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VfB Stuttgart

Die aktuellsten Neuigkeiten von www.vfb.de
  • „Wir haben uns einiges vorgenommen“

    Laufbereitschaft, Zweikampfführung, Intensität. Der VfB nimmt sich vor, am Samstag bewährte Basics von Beginn an abzurufen. Das wird gegen Köln besonders notwendig sein.

    Es ist ungewohnt, kam jedoch passend. Erstmals seit Jahresbeginn absolvieren die Jungs aus Cannstatt keine „Englische Woche“, sondern haben eine vollständige Trainingswoche zur Verfügung. Der VfB ist dabei, diese intensiv zu nutzen – und sich somit auf das Bundesliga-Heimspiel am Samstag, ab 18.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, gegen den 1. FC Köln vorzubereiten. Nachdem das Team mit dem roten Brustring am vergangenen Samstag durch die Niederlage beim FC St. Pauli (1:2) erstmals ein Bundesliga-Spiel im Kalenderjahr 2026 verlor, soll rasch wieder ein Erfolg her.

    Balance, Aktivität – und zuallererst die Basics

    „Wir sind gut in die Trainingswoche hereingekommen und haben uns einiges vorgenommen“, sagt Sebastian Hoeneß: „Es wird notwendig sein, dass wir gegen Köln wieder das richtige Energielevel zeigen.“ Für den Cheftrainer gehört einiges dazu: „Laufbereitschaft, Zweikampfführung, Intensität – all diese Basics müssen wir auf höchstmöglichen Niveau einbringen.“ Zumal die Kölner ihren Gegnern definitiv Probleme bereiten können.

    Der Aufsteiger spielt eine gute Bundesliga-Saison, rangiert derzeit auf dem zehnten Tabellenplatz. Im Hinspiel, als der VfB ein 0:1 noch in ein 2:1 drehen konnte, erlebten die Jungs aus Cannstatt bereits eine äußerst intensive Begegnung. „Die Kölner Mannschaft macht es dem Gegner in allen Phasen des Spiels schwer“, schätzt Sebastian Hoeneß ein und erklärt: „Sie hat gute Strukturen und Abläufe, verteidigt tief und kann geradlinig umschalten.“ Der VfB sei darauf vorbereitet, wie der 43-Jährige sagt: „Wir brauchen eine gute Balance in unserem Spiel, müssen aktiv sein und den Gegner immer wieder beschäftigen.“

    Tiago Tomás zurück im Spieltagskader

    Eine Startelfgarantie erhielt das „Geburtstagskind“: Jeff Chabot, der am heutigen Donnerstag 28 Jahre alt wird, wird gegen den 1. FC Köln, seinen ehemaligen Club, in die Startformation zurückkehren und beginnen. Der Verteidiger wechselte im Sommer 2024 von den Domstädtern zum VfB. Ein anderer Profi wird ebenso zum Kader gehören, ist aber noch kein Kandidat für die Startaufstellung: Tiago Tomás hat seine muskuläre Verletzung auskuriert, ist vollständig zurück im Mannschaftstraining und soll somit zum Spieltagskader gehören.

    Offen ist dagegen, ob Angelo Stiller rechtzeitig fit wird. Den Mittelfeldakteur bremst derzeit eine Erkältung aus. Bei Nikolas Nartey wird davon ausgegangen, dass ein Einsatz am Wochenende noch zu früh kommt, er aber mit Blick auf das UEFA Europa League-Spiel am Donnerstag beim Celtic FC wieder eine Option sein kann. Definitiv verzichten muss der VfB weiterhin auf Dan-Axel Zagadou und Lazar Jovanovic (beide Aufbautraining).

    Die Pressekonferenz in voller Länge:

    Resttickets im freien Verkauf

    Für das Bundesliga-Heimspiel am Samstag, 14. Februar 2026, um 18.30 Uhr, gegen den 1. FC Köln sind noch Resttickets in verschiedenen Kategorien verfügbar.

    Hier geht's direkt zum Ticketshop

  • „Umso gieriger sein“

    Josha Vagnoman und seine Teamkollegen sind zurück auf dem Trainingsplatz. Für die bevorstehende Etappe haben sie sich viel vorgenommen.

    Zurück auf dem Trainingsplatz. Nach einem Programm mit vielen „Englischen Wochen“ durften die Jungs aus Cannstatt zuletzt zwei freie Tage genießen, ehe sie seit dem gestrigen Mittwoch wieder am Clubzentrum trainieren. Die Mission ist klar: Gemeinsam möchte das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß die Einheiten nutzen, um sich auf die nächste Etappe einzustimmen. Und die beginnt mit einer herausfordernden Begegnung.

    Josha Vagnoman hat gute Erinnerungen an Köln

    Am Samstag, 14. Februar 2026, um 18.30 Uhr, empfängt der VfB den 1. FC Köln in der heimischen MHP Arena. Ein Akteur denkt dabei besonders gerne an das Hinspiel zurück. „Ich habe natürlich gute Erinnerungen an die Partie im vergangenen September – wir haben 2:1 gewonnen und ich konnte den Siegtreffer erzielen“, sagt Josha Vagnoman, der sich für die bevorstehende Aufgabe viel vorgenommen hat: „Wir werden alles geben, damit uns auch zu Hause ein Erfolg gegen die Kölner gelingt.“

    Der Außenverteidiger lief in 19 von 21 Bundesliga-Spielen auf, rangiert bei einem Tor und vier Vorlagen in der gegenwärtigen Saison. „Nun kommt die Phase, in der jeder Punkt für jede Mannschaft besonders zählt. Deswegen müssen wir umso gieriger sein“, sagt der 25-Jährige. Am besten kommen schon im Heimspiel gegen Köln weitere Zähler hinzu.

    Das komplette Interview mit Josha Vagnoman auf VfB-TV anschauen:

    Resttickets im freien Verkauf

    Für das Bundesliga-Heimspiel am Samstag, 14. Februar 2026, um 18.30 Uhr, gegen den 1. FC Köln sind noch Resttickets in verschiedenen Kategorien verfügbar.

    Hier geht's direkt zum Ticketshop

  • Besucherinfos: VfB – 1. FC Köln

    Zum Topspiel des 22. Bundesliga-Spieltags empfängt der VfB am Samstagabend ab 18.30 Uhr den 1. FC Köln. Eine frühe Anreise und ein früher Arenazutritt werden ausdrücklich empfohlen.

    Zutritt zur Arena

    Taschen größer DIN-A4 dürfen nicht mit in die Arena genommen werden. Durch intensive Personenkontrollen kann es zu längeren Wartezeiten an den Einlässen kommen. Der Arenazutritt ist am Samstag ab 16.30 Uhr möglich. Bitte beachtet, dass ein Zutritt zur Cannstatter Kurve in Fankleidung des Gastvereins nicht gestattet ist.

    Die aktuelle Stadionordnung ist hier abrufbar

    Hinweise bzgl. Fasching / Karneval:

    • Kostüme sind erlaubt
    • Geschminkte Gesichter sind erlaubt, sofern das Gesicht erkennbar bleibt
    • Alle Kostümbestandteile, die zur Vermummung dienen können, sind untersagt
    • Gesichtsmasken jeglicher Art sind untersagt

    Catering

    Um Wartezeiten zu reduzieren, wurden einzelne Kassen auf bargeldlose Bezahlmittel umgestellt. An jedem Kiosk bleibt jedoch mindestens eine Kasse auch für die Barzahlung geöffnet.

    Merchandising

    Anfang Oktober 2025 wurden die VfB-Merchandising-Stände in der MHP Arena und im Umfeld davon auf ein bargeldloses Bezahlsystem umgestellt. Barzahlungen sind seitdem nur noch im Fancenter möglich!

    Rund um das Heimspiel gegen Köln wirft auch die anstehende UEFA Europa League-Begegnung gegen den Celtic FC ihre Schatten voraus. Ab sofort ist der Spieltagsschal im stationären Fancenter und ab Anfang kommender Woche auch im Onlineshop erhältlich.

    Fantreff auf Parkplatz P3

    • Anlaufstelle für Mitglieder und Fans auf P3 (vor dem Clubrestaurant)
    • lockeres Ambiente mit Musik und Sitzgelegenheiten
    • Ab drei Stunden vor Anpfiff, also 15.30 Uhr
    • VfB-Goodies zum Mitnehmen und Verlosungen für Mitglieder und Fans

    Einschränkungen im ÖPNV

    Die DB empfiehlt allen Fans, jeweils vor Fahrtantritt die aktuellen Verbindungen in der elektronischen Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn und des VVS oder in den Apps DB Navigator und VVS Mobil zu überprüfen.

    Die Züge der S1 fahren mit maximal möglicher Zuglänge mit drei Fahrzeugen. Aus betrieblichen Gründen ist die Zugbildung nur eingeschränkt möglich. Deshalb fahren die S-Bahnen der Linien S2 und S3 jeweils nur mit zwei Fahrzeugen. Um trotzdem ausreichend Sitzplätze bei der Abreise anbieten zu können, setzt die S-Bahn Stuttgart auch auf den Linien S2 und S3 jeweils einen Sonderzug ein. Damit kann bei der Anreise als auch bei der Abreise ein durchgängiger 15-Minuten-Takt angeboten werden.

    S-Vaihingen Böblingen: Zugausfälle und Ersatzverkehr mit Bussen

    Von Freitag, 13. Februar, 21 Uhr bis Montag, 16. Februar, 5 Uhr finden zwischen Stuttgart-Vaihingen und Böblingen Bauarbeiten statt. Die S-Bahnen der Linie S1 fallen deshalb in diesem Abschnitt aus.

    Die ausfallenden S1-Züge werden durch Busse der Linie S1E ersetzt.

    Detailinformationen dazu findet ihr hier.

    Zur Abreise setzt die S-Bahn Stuttgart Sonderzüge ein:

    • S1 Richtung Plochingen/Wendlingen(N) ab Bad Cannstatt (Abfahrt 20.46 Uhr und 21.13 Uhr) und Neckarpark (Abfahrt 20.52 Uhr und 21.17 Uhr).
    • S1 Richtung Stuttgart-Vaihingen ab Neckarpark (Abfahrt 20.50 Uhr und 21.10 Uhr) und Bad Cannstatt (Abfahrt 20.56 Uhr und 21.16 Uhr).
    • S2 Richtung Schorndorf ab Bad Cannstatt (Abfahrt 20.54 Uhr)
    • S3 Richtung Backnang ab Bad Cannstatt (Abfahrt 21.04 Uhr)

    Anfahrt und Parken

    Die Sperrung der Mercedesstraße erfolgt am Samstag um 15 Uhr. Bereits ab 11 Uhr greift das Halteverbot entlang der Straße. Bitte beachtet zusätzlich den beigefügten Parkplan.

    Alle Infos zur Anfahrt sind hier zusammengefasst

    Weiß-roter Fanbus

    Der VfB bleibt dran – der weiß-rote Fanbus fährt auch 2026 weiter und zunächst bis zum Ende der laufenden Saison. Damit geht das beliebte Angebot in die Verlängerung und bringt VfB-Fans weiterhin sicher, bequem und direkt zu den Heimspielen in der MHP Arena.

    NEU: Die Alb-Donau-Route konnte ausgebaut werden und startet nun in Biberach an der Riß mit einem weiteren Zwischenhalt in Laupheim und die Neckar-Alb-Route hält nun zusätzlich in Nürtingen.

    Die Busse sind ca. 90 Minuten vor Anpfiff am Stadion und starten 45 Minuten nach Abpfiff wieder zurück. Das Angebot gilt bei allen Heimspielen in der Bundesliga, der UEFA Europa League und im DFB-Pokal – damit jeder Spieltag ein kompletter weiß-roter Erlebnis-Tag wird.

    Bucht eure Fahrt direkt beim jeweiligen Busunternehmen* über die gewünschte Route:

    ROUTE #1: Tübingen – Reutlingen – Metzingen - Nürtingen

    ROUTE #2: Biberach - Laupheim - Ulm – Geislingen – Göppingen

    ROUTE #3: Heidenheim – Aalen – Schwäbisch Gmünd

    ROUTE #4: Künzelsau – Öhringen – Heilbronn

    *Der Vertrag entsteht nicht mit dem VfB Stuttgart, sondern direkt mit dem jeweiligen Busunternehmen.

    „VfB Bike-Garage“ ab zwei Stunden vor Anpfiff nutzbar

    • 400 kostenfreie, überwachte Stellplätze im Parkhaus P5
    • Fahrradhelme können am Rad gelassen werden, alternativ gibt es begrenzte Aufbewahrungsmöglichkeiten an der MHP Arena
    • Geöffnet von 16.30 Uhr bis zwei Stunden nach Spielende
    • Umkleidemöglichkeit vorhanden

    Zusammen für nachhaltige Mobilität

    Mit „stella-sharing“, dem E-Moped-Sharing der Stadtwerke Stuttgart, steht VfB-Fans ab sofort eine neue emissionsarme und flexible Anreiseoption zu den Heimspielen in der MHP Arena zur Verfügung.

