2024 CL Ausfahrt Madrid
2026 Pokalfinale 16
2024 Bernhard
2025 Kabine
2022 Mittglied

VfB Stuttgart

Die aktuellsten Neuigkeiten von www.vfb.de
  • Lazar Jovanovic wechselt zu Udinese Calcio

    Der 19 Jahre alte Offensivakteur schließt sich mit sofortiger Wirkung dem italienischen Erstligisten an. Für den VfB absolvierte er insgesamt sechs Partien.

    Die Wege von Lazar Jovanovic und dem VfB trennen sich. Der 19 Jahre alte Offensivakteur, der im Sommer 2025 vom serbischen Club Roter Stern Belgrad nach Stuttgart gewechselt war und ursprünglich noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029 besaß, läuft künftig für den italienischen Erstligisten Udinese Calcio auf.

    Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport beim VfB, sagt: „Lazar hat eine vielversprechende Vorbereitung absolviert und in mehreren Testspielen seine Qualitäten gezeigt. Gleichzeitig ist der Konkurrenzkampf innerhalb unseres Kaders groß und der Wechsel nach Udine bietet Lazar die Chance auf mehr Spielanteile, als das voraussichtlich bei uns der Fall gewesen wäre. Wir danken Lazar für die gemeinsame Zeit und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.“

    Einsätze in Bundesliga und UEFA Europa League

    In seiner Zeit beim VfB kam Lazar Jovanovic in insgesamt sechs Pflichtspielen zum Einsatz. Am 23. August 2025, dem ersten Spieltag der vergangenen Bundesliga-Saison, debütierte er im Trikot mit dem roten Brustring bei der Partie bei Union Berlin. Anschließend kamen zwei weitereLigaspiele hinzu. In der UEFA Europa League lief der Serbe ebenfalls dreimal für den VfB auf.

    Der VfB dankt Lazar Jovanovic für seinen Einsatz und wünscht ihm für seine Zukunft alles Gute.

  • Erst gegen Stavanger, danach in Bratislava

    Die UEFA hat am heutigen Samstagmittag die zeitgenauen Ansetzungen für die Ligaphase der Champions League bekanntgegeben. Der VfB beginnt mit einem Heimspiel.

    Kalender öffnen, Termine notieren. Die UEFA hat am heutigen Samstagmittag die zeitgenauen Ansetzungen für die Ligaphase der „Königsklasse“ bekanntgegeben. Der VfB empfängt am ersten Spieltag Viking Stavanger – die Partie findet am Mittwoch, 9. September 2026, um 18.45 Uhr in der MHP Arena statt. Es wird das erste Mal sein, in dem sich die beiden Clubs in einem Pflichtspiel begegnen.

    Am zweiten Spieltag reisen die Jungs aus Cannstatt in die Slowakei und treten am Mittwoch, 14. Oktober 2026, um 21 Uhr bei Slovan Bratislava an. Zuletzt trafen beide Teams im Januar 2025 in der Ligaphase der UEFA Champions League aufeinander – der VfB setzte sich in der slowakischen Hauptstadt mit 3:1 durch. Die weiteren sechs Spieltermine des VfB sind in der untenstehenden Übersicht zusammengefasst.

    Update zum Ticketing bei Heim- und Auswärtsspielen

    Für die UEFA Champions League-Heimspiele gab es für Dauerkarteninhaber und Mitglieder eine Verkaufsphase für das „4er-Paket“. Für die Einzel-Heimspiele wird es – wie aus der Bundesliga bekannt – erneut einen Mitgliederverkauf geben. Dies gilt ausschließlich für jene Mitglieder, die noch kein „4er-Paket“ erworben haben und die seit mindestens drei Monaten als Mitglieder registriert sind. Die Termine für die jeweiligen Verkaufsphasen werden rechtzeitig im Ticketshop des VfB und per E-Mail kommuniziert. Zu jedem Heimspiel findet zudem – wie gewohnt – die Verlosung des OFC-Kontingents an die offiziellen Fanclubs statt. Für die UEFA Champions League-Auswärtsspiele steht der Vergabeablauf ebenfalls fest. Alle Informationen und Details zum Ticketing für die Heim- und Auswärtsspiele in der UEFA Champions League hat der VfB in untenstehender News aufbereitet.

    Wie es nach der Ligaphase weitergeht

    Der Club aus Cannstatt nimmt zum zweiten Mal binnen drei Jahren an der UEFA Champions League teil. Im höchsten europäischen Clubwettbewerb gehören insgesamt 36 Teams zur Ligaphase und spielen gegen jeweils acht verschiedene Gegner. Jede Mannschaft absolviert dabei vier Heim- und vier Auswärtspartien. Nach Abschluss der Ligaphase qualifizieren sich die ersten acht Clubs direkt für das Achtelfinale. Die Mannschaften auf den Tabellenrängen neun bis 24 spielen in Playoffs um die verbleibenden acht Achtelfinal-Plätze. Für die restlichen Teams ist die Europareise zu diesem Zeitpunkt beendet.

  • VfB verpflichtet Jonathan Akaegbobi

    Der 20-jährige Offensivspieler kommt für eine Saison auf Leihbasis vom VfL Bochum nach Bad Cannstatt und erweitert die Möglichkeiten in der Offensive der U21 in der 3. Liga.

    Mit Jonathan Akaegbobi kommt ein schneller, abschlussstarker Offensivspieler für eine Saison auf Leihbasis in den Drittligakader von Trainer Nico Willig. Der 20-Jährige absolvierte heute den Medizincheck und unterschrieb anschließend einen Vertrag beim VfB. Über die Transfermodalitäten vereinbarten beide Vereine Stillschweigen. In der 3. Liga wird der Rechtsfuß das Trikot mit der Rückennummer 16 tragen.

    In der vergangenen Saison lief der Offensivspieler 31 Mal für den VfL Bochum II in der Regionalliga West auf. Dabei gelangen ihm sechs Tore und neun Assists. In der aktuellen Spielzeit war der 20-Jährige fünf Mal für die Zweitvertretung des VfL am Ball (ein Assist). Von Sommer 2023 an war Jonathan Akaegbobi zwei Jahre für den VfL Wolfsburg aktiv. Dabei gelangen ihm in 49 Spielen für die U19 der Wölfe 21 Tore und 13 Assists. Zuvor spielte er im Nachwuchs von Dynamo Dresden.

    Stephan Hildebrandt, Direktor Nachwuchsleistungszentrum, sagt: „Jonathan bringt für unser Offensivspiel ausgesprochen interessante Qualitäten mit. Er verfügt über Tempo und Dynamik, sucht aktiv den Weg zum Tor und kann sowohl zentral als auch auf den Außenbahnen eingesetzt werden. Dass er torgefährlich ist, hat er in den vergangenen Jahren regelmäßig, sowohl in der U19-Bundesliga für den VfL Wolfsburg als auch im Herrenfußball in der Regionalliga West beim VfL Bochum gezeigt. Gleichzeitig sehen wir bei ihm großes Potenzial für eine weitere Erfolgsentwicklung. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und sind sicher, dass Jonathan unserer U21 mit seinen Fähigkeiten zusätzliche Impulse geben und sehr bald weiterhelfen kann.“

  • Der VfB leiht Joyeux Masanka Bungi aus

    Der 19-jährige Linksverteidiger kommt von RB Leipzig und wird in der aktuellen Saison für die U21 in der 3. Liga auflaufen.

    Das vergangene halbe Jahr verbrachte Joyeux Masanka Bungi bei Red Bull New York, für die er zwei Spiele in der MLS bestritt sowie fünf Begegnungen in der MLS Pro. Im Sommer kehrte der 19-Jährige zu seinem Stammverein RB Leipzig zurück, jetzt erfolgt eine erneute Leihe. Denn ab sofort wird Joyeux Masanka Bungi für die U21 des VfB in der 3. Liga auflaufen. Der Linksverteidiger erhält die Rückennummer 24. Beide Vereine haben Stillschweigen zu den Transfermodalitäten vereinbart.

    Zu Beginn des Jahres 2023 wechselte Joyeux Masanka Bungi aus dem Nachwuchs des KRC Genk in die Akademie von RB Leipzig. Über die U17 und U19 spielte er sich bis ins Bundesligateam der Sachsen und unterschrieb im Februar 2025 seinen ersten Profivertrag. Auch für die Nationalteams seines Heimatlandes Belgien lief der Linksfuß auf und so stehen 30 Länderspiele zu Buche, das letzte für die U19.

    Stephan Hildebrandt, Direktor Nachwuchsleistungszentrum, sagt: „Mit Joyeux Masanka Bungi verpflichten wir einen offensiv ausgerichteten Außenverteidiger, der mit seiner Dynamik, seinem Tempo und seiner individuellen Qualität unserem Spiel zusätzliche Impulse geben kann. Seine Ausbildung im Nachwuchs von RB Leipzig sowie seine bisherigen Stationen haben ihm eine gute fußballerische Basis und wertvolle Erfahrungen vermittelt. Wir sehen bei Joyeux großes Entwicklungspotenzial und sind überzeugt, dass er sowohl sportlich als auch charakterlich sehr gut zu unserem Weg beim VfB Stuttgart passt.“

    Herzlich willkommen beim VfB, Joyeux!

  • Weiß-roter Fanbus: Gemeinsam zum Heimspiel

    Das beliebte Angebot wird fortgeführt und zur neuen Saison ausgebaut.

    Zum ersten Heimspiel der neuen Saison gegen den 1. FC Köln am Freitag, 4. September 2026, rollt der weiß-rote Fanbus wieder zur MHP Arena. Das beliebte Angebot für eine bequeme und gemeinschaftliche Anreise zu den VfB-Heimspielen wird fortgeführt und an mehreren Stellen ausgebaut.

    Die Busse verkehren bei allen Heimspielen des VfB in der Bundesliga, im DFB-Pokal und im europäischen Wettbewerb. Sie erreichen die MHP Arena rund 90 Minuten vor dem Anpfiff und starten die Rückfahrt etwa 45 Minuten nach Spielende.

    Die vier Routen im Überblick

    Route 1: Neckar-Alb
    Undingen - Tübingen – Reutlingen – Metzingen – Nürtingen – MHP Arena
    Die Route bleibt grundsätzlich bestehen und umfasst weiterhin die Region Neckar-Alb mit Halt in Nürtingen.

    Route 2: Oberschwaben / Alb-Donau
    Ravensburg – Bad Waldsee – Biberach – Laupheim - Ulm – Merklingen – MHP Arena
    Die Route wird deutlich erweitert und startet künftig bereits in Ravensburg. Zusätzlich wird erstmals Bad Waldsee angebunden.

    Route 3: Ostwürttemberg
    Ebnat – Heidenheim – Aalen – Schwäbisch Gmünd – MHP Arena
    Auch diese Route wächst: Der neue Startpunkt in Ebnat verbessert die Anbindung für VfB-Fans im östlichen Württemberg.

    Route 4: Hohenlohe / Heilbronn
    Künzelsau – Kupferzell – Öhringen – Heilbronn – MHP Arena
    Die Route erhält mit Kupferzell einen zusätzlichen Halt und macht die Anreise für weitere VfB-Fans noch attraktiver.

