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VfB Stuttgart

Die aktuellsten Neuigkeiten von www.vfb.de
  • Willkommen im „Stadion des Drachen"

    Im Achtelfinal-Rückspiel gastiert der VfB in einer der legendärsten Arenen Portugals. Auch die Stadt Porto hat für mitreisende Fans sehr viel zu bieten.

    Arbeiten, wo andere Urlaub machen. Dies trifft in gewisser Weise auf die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Hoeneß mit Blick auf das Achtelfinal-Rückspiel in der UEFA Europa League am Donnerstag zu. Denn Porto, die zweitgrößte Stadt Portugals nach der Hauptstadt Lissabon, hat einiges zu bieten. An der Douro-Mündung zum Atlantik gelegen, lädt die Großstadt mit 230.000 Einwohnern seine Gäste zum Flanieren und Genießen ein. Mitte März kann dabei im Norden Portugals in den Cafés bei gutem Wetter mit Blick aufs Meer schon durchaus Sommer-Feeling aufkommen. Zumindest tagsüber. Abends, zum Anpfiff der Partie um 21 Uhr, dürfte dann aber eine zumindest dünne Jacke kein Fehler sein, auch wenn die Stimmung im „Estádio do Dragão“ durchaus heißblütig sein kann.

    Mehr als 50.000 Fans finden in dem weiten Rund ihren Platz. Seinen Namen, auf Deutsch „Stadion des Drachen“, verdankt die Arena ihrer nicht alltäglichen Architektur. Denn aus der Vogelperspektive erinnert das transparente Dach an den Rückenpanzer eines Drachen. Erschaffen wurde die Arena anlässlich der Fußball-Europameisterschaft 2004 in Portugal. Nach knapp drei Jahren Bauzeit war das neue und vom portugiesischen Stararchitekten Manuel Salgado konzipierte Stadion des FC Porto fertiggestellt und wurde im November 2003 mit einem Freundschaftsspiel gegen den FC Barcelona feierlich eröffnet. Der Startschuss für das „Estádio do Dragão“ war indes auch einer für den FC Porto.

    Große Spiele auf europäischer Bühne

    Denn in der neuen sportlichen Heimat wurden fortan Titel am laufenden Band eingefahren. Lediglich in den Spielzeiten 2004/2005 und 2009/2010 „crashte“ Benfica Lissabon die blau-weiße Serien-Meister-Party. Denn von 2003 bis 2013 holte der FC Porto insgesamt neun Meisterschaften und gewann in dieser Zeit auch fünfmal den nationalen Pokalwettbewerb. Auf nationaler Ebene waren die Duelle mit Benfica und Sporting häufig Highlight-Spiele im „Dragão“.

    Doch auch international wurde dort schon so manche „Schlacht“ geschlagen. In die Annalen eingegangen ist in jedem Fall das Finale der UEFA Champions League 2020/2021, das Manchester City seinerzeit mit 0:1 gegen Chelsea verlor. Aufgrund der Nachwirkungen der Coronavirus-Pandemie waren damals lediglich knapp 15.000 Zuschauer beim rein englischen Endspiel mit von der Partie. Auch Porto wusste seinerzeit zu überzeugen und scheiterte erst im Viertelfinale denkbar knapp (0:2/1:0) am späteren Sieger aus London. Eine Runde vor dem Aus hatten die Blau-Weißen im Achtelfinale des Wettbewerbes noch Juventus Turin mit Portugal-Ikone Cristiano Ronaldo ausgeschaltet, auch weil im heimischen Stadion ein 2:1 gegen die Italiener gelang. Zu den großen Spielen, die im „Estadio do Dragão“ ausgetragen wurden, zählte zweifelsohne auch das Eröffnungsspiel der EURO 2004. Gastgeber Portugal unterlag damals etwas überraschend mit 1:2 gegen den späteren Gewinner aus Griechenland, der im Finale wenige Wochen später erneut die Oberhand behalten sollte und in Lissabon mit 1:0 gewann. Neben der Arena hat Porto noch jede Menge weitere Highlights zu bieten.

    Viele, viele Sightseeing-Tipps

    Herzstück der Stadt ist das „Ribeira“-Viertel mit engen, gepflasterten Gassen, historischen Gebäuden und bunten Häusern, das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Schwindelfrei sollten alle VfB-Fans sein, die mit dem Auto oder auch zu Fuß über die „Ponte Dom Luis I.“ wollen. Wer sich auf die 60 Meter über dem Wasserspiegel des Douro gelegene Brücke traut, wird mit einem großartigen Ausblick über die Stadt und einem atemberaubenden Panorama belohnt. Eine absolute Sehenswürdigkeit in Porto ist derweil auch der „São Bento“-Bahnhof, der aufgrund eines Meeres von rund 20.000 typisch portugiesischen Azulejos-Fließen einem Gemälde gleicht. Auch die Kathedrale „Sé do Porto“ sollte der mitreisende Fan unbedingt gesehen haben. Sie ist eines der ältesten Bauwerke der Stadt. Und vor dem abendlichen Gang ins Stadion empfiehlt sich ein Besuch in einem der zahlreichen Restaurants der Stadt, in denen vor allem Fisch- und Wein-Liebhaber auf ihre Kosten kommen werden. In „Vila Nova de Gaia“, gelegen im Süden Portos, reift unterdessen der weltbekannte Portwein, den man jedoch idealerweise nur in Maßen konsumieren sollte, um nicht Gefahr zu laufen, die Geschehnisse am Abend im Stadion zu verpassen oder nur in eingeschränkter Weise miterleben zu können.

  • Ein Statement des Willens

    Zwischen den Achtelfinal-Spielen gegen Porto schafft es der VfB, den Fokus komplett auf Leipzig zu richten. Ein beherzter Auftritt in Defensive und Offensive ist der Schlüssel zu drei Punkten.

    Ramon Hendriks lief Leipzigs Yan Diomande ab, Finn Jeltsch und Luca Jaquez suchten die Kopfballduelle – und Deniz Undav sowie Ermedin Demirovic störten den Gegner immer wieder beim Spielaufbau. Es sind ausgewählte Szenen, die zeigen: Defensive und Offensive verdienten sich den Bundesliga-Heimerfolg am Sonntagabend gegen RB Leipzig (1:0) gemeinsam. Nur drei Tage nach dem kräftezehrenden Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Europa League gegen den FC Porto (1:2) lieferten sich die Jungs aus Cannstatt insgesamt 112 Zweikämpfe mit den Gästen aus Sachsen – und entschieden 59 Prozent der Duelle für sich. Wille und Entschlossenheit ebneten den Weg zu diesem Mannschaftserfolg.

    Sebastian Hoeneß: „Mannschaft hat extrem gefightet“

    „Es ging hin und her in diesem Spiel“, sagt Sebastian Hoeneß und ordnet ein: „Wir waren aktiv, gewannen vor allem ‚zweite Bälle‘ und agierten in sämtlichen Situationen hellwach.“ Auf diese Weise konnte der VfB auch einen Fehler im Leipziger Spielaufbau nutzen und in der 56. Minute den entscheidenden Treffer erzielen. Die beiden an diesem Tor beteiligten Akteure konnten damit ihre eigene Statistik aufwerten. Für Vorlagengeber Chris Führich war es bereits der sechste Assist in der laufenden Bundesliga-Saison, zudem kam er am Sonntagabend zu seinem 150. Erstliga-Einsatz für den VfB. Torschütze Deniz Undav traf erstmals in fünf Liga-Spielen in Folge. Mit nunmehr 16 Treffern ist er zweitbester Torschütze dieser Bundesliga-Saison.

    „Wir hatten eine Mannschaft auf dem Rasen, die extrem gefightet hat“, lobt Sebastian Hoeneß: „Es ging um keinen Schönheitspreis, sondern darum, das Spiel mit aller Konsequenz auf die eigene Seite zu ziehen.“ Damit verdiente sich der VfB als Tabellenvierter am 26. Spieltag die Bundesliga-Punkte 48, 49 und 50 – und setzte sich um drei Zähler zu den bis dato punktglichen Leipzigern ab. Das würdigt auch Fabian Wohlgemuth.

    Fabian Wohlgemuth: „Ein sehr wichtiger Sieg“

    „Es ist stets ein gewisses Ausrufezeichen, wenn gegen direkte Konkurrenten gewonnen wird“, sagt der Vorstand Sport und ergänzt: „Die Mannschaft hat einen sehr wichtigen Sieg eingefahren. Es war von Anfang ein Spiel ohne Atempause, mit hoher Intensität. Wir haben uns die Deutungshoheit über die Partie erarbeitet.“ Zeit, den Heimsieg auszukosten, ist kaum vorhanden. Und das aus mehreren Gründen.

    Einerseits stellte die Begegnung allemal eine Zwischenetappe in der „Crunchtime“ der Liga dar, weitere herausfordernde Aufgaben warten auf die Jungs aus Cannstatt. Andererseits richtet sich der Fokus bereits auf das Achtelfinal-Rückspiel in der UEFA Europa League am Donnerstag beim FC Porto. Der VfB möchte das 1:2 aus dem Hinspiel aufholen. Mit dem Willen und der Entschlossenheit aus dem Leipzig-Auftritt ist das Team mit dem roten Brustring gut gerüstet.

    Die nächsten Termine:

    Vor der Länderspiel-Phase zum Ende des Monats März 2026 erwarten die Jungs aus Cannstatt noch zwei Pflichtspiele. Am Donnerstag, 19. März 2026, absolviert der VfB das Achtelfinal-Rückspiel in der UEFA Europa League – der Anpfiff ertönt um 21 Uhr beim FC Porto im „Estádio do Dragão“. Danach wird wieder in der Bundesliga gespielt: Am Sonntag, 22. März 2026, tritt der VfB beim FC Augsburg an – los geht’s ab 19.30 Uhr in der „WWK Arena“.

  • Lenelotte Müller verlängert beim VfB

    Lenelotte Müller trägt weiterhin Weiß-Rot. Die deutsche U19-Nationalspielerin hat ihren Vertrag beim Club aus Cannstatt bis 2028 verlängert.

    Die 17-Jährige gehört seit Juli 2024 fest zum Kader der ersten Frauenmannschaft, nachdem sie zuvor bereits für die U17 des Vereins spielte. In der laufenden Zweitliga-Saison kam sie bislang auf elf Einsätze. Für Deutschlands Juniorinnen ist sie seit der U15 aktiv und absolvierte bisher insgesamt 19 Länderspiele.

    Sascha Glass, General Manager Frauenfußball, sagt: „Wir freuen uns sehr, dass wir Lenelotte für weitere zwei Jahre an uns binden konnten. Sie hat sich in den vergangenen Monaten sehr gut entwickelt und wir sehen weiterhin großes Potenzial in ihr. Als Eigengewächs passt sie nicht nur sportlich, sondern auch charakterlich hervorragend in die Mannschaft. Deshalb sind wir sehr stolz darauf, eines unserer eigenen Talente weiterhin bei uns zu haben und gemeinsam den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung zu gehen.“

    Lenelotte Müller sagt: „Ich freue mich sehr, beim VfB zu sein und meinen Weg hier weitergehen zu dürfen – hoffentlich auch bald in der 1. Frauen-Bundesliga. Für mich geht damit ein Kindheitstraum in Erfüllung und es ist eine große Ehre, für diesen Verein spielen zu dürfen.“

  • Alles Gute, Giovanni Trapattoni!

    Der VfB gratuliert seinem ehemaligen Trainer Giovanni Trapattoni herzlich zu seinem 87. Geburtstag am heutigen Dienstag.

    Er hatte so ziemlich jeden Titel gewonnen und galt seinerzeit daher auch völlig zu Recht als einer der erfolgreichsten Trainer der Welt. Somit war es auch nur wenig verwunderlich, dass die Verpflichtung von Giovanni Trapattoni im Sommer 2005 auf dem Cannstatter Wasen und weit darüber hinaus für große mediale Aufmerksamkeit sorgte. Entgegen der Gewohnheit stand die Amtszeit der lombardischen Trainerlegende beim VfB Stuttgart allerdings unter einem weniger erfolgreichen Stern und endete bereits im Februar 2006.

