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VfB Stuttgart

Die aktuellsten Neuigkeiten von www.vfb.de
  • VfB TV sendet live aus Glasgow

    Pressekonferenz, Abschlusstraining und Matchday-Show: Rund um das Hinspiel der UEFA Europa League-Playoffs beim Celtic FC bietet der VfB mehrere Livestreams an.

    Exakt 1.165 Kilometer beträgt die Luftlinie zwischen der MHP Arena und dem Celtic Park des Celtic FC in Glasgow. Der VfB lässt alle weiß-roten Fans an der Reise in Schottlands größte Stadt teilhaben. Vor dem Hinspiel der UEFA Europa League-Playoffs am Donnerstag, 19. Februar 2026, 21 Uhr, produziert der Club aus Cannstatt insgesamt drei Streams – live und kostenfrei bei VfB TV sowie auf dem YouTube-Kanal von VfB TV.

    Optimale Einstimmung auf die Begegnung

    Den Auftakt der Livestreams bildet am Mittwoch, 18 Uhr, die Übertragung der Pressekonferenz aus Glasgow, an der neben Chefcoach Sebastian Hoeneß auch ein Profi teilnehmen wird. Weiter geht’s am Mittwoch, von 18.55 bis 19.15 Uhr, mit einem Einblick ins Abschlusstraining. Dabei wird über aktuelle Themen und letzte News rund um die Jungs aus Cannstatt gesprochen. Am Spieltag, ab 19.55 Uhr, überträgt der VfB seine Matchday-Show live aus dem Celtic Park. Darin gibt’s – gut eine Stunde vor Anpfiff – die optimale Einstimmung auf das Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften.

    Die Livestreams sind kostenfrei via VfB TV und via YouTube-Kanal von VfB TV abrufbar.

    Wann?

    Was?

    Wo?

    Mittwoch, 18.02., 18 Uhr

    Pressekonferenz

    VfB TV & YouTube

    Mittwoch, 18.02., 18.55 Uhr

    Abschlusstraining

    VfB TV & YouTube

    Donnerstag, 19.02., 19.55 Uhr

    Matchday-Show

    VfB TV & YouTube

  • Matchfacts: Siebtes Auswärtsspiel in Schottland

    16 Jahre nach dem letzten Gastspiel tritt der VfB am Donnerstag wieder in einem Pflichtspiel in Schottland an. Gastgeber Celtic FC kann mit einer besonderen Stadionatmosphäre sowie einer Stärke bei ruhenden Bällen aufwarten.

    Die Top 3 zu Celtic gegen VfB

    • Cheftrainer Trainer Martin O’Neill betreute Celtic bereits bei den bislang einzigen Duellen mit dem VfB vor 23 Jahren
    • Der VfB bestritt seit 1964 insgesamt zwölf Pflichtspiele gegen schottische Teams
    • Erstmals seit 13 Jahren tritt der VfB in einer K.o.-Runde eines europäischen Wettbewerbs an

    Blick zurück: Ein kurioses Wiedersehen

    Der VfB und der Celtic FC treffen am Donnerstag zum dritten Mal in einem Pflichtspiel aufeinander. Im UEFA-Cup-Achtelfinale der Saison 2002/2003 unterlag der VfB im Hinspiel in Glasgow trotz des zwischenzeitlichen Führungstreffers von Kevin Kuranyi mit 1:3 und siegte im Rückspiel mit 3:2. Letztlich reichte Celtic der Vorsprung aus dem Hinspiel zum Weiterkommen. Die Schotten erreichten unter ihrem Trainer Martin O’Neill damals gar das Endspiel (2:3 n.V. gegen den FC Porto). Der 73-jährige Nordire bekleidet auch derzeit das Cheftraineramt bei den „Bhoys“.

    Bilanz gegen schottische Clubs: Auswärts ausbaufähig

    Der VfB absolvierte auf internationalem Parkett insgesamt zwölf Spiele gegen schottische Vertreter. Die Bilanz: Je fünf Siege und Niederlagen sowie zwei Remis bei einem Torverhältnis von 16:16. Nachdem es im International Football Cup (ICF) in der Saison 1964/1965 zum Duell mit Dunfermline Athletic (0:1 nach Hin- und Rückspiel) kam, dauerte es bis zur Jahrtausendwende, ehe erneut ein Duell zwischen dem VfB und einem schottischen Club anstand. Zunächst traf der Club aus Cannstatt in der ersten Runde der UEFA-Cup-Saison 2000/2001 auf den aktuellen schottischen Tabellenführer Heart of Midlothian (3:3 nach Hin- und Rückspiel), wobei der VfB dank zweier Auswärtstore weiterkam. Im Achtelfinale der Spielzeit 2002/2003 folgte im gleichen Wettbewerb die bislang einzige K.o-Spielpaarung mit dem Celtic FC (4:5 nach Hin- und Rückspiel, siehe „Blick zurück“).

    Seither traf der VfB nur noch auf einen Club aus Schottland – Celtics großen Stadtrivalen Rangers FC. Gleich dreimal (2003/2004, 2007/2008 und 2009/2010) wurden beide Clubs in der der UEFA Champions League in eine Gruppe gelost. In den ersten beiden dieser Saisons setzte sich immer das Heimteam durch, in der Saison 2009/2010 kam der VfB daheim zu einem 1:1 und siegte in Glasgow mit 2:0. Es war der erste Sieg der Jungs aus Cannstatt im sechsten Anlauf in Schottland.

    Gutes Omen für den VfB? Im „Paradise“ hakt es mitunter

    Zuletzt konnte der Celtic FC die besondere Stimmung im heimischen Celtic Park, dem „Paradise“, nicht für sich nutzen: Die Grün-Weißen gewannen nur eines der letzten zehn Heimspiele in K.o.-Runden großer europäischer Wettbewerbe (drei Remis, sechs Niederlagen) und verloren dabei die jüngsten vier allesamt, wobei sie in jedem dieser vier Spiele zwei oder mehr Gegentore hinnehmen mussten.

    Comeback in der K.o.-Phase: Alles oder nichts

    Der VfB bestreitet erstmals seit der Saison 2012/2013 wieder eine K.o.-Runde in einem europäischen Wettbewerb, damals unterlagen die Jungs aus Cannstatt im Achtelfinale der UEFA Europa League Lazio Rom mit 1:5 nach Hin- und Rückspiel.

    In der Ruhe liegt die Kraft: Celtic trifft häufig nach Standards

    Nur der FC Midtjylland (neun) erzielte in dieser Saison in der UEFA Europa League mehr Tore nach Standardsituationen als Celtic Glasgow (acht) – vier der letzten fünf Tore von Celtic in diesem Wettbewerb fielen nach ruhenden Bällen (drei Eckbälle, ein Elfmeter).

    Zuschauer: Voller Support im „Paradise“

    Das Gästekontingent für den Celtic Park ist bereits vergriffen. Alle Auswärtsfahrer finden in den Faninfos alles Wichtige zum Besuch der Stadt und des Stadions.

    Schiedsrichter: Belgisches Gespann mit Unterstützung aus dem Nachbarland

    Erik Lambrechts (SR, Belgien), Mathias Hillaert (SR-A1, Belgien), Kevin Monteny (SR-A2, Belgien), Jasper Vergoote (Vierter Offizieller, Belgien), Bram Van Driessche (VAR, Belgien), Pol van Boekel (VAR-A, Niederlande).

    Viermal UEFA Champions League, einmal UEFA Europa League: Erik Lambrechts gehört in dieser Spielzeit zu den gefragtesten Referees auf internationalem Parkett. Er leitete unter anderem das Heimspiel Borussia Dortmunds gegen Bodö/Glimt (2:2). Insgesamt blickt Erik Lambrechts auf 18 Einsätze in den drei großen europäischen Wettbewerben zurück.

    Wetter: Überwiegend trocken

    In Glasgow werden am Donnerstag Temperaturen zwischen 2° und 6° C erwartet. Gegen Abend soll es zu Schauern kommen.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • RTL+ (Pay-TV, Einzelspiel)
    • RTL+ (Pay-TV, Konferenz)

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • Tradition, Charme und Rekordmeister

    Celtic gewinnt regelmäßig die nationale Liga, aktuell ist das Team jedoch in der Verfolgerrolle. Was zeichnet Stuttgarts nächsten UEFA Europa League-Kontrahenten aus? Der Gegner im Check:

    Das Los hat entschieden. In den Playoffs der UEFA Europa League tritt der VfB am Donnerstag, 19. Februar 2026, in Glasgow an und spielt gegen den Celtic FC. Eine Woche später findet das Rückspiel statt – am Donnerstag, 26. Februar 2026, gastieren die Schotten in Cannstatt. Was macht den Gegner aus?

    Die Ligaphase

    Die Schotten beendeten die Ligaphase der UEFA Europa League mit elf Punkten auf Rang 21. Dabei gewann der Celtic FC bei Feyenoord Rotterdam (3:1) sowie zu Hause gegen Sturm Graz (2:1) und Utrecht (4:2). Bei Roter Stern Belgrad (1:1) und vor eigenem Publikum gegen Bologna (2:2) kam das Team jeweils zu einem Remis. Beim FC Midtjylland (1:3) und zu Hause gegen Braga (0:2) sowie gegen die Roma (0:3) unterlag Celtic. Interessant: Gegen Rotterdam (2:0) und die Roma (0:2) trat auch der VfB an.

    Die (nationale) Dominanz

    In der nationalen Meisterschaft liegt Celtic aktuell mit 54 Punkten aus 26 Partien „nur“ auf Rang drei und hat drei Punkte Rückstand auf Überraschungsspitzenreiter Heart of Midlothian. Schwerwiegender dürfte aber der Umstand sein, dass auch Dauerrivale Rangers mit einem Punkten mehr auf dem Konto noch vor den Grün-Weißen liegt. Mit den Rangers teilt man sich auch den Titel des schottischen Rekordmeisters. Beide Vereine konnten bislang je 55-mal die nationale Meisterschaft gewinnen. In den zurückliegenden 14 Jahren wurde die Siegesserie von Celtic allerdings nur in der Spielzeit 2020/2021 von den Rangers unterbrochen. Zu den 55 Meistertiteln kommen 42 Pokalsiege und 22 Ligapokalsiege. Der mit Abstand größte Triumph der Vereinsgeschichte ist der Gewinn des Europapokals der Landesmeister 1966/1967, dem Vorgänger-Wettbewerb der UEFA Champions League.

    Der Trainer

    Gecoacht wird Celtic seit Jahresbeginn 2026 und bereits zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte von Martin O’Neill. Der Nordire absolvierte einst 69 Länderspiele für sein Heimatland und lief unter anderem 223-mal für Nottingham Forest auf. In der UEFA Europa League steht der 73-Jährige in dieser Saison zum ersten Mal an der Seitenlinie. Ein Trainer, der sowohl bei Glasgow als auch in Stuttgart tätig war, gibt es bis zum heutigen Tag nicht.

    Der Torjäger

    Für reichlich Torgefahr sorgt Benjamin Nygren. Der schwedische Rechtsaußen traf in 26 Premiership-Partien bereits 13-mal. In der UEFA Europa League steuerte er in acht Begegnungen drei Treffer bei. Der 24-Jährige steht seit Sommer 2025 beim Celtic FC unter Vertrag und lief zuvor für den FC Nordsjaelland in Dänemark auf.

    Die VfB-Verbindung

    Aktuell steht auch kein deutscher Spieler bei Celtic unter Vertrag. Dies war in der Vergangenheit jedoch anders. Mit Andreas Thom (Leverkusen, Hertha), dem aktuellen Wolfsburger Moritz Jenz sowie dem derzeit für Como in Italien spielenden Nico Kühn (Leipzig, Bayern, Aue) und den drei ehemaligen Stuttgartern Andreas Hinkel, Marvin Compper und Jeremy Toljan trugen einst schon insgesamt sechs Deutsche das Trikot der Grün-Weißen. Im aktuellen Celtic-Kader sind mit Arne Engels (Augsburg) und dem von Gladbach ausgeliehenen Tschechen Tomas Cvancara zudem zwei ehemalige Bundesliga-Profis zu finden.

    Die Stadt

    Gegründet wurde Celtic Glasgow bereits im Jahr 1887 und kann somit auf eine lange Tradition zurückblicken. Seine Heimspiele trägt der Club im legendären Celtic Park aus, der mehr als 60.000 Fans Platz bietet und definitiv zu einem der außergewöhnlichsten „Fußballtempel“ in Großbritannien zählt. Glasgow ist mit über 630.000 Einwohnern die größte Stadt Schottlands, liegt am Fluss Clyde im Westen des Landes und ist größer als die Hauptstadt Edinburgh. Die Metropole ist ein bedeutendes Kultur- und Wirtschaftszentrum mit einer lebendigen Musikszene, viktorianischer Architektur und zahlreichen Museen.

  • Wichtiger Einsatz bei der Tafel

    Die U15 nutzt die Ferien, um an zwei Vormittagen die Tafelläden in Bad Cannstatt und Fellbach zu unterstützen. Die Aktion zahlt auf die Persönlichkeitsentwicklung der Nachwuchstalente ein.