    Die Vorteile auf einen Blick

    • Sicher und bequem direkt zum Heimspiel
    • Entspannte Anreise ohne Parkplatzsuche
    • Gemeinschaftliches Erlebnis bereits auf dem Weg zur MHP Arena
    • Direkte Anbindung aus vier Regionen Baden-Württembergs
    • Hin- und Rückfahrt passend zu den Spielzeiten des VfB

    Jetzt Fahrt buchen

    Die Fahrten können wie gewohnt direkt über die jeweiligen Busunternehmen gebucht werden. Mit einem Klick auf die jeweilige Route gelangt man über den hinterlegten Link direkt zum zuständigen Busunternehmen. Bitte beachten: Der Beförderungsvertrag kommt ausschließlich mit dem jeweiligen Busunternehmen zustande.

    Der weiß-rote Fanbus ist Teil der Mobilitätsangebote des VfB und bietet Fans eine zusätzliche Möglichkeit zur gemeinsamen Anreise zur MHP Arena. Eine Fahrt ist zum regulären Fahrpreis ab 18,93 Euro buchbar. Unterstützt wird das Angebot durch den Umweltgroschen.

  • Tuncay Durna wechselt nach Mönchengladbach

    Der offensive Mittelfeldspieler verlässt nach neun Jahren den VfB und wird zukünftig für Borussia Mönchengladbach II in der Regionalliga West spielen.

    Im Alter von zehn Jahren schloss sich Tuncay Durna dem VfB an und durchlief von der U11 bis zur U19 sämtliche Nachwuchsmannschaften. Die Krönung seiner Zeit beim VfB war sicherlich der Erfolg im DFB-Pokal der Junioren im vergangenen Mai, zu dem Tuncay eine Vorlage beim 3:0-Finalerfolg gegen den VfL Wolfsburg beisteuerte. Auch zu vier Einsätzen in der UEFA Youth League kam der gebürtige Esslinger in der Saison 2024/2025. Seit der Sommervorbereitung gehört der offensive Mittelfeldspieler zum Kader der U21, zu einem Einsatz in der 3. Liga reichte es in den ersten drei Saisonspielen allerdings nicht. Jetzt schließt sich der 19-Jährige Borussia Mönchengladbach an, für deren zweite Mannschaft er in der Regionalliga West auflaufen wird. Über die Transfermodalitäten vereinbarten beide Verein Stillschweigen.

    Danke für deinen Einsatz und alles Gute, Tuncay!

  • U19 ringt Freiburg im Pokal nieder

    Die Titelverteidigung geht weiter: Die U19 besiegte am Samstag den SC Freiburg in der 2. Runde des DFB-Pokals der Junioren mit 3:2 nach Verlängerung. Tags darauf gewann die U17 gegen Kaiserslautern souverän.

    U21: Niederlage in Düsseldorf

    Ein unglückliches Gegentor machte den Unterschied: Die U21 unterlag am Freitagabend dem Zweitliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf mit 0:1. Weiter geht es kommenden Sonntag um 13:30 Uhr bei den Würzburger Kickers.

    U19: Serdiuk entscheidet Pokal-Krimi

    Mit einem Kraftakt und einer starken Willensleistung hat die U19 das Achtelfinale des DFB-Pokals der Junioren erreicht. Im Duell Titelverteidiger gegen Rekordsieger setzte sich der amtierende Champ mit 3:2 nach Verlängerung gegen den SC Freiburg durch.

    Die Partie war von Beginn an intensiv, spannend und auf einem hohen Niveau. Die Anfangsphase gehörte dem VfB, ohne aber zunächst mit seinen Abschlüssen gefährlich zu werden. Auf der anderen Seite wurde der SCF in Minute 8 mit einem Lattenschuss erstmals gefährlich. In der Folge blieben die Spielanteile mehrheitlich beim VfB, der gegen die stabile Freiburger Defensive aber kaum Lücken fand und immer wieder bei den Kontern aufpassen musste. Dann rückte VfB-Keeper Tom Walz immer mehr in den Fokus: Erst verhinderte er in Minute 26 mit einer starken Reaktion beim Schuss von Malik Kassassir den Einschlag, dann parierte er auch gegen Chrisdy Dianzenza (27.) und behielt auch im Eins-gegen-Eins mit Luis Forestier die Oberhand (30.). Inmitten dieser Freiburger Drangphase schlug der VfB eiskalt zu: Massimo Di Benedetto fing einen Pass des Freiburger Torhüters ab, fackelte nicht lange und traf aus 13 Metern zum 1:0. Dies war gleichzeitig der Pausenstand, auch weil Tom Walz noch einmal gegen Dianzenza parierte (44.).

    Hälfte zwei begann ähnlich abwechslungsreich und intensiv, wie die erste endete. Erst klärten die Gäste einen Neunhoeffer-Kopfball gerade noch auf der Linie (48.), quasi im direkten Gegenzug traf Forestier für den Sport-Club zum Ausgleich. In der Folge hatten beide Teams Chancen auf die Führung, die beste für den VfB vergab Enis Redzepi in Minute 62. Der Torjäger machte seinen Fehlschuss wenig später aber wieder gut: Mit einem präzisen Schuss aus der Drehung und mit Hilfe des Innenpfostens brachte der Angreifer den VfB wieder in Führung. Der SC hatte jedoch auch darauf wieder eine Antwort: Mit einem abgefälschten Schuss erzielte Djamal Faram in Minute 82 den erneuten Ausgleich.

    Weil bis zum Ende der regulären Spielzeit nichts mehr passierte, ging es in die Verlängerung. In dieser hatte der VfB die größeren körperlichen Reserven und nahm das Spiel wieder selbst in die Hand. Folglich war auch die dritte Führung des VfB in diesem Spiel eine verdiente: Tom Brenner zog in Minute 105 vom Strafraumeck ab, Kirill Serdiuk hielt seinen Fuß rein und lenkte den Ball somit unhaltbar zum 3:2 ins Tor. Nun galt es, diesen Vorsprung zu verteidigen. Der VfB tat dies mit Leidenschaft und auch mit etwas Glück: In Minute 120 klatschte ein Freiburger Freistoß gegen die Latte. Wenig später besiegelte der Schlusspfiff den hart erarbeiteten Sieg und das Stuttgarter Weiterkommen.

    „Es war ein krasser Fight. Unsere Jungs haben gegen einen starken Gegner eine tolle Mentalität gezeigt. Von den Chancen her war es ausgeglichen, mit der Intensität und einem starken Torhüter haben wir uns den Sieg aber verdient. Dieses Spiel auf Top-Niveau wird für unsere Entwicklung wichtig sein“, resümierte Trainer Tobias Rathgeb.

    U17: Souveräner Sieg gegen die Roten Teufel

    Die U17 bleibt weiterhin ungeschlagen. Beim 2:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern holte das Team von Trainer Christopher Brauer im vierten Ligaspiel den dritten Sieg und bleibt Tabellenführer Karlsruher SC auf den Fersen.

    Gegen die Pfälzer übernahm der VfB nach einer ausgeglichenen Anfangsphase das Kommando und gab in Person von Guilherme Cordeiro nach 12 Minuten den ersten gefährlichen Schuss ab. Keine zwei Minuten später hatte David Sopein nach einem abgefangenen Querpass im Lauterer Spielaufbau die Führung auf dem Fuß, verfehlte das Tor aber knapp. Die Gäste wurden erstmals in Minute 26 richtig gefährlich, als ein indirekter Freistoß aus etwa sieben Metern nur knapp über das Tor strich. Zehn Minuten vor der Pause belohnte sich der VfB dann für seine Überlegenheit: Nach Vorarbeit von David Sopein traf Guilherme Cordeiro aus zehn Metern zum 1:0. Darauf ruhten sich die Jungs aus Cannstatt jedoch nicht aus: Nur fünf Zeigerumdrehungen später erhöhte Arlind Thaqi per Elfmeter auf 2:0, nachdem ein Gäste-Verteidiger einen Schuss von David Sopein mit der Hand abgewehrt hatte.

    Nach dem Seitenwechsel hatte der VfB die Partie weiterhin im Griff, ließ Chancen auf das dritte Tor aber aus. Die beste hatte Aykan Akman per Seitfallzieher, der an den Pfosten trudelte (48.). Im Laufe der zweiten Hälfte wurde die Partie offener, wirklich in Bredouille kam der VfB allerdings nicht – mit einer Ausnahme: Erhin Bihari klärte einen Schuss für den bereits geschlagenen Torhüter Lucas Holzmann auf der Linie. Ansonsten ließen die Jungs mit dem Brustring nichts zu und feierten einen am Ende verdienten 2:0-Heimerfolg.

    „Ich bin im Großen und Ganzen zufrieden. Die ersten 65 Minuten waren sehr dominant, da haben wir in vielen Phasen das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Schade war nur, dass wir es verpasst haben, das dritte Tor zu erzielen. Dann wäre das Spiel endgültig entschieden und wir würden uns hintenraus leichter tun. Diese Konsequenz müssen wir noch verbessern“, sagte Trainer Christopher Brauer, dessen Mannschaft am kommenden Samstag um 13 Uhr beim 1. FC Saarbrücken zu Gast ist.

  • Verschiedene Phasen

    Im Bundesliga-Eröffnungsspiel bekommt der VfB die Dominanz und Qualität des FC Bayern nur zeitweise in den Griff. Es ist eine Partie, aus der sich lernen lässt.

    Als sich die Jungs aus Cannstatt nach Abpfiff enttäuscht in Richtung Gästekurve begaben, spendeten die mitgereisten Fans des VfB aufbauenden Applaus. Das Bundesliga-Eröffnungsspiel am Freitagabend, 28. August 2026, beim FC Bayern München (1:5) lief anders, als es sich das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß vorgenommen hatte. Zwar holte der VfB in der Allianz Arena einen Rückstand auf, doch am Ende zeigte sich der amtierende Deutsche Meister in puncto Dominanz und Konsequenz gnadenlos. Die weiß-rote Analyse fällt klar aus.

    „Bayern kamen immer besser in ihren Rhythmus“

    „Wir hatten gute Phasen und weniger gute Phasen in unserem Spiel“, ordnete Sebastian Hoeneß ein und ergänzte: „Leider haben wir es nur einmal geschafft, unsere guten Phasen mit einem Tor zu belohnen.“ Ein weiterer Aspekt, weshalb es zur letztlich deutlichen Niederlage kam, liegt schlichtweg in der Qualität des Gegners. „Die Bayern sind mit zunehmender Zeit immer besser in ihren Rhythmus gekommen. Es steht außer Frage, dass sie in dieser Saison sowohl national als auch international noch viele Partien dominieren werden“, erkannte der 44-Jährige an. Und dann waren da noch die Szenen zwischen Minute 52 und Minute 58.

    Sie stellten eine Schlüsselphase des Bundesliga-Auftaktspiels dar. Nach einem abgewehrten Kopfball von Jeff Chabot setzten die Jungs aus Cannstatt im Strafraum entschlossen nach – und Josha Vagnoman traf zum 1:1-Ausgleich. Jubel, auf dem Rasen und im Gästeblock. Kurz nach Wiederanpfiff hatte sich der VfB in München zurückgekämpft und die Begegnung geöffnet. Doch durch zwei unglückliche und in der Entstehung vermeidbare Gegentore in Minute 55 und 58 bog der FC Bayern erneut auf die Siegerstraße ein. Es waren sechs Minuten, in denen der VfB sämtliche Emotionen durch- sowie letztlich einen harten Aufprall erlebte.