    Der VfB sendet Giovanni Trapattoni anlässlich seines 87. Geburtstags die besten Glückwünsche und wünscht viel Glück und Gesundheit für das kommende Lebensjahr.

  • Durchwachsenes Wochenende im Nachwuchs

    Während die U21 einen verdienten Sieg gegen die TSG Hoffenheim II feierte, gaben die U19 und U17 durch späte Gegentore Punkte aus der Hand.

    U21: Verdienter Sieg im Duell der "Zweiten"

    Die U21 beendete ihre kleine Durststrecke von drei Niederlagen in Serie und besiegte am Sonntagnachmittag die TSG Hoffenheim II verdient mit 1:0. Kenny Freßle erzielte das späte, aber verdiente Siegtor. Kommenden Samstag geht es mit dem Auswärtsspiel beim 1. FC Schweinfurt weiter.

    U19: Späte Niederlage in Cottbus

    Die U19 musste sich am Samstag dem FC Energie Cottbus unglücklich mit 3:4 geschlagen geben. Die Partie begann schwungvoll und mit Chancen auf beiden Seiten. Enis Redzepi (17.) und Neno Zezelj (26.) hatten die ersten Einschussmöglichkeiten für den VfB, der in Minute 29 durch einen Fernschuss von Edwin Kracht in Rückstand geriet. Die Jungs aus Cannstatt arbeiteten in der Folge am Ausgleich, hatten durch Enis Redzepi eine gute Kopfballchance (41.), brachten den Ball aber nicht im Tor unter und kassierten kurz vor der Pause sogar das 0:2, als Maris Schößler per Elfmeter erhöhte.

    Nach dem Seitenwechsel bestimmte der VfB die Begegnung klar und war entschlossen, eine Aufholjagd zu starten. Nachdem ein Kopfball von Emirhan Agzikara an die Latte segelte (48.) und ein Freistoß von Tuncay Durna nur an den Pfosten ging (52.), besorgte Neno Zezelj per Abstauber nach einem Freistoß den verdienten Anschlusstreffer (69.). Sechs Minuten später legte Neno Zezelj nach einer einstudierten Freistoßvariante sogar das 2:2 nach (75.). Beim Gleichstand blieb es allerdings nur drei Minuten lang, da Energie in Minute 79 durch  Shawn Weißenberg sofort wieder in Führung ging. Erneut war der VfB gefordert, erneut gelang eine Antwort: In Überzahl – ein Cottbuser sah in der 90. Minute die gelb-rote Karte – traf Kapitän Matthaios Tsigkas in der ersten Minute der Nachspielzeit zum 3:3. Das letzte Wort hatten jedoch einmal mehr die Gastgeber, die in der fünften Minute der Nachspielzeit den entscheidenden Konter zum 4:3 durch Aaron Reschke fuhren.

    Somit musste sich die U19 des VfB nach einem wilden Schlagabtausch mit 3:4 geschlagen geben und bleibt in der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga bei sieben Punkten. Kommenden Samstag um 11 Uhr steht das Halbfinale des DFB-Pokals der Junioren beim VfL Bochum an.

    U17: Drei Führungen reichen nicht

    Drei Führungen reichten der U17 am Samstag nicht, um gegen den 1. FSV Mainz 05 als Sieger vom Platz zu gehen. Am Ende trennten sich beide Teams leistungsgerecht mit 3:3. Die Partie begann aus VfB-Sicht ideal: Arlind Thaqi besorgte bereits in der dritten Minute nach toller Vorarbeit von Konstantinos Karangelis die frühe Führung für die Brustring-Jungs. In der Folge passierte allerdings nicht mehr viel. Zwar hatte der VfB mehr Ballbesitz und mehr Vorstöße ins Angriffsdrittel, klare Chancen blieben allerdings bis auf einen Pfostenkracher von Konstantinos Karangelis (34) aus. So neutralisierten sich beide Teams größtenteils, ehe die Mainzer kurz vor der Pause mit ihrer ersten richtigen Chance direkt den Ausgleich erzielten: Luca Hampel verwandelte einen Foulelfmeter platziert in die linke Ecke. Mit dem 1:1 ging es in die Pause.

    Der zweite Durchgang startete ausgeglichen, ehe der VfB in Minute 57 ein zweites Mal zustach: Konstantinos Karangelis dribbelte sich bis zur Grundlinie und legte zurück in den Rücken der Abwehr, wo Moritz Schäfer angesprintet kam und zum 2:1 traf. Die Führung hielt allerdings nicht lange: Mit einem sehenswerten Fernschuss glich Simon Tedla in Minute 60 aus. Bis in die Schlussphase blieb die Partie umkämpft, wobei der VfB mehr Spielanteile hatte und sich spät für seinen Aufwand belohnte: Malik Mosrati spielte einen tollen Doppelpass mit Ali Aydin und traf per Direktabnahme zum 3:2 (82.). Drei Minuten später hatte der Mittelfeldspieler sogar die Entscheidung auf dem Fuß, als er dem FSV-Keeper den Ball abluchste, er verfehlte das Tor allerdings aus spitzem Winkel. Nun warfen die Gäste alles nach vorne, erspielten sich Chancen und kamen in der Nachspielzeit durch Luca Hampel doch noch zum Ausgleich.

    „Es ist ein gerechtes 3:3. Für meinen Geschmack haben wir etwas zu wenig gemacht. Wir sind zwar immer wieder in Führung gegangen, haben dann aber einen Schritt zu wenig gemacht. Wenn wir aktiv waren, hatten wir auch gute Phasen. Der Ausgleich in der Nachspielzeit ist natürlich bitter“, fasste U17-Trainer Daniel Jungwirth die Partie zusammen. Nichtsdestotrotz bleibt die U17 in der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga weiterhin ungeschlagener Tabellenführer der Gruppe B. Kommenden Samstag um 13 Uhr kommt es zum Stadtderby bei den Stuttgarter Kickers.

  • Faninfos zum Achtelfinal-Rückspiel beim FC Porto

    Am Donnerstag, 19. März 2026, tritt der VfB im Rückspiel des UEFA Europa-League-Achtelfinals beim FC Porto an. Die Fanbeauftragten haben die wichtigsten Infos zum Auswärtsspiel im Estádio do Dragão zusammengetragen.

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    Einreise, Handynutzung & Zeit in Portugal

    • Einreise:Für die Einreise nach Portugal benötigen EU-Bürger einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Die Ausweisdokumente sollten bitte stets mitgeführt werden.
    • Handynutzung:Roaming ist innerhalb der EU in der Regel kostenfrei.
    • Zeitverschiebung: Portugal liegt in der Westeuropäischen Zeit (WET), also eine Stunde hinter Deutschland (MEZ). Bei Treffpunkten sowie der Anstoßzeit sollte daher die Ortszeit berücksichtigt werden.

    Transfer vom Flughafen ins Stadtzentrum

    • Ankunft am Flughafen Porto (OPO):
      • Mit der Metrolinie E (violett) dauert die Fahrt ins Stadtzentrum in etwa 25 Minuten (Station Trindade) – einfache Fahrt ca. 2,00–2,50 €.
      • Alternativ stehen Taxis oder Ride-Sharing-Dienste bereit (Fahrzeit ca. 20–30 Minuten).
    • Vom Stadtzentrum (z. B. Avenida dos Aliados) kann mit der Metro/Bussen problemlos zu den jeweiligen Hotels oder zum Stadion Estádio do Dragão weitergereist werden.

    ÖPNV und Ticketverkauf in Porto

    • Der öffentliche Nahverkehr in Porto besteht aus Metro, Bussen und Vorortzügen und ist im gemeinsamen Ticketsystem Andante organisiert. Mit einem Ticket können daher mehrere Verkehrsmittel genutzt werden.
    • Tickets sind an Automaten in Metrostationen, in Andante-Shops sowie über die App Anda erhältlich. Der Preis richtet sich nach der Anzahl der durchfahrenen Zonen.
    • Es empfiehlt sich die Andante Tour-Tageskarte (24 Stunden), die im gesamten Netz gültig ist.

    Wichtiger Hinweis:
    Tickets müssen vor jeder Fahrt an den Entwertern validiert werden – sowohl in Metrostationen als auch beim Einstieg in den Bus.

    Aufenthalt im Stadtkern

    Für den Tagesaufenthalt wird die Gegend Ribeira, rund um den Avenida dos Aliados im Zentrum von Porto, empfohlen.

    Anreise von der Innenstadt zum Stadion

    • Vom Avenida dos Aliados sind es etwa 500 Meter Fußweg zur Metrostation Trinidade.
    • Von dort fahren die U-Bahnlinien B und F zur Station Estádio do Dragão.
    • Fahrzeit: ca. 8 Minuten (fünf Stationen).

    Bitte beachtet: Alle Fahrgäste benötigen einen gültigen Fahrschein. Es empfiehlt sich, bereits im Vorfeld auch ein Ticket für die Rückfahrt zu erwerben.

    Nach Verlassen der Metrostation befindet ihr euch direkt vor dem Eingang zum Gästebereich (PORTAS/GATES 19–24).

    Eintrittskarten/Tageskasse

    VfB-Fans, welche Karten außerhalb des Gastbereichs erworben haben, werden nichtin den Gastbereich eingelassen/umplatziert. Der VfB kann bei Vorfällen außerhalb des Gastbereichs nur eingeschränkt bis gar nicht handeln.

    Stadion

    Adresse:Estádio do Dragão
    Via Futebol Clube do Porto, 4350-415 Porto

    Stadionöffnung: 2,5 Stunden vor Anpfiff um 17.30 Uhr (Ortszeit Porto) / 18.30 Uhr (deutsche Zeit)

    Anstoß:20 Uhr (Ortszeit Porto), 21 Uhr (MEZ / deutsche Zeit)

    Der Gästeblock befindet sich im Südosten des Stadions in den Blöcken S47, S48, S49 und S50 (zusammenhängend).

    Informationen zum Stadionbesuch

    • Eine festgelegte Promillegrenze gibt es nicht. Offensichtlich angetrunkenen Personen kann der Zutritt zum Stadion verweigert werden.
    • Im Stadion herrscht Rauchverbot in geschlossenen Bereichen. Auf der Tribüne unter freiem Himmel darf geraucht werden.
    • Das Stadion ist ausschließlich mit klappbaren Sitzplatzschalen ausgestattet.
    • Einlasskontrollen (Ticketkontrolle und Bodycheck) werden von der Polizei und lokalen Stewards durchgeführt.
    • Nach der Einlasskontrolle befindet sich vor dem Treppenaufgang zum Gästeblock eine kostenlose Gepäckabgabestelle.

    Rucksäcke und Taschen

    • Am Zugang zum Gästebereich im Estádio do Dragão befindet sich auf der großen Umgriffsebene direkt neben dem Eingang ein „Luggage Depot“.
    • Dort können Rucksäcke und Taschen kostenlos abgegeben und bis nach dem Spiel sicher aufbewahrt werden.

    Blocksperre nach Spielende

    Nach dem Spiel wird es – wie bei internationalen Auswärtsspielen oft üblich – eine Blocksperregeben. Die Toiletten bleiben währenddessen für einzelne Personen zugänglich.

    Es sollten keine Tickets von nicht offiziellen Verkäufern erworben werden, da es in der Vergangenheit vermehrt zu gefälschten Tickets gekommen ist.

    Das Mitbringen von Speisen und Getränken ins Stadion ist nicht erlaubt.

    Den Anweisungen der Polizei und des Sicherheitspersonals ist Folge zu leisten. Bei Problemen oder Missverständnissen könnt ihr euch jederzeit an unseren Ordnungsdienst von SDS, das Fanprojekt oder die Fanbeauftragten wenden. Diese sind an den Leibchen mit dem Aufdruck „Visiting Fan Support“ erkennbar.

    Fanutensilien

    Zaunfahnen mussten vorab beim Heimverein FC Porto registriert werden. Die weiteren Fanmaterialien wurden in direkter Absprache zwischen den Vereinen und der Fanszene abgestimmt.

    Reiseführer für Menschen mit Behinderung

    Bei Fragen rund um barrierefreies Reisen oder einen barrierefreien Stadionzugang kann Ralph Klenk (Klenky) kontaktiert werden.