    Tüten knoten statt Tore knipsen – die U15 erlebte am Montag und Dienstag eine willkommene Abwechslung zum Alltag und packte jeweils einen Vormittag lang bei der Schwäbischen Tafel in Bad Cannstatt und Fellbach mit an. Dabei halfen die Jungs beim Sortieren und Verpacken der Lebensmittel und Kleidung, zudem unterstützen die Gäste bei ihrem Einkauf. Die Schwäbische Tafel Stuttgart e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, Lebensmittel, die in Supermärkten aussortiert wurden, aber weiterhin genießbar sind, sowie gespendete Kleidung einzusammeln und in eigenen Tafelläden an bedürftige Menschen gegen einen kleinen Preis weiterzugeben.

    Feste Säule in der Ausbildung

    Jede VfB-Nachwuchsmannschaft hat die Aufgabe, in jeder Saison mindestens eine soziale Aktivität durchzuführen. Die Zusammenarbeit mit der Schwäbischen Tafel ist ein gewachsenes Projekt, der VfB ist bereits seit mehreren Jahren regelmäßig mit seinen Jugendmannschaften als Helfer zu Gast. „Die Jungs lernen den verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln, die noch gut verwertbar sind, und tun gleichzeitig auch der Allgemeinheit etwas Gutes“, sagt U15-Trainer Mathias Urbani. „Wir wollen jede Chance nutzen, aus der Bubble Fußball auszubrechen und andere Lebensrealitäten kennenzulernen, um die Jungs in ihrer Persönlichkeit weiterzubringen.“ Die Persönlichkeitsentwicklung der Spieler genießt in der Jugendausbildung des VfB einen großen Stellenwert und ist neben Sport und Bildung eine der drei Säulen des Ausbildungskonzepts.

  • U17 jubelt im Stadtderby

    Mit dem 4:0 gegen die Stuttgarter Kickers fährt die U17 den zwölften Liga-Sieg in Serie ein. Die U21 und U19 gehen am Wochenende leer aus.

    U21: Niederlage in Saarbrücken

    Zwei Tore kurz vor und kurz nach der Pause kosten die U21 mögliche Punkte im Auswärtsspiel beim 1. FC Saarbrücken. Kommenden Freitagabend um 19 Uhr geht es gegen den SV Waldhof Mannheim weiter.

    U19: Dämpfer in Bochum

    Die U19 musste am zweiten Spieltag der Hauptrunde den ersten Dämpfer einstecken. Beim VfL Bochum verlor der VfB mit 0:2. Das Team von Trainer Tobias Rathgeb ging ersatzgeschwächt in die Partie und musste neben allen drei verletzten etatmäßigen U19-Torhütern auch kurzfristig auf Kolya Petrovskyi (muskuläre Probleme), Emirhan Agzikara und Colin Kroll-Thiel (beide krank) verzichten. Zudem spielte Antonijo Janjic bei der U21 von Beginn an. So stand U17-Stammtorhüter Tom Walz erstmals in der U19 zwischen den Pfosten, zudem kam auch U17-Angreifer Brayann Kenmoe, der sogar noch U16 spielen könnte, im weiteren Spielverlauf zu seinem U19-Debüt.

    Beim VfL Bochum übernahm der VfB zwar die Kontrolle über die Partie und hatte ein Übergewicht an Ballbesitz, konnte daraus gegen stark verteidigende Bochumer allerdings zu selten Torgefahr kreieren. Auf der anderen Seite nutzten die Gastgeber ihre wenigen Torchancen eiskalt aus: erst Lumiere Santos nach einem Konter (23.), dann Filip Koscierski nach einem Einwurf (71.). Am Ende blieb es beim 2:0 für den VfL, wodurch die Serie von 14 Pflichtspielen in Serie ohne Niederlage zu einem Ende kam.

    Die Chance zum Start einer neuen Serie gibt es am kommenden Samstag, wenn der Hamburger SV ab 12 Uhr auf Platz 1 am VfB-Clubzentrum zu Gast ist.

    U17: Klare Sache im Stadtderby

    Im dritten Stadtderby der laufenden Saison sorgte die U17 schnell für klare Verhältnisse. Gegen die Stuttgarter Kickers brachte Kirill Serdiuk den VfB bereits in der dritten Minute per Abstauber mit 1:0 in Führung. Im direkten Gegenzug hatten die Degerlocher die Chance auf den Ausgleich, VfB-Schlussmann Lucas Nagel als Vertreter von Tom Walz (bei der U19) war aber zur Stelle. In der Folge hatten die Jungs aus Cannstatt die Partie unter Kontrolle und verpassten in Minute 24 nur knapp das zweite Tor, als Kirill Serdiuk nur Zentimeter an einer Hereingabe vorbeirutschte. In Minute 29 klatschte der feine Schlenzer von Malik Mosrati nur gegen die Latte. Weitere fünf Minuten später durfte der Mittelfeldspieler dann aber jubeln: Mosrati eroberte den Ball nach einem Fehlpass des Kickers-Torhüters und schob aus zehn Metern zum 2:0 ein. Kurz vor der Pause sorgte Kirill Serdiuk mit seinem Kopfballtor nach Vorarbeit von Ali Aydin für die Vorentscheidung.

    Auch nach dem Seitenwechsel war der VfB dominant. Zwar vergab Vadim Lenz direkt nach dem Anpfiff der zweiten Hälfte eine gute Chance, allerdings legte in Minute 54 Kian Speidel nach einer Ecke dann das 4:0 nach. Dies stellte sich als Endstand heraus. In der verbleibenden Spielzeit kamen in Arlind Thaqi, Aykan Akman, Enrico Wiehle, David Sopein (alle U16-Jahrgang) und Maxim Keller (U15) einige jüngere Talente zu Einsatzzeit in der U17-DFB-Nachwuchsliga und halfen mit, das klare Ergebnis ins Ziel zu bringen.

    „Mit sechs Punkten und einem Torverhältnis von 7:0 ist es ein toller Start in die Hauptrunde. Die Jungs haben alles umgesetzt, was wir ihnen mitgegeben haben. Wir haben nichts zugelassen und im Verteidigen einen guten Schritt nach vorne gemacht“, lobte Trainer Daniel Jungwirth seine Mannschaft, die ihre Tabellenführung in der Hauptrundengruppe B der DFB-Nachwuchsliga verteidigte und zudem den elften Pflichtspiel-Sieg in Serie feierte. Kommenden Sonntag um 12:30 Uhr ist Borussia Mönchengladbach zu Gast auf Platz 1 am VfB Clubzentrum.

  • Fight bringt Punkt

    Einsatzwillen aber auch Ungenauigkeiten führten zum torlosen Remis gegen FC Viktoria Berlin. Aluminium verhinderte und rettete die jeweilige Führung.

    Spielbericht:

    Im Vergleich zum 3:1-Heimsieg gegen Borussia Mönchengladbach nahm Cheftrainer Heiko Gerber zwei Änderungen vor. Fabienne Dongus rückte nach ihrer überstandenen Gehirnerschütterung wieder zurück in die Startelf, Reena Wichmann feierte ihr Debüt in jener. Linette Hofmann nahm dafür zunächst auf der Bank Platz, Dafina Redzepi fiel aufgrund einer Gehirnerschütterung aus und blieb in Stuttgart.

    Viktoria verfehlte vom Punkt

    Vor rund 280 Zuschauern – darunter 50 VfBlerinnen und VfBler – erarbeiteten sich die Mädels aus Cannstatt die erste Möglichkeit. Startelfdebütantin Reena Wichmann rutschte ihre Hereingabe zwar etwas über den Fuß, dadurch senkte sich die Kugel jedoch gefährlich und verfehlte das gegnerische Gehäuse nur knapp (12.). Nur drei Minuten später probierte es Maxi Rall ebenfalls über die rechte Seite kommend – ihr Abschluss rauschte jedoch an die Latte (15.). Viktoria Berlin ist mit nur 16 Gegentoren für ihre Defensivstärke bekannt und tauchte zugleich immer wieder gefährlich vor dem Kasten von VfB-Keeperin Kiara Beck auf. Senanur Yavuz (18.) gelang der erste gute Abschluss für die Gastgeberinnen, der jedoch kein Problem für die VfB-Torspielerin darstellte. Es entwickelte sich eine intensive und umkämpfte Partie, gespickt mit Ungenauigkeiten auf beiden Seiten. Nach 38 Minuten zeigte die Unparteiische Anke Hölscher jedoch auf den Punkt, vorangegangen war ein Foulspiel von Laureta Temaj an Nina Ehegötz. Viktoria-Spielerin Anna Höfker trat an, setzte die Kugel an die Latte und köpfte im zweiten Versuch ein – da kein Kontakt dazwischenlag, wurde der Treffer zurückgenommen. So stand die Null zur Pause auf beiden Seiten.

    Offener Schlagabtausch in Hälfte zwei

    Viktoria Berlin kam gut aus der Halbzeit und beschäftigte die VfB-Defensive erneut (Nina Ehegötz, 47.). Aber auch der VfB spielte auf den Führungstreffer, der Maxi Rall (63.) kurz nach der Stundenmarke beinahe gelang. In der Schlussphase hatten sowohl Viktoria Berlin (Senanur Yavuz, 82.) als auch die VfB Frauen durch Nicole Billa (90.) die Chancen auf den Lucky Punch, dieser sollte am heutigen Sonntag jedoch nicht gelingen. So blieb es bei der Punkteteilung in der Hauptstadt.

    Die Stimmen zum Spiel:

    Cheftrainer Heiko Gerber: „Es ist ein gewonnener Punkt für uns, so ehrlich müssen wir sein. Viktoria Berlin war sehr griffig und zweikampfstark gegen uns. Wir haben uns in der Vorwärtsbewegung heute sehr schwergetan, hatten aber auch unsere Möglichkeiten, die wir nicht sauber zu Ende gebracht haben. Insgesamt hatte Viktoria vielleicht nicht so viele Großchancen, aber sie haben auch einen Elfmeter verschossen. Dennoch Kompliment an meine Mannschaft. Wir wussten, dass es heute schwierig wird. Nach Meppen hat Viktoria die wenigsten Gegentore der Liga bekommen. Wir wollten zu Null spielen, das ist uns gelungen. Nach vorne müssen wir allerdings mutiger spielen und die Linien brechen – das haben wir heute nicht hinbekommen.“

    Startelf-Debütantin Reena Wichmann: „Ich habe mich gefreut, dass ich heute von Anfang an spielen durfte, hätte die Partie jedoch lieber gewonnen. Wir hatten unsere Chancen, aber auch einen Elfmeter gegen uns. Am Ende nehmen wir den Punkt mit.“

    So spielte der VfB: 1 Beck – 5 Temaj, 8 Rall (30 J. Castor, 77.), 16 Hechler, 19 Hirano, 20 Beuschlein (C) (11 Rückert, 55.), 26 Billa, 28 Wichmann, 32 T. Dongus (3 Müller, 46.), 33 F. Dongus (2 Hofmann, 55.), 77 Schetter

    Zunächst auf der Bank: 25 Boettcher – 2 Hofmann, 3 Müller, 4 Schäfer, 9 Glaser, 11 Rückert, 13 Kopp, 29 Meßmer, 30 J. Castor

    Das nächste Spiel:

    Am Sonntag, 22. Februar, empfangen die VfB Frauen Eintracht Frankfurt II. Anpfiff beim PSV Stuttgart ist um 14 Uhr.

  • Schwäbischer Genuss beim VfB

    Seit der Saison 2024/25 gibt es bei Heimspielen des VfB Stuttgart Maultaschen. Was einst mit der Freundschaft von Fritzle und Erwin begann, ist heute ein fester Bestandteil des Stadionerlebnisses.

    Wenn Fritzle Hunger bekommt, ist Erwin nicht weit. Das grüne Krokodil des VfB Stuttgart und die große gelbe BÜRGER-Maultasche verbindet schon lange eine besondere Freundschaft – schließlich verstehen sich schwäbische Originale einfach. Viele Fans freuen sich über die Maultaschen im Stadion. Aber wie kommen Sie dorthin? Fritzle und Erwin werfen einen Blick hinter die Kulissen.

    Rund um das Bundesliga-Heimspiel des VfB gegen den 1. FC Köln am 14.02. erscheint ein kleines Video, das zeigt, wie die BÜRGER Maultaschen ihren Weg in die MHP Arena finden – vom Zuhause der Marke bis an die Ausgabetheke. Bei der Gelegenheit haben sich die beiden natürlich auch persönlich getroffen: am BÜRGER-Mobil, mit einem kurzen Plausch – und einer spontanen Einladung von Erwin zum Probieren.

    Denn Erwin ist nicht nur Maskottchen, sondern auch Botschafter für sein Zuhause: Die Wurzeln von BÜRGER liegen in Stuttgart-Feuerbach. Produziert wird heute in Ditzingen und Crailsheim – also weiterhin in der Region, in der schwäbischer Genuss einfach dazugehört.

    Und wer Erwin kennt, ahnt: Mit Maultaschen kennt er sich ziemlich gut aus. Kein anderes Unternehmen in Deutschland produziert und verkauft mehr Maultaschen als BÜRGER. 2025 wurden täglich rund 2,9 Millionen Maultaschen hergestellt – hochgerechnet sind das über eine halbe Milliarde im Jahr. Bildlich gesprochen: mehr als 3.700 LKW-Ladungen. Gleichzeitig ist die Vielfalt gewachsen: Rund 50 Varianten umfasst das Sortiment – von klassisch bis vegan, vegetarisch oder glutenfrei, sogar international interpretiert, etwa mit THAI Maultaschen. Am bekanntesten sind aber nach wie vor die traditionell schwäbischen Maultaschen.