    „Woche für Woche besser werden“

    Und aus denen er lernen sowie die richtigen Schlüsse ziehen kann. „Wir stehen am Anfang der Saison“, erklärte Sebastian Hoeneß: „Der Ansporn wird es sein, Woche für Woche besser zu werden.“ Womit sich der Blick automatisch auf die nahe Zukunft richtet: Vor den Jungs aus Cannstatt liegt eine vollständige Trainingswoche. Am Freitagabend, 4. September 2026, geht’s direkt in der Bundesliga weiter – im Rahmen des zweiten Spieltages gastiert ab 20.30 Uhr der 1. FC Köln in der MHP Arena. Gemeinsam wird das Team mit dem roten Brustring daran arbeiten, dass es beim anschließenden Gang in die Fankurve einen Grund zum Feiern geben wird.

    Die nächsten Termine:

    Der VfB darf sich auf das erste Heimspiel in der Saison 2026/2027 freuen. Am Freitagabend, 4. September 2026, um 20.30 Uhr, empfangen die Jungs aus Cannstatt in der MHP Arena den 1. FC Köln. Anschließend wartet die erste Aufgabe in der UEFA Champions League auf das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß. Gegen welchen Gegner es am ersten Spieltag der Ligaphase geht, wird die UEFA mit den zeitgenauen Ansetzungen kommunizieren. Geplant ist die erste Partie grundsätzlich zwischen Dienstag, 8. September 2026, und Donnerstag, 10. September 2026.

  • Aufstellung: In Gold und mit Kapitän Deniz Undav

    Die Jungs aus Cannstatt beginnen beim FC Bayern mit den beiden Neuzugängen Grischa Prömel und Dzenan Pejcinovic in der Startelf.

    Sommerpause adé, Willkommen zurück in der Bundesliga. Am heutigen Freitagabend, 28. August 2026, eröffnet der VfB in seinen goldenen Ausweichtrikots beim FC Bayern München die Bundesliga-Serie 2026/2027 – ab 20.30 Uhr, live bei Sky (Pay-TV) und SAT.1 (Free-TV) sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, treffen beide Teams aufeinander. Nun ist die weiß-rote Aufstellung für den ersten Bundesliga-Spieltag bekannt.

    Das ist die Startelf des VfB in München

    1 – Fabian Bredlow, 3 – Ramon Hendriks, 4 – Josha Vagnoman, 6 – Angelo Stiller, 7 – Maximilian Mittelstädt, 8 – Tiago Tomás, 17 – Dzenan Pejcinovic, 21 – Grischa Prömel, 24 – Jeff Chabot, 26 – Deniz Undav, 29 – Finn Jeltsch

    Die Jungs aus Cannstatt werden von Deniz Undav aufs Feld geführt. Cheftrainer Sebastian Hoeneß hat den Stürmer zum Mannschaftskapitän ernannt. Der 30-Jährige folgt damit auf Atakan Karazor, der das Amt in den vergangenen beiden Spielzeiten ausfüllte. Mit Grischa Prömel im Mittelfeld und Dzenan Pejcinovic im Angriff gehören zudem zwei Neuzugänge zur Startelf des VfB – für das Duo ist es zugleich das erste Bundesliga-Spiel im Trikot mit dem roten Brustring.

    „Gegen den FC Bayern muss alles passen“, hatte Sebastian Hoeneß, der seit April 2023 den VfB trainiert und inzwischen der dienstälteste Bundesliga-Trainer ist, auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Eröffnungsspiel gesagt: „Wir werden eine klare Haltung, viel Energie sowie eine große Bereitschaft in unserem Spiel brauchen.“

    Matchday live: TV / Livestream, VfB-Radio und VfB-Liveticker zur Partie

  • Das ist neu in der 64. Bundesliga-Saison

    Es ist eine Menge los vor dem Bundesliga-Start 2026/2027. Neuer Spielball, neue Regeln bei Fouls und Auswechslungen, neue Länderspiel-Abstellungsperioden. Ein Überblick.

    Eine neue Saison beginnt. Und der VfB macht direkt den Anfang. Am Freitagabend, 28. August 2026, eröffnen die Jungs aus Cannstatt beim FC Bayern München die Bundesliga-Serie 2026/2027 – ab 20.30 Uhr, live bei Sky (Pay-TV) und SAT.1 (Free-TV) sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, treffen beide Teams aufeinander. Auffallen wird, dass ein paar Aspekte in der 64. Bundesliga-Saison neu sein werden. Die wichtigsten Fragen und Antworten bereiten alle weiß-roten Fans auf die neue Spielzeit vor.

    Gibt es einen neuen Spielball?

    Ja. Und diesmal ändert sich nicht nur das Design des Spielballes, sondern er wird auch von einem anderen Ausrüster gestellt. Nach acht Jahren wechselt die Bundesliga von Derbystar zu adidas. Somit kehrt der Ball namens „TORFABRIK“ als offizielles Bundesliga-Spielgerät zurück. Die Spielball-Partnerschaft wurde vorzeitig bis mindestens 2034 verlängert. In der Saisonvorbereitung haben alle Teams bereits mit dem neuen Ball trainiert, um sich an dessen Eigenschaften zu gewöhnen.

    Welche Regeln ändern sich oder kommen neu hinzu?

    Ein paar Aspekte, die bei der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko zu beobachten waren, werden nun in der Bundesliga angewendet. Bei den Einwürfen und Abstößen wird zukünftig vom Schiedsrichter ein fünfsekündiger Countdown per Hand angezeigt, wenn ein Spieler oder ein Team die Spielfortsetzung verzögert. Ist der Countdown abgelaufen und das Spiel immer noch nicht fortgesetzt, wechselt der Ballbesitz. Im Falle eines Einwurfs bekommt das gegnerische Team den Ball und kann einwerfen, beim Abstoß bekommt das gegnerische Team einen Eckstoß zugesprochen.

    Wie verhält es sich mit den neuen „Zwangspausen“?

    Diese betreffen vor allem Auswechslungen und Verletzungsunterbrechungen. Bei Auswechslungen gilt: Haben die Spieler zehn Sekunden nach der Anzeige des Wechsels den Platz noch nicht verlassen, dürfen die Einwechselspieler fortan erst nach einer Minute Wartezeit und erst in der darauffolgenden ersten Unterbrechung das Feld betreten. Das entsprechende Team muss somit kurzzeitig in Unterzahl agieren. Bei Verletzungen gilt: Fußballer müssen ab sofort, sofern sie auf dem Spielfeld behandelt oder untersucht werden, den Rasen verlassen und dort mindestens eine Minute warten, bis sie wieder das Spielfeld betreten dürfen. Der Schiedsrichter zeigt an, sobald sie wieder aufs Feld dürfen. Ausnahmen gelten unter anderem, falls sich der Torhüter verletzte, ein schwerer Zusammenprall vorlag oder das zur Behandlung geführte Foul eine Verwarnung nach sich zog.

    Ändert sich etwas hinsichtlich der Länderspiel-Abstellungsperioden?

    Ja, tatsächlich. Eine Besonderheit des Rahmenterminkalenders 2026/2027 ist, dass die Profiligen in der ersten Saisonhälfte nicht mehr durch drei, sondern nur noch durch zwei FIFA-Abstellungsperioden unterbrochen werden. Die ersten beiden „internationalen Fenster“ wurden zu einem längeren Zeitraum zusammengefasst, das somit vom 21. September 2026 bis 6. Oktober 2026 dauert. Die zweite FIFA-Abstellungsperiode ist für Mitte November 2026 terminiert.

    Wie ist’s diesmal mit den „Englischen Wochen“?

    Im Spielplan 2026/2027 sind für die Bundesliga diesmal zwei „Englische Wochen“ vorgesehen. Eine folgt nach der Winterpause und somit von Dienstag, 12. Januar 2027, bis Donnerstag, 14. Januar 2027. Es wird der 16. Bundesliga-Spieltag sein. Die zweite „Englische Woche“ findet Anfang März 2027 statt – sie beginnt am Dienstag, 2. März 2027, und endet am Donnerstag, 4. März 2027. Es wird der 24. Bundesliga-Spieltag sein.

    Verändern sich die Anstoßzeiten?

    Nein, hierbei bleibt es bei den bekannten Anstoßzeiten. Am Freitag wird um 20.30 Uhr angepfiffen, am Samstag beginnen die Nachmittagspartien um 15.30 Uhr und das Abendspiel um 18.30 Uhr. Am Sonntag sind grundsätzlich bis zu drei Anstoßzeiten möglich – 15.30 Uhr, 17.30 Uhr und 19.30 Uhr. Während der „Englischen Wochen“ werden zusätzliche Partien dienstags, mittwochs und mitunter donnerstags angesetzt – sie können um 18.30 Uhr und 20.30 Uhr angepfiffen werden.

    Was hat sich bei den Live-Übertragungen der TV-Sender geändert?

    Grundsätzlich bleiben die TV-Rechte auch in der Saison 2026/2027 zwischen Sky und DAZN aufgeteilt. Sky überträgt die Freitagsspiele sowie alle Einzelpartien am Samstag, DAZN zeigt die Samstagskonferenz und sämtliche Sonntagsspiele. Allerdings: Durch die Fusion von Sky und RTL ist denkbar, dass bis zu zehn Partien zusätzlich im Free-TV bei RTL laufen könnten. Die Details sind noch offen. Fix ist, dass wenige ausgewählte Partien, darunter das Bundesliga-Eröffnungsspiel sowie die Relegation, im Free-TV bei Sat.1 zu sehen sind. ARD („Sportschau“) und ZDF („Aktuelles Sportstudio“) zeigen weiterhin die Bundesliga-Zusammenfassungen im Free-TV. RTL bietet alle Highlights der Bundesliga unmittelbar nach Spielende auf Abruf an.

  • Drei Neue, alte Ambitionen

    Die Bayern gewannen 14 ihrer 17 Eröffnungsspiele. Eine Statistik kann den Jungs aus Cannstatt für Freitagabend aber Mut machen. Der Gegner im Check:

    Die Ausgangslage

    Bereits im ersten Pflichtspiel der Saison, dem Supercup am vergangenen Samstag, bewiesen die Bayern, dass sie schon wieder in bester Verfassung sind. Beim 2:1 gegen den BVB in Dortmund trafen Neuzugang Nathaniel Brown (kam von Eintracht Frankfurt) sowie Michael Olise für den Rekordmeister. Sein Erstrunden-Spiel im DFB-Pokal absolviert der amtierende Double-Sieger erst in der Woche nach dem ersten Bundesliga-Spieltag am Mittwoch, 2. September2026. Dann tritt die Elf von Vincent Kompany beim VfL Osnabrück an.

    Der Trainer

    Vincent Kompany startet bereits in sein drittes Jahr als Cheftrainer des FC Bayern und sitzt dabei so fest im Sattel, wie es vor ihm lange kein Coach der Münchner tat. Nach zwei Meisterschaften, einem DFB-Pokalsieg und je einer Viertel- und Halbfinalteilnahme in der UEFA Champions League gehen die Bayern auch die neue Saison mit großem Hunger auf Titel an.