    Ansprechpartner in Porto

    In Porto stehen folgende Personen als Ansprechpartner zur Verfügung:

    • Fanbeauftragte: Antje, Christian, Klenky, Jeremy
    • Fanprojekt: Flo und Jannis

    Im Stadion sind die Fanbeauftragten, das Fanprojekt und die Ordner von SDS an den Leibchen mit der Aufschrift „Visiting Fan Support“ zu erkennen.

    FSE-Umfrage

    Bitte füllt nach dem Spiel die Umfrage von Football Supporters Europe (FSE) aus:
    https://www.surveymonkey.com/r/fse-afs-2526

    Eure Rückmeldungen werden anonym an die UEFA weitergegeben und können die Gegebenheiten für Gästefans verbessern.

    Sightseeing in Porto

    Für die Zeit vor oder nach dem Spiel lohnt sich ein kurzer Spaziergang entlang der Highlights der Stadt:

    • Ponte Luís I –ikonische Metallbrücke mit toller Aussicht auf den Fluss Douro.
    • Avenida dos Aliados –prächtige zentrale Straße mit Cafés und Geschäften.
    • Livraria Lello –eine der schönsten Buchhandlungen Europas.
    • Clérigos-Turm –Aussicht über die ganze Stadt von oben.

    Typische Speisen vor Ort

    • Francesinha –üppiges Sandwich mit Fleisch, Käse und Sauce, ein Klassiker in Porto.
    • Bacalhau –Kabeljau in verschiedenen Zubereitungen, z. B. gebacken oder mit Kartoffeln.
    • Pastel de Nata – kleines, süßes Blätterteigtörtchen mit Vanillecreme, perfekt zum Snack.
    • Portwein –probieren in den Kellern auf der gegenüberliegenden Flussseite in Vila Nova de Gaia.
  • Freßle belohnt die U21 spät

    Einbahnstraßenfußball über weite Strecken, zahlreiche Chancen und ein spätes Siegtor – die U21 besiegt die TSG Hoffenheim II dank eines Tores von Kenny Freßle verdient mit 1:0.

    Das Spiel:

    Im Duell der „Zweiten“ dominierte der VfB die erste Hälfte nahezu über die komplette Distanz und erarbeitete sich ein deutliches Chancenplus. Allerdings war die Chancenverwertung das große Manko. Samuele Di Benedetto (7.), Mansour Ouro-Tagba (15.), Justin Diehl (17.), ein Beinahe-Eigentor von Kelven Frees (20.), Noah Darvich (26.) – alles gute Chancen, keine ging rein. Die beste hatte Mansour Ouro-Tagba in Minute 35, als er nach Foul an Mirza Catovic zum Elfmeter antrat, allerdings an TSG-Keeper Petterson scheiterte. Erst gegen Ende der ersten Hälfte erspielte sich Hoffenheim erste gute Möglichkeiten, bei den Versuchen von Eduardo (41.) und Zeitler (45.) war aber stets VfB-Schlussmann Florian Hellstern zur Stelle. So ging es mit einem aus Gäste-Sicht schmeichelhaften 0:0 in die Pause.

    Nach dem Seitenwechsel vereitelte Max Herwerth mit einer starken Grätsche eine gute Chance der TSG (49.), danach ergab sich wieder das gewohnte Bild der ersten Hälfte. Die Jungs aus Cannstatt dominierten die Partie, kombinierten sich immer wieder ansehnlich in den Strafraum, brachten den Ball aber nicht am starken TSG-Keeper Petterson vorbei. In Minute 57 parierte der Torhüter gegen Ouro-Tagba, in Minute 84 blieb er gegen Chris Olivier Sieger. Gerade in der Schlussphase ähnelte die Partie einem Power Play im Handball. Als schon vieles auf ein torloses Remis hindeutete, stach Joker Kenny Freßle und traf zum umjubelten 1:0 (87.). Diesen Vorsprung brachte das Team von Trainer Nico Willig in Überzahl  -Yannis Hör sah in der 90. Minute wegen einer Unsportlichkeit die Rote Karte - über die fünfminütige Nachspielzeit und feierte einen hochverdienten Sieg.

    Das Tor:

    87. Minute: Zwei Joker stechen! Abed Nankishi setzt sich am linken Flügel stark gegen drei Gegenspieler durch und bringt den Ball kurz vor der Grundlinie ins Zentrum, wo Kenny Freßle angerauscht kommt und ins leere Tor einschiebt.

    Die Trainerstimme:

    "Die Freude nach so einem Verlauf ist riesig, weil natürlich auch der Treffer kurz vor Schluss besondere Emotionen herstellt. Wir haben es uns komplett verdient, man kann glaube ich nicht verdienter gewinnen als heute. Wir haben uns mit Ball und gegen den Ball über das gesamte Spiel super verhalten. Auch die Nackenschläge, wie den verschossen Elfmeter, haben wir gut weggesteckt und mit guten Einwechslungen das Spiel auf unsere Seite gezogen", fasste U21-Trainer Nico Willig zusammen.

    Das nächste Spiel:

    Kommenden Samstag um 14 Uhr gastiert die U21 beim Aufsteiger 1. FC Schweinfurt 05.

    Die Aufstellung:

    Hellstern – Olivier, Köhler, Herwerth, Meyer – Catovic, Di Benedetto (56. Spalt) – Darvich (90. Nothnagel), Sessa (90. Penna), Diehl (72. Nankishi) – Ouro-Tagba (72. Freßle).

  • Glücklicher Arbeitssieg

    Nach 0:1-Rückstand drehen die VfB Frauen die Partie in Ingolstadt und bringen die knappe Führung über die Zeit. Den Siegtreffer erzielt Nicole Billa vom Elfmeterpunkt.

    Spielbericht:

    Am 19. Spieltag gastierten die VfB Frauen nach zwei pflichtspielfreien Wochenenden bei den Schanzerinnen. VfB-Cheftrainer Heiko Gerber nahm im Vergleich zum letzten Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt II (4:3-Sieg) fünf Änderungen in der Startelf vor. Für Kiara Beck (Rotsperre), Rosa Rückert (Innenbanddehnung Knie), Laureta Temaj, Reena Wichmann und Fabienne Dongus (alle Ersatzbank) starteten Eve Boettcher, Dafina Redzepi, Julia Glaser, Muriel Dürr und Tamar Dongus.

    Frühe Führung für die Schanzerinnen

    Ingolstadt erwischte den besseren Start in die Partie und ging bereits in der Anfangsphase in Führung (5., siehe: „die Tore“). Doch die Mädels aus Cannstatt machten Druck. Nach der Anfangsviertelstunde setzte Julia Glaser die Kugel zunächst an den Pfosten, ehe ihr wenige Minuten später der Ausgleichstreffer gelang (24.). Damit wollte man sich vor der Pause jedoch nicht zufrieden geben und drängte auf die Führung. Im Gegenzug hatten die Gastgeberinnen jedoch immer wieder gute Möglichkeiten (u.a. Lara Felix, 41.). Den durchaus verdienten 2:1-Führungtreffer erzielte Maxi Rall dann wenige Augenblicke vor dem Halbzeitpfiff (45.).

    Vom Punkt gepunktet

    Die Fehlerquote auf Seiten des VfB galt es, in der zweiten Halbzeit abzustellen und nachzulegen. Es waren jedoch die Schanzerinnen, die aktiver aus der Kabine kamen und auf den Ausgleich spielten (u.a. Annika Kömm, 48.) – Tamar Dongus klärte jedoch im letzten Augenblick stark. Ingolstadt blieb dran und setzte den darauffolgenden Eckstoß gleich zweimal ans Aluminium. Glück für die VfB Frauen in dieser Spielphase, das in der 54. Minute dann jedoch erschöpft war. Nach dem Ausgleich der Gastgeberinnen wurde die Partie etwas ereignisärmer, bevor Dafina Redzepi den Führungstreffer erneut auf dem Fuß hatte. FCI-Keeperin Franziska Maier parierte abermals stark (71.). Mit einem Punkt wollten sich die VfB Frauen jedoch nicht zufrieden geben. Das „goldene Siegtor“ erzielte Nicole Billa schließlich vom Elfmeterpunkt. Diese 3:2-Führungen brachten die VfB Frauen über die Zeit. Unter dem Streich stehen drei wichtige Punkte aus der Kategorie „Arbeitssieg“.

    Trainerstimme

    Cheftrainer Heiko Gerber: „Kompliment an Ingolstadt, sie waren heute zeitweise besser als wir. Wir mussten fighten, sie haben es uns extrem schwergemacht und waren aggressiv gegen den Ball. Durch das frühe Gegentor wurde es nochmal schwieriger für uns. Von daher nehmen wir den Sieg gerne mit, wohlwissend, dass er heute eher glücklich war.“

    Die Tore:

    5. Minute:Ingolstadt stört die VfB Frauen früh im Aufbauspiel und drängt sie zu Fehlern. Das gelingt, Lara Felix luchst Yuka Hirano die Kugel ab und trifft im Nachschuss zur 1:0-Führung.

    24. Minute: FCI-Keeperin Franziska Maier hält die VfB-Ecke stark, Julia Glaser probiert es aus der Distanz, ehe Leonie Haberäcker den Ball ins eigene Tor abfälscht. Egal wie: Ausgleich!

    45. Minute: Dafina Redzepi tritt die Ecke in die Gefahrenzone, Maxi Rall reagiert blitzschnell und bugsiert die Kugel über die Linie. Der VfB führt!

    54. Minute: Lara Felix bedient Nina Penzkofer über die rechte Seite. Penzkofer lauert im Sechzehnmeterraum und schiebt zum Ausgleich ein. 2:2!

    74. Minute: Maxi Rall wird im Strafraum zu Fall gebracht. Nicole Billa versenkt den nachfolgenden Elfmeter sicher.

    So spielte der VfB:25 Boettcher – 3 Müller (2 Hofmann, 66.), 7 Redzepi (5 Temaj, 79.), 8 Rall, 9 Glaser (28 Wichmann, 66.), 16 Hechler, 17 Dürr, 19 Hirano, 26 Billa, 32 T. Dongus, 77 Schetter (30 J. Castor, 88.)

    Zunächst auf der Bank: 22 Hein – 2 Hofmann, 4 Schäfer, 5 Temaj, 28 Wichmann, 29 Meßmer, 30 J. Castor, 33 F. Dongus, 79 Osawa

    Das nächste Spiel:

    Am Samstag empfangen die VfB Frauen den 1. FSV Mainz 05 erstmals in der MHP Arena. Über 25.000 Tickets sind bereits vergriffen, ein familienfreundliches Rahmenprogramm rundet das historische Heimspiel der Mädels aus Cannstatt optimal ab. Jetzt noch Tickets ab zwischen 5 und 20 Euro sichern.

  • Ein Trikot schreibt Geschichte

    Als krönenden Abschluss von „100 Jahre Brustring“ präsentiert der VfB Stuttgart zusammen mit Hauptsponsor LBBW ab 26. März 2026 die Ausstellung „Ein Trikot schreibt Geschichte“ im Schauspiel Stuttgart. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

    Die Bundesliga-Spielzeit 2025/2026 steht beim VfB Stuttgart ganz im Zeichen von „100 Jahre Brustring“. Das unverwechselbare, ikonische rote Band auf den Trikots der VfB-Mannschaften wurde seit Sommer 2025 auf vielfältige Art und Weise gefeiert und gewürdigt. Das große Finale von „100 Jahre Brustring“ gestaltet der VfB Stuttgart nun gemeinsam mit seinem Hauptsponsor LBBW.

    Der VfB und die LBBW präsentieren mit freundlicher Unterstützung des Schauspiels Stuttgart die Ausstellung „Ein Trikot schreibt Geschichte“, die facettenreich die Entwicklung des VfB-Trikots mit Exponaten, Raritäten und vielen weiß-roten Highlight-Momenten nacherzählen wird.

    Ausstellung von 26. März bis 10. Mai 2026 im Schauspiel Stuttgart

    Die Ausstellung wird vom 26. März bis zum 10. Mai 2026 im Schauspiel Stuttgart (Oberer Schlossgarten 6, Stuttgart) gezeigt.