    Genau dieses Stück Heimat gibt es seit November 2024 auch in der MHP Arena: BÜRGER bringt gemeinsam mit Aramark Sport & Event Catering schwäbische Klassiker ins Stadion. An acht Verkaufsständen sind die Maultaschen bei jedem Heimspiel erhältlich – im Public- wie im Business-Bereich. Pro Spieltag genießen die Fans im Schnitt rund 550 Portionen klassischer und 90 Portionen veganer Maultaschen. Ein Angebot, das das Stadionessen spürbar bereichert – unkompliziert, kräftig, schwäbisch.

    Fritzle, seit 1992 als „zwölfter Mann“ des VfB unterwegs, weiß das zu schätzen. Und Erwin sowieso. Denn egal ob auf dem Platz oder auf dem Teller gilt: Ein gutes Spiel braucht gutes Essen. Und Maultaschen gehen immer.

    Über Bürger GmbH & Co. KG:

    Seit 90 Jahren produziert das 1934 von Richard Bürger gegründete Unternehmen regionale und überregionale Teigwaren-Spezialitäten von höchster Qualität. Im Jahr 1960 übernahm Erwin Bihlmaier die Geschäfte, mittlerweile führt Martin Bihlmaier das Unternehmen in der dritten Generation. Heute produzieren rund 1.300 Mitarbeiter an den beiden baden-württembergischen Standorten Ditzingen und Crailsheim über 405 Tonnen Lebensmittel pro Tag. Etwa 2,9 Millionen Maultaschen verlassen täglich die Produktionsstätten.

    Weitere Informationen rund um die Bürger GmbH & Co. KG finden Sie hier

  • VfB richtet Spieltag der „Virtual Bundesliga“ aus

    Der VfB Stuttgart bringt am Sonntag, 22. Februar 2026, die „Virtual Bundesliga“ zurück in den Porsche Tunnel Club der MHP Arena. Besucher können dort kostenlos eFootball in echter Stadion-Atmosphäre erleben.

    Mit dem Spieltag festigt der VfB den Porsche Tunnel Club als feste Bühne für eSport‑Events. Bereits der erste Offline‑Spieltag im vergangenen Jahr 2025 sorgte in dieser besonderen Location für eine mitreißende Stimmung. Nun kehren die Teams für den letzten Showdown vor den Playoffs und dem Finale zurück.

    Das Event richtet sich an eSport‑Begeisterte, VfB‑Fans, Familien und alle Interessierten. Vor Ort bietet sich die besondere Gelegenheit, die „Virtual Bundesliga“ (VBL) hautnah mitzuerleben und einen Blick hinter die Kulissen des professionellen eFootball‑Betriebs zu werfen. Ergänzt wird das sportliche Geschehen durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.

    Die Ausgangslage des VfB-eSport-Teams

    Nach einer bisher durchwachsenen Saison setzt der VfB kurz vor dem Heimspieltag auf neue Impulse: Mit Erhan „Dr. Erhano“ Kayman, einem früheren VfB‑eSportler, übernimmt ein bekanntes Gesicht interimsweise das Coaching und soll die Spieler Denis Müller und Dylan „DullenMike“ Neuhausen wieder auf Kurs bringen.

    Aktuell steht der VfB auf Rang 13 der Tabelle – ein Platz, der das Team zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt. Das erklärte Ziel bleibt jedoch Rang acht, der die direkte Qualifikation für das große Finale der Club Championship in Hamburg bedeuten würde. Damit dieses Vorhaben gelingt, muss vor heimischer Kulisse alles zusammenpassen.

    Eintritt und Zugang

    Der Einlass beginnt am Sonntag, um 12.45 Uhr, über den VIP‑Eingang des Mercedes‑Benz Business Centers. Sollte der Porsche Tunnel Club zwischenzeitlich seine Kapazitätsgrenze erreichen, können Besucher ins nahegelegene Sportstudio ausweichen, wo die Spiele ebenfalls live übertragen werden. Der Eintritt ist für alle Gäste frei.

    Programm am Eventtag

    Rund um die Livestreams ist ein abwechslungsreiches Programm geboten:

    • 12.45 bis 13.45 Uhr: Meet & Greet mit den VfB‑Creatorn Niklas „NikLugi“ Luginsland und Fabienne „FabienneXIII“ Morlok
    • 13 Uhr: Start des Livestreams
    • 14 Uhr: Beginn der ersten Achtelfinalspiele
    • circa 19 Uhr: Finale

    Zudem haben Besucher die Möglichkeit, bei einer Tombola tolle Preise zu gewinnen. Verlost werden unter anderem ein unterschriebenes Heimtrikot der Herren- und Damenmannschaft, 1×2 Tickets für ein Bundesliga‑Heimspiel der Herren sowie 2×2 Tickets für das Heimspieldebüt der VfB-Frauen in der MHP Arena am Samstag, 21. März 2026. Ergänzt wird die Auswahl durch Merchandise‑Artikel der VBL.

    Was ist die „Virtual Bundesliga“ (VBL)? 

    Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat 2012 gemeinsam mit EA SPORTS die VBL ins Leben gerufen - als erste professionelle Fußballliga überhaupt mit eigenem eSport-Wettbewerb. Seitdem gewinnt die VBL kontinuierlich an Bedeutung und erfreut sich wachsender Beliebtheit.

    Ausführliche Informationen zum Wettbewerb in der VBL gibt es online

  • Grün-weißer Fanatismus

    Wenn der VfB am Donnerstag beim Celtic FC in Glasgow antritt, ist beste Stimmung garantiert. Auch schon am Abend vor dem Spiel. So ticken die Fans der „Bhoys“:

    Kenny Miller war bislang der Letzte, der es getan hat: Das Verbotene. Das, was man nicht tun sollte. Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges gab es nur fünf Spieler, die sowohl das Trikot der Glasgow Rangers als auch das von Celtic, dem kommenden VfB-Kontrahenten in den Playoff-Spielen zur K.o.-Runde der UEFA Europa League, getragen haben. Insgesamt sind es in der langen Geschichte des „Old Firm“, einem der aufgeheiztesten Derbys im europäischen Vereinsfußball, lediglich 20 Spieler.

    Fußball als Glaubensfrage

    Glasgow, Arbeiterstadt im Westen Schottlands, fünftgrößte Stadt Großbritanniens, ist zweigeteilt, zumindest wenn es um Fußball geht. Dann gibt es nur schwarz oder weiß, bzw. grün-weiß oder blau-weiß-rot. Die Grün-Weißen, also Celtic, sind katholisch, repräsentieren die Arbeiterklasse. Die „Bhoys“ sind separatistisch, rebellisch, Labor-Wähler und pro-irisch. Das genaue Gegenteil von den protestantischen Rangers, die als konservativ und als der Krone treu gelten, die Tories wählen und den Union Jack als Lebensgefühl verstehen. Fußball in Glasgow ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Glaubensfrage. Henrik Larsson, ehemaliger schwedischer Nationalspieler, dreifacher-WM-Teilnehmer, eine Celtic-Ikone und um die Jahrtausendwende Torschütze vom Dienst, sagte einst: „Rangers gegen Celtic – wer das nicht erlebt hat, als Spieler oder Zuschauer, der muss sich eine neue Liste schreiben.“

    Im „Paradise“ hält es niemanden auf den Sitzen

    Wenn der verhasste Stadtrivale zum „Old Firm“ in den bereits im Jahr 1892 eingeweihten und danach mehrfach renovierten und umgebauten Celtic-Park im Stadtteil Parkhead kommt, dann herrscht eine hitzige Kulisse. 60.000 fanatische Anhänger peitschen ihr Team 90 Minuten lang nach vorne, jede gelungene Aktion wird gefeiert und bejubelt, der Gegner gnadenlos ausgepfiffen. Das „Paradise“, wie die Heimspielstätte Celtics auch genannt wird, ist seit dem Umbau in den Jahren 1994 und 1995 inzwischen ein sogenannter „All-Seater“, sprich ein Stadion, in dem es aus Sicherheitsgründen nur noch Sitzplätze gibt. Das ändert aber nichts daran, dass die meisten Fans die Partien trotzdem im Stehen verfolgen. Aus den Zeiten, in denen es noch Stehplätze gab, stammt auch der bis heute gültige Zuschauerrekord: 1938 verfolgten sage und schreibe 92.000 schon damals frenetische Fans im Celtic-Park ein Spiel gegen, natürlich, den Erzrivalen Rangers.

    Zwischen „Glaswegian“ und Schwäbisch

    Auf eine heiße Atmosphäre wird sich auch die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Hoeneß am Donnerstag, 19. Februar 2026, einstellen müssen. Auch dann werden die Celtic-Fans ihre Jungs nach Kräften unterstützen und über die gesamte Spielzeit nach vorne treiben. Aber lange nicht so angespannt und emotional bewegt, wie wenn es gegen die Rangers geht. Natürlich wollen die Grün-Weißen gewinnen, weil sie fußballverrückt sind und ihre Farben über alles lieben. Sorge muss aber normalerweise niemand haben, der mit nach Glasgow reist, um den VfB zu unterstützen, denn die Schotten sind trinkfest und feierfreudig. Wer sich am Abend vor dem Spiel in der Stadt in Richtung „Gallowgate“, dem Galgentor, bewegt, wird ein grün-weißes Meer von Fans erleben, mit denen man am „Brazen Head“, dem Szene-Treff der Celtic-Fans, auch ein Pint trinken und einen Plausch halten kann, sofern man die schottische Mundart versteht. „Glaswegian“ ist nämlich nicht zwingend das, was der Normalbürger als Englisch kennt, sondern weist zahlreiche sprachliche Eigenheiten auf. Was umgekehrt natürlich auch für das Schwäbische gilt. Insofern gibt es durchaus Gemeinsamkeiten zwischen den Grün-Weißen und den Weiß-Roten, auf die man vor dem Spiel anstoßen kann. Nur eines sollte man tunlichst vermeiden: Jedwede Sympathie mit dem Stadtrivalen Rangers.

  • Widerstandskraft wird belohnt

    Angetrieben von der Cannstatter Kurve dreht der VfB nach spätem Ausgleich noch einmal auf und ringt den 1. FC Köln mit zwei Treffern in der Schlussphase nieder. Heimstärke und Mentalität erweisen sich dabei einmal mehr als entscheidende Faktoren.

    Die frühe Führung herausgespielt, die Vorentscheidung verpasst, den späten Ausgleich hingenommen – und in der Schlussphase mit zwei späten Treffern großen Charakter bewiesen: Der achte Bundesliga-Heimsieg des VfB in der laufenden Saison war ein hartes Stück Arbeit.

    Von Beginn an entpuppte sich der 1. FC Köln als die hartnäckige und unangenehme Mannschaft, die vor dem Spiel erwartet worden war. „Immer, wenn ich mir die Kölner in der letzten Zeit angeschaut habe, waren sie schwer zu bespielen. Das haben sie auch heute gezeigt“, so Cheftrainer Sebastian Hoeneß nach dem Heimsieg gegen die Rheinländer, dem achten in dieser Bundesliga-Saison. Mit 26 von 33 möglichen Punkten gehört der VfB zu den heimstärksten Teams der Liga – und profitierte dabei auch diesmal wieder vom bedingungslosen Support auf den Rängen.

    Getragen von der Kurve

    Wie bereits bei den Heimsiegen gegen Borussia Mönchengladbach (1:0), den 1. FSV Mainz 05 (2:1), den FC Augsburg (3:2), Eintracht Frankfurt (3:2), den BSC Young Boys (UEFA Europa League, 3:2) sowie den SC Freiburg (1:0) dauerte es auch diesmal bis in die Schlussphase, ehe der VfB den „entscheidenden Nadelstich“ setzte, wie Deniz Undav es nach dem Spiel beschrieb. „Es ist klar, dass wir mit dieser Kulisse im Rücken immer ein Tor machen können“, hielt Sebastian Hoeneß fest.

    Die beiden späten Tore von Ermedin Demirovic und Deniz Undav waren bereits die Treffer 13 und 14, die die Jungs aus Cannstatt in der Schlussviertelstunde (inklusive Nachspielzeit) erzielten. Einzig der FC Bayern München (25) traf noch häufiger nach der 75. Minute. Weil auch die Kölner mit nun 13 Treffern in der Schlussphase (Platz drei) zu den Topteams in dieser Hinsicht gehören, verwundert es nicht, dass das Samstagabend-Topspiel Spannung bis zum Ende bot.

    „Ein Strafraum-Stürmer durch und durch“

    „Es spricht für unseren Charakter, dass wir nach dem Ausgleich nochmal so zurückkommen“, fasste Doppel-Torschütze Ermedin Demirovic das turbulente Ende zusammen. „Ich freue mich, dass wir gewonnen haben. Wir haben heute bewiesen, dass wir auch Arbeitssiege einfahren können. So ein Erlebnis ist genauso wichtig für eine Mannschaft, wie den Gegner herzuspielen und hoch zu gewinnen.“ Der 27-Jährige stellte einmal mehr seine Qualitäten für den VfB unter Beweis. „Er ist ein Strafraum-Stürmer durch und durch und macht immer seine Tore“, so Jubilar Deniz Undav über seinen Offensivpartner, der nach seinem Traumtor gegen Freiburg (1:0) diesmal zwei Direktabnahmen verwandelte. Nach dem Last-Minute-Siegtreffer gegen den SCF sorgte der bosnische Nationalspieler gegen Köln erneut für die Entscheidung und bejubelte seinen ersten Bundesliga-Doppelpack in dieser Spielzeit sowie sein fünftes Spiel mit mindestens zwei Treffern im Brustring-Dress, seitdem er im Sommer 2024 nach Bad Cannstatt gekommen war.