    Die Trainer-Aussage

    Auf der offiziellen Pressekonferenz vor dem Aufeinandertreffen mit dem VfB fand Vincent Kompany anerkennende Worte für die Jungs aus Cannstatt. „Es würde mich nicht wundern, wenn der VfB in dieser Saison wieder eine gute Rolle spielt“, sagte er und unterstrich zugleich, dass die Münchner sich ihrer Favoritenrolle bewusst sind: „Ich hoffe, dass wir genauso stark sind, wie in der vergangenen Saison und uns dort, wo wir können, noch verbessern werden.“

    Die Neuzugänge

    Die Bayern verzeichneten bislang drei Neuzugänge. Für die Offensive sicherte sich der FCB die Dienste des marokkanischen Nationalspielers Ismael Saibari. Der 25-Jährige erreichte kürzlich, unter anderem an der Seite von Bilal El Khannouss, das Viertelfinale bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika und wurde zum Spieler der Saison in den Niederlanden gewählt. In den vergangenen drei Jahren gewann er mit der PSV Eindhoven dreimal die Meisterschaft.

    Von Eintracht Frankfurt kommend wurde außerdem Nathaniel Brown als Neuzugang vorgestellt. Der 23-Jährige entwickelte sich bei den Hessen zu einem jungen Leistungsträger und besetzte bei der Weltmeisterschaft die Linksverteidiger-Position der DFB-Elf. Bei seinem Bayern-Debüt sorgte er am vergangenen Samstag in Dortmund aber gleich mal für eine Überraschung: Dort lief „Nene“ Brown als offensiver Mittelfeldspieler auf.

    Der dritte „Neue“ beim FCB lief bereits in der abgelaufenen Rückrunde für den Rekordmeister auf und verbuchte 142 Einsatzminuten in vier Bundesliga-Spielen. Nun verpflichteten die Bayern das 18-jährige senegalesische Mittelfeld-Talent Bara Sapoko Ndiaye fest vom gambischen Club Gambino Stars.

    Die Historie I

    Zweimal trafen der VfB und der FC Bayern an einem ersten Bundesliga-Spieltag aufeinander. Der Südschlager zum Start in die Spielzeit 1970/1971 endete 1:1. Für den VfB traf Karl-Heinz Handschuh. Auch in der Saison 1977/1978 gastierten die Münchner am ersten Spieltag beim damaligen Aufsteiger in Bad Cannstatt. Das Spiel endete nach Treffern von Hansi Müller (2), Markus Elmer (beide VfB) sowie Norbert Janzon und Gerd Müller (2) mit 3:3. Hansi Müller kann sich noch gut an die Partie erinnern, war sie doch sein Debüt in der Bundesliga: „Ich war damals 20 Jahre jung und habe mir vor den Elfmetern keine Gedanken gemacht, sondern bin völlig unbekümmert zum Punkt gelaufen. Ich wusste, dass ich die Bälle versenke.“

    Die Historie II

    Die Bundesliga richtet seit dem Beginn der Saison 2002/2003 offizielle Eröffnungsspiele aus. Seither bestritt der FC Bayern 17 solcher Partien und gewann 14. Zuletzt schlug der Rekordmeister RB Leipzig zum Start in die Vorsaison 2025/2026 mit 6:0.

  • Matchfacts: Auftakt beim Rekordmeister

    Am Freitagabend eröffnen der FC Bayern und der VfB die neue Bundesliga-Saison. Die Jungs aus Cannstatt wollen den Rekordmeister zum Start vor Aufgaben stellen. Die Matchfacts:

    Die Top 3 zu Bayern gegen den VfB:

    • Beim Duell der Toptorjäger treffen mit Torschützenkönig Harry Kane und Verfolger Deniz Undav die treffsichersten Angreifer der abgelaufenen Saison aufeinander.
    • Beide Teams bewiesen in der vergangenen Spielzeit ihre Comeback-Qualitäten.
    • Der VfB wird von circa 7.500 Fans nach München begleitet.

    Blick zurück: Lasst uns lieber nach vorne blicken

    In der vergangenen Saison gingen alle vier Pflichtspiele des VfB gegen den FC Bayern verloren. Nachdem die Jungs aus Cannstatt den Münchnern im Supercup (1:2, Tor durch Chema) sowie in der Liga (0:5 und 2:4, Tore durch Chris Führich und Chema) unterlegen waren, ging auch das DFB-Pokalfinale an den FCB (0:3). Den letzten Sieg gegen den Rekordmeister feierte der VfB in der Vizemeister-Saison 2023/2024. Leonidas Stergiou, Wooyeong Jeong und Silas sorgten damals für einen 3:1-Heimsieg.

    Wiedersehen: Alte Bekannte auf beiden Seiten

    Cheftrainer Sebastian Hoeneß (2017 bis 2020) und Angelo Stiller (von 2010 bis 2021) wirkten in der Vergangenheit beim FC Bayern. Auf der anderen Seite haben in Joshua Kimmich (2007 bis 2013), Serge Gnabry (2006 bis 2011, derzeit verletzt), Sven Ulreich (1998 bis 2015) sowie Hiroki Ito (2021 bis 2024) vier Spieler eine VfB-Vergangenheit.

    Sieger gegen Verfolger: Duell der Top-Torjäger

    Der neue VfB-Kapitän Deniz Undav war in der vergangenen Bundesliga-Saison mit 19 Toren der zweitbeste Torschütze nach Münchens Harry Kane (36). Unter Deniz Undavs 19 Toren war dabei kein einziges Elfmetertor – exklusive Elfmeter schossen in Europas Top-5-Ligen nur Harry Kane (26) und Erling Haaland (24, Manchester City) mehr Tore als der VfB-Angreifer.

    Torgaranten: Treffsichere Sturmreihen auf beiden Seiten

    Der VfB stellte mit 71 Toren die zweitbeste Offensive der vergangenen Bundesliga-Saison - 41 davon schoss der VfB auswärts. In Europas Top-5-Ligen kamen nur die Bayern auf mehr Auswärtstore (54).

    Starke Serie: Bayern startet traditionell gut

    Der amtierende Deutsche Meister blieb in den vergangenen 24 Spielzeiten am ersten Bundesliga-Spieltag unbesiegt (19 Siege, fünf Remis) – zuletzt verlor der FC Bayern München beim Ligaauftakt 2001 mit 0:1 bei Borussia Mönchengladbach.

    Moral: Beide Teams bewiesen Comeback-Qualitäten

    Der FC Bayern holte in der vergangenen Bundesliga-Saison 29 Punkte nach Rückständen – das war eingestellter Bundesliga-Rekord innerhalb einer Saison und gelang zuvor nur Bayer 04 Leverkusen in der Spielzeit 1999/2000. Der VfB holte in der vergangenen Saison 20 Punkte nach Rückständen, die geteilt zweitmeisten zusammen mit dem SC Freiburg.

    Beginn der letzten Profisaison: Manuel Neuer steht vor Meilenstein

    Bayerns Torhüter Manuel Neuer wird mit einem Einsatz im Spiel am Freitagabend zum ersten Profi, der in 21 ununterbrochenen Bundesliga-Saisons in Folge zum Einsatz kommt. Insgesamt wurde nur Schalke-Rekordspieler Klaus Fichtel in noch mehr verschiedenen Bundesliga-Saisons eingesetzt (22 Saisons, davon 19 für Schalke und drei für Bremen). Mit seinem 546. Spiel würde Manuel Neuer zudem mit Mirko Votava auf Rang fünf der Bundesliga-Rekordspieler gleichziehen. Zuletzt ließ der Weltmeister von 2014 und viermalige Welttorhüter durchklingen, dass die anstehende Spielzeit seine letzte als Profi sein wird.

    Personal: Lange Ausfallliste

    Jamie Leweling ist zurück im Mannschaftstraining und wird die Reise nach München mit den Jungs aus Cannstatt antreten. Bei Chris Führich wird es laut Sebastian Hoeneß „eine Punktlandung“ – sein Einsatz entscheidet sich kurzfristig. Ramon Hendriks ist wieder in das Training eingestiegen. Zu früh kommt das Spiel beim FC Bayern für Luca Jaquez, Lorenz Assignon und Leo Sauer. Zudem muss Sebastian Hoeneß verletzungsbedingt weiterhin auf Dennis Seimen, Dan-Axel Zagadou, Nikolas Nartey, Justin Diehl und Jeremy Arévalo verzichten.

    Aufseiten des FC Bayern sind Serge Gnabry wieder im Aufbautraining. Jamal Musiala fehlt angeschlagen.

    Zuschauer: Voller Rückhalt

    Der VfB wird von etwa 7.500 Fans in die bayerische Landeshauptstadt begleitet. Alles Wissenswerte für den Besuch der Allianz Arena gibt es HIER nachzulesen.

    Schiedsrichter: Sören Storks leitet das Auftaktspiel

    Sören Storks (SR), Thorben Siewer (SR-A. 1), Christian Bandurski (SR-A. 2), Dr. Robin Braun (4. Offizieller), Tobias Welz (VA) und Patrick Hanslbauer (VA-A).

    Wetter: Abkühlung am Abend

    Während tagsüber eher milde Temperaturen von bis zu 26° C zu erwarten sind, können am Abend Gewitter auftreten.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • Sky/WOW (Pay-TV)
    • Sat.1/Joyn (Free-TV)

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • Die acht Gegner des VfB im Porträt

    Seit Donnerstagabend steht fest, mit welchen Teams es der VfB in der Ligaphase der Königsklasse zu tun bekommt. Nur gegen drei Gegner spielten die Jungs aus Cannstatt bereits in der Vergangenheit.

    Inter Mailand – Auswärtsspiel

    Inter startet als italienischer Meister und Coppa-Italia-Sieger 2025/2026 in die neue Saison, ist seit Jahren der konstanteste italienische Champions-League-Teilnehmer und gewann den Wettbewerb zuletzt 2010 als Teil des Triples. Insgesamt gewann Inter den Europapokal bzw. die Champions League dreimal und gehört zu Italiens erfolgreichsten Klubs.

    Ein offizielles Pflichtspiel zwischen Inter und dem VfB gab es bisher nicht, dafür wechselten in der Vergangenheit aber drei Spieler aus Bad Cannstatt nach Mailand: Hansi Müller, Jürgen Klinsmann und Matthias Sammer verbrachten Teile ihrer Karrieren bei Inter. Der frühere Stuttgarter Benjamin Pavard steht derzeit noch bei Inter unter Vertrag, verbrachte die vergangene Saison aber leihweise bei Olympique Marseille. Außerdem stehen in Hakan Calhanoglu (Hamburger SV und Bayer Leverkusen), Manuel Akanji, Henrikh Mkhitaryan (beide Borussia Dortmund) sowie Marcus Thuram (Borussia Mönchengladbach) einige ehemalige Bundesliga-Akteure im Kader.

    Seine Heimspiele trägt Inter Mailand im legendären Stadio Giuseppe Meazza aus, das 75.923 Zuschauerplätze bietet.

    Atlético Madrid – Heimspiel

    Der VfB und Atlético Madrid treffen ebenfalls erstmals in einem Pflichtspiel aufeinander. Lediglich in einem Freundschaftsspiel zur 125-Jahr-Feier des VfB gastierte „Atléti“ 2018 in Bad Cannstatt (1:1). Trainer der Spanier ist bereits seit 2011 der Argentinier Diego Simeone, der einer der dienstältesten Cheftrainer im europäischen Vereinsfußball ist und den Club entscheidend prägt. Atlético wartet trotz drei Finalteilnahmen weiter auf den ersten Champions-League-Titel.