    Für die Anreise werden neue Abstellzonen rund um die MHP Arena eingerichtet. Damit bietet der VfB allen stella-Nutzern eine komfortable und emissionsarme Alternative zur Fahrt mit dem eigenen Auto. Zudem profitieren VfB-Mitglieder: Die einmalige Registrierungsgebühr für die Nutzung der stella-Flotte entfällt.

    Anreise mit Belohnung

    Der VfB belohnt die umweltschonende An- und Abreise bei Heimspielen auch im Jahr 2026 – teilnehmende Fans erhalten einen Coupon für ein Wasser über die ummadum App, wenn sie ihre Anreise mit einem der folgenden Verkehrsmittel tracken:

    • ÖPNV
    • Fahrrad
    • zu Fuß
    • in einer Fahrgemeinschaft

    Bisher erhaltene und noch nicht eingelöste Coupons, auch für Softgetränke, behalten bis zum Saisonende ihre Gültigkeit. Der Coupon ist an einem der stationären Kioske in der MHP Arena einlösbar.

    Jetzt mitmachen und der Ummadum-Community beitreten

    Verhalten in der Arena

    Damit alle Fans die Zeit im Stadion genießen können, möchten wir euch bitten, stets Rücksicht aufeinander zu nehmen. Respektiert die Bedürfnisse eurer Sitznachbarn und sorgt dafür, dass das Stadion ein Ort bleibt, an dem sich alle wohlfühlen. Dies betrifft in erster Linie das strikte Einhalten der rauchfreien Blöcke und das dauerhafte Stehen in den Sitzplatzbereichen. Gemeinsam schaffen wir eine Atmosphäre, die von Fairness, Respekt und Zusammenhalt geprägt ist, gerade auch für die jüngeren Besucher der Begegnung. Vielen Dank für eure Unterstützung und euer Verständnis.

  • „Das Hinspiel ist Warnung genug“

    Die U21 tritt am Samstag beim 1. FC Saarbrücken an und will nach dem Heimsieg gegen die Münchner Löwen auswärts nachlegen.

    Am 24. Spieltag der 3. Liga ist die U21 beim 1. FC Saarbrücken gefordert. Anpfiff im Ludwigsparkstadion ist um 14 Uhr. Nach dem Heimsieg am vergangenen Sonntag gegen den TSV 1860 München steht die Mannschaft von Trainer Nico Willig mit 32 Punkten auf dem zwölften Tabellenplatz. Die Gastgeber aus dem Saarland holten am vergangenen Spieltag durch ein torloses Unentschieden beim FC Erzgebirge Aue ihren 24. Punkt und stehen auf Tabellenrang 16.

    Nach dem ältesten Team der Liga, den Münchner Löwen, wartet mit dem 1. FC Saarbrücken die zweitälteste Mannschaft auf die Jungen Wilden. Wenig verwunderlich, dass mit Florian Pick ein 30-Jähriger die meisten Tore erzielte – elf Treffer, sechs Assists. Gefolgt vom 31-jährigen Kai Brünker, der sieben Mal einnetzte und einen Assist beisteuerte. „Es ist eigentlich paradox, weil sie sich viele Chancen herausspielen, aber wenige verwerten, was eher für eine junge Mannschaft typisch ist. Daher rührt auch ein Stück weit ihre Sieglosserie“, sagt Nico Willig. „Trotzdem haben sie eine hohe Qualität und wir gehen davon aus, dass durch den Trainerwechsel neue Energie freigesetzt wird. Es wird vielleicht auch im Stadion eine Art Aufbruchstimmung geben, sodass es für uns eine riesige Herausforderung wird.“

    Niederlage im Hinspiel

    In der Vorrunde musste sich die U21 schlussendlich mit 1:3 geschlagen geben. „Wir wissen noch aus dem Hinspiel, als der Gegner aus wenig sehr viel gemacht hat und wir viel investiert haben, aber am Ende mit leeren Händen dastanden. Das ist Warnung genug für uns“, blickt Nico Willig auf die Begegnung am 13. September zurück und fügt hinzu: „Wir hatten eine gute Trainingswoche und das gute Spiel gegen 1860 hat uns Selbstvertrauen gegeben. Das wollen wir am Samstag auch sehen, sodass wir beflügelt in das Spiel gehen und unsere Qualitäten auf den Platz kriegen wollen.“

    FCS scheiterte in der Relegation

    In der vergangenen Saison holte der VfB in Saarbrücken am 29. Spieltag durch ein 2:0 den ersten Auswärtssieg der Spielzeit und sicherte sich am Saisonende den Klassenverbleib. Ganz anders der FCS, der als Dritter in die beiden Relegationsspiele gegen Zweitligist Eintracht Braunschweig ging. Nach einer 0:2-Heimniederlage schafften die Saarländer nach regulärer Spielzeit ein 2:0, mussten sich nach Verlängerung aber mit einem 2:2 begnügen und blieben in der 3. Liga. Ende November musste Trainer Alois Schwartz nach acht sieglosen Spielen gehen, für ihn übernahm Jürgen Luginger den Trainerposten. Doch auch dieser wird am Samstag nicht auf der Bank Platz nehmen, denn am Mittwoch präsentierte der FCS mit Argirios Giannikis einen neuen Trainer. Zudem wurde mit Markus Thiele (zuletzt beim SSV Ulm) ein neuer Sportvorstand eingesetzt. Giannikis kennt sich in der 3. Liga aus, war er doch bis zum 18. Januar 2025 Trainer der Münchner Löwen und musste nach einem 0:4 in Saarbrücken seinen Platz räumen.

     

  • Matchfacts: Viktoria Berlin - VfB Frauen

    Am 17. Spieltag der 2. Frauen-Bundesliga reisen die VfB Frauen zur Viktoria nach Berlin. Wegen Unbespielbarkeit des Naturrasens im Stadion Lichterfelde wird die Partie auf die Ausweichspielstätte am Olympiapark verlegt. Anpfiff ist um 14.30 Uhr.

    Defensivstarke Teams im Duell

    Am vergangenen Wochenende feierten die VfB Frauen einen 3:1-Heimsieg gegen Borussia Mönchengladbach. Wenn die Mannschaft von Cheftrainer Heiko Gerber bei Viktoria Berlin gastiert, kommt es zum Wiedersehen nach dem 2:2 im Hinspiel. Dabei treffen auch zwei der defensivstärksten Teams der Liga aufeinander: Der VfB kassierte bislang 21 Gegentore, Viktoria Berlin sogar nur 16. Die Berlinerinnen gehen nach einem torlosen Remis gegen den 1. FSV Mainz 05 in die Partie.

    Der Gegner: Viktoria Berlin

    In der Wintervorbereitung absolvierte die Mannschaft von Miren Catovic im Rahmen des Trainingslagers auf Malta zwei Testspiele und blieb dabei mit zwei deutlichen Siegen gegen den FC Valletta (19:0) und ZNK Mura (3:2) ungeschlagen. In der laufenden Zweitligasaison stehen neben einigen Punkteteilungen und Niederlagen deutliche Siege gegen Bochum (3:0), Bayern München II (7:0), Frankfurt II (2:0) und Andernach (2:0) zu Buche.

    Aktuell belegt die Viktoria mit 24 Punkten und einem Torverhältnis von 25:16 den sechsten Tabellenplatz. Beste Torschützinnen im Viktoria-Dress sind Sarah Abu Sabbah und Nina Ehegötz mit jeweils vier Treffern. In der Vorsaison sicherten sich die Berlinerinnen als Meisterinnen der Regionalliga Nordost mit 60 von 66 möglichen Punkten souverän den Aufstieg in die 2. Frauen-Bundesliga.

    Trainerstimmen: „Wir wollen auswärts die Punkte holen und auf Sieg spielen“

    „Jedes Spiel hat für uns große Bedeutung. Bis zum Saisonende wird es äußerst spannend bleiben. Viktoria Berlin war für mich von Beginn an ein Geheimfavorit – sie haben eine fußballerisch sehr gute Mannschaft, die jedoch bislang nicht richtig aus den Startlöchern gekommen ist. Ich erwarte, dass die Berlinerinnen hochmotiviert gegen uns antreten werden. Es wird eine anspruchsvolle Aufgabe, wir wollen aber auswärts die Punkte holen und auf Sieg spielen“, sagt VfB Frauen-Cheftrainer Heiko Gerber.

    „Mit dem VfB Stuttgart erwarten wir ein hervorragendes Team, das sehr ansehnlichen Fußball spielt und als Tabellenführerinnen mit ordentlich Rückenwind nach Berlin kommt“, sagt Miren Ćatović, Cheftrainerin Viktoria Berlin. „Wir wollen mutig auftreten und unsere Qualitäten auf den Platz bringen, um die drei Punkte in Berlin zu behalten.“

    Auswärtsspiel im Livestream

    Schaltet ein, seid live dabei und unterstützt unsere VfB Frauen aus der Ferne. Die Partie gegen Viktoria Berlin wird ab 14.30 Uhr kostenfrei auf VfB TV, dem VfB YouTube-Kanal sowie der Plattform LEAGUES übertragen.

    Weitere Infos

    • 17. Spieltag in der 2. Frauen-Bundesliga: Viktoria Berlin (Tabellenplatz sechs) – VfB Frauen (Tabellenplatz eins)
    • Daten: Sonntag, 15. Februar, 14.30 Uhr
    • Spielort: August-Bier-Platz II, Olympiapark, Friedrich-Friesen-Allee, 14053 Berlin
    • Schiedsrichterinnengespann: Anke Hölscher (SR), Julia Franziska Lühring (SR-A), Anika Bargholz (SR-A)
  • Stadtderby und tief im Westen

    Die U17 eröffnet den zweiten Spieltag der Hauptrunde bereits am Freitagabend mit dem Stadtderby gegen die Stuttgarter Kickers. Die U19 tritt am Samstag in Bochum an.

    U19: Schwung nach Bochum mitnehmen

    Der Auftakt in die Hauptrunde ist mit dem klaren 6:1 gegen den FC Energie Cottbus gelungen. Nun möchte die U19 den Schwung aus dieser Partie auch in das erste Auswärtsspiel der neuen Wettbewerbsphase mitnehmen. Am Samstag um 12 Uhr ist das Team von Trainer Tobias Rathgeb beim VfL Bochum zu Gast. „Wir wollen an unseren erfolgreichen Auftakt anknüpfen und unsere spielerische Überlegenheit auf den Platz bringen. Dabei müssen wir uns auf eine aggressive und körperlich große Mannschaft einstellen“, sagt Tobias Rathgeb.

    In seiner Vorrundengruppe gewann der VfL Bochum neun seiner zwölf Spiele, überzeugte dabei vor allem mit Defensivstärke und qualifizierte sich als Zweiter vor Bayer 04 Leverkusen für Liga A. Am ersten Spieltag unterlag der VfL dem 1. FC Köln mit 2:3. Außerdem mischt Bochum noch im DFB-Pokal der Junioren mit und ist ein potenzieller Gegner des VfB im Halbfinale, das am 18. Februar ausgelost wird.

    U17: Drittes Stadtderby der Saison

    Stadtderby 3.0! Bereits in der Vorrunde der aktuellen U17-DFB-Nachwuchsliga-Saison sind der VfB und die Stuttgarter Kickers aufeinandergetroffen. Für die 2:3-Niederlage am ersten Spieltag revanchierte sich der VfB mit einem klaren 3:0 im Rückspiel. Am Ende der Hauptrunde qualifizierten sich die Degerlocher als einer der besten Gruppendritten für Liga A. Nun kommt es Freitagabend um 19 Uhr auf Platz 1 am VfB Clubzentrum zum dritten Duell, nachdem beide Teams der gleichen Hauptrundengruppe zugeteilt wurden.

    In dieser startete der VfB vor einer Woche stark: In Mainz gewann das Team von Trainer Daniel Jungwirth mit 1:0. Die Kickers erkämpften sich ein 3:3 im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach. Beim VfB fehlen William Recupero, Tom Hagmeister (Deutschland U16) und Seva Linnikov (Ukraine U17) aufgrund von Länderspielabstellungen. Kirill Serdiuk reist am Samstag zur ukrainischen U18.

     

  • „Sieg oder Spielabbruch“

    Vom Rhein an den Neckar in etwas über zwei Stunden – und das mehrfach pro Woche. VfB-Stürmerin Meike Meßmer spricht in der stadion aktuell über besondere Bahnfahrten, über kölschen Karneval und Stuttgarter Fasnet sowie ihre aktuelle Joker-Rolle.

    Hier geht es zur neuen Ausgabe der stadion aktuell. Ebenfalls enthalten: Ein Doppelinterview mit Jana Beuschlein und Atakan Karazor.

    Hallo, Meike. Als Wahlkölnerin erlebst du dieser Tage die sogenannte „fünfte Jahreszeit“. Ist Karneval etwas für dich?