  • Matchfacts: Sorgt die starke Heimbilanz für Rückenwind?

    Zum Topspiel des 22. Bundesliga-Spieltags empfängt der VfB am Samstagabend von 18.30 Uhr an den 1. FC Köln in der MHP Arena. Besonders in Heimspielen sah der VfB in den vergangenen Jahren oft gut gegen die Kölner aus. Die Matchfacts:

    Die Top 3 zu VfB gegen Köln:

    • Der VfB verlor seit August 2015 kein Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Köln.
    • Während der VfB bei ruhenden Bällen kaum etwas zulässt, gehören die Kölner in dieser Hinsicht zu den anfälligsten Teams.
    • Die Jungs aus Cannstatt sammelten bereits jetzt genauso viele Punkte in Heimspielen wie in der gesamten Vorsaison.

    Blick zurück: Letzte Heimniederlage vor über zehn Jahren

    Im August 2015 verlor der VfB zuletzt ein Bundesliga-Heimspiel gegen Köln (1:3). Danach gewannen die Jungs aus Cannstatt drei von fünf Duellen, zweimal endeten diese unentschieden. Im Hinspiel der aktuellen Saison traf Josha Vagnoman spät zum 2:1 für den VfB, nachdem Ermedin Demirovic das frühe 0:1 ausgeglichen hatte. In den sechs Spielen seit Mai 2022 blieb der VfB ungeschlagen (vier Siege, zwei Remis).

    Wiedersehen: Vier VfBler trugen das Geißbock-Trikot

    Aufseiten des VfB blicken mehrere Spieler auf eine Vergangenheit bei den „Geißböcken“ zurück. Nikolas Nartey spielte nach seinem Wechsel aus der Jugend des FC Kopenhagen im Jahr 2017 zunächst für die zweite, später für die Profimannschaft des 1. FC Köln, für die auch er sein erstes Bundesliga-Spiel bestritt. Auch Chris Führich, der aus der U19 von RW Oberhausen zum FC wechselte, gelang in Köln der Sprung zu den Profis. Dort absolvierte er 2017 seine ersten beiden Bundesliga-Partien. Und auch Jeff Chabot und Justin Diehl haben Verbindungen zum FC. Jeff Chabot lief in 61 Pflichtspielen für die Rheinländer auf (ein Tor), Justin Diehl durchlief zahlreiche Jugendmannschaften der Kölner und feierte Anfang 2023 sein Bundesliga-Debüt im FC-Trikot.

    Wiedersehen II: Rückkehr eines früheren Weltmeisters

    Seit Anfang der Saison steht der frühere VfB-Keeper Ron-Robert Zieler als Ersatztorhüter im Kader des 1. FC Köln. Bereits zwischen 1999 und 2005 hatte der seit vergangenem Donnerstag 37-jährige Weltmeister von 2014 für verschiedene Jugendmannschaften der Kölner gespielt, ehe es ihn im Alter von 16 Jahren zu Manchester United zog. Nach langen Jahren als Stammkeeper von Hannover 96 und einer Saison bei Leicester City in England lief Ron-Robert Zieler zwischen 2017 und 2019 in 74 Pflichtspielen für den VfB auf. Bereits in der Spielzeit 2020/2021 war er als Spieler von Hannover 96 an den 1. FC Köln verliehen worden, im vergangenen Sommer folgte dann die endgültige Rückkehr an den Niederrhein.

    Ruhende Bälle: Duell der Gegensätze

    Der 1. FC Köln kassierte in dieser Bundesliga-Saison die meisten Standard-Gegentore (18), der VfB die zweitwenigsten (sieben) nach RB Leipzig (fünf). Köln musste zudem die meisten Gegentore nach Ecken (zehn) hinnehmen, der VfB die wenigsten (eins). Zudem traf Köln selbst ligaweit am seltensten nach einem ruhenden Ball (fünfmal).

    Heim- vs. Auswärtsbilanz: Vieles spricht für die Hoeneß-Elf

    Der VfB verlor nur eines der zehn Heimspiele dieser Bundesliga-Saison (0:5 gegen den FC Bayern, hinzu kommen sieben Siege und zwei Remis) und sammelte 23 Punkte vor heimischer Kulisse. Damit erspielten die Jungs aus Cannstatt schon jetzt genauso viele Zähler wie in der kompletten Vorsaison.

    Der 1. FC Köln hingegen ist seit sechs Auswärtsspielen in der Bundesliga sieglos (zwei Remis, vier Niederlagen). Der letzte Auswärtssieg war ein 1:0 bei der TSG Hoffenheim am 6. Spieltag. Zudem gewann der FC keines der vergangenen fünf Bundesliga-Auswärtsspiele beim VfB (siehe „Blick zurück“).

    Tore: Vor acht Jahren fielen letztmals mehr als drei Treffer

    308 Treffer in 97 Bundesliga-Begegnungen zwischen dem VfB und dem 1. FC Köln ergeben einen Durchschnitt von 3,18 Toren pro Spiel. Mehr als drei Treffer fielen letztmals im April 2018, als die Jungs aus Cannstatt nach Treffern von Mario Gomez (2) und Andreas Beck mit 3:2 gewannen. Allerdings kam es in der Vergangenheit schon häufig zu torlosen Duellen. Seit der Jahrtausendwende endeten sechs Partien 0:0, drei davon sogar in aufeinanderfolgenden Spielen (zwischen Juli 2001 und Oktober 2003).

    Personal: Tiago Tomas hat sein Comeback vor Augen

    Lazar Jovanovic (Rückenprobleme) fehlt dem VfB gegen den 1. FC Köln ebenso wie Nikolas Nartey (zuletzt angeschlagen), der wieder an die Mannschaft herangerückt ist, für den ein Einsatz am Wochenende jedoch zu früh kommt. Justin Diehl zog sich beim Einsatz für die U21 am vergangenen Samstag eine kleinere Adduktorenverletzung zu. Angelo Stillers Einsatz ist nach einer Erkältung in den vergangenen Tagen noch fraglich.

    Dan-Axel Zagadou, Luca Jaquez und Tiago Tomas, die zuletzt allesamt aufgrund von Muskelverletzungen ausgefallen waren, machen auf dem Weg zum Comeback Fortschritte. Während Dan-Axel Zagadou sich im Aufbautraining befindet, sind die anderen beiden wieder voll ins Teamtraining integriert. Für Tiago Tomas reicht es voraussichtlich sogar für den Spieltags-Kader.

    Zuschauer: Ausverkauftes Haus

    Das Spiel am Samstagabend ist bereits ausverkauft.

    Schiedsrichter: Dritter Einsatz für Hartmann

    Robert Hartmann (SR), Marco Achmüller (SR-A. 1), Tobias Schultes (SR-A. 2), Eric Weisbach (4. Offizieller), Guido Winkmann (VA), Franz Bokop (VA-A).

    Robert Hartmann leitet zum dritten Mal in dieser Spielzeit ein Spiel des VfB. Nachdem er bereits bei den beiden Auswärtsspielen in Berlin (1:2) und bei Werder Bremen (4:0) im Einsatz war, steht nun die erste Spielleitung in Stuttgart bevor.

    Wetter: Schneefall, aber keine Minusgrade

    Am Nachmittag wird Schneefall erwartet, der bis zum Abend nachlassen soll. Es werden Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt erwartet.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

     

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • Die Jecken kommen

    Am Faschings-Wochenende gastiert der 1. FC Köln in der MHP Arena. Die Rheinländer belegen derzeit einen Mittelfeldplatz und haben einige Topwerte vorzuweisen. Der Gegner im Check:

    Die Ausgangslage

    Der 1. FC Köln erspielte sich im bisherigen Saisonverlauf 23 Zähler und belegt mit einem Vorsprung von vier Punkten auf den Relegationsrang derzeit Platz zehn. Seit dem Ausscheiden in der zweiten DFB-Pokalrunde gegen den FC Bayern (1:4) Ende Oktober 2025 verbuchten die Rheinländer in der Bundesliga jeweils drei Siege und Remis sowie sieben Niederlagen. In den vergangenen fünf Auswärtsspielen holte der FC zwei Punkte.

    Der Trainer

    Nach sieben Jahren als Trainer der badischen Amateurclubs OSV Rastatt und TSV Reichenbach wagte Lukas Kwasniok im Jahr 2014 den Sprung in die Jugendabteilung des Karlsruher SC, von wo er sich schrittweise bis in die Bundesliga hocharbeitete. Über die U17 und U19 sowie einen Kurzeinsatz als Interimstrainer der KSC-Profis ging es zum FC Carl Zeiss Jena in die dritte Liga, in welche er später mit seinem nächsten Club, dem 1. FC Saarbrücken, aufstieg. Im Anschluss folgte eine erfolgreiche vierjährige Amtszeit beim SC Paderborn, welche mit dem Wechsel zum 1. FC Köln im Sommer 2025 endete.

    Auf die Entwicklung seiner Mannschaft seit dem Saisonstart ist der in Polen geborene Cheftrainer stolz: „Für uns gilt es, immer an unserem absoluten Maximum zu agieren. Wir können mittlerweile mit unserem Leistungsmaximum gegen die Großen auf Augenhöhe agieren, das Spiel gegen Leipzig war ein weiterer Step in diese Richtung", so Lukas Kwasniok vor dem Spiel in Stuttgart.

    Der Sprinter und Dauerbrenner

    Jakub Kaminski ist für den 1. FC Köln so etwas wie der Königstransfer des vergangenen Sommers. Mit einer Gesamt-Distanz von 241,3 zurückgelegten Kilometern gehört er ebenso zur Ligaspitze (Platz fünf) wie auch in puncto Sprints (458) und „intensive Läufe“, also Läufe mit einer Geschwindigkeit zwischen 20 und 25 km/h (1.645, jeweils Platz drei). Außerdem ist er der Kölner mit der meisten Einsatzzeit und verpasste lediglich 19 Minuten an den bisherigen 21 Spieltagen.

    Das Kopfball-Monster

    Auch Stürmer Ragnar Ache, der sich dem FC im Sommer 2025 vom 1. FC Kaiserslautern kommend angeschlossen hatte, gehört in einer Rubrik zu den Führenden in der Bundesliga. Mit 101 gewonnenen Kopfballduellen muss sich der 27-Jährige nur hinter Union Berlins Leopold Querfeld einsortieren, der mit 106 gewonnenen Luft-Zweikämpfen den Spitzenplatz belegt.

    Der Rückhalt

    Dass der 1. FC Köln auch im Tor über Qualität verfügt, untermalen die Statistiken von Schlussmann und Kapitän Marvin Schwäbe. Der 30-Jährige, der seit etwas mehr als vier Jahren als Stammtorhüter der Geißböcke fungiert, parierte in der laufenden Spielzeit bereits 71 Bälle, was nur Moritz Nicholas (Borussia M‘Gladbach, 86 gehaltene Schüsse) und Kamil Grabara (VfL Wolfsburg, 74) überbieten.

    Der Top-Torschütze

    Bester Torjäger der Kölner und ganz sicher eine der Entdeckungen der bisherigen Saison: der 21 Jahre alte Shootingstar Said El Mala, der vor allem in der Hinrunde mit seiner unbeschwerten Spielweise für Furore sorgte. Alle seiner zehn Scorerpunkte (sieben Tore und drei Vorlagen) steuerte der Linksaußen bis zum 16. Spieltag bei. Zwar kam seit Mitte Januar 2026 kein weiterer Scorer hinzu, mit seiner bisherigen Ausbeute belegt Said El Mala aber weiterhin den ersten Platz in der internen Scorer-Liste.

    Die „fünfte Jahreszeit“

    Klar, Köln ist bekannt als Karnevalshochburg. Und genau in dieser „fünften Jahreszeit“ findet das Aufeinandertreffen mit den Domstädtern statt. Dabei reist der 1. FC Köln nicht zum ersten Mal am Faschings-Wochenende nach Bad Cannstatt. Bereits vor drei Jahren, im Februar 2023, war das der Fall gewesen. Der VfB gewann nach Toren von Gil Dias, Borna Sosa und Tanguy Coulibaly mit 3:0 und feierte einen verdienten Heimsieg.

  • „Sie werden euch tragen“

    Zwei Kapitäne im Doppelinterview. Atakan Karazor und Jana Beuschlein sprechen in der neuen STADION AKTUELL über ein bedeutendes Spiel in der MHP Arena und ihre Rolle als „Leader“.

    Es ist mehr als ein Amt. Es ist eine Ehre. Als Kapitän führen Atakan Karazor die Profis und Jana Beuschlein die Frauen an jedem Spieltag auf den Rasen. Während der Mittelfeldakteur dabei sehr regelmäßig den Blick in die MHP Arena genießen darf, wird das für die Stürmerin etwas Neues sein: Am Samstag, 21. März 2026, 14 Uhr, absolviert das Frauenteam erstmals ein Ligaspiel im großen, weiß-roten Wohnzimmer. Grund genug, dass sich die beiden „Leader“ zum Gespräch treffen – und dabei spielt natürlich die bevorstehende Bundesliga-Begegnung am Samstag, 14. Februar 2026, 18.30 Uhr, gegen den 1. FC Köln eine zentrale Rolle.