    Die Ausstellung ist generell von Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, sowie samstags von 10 bis 14 Uhr. Am 20. sowie 24. April 2026 kann die Ausstellung aufgrund von Parallelveranstaltungen erst ab 12 Uhr besucht werden.

    Der Eintritt ist frei, eine Spende an die VfB-Stiftung „Brustring der Herzen“ ist vor Ort möglich.

    Während des Ausstellungszeitraums wird es auch mehrere Sonderveranstaltungen geben, die noch separat angekündigt werden.

  • VfB TV sendet live aus Porto

    Pressekonferenz, Abschlusstraining und Matchday-Show: Rund um das Rückspiel im UEFA Europa League-Achtelfinale beim FC Porto bietet der VfB mehrere Livestreams an.

    Exakt 1.633 Kilometer beträgt die Luftlinie zwischen der MHP Arena und dem „Estádio do Dragão“ des FC Porto. Der VfB lässt alle weiß-roten Fans an der Reise in Portugals zweitgrößte Stadt teilhaben. Vor dem Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Europa League am Donnerstag, 19. März 2026, 21 Uhr, produziert der Club aus Cannstatt insgesamt drei Streams – live und kostenfrei bei VfB TV sowie auf dem YouTube-Kanal von VfB TV.

    Optimale Einstimmung auf die Begegnung

    Den Auftakt der Livestreams bildet am Mittwoch, 18 Uhr, die Übertragung der Pressekonferenz aus Porto, an der neben Chefcoach Sebastian Hoeneß auch ein Profi teilnehmen wird. Weiter geht’s am Mittwoch, von 18.55 bis 19.15 Uhr, mit einem Einblick ins Abschlusstraining. Dabei wird über aktuelle Themen und letzte News rund um die Jungs aus Cannstatt gesprochen. Am Spieltag, ab 19.55 Uhr, überträgt der VfB seine Matchday-Show live aus dem„Estádio do Dragão“. Darin gibt’s – gut eine Stunde vor Anpfiff – die optimale Einstimmung auf das Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften.

    Die Livestreams sind kostenfrei via VfB TV und via YouTube-Kanal von VfB TV abrufbar.

    Wann?

    Was?

    Wo?

    Mittwoch, 18.03., 18 Uhr

    Pressekonferenz

    VfB TV & YouTube

    Mittwoch, 18.03., 18.55 Uhr

    Abschlusstraining

    VfB TV & YouTube

    Donnerstag, 19.03., 19.55 Uhr

    Matchday-Show

    VfB TV & YouTube

  • Matchfacts: Big Points für den Saison-Endspurt

    Am Sonntag beschließen der VfB und Tabellennachbar RB Leipzig den 26. Bundesliga-Spieltag. Der Gewinner kann sich eine gute Ausgangslage für die Schlussphase der Saison schaffen.

    Die Top 3 zu VfB gegen RB Leipzig:

    • Der VfB gewann die vergangenen drei Heimspiele gegen RB Leipzig.
    • Beide Clubs trennen in der Bundesliga-Tabelle aktuell nur zwei Tore.
    • Chris Führich absolviert sein 150. Bundesliga-Spiel im VfB-Trikot.

    Blick zurück: Bilanz ausgebessert

    Dem VfB gelang es in den vergangenen Jahren, die bis dato schwache Bilanz gegen RB Leipzig auszubessern, vor allem in Heimspielen. Die vergangenen drei Duelle in Stuttgart seit Anfang 2024 entschied der VfB allesamt für sich: 5:2 und 2:1 in der Liga sowie 3:1 im DFB-Pokal-Halbfinale im April 2025. Hinzu kam der 3:2-Auswärtssieg am 34. Spieltag der Vorsaison. Das Hinspiel der aktuellen Bundesliga-Spielzeit in Leipzig endete hingegen mit 3:1 und damit zugunsten der Sachsen.

    Aus allen Rohren: Duell zweier starker Offensiven

    Mit dem VfB Stuttgart (50 Tore) und RB Leipzig (48 Tore) treffen die viert- und fünftbeste Offensive dieser Bundesliga-Saison aufeinander. Leipzig (403) gab zudem die ligaweit zweitmeisten Schüsse ab, Stuttgart die drittmeisten (377; FC Bayern 472).

    Siege nach Rückstand: Comeback-Qualitäten auf beiden Seiten

    Zuletzt drehte RB Leipzig zweimal in Folge einen Rückstand noch in einen Sieg. Selbst verspielten die Sachsen aber auch schon 18 Punkte nach Führungen in dieser Bundesliga-Saison, nur der VfL Wolfsburg (26) gab noch mehr Punkte aus der Hand. Ligaweit holten nur der FC Bayern (18) und SC Freiburg (16) mehr Punkte nach Rückständen als der VfB (15).

    Weiß-roter Jubilar: 150. Bundesliga-Einsatz für Chris Führich

    Für Chris Führich wird das anstehende Bundesliga-Heimspiel gegen RB Leipzig ein besonderes. Der 28-Jährige steht zum 150. Mal in einem Bundesliga-Spiel für den VfB auf dem Rasen. Vor seinem Wechsel nach Stuttgart im Sommer 2021 hatte der Flügelstürmer bereits zwei Bundesliga-Einsätze für den 1. FC Köln gesammelt. In Stuttgart gelangen ihm im Oberhaus bislang 22 Treffer und 20 Vorlagen.

    Wiedersehen: Vier VfBler mit RB-Vergangenheit

    VfB-Ersatzkeeper Fabian Bredlow trug von 2012 bis 2015 das RB-Trikot. Zum Einsatz kam der 28-Jährige zweimal für RB Leipzig II in der Sachsenliga. Nach einer einjährigen Leihe bei RB Salzburg schloss sich Fabian Bredlow im Sommer 2015 dem Halleschen FC an. Cheftrainer Sebastian Hoeneß arbeitete von 2014 bis 2017 als Jugendtrainer bei RB Leipzig. Ermedin Demirovic und Jeff Chabot trugen als Jugendspieler im selben Zeitraum ebenfalls das Trikot der Leipziger.

    Trainer-Stimmen: 100 Prozent auf beiden Seiten

    Sebastian Hoeneß, Cheftrainer beim VfB, sagt: „Am Sonntag gilt es, alles zu mobilisieren und zu 100 Prozent bereit zu sein. Gegen den direkten Tabellennachbarn brauchen wir wieder die volle Power, auf dem Platz und auf den Rängen.“

    Ole Werner, Cheftrainer bei RB Leipzig, sagt: „Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe, beide Teams sind in sämtlichen Kennzahlen nah beisammen und für beide Teams geht es um viel. Unsere Leistung in den vergangenen Spielen stimmt mich zuversichtlich. Der VfB Stuttgart ist ein starker Gegner, es ist nie einfach, gegen sie zu spielen.“

    Schiedsrichter: Deniz Aytekin pfeift

    Als Schiedsrichter wird Deniz Aytekin fungieren, er gehört zu den erfahrensten Referees der Bundesliga. Als seine Assistenten werden Christian Leicher und Tobias Schultes an der Linie im Einsatz sein. Der „Vierte Offizielle“ wird Florian Badstübner sein. Als Video-Assistent für die Partie ist Patrick Hanslbauer aktiv.

    Wetter: Kalte Temperaturen erwartet

    Für Sonntagabend werden in Stuttgart Temperaturen unterhalb der Zehn-Grad-Marke erwartet. Zum Spielende können die Werte sogar auf bis zu -1° C fallen.

    Zuschauer: Vereinzelte Tickets im freien Verkauf

    Im VfB-Ticketshop können vereinzelte Restkarten im freien Verkauf erworben werden. Alle Anreiseinfos und sonstige Hinweise zum Stadionbesuch gibt es in den Besucherinfos.

    Links

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    Übertragung

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    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • Auf Augenhöhe

    Nur zwei Tore trennen den VfB und RB Leipzig voneinander – am Sonntagabend kommt’s in der MHP Arena zum „Showdown“. Die Sachsen wollen zurück nach Europa. Der Gegner im Check:

    Die Ausgangslage

    Am 26. Spieltag steht den Leipzigern ebenso wie dem VfB ein für den Rest der Saison richtungsweisendes Spiel ins Haus. Vor dem direkten Duell am Sonntag liegen beide Teams bei 47 Punkten, einzig das um zwei Treffer bessere Torverhältnis der Jungs aus Cannstatt trennt die beiden Clubs in der Tabelle. Das fünftplatzierte RB Leipzig reist mit zwei Siegen im Rücken zum viertplatzierten VfB und verlor seit dem Jahreswechsel nur drei Spiele – zweimal gegen den FC Bayern (Bundesliga und DFB-Pokal) sowie gegen Mainz 05.

    Der Trainer

    Für Ole Werner verläuft die erste Saison bei RB Leipzig durchaus positiv, auch wenn die Sachsen bis kurz vor Weihnachten noch den zweiten Tabellenplatz belegt hatten und seither einige Plätze einbüßen mussten. Dennoch weist der 37-jährige Leipziger Chefcoach mit 1,93 Punkten den bislang besten Punkteschnitt seiner Profitrainerlaufbahn auf und darf auf seine erste Europapokal-Teilnahme in der kommenden Saison hoffen.

    Der Rückhalt

    Nachdem er bereits im DFB-Pokal-Halbfinale der vergangenen Spielzeit als RB-Keeper auf den VfB getroffen war, wird Leipzigs Schlussmann Maarten Vondevoordt auch am Sonntagabend zwischen den Pfosten stehen. Der 24-Jährige ersetzt den derzeit mit einer Innenbandverletzung ausfallenden etatmäßigen Stammtorhüter Peter Gulasci und kommt nun – neben seinen regelmäßigen Einsätzen im DFB-Pokal – auch in der Bundesliga zum Zug. In seinen ersten vier Saisoneinsätzen musste er sechsmal hinter sich greifen.

    Der Zweikämpfer und Torjäger

    Er ist eine der Entdeckungen der Saison und stellte den VfB im Hinspiel vor Probleme: Der erst 19-jährige Yan Diomande bereitet den Leipzigern aktuell viel Freude. Bereits zehn Treffer sowie sechs Vorlagen stehen für den Linksaußen zu Buche, der im vergangenen Sommer vom spanischen Zweitligisten CD Leganés nach Sachsen wechselte. In Sachen Zweikampfführung belegt Yan Diomande sogar den ligaweiten Spitzenplatz. Kein anderer Spieler gewann so viele Zweikämpfe wie der Ivorer (313). RB Leipzig führt die Zweikampf-Statistik aber auch im Teamvergleich an und kann bereits 2.681 gewonnene Duelle aufweisen.

    Der Neuzugang

    Im Winter verstärkte sich RB Leipzig per Leihe mit dem deutschen U21-Nationalspieler Brajan Gruda, der sich vor anderthalb Jahren im Sommer 2024 dem Premier League-Club Brighton & Hove Albion angeschlossen hatte. Für die Leipziger bestritt der Mittelfeldspieler alle fünf Partien seit dem 21. Spieltag von Beginn an und steuerte beim 2:2-Remis gegen den VfL Wolfsburg ein Tor und eine Vorlage bei.

    Trikots ab 40 Euro erhältlich

    Aktuell läuft im Fanshop des VfB der Frühlings-Sale. Unter anderem sind Trikots ab 40 Euro erhältlich.

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    stadion aktuell | Bundesliga 2025/2026 | 26. Spieltag

    Wer in den 56 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Sonntag, 15. März 2026, 19.30 Uhr, gegen RB Leipzig einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind unter anderem:

    • Profis: Interview mit Alexander Nübel
    • Zu Gast: RB Leipzig
    • Innovation Matchday: Innovation beim VfB
    • VfB-Frauen: Interview mit Leonie Schetter
    • Nachwuchs: Ergebnisse und News
    • Fans: Stadiongesänge treffen Streicher
    • Historie: 100 Jahre Brustring

    Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der STADION AKTUELL

  • Showdown unter Tabellennachbarn

    Den VfB und RB Leipzig trennen in der Tabelle lediglich zwei Tore voneinander. Am Sonntag treffen beide Teams aufeinander. Cheftrainer Sebastian Hoeneß hat klare Erwartungen.