    In Jesper Grønkjær (2005) und Emiliano Insúa (2015) wechselten in der Vergangenheit zwei Spieler aus der spanischen Hauptstadt zum VfB. Atlético wiederum verstärkte sich zuletzt mit dem Ex-Leverkusener Alejandro Grimaldo. Außerdem dürften Torwart Jan Oblak, Kapitän Koke, Ademola Lookman und Alexander Sörloth zu den bekannteren Namen gehören.

    Club Brügge – Heimspiel

    Anders als gegen Inter und Atlético wird das Champions League-Spiel gegen den Club Brügge keine Pflichtspiel-Premiere. Bisher standen sich beide Teams viermal im UEFA-Cup (heute UEFA Europa League) gegenüber. In der Saison 2002/2003 setzte sich der VfB durch späte Tore von Kevin Kuranyi (2:1, Hinspiel) und Aliaksandr Hleb (1:0, Rückspiel) in der dritten Runde in beiden Duellen durch. In der Saison 1998/1999 hatte sich Brügge in der zweiten Runde in der Verlängerung durchgesetzt (1:1, 3:2 n.V.).

    Ivan Leko (Kroatien) kehrte im Dezember 2025 als Cheftrainer zurück und ist nun zum zweiten Mal in Brügge im Amt. Club Brügge startet als belgischer Meister in die UEFA Champions League und verstärkte sich in dieser Woche mit dem Bayern-Talent Wisdom Mike. Weitere bekannte Namen sind Yann Sommer, langjähriger Torhüter von Borussia Mönchengladbach und dem FC Bayern, Nicolo Tresoldi, der bei Hannover 96 ausgebildet wurde, sowie Hugo Siquet, der zweieinhalb Jahre beim SC Freiburg unter Vertrag stand.

    PSV Eindhoven – Auswärtsspiel

    Das Duell zwischen der PSV Eindhoven und dem VfB bedeutet eine Premiere: Noch nie trafen beide Clubs in einem Pflichtspiel aufeinander. Die PSV gewann 1988 den Europapokal der Landesmeister, den Vorgänger der UEFA Champions League, und gehört zusammen mit Feyenoord zu den beiden direkt qualifizierten Eredivisie-Clubs. Die PSV Eindhoven gewann zuletzt dreimal die niederländische Meisterschaft. Trainer Peter Bosz, der auf dominanten und offensiven Ballbesitzfußball setzt, kennt den VfB darüber hinaus sehr gut aus seiner Bundesliga-Zeit: 2017 trainierte er Borussia Dortmund, später Bayer Leverkusen.

    In Filip Kostić gibt es aufseiten der Niederländer einen Spieler mit VfB-Vergangenheit: Der Serbe spielte von 2014 bis 2016 für die Jungs aus Cannstatt und erzielte in 63 Pflichtspielen acht Tore.

    In der Liga legte die PSV einen wechselhaften Start hin: Auf das deutliche 0:4 gegen AZ Alkmaar in der Johan Cruijff Schaal (dem niederländischen Supercup) folgte zunächst ein 2:2 gegen Fortuna Sittard, danach gab es aber zwei Ligasiege. Zuletzt gewann PSV mit 5:1 gegen Groningen. Heimstätte der PSV ist das Philips Stadion mit 35.000 Plätzen.

    Galatasaray – Auswärtsspiel

    Nach dem Duell mit Stadtrivale Fenerbahce in der UEFA Europa League in der vergangenen Saison reist der VfB in der anstehenden Champions League-Ligaphase erneut nach Istanbul. Es wird das erste Pflichtspiel gegen den türkischen Rekordmeister, der seit 2022 von Okan Boruk trainiert wird. Allerdings blicken einige Spieler im Kader des Hauptstadtclubs auf eine Bundesliga-Vergangenheit und damit auch einige Treffen mit dem VfB zurück, darunter Starstürmer Victor Osimhen (VfL Wolfsburg), Ilkay Gündogan (1. FC Nürnberg und Borussia Dortmund) und Leroy Sane (Schalke 04 und FC Bayern).

    In der Saison 1999/2000 gewann Galatasaray den UEFA-Cup und errang damit den bis heute einzigen europäischen Titelgewinn einer türkischen Mannschaft. Der RAMS Park, die Heimspielstätte „Galas“, bietet 53.978 Zuschauern Platz.

    OSC Lille – Heimspiel

    Der VfB und der OSC Lille haben bereits ein Europapokal-K.-o.-Duell ausgetragen: Im UI-Cup-Finale 2002 verloren die Jungs aus Cannstatt das Hinspiel in Lille mit 0:1, drehten das Duell aber im  Rückspiel mit einem späten 2:0 (Tore durch Krassimir Balakov und Kevin Kuranyi).

    Und es gibt noch eine weitere Überschneidung: Benjamin Pavard wurde in der Jugend vom OSC Lille ausgebildet (2005 bis 2016) und wechselte 2016 direkt aus Lille zum VfB Stuttgart in die 2. Bundesliga, wo ihm sein Durchbruch gelang.

    Lille setzt traditionell auf junge, entwicklungsfähige Spieler mit hohem Wiederverkaufswert und startet 2026/2027 mit einem prominenten Trainer in die Saison: Davide Ancelotti ist der Sohn von Spieler- und Trainerlegende Carlo Ancelotti, dem derzeitigen Nationaltrainer Brasiliens, der den Wettbewerb als Spieler und Trainer insgesamt fünfmal gewann und damit Rekordhalter ist. Sein Sohn Davide wirkte in seiner Zeit beim FC Bayern als Co-Trainer.

    Die wohl bekanntesten Spieler im aktuellen Kader sind der französische Stürmer Olivier Giroud, der langjährige Schalker Nabil Bentaleb sowie Ethan Mbappe, Bruder von Starstürmer Kylian Mbappe.

    Viking Stavanger – Heimspiel

    Viking qualifizierte sich erstmals überhaupt für die Hauptrunde/Ligaphase der UEFA Champions League und gewann  2025 erstmals seit 34 Jahren wieder die norwegische Meisterschaft. Es war der insgesamt neunte Titel. Bjarte Lunde Aarsheim und Morten Jensen führen Viking als gleichberechtigtes Trainerduo. Beide wurden nach der Meistersaison 2025 zu Norwegens Trainern des Jahres gewählt.

    In den Playoffs zur Champions League-Ligaphase setzte sich Viking gegen Dinamo Zagreb durch. Nach 0:2-Rückstand holte der Club im Hinspiel noch ein 2:2-Remis und gewann anschließend zu Hause mit 3:1.

    Ein Pflichtspiel gegen den VfB fand bisher noch nicht statt.

    Slovan Bratislava - Auswärtsspiel

    Wie schon in der Champions League-Spielzeit 2024/2025 führt der Weg für den VfB nach Bratislava. Am 21. Januar 2025 gewann der VfB in der Ligaphase vor 22.500 Zuschauern im Stadion „Tehelné pole“ mit 3:1. Jamie Leweling traf in der elften und der 36. Minute zum 1:0 sowie 2:0. Nach dem späten Anschlusstreffer der Gastgeber stellte Fabian Rieder nach 87 Minuten den Endstand her.

    Neuer Cheftrainer Slovans ist der frühere ivorische Weltklasse-Mittelfeldspieler Yaya Toure. Er übernahm im Juni 2026 seine erste Cheftrainer-Station im Profifußball und unterschrieb bis 2029 in Bratislava. Der slowakische Rekordmeister gewann 1969 als bislang einziger Club des Landes den Europapokal der Pokalsieger. Die endgültige Qualifikation für die Königsklasse gelang erst in der Verlängerung des Rückspiels der letzten Qualirunde gegen NK Celje aus Slowenien (2:1 n.V.).

    Zeitgenaue Ansetzungen

    In den nächsten Tagen wird die UEFA die zeitgenauen Ansetzungen für die Ligaphase bekanntgeben. Nach Spieltag eins vom 8. bis 10. September 2026 fokussieren sich die weiteren sieben Spieltage stets auf Dienstag und Mittwoch. Der zweite Spieltag folgt am 13./14. Oktober 2026, der dritte am 20./21. Oktober 2026. Der vierte Spieltag findet am 3./4. November 2026, der fünfte am 24./25. November 2026 und der sechste am 8./9. Dezember 2026 statt. Nach der „Winterpause“ werden Spieltag sieben am 19./20. Januar 2027 und Spieltag acht am 27. Januar 2027 absolviert.

  • „Magische Nächte in Cannstatt“

    Interessante und zugleich ganz unterschiedliche Gegner. Alexander Wehrle und Fabian Wohlgemuth sprechen über die UEFA Champions League-Auslosung.

    Mit dem Brustring durch Europa, es geht wieder auf die Reise. Zum zweiten Mal binnen drei Jahren wird der VfB in der UEFA Champions League spielen. In der Saison 2026/2027 misst sich der Club aus Cannstatt mit Europas Fußballelite. Die Vorfreude auf den höchsten europäischen Clubwettbewerb ist groß – und seit der am Donnerstagabend, 27. August 2026, in Monaco stattgefundenen Auslosung steht auch fest, auf wen der VfB trifft. In der heimischen MHP Arena empfangen die Jungs aus Cannstatt Atletico Madrid, Club Brügge, OSC Lille und Viking Stavanger; auf die Reise geht’s zu Inter Mailand, zur PSV Eindhoven, zu Galatasaray Istanbul und zu Slovan Bratislava. Die Stimmen:

    Alexander Wehrle, Vorstandsvorsitzender des VfB, sagt: „Wir freuen uns sehr auf die Saison in der UEFA Champions League und die damit verbundenen magischen Nächte in Cannstatt und Europa. Die Gegner in der Ligaphase garantieren wieder spannende Reisen, zum Beispiel nach Mailand und nach Istanbul, auf denen wir mit tausenden Fans aus dem ganzen VfB-Land unsere Begeisterung und unsere Werte durch Europa tragen werden. Zu Hause in Stuttgart werden wir uns als vorbildliche Gastgeber präsentieren. Und natürlich wollen wir jedes Spiel erfolgreich bestreiten.“

    Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport des VfB, sagt: „Unsere Vorfreude auf die Champions League ist nach der Auslosung noch gestiegen. Wir treffen auf große Namen des europäischen Clubfußballs wie Inter Mailand, Atletico Madrid und Galatasaray Istanbul, uns stehen spannende Reisen bevor und wir blicken voraus auf stimmungsvolle Fußballnächte in unserer MHP Arena. Wir werden alles daran setzen, den VfB auf der europäischen Bühne bestmöglich zu repräsentieren. Die Qualität unserer Gegner zeigt schon die Tatsache, dass wir auf mehrere amtierende Landesmeister treffen.“

    Zeitgenaue Ansetzungen

    In den nächsten Tagen wird die UEFA die zeitgenauen Ansetzungen für die Ligaphase bekanntgeben. Nach Spieltag eins vom 8. bis 10. September 2026 fokussieren sich die weiteren sieben Spieltage stets auf Dienstag und Mittwoch. Der zweite Spieltag folgt am 13./14. Oktober 2026, der dritte am 20./21. Oktober 2026. Der vierte Spieltag findet am 3./4. November 2026, der fünfte am 24./25. November 2026 und der sechste am 8./9. Dezember 2026 statt. Nach der „Winterpause“ werden Spieltag sieben am 19./20. Januar 2027 und Spieltag acht am 27. Januar 2027 absolviert.

