladbach belohnen.Landung in Stuttgart, Fokus auf Mönchengladbach. Nach dem UEFA Europa League-Spiel am Donnerstag bei der AS Rom (0:2) wartet auf die Jungs aus Cannstatt rasch die nächste Aufgabe – und erneut ist’s ein Auswärtsspiel, diesmal in der Bundesliga. Am Sonntag, 25. Januar 2026, treten sie bei Borussia Mönchengladbach an – die Partie bei dem derzeitigen Tabellenelften beginnt um 15.30 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und VfB Liveticker. Die Vorbereitungszeit ist knapp.
Erinnerungen an Sieg in der Hinrunde
„Auch nach einer kurzen Nacht bleibt die Überzeugung, dass wir auf der in Rom gezeigten Leistung aufbauen können“, blickt Sebastian Hoeneß auf positive Aspekte der jüngsten Partie. Der VfB agierte defensiv in vielen Situationen hellwach, erarbeitete sich zudem mehrere Chancen gegen die für ihre Abwehrleistung bekannten Italiener. Nun soll es auch wieder mit der notwendigen Effizienz klappen, um sich zu belohnen. „Unser kompletter Fokus ist jetzt auf den Sonntag und die Partie in Gladbach gerichtet“, sagt der 43-Jährige.
Aus der Hinrunde hat der VfB gute Erinnerungen an die „Fohlen“. Bei der ersten Heimbegegnung der Bundesliga-Saison 2025/2026 – sie war zugleich in den Rahmen „100 Jahre Brustring“ gegossen – gelang ein 1:0, Chema köpfte die Jungs aus Cannstatt zum Sieg. Seitdem hat sich in Mönchengladbach einiges getan. Auf den damaligen Trainer Gerardo Seoane folgte Eugen Polanski, unter ihm hat sich die Borussia zuletzt im Tabellenmittelfeld stabilisiert.
VfB in der Bundesliga seit fünf Spielen ungeschlagen
Die Zielsetzung für das Team mit dem roten Brustring ist klar, wie es Sebastian Hoeneß formuliert: „Wir gehen mit Überzeugung und Vorfreude in das Spiel und wollen unsere gute Serie in der Liga weiter ausbauen.“ Die Jungs aus Cannstatt sind seit fünf Bundesliga-Partien ungeschlagen. Nach dem Auswärtsauftritt in Mönchengladbach soll diese Serie möglichst auf sechs Spiele angewachsen sein.
Gemeinsam für Erinnerung und Vielfalt
Vor dem Anpfiff ihres Bundesliga-Spiels am Sonntag setzen Borussia Mönchengladbach und der VfB Stuttgart ein gesellschaftspolitisches Zeichen. Die Spieler beider Clubs und das Schiedsrichter-Team versammeln sich hinter einem Banner, auf dem sich für Erinnerung und Vielfalt ausgesprochen wird. Die Aktion ist Teil der ligaweiten „Nie wieder!“-Aktion. Mit ihr gedenkt der deutsche Fußball seit mehr als 20 Jahren an den Spieltagen rund um den 27. Januar, dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, der von den Nationalsozialisten verfolgten, deportierten und ermordeten Menschen.

