    Torreich, intensiv, oft spannungsgeladen. Wenn der VfB und RB Leipzig in der Vergangenheit aufeinandertrafen, handelte es sich häufig um mitreißende Fußballspiele. Viel deutet darauf hin, dass dies auch für den diesmaligen Vergleich gilt. Am Sonntag, 15. März 2026, empfangen die Jungs aus Cannstatt den Gast aus Sachsen – ab 19.30 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, treffen jene beiden Teams aufeinander, die nach 25 Bundesliga-Spieltagen jeweils 47 Punkte gesammelt haben. Dass der VfB auf Rang vier der Tabelle liegt und Leipzig den fünften Platz belegt, hängt lediglich mit dem Torverhältnis zusammen – der Club aus Cannstatt hat die um zwei Treffer bessere Differenz.

    Sebastian Hoeneß hat daher eine klare Erwartung an sein Team. „Am Sonntag gilt es, alles zu mobilisieren und zu 100 Prozent bereit zu sein“, sagt der Cheftrainer und ergänzt: „Gegen den direkten Tabellennachbarn brauchen wir wieder die volle Power, auf dem Platz und auf den Rängen.“ In den zwölf Heimspielen dieser Bundesliga-Saison hat der VfB nur einmal verloren, im Dezember 2025 gegen den FC Bayern. In der MHP Arena haben die Jungs aus Cannstatt nachweislich schon einige Widerstände bezwungen. Das wird auch gegen RB Leipzig gefragt sein.

    Sebastian Hoeneß: „Leipzig agiert mit hoher Intensität“

    Denn beide Mannschaften mögen es, nach vorne zu spielen, wie die Zahlen belegen. Der VfB erzielt ligaweit die viertmeisten Tore (50 Treffer), RB Leipzig hat den fünftbesten Wert (48 Treffer). Die Sachsen gaben zudem die ligaweit zweitmeisten Schüsse ab (403 Abschlüsse), der VfB die drittmeisten (377 Versuche). Nur der FC Bayern übertrumpft mit 472 Versuchen beide Clubs.

    Generell sieht Sebastian Hoeneß bei dem Gast ein hohes Niveau: „Mit RB Leipzig treffen wir auf eine Mannschaft, die mit hoher Intensität und einer klaren Spielidee agiert, und in der darüber hinaus sehr viel individuelle Qualität steckt“, sagt der 43-Jährige. Klingt ganz danach, als würde es einmal mehr zu einem Showdown in der MHP Arena kommen.

    stadion aktuell | Bundesliga 2025/2026 | 26. Spieltag

    Wer in den 56 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Sonntag, 15. März 2026, 19.30 Uhr, gegen RB Leipzig einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind unter anderem:

    • Profis: Interview mit Alexander Nübel
    • Zu Gast: RB Leipzig
    • Innovation Matchday: Innovation beim VfB
    • VfB-Frauen: Interview mit Leonie Schetter
    • Nachwuchs: Ergebnisse und News
    • Fans: Stadiongesänge treffen Streicher
    • Historie: 100 Jahre Brustring

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  • „Wir haben einen ehrgeizigen Spirit“

    Neunmal spielte Alexander Nübel in dieser Bundesliga-Saison bereits zu Null. Im neuen STADION AKTUELL-Interview spricht er über die Defensivarbeit des gesamten Teams – und Inspiration aus dem Eishockey.

    In erster Linie ist Alexander Nübel als Torhüter bekannt. Zugleich ist der 29-Jährige ein großer Sportfan. Ob Olympische Spiele, Tour de France oder Tennis – er verfolgt sämtlichen Spitzensport mit großem Interesse. Und manchmal kann er sich von den Athleten sogar Details abschauen, die wiederum für seine tägliche Arbeit zwischen den Pfosten relevant sind, wie er in der STADION AKTUELL erklärt. Zudem spricht er im neuen Interview des Stadionmagazins über die aktuelle Form der Jungs aus Cannstatt und die bevorstehende Begegnung mit RB Leipzig – am Sonntag, 15. März 2026, 19.30 Uhr, live bei DAZN sowieim VfB Radio und im VfB Liveticker, empfängt der VfB in der heimischen MHP Arena den Tabellennachbarn.

    Hallo Alex, in der vergangenen Woche haben sich deine Teamkollegen und du in der Vesperkirche sozial engagiert. Welche Eindrücke hast du aus dem Tag mitgenommen?

    Alex: „Es war etwas Besonderes, den Menschen eine Freude machen zu können. Ich war zum ersten Mal dabei: Wir konnten einen Beitrag leisten, dass die Menschen vor Ort in ihrer schwierigen Situation mal für eine gewisse Zeit ein wenig Abwechslung erfahren. Grundsätzlich finde ich es sehr gut, dass sich der VfB mit verschiedenen Initiativen in der Region sozial engagiert.“

    Inwiefern gehören für dich als Fußballprofi solche sozialen Aktivitäten hinzu?

    Alex: „Ich empfinde das als wichtig und habe darüber hinaus auch verschiedene Themen, die ich privat unterstütze. Am bekanntesten ist das ‚Charity-Curling‘, an dem ich jeden Winter teilnehme und mithelfe, Spenden zu sammeln.“

    Neben dieser sozialen Unterstützung fällt auf, dass ihr als Team fest zusammenhaltet. Inwiefern stellt der Teamgeist, wie ihr ihn lebt und verkörpert, einen Grund für die aktuelle Verfassung dar?

    Alex: „Unser Teamgeist ist sehr gut und stark. Wir haben einen ehrgeizigen Spirit in der Mannschaft – und derzeit den richtigen Mix aus Harmonie und Reibung sowie aus Spaß und Konzentration. Denn schließlich wollen wir miteinander erfolgreich sein und Spiele gewinnen.“

    Was sind weitere Gründe, weshalb der VfB derzeit in Bundesliga, DFB-Pokal und UEFA Europa League so gut vertreten ist?

    Alex: „Erst einmal sind zurzeit viele Spieler fit und gesund, der Konkurrenzkampf ist groß, die Trainingsqualität entsprechend hoch. Das hilft jedem einzelnen Spieler, maximal gefordert zu sein, sich weiterzuentwickeln sowie auf einem hohen Level performen zu können. Zudem haben wir als Team bereits die eine oder andere Hürde übersprungen und mitunter enge Spiele auf unsere Seite gezogen, dadurch wächst die Überzeugung. In unserem Kader hat jeder Spieler die Chance auf Einsätze und ist wichtig – das stärkt die Dynamik in der Gruppe zusätzlich.“

    Inwiefern spielt es für dich als Torwart eine Rolle, wer vor dir in der Defensive verteidigt?

    Alex: „Ich habe mit allen Jungs ein super Gefühl. Ich weiß, wie sie sich in gewissen Situationen verhalten und agieren, das gibt gegenseitig Sicherheit. Wir sind in verschiedenen Konstellationen eingespielt – hinzu kommt, dass das gesamte Team bei der Defensivarbeit aktiv ist.“

    Durch deine verschiedenen Stationen hast du bereits 40 Einsätze im Europacup gesammelt. Was macht die „internationale Reise“ mit dem VfB für dich so besonders?

    Alex: „Es gehört zu den größten Erfahrungen im Fußball, auf europäischer Bühne spielen zu können. Die Abende in der Champions League und in der Europa League sind etwas ganz Besonderes – für uns als Spieler, aber genauso für die Fans und den gesamten Club. Es ist spürbar, dass jede Europacup-Begegnung beim VfB ein Knistern auslöst. Die Vorfreude ist stets riesig. Mit unserer Leistung wollen wir dazu beitragen, dass noch ein paar Europacup-Abende in dieser Saison hinzukommen.“

    Gibt es Stadien, in denen du gerne noch für deine persönliche „Bucket list“ mal ein Spiel absolvieren würdest?

    Alex: „Ein Ziel auf dieser Liste habe ich erst kürzlich abhaken können: den Celtic Park in Glasgow. Das Auswärtsspiel war ein fantastisches Erlebnis, was nicht nur am Ergebnis lag (4:1 für den VfB, Anm. d. Red.). Als Torhüter sind wir oftmals die Ersten beim Aufwärmen auf dem Rasen – zu dem Zeitpunkt war der Auswärtsblock bereits gefüllt, die Fans haben gesungen, es war laut, das hat richtig Freude gemacht. Atmosphäre und Kulisse in dem Stadion waren beeindruckend. Privat würde ich gerne mal ein Spiel in Brasilien oder Argentinien erleben, diesen Traum werde ich mir vielleicht mal in Verbindung mit einer Reise erfüllen können.“

    Du hast in der laufenden Bundesliga-Saison bereits neunmal zu Null gespielt. Was bedeutet dir solch ein Wert?

    Alex: „Es ist eine Statistik mit gewisser Aussagekraft – sie drückt aber nicht nur etwas über die Torhüter aus, sondern über das Defensivverhalten der gesamten Mannschaft. Umso mehr freut es mich, dass wir als Team bislang so oft ohne Gegentor geblieben und in dieser Statistik weit vorne dabei sind. Es ist kein Geheimnis: Wenn defensiv die Null steht, steigt die Wahrscheinlichkeit, das Spiel zu gewinnen. Und erfolgreiche Spiele wünschen wir uns alle.“

    Nach starken Paraden rufen die Fans oftmals „Nübel, Nübel, Nübel“. Nimmst du solche Reaktionen während eines Spiels wahr?

    Alex: „Ja, das kriege ich meistens mit – die Rufe sind schließlich ziemlich laut (lacht). Am Anfang war das etwas ungewohnt und neu für mich, weil ich das in der Form nicht kannte. Es ist eine Form von Wertschätzung, die mich freut und die ich schön finde. Ich bin dankbar für die Unterstützung, die mir die Fans entgegenbringen.“

    Intensiv verfolgst du die Spiele des SC Paderborn, der dein Jugendverein ist. Dort steht mit Dennis Seimen ein vom VfB ausgeliehener Keeper zwischen den Pfosten. Wie beurteilst du als Torwartkollege seine Entwicklung?

    Alex: „Dennis macht es richtig gut, er spielt mit Paderborn eine starke Saison. Das Team ist im Aufstiegsrennen der 2. Liga dabei – daran hat Dennis seinen Anteil. Zuletzt habe ich im TV live das Spiel von Paderborn in Bochum gesehen, bei dem 0:0 hat er es überragend gemacht und viele herausragende Aktionen gezeigt. Es ist für einen Torwart viel Wert, sich in solch einem jungen Alter auf diesem Niveau beweisen zu können und Erfahrung zu sammeln.“

    Es ist bekannt, dass du generell viel Sport schaust – auch außerhalb des Fußballs. Was verfolgst du am meisten?

    Alex: „Zuletzt war es tatsächlich ganz viel Olympia. Ich habe oft bei den Winterspielen hereingeschaut – im Prinzip geht’s früh um 10 Uhr los und abends um 20 Uhr folgen die letzten Entscheidungen, somit gibt’s genügend Optionen. Meine Freundin war fast schon ein wenig verzweifelt, weil ich versucht habe, möglichst viele Medaillenentscheidungen mit deutscher Beteiligung zu sehen. Beim VfB haben wir einige Personen, die ebenfalls andere Sportarten sehr interessiert verfolgen. Tour de France, Tennis, Wintersport – da ist für reichlich Gesprächsstoff gesorgt.“

    Inwiefern lassen sich aus anderen Sportarten gar Elemente abschauen, die für dein Torwartspiel relevant sind?

    Alex: „Wenn wir bei Olympia bleiben, ist Eishockey das Offensichtlichste. Der ‚Goalie‘ macht viele kleine Bewegungen, hat viele Eins-gegen-Eins-Situationen, muss Winkel verkürzen, mit Hand und Fuß reagieren. Da gibt’s gewisse Parallelen zum Fußball, daher haben wir uns dies im Rahmen des Torwarttrainings und der Videoanalyse sogar angeschaut.“

    Euer nächstes Spiel ist gegen RB Leipzig – es wird ein Duell unter Tabellennachbarn sein. Was erwartest du für eine Begegnung?