  • Mailand oder Madrid? Beides!

    Die Auslosung zur UEFA Champions League beschert dem VfB reizvolle Partien. Neben Inter Mailand und Atletico Madrid warten in der Ligaphase weitere Highlights auf die Jungs aus Cannstatt.

    Mit dem Brustring durch Europa, es geht wieder auf die Reise. Zum zweiten Mal binnen drei Jahren wird der VfB in der UEFA Champions League spielen. In der Saison 2026/2027 misst sich der Club aus Cannstatt mit Europas Fußballelite. Die Vorfreude auf den höchsten europäischen Clubwettbewerb ist groß – und seit der am Donnerstagabend, 27. August 2026, in Monaco stattgefundenen Auslosung steht auch fest, auf wen der VfB trifft.

    Das sind die Heimspiele des VfB

    In der heimischen MHP Arena dürfen die Jungs aus Cannstatt seitens Lostopf eins Atletico Madrid aus Spanien begrüßen. Ein weiteres Heimspiel wird gegen Club Brügge aus Belgien stattfinden, die Lostopf zwei angehörten. Aus Lostopf drei bekam der VfB den OSC Lille aus Frankreich zugeordnet. Ein viertes Heimspiel wird gegen Viking Stavanger aus Norwegen sein, die zu Lostopf vier zählten.

    Das sind die Auswärtsspiele des VfB

    Bei den Auswärtsspielen erwarten den VfB ebenfalls interessante Partien. Die Jungs aus Cannstatt treten seitens Topf eins bei Inter Mailand in Italien an. Eine weitere Auswärtspartie wird bei der PSV Eindhoven in der Niederlande stattfinden, die zu Lostopf zwei zählte. Aus dem dritten Lostopf wurde dem VfB eine Auswärtsbegegnung bei dem türkischen Club Galatasaray Istanbul zugeordnet. Ein viertes Spiel in der Fremde wird bei Slovan Bratislava aus der Slowakei stattfinden, die zu Lostopf vier gehörten.

    Alexander Wehrle und Fabian Wohlgemuth in Monaco

    Für den Club aus Cannstatt verfolgten Alexander Wehrle als Vorstandsvorsitzender und Fabian Wohlgemuth als Vorstand Sport die Auslosung im Grimaldi Forum in Monaco.

    Die ersten 24 der 36 Teams überstehen die Ligaphase

    Der Modus in der UEFA Champions League besteht weiterhin aus der inzwischen bewährten Ligaphase. Die Teams treffen nicht mehr in einer Art Gruppenphase aufeinander, sondern spielen in einem großen Ligasystem gegeneinander. Insgesamt 36 Teams gehören zur Liga – und spielen gegen jeweils acht verschiedene Teams. Nach Abschluss der Ligaphase qualifizieren sich die ersten acht Clubs direkt für das Achtelfinale. Die Mannschaften auf den Tabellenrängen neun bis 24 spielen in Playoffs um die verbleibenden acht Achtelfinal-Plätze. Für die restlichen Teams ist die Europareise zu diesem Zeitpunkt beendet.

    Zeitgenaue Ansetzungen

    In den nächsten Tagen wird die UEFA die zeitgenauen Ansetzungen für die Ligaphase bekanntgeben. Nach Spieltag eins vom 8. bis 10. September 2026 fokussieren sich die weiteren sieben Spieltage stets auf Dienstag und Mittwoch. Der zweite Spieltag folgt am 13./14. Oktober 2026, der dritte am 20./21. Oktober 2026. Der vierte Spieltag findet am 3./4. November 2026, der fünfte am 24./25. November 2026 und der sechste am 8./9. Dezember 2026 statt. Nach der „Winterpause“ werden Spieltag sieben am 19./20. Januar 2027 und Spieltag acht am 27. Januar 2027 absolviert.

  • „Kopfball tut immer weh“: Podcast mit Maxi Rall und Grischa Prömel

    Die zweite Folge von „Locker Room“ ist online. Diesmal sprechen Maxi Rall und Grischa Prömel miteinander.

    Kurz vor dem historischen ersten Bundesliga-Heimspiel der VfB Frauen gegen den Hamburger SV und dem Saisonauftakt der Männer beim FC Bayern sprechen VfB-Kapitänin Maxi Rall und VfB-Neuzugang Grischa Prömel über persönliche Premieren, Spitznamen und Karriereoptionen als Rapper.

    Die zweite Folge von „Locker Room“ gibt’s ab sofort als Video bei VfB-TV und YouTube sowie auf allen bekannten Podcast-Plattformen.

    „Locker Room“: Folge zwei

  • Mit Überzeugung antreten

    Der VfB darf die Bundesliga-Saison 2026/2027 eröffnen. Die Aufgabe ist denkbar groß. Für das Spiel beim FC Bayern braucht es eine Spitzenleistung.

    Sommerpause adé, Willkommen zurück in der Bundesliga. Mit großer Vorfreude startet der VfB in die neue Ligasaison – und darf zum Auftakt eine Besonderheit erleben: Am Freitagabend, 28. August 2026, eröffnet der VfB beim FC Bayern München die Bundesliga-Serie 2026/2027 – ab 20.30 Uhr, live bei Sky (Pay-TV) und SAT.1 (Free-TV) sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, treffen beide Teams aufeinander. Ein Spiel, das sowohl national als auch international erhöhte Aufmerksamkeit genießt. Es ist zugleich die Begegnung des amtierenden Deutschen Meisters gegen den Tabellenvierten der Vorsaison.

    Mit Konzentration in ein schwieriges Auswärtsspiel

    „Wir möchten unseren erfolgreichen Weg fortsetzen, dürfen aber gleichwohl nicht vergessen, wo wir herkommen und was uns auszeichnet“, blickt Sebastian Hoeneß voraus und ordnet ein: „Wir werden weiterhin eine klare Haltung, viel Energie sowie eine große Bereitschaft in unserem Spiel brauchen.“ Das gelte laut Chefcoach nicht nur für die Saison an sich, sondern insbesondere für die erste Ligapartie. Mit dem FC Bayern warte „das schwerstmögliche Auswärtsspiel“ auf die Jungs aus Cannstatt, wie es der 44-Jährige formuliert.

    „Gegen den FC Bayern muss alles passen“, sagt Sebastian Hoeneß, der seit April 2023 das Team mit dem roten Brustring trainiert und inzwischen der dienstälteste Bundesliga-Trainer ist: „Die Münchner sind bereits wieder in einer herausragenden Form, das haben sie eindrücklich in Dortmund im Finale des Supercups (2:1, Anm. d. Red.) gezeigt.“ Der Plan des VfB? Mit Überzeugung antreten und absolut konzentriert sein über die gesamte Spielzeit hinweg.

    Jamie Leweling wieder im Teamtraining

    Vor dem Bundesliga-Start ist beim VfB die Kapitänsfrage entschieden. Sebastian Hoeneß hat Deniz Undav zum Mannschaftskapitän ernannt. Der 30-Jährige folgt damit auf Atakan Karazor, der das Amt in den vergangenen beiden Spielzeiten ausfüllte. Zudem sprach der Chefcoach über weitere Personalien.

    Jamie Leweling ist zurück im Mannschaftstraining und wird die Reise nach München mit den Jungs aus Cannstatt antreten. Bei Chris Führich wird es laut Sebastian Hoeneß „eine Punktlandung“ – sein Einsatz entscheidet sich kurzfristig. Ramon Hendriks ist wieder in das Training eingestiegen. Zu früh kommt das Spiel beim FC Bayern für Luca Jaquez, Lorenz Assignon und Leo Sauer. Zudem muss Sebastian Hoeneß verletzungsbedingt weiterhin auf Dennis Seimen, Dan-Axel Zagadou, Nikolas Nartey, Justin Diehl und Jeremy Arévalo verzichten.

  • Deniz Undav ist neuer Kapitän des VfB

    Der 30 Jahre alte Stürmer folgt damit auf Atakan Karazor, der das Amt in den vergangenen beiden Spielzeiten ausfüllte.

    Der VfB hat einen neuen Kapitän. Cheftrainer Sebastian Hoeneß hat Deniz Undav zum Mannschaftskapitän ernannt. Der 30-Jährige folgt damit auf Atakan Karazor, der das Amt in den vergangenen beiden Spielzeiten ausfüllte. Deniz Undav wird das Team mit dem roten Brustring somit beim Bundesliga-Auftakt am Freitagabend, 28. August 2026, um 20.30 Uhr, beim FC Bayern München auf den Rasen führen.

    Cheftrainer Sebastian Hoeneß sagt: „Deniz ist ein erfahrener Spieler, der bereits viel Verantwortung übernommen hat, stets im engen Austausch mit dem Trainerteam und der Mannschaft ist sowie darüber hinaus ein hohes Standing genießt. Er ist ein Leistungsträger auf dem Platz und hat maßgeblich zu unserem erfolgreichen Weg beigetragen. Ebenso war ‚Ata‘ (Atakan Karazor, Anm. d. Red.) in den vergangenen beiden Saisons ein absolut würdiger VfB-Kapitän und wird stets als derjenige in Erinnerung bleiben, der 2025 den DFB-Pokal mit dem Team in die Luft gereckt hat.“

    Deniz Undav sagt: „Stuttgart und der VfB sind für mich und meine Familie zu einer zweiten Heimat geworden. Kapitän dieses traditionsreichen Clubs mit seinen außergewöhnlichen Fans zu sein, ist eine große Ehre. Ich werde die Kapitänsbinde mit Stolz tragen. Und wenn ich es schaffe, es auch nur annähernd so gut zu machen wie Ata all die Jahre, dann habe ich wahrscheinlich vieles richtig gemacht.“

    24. Kapitän in der Bundesliga-Geschichte des VfB

    Deniz Undav wird damit offiziell der 24. Kapitän des VfB seit Bundesliga-Gründung 1963 sein. Der Stürmer läuft seit Sommer 2023 für den Club aus Cannstatt auf – seitdem absolvierte er wettbewerbsübergreifend 118 Pflichtspiele in Weiß und Rot, in denen ihm 57 Tore und 32 Vorlagen gelangen. Mit den Jungs aus Cannstatt gewann er zudem den DFB-Pokal 2025 und zog auch in der vergangenen Saison ins Finale des deutschen Cupwettbewerbs ein. Als Tabellenvierter der vergangenen Bundesliga-Spielzeit haben sich Deniz Undav und seine Teamkollegen zum dritten Mal in Serie für einen internationalen Wettbewerb qualifiziert und werden in der Saison 2026/2027 in der UEFA Champions League antreten. In der zurückliegenden Sommerpause hat Deniz Undav seinen Vertrag beim VfB vorzeitig verlängert.