    Hallo Ata und Jana, am 21. März 2026 absolvieren erstmals die Frauen des VfB ein Ligaspiel in der MHP Arena. Inwiefern spielen die Größe des Stadions und die Menge an Fans eine Rolle für die Spielvorbereitung?

    Jana: „Egal, vor welch einer Kulisse wir spielen dürfen, werden ein paar Prinzipien immer gelten: ausreichend Schlaf, gutes Frühstück, sich auf die Aufgaben und den Matchplan fokussieren. Meistens kommen wir eineinhalb Stunden vor Spielbeginn im Stadion an. Die Musik läuft, ich tausche mich mit meinen Mitspielerinnen aus, bereite mich vor, das ist die Phase, in der meine Konzentration hochfährt.“

    Ata: „Grundsätzlich hilft es, die gewohnten Abläufe beizubehalten. Das gibt Sicherheit. Darüber hinaus versuche ich, bei meinen Mitspielern für eine gewisse Lockerheit zu sorgen – und ich finde es wichtig, all die Energie aufzunehmen, für die unsere Fans in der MHP Arena sorgen. Es ist wichtig, mit dem Warm-up auf den Punkt präsent zu sein.“

    Hast du einen Lieblingsmoment in der MHP Arena, den du Jana mitgeben kannst, Ata?

    Ata: „Wenn ihr aufs Feld geht, die Kulisse und Atmosphäre spürt, könnt ihr die Energie aufsaugen. In schwierigen Situationen frage ich mich manchmal, was ich dem Team als ‚Captain‘ in dem Moment geben kann. Vielleicht kennst du das. Bei uns im Stadion wird es dir hoffentlich so einfach fallen, wie mir. Die Fans pushen dich. Ich bin mir sicher, dass ihr mit ihnen erfolgreich sein werdet. Glaub mir, sie werden euch tragen.“

    Jana, ihr verfolgt viele Profi-Heimspiele selbst im Stadion. Hilft das zur Vorbereitung auf die eigene Partie oder ist der Moment schwer vergleichbar?

    Jana: „Ich glaube nicht, dass man es vergleichen kann. Manche Mädels haben schon vor einem großen Publikum gespielt. Wir können uns nur vorstellen, wie es sein kann. Wenn wir dann selbst auf dem Feld stehen und in die Gesichter der Fans blicken, wird das nochmal einen Push geben. An dem Tag werden alle für uns sein. Das nehmen wir mit. Das gibt uns Energie.“

    Als Kapitänin bringst du nicht nur unterschiedliche Charaktere, sondern auch eine Altersspanne von 17 bis 33 Jahren unter einen Hut. Wie gelingt dir das?

    Jana: „Durch Kommunikation, durch nachfragen, durch motivieren. ‚Wie fühlst du dich gerade oder was wünschst du dir?‘. Neben dem Kapitänsamt haben wir noch einen Mannschaftsrat sowie viele weitere erfahrene Spielerinnen, die mit den Jüngeren sprechen. Alle Generationen haben ihre positiven Dinge, die sie einbringen können. Wir müssen als Mannschaft zusammenhalten und Situationen überstehen.“

    Wie schaffst du es, den eigenen Fokus zu behalten und gleichzeitig den Blick fürs Team zu haben, Ata?

    Ata: „Ich bin froh und stolz, Kapitän dieser Mannschaft zu sein. Die Jungs machen es mir teilweise recht einfach und stärken mir den Rücken – wir haben tolle Charaktere im Team. Für mich ist es wichtig, eine Einheit zu sein und das Mannschaftsklima zu beobachten. Mit Deniz (Undav, Anm. d. Red.) habe ich außerdem den besten Co-Captain an meiner Seite, den man sich vorstellen kann. Die Jungs wissen, dass sie immer zu uns kommen können.“

    Inwiefern macht ihr euch im Vorfeld Gedanken zu eurer Ansprachen im Teamkreis?

    Ata: „Wie auf dem Feld handle ich intuitiv. Es kommt aus dem Herzen, meinem Bauchgefühl. Das Wichtigste ist, dass es bei den Jungs ankommt. Man kann nicht immer jeden erreichen, Eigenverantwortung gehört dazu. Das Feedback ist gut.“

    Jana: „Ich habe meistens ein, zwei Punkte im Kopf, die ich transportieren möchte. Aber ähnlich wie Ata entscheide ich im Teamkreis intuitiv. Aber ich stimme zu: Man kann nicht jede erreichen. Und das ist auch okay. Über die Lautstärke oder die Wortwahl kann man jedoch Emotionen wecken.“

    Welche Rolle spielt das Kapitänsamt bei Siegen oder Niederlagen?

    Jana: „Auch wenn man es bei Siegen nicht so sehr sieht, ist es nicht weniger wichtig. Auch dann gibt es Situationen oder Phasen, die aufgearbeitet werden müssen. Bei Niederlagen geht es vor allem um die Arbeit auf dem Feld – pushen, motivieren und alle mitnehmen. Jeder gehört dazu. Eine gesunde Selbstreflexion ist dabei enorm wichtig.“

    Ata: „Es ist wichtig, bei Siegen nicht zu fliegen, sonst fällst du bei Niederlagen umso tiefer. Eine neutrale Sicht hilft auch bei Erfolgen enorm. Natürlich freuen wir uns, der Mittelweg ist wichtig.“

    Die MHP Arena ist für gewöhnlich ausverkauft, der Support unserer Fans auch auswärts enorm. Welche Rolle nimmt dieses Gefühl bei euch ein?

    Ata: „Es ist schwer, das in Worte zu fassen. Die Unterstützung der Fans ist brutal. Wir bekommen es als Mannschaft mit, wir sehen, was unsere Fans auf sich nehmen, um uns zu begleiten und zu unterstützen. Und dann noch all die Choreografien, die uns einen zusätzlichen Schub geben – wie etwa zuletzt im Heimspiel gegen den BSC Young Boys. Wir sind dafür sehr dankbar.“

    Über 12.000 Tickets sind für die Zweitligapartie gegen Mainz schon verkauft, hast du schon mal vor einem solchen Publikum gespielt, Jana?

    Jana: „Beim 1. FC Köln haben wir zum damaligen Zeitpunkt mit 39.000 Zuschauern den Bundesligarekord aufgestellt. Ich kann mich an eine Aktion erinnern, als zwei meiner Flanken geblockt wurden und ich einfach durchgedribbelt bin. Es ging ein Raunen durchs Stadion, das die nächsten fünf Minuten noch angehalten hat. Ich freue mich total darauf.“

    Ata, du bist seit 2019 beim VfB und gehörst damit zu den dienstältesten Spielern im Kader. Aufstieg in die Bundesliga, Rettung in der Relegation, DFB-Pokalsieg, internationale Spiele – was hat das mit deiner Verbindung zum VfB gemacht?

    Ata: „Es ist eine Liebe entstanden – zu der Stadt, zum Club, zu den Fans. All die erlebten Momente und die Menschen, mit denen ich sie teile, prägen enorm. Ich komme jeden Tag mit großer Freude in die Kabine und arbeite gerne mit den Jungs zusammen. Wir fordern uns gegenseitig heraus, unterstützen uns aber auch enorm. Ich habe mich noch nie so wohl in einer Kabine und in einem Team gefühlt wie beim VfB.“

    Jana, du hast seit 2023 den Weg von der Oberliga bis in die 2. Frauen-Bundesliga mitgestaltet. Wohin soll die Reise beim VfB noch führen?

    Jana: „Im besten Szenario führt der Weg in die Erstklassigkeit. Es ist unser Ziel, den Aufstieg in die Bundesliga zu schaffen. Für mich würde sich das überragend anfühlen, beim VfB eine Reise von der vierten bis in die erste Liga mitgemacht zu haben. Allerdings ist das noch ein weiter Weg, den wir nur Schritt für Schritt sowie mit Fleiß und als Team gehen können.“

    Welche Bedeutung für den Frauenfußball beim VfB hat das Highlight-Spiel am Samstag, 21. März 2026, in der MHP Arena gegen den 1. FSV Mainz 05?

    Jana: „Es verleiht dem Thema zusätzliche Aufmerksamkeit. Mein Eindruck ist, dass wir im Bereich des Frauenfußballs bereits eine beachtliche Wahrnehmung erfahren – andere Vereine und deren Spielerinnen registrieren, dass der VfB aktuell eines der spannendsten Projekte darstellt und ambitioniert unterwegs ist. Durch solche Höhepunkte – wie das Spiel in der MHP Arena – gewinnen wir zusätzlich an Sichtbarkeit, vor allem auch bei den Menschen, die bislang noch nicht so häufig bei unseren Heimspielen als Zuschauer dabei waren.“

    Ata: „Die Geschwindigkeit, mit der sich der Frauenfußball beim VfB entwickelt, ist enorm. Die Mädels haben schon viele Aufstiege gepackt – das ist bemerkenswert und zeigt, welch Spirit in der Mannschaft steckt. Ich freue mich sehr für Jana und ihre Teamkolleginnen, dass sie bald ein Spiel in der MHP Arena absolvieren können.“

    Welche Rituale pflegt ihr abseits des Rasens, um als Mannschaft eine gute Zeit miteinander zu haben?

    Ata: „Bei uns ist ‚Mario Kart‘ weiterhin ein passendes Beispiel dafür. Das ist inzwischen ein festes Ritual auf Auswärtsfahrten, bei dem wir viel Spaß haben, miteinander lachen oder uns auch mal den einen oder anderen Spruch drücken. Auch unterschiedliche Kartenspiele stehen hoch im Kurs.“

    Jana: „In unserem Team ist die Freude an verschiedenen Spielen ebenfalls groß. Aktuell zocken wir unterschiedliche ‚Mini-Games‘, meistens über das iPad oder das Handy. Bei der nächsten Auswärtsreise wird hinzukommen, dass wir einen ganz bestimmten Livestream verfolgen werden …“

    Du beziehst dich auf das Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Köln. Was für eine Partie wird unsere Profis erwarten?

    Jana: „Da ich früher in Köln gespielt habe, verfolge ich den Weg des Clubs weiterhin sehr interessiert. Die Kölner sind unbequem zu bespielen. Wenn wir auf dem Weg zu unserer Auswärtsaufgabe bei Viktoria Berlin sind, werden wir den Profis daher die Daumen drücken.“

    Ata: „Ich schätze es wie Jana ein – uns erwartet ein schwieriges Spiel. Wir haben in der Hinrunde gespürt, wie herausfordernd es ist, gegen Köln anzutreten. Das Team steht als Aufsteiger auf dem zehnten Tabellenplatz, allein dieser Fakt sagt viel über die Qualität aus. Die Kölner haben zudem gute Einzelspieler in ihren Reihen. Wir werden eine hohe Intensität und gute Lösungen brauchen, um die Partie auf unsere Seite zu ziehen.“

    Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der STADION AKTUELL

    stadion aktuell | Bundesliga 2025/2026 | 22. Spieltag

    Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Samstag, 14. Februar 2026, 18.30 Uhr, gegen den 1. FC Köln einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Weitere Themen sind:

    • Atakan Karazor und Jana Beuschlein: Kapitäne in Weiß und Rot
    • Poster: Atakan Karazor
    • Zu Gast: 1. FC Köln
    • VfB-Stiftung: Wärmeoffensive
    • VfB-Frauen: Interview mit Meike Meßmer
    • Nachwuchs: Vertragsverlängerung und Hauptrunden-Start
    • Historie: 100 Jahre Brustring
    • MHP Arena: Konzert von Helene Fischer

    Übrigens: Für die VfB-Magazine „stadion aktuell“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ im App Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.

  • „Wir haben uns einiges vorgenommen“

    Laufbereitschaft, Zweikampfführung, Intensität. Der VfB nimmt sich vor, am Samstag bewährte Basics von Beginn an abzurufen. Das wird gegen Köln besonders notwendig sein.

    Es ist ungewohnt, kam jedoch passend. Erstmals seit Jahresbeginn absolvieren die Jungs aus Cannstatt keine „Englische Woche“, sondern haben eine vollständige Trainingswoche zur Verfügung. Der VfB ist dabei, diese intensiv zu nutzen – und sich somit auf das Bundesliga-Heimspiel am Samstag, ab 18.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, gegen den 1. FC Köln vorzubereiten. Nachdem das Team mit dem roten Brustring am vergangenen Samstag durch die Niederlage beim FC St. Pauli (1:2) erstmals ein Bundesliga-Spiel im Kalenderjahr 2026 verlor, soll rasch wieder ein Erfolg her.

    Balance, Aktivität – und zuallererst die Basics

    „Wir sind gut in die Trainingswoche hereingekommen und haben uns einiges vorgenommen“, sagt Sebastian Hoeneß: „Es wird notwendig sein, dass wir gegen Köln wieder das richtige Energielevel zeigen.“ Für den Cheftrainer gehört einiges dazu: „Laufbereitschaft, Zweikampfführung, Intensität – all diese Basics müssen wir auf höchstmöglichen Niveau einbringen.“ Zumal die Kölner ihren Gegnern definitiv Probleme bereiten können.