    Alex: „Die Leipziger haben eine starke Mannschaft, generell sind die Aufeinandertreffen mit ihnen sehr intensiv. Ich erwarte ein Spiel, in dem es erneut hin- und hergehen wird. Leipzig schielt auf die Champions-League-Plätze, wir wollen unsere Position verteidigen. Mit den Fans an unserer Seite möchten wir dafür sorgen, das Spiel erfolgreich zu gestalten.“

    Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der „stadion aktuell“

    stadion aktuell | Bundesliga 2025/2026 | 26. Spieltag

    Wer in den 56 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Sonntag, 15. März 2026, 19.30 Uhr, gegen RB Leipzig einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Weitere Themen sind:

    • Alexander Nübel: Zeitreise und Zahlenspiel
    • Poster: Alexander Nübel
    • Zu Gast: RB Leipzig
    • Innovation Matchday: Innovation beim VfB
    • VfB-Stiftung: Vielfalt, Respekt, Teamgeist
    • VfB-Frauen: Interview mit Leonie Schetter
    • Nachwuchs: Ergebnisse und News
    • Fans: Stadiongesänge treffen Streicher
    • Historie: 100 Jahre Brustring

    Übrigens: Für die VfB-Magazine „STADION AKTUELL“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ imApp Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.

  • Knapper Rückstand zur „Halbzeit“

    Die Ausgangslage nach dem UEFA Europa League-Hinspiel ist weder leicht noch aussichtslos. Bevor es am nächsten Donnerstag in Porto hochspannend wird, liegt der Fokus auf einer anderen Aufgabe.

    Das Achtelfinal-Hinspiel war keine drei Minuten beendet, da ereigneten sich außergewöhnliche Szenen vor der Cannstatter Kurve. Die Fans des VfB bewiesen einmal mehr ein feines Gespür und bauten „ihre“ Mannschaft nach der knappen Niederlage am Donnerstagabend gegen den FC Porto (1:2) umgehend auf. Dem Team mit dem roten Brustring war anzumerken, dass sich die Wut über das Hinspiel-Ergebnis rasch in Energie für den Rückspiel-Showdown umwandelte. Schließlich ist die Ausgangslage weder leicht noch aussichtslos. Das unterstreicht auch Sebastian Hoeneß.

    Sebastian Hoeneß: „Richtig Paroli geboten”

    „Ich möchte meiner Mannschaft trotz der Niederlage ein Kompliment für einen insgesamt guten und sehr mutigen Auftritt machen“, sagt der Cheftrainer: „Leider geben wir das Spiel für zehn Minuten aus der Hand und Porto bestraft dies eiskalt.“ Die Aufgabe werde darin bestehen, nun von einem guten zu einem sehr guten Auftritt zu kommen. Der 43-Jährige ergänzt: „Wir haben Porto über einen sehr langen Zeitraum richtig Paroli geboten – es war erst das erste von zwei Spielen im Achtelfinale.“

    Somit ist in der Runde der letzten 16 der UEFA Europa League gerade einmal „Halbzeit“. Der VfB, das vermittelten auch die Interviews der Spieler nach Abpfiff, zieht seine Lehren aus der ersten von zwei Begegnungen mit den Portugiesen. Dazu gehört auch, mit der cleveren, teils Rhythmus-nehmenden Spielweise des Gegners umzugehen. In Porto und dem „Estádio do Dragão“, dem Stadion des Drachens, werden die Jungs aus Cannstatt ein heißes Herz und zugleich einen kühlen Kopf brauchen. Das sieht Fabian Wohlgemuth ganz ähnlich.

    Fabian Wohlgemuth: „Keineswegs chancenlos“

    „Wir waren das aktivere Team, waren energetischer, hatten eine gute Physis – leider hat der portugiesische Doppelschlag im Grunde das gesamte Spiel verändert“, sagt der Vorstand Sport des VfB: „Nach unserer Leistung und der Partie reisen wir jedoch keineswegs chancenlos nach Portugal, werden dort aber mit allem umgehen müssen, das uns erwartet.“ Bis sich der VfB am Mittwoch auf den Weg nach Porto machen wird, wartet noch eine andere Aufgabe auf die Jungs aus Cannstatt.

    Am Sonntag, 15. März 2026, 19.30 Uhr, empfängt das Team mit dem roten Brustring in der Bundesliga die Gäste von RB Leipzig. Einmal mehr sind beide Teams eng beieinander, einmal mehr muss in einer „Englischen Woche“ rasch der Fokus gewechselt werden. Die Leipziger als Tabellenfünfter rangieren nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses einen Platz hinter dem VfB. Die Jungs aus Cannstatt werden ihre Erfahrung aus dem UEFA Europa League-Hinspiel gegen Porto für einen Moment beiseite packen. Was jedoch sowohl gegen Leipzig als auch in Portugal fest in ihren Köpfen sein wird: der Support der Fans. Zusammen sollen die nächsten Herausforderungen auf die weiß-rote Seite gezogen werden.

    Trikots ab 40 Euro erhältlich

    Aktuell läuft im Fanshop des VfB der Frühlings-Sale. Unter anderem sind Trikots ab 40 Euro erhältlich.

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  • Matchfacts: Premiere im Achtelfinale

    Am Donnerstag empfängt der VfB den 30-maligen portugiesischen Meister FC Porto zum Hinspiel des UEFA Europa League-Achtelfinals in der MHP Arena. Die Matchfacts:

    Die Top 3 zu VfB gegen FC Porto:

    • Der VfB bekommt es erstmals in einem Pflichtspiel mit dem FC Porto zu tun.
    • „Die Drachen“ kassierten in der heimischen Liga erst zehn Gegentore in 25 Spielen.
    • Kein Spieler in der UEFA Europa League sammelte bislang mehr Scorerpunkte als Deniz Undav.

    Premiere: Erstes Duell mit den „Drachen“

    Das Achtelfinal-Hinspiel am Donnerstag ist das erste Aufeinandertreffen zwischen dem VfB und dem FC Porto. Zuletzt traf der VfB in der Runde der letzten 32 der UEFA Europa League-Saison 2010/2011 auf ein portugiesisches Team, wobei beide Spiele gegen Benfica Lissabon verloren gingen (1:2 auswärts, 0:2 zu Hause).

    Historie: Starke Bilanz gegen deutsche Teams

    Der FC Porto hat seine letzten drei Europapokal-Spiele gegen deutsche Mannschaften gewonnen und blieb dabei jeweils ohne Gegentor – zwei davon gegen Bayer 04 Leverkusen in der UEFA Champions League im Oktober 2022 (2:0, 3:0) und eines mit 2:0 gegen die TSG Hoffenheim in der UEFA Europa League im Oktober 2024.

    Prunkstück: Erst zehn Gegentore in der Liga

    Die starke Hintermannschaft ist auch in der aktuellen Saison ein großer Trumpf der Mannschaft von Cheftrainer Francesco Farioli. In der heimischen Liga Portugals kassierte der Tabellenführer (derzeit vier Punkte Vorsprung auf Sporting Lissabon) an den ersten 25 Spieltagen nur zehn Gegentore – ein Fünftel davon beim 2:2 gegen Benfica am vergangenen Samstag. In der Ligaphase der UEFA Europa League musste Porto sieben Treffer in acht Spielen hinnehmen, was den achtbesten Wert aller 36 Teams bedeutete.

    Gutes Omen? Auswärts hakt es bei den Blau-Weißen

    Der FC Porto hat nur eines seiner letzten 21 Auswärtsspiele in der K.o.-Phase europäischer Wettbewerbe gewonnen (sechs Remis, 14 Niederlagen). Im April 2021 gewann man in der UEFA Champions League mit 1:0 beim FC Chelsea.

    Topscorer: Zwei VfBler mischen mit

    Deniz Undav und Bilal El Khannouss gehören zu den gefährlichsten Scorern der aktuellen UEFA Europa League-Spielzeit. Während Deniz Undav mit zwei Toren und sechs Vorlagen acht Scorerpunkte verzeichnen konnte (geteilter erster Platz mit vier weiteren Spielern), kommt Bilal El Khannouss auf fünf Tore (zwölfter Platz).

    Gefährlichster Spieler bei den Gästen ist mit drei Treffern der Spanier Samu Aghehowa. Der 21-Jährige verletzte sich Anfang Februar 2026 jedoch am Kreuzband und fällt lange aus.

    Zuschauer: Einzelne Tickets im Mitglieder-Verkauf

    Für das Heimspiel am Donnerstag können vereinzelte Tickets über den Mitglieder-Verkauf erworben werden. Alle Anreise- und Besucherinfos gibt es hier.

    Personal: Zwei Ausfälle und drei drohende Sperren

    Lazar Jovanovic (Reha nach Rückenverletzung) und Josha Vagnoman (Oberschenkelverletzung) werden dem VfB im Hinspiel gegen Porto fehlen.

    Deniz Undav, Angelo Stiller und Maximilian Mittelstädt stehen bei jeweils zwei Gelben Karten im laufenden Wettbewerb und wären bei einer dritten Verwarnung im Rückspiel in Porto gesperrt.

    Schiedsrichter: Litauisch-niederländisches Gespann im Einsatz

    Donatas Rumsas (Litauen, SR), Aleksandr Radius (LT, SR-A), Dovydas Suziedelis (LT, SR-A2), Manfredas Lukjancuckas (LT, 4. Offizieller), Dennis Higler (Niederlande, VAR), Pol van Boekel (NL, VAR-A).

    In der laufenden Saison kam Donatas Rumsas in vier UEFA Champions League-Spielen sowie einem Europa League-Spiel zum Einsatz. Seit 2016 ist der 37-Jährige FIFA-Schiedsrichter.

    Wetter: Warmer Nachmittag, kühler Abend

    Am Donnerstagabend werden in Stuttgart Temperaturen zwischen 5° und 12° C erwartet. Es soll tagsüber trocken bleiben.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • Bereit für Hochleistung

    Im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Europa League trifft der VfB auf den FC Porto – und damit auf einen der stärksten Gegner des Wettbewerbs. Die Jungs aus Cannstatt haben sich einen Plan zurechtgelegt.

    Der nächste Abend in der UEFA Europa League kündigt sich an. Und es ist ein gewisses Knistern spürbar. Erstmals seit 13 Jahren spielt der VfB wieder ein Achtelfinale auf europäischer Bühne, erstmals trifft er dabei auf den FC Porto. Am Donnerstag, ab 18.45 Uhr, live bei RTL sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, empfangen die Jungs aus Cannstatt in der heimischen MHP Arena den portugiesischen Spitzenclub – und möchten sich im Hinspiel eine gute Ausgangslage erarbeiten, wie es Sebastian Hoeneß umschreibt.

    „Eine richtig große Aufgabe“

    „Wir haben eine richtig große Aufgabe vor uns, die wir mit viel Vorfreude angehen werden“, sagt der Cheftrainer: „Es wird Hochleistung gefordert sein. Wenn wir Schwächen offenbaren, dann werden sie auf diesem Niveau sofort bestraft.“ Genau das mache den Reiz aus, sich auf diesem hohen internationalen Niveau zu beweisen, erklärt der 43-Jährige: „Wir sind Wettkämpfer und wollen in dem Wettbewerb so weit wie möglich kommen.“

    Der Gegner gehört zweifelsfrei zu den namhaftesten und stärksten Teams, die der Wettbewerb zu bieten hat. Der FC Porto gewann 30-mal die Meisterschaft in Portugal, sicherte sich 2004 den Titel in der UEFA Champions League und 2011 in der UEFA Europa League. „Es ist ein Gegner, der genauso im Achtelfinale der Champions League stehen könnte“, sagt Sebastian Hoeneß über den Tabellenfünften der Ligaphase, der sich somit direkt fürs Achtelfinale qualifiziert hatte: „Der FC Porto ist eine Top-Mannschaft. Das Team spielt sehr intensiv, hat eine hohe Sprintbereitschaft, legt viele Kilometer zurück – und kann neben all den athletischen Qualitäten auch richtig gut Fußball spielen.“

    Josha Vagnoman fällt aus

    Wie geht es der VfB an? Die Jungs aus Cannstatt haben sich sowohl mit als auch gegen den Ball einen Plan zurechtgelegt. „Die Effizienz wird ein Thema sein – genau wie auch die Aktivität, Leidenschaft und Emotionalität in unserem Spiel“, sagt Sebastian Hoeneß: „Wir werden unsere beste Performance brauchen, um das Spiel erfolgreich zu gestalten.“

    Auf personeller Seite ist der Überblick schnell gegeben. Von den für die UEFA Europa League spielberechtigten Akteure fällt lediglich Josha Vagnoman verletzungsbedingt aus.