    Meike: „Ja, total! In Köln fiebert man auf die ‚fünfte Jahreszeit‘ hin. Es sind mit die wichtigsten Feiertage im Jahr. Menschen kommen aus der ganzen Welt, um den Kölner Karneval kennenzulernen. Jeder ist willkommen und man hat gemeinsam eine gute Zeit.“

    Das Interview führen wir im Cannstatter „mon petit café“ in der Küblergasse, die an Karneval Kopf steht. Hast du die „Stuttgarter Fasnet“ schon kennengelernt?

    Meike: „Früher haben wir zuhause in Singen auch Fasnacht gefeiert. Es ist aber kein Vergleich zum Kölner Karneval. Zusammen mit ein paar Mädels aus der Mannschaft haben wir uns am ‚Schmotzigen Donnerstag‘ das traditionelle ‚Kübelesrennen‘ in Cannstatt angeschaut. Der VfB hat auch eine Truppe gestellt. Mir hat es gefallen!“

    Du nimmst jede Woche den Weg von Köln nach Stuttgart mehrfach auf dich – wie groß ist der Aufwand für dich?

    Meike: „Ich arbeite Montag bis Mittwoch in Köln. Montags trainiere ich individuell, dienstags haben wir trainingsfrei. Ab Mittwochnachmittag bin ich dann im Normalfall den Rest der Woche in Stuttgart. Der Aufwand ist sehr groß. Man hat sehr wenig Privatleben. Ich bin teilweise im Hotel, aber auch jeder Teamkollegin dankbar, bei der ich übernachten darf. (lacht)“

    Bei wem kann man am besten „Couchsurfen“?

    Meike: „Aktuell bei Nici. Sie hat eine richtig coole und gemütliche Schlafcouch. Aber ich bin total flexibel und den Mädels einfach nur dankbar.“

    Hast du bei deinen Zugfahrten schon etwas Besonderes erlebt?

    Meike: „Als ich vergangene Saison noch zusammen mit Mandy (Anm. d. Red.: Islacker) gependelt bin, hat uns damals ein Schalke-Fan angesprochen und wollte Autogramme. Es ist immer witzig, wenn man im Zug auf Fußballfans trifft. Ein Zugführer hat mir mal angeboten, dass wenn wir uns das nächste Mal sehen, es einen Kakao ‚aufs Haus‘ gebe. Er hat es eingehalten.“

    Was bedeutet dir Köln?

    Meike: „Es gibt schon einen Grund, warum ich mich dazu entschieden habe, in Köln wohnen zu bleiben. Ich habe mir über zehn Jahre etwas aufgebaut, mag meinen Job und meine Wohnung nicht missen. Köln ist eine sehr offene Stadt, man ist nie alleine. Dennoch schätze ich meine Zeit in Stuttgart sehr. Ich mag die Menschen und die Stadt und fühle mich wirklich sehr wohl – auch durch die Nähe zu meiner Familie. Je nachdem ob wir am Wochenende zuhause oder auswärts spielen, schaue ich auch bei ihnen am Bodensee vorbei – das ist mir sehr wichtig.“

    Du besuchst aber auch regelmäßig die Spiele der Profis im Stadion – was fasziniert dich daran?

    Meike: „Seit ich selbst bei größeren Clubs spiele, ist es für mich ein großes Privileg und nicht selbstverständlich, dass wir zu den Profis ins Stadion gehen können. Mir ist es wichtig. Ich freue mich, wenn wir unsere Jungs unterstützen können und es macht einfach mega Spaß!“

    Das direkte Aufeinandertreffen beider Teams verpasst du. Ihr seid bereits auf der Reise zu Viktoria Berlin.

    Meike: „Das stimmt. Ich wäre total gerne im Stadion. Aber für uns geht es am Sonntag auswärts in Berlin um drei wichtige Punkte. Da liegt unser Fokus darauf. Wir werden das Spiel der Profis aber bestimmt zusammen anschauen.“

    Sportlich gesehen sind wir mit 35 Punkten wieder am SC Sand vorbeigezogen und stehen an der Tabellenspitze. Wie fällt dein Zwischenfazit aus?

    Meike: „Wir stehen ganz oben und haben alles in der eigenen Hand – unsere Ausgangslage ist positiv. Es geht an der Tabellenspitze jedoch sehr eng zu und erfordert Woche für Woche harte Arbeit. Wir machen es gut, aber es kommen noch einige Herausforderungen auf uns zu.“

    Wie blickst du auf deine momentane Joker-Rolle?

    Meike: „Ich nehme die Situation an. Es war klar, dass durch den Aufstieg weitere Spielerinnen dazukommen. Am Ende stehen wir als Team auf dem Platz – jede ist wichtig, alle müssen im Training Gas geben. Nur so können wir unser Ziel erreichen. Wenn der Trainer mich braucht, bin ich da.“

    Abseits des Platzes bist du auch gern mal für einen Spieleabend zu haben. Was kommt auf den Tisch?

    Meike: „Aktuell ist ‚Flip 7‘ ganz hoch im Rennen – auch auf Auswärtsfahrten. Ansonsten gehen ‚Wizard‘ und ‚Stadt, Land, Vollpfosten‘ immer. Mir machen sie Spaß und lenken einfach etwas vom Alltag ab.“

    Wer ist mit dabei?

    Meike: „Aktuell tragen Eve, Nici, Julia, Joy, Kathi und ich die Matches gegeneinander aus.“

    Kannst du verlieren oder fliegt das Kartendeck auch mal durch die Gegend?

    Meike:„Sieg oder Spielabbruch! (lacht) Ich bin wirklich leider eine schlechte Verliererin – aber versuche mich zu bessern.“

  • Schwäbischer Genuss beim VfB

    Seit der Saison 2024/25 gibt es bei Heimspielen des VfB Stuttgart Maultaschen. Was einst mit der Freundschaft von Fritzle und Erwin begann, ist heute ein fester Bestandteil des Stadionerlebnisses.

    Wenn Fritzle Hunger bekommt, ist Erwin nicht weit. Das grüne Krokodil des VfB Stuttgart und die große gelbe BÜRGER-Maultasche verbindet schon lange eine besondere Freundschaft – schließlich verstehen sich schwäbische Originale einfach. Viele Fans freuen sich über die Maultaschen im Stadion. Aber wie kommen Sie dorthin? Fritzle und Erwin werfen einen Blick hinter die Kulissen.

    Rund um das Bundesliga-Heimspiel des VfB gegen den 1. FC Köln am 14.02. erscheint ein kleines Video, das zeigt, wie die BÜRGER Maultaschen ihren Weg in die MHP Arena finden – vom Zuhause der Marke bis an die Ausgabetheke. Bei der Gelegenheit haben sich die beiden natürlich auch persönlich getroffen: am BÜRGER-Mobil, mit einem kurzen Plausch – und einer spontanen Einladung von Erwin zum Probieren.

    Denn Erwin ist nicht nur Maskottchen, sondern auch Botschafter für sein Zuhause: Die Wurzeln von BÜRGER liegen in Stuttgart-Feuerbach. Produziert wird heute in Ditzingen und Crailsheim – also weiterhin in der Region, in der schwäbischer Genuss einfach dazugehört.

    Und wer Erwin kennt, ahnt: Mit Maultaschen kennt er sich ziemlich gut aus. Kein anderes Unternehmen in Deutschland produziert und verkauft mehr Maultaschen als BÜRGER. 2025 wurden täglich rund 2,9 Millionen Maultaschen hergestellt – hochgerechnet sind das über eine halbe Milliarde im Jahr. Bildlich gesprochen: mehr als 3.700 LKW-Ladungen. Gleichzeitig ist die Vielfalt gewachsen: Rund 50 Varianten umfasst das Sortiment – von klassisch bis vegan, vegetarisch oder glutenfrei, sogar international interpretiert, etwa mit THAI Maultaschen. Am bekanntesten sind aber nach wie vor die traditionell schwäbischen Maultaschen.

    Genau dieses Stück Heimat gibt es seit November 2024 auch in der MHP Arena: BÜRGER bringt gemeinsam mit Aramark Sport & Event Catering schwäbische Klassiker ins Stadion. An acht Verkaufsständen sind die Maultaschen bei jedem Heimspiel erhältlich – im Public- wie im Business-Bereich. Pro Spieltag genießen die Fans im Schnitt rund 550 Portionen klassischer und 90 Portionen veganer Maultaschen. Ein Angebot, das das Stadionessen spürbar bereichert – unkompliziert, kräftig, schwäbisch.

    Fritzle, seit 1992 als „zwölfter Mann“ des VfB unterwegs, weiß das zu schätzen. Und Erwin sowieso. Denn egal ob auf dem Platz oder auf dem Teller gilt: Ein gutes Spiel braucht gutes Essen. Und Maultaschen gehen immer.

    Über Bürger GmbH & Co. KG:

    Seit 90 Jahren produziert das 1934 von Richard Bürger gegründete Unternehmen regionale und überregionale Teigwaren-Spezialitäten von höchster Qualität. Im Jahr 1960 übernahm Erwin Bihlmaier die Geschäfte, mittlerweile führt Martin Bihlmaier das Unternehmen in der dritten Generation. Heute produzieren rund 1.300 Mitarbeiter an den beiden baden-württembergischen Standorten Ditzingen und Crailsheim über 405 Tonnen Lebensmittel pro Tag. Etwa 2,9 Millionen Maultaschen verlassen täglich die Produktionsstätten.

    Weitere Informationen rund um die Bürger GmbH & Co. KG finden Sie hier

  • Aufbruch nach Ghana

    Zum bereits dritten Mal wird die U12 für ein soziales Projekt und ein fußballerisches Kräftemessen nach Ghana reisen.

    Es geht wieder nach Ghana! Bereits zum dritten Mal unternimmt die U12 die Reise in den afrikanischen Küstenstaat, um dort ihr jährliches soziales Projekt zu absolvieren. Ab Donnerstag verbringt das Team von Trainer Sebastian Beil neun Tage in der Küstenstadt Kokrobite.

    Das Projekt ist mittlerweile fast schon Tradition im VfB-Nachwuchsleistungszentrum. Von Tim Kirk, U11-Trainer und Sportlicher Leiter des Grundlagenbereichs, 2024 ins Leben gerufen, ist die diesjährige Reise nach Ghana bereits die dritte. Dabei wird die U12 daran anknüpfen, was die Jahrgänge zuvor bereits angestoßen haben. Neben dem Pflanzen von Bäumen steht der Weiterbau von „Aquaponics“ auf dem Programm. Dies sind große Vorrichtungen, in denen Wasser gereinigt und für die Verwendung im Gemüseanbau oder in der Fischzucht wiederaufbereitet wird. Dadurch wird ein Beitrag zur Selbstversorgung der in Kokrobite lebenden Menschen geleistet. Darüber hinaus stehen auch Unterrichtsstunden in der örtlichen Schule und der Besuch des Cape Coast Castle, einer historischen Informationsstätte zum Thema Sklaverei, auf der Tagesordnung. Der Fußball kommt beim Ghana-Projekt allerdings nicht zu kurz. Die Jungs mit dem Brustring werden in Kokrobite ein Turnier mit dem Little Rock FC, mit dem Right to Dream FC sowie mit einer Regionalauswahl des ghanaischen Fußballverbands austragen.

    Das Projekt zahlt auf die Persönlichkeitsentwicklung der Spieler ein. „Wir wollen Impulse geben, Horizonte erweitern und Anstoß zu Überlegungen und andere Lebensperspektiven geben. Dabei stellt das Ghana-Projekt einen wichtigen Moment in der Entwicklung unserer Spieler dar“, erklärt NLZ-Direktor Stephan Hildebrandt. „Die Jugendlichen sehen, wie Fußball in anderen Kulturen unter ganz anderen Bedingungen funktioniert und dass dabei im Miteinander eine ganz andere Intensität entsteht. Die Rückmeldung der vergangenen Jahre war, dass die Jungs beeindruckt waren, wie die Kinder in Ghana aus ganz wenig ganz viel machen.“

    Kreative Finanzierung

    Das Geld für die Reise und die Aktivitäten in Ghana haben die Spieler wie schon in den vergangenen Jahren zum großen Teil eigenverantwortlich gesammelt. Dabei war in Sachen Einnahmequellen der Kreativität keine Grenze gesetzt, vom Haareschneiden im Friseursalon über das Autowaschen bis hin zum Flohmarkt waren viele verschiedene Maßnahmen dabei. Außerdem veranstaltete die Mannschaft im Januar ein Benefizturnier mit Vereinen aus dem Großraum Stuttgart. Die Einnahmen aus Verzehr und Tombolas kamen ebenfalls dem Ghana-Projekt zugute. Die VfB-Stiftung „Brustring der Herzen“ unterstützt die Projektarbeit der U12 vor Ort ebenso weiterhin finanziell.

  • Wärme-Offensive: Gemeinsam gegen die Kälte

    Wenn die Temperaturen in Stuttgart fallen, wird Hilfe lebenswichtig. Mit der Wärme-Offensive unterstützen die VfB-Stiftung und das Deutsche Rote Kreuz hilfsbedürftige Menschen.