    Der Aufsteiger spielt eine gute Bundesliga-Saison, rangiert derzeit auf dem zehnten Tabellenplatz. Im Hinspiel, als der VfB ein 0:1 noch in ein 2:1 drehen konnte, erlebten die Jungs aus Cannstatt bereits eine äußerst intensive Begegnung. „Die Kölner Mannschaft macht es dem Gegner in allen Phasen des Spiels schwer“, schätzt Sebastian Hoeneß ein und erklärt: „Sie hat gute Strukturen und Abläufe, verteidigt tief und kann geradlinig umschalten.“ Der VfB sei darauf vorbereitet, wie der 43-Jährige sagt: „Wir brauchen eine gute Balance in unserem Spiel, müssen aktiv sein und den Gegner immer wieder beschäftigen.“

    Tiago Tomás zurück im Spieltagskader

    Eine Startelfgarantie erhielt das „Geburtstagskind“: Jeff Chabot, der am heutigen Donnerstag 28 Jahre alt wird, wird gegen den 1. FC Köln, seinen ehemaligen Club, in die Startformation zurückkehren und beginnen. Der Verteidiger wechselte im Sommer 2024 von den Domstädtern zum VfB. Ein anderer Profi wird ebenso zum Kader gehören, ist aber noch kein Kandidat für die Startaufstellung: Tiago Tomás hat seine muskuläre Verletzung auskuriert, ist vollständig zurück im Mannschaftstraining und soll somit zum Spieltagskader gehören.

    Offen ist dagegen, ob Angelo Stiller rechtzeitig fit wird. Den Mittelfeldakteur bremst derzeit eine Erkältung aus. Bei Nikolas Nartey wird davon ausgegangen, dass ein Einsatz am Wochenende noch zu früh kommt, er aber mit Blick auf das UEFA Europa League-Spiel am Donnerstag beim Celtic FC wieder eine Option sein kann. Definitiv verzichten muss der VfB weiterhin auf Dan-Axel Zagadou und Lazar Jovanovic (beide Aufbautraining).

    Die Pressekonferenz in voller Länge:

    Resttickets im freien Verkauf

    Für das Bundesliga-Heimspiel am Samstag, 14. Februar 2026, um 18.30 Uhr, gegen den 1. FC Köln sind noch Resttickets in verschiedenen Kategorien verfügbar.

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  • „Umso gieriger sein“

    Josha Vagnoman und seine Teamkollegen sind zurück auf dem Trainingsplatz. Für die bevorstehende Etappe haben sie sich viel vorgenommen.

    Zurück auf dem Trainingsplatz. Nach einem Programm mit vielen „Englischen Wochen“ durften die Jungs aus Cannstatt zuletzt zwei freie Tage genießen, ehe sie seit dem gestrigen Mittwoch wieder am Clubzentrum trainieren. Die Mission ist klar: Gemeinsam möchte das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß die Einheiten nutzen, um sich auf die nächste Etappe einzustimmen. Und die beginnt mit einer herausfordernden Begegnung.

    Josha Vagnoman hat gute Erinnerungen an Köln

    Am Samstag, 14. Februar 2026, um 18.30 Uhr, empfängt der VfB den 1. FC Köln in der heimischen MHP Arena. Ein Akteur denkt dabei besonders gerne an das Hinspiel zurück. „Ich habe natürlich gute Erinnerungen an die Partie im vergangenen September – wir haben 2:1 gewonnen und ich konnte den Siegtreffer erzielen“, sagt Josha Vagnoman, der sich für die bevorstehende Aufgabe viel vorgenommen hat: „Wir werden alles geben, damit uns auch zu Hause ein Erfolg gegen die Kölner gelingt.“

    Der Außenverteidiger lief in 19 von 21 Bundesliga-Spielen auf, rangiert bei einem Tor und vier Vorlagen in der gegenwärtigen Saison. „Nun kommt die Phase, in der jeder Punkt für jede Mannschaft besonders zählt. Deswegen müssen wir umso gieriger sein“, sagt der 25-Jährige. Am besten kommen schon im Heimspiel gegen Köln weitere Zähler hinzu.

    Das komplette Interview mit Josha Vagnoman auf VfB-TV anschauen:

    Resttickets im freien Verkauf

    Für das Bundesliga-Heimspiel am Samstag, 14. Februar 2026, um 18.30 Uhr, gegen den 1. FC Köln sind noch Resttickets in verschiedenen Kategorien verfügbar.

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  • „Wollen unsere Lehren ziehen“

    Erstmals in diesem Kalenderjahr verliert der VfB in der Bundesliga. Nach einem anstrengenden Pflichtspiel-Block steht den Jungs aus Cannstatt nun eine ganze Woche zum Trainieren und Regenerieren bevor.

    Es gibt Tage, an denen vieles zusammenläuft. Solche erlebte der VfB in den vergangenen Wochen häufig, etwa bei den Auswärtssiegen in Leverkusen und Mönchengladbach. Es gibt aber auch Tage, an denen einem einfach das Glück fehlt. So auch der gestrige Samstag in Hamburg, an dem die Jungs aus Cannstatt eigentlich verheißungsvoll in die Partie am Millerntor gestartet waren, gegen einen gut organisierten Gegner aber kein durchschlagendes Mittel fanden.

    Den Jungs aus Cannstatt fehlt die Power

    Als Chris Führich nach etwas mehr als zehn Minuten aus wenigen Metern an St. Paulis Torhüter Nikola Vasilj scheiterte, hätte das Spiel einen anderen Verlauf nehmen können. Stattdessen blieb die Begegnung im Anschluss offen. In der Schlussphase der ersten Halbzeit gingen die Hausherren schließlich in Führung und erhöhten nach dem Seitenwechsel in die Drangphase des VfB hinein auf 2:0. Dass ausgerechnet der auffällige Chris Führich unglücklich einen Handelfmeter verschuldete, passte ebenso zum „gebrauchten Nachmittag“, wie Cheftrainer Sebastian Hoeneß ihn nannte, wie die Lupfer-Chance von Deniz Undav auf den Anschlusstreffer kurz nach dem 0:2, der nur auf dem Tornetz landete. Der Anschlusstreffer von Jamie Leweling, der mit dem Ablauf der regulären Spielzeit fiel, kam letztlich zu spät. Der VfB tat sich nach anstrengenden Wochen sichtlich schwer, die Braun-Weißen hingegen nutzten die Schwachpunkte aus und gewannen das Spiel vor allem über den Kampf. „Die mentale Frische und die Handlungsschnelligkeit haben heute gefehlt“, so Sebastian Hoeneß. „Wir wollen Lehren aus der Niederlage ziehen, weil wir hoffentlich weiterhin viele Spiele haben werden und so erneut in solche Phasen der Belastung kommen.“

    Erste volle Trainingswoche seit Januar

    Nach nunmehr neun Partien in vier Wochen bildete das Auswärtsspiel auf St. Pauli den Abschluss des ersten großen Pflichtspiel-Blocks im neuen Jahr. Die Bilanz von sechs Siegen, einem Remis und zwei Niederlagen kann sich dabei durchaus sehen lassen und wird den Jungs aus Cannstatt Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben. Bevor diese mit dem Heimspiel gegen den 1. FC Köln am nächsten Samstag ihren Anfang nehmen, steht Sebastian Hoeneß und seiner Mannschaft erstmals seit Anfang Januar wieder eine ganze Trainingswoche zur Verfügung, in der an Feinheiten gearbeitet und vor allem Kraft getankt werden kann. Denn der Februar wird mit noch zwei Englischen Wochen bis Monatsende ähnlich intensiv wie der Januar. Ermedin Demirovic zeigte sich jedoch schon kurz nach dem Abpfiff am Millerntor hochmotiviert für die kommenden Wochen: „Wir wollen zeigen, dass das heute ein Ausrutscher war.“

  • Matchfacts: Folgt die neunte „weiße Weste“?

    Am Samstagnachmittag gastiert der VfB beim FC St. Pauli. Gegen die Kiezkicker wollen die Jungs aus Cannstatt einen Wert aus der Meistersaison 2006/2007 überbieten – und möglichst den nächsten Auswärtssieg feiern.

    Die Top 3 zu St. Pauli gegen VfB:

    • Der VfB gewann elf der vergangenen 13 Duelle mit dem FC St. Pauli.
    • Während St. Pauli erst 18 Treffer erzielte, blieb der VfB bereits achtmal ohne Gegentor.
    • Im Hinspiel führte Ermedin Demirovic den VfB erstmals als Kapitän an – und hatte großen Anteil am Heimsieg.

    Blick zurück: Tolle Bilanz gegen die Kiezkicker

    Der VfB gewann elf der vergangenen 13 Pflichtspiel-Duelle mit dem FC St. Pauli und kassierte dabei nur eine Niederlage – ein 0:1 in Stuttgart im Dezember 2024. Die letzten beiden Partien gingen an den VfB, dabei blieb er jeweils auch ohne Gegentor (1:0 auf St. Pauli, 2:0 in Stuttgart).

    Wiedersehen: Cheftrainer auf Heimatbesuch

    Alexander Blessin, der in Bad Cannstatt geborene Cheftrainer des FC St. Pauli, spielte zwischen 1997 und 1999 für die U21 (17 Einsätze, neun Tore) und die Profis (zehn Einsätze, eine Vorlage) des VfB. Der frühere Mittelstürmer kennt aber nicht nur Stuttgart selbst sehr gut, sondern auch einige Jungs aus dem Kader von Sebastian Hoeneß. Jeff Chabot und Ermedin Demirovic arbeiteten mit dem Cheftrainer der Hamburger zusammen bei RB Leipzig. Beide durchliefen zwischen 2014 und 2017 die U17 und U19 der Sachsen. Alexander Blessin war in der Saison 2014/2015 Co-Trainer der U17 und in der Folgesaison Co-Trainer der U19.

    Tore: Ein eher torarmes Duell

    46 Tore in 19 Bundesliga-Begegnungen bedeuten einen Schnitt von rund 2,4 Treffern pro Partie. Erst einmal, im April 1990, endete ein Duell zwischen dem VfB und dem FC St. Pauli torlos. Mehr als vier Treffer fielen in den 25 Pflichtspielen jedoch nie, letztmals war das außerdem im September 1995 der Fall.

    Form: VfB hält die Trümpfe in der Hand

    Der VfB wahrte in dieser Bundesliga-Saison acht „weiße Westen“, das sind bereits mehr als in der gesamten Vorsaison (sieben). Zudem sind es nach 20 Spielen exakt so viele wie zuletzt in der Meistersaison 2006/2007 (ebenfalls acht). St. Pauli stellt mit 18 Toren die schwächste Offensive dieser Bundesliga-Saison und blieb bereits achtmal torlos, nur Borussia Mönchengladbach noch häufiger (neunmal).

    Premieren: Neue Erfahrungen für Ermedin Demirovic

    Ermedin Demirovic erzielte zuletzt gegen den SC Freiburg (1:0) sein 50. Bundesligator, dabei traf er erstmals von außerhalb des Strafraums. Im Hinrundenduell mit dem FC St. Pauli führte er den VfB Stuttgart erstmals in der Bundesliga als Kapitän aufs Feld – und war an beiden Toren direkt beteiligt (je ein Tor und eine Vorlage).

    Auswärts gefährlich: Deniz Undav will Lauf fortsetzen

    Deniz Undav war seit Beginn des achten Spieltags in 13 Bundesliga-Partien an 14 Toren direkt beteiligt (elf Tore, drei Assists). Das überbietet in diesem Zeitraum lediglich Bayerns Michael Olise (19 Scorer – sechs Tore, 13 Vorlagen). Deniz Undav traf zuletzt in fünf Bundesliga-Auswärtsspielen in Serie – einen längeren Lauf hatten in der VfB-Historie nur Sean Dundee (sieben) und Giovane Élber (sechs).

    Trainerstimmen: Fokus auf die Punkte

    Sebastian Hoeneß, Cheftrainer des VfB: „Die erste Halbzeit im Pokalspiel in Leverkusen hat die Qualitäten des FC St. Pauli verdeutlicht, und auch das Bundesliga-Heimspiel gegen RB Leipzig hat gezeigt, dass wir es mit einer gut organisierten und laufstarken Mannschaft zu tun bekommen. Ein Schlüssel wird sein, ihr schnelles Spiel in die Spitze zu verteidigen.“

    Alexander Blessin, Cheftrainer des FC St. Pauli: „Sie haben viele Spiele zuletzt gewonnen und reisen mit einer breiten Brust an. Von der Spielanlage und Qualität steht Stuttgart zu Recht da oben. Da brauchen sie jeden Punkt, wir aber auch. Wir werden wieder alles raushauen, um die Punkte am Millerntor zu behalten. Wir müssen alles abrufen.“

    Fans: Voller Support am Millerntor

    Das Gästekontingent ist auch für das zweite Gastspiel in Norddeutschland in dieser Woche komplett vergriffen. Der VfB wird von mindestens 2.800 Fans nach Hamburg begleitet.

    Schiedsrichter: Gute Bilanz unter Benjamin Brand

    Benjamin Brand (SR), Thomas Stein (SR-A. 1), Florian Heft (SR-A. 2), Patrick Schwengers (4. Offizieller), Robert Hartmann (VA), Markus Wollenweber (VA-A).