    Die Bundesliga-Kapitäne des VfB seit 1963

    • Günter Sawitzki
    • Theo Hoffmann
    • Hans Eisele
    • Horst Köppel
    • Reinhold Zech
    • Johann „Buffy“ Ettmayer
    • Hermann Ohlicher
    • Karl-Heinz-Förster
    • Guido Buchwald
    • Thomas Berthold
    • Frank Verlaat
    • Krassimir Balakov
    • Zvonimir Soldo
    • Fernando Meira
    • Thomas Hitzlsperger
    • Matthieu Delpierre
    • Serdar Tasci
    • Christian Gentner
    • Marc Oliver Kempf
    • Gonzalo Castro
    • Wataru Endo
    • Waldemar Anton
    • Atakan Karazor
    • Deniz Undav
  • Live: Die Pressekonferenz des VfB

    Der VfB bereitet sich auf den ersten Bundesliga-Spieltag der Saison 2026/2027 vor. VfB-TV überträgt am Mittwoch, ab 13 Uhr, die Pressekonferenz live.

    Der VfB eröffnet am Freitagabend, 28. August 2026, beim FC Bayern München die neue Bundesliga-Saison. Zuvor spricht Cheftrainer Sebastian Hoeneß auf der Pressekonferenz. Die Liveübertragung bei VfB-TV beginnt am heutigen Mittwoch, 26. August 2026, um circa 13 Uhr.

    Der Livestream:

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  • Wie die Auslosung zur UEFA Champions League läuft

    Am Donnerstag findet in Monaco die Auslosung der neuen UEFA Champions League-Ligaphase statt. Gegner, Modus, Lostöpfe – hier gibt’s alles Wissenswerte, bevor es um 18 Uhr losgeht.

    Wann findet die Auslosung statt und wer vertritt den VfB?

    Nachdem die letzten sieben Tickets für das Teilnehmerfeld der UEFA Champions League-Ligaphase in der finalen Qualifikationsrunde am Dienstag und Mittwoch ausgespielt worden sind, steht nun endgültig fest, welche 36 Clubs ab der übernächsten Woche im größten europäischen Clubwettbewerb an den Start gehen.

    Die Auslosung beginnt am Donnerstagabend um 18 Uhr. Das Event findet im Grimaldi Forum in Monaco statt. Die Delegation des VfB wird angeführt von Alexander Wehrle (Vorstandsvorsitzender) und von Fabian Wohlgemuth (Vorstand Sport).

    Wo wird die Auslosung übertragen?

    Die Auslosung wird live bei Sky Sport News, bei DAZN sowie auf UEFA.tv übertragen.

    Wie läuft die Auslosung ab und wie geht es danach weiter?

    Die 36 Starter der UEFA Champions League-Saison 2026/2027 werden auf vier Lostöpfe mit jeweils neun Mannschaften verteilt. Die Zuteilung erfolgt dabei auf Grundlage des sogenannten UEFA-Koeffizienten, der das Abschneiden der jeweiligen Clubs in europäischen Wettbewerben in den vergangenen Saisons beziffert. Demnach befindet sich die Loskugel des VfB in Topf vier der Auslosung.

    Die UEFA setzt auch bei der diesjährigen Auslosung auf ein Softwaresystem, das die jeweiligen Teams nach der Ziehung ihrer Loskugel automatisch acht verschiedenen Gegnern (zwei aus jedem der vier Lostöpfe) zuordnet. Das Verfahren wurde erstmals bei der letztmaligen UEFA Champions League-Teilnahme des VfB in der Spielzeit 2024/2025 angewendet und wird für die anderen beiden europäischen Clubwettbewerbe genutzt. Mit dem automatisierten Auslosungsverfahren soll ausgeschlossen werden, dass die jeweiligen Mannschaften gegen mehr als zwei Gegner aus dem gleichen Land antreten oder Teams aus dem gleichen Verband einander zugelost werden. 

    Wie sehen die Lostöpfe aus?

    TOPF 1:
    FC Bayern München, Real Madrid, Paris Saint-Germain (amtierender UEFA Champions League-Sieger), Liverpool FC, Inter Mailand, Manchester City, Arsenal FC, FC Barcelona, Atletico Madrid.

    TOPF 2:
    Borussia Dortmund, AS Rom, Sporting CP, FC Porto, Aston Villa (amtierender UEFA Europa League-Sieger), Manchester United, Club Brügge, Real Betis, PSV Eindhoven.

    TOPF 3:
    Feyenoord Rotterdam, Lille OSC, FK Bodø/Glimt, SSC Neapel, RB Leipzig, Villareal, Fenerbahce, Shakhtar Donezk, Galatasaray.

    TOPF 4:
    Slavia Prag, Slovan Bratislava, VfB Stuttgart, AEK Athen, Linzer ASK, Como 1907, RC Lens, Viking Stavanger, Sabah FK.

    Wann stehen die zeitgenauen Ansetzungen fest?

    Die zeitgenauen Ansetzungen der Ligaphasen-Paarungen werden erst im Nachgang an die Auslosung, voraussichtlich am Samstag, 29. August 2026, durch die UEFA bekanntgegeben. Erst dann steht auch fest, gegen welche Gegner die U19 in der UEFA Youth League antritt. Die Ligaphase der Junioren-Königsklasse wird nur über sechs Spieltage ausgetragen. Es handelt sich dabei um dieselben Clubs, auf die auch die Profis an den ersten sechs Spieltagen treffen.

    Nach welchem Modus wird die Königsklasse generell ausgetragen?

    Der VfB und die anderen 35 qualifizierten Clubs bestreiten zunächst vier Heim- und vier Auswärtsspiele gegen acht verschiedene Gegner der Liga, um sich für die K.o.-Runde zu qualifizieren. Die ersten acht Teams der Ligatabelle sind dabei direkt für das Achtelfinale qualifiziert, die Plätze neun bis 24 spielen in Playoffs in Hin- und Rückspielen die weiteren acht Plätze für die Runde der letzten 16 aus. Die Plätze 25 bis 36 scheiden aus dem Wettbewerb aus und haben danach auch keine Möglichkeit mehr, an der UEFA Europa League oder der UEFA Conference League teilzunehmen. Ab dem Achtelfinale wird die UEFA Champions League im gewohnten Modus mit Hin- und Rückspielen ausgetragen. Der Wettbewerb findet seinen krönenden Abschluss mit dem Finale am 5. Juni 2027 im „Estadio Metropolitano“ in Madrid.

    Wann wird gespielt?

    Den Start der Ligaphase markiert die „exklusive“ UEFA Champions League-Woche von Dienstag, 8. September, bis Donnerstag, 10. September 2026, in der kein Spieltag der anderen beiden europäischen Clubwettbewerbe stattfindet. Es ist zugleich der einzige Spieltag, der über drei Tage ausgetragen wird. Die folgenden sechs Runden werden jeweils dienstags und mittwochs ausgespielt. Am achten und letzten Spieltag am 27. Januar 2027 werden alle 18 Partien, wie schon in den Vorjahren, parallel ausgetragen.

    Die Termine der Ligaphase in der Übersicht:

    Spieltag 1: Di, 8. September – Do, 10. September 2026
    Spieltag 2: Di, 13. Oktober – Mi, 14. Oktober 2026
    Spieltag 3: Di, 20. Oktober – Mi, 21. Oktober 2026
    Spieltag 4: Di, 3. November – Mi, 4. November 2026
    Spieltag 5: Di, 24. November – Mi, 25. November 2026
    Spieltag 6: Di, 8. Dezember – Mi, 9. Dezember 2026
    Spieltag 7: Di, 19. Januar – Mi, 20. Januar 2027
    Spieltag 8: Mi, 27. Januar 2027

    Die Termine der K.o.-Phase im Überblick:

    Playoff-Runde:
    Hinspiele: Di, 16. Februar – Mi, 17. Februar 2027
    Rückspiele: Di, 23. Februar – Mi, 24. Februar 2027

    Achtelfinale:
    Hinspiele: Di, 9. März – Mi, 10. März 2027
    Rückspiele: Di, 16. März – Mi, 17. März 2027

    Viertelfinale:
    Hinspiele: Di, 6. April – Mi, 7. April 2027
    Rückspiele: Di, 13. April – Mi, 14. April 2027

    Halbfinale:
    Hinspiele: Di, 27. April – Mi, 28. April 2027
    Rückspiele: Di, 4. Mai – Mi, 5. Mai 2027

    Finale (in Madrid):
    Samstag, 5. Juni 2027

  • „Das wird eine große Aufgabe“

    Maximilian Mittelstädt geht in seine vierte Bundesliga-Saison beim VfB. Gleich zu Beginn wartet der FC Bayern. Der 29-Jährige findet das reizvoll – und kennt sich mit Eröffnungsspielen aus.

    Er wird in seine vierte Saison mit dem VfB gehen. Seit Sommer 2023 trägt Maximilian Mittelstädt das Trikot mit dem roten Brustring. Mit Beginn dieser Saison erlebt der 29-Jährige ein Novum: Zum ersten Mal wird er dabei mit seinen VfB-Teamkollegen das offizielle Eröffnungsspiel der Bundesliga-Serie 2026/2027 absolvieren. Am Freitagabend, 28. August 2026, um 20.30 Uhr, treten die Jungs aus Cannstatt beim FC Bayern München, dem amtierenden Deutschen Meister, an. Die Vorfreude des Außenverteidigers auf diese Begegnung ist groß.

    Hallo Maxi, mit einem 4:0-Erfolg am vergangenen Freitag beim DFB-Erstrundenspiel in Rostock seid ihr gut in die Pflichtspiel-Saison gestartet. Wie fällt dein Fazit aus?

    Maxi Mittelstädt: „Es war ein souveräner und guter Auftritt von uns. Ein Auswärtsspiel in der ersten Pokalrunde ist nie einfach – zumal bekannt ist, welche Energie und Emotionen im Stadion von Hansa Rostock freigesetzt werden können. Umso wichtiger war, dass wir dem Spiel von Beginn an unseren Stempel aufgedrückt haben.“

    Was lässt sich darüber hinaus aus diesem Spiel für den Bundesliga-Auftakt mitnehmen?

    Maxi Mittelstädt: „Wir sind auf einem guten Level, auch wenn im ersten Pflichtspiel manches noch nicht hundertprozentig gelang. Hinter uns liegt eine Vorbereitung, in der wir intensiv gearbeitet haben. Zudem spielen viele Jungs nun schon seit einiger Zeit beim VfB – dadurch können wir an gewisse Abläufe anknüpfen und gemeinsam die nächsten Schritte machen.“

    In Rostock gab Neuzugang Dzenan Pejcinovic sein Debüt in Weiß und Rot. Welchen Eindruck hat er auf dich gemacht?

    Maxi Mittelstädt: „Dzenan hat eine gute Leistung gebracht und auf Anhieb wichtige Tore erzielt. Wir freuen uns, dass er bei uns ist. Er ist ein Stürmer, der mitspielt und zudem eine Abschlussstärke hat. Jetzt gilt es, dass er sich weiterhin gut bei uns einfindet.“

    Für dich ist es bereits die vierte Saison beim VfB, damit gehörst du zu den dienstältesten Akteuren im Kader. Was bedeutet dir das?

    Maxi Mittelstädt: „Jedes Jahr beim VfB ist etwas ganz Besonderes. Ich bin sehr gerne hier und fühle mich im Verein und in der Stadt wohl. Mit vielen Teamkollegen spiele ich nun schon länger zusammen, die Abläufe passen. Jetzt geht es darum, dass wir weiterhin erfolgreich unterwegs sind.“

    In der aktuellen Trainingswoche fokussiert ihr euch auf das Bundesliga-Eröffnungsspiel beim FC Bayern. Was erwartest du für eine Partie?