    Wenn die Nächte in Stuttgart eiskalt werden und die Temperaturen unter null Grad sinken, ist der Kälteschutzbus des Deutschen Roten Kreuz Kreisverbandes Stuttgart e. V. (DRK) im Einsatz – Nacht für Nacht, seit über zehn Jahren. Der Kälteschutzbus ist ein mobiles Hilfsangebot für wohnungslose und hilfsbedürftige Menschen und leistet einen unverzichtbaren Beitrag zum Schutz von Leben und Gesundheit in der Landeshauptstadt.

    Im Rahmen der Jahrespartnerschaft zwischen der VfB‑Stiftung und dem DRK-Landesverband Baden‑Württemberg wird dieses lebenswichtige Projekt gezielt unterstützt. Die gemeinsame Wärme‑Offensive hat das Ziel, Spenden zu sammeln, um den laufenden Betrieb des Kälteschutzbusses langfristig zu sichern – und perspektivisch die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs zu ermöglichen.

    Wärme, Nähe und Hilfe in der Nacht

    Zwischen 22 und 2 Uhr fahren ehrenamtliche Helfer des DRK mit dem Kälteschutzbus durch das Stadtgebiet. Sie verteilen heißen Tee, Suppen, Decken, Schlafsäcke, Isomatten und warme Kleidung. Doch die Einsätze gehen weit über die reine Versorgung hinaus: Zuhören, Hinschauen und der respektvolle Umgang auf Augenhöhe sind ein zentraler Bestandteil dieser Arbeit – und geben den Menschen das Gefühl, gesehen und ernst genommen zu werden.

    Der Kälteschutzbus wird überwiegend durch Spenden finanziert und lebt vom Engagement zahlreicher Ehrenamtlicher. Ohne ihren Einsatz wäre dieses niedrigschwellige Hilfsangebot nicht möglich. Hinweise aus der Bevölkerung helfen zudem dabei, Menschen in akuten Notsituationen schnell zu erreichen.

    Mit der Wärme‑Offensive setzen die VfB‑Stiftung und das DRK ein starkes Zeichen für Solidarität, Mitmenschlichkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Stuttgart. 

    Den Kälteschutzbus unterstützen

    Rund um das Heimspiel gegen den 1. FC Köln am Samstag, 14. Februar 2026, wird die Wärme‑Offensive ganz konkret erlebbar: Gemeinsam mit dem Stiftungs-Partner Stars4Kids findet vor der Haupttribüne eine große Tombola‑Aktion statt. Die gesamten Erlöse kommen dem Kälteschutzbus zugute – jede Teilnahme hilft, Menschen in den kältesten Stunden des Winters zu schützen.

    Zudem ist der DRK Kreisverband Stuttgart e. V. mit einem Informationsstand vor Ort, an dem sich Fans ausführlich über den Kälteschutzbus, die nächtlichen Einsätze und das Engagement der Ehrenamtlichen informieren können – und selbstverständlich auch direkt spenden dürfen.

    Jetzt die Wärme-Offensive unterstützen und spenden

    Parallel zur direkten Spendenmöglichkeit finden Charity-Auktionen statt, deren Erlöse vollständig dem Kälteschutzbus zugutekommen.

    Weitere Informationen dazu gibt es hier

  • „Wollen unsere Lehren ziehen“

    Erstmals in diesem Kalenderjahr verliert der VfB in der Bundesliga. Nach einem anstrengenden Pflichtspiel-Block steht den Jungs aus Cannstatt nun eine ganze Woche zum Trainieren und Regenerieren bevor.

    Es gibt Tage, an denen vieles zusammenläuft. Solche erlebte der VfB in den vergangenen Wochen häufig, etwa bei den Auswärtssiegen in Leverkusen und Mönchengladbach. Es gibt aber auch Tage, an denen einem einfach das Glück fehlt. So auch der gestrige Samstag in Hamburg, an dem die Jungs aus Cannstatt eigentlich verheißungsvoll in die Partie am Millerntor gestartet waren, gegen einen gut organisierten Gegner aber kein durchschlagendes Mittel fanden.

    Den Jungs aus Cannstatt fehlt die Power

    Als Chris Führich nach etwas mehr als zehn Minuten aus wenigen Metern an St. Paulis Torhüter Nikola Vasilj scheiterte, hätte das Spiel einen anderen Verlauf nehmen können. Stattdessen blieb die Begegnung im Anschluss offen. In der Schlussphase der ersten Halbzeit gingen die Hausherren schließlich in Führung und erhöhten nach dem Seitenwechsel in die Drangphase des VfB hinein auf 2:0. Dass ausgerechnet der auffällige Chris Führich unglücklich einen Handelfmeter verschuldete, passte ebenso zum „gebrauchten Nachmittag“, wie Cheftrainer Sebastian Hoeneß ihn nannte, wie die Lupfer-Chance von Deniz Undav auf den Anschlusstreffer kurz nach dem 0:2, der nur auf dem Tornetz landete. Der Anschlusstreffer von Jamie Leweling, der mit dem Ablauf der regulären Spielzeit fiel, kam letztlich zu spät. Der VfB tat sich nach anstrengenden Wochen sichtlich schwer, die Braun-Weißen hingegen nutzten die Schwachpunkte aus und gewannen das Spiel vor allem über den Kampf. „Die mentale Frische und die Handlungsschnelligkeit haben heute gefehlt“, so Sebastian Hoeneß. „Wir wollen Lehren aus der Niederlage ziehen, weil wir hoffentlich weiterhin viele Spiele haben werden und so erneut in solche Phasen der Belastung kommen.“

    Erste volle Trainingswoche seit Januar

    Nach nunmehr neun Partien in vier Wochen bildete das Auswärtsspiel auf St. Pauli den Abschluss des ersten großen Pflichtspiel-Blocks im neuen Jahr. Die Bilanz von sechs Siegen, einem Remis und zwei Niederlagen kann sich dabei durchaus sehen lassen und wird den Jungs aus Cannstatt Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben. Bevor diese mit dem Heimspiel gegen den 1. FC Köln am nächsten Samstag ihren Anfang nehmen, steht Sebastian Hoeneß und seiner Mannschaft erstmals seit Anfang Januar wieder eine ganze Trainingswoche zur Verfügung, in der an Feinheiten gearbeitet und vor allem Kraft getankt werden kann. Denn der Februar wird mit noch zwei Englischen Wochen bis Monatsende ähnlich intensiv wie der Januar. Ermedin Demirovic zeigte sich jedoch schon kurz nach dem Abpfiff am Millerntor hochmotiviert für die kommenden Wochen: „Wir wollen zeigen, dass das heute ein Ausrutscher war.“

  • VfB richtet Spieltag der „Virtual Bundesliga“ aus

    Der VfB Stuttgart bringt am Sonntag, 22. Februar 2026, die „Virtual Bundesliga“ zurück in den Porsche Tunnel Club der MHP Arena. Besucher können dort kostenlos eFootball in echter Stadion-Atmosphäre erleben.

    Mit dem Spieltag festigt der VfB den Porsche Tunnel Club als feste Bühne für eSport‑Events. Bereits der erste Offline‑Spieltag im vergangenen Jahr 2025 sorgte in dieser besonderen Location für eine mitreißende Stimmung. Nun kehren die Teams für den letzten Showdown vor den Playoffs und dem Finale zurück.

    Das Event richtet sich an eSport‑Begeisterte, VfB‑Fans, Familien und alle Interessierten. Vor Ort bietet sich die besondere Gelegenheit, die „Virtual Bundesliga“ (VBL) hautnah mitzuerleben und einen Blick hinter die Kulissen des professionellen eFootball‑Betriebs zu werfen. Ergänzt wird das sportliche Geschehen durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.

    Die Ausgangslage des VfB-eSport-Teams

    Nach einer bisher durchwachsenen Saison setzt der VfB kurz vor dem Heimspieltag auf neue Impulse: Mit Erhan „Dr. Erhano“ Kayman, einem früheren VfB‑eSportler, übernimmt ein bekanntes Gesicht interimsweise das Coaching und soll die Spieler Denis Müller und Dylan „DullenMike“ Neuhausen wieder auf Kurs bringen.

    Aktuell steht der VfB auf Rang 13 der Tabelle – ein Platz, der das Team zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt. Das erklärte Ziel bleibt jedoch Rang acht, der die direkte Qualifikation für das große Finale der Club Championship in Hamburg bedeuten würde. Damit dieses Vorhaben gelingt, muss vor heimischer Kulisse alles zusammenpassen.

    Eintritt und Zugang

    Der Einlass beginnt am Sonntag, um 12.45 Uhr, über den VIP‑Eingang des Mercedes‑Benz Business Centers. Sollte der Porsche Tunnel Club zwischenzeitlich seine Kapazitätsgrenze erreichen, können Besucher ins nahegelegene Sportstudio ausweichen, wo die Spiele ebenfalls live übertragen werden. Der Eintritt ist für alle Gäste frei.

    Programm am Eventtag

    Rund um die Livestreams ist ein abwechslungsreiches Programm geboten:

    • 12.45 bis 13.45 Uhr: Meet & Greet mit den VfB‑Creatorn Niklas „NikLugi“ Luginsland und Fabienne „FabienneXIII“ Morlok
    • 13 Uhr: Start des Livestreams
    • 14 Uhr: Beginn der ersten Achtelfinalspiele
    • circa 19 Uhr: Finale

    Zudem haben Besucher die Möglichkeit, bei einer Tombola tolle Preise zu gewinnen. Verlost werden unter anderem ein unterschriebenes Heimtrikot der Herren- und Damenmannschaft, 1×2 Tickets für ein Bundesliga‑Heimspiel der Herren sowie 2×2 Tickets für das Heimspieldebüt der VfB-Frauen in der MHP Arena am Samstag, 21. März 2026. Ergänzt wird die Auswahl durch Merchandise‑Artikel der VBL.

    Was ist die „Virtual Bundesliga“ (VBL)? 

    Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat 2012 gemeinsam mit EA SPORTS die VBL ins Leben gerufen - als erste professionelle Fußballliga überhaupt mit eigenem eSport-Wettbewerb. Seitdem gewinnt die VBL kontinuierlich an Bedeutung und erfreut sich wachsender Beliebtheit.

    Ausführliche Informationen zum Wettbewerb in der VBL gibt es online

  • U21 dreimal nachmittags

    Der DFB hat drei weitere Spieltage in der 3. Liga zeitgenau angesetzt. Das Heimspiel gegen Hoffenheim II wird am Sonntag, 15. März um 13:30 Uhr angepfiffen.

    Der Deutsche Fußball-Bund hat die Spieltage 28 bis 30 in der 3. Liga zeitgenau terminiert. Für die U21 heißt das, dass die beiden Auswärtsspiele jeweils an einem Samstag um 14 Uhr angepfiffen werden. Am 7. März tritt die Mannschaft von Trainer Nico Willig beim SV Wehen Wiesbaden an und am 21. März beim FC Schweinfurt 05. Der Anstoß des Heimspiels gegen die TSG Hoffenheim II wird am Sonntag, 15. März um 13:30 Uhr in der WIRmachenDRUCK Arena in Aspach sein.

  • Noch freie Plätze beim Schiedsrichter-Neulingskurs

    Die Schiedsrichterabteilung bietet ab 3. März wieder einen Schiedsrichter-Neulingskurs an.

    Die Schiedsrichterabteilung des VfB Stuttgart, die größte ihrer Art in Deutschland, engagiert sich auch 2026 wieder für die Nachwuchsgewinnung bei den Unparteiischen. Die Abteilung bietet nun nach der erfolgreichen Durchführung eines ersten eigens durch die Abteilung organisierten Kurses, erneut einen Schiedsrichter-Neulingskurs an, der sich an alle Interessierten ab 14 Jahren richtet. Der nächste Kurs startet am 3. März und bietet noch freie Plätze. An sechs Abenden vermittelt ein wfv-Verbandslehrwart, welcher auch Mitglied in der Schiedsrichterabteilung des VfB Stuttgart ist, beim VfB alle Lehrinhalte, um am Kursende die Schiedsrichterprüfung ablegen zu können. Die Teilnahmegebühr beträgt nur 20 Euro. Nach erfolgreichem Ablegen der Prüfung wird man aktives Mitglied der VfB-Schiedsrichterabteilung.

    Anmeldungen sind HIER bis zum 02.03.2026 möglich.

  • Überragender Zuspruch

    Über 30 Städte und Gemeinden haben sich für die „VfB im Ländle-Sommertour 2026“ beworben, die von Ende Mai bis Ende Juli wieder durch die Regionen Baden-Württembergs touren wird.

    Für zehntausende VfB-Fans zählte der Besuch eines Tourstopps der letztjährigen VfB im Ländle-Sommertour zu den weiß-roten Highlights in der spielfreien Zeit. Aufgrund des großen Erfolgs der Premieren-Tour fassten Präsidium und Vorstand entsprechend schnell den Entschluss, dass die VfB im Ländle-Sommertour auch in diesem Jahr fortgeführt werden soll. Auf einen Bewerbungsaufruf an baden-württembergische Kommunen bekundeten über 30 Städte und Gemeinden Interesse, diesen Sommer Tourstopp sein zu wollen. Der VfB Stuttgart trägt diesem großen Interesse Rechnung und hat anstelle der ursprünglich geplanten vier Tourstationen fünf Standorte in die Sommertour aufgenommen. Parallel wird es zudem zwei weitere größere VfB im Ländle-Aktionen im Tour-Zeitraum geben.