    Elfmal leitete der 36-jährige Benjamin Brand in der Vergangenheit Pflichtspiele des VfB. Nur ein einziges dieser Spiele, das Heimspiel gegen den FC Bayern in der Vorsaison (1:3), verloren die Jungs aus Cannstatt. Sein jüngster Einsatz datiert von Ende November 2025, als er durch das torreiche Remis in Dortmund führte (3:3).

    Wetter: Es bleibt kalt im Norden

    Auch am Samstag, 7. Februar 2026, herrschen in Norddeutschland frostige Temperaturen. Die Erwartungen für den Nachmittag liegen bei einem Wert von -1° C.

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  • „Benötigen eine Top-Leistung“

    Der VfB nimmt sich vor, den aktuellen Lauf fortzusetzen. Das Auswärtsspiel am Samstag beim FC St. Pauli erfordert maximale Bereitschaft – und den Umgang mit einer besonderen Kulisse.

    In diesen Tagen ist die „Englische Woche“ gleichzeitig eine nordische. Erst der Sieg im DFB-Pokal-Viertelfinale beim Zweitligisten Holstein Kiel (3:0), nun das Bundesliga-Auswärtsspiel beim FC St. Pauli in Hamburg. Am Samstag, ab 15.30 Uhr, live bei DAZN (Konferenz) und Sky (Einzelspiel) sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, treten die Jungs aus Cannstatt bei den Kiezkickern an. Das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß nimmt sich vor, weitere Punkte für den Liga-Alltag zu sammeln – und eine Serie auszubauen: Im aktuellen Kalenderjahr 2026 ist der VfB in der Bundesliga ungeschlagen. Damit das so bleibt, wird das Team mit dem roten Brustring unter anderem die Kulisse annehmen müssen.

    „Wir kennen die besonderen Rahmenbedingungen am Millerntor und wissen aus der vergangenen Saison, wie hitzig und intensiv die Atmosphäre dort sein kann und welche Herausforderungen uns dort erwarten“, blickt Sebastian Hoeneß voraus und ordnet ein: „Wir wissen, dass wir am Samstag eine Top-Leistung benötigen, um dort zu bestehen. Gleichzeitig haben wir die Überzeugung, dass wir dazu in der Lage sind.“

    VfB blieb bereits achtmal ohne Gegentor

    Der VfB, aktuell Tabellenvierter, präsentiert sich derzeit in guter Form und erspielt sich immer wieder seine Tormöglichkeiten. Ein weiterer Faktor: die starke Defensivarbeit des gesamten Teams. Der VfB wahrte in dieser Bundesliga-Saison bereits acht „weiße Westen“ – und damit eine mehr als in der gesamten Vorsaison, in der sieben Zu-Null-Partien gelangen. Im Idealfall soll am Millerntor erneut kein Gegentreffer hinzukommen, doch die Qualität des Gegners, der etwas überraschend momentan nur auf Tabellenplatz 17 rangiert, ist unbestritten.

    „Die erste Halbzeit im Pokalspiel in Leverkusen hat die Qualitäten des FC St. Pauli verdeutlicht, und auch das Bundesliga-Heimspiel gegen RB Leipzig hat gezeigt, dass wir es mit einer gut organisierten und laufstarken Mannschaft zu tun bekommen“, sagt der 43-Jährige und erklärt auch, wie der VfB dagegenhalten möchte: „Ein Schlüssel wird sein, ihr schnelles Spiel in die Spitze zu verteidigen.“

    Fünf Akteure des VfB stehen nicht zur Verfügung

    Aus personeller Sicht gibt es ebenfalls Neuigkeiten. Fabian Bredlow hat seine Wadenprobleme auskuriert – der Torhüter ist wieder eine Option für den Kader. Nicht zur Verfügung stehen Dan Axel Zagadou und Tiago Tomás (beide Teiltraining). Auch für Nikolas Nartey und Lazar Jovanovic würde ein Einsatz am Samstag zu früh kommen (beide Rehatraining). Luca Jaquaz laboriert noch an den Folgen eines Infektes und wird somit nicht zum Aufgebot gehören können.

  • Angeschlagene Kiez-Kicker

    Aus im DFB-Pokal, Verletzungssorgen und Abstiegskampf: Der FC St. Pauli durchlebt eine herausfordernde Zeit. Der Gegner im Check:

    Die Fakten

    Der FC St. Pauli ist seit sechs Bundesliga-Spielen sieglos (je drei Remis und Niederlagen). Darüber hinaus gewann der Club nur eine der vergangenen 17 Partien im Oberhaus (2:1 gegen Heidenheim, ansonsten vier Remis und zwölf Niederlagen). St. Pauli holte in diesem Zeitraum ligaweit die wenigsten Punkte (sieben). Besser läuft es am heimischen Millerntor: Vor Heimspiel-Kulisse blieb St. Pauli zuletzt dreimal in Serie unbesiegt (ein Sieg, zwei Remis). Mit 14 Punkten nach 20 Partien spielen die Hamburger ihre zweitschwächste Bundesliga-Saison, nur 2001/2002 waren es weniger Punkte zu diesem Zeitpunkt (zwölf) – damals folgte am Saisonende als Tabellenschlusslicht der Abstieg.

    Der Trainer

    Am vergangenen Wochenende, als der FC St. Pauli nach zwischenzeitlicher Führung noch mit 1:2 beim FC Augsburg verlor, stand Cheftrainer Alexander Blessin zum 60. Mal in einem Bundesliga-Spiel an der Seitenlinie der Hamburger. Im Saison-Endspurt werden der gebürtige Stuttgarter und seine Mannschaft alles daransetzen, auch im zweiten Bundesliga-Jahr den Klassenerhalt zu schaffen.

    Die Offensive

    Dass es beim FC St. Pauli in dieser Saison nicht so richtig rund läuft, liegt unter anderem an der Harmlosigkeit vor dem gegnerischen Tor. Die Hamburger belegen in fast allen Offensiv-Statistiken einen der hinteren Plätze, etwa bei den Toren (18 Tore, letzter Platz), der Verwertung von Großchancen (22 Prozent, letzter Platz) und der Genauigkeit von Flanken (15 Prozent, letzter Platz).

    Die Defensive

    Wie in der vergangenen Saison, als der FC St. Pauli als Tabellen-Vierzehnter die zweitbeste Abwehr der Bundesliga stellte, ist die Defensive auch in dieser Saison das Rückgrat der Mannschaft von Alexander Blessin. St. Pauli ließ die zweitwenigsten Schüsse (229) nach dem FC Bayern (193) zu und präsentiert sich vor allem bei Standards stark: Nur drei Teams kassierten weniger Tore nach ruhenden Bällen (acht Gegentore), bei gegnerischen Ecken ist sogar nur der VfB (ein Gegentor) noch sicherer als der FCSP (drei).

    Der Elfmeter-Killer

    Auch der VfB hat das schon erlebt: Mit seinen Elfmeter-Paraden brachte St. Pauli-Torhüter Nikola Vasilj in den vergangenen Saisons zahlreiche Gegenspieler zur Verzweiflung. In den jüngsten Bundesliga-Spielen gegen die Hamburger ließen zunächst Nick Woltemade (beim 1:0-Auswärtssieg im Mai 2025) und später auch Angelo Stiller (beim 2:0-Heimsieg in der aktuellen Saison im September 2025) ihre Großchancen vom Punkt liegen. In dieser Spielzeit parierte Nikola Vasilj zwei von vier Strafstößen, in der vergangenen Saison waren es vier von fünf.

    Der Verletzungsausfall

    Im Sommer 2025 verstärkte sich der FC St. Pauli mit dem schnellen Engländer Ricky Jade-Jones, der mit 36,46 km/h den derzeitigen Geschwindigkeits-Topwert der Bundesliga hält. Seine Abschlussstärke konnte der 23-Jährige bislang jedoch zu selten unter Beweis stellen, was mit seinen jüngsten Verletzungen zusammenhängt: In drei Startelfeinsätzen und fünf Einwechslungen erzielte er zwei Treffer. Nach einer langwierigen Schulterverletzung zu Saisonbeginn fällt Ricky Jade-Jones nun erneut aus – im DFB-Pokal-Viertelfinale in Leverkusen verletzte er sich am Sprunggelenk.

  • Ameen Al-Dakhil und Nikolas Nartey nominiert

    Die beiden Akteure rücken anstelle von Dan-Axel Zagadou und Lazar Jovanovic, die sich im Aufbautraining befinden, in den UEFA Europa League-Kader.

    Der VfB hat bei der UEFA fristgerecht zwei Veränderungen im Kader für die UEFA Europa League gemeldet. Demnach gehören fortan Ameen Al-Dakhil und Nikolas Nartey zum internationalen Aufgebot. Die beiden Akteure ersetzen Dan-Axel Zagadou und Lazar Jovanovic, die sich nach ihren zugezogenen Verletzungen weiterhin im Aufbautraining befinden und noch nicht wieder einsatzfähig sind.

    Playoffs gegen Celtic zeitgenau angesetzt

    In den Playoffs der UEFA Europa League trifft der VfB auf den Celtic FC. Das Hinspiel findet am Donnerstag, 19. Februar 2026, um 21 Uhr, im Celtic Park in Glasgow statt. Das Rückspiel wird am Donnerstag, 26. Februar 2026, um 18.45 Uhr, in der heimischen MHP Arena absolviert.

    Qualifiziert hatte sich der VfB als Tabellenelfter der UEFA Europa League-Ligaphase. Die Jungs aus Cannstatt sammelten insgesamt 15 Punkte. Der schottische Gegner kam auf elf Punkte und erreichte damit den 21. Tabellenrang. Überhaupt ist es das erste Mal seit 13 Jahren, dass das Team mit dem roten Brustring die K.o.-Runde eines europäischen Wettbewerbs spielt.

  • Cannstatts coole Cup-Crew

    Zum dritten Mal in vier Jahren unter Chefcoach Sebastian Hoeneß erreicht der VfB das DFB-Pokal-Halbfinale. Das Team bleibt auch in Kiel stabil und abgezockt. Die Titelverteidigung ist weiterhin möglich.

    Frostig präsentierte sich nur die Außentemperatur. Als am Mittwochabend im Holstein-Stadion der Abpfiff ertönte und das Thermometer minus drei Grad Celsius anzeigte, hatten die Jungs aus Cannstatt über die vollen 90 Minuten einen heißen DFB-Pokal-Fight erlebt – und waren cool geblieben: Sie setzten sich bei dem Zweitligisten Holstein Kiel (3:0) durch. Nun, es war gegen 22.35 Uhr, erwärmte der Gang in die Gästekurve nochmals alle weiß-roten Herzen. Das Team mit dem roten Brustring bedankte sich für den Support der etwa 1.500 mitgereisten Fans, die Anhänger feierten „ihre“ Mannschaft für den Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale.

    Sebastian Hoeneß: „War ein hartes Stück Arbeit“

    „Wir sind froh über den Sieg“, sagt Cheftrainer Sebastian Hoeneß und unterstreicht, dass es „ein hartes Stück Arbeit war“. Nachdem Kiel in der Anfangsphase zu aussichtsreichen Abschlüssen kam, passte der VfB einzelne Stellschrauben seiner Ausrichtung an – und übernahm zunehmend die Spielkontrolle. In der zweiten Halbzeit drückte sich das auch in Toren aus. Der DFB-Pokalsieger der vergangenen Saison lebt weiterhin den Traum der Titelverteidigung. Und stellte schon jetzt eine historische Randnotiz auf.

    Der VfB hat unter Cheftrainer Sebastian Hoeneß nun dreimal das Halbfinale des nationalen Cup-Wettbewerbs erreicht – bei insgesamt vier Viertelfinal-Teilnahmen. Eine Quote von 75 Prozent. Zudem gelang es dem Club aus Cannstatt zum überhaupt erst zweiten Mal seit 1996/1997 und 1997/1998, in zwei aufeinanderfolgenden Spielzeiten ins Halbfinale des DFB-Pokals einzuziehen. Das freut auch Fabian Wohlgemuth.

    Halbfinale wird am 22. Februar 2026 ausgelost

    „Uns hatte zunächst ein wenig die Präzision gefehlt, aber die Mannschaft hat sich in die Partie hereingearbeitet – und konnte das erwartet schwere Spiel gegen einen leidenschaftlichen Gegner auf ihre Seite ziehen“, sagt der Vorstand Sport des VfB, der von 2018 bis 2019 als Geschäftsführer Sport bei dem Gastgeber gearbeitet hatte: „Das Weiterkommen ist verdient und wir freuen uns sehr auf die nächste Pokalrunde.“

    Ausgelost wird diese am Sonntag, 22. Februar 2026, im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund. Das ZDF überträgt in seiner Sendung „Sportstudio live“ – Ziehungsbeginn ist circa 17.15 Uhr. Bei der Auslosung gibt es keine Einschränkung, das jeweils erstgezogene Team einer Begegnung hat Heimrecht. Für das Halbfinale qualifiziert hat sich – neben dem VfB – bereits Bayer Leverkusen (3:0 gegen den FC St. Pauli). Die beiden weiteren Teilnehmer werden am Dienstag, 10. Februar 2026, zwischen Hertha BSC und dem SC Freiburg sowie am Mittwoch, 11. Februar 2026, zwischen Bayern München und RB Leipzig ermittelt.