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    Wer in den 16 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Achtelfinale-Hinspiel am Donnerstag, 12. März 2026, 18.45 Uhr, gegen den FC Porto einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Die Themen sind:

    • Editorial mit Dietmar Allgaier und Alexander Wehrle
    • Interview: Chris Führich
    • Zu Gast: FC Porto
    • VfB-Stiftung: Vor Ort in der Vesperkirche
    • VfB-Frauen: The next step

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  • „Wissen um unsere Qualitäten“

    Vor dem Hinspiel im Achtelfinale der UEFA Europa League äußert sich Tiago Tomás zum kommenden Gegner, seiner Variabilität auf dem Platz und seiner bisherigen Zeit in Deutschland.

    Als Spieler Sporting Lissabons traf Tiago Tomás zu Beginn seiner Karriere insgesamt viermal auf den FC Porto. Am Donnerstagabend steht der VfB-Angreifer den „Drachen“ aus der portugiesischen Hafenmetropole erneut gegenüber. Vor dem UEFA Europa League-Achtelfinal-Hinspiel in Bad Cannstatt stand der 23-Jährige den anwesenden Journalisten Rede und Antwort.

    Tiago Tomás über…

    … den kommenden Gegner FC Porto:„Wir haben das Team gut analysiert. Sie agieren sehr kompakt und stehen defensiv sehr gut. Sie bringen viel Intensität auf den Platz, der wir einiges entgegenhalten müssen. Aber auch wir wissen um unsere Qualitäten und wollen zeigen, dass wir den FC Porto vor Herausforderungen stellen können.

    … die Favoritenrolle: „Ich glaube, dass es keinen Favoriten gibt, aber wir spielen zunächst zuhause und spüren die Verantwortung, gut zu spielen. Wir wollen gewinnen und hoffen, dass unsere Fans auch Spaß haben. Als ich für Sporting gespielt habe, war Porto einer unserer Rivalen, heute habe ich vor allem Respekt für sie. Es wird ein besonderes Spiel für mich und meine Familie und Freunde. Wir wollen es für unsere Fans noch besonderer machen.“

    … seine bevorzugte Position:„Eine Lieblingsposition habe ich nicht. Das liegt daran, dass ich auf vielen Positionen im Angriff spielen kann und in der Regel keine Probleme habe, mich dort einzufinden. Ich denke, dass das etwas ist, das sowohl für mich als auch das Team von Vorteil ist, weil ich so meine verschiedenen Qualitäten einbringen kann.“

    … die Bedeutung der Achtelfinal-Begegnung gegen den FC Porto:„Wir sind noch in allen drei Wettbewerben dabei und versuchen, jedes Spiel zu gewinnen. Gegen welches Team oder in welchem Wettbewerb unser kommendes Spiel stattfindet, spielt für uns dabei aber keine Rolle. Das nächste Spiel ist immer das wichtigste. Dieses Mindset hat uns in die Position gebracht, in der wir uns nun befinden. Wir wollen zuhause mit einem Sieg vorlegen, wissen aber auch, dass wir über insgesamt 180 Minuten und auch auswärts beweisen müssen, was in uns steckt.“

    … seine Zeit in Deutschland und Besonderheiten des deutschen Fußballs im Vergleich zum portugiesischen: „Es sind zwei verschiedene Welten, so viel kann ich sagen. Für mich persönlich läuft es gut hier und ich bin glücklich darüber, meinen Weg so zurückgelegt zu haben, auch wenn es bisher nicht immer ideal lief. Daher bin ich umso glücklicher, nun wieder in Stuttgart zu sein. Den deutschen Fußball macht besonders, dass auch in unteren Ligen und bei kleineren Clubs tausende Zuschauer in die Stadien kommen. Ich denke aber auch, dass die portugiesischen Ligen immer besser werden und viel Qualität haben. Ich verfolge auch meinen früheren Club Sporting noch sehr genau. Ich hoffe, dass sie die Meisterschaft gewinnen können und auch in der UEFA Champions League weit kommen.“

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  • „Jeder Moment kann entscheidend sein“

    Chris Führich präsentiert sich in den vergangenen Monaten in starker Form. Im STADION AKTUELL-Interview spricht er über das Achtelfinale gegen Porto – und seinen Glauben.

    Ein Antritt auf der linken Bahn, zwei schnelle Haken – und schon zieht Chris Führich mit dem Ball gen Strafraum. Der Offensivakteur des VfB präsentiert sich in den vergangenen Monaten in guter Form und trägt seinen Teil dazu bei, dass die Jungs aus Cannstatt im Frühjahr 2026 mit Bundesliga, DFB-Pokal und UEFA Europa League weiterhin in allen drei Wettbewerben vertreten sowie gut positioniert sind. Mit großer Vorfreude blickt der 28-Jährige auf das Achtelfinale im Europapokal – am Donnerstag, ab 18.45 Uhr, live bei RTL sowieim VfB Radio und im VfB Liveticker, spielt der VfB gegen den FC Porto. Vor dem Hinspiel spricht Chris Führich über den portugiesischen Gegner, seinen eigenen Formanstieg und die Kraft durch seinen Glauben.

    Hallo Chris, im Unterschied zu den UEFA Europa League-Playoffs gegen Celtic muss der VfB diesmal zuerst zu Hause antreten. Ist das Heimrecht im Hinspiel aus deiner Sicht ein Vor- oder Nachteil?

    Chris: „Das ist schwierig zu sagen. Persönlich empfinde ich es als schöner, das zweite Spiel vor der eigenen Kulisse absolvieren zu können, weil dadurch nochmals eine ganz besondere Dynamik von den Rängen auf den Rasen übertragen werden kann. Nun werden wir es so angehen, dass wir den Heimvorteil im Hinspiel nutzen möchten, um uns in eine gute Ausgangslage zu bringen. Das hat ebenfalls seinen Reiz. Wir wissen, dass uns die Fans sowohl daheim als auch auswärts extrem pushen werden. Das gibt uns viel Kraft.“

    Was werden aus deiner Sicht die Schlüssel sein, um den ersten von zwei Vergleichen mit dem FC Porto erfolgreich zu gestalten?

    Chris: „Es wird wichtig sein, als Team von der ersten Minute an hellwach zu sein – dazu gehört, die Basics abzurufen, effektiv zu sein und als Kollektiv auch Phasen zu überstehen, in denen wir vielleicht mal leiden müssen. Es ist definitiv ein starker Gegner, der uns erwartet. Jeder Moment kann entscheidend sein.“

    Du sprichst es an: Die Portugiesen dominieren ihre heimische Liga und qualifizierten sich direkt für das UEFA Europa League-Achtelfinale. Wie schätzt du den Gegner ein?

    Chris: „Der FC Porto verfügt auf internationaler Ebene über reichlich Erfahrung, ist nahezu jede Saison in Europa gut dabei. Die aktuelle Mannschaft zeichnet unter anderem aus, dass sie defensiv sehr stabil agiert und wenig zulässt – in der Liga hat sie erst zehnGegentore kassiert. Zudem hat Porto gute Einzelspieler in seinen Reihen. Wir werden alles abrufen müssen, um zwei gute Ergebnisse zu erzielen.“

    Du kamst bisher in allen zehn UEFA Europa League-Spielen zum Einsatz, es ist zugleich deine erste Saison in diesem Wettbewerb. Was schätzt du an ihm besonders?

    Chris: „Die Europa League gefällt mir sehr gut, es ist ein spannender Wettbewerb mit hohem Niveau. Wir haben uns bislang gut präsentiert und inzwischen auch auswärts unsere Leistungen in entsprechende Resultate umgemünzt, wenn ich zuletzt an den Auftritt bei Celtic denke. Wir geben alles, um die Europa League so erfolgreich wie möglich zu gestalten.“

    Auch in der Bundesliga präsentierst du dich in guter Form. Aktuell stehst du bei fünfVorlagen – mit sieben Assists gelangen dir nur in der Saison 2023/2024 noch mehr. Inwiefern hast du diese Marke im Blick?

    Chris: „Nach einer etwas holprigen Hinrunde bin ich inzwischen in richtig guter Form, fühle mich bestens und habe viel Freude. Das drückt sich in den guten Spielen in den vergangenen Monaten aus. Mein Ziel ist, daran anzuknüpfen, um meine Leistung konstant auf diesem Niveau zu halten und im besten Fall noch weiter nach oben zu treiben. Es ist schön, dass ich auf diese Weise der Mannschaft helfen kann.“

    Was sind die Gründe für deinen deutlichen Aufwärtstrend in den vergangenen Monaten?

    Chris: „Ich bin mit der Situation sehr nüchtern und sehr ruhig umgegangen. Es ist vollkommen normal, dass es in einer Karriere nicht nur Aufs gibt, sondern es gehören auch Phasen dazu, in denen nicht alles optimal läuft. Ich habe Geduld gezeigt, habe fleißig trainiert und hart gearbeitet. Der Austausch mit dem Trainerteam war top – und als das Trainerteam mir wieder verstärkt meine Chancen gab, konnte ich sie nutzen und ernte derzeit die Früchte von der harten Arbeit.“

    Zum Schluss eine private Frage: Welche Rolle hat dein Glaube gespielt, um aus der einen oder anderen Situation gestärkt hervorzugehen?

    Chris: „Der Glaube begleitet mich nicht nur in herausfordernden Phasen, sondern gehört bei mir generell im Alltag dazu. Ich ziehe daraus Kraft – egal, in welcher Situation ich mich befinde. Der Glaube ist ein beständiger Teil meines Lebens.“

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  • Auf den Spuren von Legenden

    Der FC Porto bildet Talente aus und weiter. Damit hat der Club schon viele Erfolge gefeiert. Und es zeichnet auch die aktuelle Mannschaft aus.

    Im Achtelfinale der UEFA Europa League kommt es zu einer Premiere. Erstmals überhaupt wird sich der VfB mit dem portugiesischen Top-Team FC Porto messen. Porto gehört zu den großen Clubs in Europa, sodass in der MHP Arena fast schon „Königsklassen“-Flair aufkommen wird. Da in der Vorsaison in der Liga Portugals nur Platz drei hinter den beiden Lissaboner Clubs Sporting und Benfica gelang, muss sich das Team des italienischen Cheftrainers Francesco Farioli aktuell mit dem zweitgrößten europäischen Wettbewerb begnügen. Dort konnten die Blau-Weißen jedoch einige Ausrufezeichen setzen.

    Sieg in der UEFA Champions League im Jahr 2004

    Die Portugiesen kamen weitgehend unbeschadet durch die Ligaphase und qualifizierten sich souverän und auf direktem Wege für die nun anstehende Runde der letzten 16 Mannschaften. Damit untermauerte der FC Porto seine Ambition auf internationaler Bühne. Schließlich konnte der Verein vor 15 Jahren die UEFA Europa League bereits gewinnen, im rein portugiesischen Finale gegen Braga setzte sich der FC Porto damals mit 1:0 durch. Ein weiterer, großer Triumph gelang am 26. Mai 2004 in der Arena auf Schalke: Im Finale der UEFA Champions League besiegte die seinerzeit von José Mourinho gecoachte Mannschaft die AS Monaco klar mit 3:0 und holte sich den Titel. Das Team aus den frühen 2000er Jahre gehört zu den besten Mannschaften in der Geschichte des FC Porto, was nicht nur der “Königsklassen“-Titel unterstreicht, sondern auch neun nationale Meisterschaften zwischen 2003 und 2013. Spieler wie Torhüter Vitor Baia, die späteren Chelsea-Legionäre Paulo Ferreira und Ricardo Carvalho, Kapitän und Abwehrchef Jorge Costa, die Mittelfeldstrategen Costinha und Deco, der wie Ferreira mit Chelsea später auch mit Barcelona die Königsklasse gewinnen konnte, oder die einstigen Bundesliga-Profis Maniche (1. FC Köln) und Carlos Alberto (Werder Bremen) wurden zu wahren Club-Legenden. Ob einer aus dem aktuellen Porto-Team das Zeug zur Legende hat, wird sich erst noch zeigen müssen.