    Die VfB im Ländle-Sommertour 2026 (Termine folgen):

    • Bad Säckingen
    • Bad Waldsee
    • Nürtingen
    • Sindelfingen
    • Bad Mergentheim

    VfB im Ländle-Aktionen im Juli:

    • Schwäbisch Hall (in Kombination mit dem Bundesliga Cup der A-Junioren)
    • Metzingen (in Kombination mit dem Sunday Shopping in der Outlet City Metzingen)
  • Matchfacts: Sorgt die starke Heimbilanz für Rückenwind?

    Zum Topspiel des 22. Bundesliga-Spieltags empfängt der VfB am Samstagabend von 18.30 Uhr an den 1. FC Köln in der MHP Arena. Besonders in Heimspielen sah der VfB in den vergangenen Jahren oft gut gegen die Kölner aus. Die Matchfacts:

    Die Top 3 zu VfB gegen Köln:

    • Der VfB verlor seit August 2015 kein Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Köln.
    • Während der VfB bei ruhenden Bällen kaum etwas zulässt, gehören die Kölner in dieser Hinsicht zu den anfälligsten Teams.
    • Die Jungs aus Cannstatt sammelten bereits jetzt genauso viele Punkte in Heimspielen wie in der gesamten Vorsaison.

    Blick zurück: Letzte Heimniederlage vor über zehn Jahren

    Im August 2015 verlor der VfB zuletzt ein Bundesliga-Heimspiel gegen Köln (1:3). Danach gewannen die Jungs aus Cannstatt drei von fünf Duellen, zweimal endeten diese unentschieden. Im Hinspiel der aktuellen Saison traf Josha Vagnoman spät zum 2:1 für den VfB, nachdem Ermedin Demirovic das frühe 0:1 ausgeglichen hatte. In den sechs Spielen seit Mai 2022 blieb der VfB ungeschlagen (vier Siege, zwei Remis).

    Wiedersehen: Vier VfBler trugen das Geißbock-Trikot

    Aufseiten des VfB blicken mehrere Spieler auf eine Vergangenheit bei den „Geißböcken“ zurück. Nikolas Nartey spielte nach seinem Wechsel aus der Jugend des FC Kopenhagen im Jahr 2017 zunächst für die zweite, später für die Profimannschaft des 1. FC Köln, für die auch er sein erstes Bundesliga-Spiel bestritt. Auch Chris Führich, der aus der U19 von RW Oberhausen zum FC wechselte, gelang in Köln der Sprung zu den Profis. Dort absolvierte er 2017 seine ersten beiden Bundesliga-Partien. Und auch Jeff Chabot und Justin Diehl haben Verbindungen zum FC. Jeff Chabot lief in 61 Pflichtspielen für die Rheinländer auf (ein Tor), Justin Diehl durchlief zahlreiche Jugendmannschaften der Kölner und feierte Anfang 2023 sein Bundesliga-Debüt im FC-Trikot.

    Wiedersehen II: Rückkehr eines früheren Weltmeisters

    Seit Anfang der Saison steht der frühere VfB-Keeper Ron-Robert Zieler als Ersatztorhüter im Kader des 1. FC Köln. Bereits zwischen 1999 und 2005 hatte der seit vergangenem Donnerstag 37-jährige Weltmeister von 2014 für verschiedene Jugendmannschaften der Kölner gespielt, ehe es ihn im Alter von 16 Jahren zu Manchester United zog. Nach langen Jahren als Stammkeeper von Hannover 96 und einer Saison bei Leicester City in England lief Ron-Robert Zieler zwischen 2017 und 2019 in 74 Pflichtspielen für den VfB auf. Bereits in der Spielzeit 2020/2021 war er als Spieler von Hannover 96 an den 1. FC Köln verliehen worden, im vergangenen Sommer folgte dann die endgültige Rückkehr an den Niederrhein.

    Ruhende Bälle: Duell der Gegensätze

    Der 1. FC Köln kassierte in dieser Bundesliga-Saison die meisten Standard-Gegentore (18), der VfB die zweitwenigsten (sieben) nach RB Leipzig (fünf). Köln musste zudem die meisten Gegentore nach Ecken (zehn) hinnehmen, der VfB die wenigsten (eins). Zudem traf Köln selbst ligaweit am seltensten nach einem ruhenden Ball (fünfmal).

    Heim- vs. Auswärtsbilanz: Vieles spricht für die Hoeneß-Elf

    Der VfB verlor nur eines der zehn Heimspiele dieser Bundesliga-Saison (0:5 gegen den FC Bayern, hinzu kommen sieben Siege und zwei Remis) und sammelte 23 Punkte vor heimischer Kulisse. Damit erspielten die Jungs aus Cannstatt schon jetzt genauso viele Zähler wie in der kompletten Vorsaison.

    Der 1. FC Köln hingegen ist seit sechs Auswärtsspielen in der Bundesliga sieglos (zwei Remis, vier Niederlagen). Der letzte Auswärtssieg war ein 1:0 bei der TSG Hoffenheim am 6. Spieltag. Zudem gewann der FC keines der vergangenen fünf Bundesliga-Auswärtsspiele beim VfB (siehe „Blick zurück“).

    Tore: Vor acht Jahren fielen letztmals mehr als drei Treffer

    308 Treffer in 97 Bundesliga-Begegnungen zwischen dem VfB und dem 1. FC Köln ergeben einen Durchschnitt von 3,18 Toren pro Spiel. Mehr als drei Treffer fielen letztmals im April 2018, als die Jungs aus Cannstatt nach Treffern von Mario Gomez (2) und Andreas Beck mit 3:2 gewannen. Allerdings kam es in der Vergangenheit schon häufig zu torlosen Duellen. Seit der Jahrtausendwende endeten sechs Partien 0:0, drei davon sogar in aufeinanderfolgenden Spielen (zwischen Juli 2001 und Oktober 2003).

    Personal: Tiago Tomas hat sein Comeback vor Augen

    Lazar Jovanovic (Rückenprobleme) fehlt dem VfB gegen den 1. FC Köln ebenso wie Nikolas Nartey (zuletzt angeschlagen), der wieder an die Mannschaft herangerückt ist, für den ein Einsatz am Wochenende jedoch zu früh kommt. Justin Diehl zog sich beim Einsatz für die U21 am vergangenen Samstag eine kleinere Adduktorenverletzung zu. Angelo Stillers Einsatz ist nach einer Erkältung in den vergangenen Tagen noch fraglich.

    Dan-Axel Zagadou, Luca Jaquez und Tiago Tomas, die zuletzt allesamt aufgrund von Muskelverletzungen ausgefallen waren, machen auf dem Weg zum Comeback Fortschritte. Während Dan-Axel Zagadou sich im Aufbautraining befindet, sind die anderen beiden wieder voll ins Teamtraining integriert. Für Tiago Tomas reicht es voraussichtlich sogar für den Spieltags-Kader.

    Zuschauer: Ausverkauftes Haus

    Das Spiel am Samstagabend ist bereits ausverkauft.

    Schiedsrichter: Dritter Einsatz für Hartmann

    Robert Hartmann (SR), Marco Achmüller (SR-A. 1), Tobias Schultes (SR-A. 2), Eric Weisbach (4. Offizieller), Guido Winkmann (VA), Franz Bokop (VA-A).

    Robert Hartmann leitet zum dritten Mal in dieser Spielzeit ein Spiel des VfB. Nachdem er bereits bei den beiden Auswärtsspielen in Berlin (1:2) und bei Werder Bremen (4:0) im Einsatz war, steht nun die erste Spielleitung in Stuttgart bevor.

    Wetter: Schneefall, aber keine Minusgrade

    Am Nachmittag wird Schneefall erwartet, der bis zum Abend nachlassen soll. Es werden Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt erwartet.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

     

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • Die Jecken kommen

    Am Faschings-Wochenende gastiert der 1. FC Köln in der MHP Arena. Die Rheinländer belegen derzeit einen Mittelfeldplatz und haben einige Topwerte vorzuweisen. Der Gegner im Check:

    Die Ausgangslage

    Der 1. FC Köln erspielte sich im bisherigen Saisonverlauf 23 Zähler und belegt mit einem Vorsprung von vier Punkten auf den Relegationsrang derzeit Platz zehn. Seit dem Ausscheiden in der zweiten DFB-Pokalrunde gegen den FC Bayern (1:4) Ende Oktober 2025 verbuchten die Rheinländer in der Bundesliga jeweils drei Siege und Remis sowie sieben Niederlagen. In den vergangenen fünf Auswärtsspielen holte der FC zwei Punkte.

    Der Trainer

    Nach sieben Jahren als Trainer der badischen Amateurclubs OSV Rastatt und TSV Reichenbach wagte Lukas Kwasniok im Jahr 2014 den Sprung in die Jugendabteilung des Karlsruher SC, von wo er sich schrittweise bis in die Bundesliga hocharbeitete. Über die U17 und U19 sowie einen Kurzeinsatz als Interimstrainer der KSC-Profis ging es zum FC Carl Zeiss Jena in die dritte Liga, in welche er später mit seinem nächsten Club, dem 1. FC Saarbrücken, aufstieg. Im Anschluss folgte eine erfolgreiche vierjährige Amtszeit beim SC Paderborn, welche mit dem Wechsel zum 1. FC Köln im Sommer 2025 endete.

    Auf die Entwicklung seiner Mannschaft seit dem Saisonstart ist der in Polen geborene Cheftrainer stolz: „Für uns gilt es, immer an unserem absoluten Maximum zu agieren. Wir können mittlerweile mit unserem Leistungsmaximum gegen die Großen auf Augenhöhe agieren, das Spiel gegen Leipzig war ein weiterer Step in diese Richtung", so Lukas Kwasniok vor dem Spiel in Stuttgart.

    Der Sprinter und Dauerbrenner

    Jakub Kaminski ist für den 1. FC Köln so etwas wie der Königstransfer des vergangenen Sommers. Mit einer Gesamt-Distanz von 241,3 zurückgelegten Kilometern gehört er ebenso zur Ligaspitze (Platz fünf) wie auch in puncto Sprints (458) und „intensive Läufe“, also Läufe mit einer Geschwindigkeit zwischen 20 und 25 km/h (1.645, jeweils Platz drei). Außerdem ist er der Kölner mit der meisten Einsatzzeit und verpasste lediglich 19 Minuten an den bisherigen 21 Spieltagen.

    Das Kopfball-Monster

    Auch Stürmer Ragnar Ache, der sich dem FC im Sommer 2025 vom 1. FC Kaiserslautern kommend angeschlossen hatte, gehört in einer Rubrik zu den Führenden in der Bundesliga. Mit 101 gewonnenen Kopfballduellen muss sich der 27-Jährige nur hinter Union Berlins Leopold Querfeld einsortieren, der mit 106 gewonnenen Luft-Zweikämpfen den Spitzenplatz belegt.

    Der Rückhalt

    Dass der 1. FC Köln auch im Tor über Qualität verfügt, untermalen die Statistiken von Schlussmann und Kapitän Marvin Schwäbe. Der 30-Jährige, der seit etwas mehr als vier Jahren als Stammtorhüter der Geißböcke fungiert, parierte in der laufenden Spielzeit bereits 71 Bälle, was nur Moritz Nicholas (Borussia M‘Gladbach, 86 gehaltene Schüsse) und Kamil Grabara (VfL Wolfsburg, 74) überbieten.

    Der Top-Torschütze

    Bester Torjäger der Kölner und ganz sicher eine der Entdeckungen der bisherigen Saison: der 21 Jahre alte Shootingstar Said El Mala, der vor allem in der Hinrunde mit seiner unbeschwerten Spielweise für Furore sorgte. Alle seiner zehn Scorerpunkte (sieben Tore und drei Vorlagen) steuerte der Linksaußen bis zum 16. Spieltag bei. Zwar kam seit Mitte Januar 2026 kein weiterer Scorer hinzu, mit seiner bisherigen Ausbeute belegt Said El Mala aber weiterhin den ersten Platz in der internen Scorer-Liste.

    Die „fünfte Jahreszeit“

    Klar, Köln ist bekannt als Karnevalshochburg. Und genau in dieser „fünften Jahreszeit“ findet das Aufeinandertreffen mit den Domstädtern statt. Dabei reist der 1. FC Köln nicht zum ersten Mal am Faschings-Wochenende nach Bad Cannstatt. Bereits vor drei Jahren, im Februar 2023, war das der Fall gewesen. Der VfB gewann nach Toren von Gil Dias, Borna Sosa und Tanguy Coulibaly mit 3:0 und feierte einen verdienten Heimsieg.

  • „Sie werden euch tragen“

    Zwei Kapitäne im Doppelinterview. Atakan Karazor und Jana Beuschlein sprechen in der neuen STADION AKTUELL über ein bedeutendes Spiel in der MHP Arena und ihre Rolle als „Leader“.