    Maxi Mittelstädt: „Es ist immer etwas Besonderes, gegen den FC Bayern anzutreten – und ein Eröffnungsspiel sorgt nochmals für einen zusätzlichen Reiz. Die hohe Qualität der Münchner ist bekannt, das wird eine große Aufgabe. Wir fahren entschlossen nach München und werden alles investieren, um erfolgreich in die Bundesliga-Saison zu starten.“

    Du hast schon einmal ein solches Bundesliga-Eröffnungsspiel mitgemacht. Inwiefern ist spürbar, dass es eine besondere Begegnung an einem besonderen Abend ist?

    Maxi Mittelstädt: „Es ist natürlich ein großes Spiel, auf dem viel Aufmerksamkeit liegt. Ich erinnere mich noch an die Saison 2019/2020, als mit Hertha BSC zu Beginn ein 2:2 beim FC Bayern gelang. Umso schöner wäre es, auch dieses Jahr erfolgreich in die Bundesliga zu starten. Wir fühlen uns gut, wir sind gut drauf – das wollen wir am Freitagabend zeigen.“

    Einen Abend zuvor findet die Auslosung zur Ligaphase der UEFA Champions League statt. Wirst du sie verfolgen?

    Maxi Mittelstädt: „Der Fokus liegt zwar auf dem Spiel in München, aber natürlich werde ich die Auslosung schauen. Es ist spannend, zu sehen, auf welche Gegner wir in der Champions League treffen werden. Wir freuen uns auf den Wettbewerb und diese Duelle.“

  • Nikolas Nartey fehlt vorerst

    Der Däne verletzte sich im DFB-Pokalspiel bei Hansa Rostock.

    Nikolas Nartey stand am Freitagabend beim DFB-Pokalspiel des VfB in Rostock in der Startelf, musste das Spielfeld verletzungsbedingt aber in der neunten Spielminute verlassen. Eine eingehende Untersuchung nach der Rückkehr nach Stuttgart ergab eine Muskelverletzung an der Oberschenkelrückseite, die den Linksfuß in den kommenden Wochen zu einer Pause zwingt.

    Gute Besserung, Niko!

  • Öffentliches Training am Montag

    Der VfB startet mit einer öffentlichen Trainingseinheit in die Vorbereitung auf den Bundesliga-Auftakt am kommenden Freitag in München. Sämtliche Tickets waren innerhalb kürzester Zeit vergriffen.

    Der Auftakt im DFB-Pokal ist geglückt, nun richtet sich der Fokus auf den Bundesliga-Start am kommenden Freitag. Wenn die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Hoeneß am Montag, 24. August, mit den letzten Vorbereitungen auf das Auswärtsspiel beim FC Bayern loslegt, können VfB-Fans live dabei sein. Die öffentliche Trainingseinheit auf Trainingsplatz „M1“ beginnt um 14 Uhr, der Einlass startet um 13 Uhr.

    Die 800 Tickets für die Trainingseinheit waren am Samstag innerhalb kürzester Zeit vergriffen. Neben Getränkeangeboten wird auch ein Merchandise-Stand am Platz zu finden sein. VfB-Fans dürfen sich zudem auf einen Besuch von Maskottchen Fritzle freuen und ihr Geschick beim Fußballdarts beweisen.

    Hier geht's zum VfB-Ticketshop

  • Optimaler Start an der Ostsee

    Beim überzeugenden 4:0-Sieg in Rostock zeigt der VfB eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der zwei Akteure herausstechen.

    Die Pflicht erfüllt und das Ziel erreicht: Dem VfB ist mit dem 4:0-Sieg bei Hansa Rostock in der ersten Runde des DFB-Pokals ein guter Start in die neue Saison geglückt. Sebastian Hoeneß hatte im Vorfeld des Spiels immer wieder betont, dass es „keine Schönheitspreise zu gewinnen“ gäbe, sondern einzig und allein das Weiterkommen zähle. Nach dem holprigen Pokal-Auftakt bei Eintracht Braunschweig vor einem Jahr hatte sich der Cheftrainer gewünscht, den Einzug in die zweite Runde innerhalb von 90 Minuten klarzumachen – und seine Mannschaft setzte das um.

    Allen voran Neuzugang Dzenan Pejcinovic und Torhüter Fabian Bredlow sorgten im Rostocker Ostseestadion dafür, dass die Jungs aus Cannstatt zum achten Mal in Folge in die zweite Pokalrunde einzogen. Der 21-jährige Dzenan Pejcinovic verbuchte gleich im ersten Spiel für seinen neuen Club einen Dreierpack und ist damit der erste Stuttgarter seit dem Brasilianer Adhemar in der Bundesliga-Saison 2000/2001, dem das gelingt. Zugleich hatte er bereits in der vergangenen Saison, damals noch im Trikot des VfL Wolfsburg, beim 9:0-Erstrundensieg gegen den SV Hemelingen dreifach getroffen.

    Von Beginn an auf der Höhe

    In Rostock nahm der VfB das Spiel gegen den ambitionierten und mutigen Drittligisten von der ersten Minute an, ließ die Gastgeber nicht zur Entfaltung kommen und sich auch nicht von der Stimmung im Ostseestadion beeindrucken. Und wenn die Gastgeber einmal zu Chancen kamen, hielt Fabian Bredlow mit starken Reflexen, wie nach rund einer Stunde gegen den Ex-Stuttgarter Leon Dajaku, die Null fest. „Die Art und Weise unseres Auftritts hat geholfen, die Stimmung hier nicht kochen zu lassen“, befand der Torhüter nach dem Spiel.

    Auch Dzenan Pejcinovic hob hervor, dass die Mannschaft „immer mehr gewollt“ habe. Der Stürmer freute sich über seinen Dreierpack zum Einstand, auch wenn er „selbst nicht damit gerechnet habe“, wie er nach Abpfiff festhielt. Allzu hoch hängen wollte der Stürmer seine Ausbeute aber auch nicht. „Die Tore sehe ich als Bonus, in erster Linie ging es aber darum, der Mannschaft zu helfen und weiterzukommen.“ Das ist in jedem Fall gelungen.

  • Long time no see

    Sechs Jahre nach dem bislang letzten Duell ist es wieder so weit: Der VfB tritt in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Hansa Rostock an. Die Rostocker haben zwei frühere Stuttgarter in ihren Reihen und erlebten einen torreichen Drittliga-Start.

    Es ist der Erstrunden-Evergreen des 21. Jahrhunderts: Keine andere Partie wurde in der Auftakt-Runde des DFB-Pokals seit 2000 häufiger ausgelost als Hansa Rostock gegen den VfB. Nach drei Begegnungen in den Saisons 2018/2019 (2:0 für Rostock), 2019/2020 und 2020/2021 (jeweils 1:0 für den VfB) treffen beide Teams nun zum bereits vierten Mal in der ersten Pokalrunde aufeinander. Insgesamt ist es das siebte Treffen im Pokal-Wettbewerb: Die ersten vier Duelle gewann Rostock, die beiden jüngsten der VfB. Nun trifft die „Kogge“ nach sechs Jahren wieder auf den VfB, der sich in der Zwischenzeit vom Bundesliga-Aufsteiger zum Europapokal-Teilnehmer entwickelt hat. „Es wird keine einfache Aufgabe, sondern ein echtes Brett. Der VfB bringt eine hohe Qualität mit und hat sich zuletzt stark entwickelt“, so Rostocks Cheftrainer Daniel Brinkmann. Kampflos ergeben wollen er und seine Elf sich aber nicht. „Wir werden uns einen Plan zurechtlegen, brauchen das notwendige Glück und wollen unsere kleine Chance nutzen.“

    „Wollen nicht nur verteidigen“

    Anders als der VfB haben die Rostocker bereits zwei Pflichtspiele in den Beinen. Nach einem 3:2-Auswärtssieg bei der TSG Hoffenheim II teilten die Hanseaten am zweiten Drittliga-Spieltag mit Waldhof Mannheim die Punkte (3:3). Einen Vorteil für seine Elf sieht Daniel Brinkmann darin allerdings nicht. „Möglicherweise ist der Wettkampfmodus bei uns schon etwas ausgeprägter, aber Stuttgart hatte mit Paris FC sowie Everton und Fulham starke Gegner in den letzten Wochen.“ Gleichzeitig fordert der Cheftrainer der „Kogge“ im Duell mit dem VfB trotz des Klassenunterschieds einen mutigen Auftritt seiner Mannschaft. „Wir wollen nicht nur verteidigen und lange Bälle nach vorn schlagen, sondern das Tempo des Spiels mitbestimmen.“ Ein großer Trumpf soll dabei das eigene Publikum sein. „Die Wucht wird von Beginn an da sein. Es liegt letztlich an uns, den Funken überspringen zu lassen.“

    Zwei alte Bekannte bei den Gastgebern

    Der frühere Mittelfeldspieler Daniel Brinkmann ist seit November 2024 im Amt und kennt den VfB nicht nur als Gegner der weiß-roten U21 in der 3. Liga. In seiner aktiven Zeit verlor der 40-jährige Ostwestfale im November 2011 mit dem FC Augsburg gegen den VfB (1:2) eines seiner 15 Bundesliga-Spiele. Als Hansa-Trainer traf Daniel Brinkmann in der 3. Liga dreimal auf die U21 des VfB und gewann alle drei Partien (3:0, 1:0 und 5:3). Beim ersten Duell mit der U21 stand bei dieser noch Leon Reichardt im Kader, der kurze Zeit später, im Sommer 2025, nach Rostock wechselte und seither acht Pflichtspiele für den FCH bestritt. Gleichzeitig trifft Sebastian Hoeneß am Freitag auf einen ehemaligen Schützling: Leon Dajaku, der zwischen 2014 und 2019 verschiedene Jugendteams des VfB durchlief und zwei Bundesliga-Kurzeinsätze für die Profis verzeichnete, gewann 2020 zusammen mit dem heutigen VfB-Cheftrainer und Angelo Stiller die Drittliga-Meisterschaft mit dem FC Bayern II.

    Zwei VfBler mit Vergangenheit in Rostock

    Während bei Hansa zwei Akteure auf eine weiß-rote Vergangenheit zurückblicken, liefen zwei aktuelle VfBler einst für den kommenden Gegner auf. Zum einen Nikolas Nartey, der kurz nach seinem Transfer zum VfB nach Rostock verliehen wurde und in der 3. Liga Spielpraxis sammelte, zum anderen Tobias Rathgeb, Cheftrainer der U19, der sich in Rostock zum Kapitän mauserte und sich gerne an die Zeit an der Ostsee erinnert. „Die vier Jahre in Rostock waren für mich unglaublich. Es war als junger Spieler sehr eindrucksvoll, zu spüren, wie viel der Verein den Menschen in der Region bedeutet. Ich habe sowohl Aufstiege als auch Abstiege erlebt und verbinde emotionale Geschichten mit der Stadt und dem Verein. Ich freue mich auf das Spiel, werde es gespannt anschauen und bin überzeugt, dass der VfB gewinnen wird.“