    Die nächsten Spiele:

    Für den VfB steht nach dem DFB-Pokal-Viertelfinale bereits am Samstag, 7. Februar 2026, das nächste Auswärtsspiel im hohen Norden an, wenn es am 21. Bundesliga-Spieltag ab 15.30 Uhr beim FC St. Pauli um drei Punkte geht. Am Samstag, 14. Februar 2026, gastiert von 18.30 Uhr an der 1. FC Köln in der MHP Arena. Am nachfolgenden Donnerstag, 19. Februar 2026, reist der VfB für das Hinspiel in den Playoffs zur UEFA Europa League-K.o.-Phase zum Celtic FC nach Glasgow in Schottland.

  • Heimspiel gegen Leipzig sonntags um 19.30 Uhr

    Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat am heutigen Mittwoch die Spieltage 25 bis 27 zeitgenau angesetzt. Der VfB tritt zweimal sonntags und einmal samstags an.

    Kalender herausholen, Termine markieren – für alle weiß-roten Fans gibt es weitere Planungssicherheit. Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat am heutigen Mittwochmittag bekanntgegeben, wann die einzelnen Begegnungen der Spieltage 25 bis 27 zeitgenau absolviert werden. Die Jungs aus Cannstatt spielen in diesem Zeitraum zwei Sonntags- und eine Samstagspartie.

    Am 25. Spieltag findet das Auswärtsspiel beim 1. FSV Mainz 05 statt – es ist terminiert für Samstag, 7. März 2026, um 15.30 Uhr. Im Rahmen des 26. Spieltags kann sich der VfB auf ein Heimspiel in der MHP Arena freuen – am Sonntag, 15. März 2026, um 19.30 Uhr, gastiert RB Leipzig in Stuttgart. Der 27. Spieltag beinhaltet eine Auswärtsreise zum FC Augsburg – die Partie findet am Sonntag, 22. März 2026, um 19.30 Uhr, statt.

    Gesamtüberblick: Alle zeitgenauen Ansetzungen, alle Wettbewerbe

  • Matchfacts: Voller Support im Gästeblock

    Drittes Duell im Pokal, zwei Rückkehrer und ein Ziel: Am Mittwochabend will der VfB auswärts bei Holstein Kiel zum dritten Mal in den vergangenen vier Jahren den Sprung ins Halbfinale des DFB-Pokals schaffen.

    Die Top 3 zu Kiel gegen VfB:

    • Der VfB und Holstein begegnen sich zum dritten Mal im DFB-Pokal – die Bilanz ist ausgeglichen
    • Für Atakan Karazor und Fabian Wohlgemuth bedeutet das Auswärtsspiel im hohen Norden die Rückkehr an eine frühere Wirkungsstätte
    • Für Mittwoch werden Temperaturen im Minusbereich erwartet

    Blick zurück: Drittes Treffen im Pokal

    Holstein Kiel und der VfB treffen zum dritten Mal im DFB-Pokal aufeinander, bisher fanden alle Spiele in der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins statt. Zuvor gab es zwei Erstrundenduelle zwischen den Teams: Kiel setzte sich 1970/1971 als Zweitligist mit 2:1 gegen den Bundesligisten durch, der VfB wiederum kam 2015/2016 mit dem gleichen Ergebnis weiter, Kiel war zu dem Zeitpunkt Drittligist.

    Blick zurück II: Bisher vier Liga-Begegnungen

    Abseits ihrer zwei bisherigen Pokal-Duelle trafen sich der VfB und Holstein Kiel in zwei Saisons im Ligabetrieb. In der Zweiliga-Spielzeit 2019/2020 gewannen die Norddeutschen beide Begegnungen gegen den VfB. Dem 1:0-Auswärtssieg in Stuttgart ließ die KSV ein 3:2 im heimischen Holstein-Stadion folgen, bei der Nicolas Gonzalez und Silas für den VfB trafen. In der vergangenen Bundesliga-Saison konnte sich der VfB zumindest in Teilen revanchieren. Das Hinspiel in Bad Cannstatt gestaltete die Elf von Sebastian Hoeneß erfolgreich und gewann nach Toren von Deniz Undav und El Bilal mit 2:1. Das Rückspiel, bei dem der VfB lange in Unterzahl spielte, endete dank der Treffer von Jamie Leweling und Ermedin Demirovic mit 2:2.

    Form: Vier Spiele mehr, vier Siege mehr

    Holstein Kiel bestreitet am Mittwoch sein viertes Pflichtspiel in diesem Kalenderjahr. Aus den ersten drei Partien holten die Norddeutschen vier von neun möglichen Punkten. Der VfB hingegen hat bereits sieben Pflichtspiele seit Mitte Januar „in den Knochen“. Fünf Siege, ein Remis und eine Niederlage stehen seither zu Buche.

    Wiedersehen: Zwei Rückkehrer zu Besuch im Norden

    Atakan Karazor wechselte nach dem Abstieg des VfB im Jahr 2019 von der Kieler Förde an den Neckar. Zuvor hatte der heutige VfB-Kapitän 28 Spiele für die Profimannschaft der „Störche“ und sieben für ihre Zweitvertretung bestritten.

    Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport des VfB, arbeitete von Juni 2018 bis Oktober 2019 als Geschäftsführer Sport bei Holstein Kiel. Von Mai 2020 an war er als Geschäftsführer Sport beim SC Paderborn angestellt, bevor er im Dezember 2022 nach Stuttgart wechselte.

    Trainerstimmen: Zielstrebig und entschlossen auftreten

    Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Kiel kommt sehr gut mit der Underdog-Rolle zurecht. Das Team ist laufstark, athletisch und bringt viel Leidenschaft auf den Rasen. Es kann Situationen geben, die wir gemeinsam überstehen müssen – umso wichtiger wird sein, entschlossen, klar und zielstrebig zu spielen.“

    Marcel Rapp, Cheftrainer Holstein Kiel: „Wir werden aushalten müssen, dass der VfB, der in der ganzen Saison wenig Formschwankungen gezeigt hat, in bestimmten Phasen den Ball laufen lässt und wir viel verteidigen müssen. Aber es sollte unser Besinnen sein, dass wir den Ball auch mal in unseren Reihen halten. Wir müssen uns auf alles einstellen und werden die Jungs gut vorbereiten.“

    Personal: Nikolas Nartey fällt aus

    Nikolas Nartey musste gegen den SC Freiburg angeschlagen ausgewechselt werden und fehlt dem VfB in Kiel. Dan-Axel Zagadou und Tiago Tomas sind zurück im Mannschaftstraining, jedoch noch keine Option für das DFB-Pokal-Viertelfinale. Ein Einsatz von Fabian Bredlow ist fraglich.

    Zuschauer: Voller Support im hohen Norden

    Das gesamte Gäste-Kontingent für die Partie im Holstein-Stadion ist vergriffen. Der VfB wird von knapp 1.500 Fans unterstützt.

    Schiedsrichter: Erster Pokal-Einsatz nach über 21 Jahren

    Tobias Welz (SR) Dr. Martin Thomsen (SR-A. 1) Jonas Weickenmeier (SR-A. 2) Robert Schröder (4. Offizieller) Guido Winkmann (VA) Frederick Assmuth (VA-A).

    Der routinierte Bundesliga- und frühere FIFA-Schiedsrichter Tobias Welz (48) pfeift erst zum zweiten Mal ein DFB-Pokalspiel des VfB. Im September 2004 gastierte der VfB in der zweiten Runde beim damaligen Zweitligisten Rot-Weiß Oberhausen und siegte nach Treffern von Cacau und Aleksandr Hleb mit 2:0.

    Wetter: Zieht euch warm an

    Im hohen Norden der Bundesrepublik werden am Mittwochabend Temperaturen im unteren einstelligen Minusbereich erwartet. Vormittags wird zudem Schneefall erwartet.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • Hinspiel um 21 Uhr, Rückspiel um 18.45 Uhr

    Die UEFA hat die Playoff-Spiele zwischen dem VfB und dem Celtic FC zeitgenau angesetzt. Hin- und Rückspiel finden binnen einer Woche statt.

    Die Vorfreude wächst, die Planungen laufen auf Hochtouren. Die UEFA hat am Dienstag, 3. Februar 2026, die zeitgenauen Ansetzungen für die Playoffs der UEFA Europa League bekanntgegeben. Somit sind die beiden Partien zwischen dem VfB und dem Celtic FC final terminiert.

    Das Hinspiel findet am Donnerstag, 19. Februar 2026, um 21 Uhr, zunächst auswärts im Celtic Park statt. Zu beachten ist für alle weiß-roten Fans, die in Glasgow dabei sind, dass die Ortszeit des Anstoßes aufgrund der Zeitverschiebung bereits um 20 Uhr ist. Das Rückspiel ist für Donnerstag, 26. Februar 2026, um 18.45 Uhr, in der heimischen MHP Arena terminiert.

    Erstmals seit 13 Jahren in der K.o.-Runde eines europäischen Wettbewerbs

    Qualifiziert hatte sich der VfB als Tabellenelfter der UEFA Europa League-Ligaphase. Die Jungs aus Cannstatt sammelten insgesamt 15 Punkte. Der schottische Gegner kam auf elf Punkte und erreichte damit den 21. Tabellenrang. Überhaupt ist es das erste Mal seit 13 Jahren, dass das Team mit dem roten Brustring die K.o.-Runde eines europäischen Wettbewerbs spielt.

    Alle weiteren Playoff-Partien sind auf der Website der UEFA einsehbar

  • Laufstarker Bundesliga-Schreck

    Holstein Kiel empfängt den VfB am Mittwochabend zum DFB-Pokal-Viertelfinale. Die „Störche“ haben einen torhungrigen Abwehrspieler, kassierten zuletzt aber eine bittere Niederlage. Der Gegner im Check:

    Die Form

    Nach dem Abstieg aus der Bundesliga im vergangenen Sommer 2025 erlebten die Kieler eine turbulente erste Saisonhälfte in der 2. Bundesliga. Sechs Siege, sechs Remis sowie acht Niederlagen verzeichneten die „Störche“ bislang und belegen derzeit Platz elf. Durch die empfindliche 1:2-Niederlage gegen Schlusslicht Greuther Fürth am vergangenen Wochenende schmolz der Vorsprung der Holsteiner auf den Relegationsplatz jedoch auf vier Punkte, weshalb sich die Elf von Cheftrainer Marcel Rapp nun im Abstiegskampf wiederfindet.

    Die Historie

    Holstein Kiel steht zum dritten Mal seit Bundesliga-Gründung im Viertelfinale des DFB-Pokals – 2011/2012 gab es in dieser Runde das Aus gegen Borussia Dortmund (0:4), 2020/2021 setzte sich Kiel in der Runde der letzten Acht gegen Rot-Weiss Essen durch (3:0). In der Spielzeit 2020/2021 traf Kiel auch zum bislang einzigen Mal auf einen amtierenden Titelverteidiger im DFB-Pokal und warf in der zweiten Runde den FC Bayern aus dem Wettbewerb (8:7 n. E.).

    Der Erstliga-Schreck

    Holstein Kiel schaltete in den vergangenen beiden DFB-Pokal-Runden jeweils einen Bundesligisten aus: den Hamburger SV im Achtelfinale im Elfmeterschießen (5:3 n.E.) sowie den VfL Wolfsburg in der zweiten Runde (1:0). Nie zuvor entschied Kiel in einer Saison zwei Pokalduelle mit Bundesligisten für sich.

    Der Trainer

    Seit mittlerweile vier Jahren leitet Marcel Rapp die Geschicke als Cheftrainer bei Holstein Kiel. Mit dem gebürtigen Pforzheimer gelang den „Störchen“ im Sommer 2024 der erstmalige Aufstieg in die Bundesliga und auch nach dem direkten Wiederabstieg in die 2. Bundesliga hielten sich der 46-Jährige und die KSV die Treue, sodass Marcel Rapp auf mittlerweile 156 Pflichtspiele an der Seitenlinie der Kieler zurückblicken kann. Am Mittwoch steht er erstmals als Trainer im DFB-Pokal-Viertelfinale.

    Die Unermüdlichen

    Auch wenn die Kieler sich als derzeitiger Elftplatzierter zumindest im Blick auf die Punkteausbeute im Mittelfeld der 2. Bundesliga bewegen, übertrumpfen sie in einer Statistik den Rest der Liga: Keine Mannschaft im Unterhaus lief an den bisherigen 20 Spieltagen mehr als das Team von Marcel Rapp. Die 2.454,4 abgespulten Kilometer bedeuten einen Durchschnitt von 122,72 Kilometern pro Spiel.

    Die Torjäger

    Drei Akteure teilen sich derzeit den Spitzenplatz in der teaminternen Torjägerliste der Kieler. Neben den Offensivspielern Phil Harres und dem derzeit verletzten Alexander Bernhardsson, der mit sechs Vorlagen derzeit viertbester Vorbereiter der 2. Bundesliga ist, taucht dort überraschend auch Innenverteidiger David Zec auf. Alle drei kommen wettbewerbsübergreifend auf jeweils vier Treffer, wobei Bernhardsson zwei der bislang vier Kieler Pokaltore erzielte. David Zec ist mit seinen allesamt in der 2. Bundesliga erzielten Treffern der torgefährlichste Defensivakteur seiner Spielklasse.

    Die Pressekonferenz in voller Länge:

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