    Es ist mehr als ein Amt. Es ist eine Ehre. Als Kapitän führen Atakan Karazor die Profis und Jana Beuschlein die Frauen an jedem Spieltag auf den Rasen. Während der Mittelfeldakteur dabei sehr regelmäßig den Blick in die MHP Arena genießen darf, wird das für die Stürmerin etwas Neues sein: Am Samstag, 21. März 2026, 14 Uhr, absolviert das Frauenteam erstmals ein Ligaspiel im großen, weiß-roten Wohnzimmer. Grund genug, dass sich die beiden „Leader“ zum Gespräch treffen – und dabei spielt natürlich die bevorstehende Bundesliga-Begegnung am Samstag, 14. Februar 2026, 18.30 Uhr, gegen den 1. FC Köln eine zentrale Rolle.

    Hallo Ata und Jana, am 21. März 2026 absolvieren erstmals die Frauen des VfB ein Ligaspiel in der MHP Arena. Inwiefern spielen die Größe des Stadions und die Menge an Fans eine Rolle für die Spielvorbereitung?

    Jana: „Egal, vor welch einer Kulisse wir spielen dürfen, werden ein paar Prinzipien immer gelten: ausreichend Schlaf, gutes Frühstück, sich auf die Aufgaben und den Matchplan fokussieren. Meistens kommen wir eineinhalb Stunden vor Spielbeginn im Stadion an. Die Musik läuft, ich tausche mich mit meinen Mitspielerinnen aus, bereite mich vor, das ist die Phase, in der meine Konzentration hochfährt.“

    Ata: „Grundsätzlich hilft es, die gewohnten Abläufe beizubehalten. Das gibt Sicherheit. Darüber hinaus versuche ich, bei meinen Mitspielern für eine gewisse Lockerheit zu sorgen – und ich finde es wichtig, all die Energie aufzunehmen, für die unsere Fans in der MHP Arena sorgen. Es ist wichtig, mit dem Warm-up auf den Punkt präsent zu sein.“

    Hast du einen Lieblingsmoment in der MHP Arena, den du Jana mitgeben kannst, Ata?

    Ata: „Wenn ihr aufs Feld geht, die Kulisse und Atmosphäre spürt, könnt ihr die Energie aufsaugen. In schwierigen Situationen frage ich mich manchmal, was ich dem Team als ‚Captain‘ in dem Moment geben kann. Vielleicht kennst du das. Bei uns im Stadion wird es dir hoffentlich so einfach fallen, wie mir. Die Fans pushen dich. Ich bin mir sicher, dass ihr mit ihnen erfolgreich sein werdet. Glaub mir, sie werden euch tragen.“

    Jana, ihr verfolgt viele Profi-Heimspiele selbst im Stadion. Hilft das zur Vorbereitung auf die eigene Partie oder ist der Moment schwer vergleichbar?

    Jana: „Ich glaube nicht, dass man es vergleichen kann. Manche Mädels haben schon vor einem großen Publikum gespielt. Wir können uns nur vorstellen, wie es sein kann. Wenn wir dann selbst auf dem Feld stehen und in die Gesichter der Fans blicken, wird das nochmal einen Push geben. An dem Tag werden alle für uns sein. Das nehmen wir mit. Das gibt uns Energie.“

    Als Kapitänin bringst du nicht nur unterschiedliche Charaktere, sondern auch eine Altersspanne von 17 bis 33 Jahren unter einen Hut. Wie gelingt dir das?

    Jana: „Durch Kommunikation, durch nachfragen, durch motivieren. ‚Wie fühlst du dich gerade oder was wünschst du dir?‘. Neben dem Kapitänsamt haben wir noch einen Mannschaftsrat sowie viele weitere erfahrene Spielerinnen, die mit den Jüngeren sprechen. Alle Generationen haben ihre positiven Dinge, die sie einbringen können. Wir müssen als Mannschaft zusammenhalten und Situationen überstehen.“

    Wie schaffst du es, den eigenen Fokus zu behalten und gleichzeitig den Blick fürs Team zu haben, Ata?

    Ata: „Ich bin froh und stolz, Kapitän dieser Mannschaft zu sein. Die Jungs machen es mir teilweise recht einfach und stärken mir den Rücken – wir haben tolle Charaktere im Team. Für mich ist es wichtig, eine Einheit zu sein und das Mannschaftsklima zu beobachten. Mit Deniz (Undav, Anm. d. Red.) habe ich außerdem den besten Co-Captain an meiner Seite, den man sich vorstellen kann. Die Jungs wissen, dass sie immer zu uns kommen können.“

    Inwiefern macht ihr euch im Vorfeld Gedanken zu eurer Ansprachen im Teamkreis?

    Ata: „Wie auf dem Feld handle ich intuitiv. Es kommt aus dem Herzen, meinem Bauchgefühl. Das Wichtigste ist, dass es bei den Jungs ankommt. Man kann nicht immer jeden erreichen, Eigenverantwortung gehört dazu. Das Feedback ist gut.“

    Jana: „Ich habe meistens ein, zwei Punkte im Kopf, die ich transportieren möchte. Aber ähnlich wie Ata entscheide ich im Teamkreis intuitiv. Aber ich stimme zu: Man kann nicht jede erreichen. Und das ist auch okay. Über die Lautstärke oder die Wortwahl kann man jedoch Emotionen wecken.“

    Welche Rolle spielt das Kapitänsamt bei Siegen oder Niederlagen?

    Jana: „Auch wenn man es bei Siegen nicht so sehr sieht, ist es nicht weniger wichtig. Auch dann gibt es Situationen oder Phasen, die aufgearbeitet werden müssen. Bei Niederlagen geht es vor allem um die Arbeit auf dem Feld – pushen, motivieren und alle mitnehmen. Jeder gehört dazu. Eine gesunde Selbstreflexion ist dabei enorm wichtig.“

    Ata: „Es ist wichtig, bei Siegen nicht zu fliegen, sonst fällst du bei Niederlagen umso tiefer. Eine neutrale Sicht hilft auch bei Erfolgen enorm. Natürlich freuen wir uns, der Mittelweg ist wichtig.“

    Die MHP Arena ist für gewöhnlich ausverkauft, der Support unserer Fans auch auswärts enorm. Welche Rolle nimmt dieses Gefühl bei euch ein?

    Ata: „Es ist schwer, das in Worte zu fassen. Die Unterstützung der Fans ist brutal. Wir bekommen es als Mannschaft mit, wir sehen, was unsere Fans auf sich nehmen, um uns zu begleiten und zu unterstützen. Und dann noch all die Choreografien, die uns einen zusätzlichen Schub geben – wie etwa zuletzt im Heimspiel gegen den BSC Young Boys. Wir sind dafür sehr dankbar.“

    Über 12.000 Tickets sind für die Zweitligapartie gegen Mainz schon verkauft, hast du schon mal vor einem solchen Publikum gespielt, Jana?

    Jana: „Beim 1. FC Köln haben wir zum damaligen Zeitpunkt mit 39.000 Zuschauern den Bundesligarekord aufgestellt. Ich kann mich an eine Aktion erinnern, als zwei meiner Flanken geblockt wurden und ich einfach durchgedribbelt bin. Es ging ein Raunen durchs Stadion, das die nächsten fünf Minuten noch angehalten hat. Ich freue mich total darauf.“

    Ata, du bist seit 2019 beim VfB und gehörst damit zu den dienstältesten Spielern im Kader. Aufstieg in die Bundesliga, Rettung in der Relegation, DFB-Pokalsieg, internationale Spiele – was hat das mit deiner Verbindung zum VfB gemacht?

    Ata: „Es ist eine Liebe entstanden – zu der Stadt, zum Club, zu den Fans. All die erlebten Momente und die Menschen, mit denen ich sie teile, prägen enorm. Ich komme jeden Tag mit großer Freude in die Kabine und arbeite gerne mit den Jungs zusammen. Wir fordern uns gegenseitig heraus, unterstützen uns aber auch enorm. Ich habe mich noch nie so wohl in einer Kabine und in einem Team gefühlt wie beim VfB.“

    Jana, du hast seit 2023 den Weg von der Oberliga bis in die 2. Frauen-Bundesliga mitgestaltet. Wohin soll die Reise beim VfB noch führen?

    Jana: „Im besten Szenario führt der Weg in die Erstklassigkeit. Es ist unser Ziel, den Aufstieg in die Bundesliga zu schaffen. Für mich würde sich das überragend anfühlen, beim VfB eine Reise von der vierten bis in die erste Liga mitgemacht zu haben. Allerdings ist das noch ein weiter Weg, den wir nur Schritt für Schritt sowie mit Fleiß und als Team gehen können.“

    Welche Bedeutung für den Frauenfußball beim VfB hat das Highlight-Spiel am Samstag, 21. März 2026, in der MHP Arena gegen den 1. FSV Mainz 05?

    Jana: „Es verleiht dem Thema zusätzliche Aufmerksamkeit. Mein Eindruck ist, dass wir im Bereich des Frauenfußballs bereits eine beachtliche Wahrnehmung erfahren – andere Vereine und deren Spielerinnen registrieren, dass der VfB aktuell eines der spannendsten Projekte darstellt und ambitioniert unterwegs ist. Durch solche Höhepunkte – wie das Spiel in der MHP Arena – gewinnen wir zusätzlich an Sichtbarkeit, vor allem auch bei den Menschen, die bislang noch nicht so häufig bei unseren Heimspielen als Zuschauer dabei waren.“

    Ata: „Die Geschwindigkeit, mit der sich der Frauenfußball beim VfB entwickelt, ist enorm. Die Mädels haben schon viele Aufstiege gepackt – das ist bemerkenswert und zeigt, welch Spirit in der Mannschaft steckt. Ich freue mich sehr für Jana und ihre Teamkolleginnen, dass sie bald ein Spiel in der MHP Arena absolvieren können.“

    Welche Rituale pflegt ihr abseits des Rasens, um als Mannschaft eine gute Zeit miteinander zu haben?

    Ata: „Bei uns ist ‚Mario Kart‘ weiterhin ein passendes Beispiel dafür. Das ist inzwischen ein festes Ritual auf Auswärtsfahrten, bei dem wir viel Spaß haben, miteinander lachen oder uns auch mal den einen oder anderen Spruch drücken. Auch unterschiedliche Kartenspiele stehen hoch im Kurs.“

    Jana: „In unserem Team ist die Freude an verschiedenen Spielen ebenfalls groß. Aktuell zocken wir unterschiedliche ‚Mini-Games‘, meistens über das iPad oder das Handy. Bei der nächsten Auswärtsreise wird hinzukommen, dass wir einen ganz bestimmten Livestream verfolgen werden …“

    Du beziehst dich auf das Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Köln. Was für eine Partie wird unsere Profis erwarten?

    Jana: „Da ich früher in Köln gespielt habe, verfolge ich den Weg des Clubs weiterhin sehr interessiert. Die Kölner sind unbequem zu bespielen. Wenn wir auf dem Weg zu unserer Auswärtsaufgabe bei Viktoria Berlin sind, werden wir den Profis daher die Daumen drücken.“

    Ata: „Ich schätze es wie Jana ein – uns erwartet ein schwieriges Spiel. Wir haben in der Hinrunde gespürt, wie herausfordernd es ist, gegen Köln anzutreten. Das Team steht als Aufsteiger auf dem zehnten Tabellenplatz, allein dieser Fakt sagt viel über die Qualität aus. Die Kölner haben zudem gute Einzelspieler in ihren Reihen. Wir werden eine hohe Intensität und gute Lösungen brauchen, um die Partie auf unsere Seite zu ziehen.“

    Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der STADION AKTUELL

    stadion aktuell | Bundesliga 2025/2026 | 22. Spieltag

    Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Samstag, 14. Februar 2026, 18.30 Uhr, gegen den 1. FC Köln einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Weitere Themen sind:

    • Atakan Karazor und Jana Beuschlein: Kapitäne in Weiß und Rot
    • Poster: Atakan Karazor
    • Zu Gast: 1. FC Köln
    • VfB-Stiftung: Wärmeoffensive
    • VfB-Frauen: Interview mit Meike Meßmer
    • Nachwuchs: Vertragsverlängerung und Hauptrunden-Start
    • Historie: 100 Jahre Brustring
    • MHP Arena: Konzert von Helene Fischer

    Übrigens: Für die VfB-Magazine „stadion aktuell“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ im App Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.

  • Matchfacts: Folgt die neunte „weiße Weste“?

    Am Samstagnachmittag gastiert der VfB beim FC St. Pauli. Gegen die Kiezkicker wollen die Jungs aus Cannstatt einen Wert aus der Meistersaison 2006/2007 überbieten – und möglichst den nächsten Auswärtssieg feiern.

    Die Top 3 zu St. Pauli gegen VfB:

    • Der VfB gewann elf der vergangenen 13 Duelle mit dem FC St. Pauli.
    • Während St. Pauli erst 18 Treffer erzielte, blieb der VfB bereits achtmal ohne Gegentor.
    • Im Hinspiel führte Ermedin Demirovic den VfB erstmals als Kapitän an – und hatte großen Anteil am Heimsieg.

    Blick zurück: Tolle Bilanz gegen die Kiezkicker

    Der VfB gewann elf der vergangenen 13 Pflichtspiel-Duelle mit dem FC St. Pauli und kassierte dabei nur eine Niederlage – ein 0:1 in Stuttgart im Dezember 2024. Die letzten beiden Partien gingen an den VfB, dabei blieb er jeweils auch ohne Gegentor (1:0 auf St. Pauli, 2:0 in Stuttgart).

    Wiedersehen: Cheftrainer auf Heimatbesuch

    Alexander Blessin, der in Bad Cannstatt geborene Cheftrainer des FC St. Pauli, spielte zwischen 1997 und 1999 für die U21 (17 Einsätze, neun Tore) und die Profis (zehn Einsätze, eine Vorlage) des VfB. Der frühere Mittelstürmer kennt aber nicht nur Stuttgart selbst sehr gut, sondern auch einige Jungs aus dem Kader von Sebastian Hoeneß. Jeff Chabot und Ermedin Demirovic arbeiteten mit dem Cheftrainer der Hamburger zusammen bei RB Leipzig. Beide durchliefen zwischen 2014 und 2017 die U17 und U19 der Sachsen. Alexander Blessin war in der Saison 2014/2015 Co-Trainer der U17 und in der Folgesaison Co-Trainer der U19.

    Tore: Ein eher torarmes Duell

    46 Tore in 19 Bundesliga-Begegnungen bedeuten einen Schnitt von rund 2,4 Treffern pro Partie. Erst einmal, im April 1990, endete ein Duell zwischen dem VfB und dem FC St. Pauli torlos. Mehr als vier Treffer fielen in den 25 Pflichtspielen jedoch nie, letztmals war das außerdem im September 1995 der Fall.

    Form: VfB hält die Trümpfe in der Hand

    Der VfB wahrte in dieser Bundesliga-Saison acht „weiße Westen“, das sind bereits mehr als in der gesamten Vorsaison (sieben). Zudem sind es nach 20 Spielen exakt so viele wie zuletzt in der Meistersaison 2006/2007 (ebenfalls acht). St. Pauli stellt mit 18 Toren die schwächste Offensive dieser Bundesliga-Saison und blieb bereits achtmal torlos, nur Borussia Mönchengladbach noch häufiger (neunmal).

    Premieren: Neue Erfahrungen für Ermedin Demirovic

    Ermedin Demirovic erzielte zuletzt gegen den SC Freiburg (1:0) sein 50. Bundesligator, dabei traf er erstmals von außerhalb des Strafraums. Im Hinrundenduell mit dem FC St. Pauli führte er den VfB Stuttgart erstmals in der Bundesliga als Kapitän aufs Feld – und war an beiden Toren direkt beteiligt (je ein Tor und eine Vorlage).

    Auswärts gefährlich: Deniz Undav will Lauf fortsetzen

    Deniz Undav war seit Beginn des achten Spieltags in 13 Bundesliga-Partien an 14 Toren direkt beteiligt (elf Tore, drei Assists). Das überbietet in diesem Zeitraum lediglich Bayerns Michael Olise (19 Scorer – sechs Tore, 13 Vorlagen). Deniz Undav traf zuletzt in fünf Bundesliga-Auswärtsspielen in Serie – einen längeren Lauf hatten in der VfB-Historie nur Sean Dundee (sieben) und Giovane Élber (sechs).

    Trainerstimmen: Fokus auf die Punkte

    Sebastian Hoeneß, Cheftrainer des VfB: „Die erste Halbzeit im Pokalspiel in Leverkusen hat die Qualitäten des FC St. Pauli verdeutlicht, und auch das Bundesliga-Heimspiel gegen RB Leipzig hat gezeigt, dass wir es mit einer gut organisierten und laufstarken Mannschaft zu tun bekommen. Ein Schlüssel wird sein, ihr schnelles Spiel in die Spitze zu verteidigen.“

    Alexander Blessin, Cheftrainer des FC St. Pauli: „Sie haben viele Spiele zuletzt gewonnen und reisen mit einer breiten Brust an. Von der Spielanlage und Qualität steht Stuttgart zu Recht da oben. Da brauchen sie jeden Punkt, wir aber auch. Wir werden wieder alles raushauen, um die Punkte am Millerntor zu behalten. Wir müssen alles abrufen.“

    Fans: Voller Support am Millerntor

    Das Gästekontingent ist auch für das zweite Gastspiel in Norddeutschland in dieser Woche komplett vergriffen. Der VfB wird von mindestens 2.800 Fans nach Hamburg begleitet.

    Schiedsrichter: Gute Bilanz unter Benjamin Brand

    Benjamin Brand (SR), Thomas Stein (SR-A. 1), Florian Heft (SR-A. 2), Patrick Schwengers (4. Offizieller), Robert Hartmann (VA), Markus Wollenweber (VA-A).

    Elfmal leitete der 36-jährige Benjamin Brand in der Vergangenheit Pflichtspiele des VfB. Nur ein einziges dieser Spiele, das Heimspiel gegen den FC Bayern in der Vorsaison (1:3), verloren die Jungs aus Cannstatt. Sein jüngster Einsatz datiert von Ende November 2025, als er durch das torreiche Remis in Dortmund führte (3:3).

    Wetter: Es bleibt kalt im Norden

    Auch am Samstag, 7. Februar 2026, herrschen in Norddeutschland frostige Temperaturen. Die Erwartungen für den Nachmittag liegen bei einem Wert von -1° C.

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  • „Benötigen eine Top-Leistung“

    Der VfB nimmt sich vor, den aktuellen Lauf fortzusetzen. Das Auswärtsspiel am Samstag beim FC St. Pauli erfordert maximale Bereitschaft – und den Umgang mit einer besonderen Kulisse.

    In diesen Tagen ist die „Englische Woche“ gleichzeitig eine nordische. Erst der Sieg im DFB-Pokal-Viertelfinale beim Zweitligisten Holstein Kiel (3:0), nun das Bundesliga-Auswärtsspiel beim FC St. Pauli in Hamburg. Am Samstag, ab 15.30 Uhr, live bei DAZN (Konferenz) und Sky (Einzelspiel) sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, treten die Jungs aus Cannstatt bei den Kiezkickern an. Das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß nimmt sich vor, weitere Punkte für den Liga-Alltag zu sammeln – und eine Serie auszubauen: Im aktuellen Kalenderjahr 2026 ist der VfB in der Bundesliga ungeschlagen. Damit das so bleibt, wird das Team mit dem roten Brustring unter anderem die Kulisse annehmen müssen.

    „Wir kennen die besonderen Rahmenbedingungen am Millerntor und wissen aus der vergangenen Saison, wie hitzig und intensiv die Atmosphäre dort sein kann und welche Herausforderungen uns dort erwarten“, blickt Sebastian Hoeneß voraus und ordnet ein: „Wir wissen, dass wir am Samstag eine Top-Leistung benötigen, um dort zu bestehen. Gleichzeitig haben wir die Überzeugung, dass wir dazu in der Lage sind.“

    VfB blieb bereits achtmal ohne Gegentor

    Der VfB, aktuell Tabellenvierter, präsentiert sich derzeit in guter Form und erspielt sich immer wieder seine Tormöglichkeiten. Ein weiterer Faktor: die starke Defensivarbeit des gesamten Teams. Der VfB wahrte in dieser Bundesliga-Saison bereits acht „weiße Westen“ – und damit eine mehr als in der gesamten Vorsaison, in der sieben Zu-Null-Partien gelangen. Im Idealfall soll am Millerntor erneut kein Gegentreffer hinzukommen, doch die Qualität des Gegners, der etwas überraschend momentan nur auf Tabellenplatz 17 rangiert, ist unbestritten.

    „Die erste Halbzeit im Pokalspiel in Leverkusen hat die Qualitäten des FC St. Pauli verdeutlicht, und auch das Bundesliga-Heimspiel gegen RB Leipzig hat gezeigt, dass wir es mit einer gut organisierten und laufstarken Mannschaft zu tun bekommen“, sagt der 43-Jährige und erklärt auch, wie der VfB dagegenhalten möchte: „Ein Schlüssel wird sein, ihr schnelles Spiel in die Spitze zu verteidigen.“

    Fünf Akteure des VfB stehen nicht zur Verfügung

    Aus personeller Sicht gibt es ebenfalls Neuigkeiten. Fabian Bredlow hat seine Wadenprobleme auskuriert – der Torhüter ist wieder eine Option für den Kader. Nicht zur Verfügung stehen Dan Axel Zagadou und Tiago Tomás (beide Teiltraining). Auch für Nikolas Nartey und Lazar Jovanovic würde ein Einsatz am Samstag zu früh kommen (beide Rehatraining). Luca Jaquaz laboriert noch an den Folgen eines Infektes und wird somit nicht zum Aufgebot gehören können.

  • Angeschlagene Kiez-Kicker

    Aus im DFB-Pokal, Verletzungssorgen und Abstiegskampf: Der FC St. Pauli durchlebt eine herausfordernde Zeit. Der Gegner im Check:

    Die Fakten

    Der FC St. Pauli ist seit sechs Bundesliga-Spielen sieglos (je drei Remis und Niederlagen). Darüber hinaus gewann der Club nur eine der vergangenen 17 Partien im Oberhaus (2:1 gegen Heidenheim, ansonsten vier Remis und zwölf Niederlagen). St. Pauli holte in diesem Zeitraum ligaweit die wenigsten Punkte (sieben). Besser läuft es am heimischen Millerntor: Vor Heimspiel-Kulisse blieb St. Pauli zuletzt dreimal in Serie unbesiegt (ein Sieg, zwei Remis). Mit 14 Punkten nach 20 Partien spielen die Hamburger ihre zweitschwächste Bundesliga-Saison, nur 2001/2002 waren es weniger Punkte zu diesem Zeitpunkt (zwölf) – damals folgte am Saisonende als Tabellenschlusslicht der Abstieg.

    Der Trainer

    Am vergangenen Wochenende, als der FC St. Pauli nach zwischenzeitlicher Führung noch mit 1:2 beim FC Augsburg verlor, stand Cheftrainer Alexander Blessin zum 60. Mal in einem Bundesliga-Spiel an der Seitenlinie der Hamburger. Im Saison-Endspurt werden der gebürtige Stuttgarter und seine Mannschaft alles daransetzen, auch im zweiten Bundesliga-Jahr den Klassenerhalt zu schaffen.

    Die Offensive

    Dass es beim FC St. Pauli in dieser Saison nicht so richtig rund läuft, liegt unter anderem an der Harmlosigkeit vor dem gegnerischen Tor. Die Hamburger belegen in fast allen Offensiv-Statistiken einen der hinteren Plätze, etwa bei den Toren (18 Tore, letzter Platz), der Verwertung von Großchancen (22 Prozent, letzter Platz) und der Genauigkeit von Flanken (15 Prozent, letzter Platz).

    Die Defensive

    Wie in der vergangenen Saison, als der FC St. Pauli als Tabellen-Vierzehnter die zweitbeste Abwehr der Bundesliga stellte, ist die Defensive auch in dieser Saison das Rückgrat der Mannschaft von Alexander Blessin. St. Pauli ließ die zweitwenigsten Schüsse (229) nach dem FC Bayern (193) zu und präsentiert sich vor allem bei Standards stark: Nur drei Teams kassierten weniger Tore nach ruhenden Bällen (acht Gegentore), bei gegnerischen Ecken ist sogar nur der VfB (ein Gegentor) noch sicherer als der FCSP (drei).

    Der Elfmeter-Killer

    Auch der VfB hat das schon erlebt: Mit seinen Elfmeter-Paraden brachte St. Pauli-Torhüter Nikola Vasilj in den vergangenen Saisons zahlreiche Gegenspieler zur Verzweiflung. In den jüngsten Bundesliga-Spielen gegen die Hamburger ließen zunächst Nick Woltemade (beim 1:0-Auswärtssieg im Mai 2025) und später auch Angelo Stiller (beim 2:0-Heimsieg in der aktuellen Saison im September 2025) ihre Großchancen vom Punkt liegen. In dieser Spielzeit parierte Nikola Vasilj zwei von vier Strafstößen, in der vergangenen Saison waren es vier von fünf.

    Der Verletzungsausfall

    Im Sommer 2025 verstärkte sich der FC St. Pauli mit dem schnellen Engländer Ricky Jade-Jones, der mit 36,46 km/h den derzeitigen Geschwindigkeits-Topwert der Bundesliga hält. Seine Abschlussstärke konnte der 23-Jährige bislang jedoch zu selten unter Beweis stellen, was mit seinen jüngsten Verletzungen zusammenhängt: In drei Startelfeinsätzen und fünf Einwechslungen erzielte er zwei Treffer. Nach einer langwierigen Schulterverletzung zu Saisonbeginn fällt Ricky Jade-Jones nun erneut aus – im DFB-Pokal-Viertelfinale in Leverkusen verletzte er sich am Sprunggelenk.

  • Ameen Al-Dakhil und Nikolas Nartey nominiert

    Die beiden Akteure rücken anstelle von Dan-Axel Zagadou und Lazar Jovanovic, die sich im Aufbautraining befinden, in den UEFA Europa League-Kader.

    Der VfB hat bei der UEFA fristgerecht zwei Veränderungen im Kader für die UEFA Europa League gemeldet. Demnach gehören fortan Ameen Al-Dakhil und Nikolas Nartey zum internationalen Aufgebot. Die beiden Akteure ersetzen Dan-Axel Zagadou und Lazar Jovanovic, die sich nach ihren zugezogenen Verletzungen weiterhin im Aufbautraining befinden und noch nicht wieder einsatzfähig sind.

    Playoffs gegen Celtic zeitgenau angesetzt

    In den Playoffs der UEFA Europa League trifft der VfB auf den Celtic FC. Das Hinspiel findet am Donnerstag, 19. Februar 2026, um 21 Uhr, im Celtic Park in Glasgow statt. Das Rückspiel wird am Donnerstag, 26. Februar 2026, um 18.45 Uhr, in der heimischen MHP Arena absolviert.

    Qualifiziert hatte sich der VfB als Tabellenelfter der UEFA Europa League-Ligaphase. Die Jungs aus Cannstatt sammelten insgesamt 15 Punkte. Der schottische Gegner kam auf elf Punkte und erreichte damit den 21. Tabellenrang. Überhaupt ist es das erste Mal seit 13 Jahren, dass das Team mit dem roten Brustring die K.o.-Runde eines europäischen Wettbewerbs spielt.

  • Cannstatts coole Cup-Crew

    Zum dritten Mal in vier Jahren unter Chefcoach Sebastian Hoeneß erreicht der VfB das DFB-Pokal-Halbfinale. Das Team bleibt auch in Kiel stabil und abgezockt. Die Titelverteidigung ist weiterhin möglich.

    Frostig präsentierte sich nur die Außentemperatur. Als am Mittwochabend im Holstein-Stadion der Abpfiff ertönte und das Thermometer minus drei Grad Celsius anzeigte, hatten die Jungs aus Cannstatt über die vollen 90 Minuten einen heißen DFB-Pokal-Fight erlebt – und waren cool geblieben: Sie setzten sich bei dem Zweitligisten Holstein Kiel (3:0) durch. Nun, es war gegen 22.35 Uhr, erwärmte der Gang in die Gästekurve nochmals alle weiß-roten Herzen. Das Team mit dem roten Brustring bedankte sich für den Support der etwa 1.500 mitgereisten Fans, die Anhänger feierten „ihre“ Mannschaft für den Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale.

    Sebastian Hoeneß: „War ein hartes Stück Arbeit“

    „Wir sind froh über den Sieg“, sagt Cheftrainer Sebastian Hoeneß und unterstreicht, dass es „ein hartes Stück Arbeit war“. Nachdem Kiel in der Anfangsphase zu aussichtsreichen Abschlüssen kam, passte der VfB einzelne Stellschrauben seiner Ausrichtung an – und übernahm zunehmend die Spielkontrolle. In der zweiten Halbzeit drückte sich das auch in Toren aus. Der DFB-Pokalsieger der vergangenen Saison lebt weiterhin den Traum der Titelverteidigung. Und stellte schon jetzt eine historische Randnotiz auf.

    Der VfB hat unter Cheftrainer Sebastian Hoeneß nun dreimal das Halbfinale des nationalen Cup-Wettbewerbs erreicht – bei insgesamt vier Viertelfinal-Teilnahmen. Eine Quote von 75 Prozent. Zudem gelang es dem Club aus Cannstatt zum überhaupt erst zweiten Mal seit 1996/1997 und 1997/1998, in zwei aufeinanderfolgenden Spielzeiten ins Halbfinale des DFB-Pokals einzuziehen. Das freut auch Fabian Wohlgemuth.

    Halbfinale wird am 22. Februar 2026 ausgelost

    „Uns hatte zunächst ein wenig die Präzision gefehlt, aber die Mannschaft hat sich in die Partie hereingearbeitet – und konnte das erwartet schwere Spiel gegen einen leidenschaftlichen Gegner auf ihre Seite ziehen“, sagt der Vorstand Sport des VfB, der von 2018 bis 2019 als Geschäftsführer Sport bei dem Gastgeber gearbeitet hatte: „Das Weiterkommen ist verdient und wir freuen uns sehr auf die nächste Pokalrunde.“

    Ausgelost wird diese am Sonntag, 22. Februar 2026, im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund. Das ZDF überträgt in seiner Sendung „Sportstudio live“ – Ziehungsbeginn ist circa 17.15 Uhr. Bei der Auslosung gibt es keine Einschränkung, das jeweils erstgezogene Team einer Begegnung hat Heimrecht. Für das Halbfinale qualifiziert hat sich – neben dem VfB – bereits Bayer Leverkusen (3:0 gegen den FC St. Pauli). Die beiden weiteren Teilnehmer werden am Dienstag, 10. Februar 2026, zwischen Hertha BSC und dem SC Freiburg sowie am Mittwoch, 11. Februar 2026, zwischen Bayern München und RB Leipzig ermittelt.

    Die nächsten Spiele:

    Für den VfB steht nach dem DFB-Pokal-Viertelfinale bereits am Samstag, 7. Februar 2026, das nächste Auswärtsspiel im hohen Norden an, wenn es am 21. Bundesliga-Spieltag ab 15.30 Uhr beim FC St. Pauli um drei Punkte geht. Am Samstag, 14. Februar 2026, gastiert von 18.30 Uhr an der 1. FC Köln in der MHP Arena. Am nachfolgenden Donnerstag, 19. Februar 2026, reist der VfB für das Hinspiel in den Playoffs zur UEFA Europa League-K.o.-Phase zum Celtic FC nach Glasgow in Schottland.

  • Heimspiel gegen Leipzig sonntags um 19.30 Uhr

    Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat am heutigen Mittwoch die Spieltage 25 bis 27 zeitgenau angesetzt. Der VfB tritt zweimal sonntags und einmal samstags an.

    Kalender herausholen, Termine markieren – für alle weiß-roten Fans gibt es weitere Planungssicherheit. Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat am heutigen Mittwochmittag bekanntgegeben, wann die einzelnen Begegnungen der Spieltage 25 bis 27 zeitgenau absolviert werden. Die Jungs aus Cannstatt spielen in diesem Zeitraum zwei Sonntags- und eine Samstagspartie.

    Am 25. Spieltag findet das Auswärtsspiel beim 1. FSV Mainz 05 statt – es ist terminiert für Samstag, 7. März 2026, um 15.30 Uhr. Im Rahmen des 26. Spieltags kann sich der VfB auf ein Heimspiel in der MHP Arena freuen – am Sonntag, 15. März 2026, um 19.30 Uhr, gastiert RB Leipzig in Stuttgart. Der 27. Spieltag beinhaltet eine Auswärtsreise zum FC Augsburg – die Partie findet am Sonntag, 22. März 2026, um 19.30 Uhr, statt.

    Gesamtüberblick: Alle zeitgenauen Ansetzungen, alle Wettbewerbe

  • Matchfacts: Voller Support im Gästeblock

    Drittes Duell im Pokal, zwei Rückkehrer und ein Ziel: Am Mittwochabend will der VfB auswärts bei Holstein Kiel zum dritten Mal in den vergangenen vier Jahren den Sprung ins Halbfinale des DFB-Pokals schaffen.

    Die Top 3 zu Kiel gegen VfB:

    • Der VfB und Holstein begegnen sich zum dritten Mal im DFB-Pokal – die Bilanz ist ausgeglichen
    • Für Atakan Karazor und Fabian Wohlgemuth bedeutet das Auswärtsspiel im hohen Norden die Rückkehr an eine frühere Wirkungsstätte
    • Für Mittwoch werden Temperaturen im Minusbereich erwartet

    Blick zurück: Drittes Treffen im Pokal

    Holstein Kiel und der VfB treffen zum dritten Mal im DFB-Pokal aufeinander, bisher fanden alle Spiele in der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins statt. Zuvor gab es zwei Erstrundenduelle zwischen den Teams: Kiel setzte sich 1970/1971 als Zweitligist mit 2:1 gegen den Bundesligisten durch, der VfB wiederum kam 2015/2016 mit dem gleichen Ergebnis weiter, Kiel war zu dem Zeitpunkt Drittligist.

    Blick zurück II: Bisher vier Liga-Begegnungen

    Abseits ihrer zwei bisherigen Pokal-Duelle trafen sich der VfB und Holstein Kiel in zwei Saisons im Ligabetrieb. In der Zweiliga-Spielzeit 2019/2020 gewannen die Norddeutschen beide Begegnungen gegen den VfB. Dem 1:0-Auswärtssieg in Stuttgart ließ die KSV ein 3:2 im heimischen Holstein-Stadion folgen, bei der Nicolas Gonzalez und Silas für den VfB trafen. In der vergangenen Bundesliga-Saison konnte sich der VfB zumindest in Teilen revanchieren. Das Hinspiel in Bad Cannstatt gestaltete die Elf von Sebastian Hoeneß erfolgreich und gewann nach Toren von Deniz Undav und El Bilal mit 2:1. Das Rückspiel, bei dem der VfB lange in Unterzahl spielte, endete dank der Treffer von Jamie Leweling und Ermedin Demirovic mit 2:2.

    Form: Vier Spiele mehr, vier Siege mehr

    Holstein Kiel bestreitet am Mittwoch sein viertes Pflichtspiel in diesem Kalenderjahr. Aus den ersten drei Partien holten die Norddeutschen vier von neun möglichen Punkten. Der VfB hingegen hat bereits sieben Pflichtspiele seit Mitte Januar „in den Knochen“. Fünf Siege, ein Remis und eine Niederlage stehen seither zu Buche.

    Wiedersehen: Zwei Rückkehrer zu Besuch im Norden

    Atakan Karazor wechselte nach dem Abstieg des VfB im Jahr 2019 von der Kieler Förde an den Neckar. Zuvor hatte der heutige VfB-Kapitän 28 Spiele für die Profimannschaft der „Störche“ und sieben für ihre Zweitvertretung bestritten.

    Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport des VfB, arbeitete von Juni 2018 bis Oktober 2019 als Geschäftsführer Sport bei Holstein Kiel. Von Mai 2020 an war er als Geschäftsführer Sport beim SC Paderborn angestellt, bevor er im Dezember 2022 nach Stuttgart wechselte.

    Trainerstimmen: Zielstrebig und entschlossen auftreten

    Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Kiel kommt sehr gut mit der Underdog-Rolle zurecht. Das Team ist laufstark, athletisch und bringt viel Leidenschaft auf den Rasen. Es kann Situationen geben, die wir gemeinsam überstehen müssen – umso wichtiger wird sein, entschlossen, klar und zielstrebig zu spielen.“

    Marcel Rapp, Cheftrainer Holstein Kiel: „Wir werden aushalten müssen, dass der VfB, der in der ganzen Saison wenig Formschwankungen gezeigt hat, in bestimmten Phasen den Ball laufen lässt und wir viel verteidigen müssen. Aber es sollte unser Besinnen sein, dass wir den Ball auch mal in unseren Reihen halten. Wir müssen uns auf alles einstellen und werden die Jungs gut vorbereiten.“

    Personal: Nikolas Nartey fällt aus

    Nikolas Nartey musste gegen den SC Freiburg angeschlagen ausgewechselt werden und fehlt dem VfB in Kiel. Dan-Axel Zagadou und Tiago Tomas sind zurück im Mannschaftstraining, jedoch noch keine Option für das DFB-Pokal-Viertelfinale. Ein Einsatz von Fabian Bredlow ist fraglich.

    Zuschauer: Voller Support im hohen Norden

    Das gesamte Gäste-Kontingent für die Partie im Holstein-Stadion ist vergriffen. Der VfB wird von knapp 1.500 Fans unterstützt.

    Schiedsrichter: Erster Pokal-Einsatz nach über 21 Jahren

    Tobias Welz (SR) Dr. Martin Thomsen (SR-A. 1) Jonas Weickenmeier (SR-A. 2) Robert Schröder (4. Offizieller) Guido Winkmann (VA) Frederick Assmuth (VA-A).

    Der routinierte Bundesliga- und frühere FIFA-Schiedsrichter Tobias Welz (48) pfeift erst zum zweiten Mal ein DFB-Pokalspiel des VfB. Im September 2004 gastierte der VfB in der zweiten Runde beim damaligen Zweitligisten Rot-Weiß Oberhausen und siegte nach Treffern von Cacau und Aleksandr Hleb mit 2:0.

    Wetter: Zieht euch warm an

    Im hohen Norden der Bundesrepublik werden am Mittwochabend Temperaturen im unteren einstelligen Minusbereich erwartet. Vormittags wird zudem Schneefall erwartet.

    Übertragung

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