    Klar ist aber schon jetzt, dass mit dem erst 18-jährigen Rodrigo Mora das nächste Top-Talent in den Startlöchern steht. Er ist die aktuell wohl heißeste Aktie und setzt damit die lange Tradition von selbst ausgebildeten Klasse-Spielern fort. Denn Rodrigo Moras Vorgänger waren beispielsweise der heutige Juventus-Turin-Profi Francisco Conceição, der von Arsenal an den Hamburger SV ausgeliehene Fabio Vieira, Dortmund-Stürmer Fabio Silva, die Nationalspieler Diogo Dalot und Ruben Neves oder PSG-Star Vitinha, die allesamt in der Akademie der Blau-Weißen ausgebildet wurden.

    FC Porto spielt meist im 4-3-3-System

    Dasselbe gilt auch für den Kapitän der aktuellen Porto-Mannschaft, Nationalkeeper Diogo Costa. Er ist unumstritten und im 4-3-3-System ein sicherer Rückhalt. Im Abwehrzentrum bilden meist die beiden Polen Jakub Kiwior und Jan Bednarek ein Bollwerk. Der von Arsenal geliehene Jakub Kiwior war zuletzt jedoch länger angeschlagen, weshalb auch der junge Kroate Dominik Prpic eine Option sein könnte. Der Argentinier Nahuen Perez fehlt verletzungsbedingt (Achillessehnenriss) und Routinier Thiago Silva kommt im hohen Alter von 41 Jahren nur noch sporadisch zum Zug. Rechts dürfte Alberto Costa verteidigen, da Martim Fernandes (Fersensporn) zuletzt länger fehlte. Auf der linken Seite hat Francisco Moura normalerweise die Nase vorn im Duell mit Zaidu Sanusi.

    Der Argentinier Alan Varela ist auf der Sechs gesetzt. Sein Ersatzmann heißt Pablo Rosario. Erste Wahl auf den beiden Halbpositionen sind der Däne Victor Froholdt und Talent Rodrigo Mora. Optional stehen der Spanier Gabi Veiga und der von Rennes geliehene Seko Fofana zur Verfügung. Da sowohl Routinier Luuk de Jong als auch Top-Stürmer Samu (beide Kreuzbandriss) ausfallen, streiten sich Deniz Gül und der aus Nizza geliehene Nigerianer Terem Moffi um die Mittelstürmerposition. Und auf Außen stehen mit den Brasilianern Pepe und William Gomes sowie dem Spanier Borja Sainz drei Mann für zwei Plätze zur Verfügung. Das erst kürzlich verpflichtete 17-jährige polnische Top-Talent Oskar Pietuszewski hat derweil noch keine Spielberechtigung.

    stadion aktuell | UEFA Europa League 2025/2026 | Achtelfinal-Hinspiel

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  • Achtelfinal-Countdown mit drei Livestreams

    Abschlusstraining, Pressekonferenz und Matchday-Show: Rund um das Hinspiel des UEFA Europa League-Achtelfinals gegen Porto bietet der VfB mehrere Livestreams an.

    Teil eins im Achtelfinale – und alle weiß-roten Fans können hautnah dabei sein. Nach dem Weiterkommen in den UEFA Europa League-Playoffs gegen den Celtic FC ist die Vorfreude auf den nächsten K.o.-Vergleich groß. Vor dem Achtelfinal-Hinspiel am Donnerstag, 12. März 2026, 18.45 Uhr, gegen den FC Porto produziert der Club aus Cannstatt insgesamt drei Streams – live und kostenfrei bei VfB TV sowie auf dem YouTube-Kanal von VfB TV.

    Optimale Einstimmung auf die Begegnung

    Den Auftakt der Livestreams bildet am Mittwoch, um 13.25 Uhr, ein Einblick ins Abschlusstraining. Die Übertragung der Pressekonferenz aus der MHP Arena, an der neben Chefcoach Sebastian Hoeneß auch ein Profi teilnehmen wird, folgt am Mittwoch, um 15.30 Uhr. Am Spieltag, ab 17.45 Uhr, überträgt der VfB seine Matchday-Show live aus dem Stadion. Darin gibt’s – gut eine Stunde vor Anpfiff – die optimale Einstimmung auf das Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften.

    Die Livestreams sind kostenfrei via VfB TV und via YouTube-Kanal von VfB TV abrufbar.

    Wann?

    Was?

    Wo?

    Mittwoch, 11.03., 13.25 Uhr

    Abschlusstraining

    VfB TV & YouTube

    Mittwoch, 11.03., 15.30 Uhr

    Pressekonferenz

    VfB TV & YouTube

    Donnerstag, 12.03., 17.45 Uhr

    Matchday-Show

    VfB TV & YouTube

     

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  • Vom Kapitän zum Experten

    Fernando Meira gewann mit dem VfB im Jahr 2007 die Deutsche Meisterschaft. Inzwischen arbeitet er fürs portugiesische TV, kennt die Mannschaft vom FC Porto bestens – und hat eine neue Sportart für sich entdeckt.

    Mit einem großen Lächeln kommt Fernando Meira zum Treffen in die MHP Arena. Neulich, beim „International Matchday“ am 1. März 2026 gegen den VfL Wolfsburg, war er in seiner „alten Heimat“ zu Gast – noch immer spricht er sehr gut Deutsch: „Hallo, wie geht’s?“, fragt er und erzählt, dass er inzwischen wieder in der portugiesischen Stadt Guimarães lebt. Dort, wo er auch geboren wurde. Mit dem Fußball ist er weiterhin eng verbunden, unter anderem als Experte für die UEFA Champions League im portugiesischen Fernsehen. Und aus der Ferne verfolgt er weiterhin den VfB, sogar sehr detailliert, wie sich herausstellt.

    „Die Tabellensituation in der Bundesliga ist sehr eng“, sagt Fernando Meira. Umso besser, dass der VfB in der vorderen Gruppe gut positioniert sei: „Das Remis in Heidenheim war ärgerlich, aber schon eine Woche später, gegen Wolfsburg, hat das Team eine sehr starke Reaktion mit einem hervorragenden Spiel gezeigt.“ Der inzwischen 47-Jährige war live dabei in der MHP Arena. Er genoss die Stimmung, die Fangesänge, die Rückkehr an einen Ort, der ihm viel bedeutet. „Wenn ich in das Stadion blicke, erinnere ich mich an Szenen von früher, das ist wie ein Film, das sorgt für Gänsehaut“, schildert er. Die wohl emotionalste Szene: der Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2007. Fernando Meira war Kapitän jener Mannschaft, die am Ende stolze 70 Punkte gesammelte hatte und zwei Zähler vor Schalke 04 den Titel holte.

    Aus Mitspielern wurden Freunde

    „Es war unglaublich, wir hatten einen tollen Spirit in der Mannschaft mit guter Mentalität – und eine gute Mischung aus ‚Arbeitern‘ und ‚Zauberern‘“, sagt er und blickt auf die Zeit von 2002 bis 2008, in der er insgesamt 230 Pflichtspiele im Trikot mit dem roten Brustring absolvierte. Besteht noch Kontakt zu früheren Mitspielern? „Ja“, antwortet Fernando Meira und zählt einige Namen auf: „Serdar Tasci, Mario Gomez, Timo Hildebrand, Cacau, Matthieu Delpierre, Aleksandr Hleb, Ludovic Magnin.“ Aus Mitspielern wurden Freunde, die gemeinsame Zeit mit dem VfB verbindet, zu der für ihn auch 14 Begegnungen in der UEFA Champions League sowie 15 Partien im UEFA-Cup gehören.

    Zurück zum Termin. Fernando Meira hat einen Kaffee und ein stilles Wasser bestellt. Er erzählt noch immer auf Deutsch: „Am liebsten würde ich nochmal auf dem Rasen kicken, aber wir Fußballer haben das Problem, dass es leistungsmäßig irgendwann vorbei ist.“ Er, weiterhin gut trainiert und mit athletischer Figur, hat eine neue Sportart für sich entdeckt: Padel. Das Tennis-ähnliche Rückschlagspiel begeistert immer mehr Menschen. Fernando Meira ist indes schon länger dabei, wurde in seiner Altersklasse gar zweimal portugiesischer Meister. Der Wettkämpfer lebt weiterhin in ihm, wenn auch nicht mehr auf dem Fußballplatz. Und er zieht den Bogen zur heutigen Mannschaft des VfB und seinem Chefcoach.

    „Hätte gerne unter Sebastian Hoeneß gespielt“

    „Unter Sebastian Hoeneß hätte ich gerne gespielt – er ist ein Trainer, wie du ihn dir als Spieler wünschst: fachlich top, kommunikativ, er lässt attraktiven Fußball spielen und hat auch die Entwicklung im Blick“, gerät der einstige Verteidiger ins Schwärmen, der beim VfB unter anderem unter den Cheftrainern Armin Veh, Felix Magath und Giovanni Trapattoni auflief: „Ich hatte viele tolle Coaches mit ganz unterschiedlichen Ansätzen – genau deswegen kann ich auch beurteilen, wie begeistert ich von der Handschrift von Sebastian Hoeneß bin.“

    Die Entwicklung des Clubs gefällt ihm. „Der VfB ist zurück in Europa, er wird international wahrgenommen und hat Spieler in seinen Reihen, die noch viel erreichen können“, sagt er. Das nächste Zwischenziel ist für sie das bevorstehende Achtelfinale in der UEFA Europa League. Am Donnerstag, 12. März 2026, 18.45 Uhr, empfangen die Jungs aus Cannstatt den FC Porto – eine Woche später, am 19. März 2026, 21 Uhr, findet das Rückspiel im „Estádio do Dragão“ statt. Für Fernando Meira ist es ein K.o.-Treffen, auf das er sich ganz besonders freut. „Es ist schwer, einen Favoriten zu benennen – ich erwarte ein Match auf Augenhöhe, in der K.o.-Runde ist auch das Quäntchen Glück notwendig“, sagt der 54-malige Nationalspieler Portugals und Teilnehmer an der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Was zeichnet den FC Porto aus?

    FC Porto gehört zu den stärksten Gegnern

    „Es ist ein starkes Team, das als Kollektiv sehr viel Power entwickeln kann und zugleich über gute Einzelspieler verfügt“, sagt er. Der FC Porto spiele mutig nach vorne, beherrsche ein gutes Pressing und habe eine resolute Defensivarbeit. Für den Portugiesen ist es eine der besten Mannschaften im europäischen Wettbewerb und er blickt voraus: „Der VfB muss extrem konzentriert sein, darf Porto keine besonderen Umschaltmöglichkeiten anbieten. Es wird zudem wichtig sein, auch ohne Ball auf Porto viel Druck auszuüben.“

    Fernando Meira wird beide Partien verfolgen, beim Rückspiel in Porto ist er definitiv live im Stadion dabei. Zuvor hat er noch einen anderen Job: Fürs portugiesische Fernsehen fungiert er als Experte in der UEFA Champions League. Fußball, internationale Begegnungen, nah dran an dem Spiel, das er so liebt – der ehemalige Kapitän des VfB lebt auch weiterhin seinen Traum.

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  • DFB-Pokal-Halbfinale am Donnerstag

    Der DFB hat am Montag die zeitgenaue Ansetzung des DFB-Pokal-Halbfinals bekanntgegeben. Der VfB empfängt am Donnerstag, 23. April 2026, um 20.45 Uhr den SC Freiburg in der MHP Arena.

    Jetzt herrscht Planungssicherheit: Der DFB hat am Montagvormittag die Anstoßzeiten für die beiden Halbfinalspiele des diesjährigen DFB-Pokalwettbewerbs bekanntgegeben. Dabei kommt es aufgrund des enggetakteten Terminkalenders der Semifinalisten zu einer Besonderheit: Die Partien werden nicht wie üblich am Dienstag und Mittwoch, sondern erst am Mittwoch und Donnerstag ausgetragen. Der VfB trifft daher am Donnerstag, 23. April 2026, ab 20.45 Uhr in der MHP Arena auf den SC Freiburg. Die ARD (Free-TV) sowie Sky (Pay-TV) übertragen die Partie live. Im anderen Halbfinale stehen sich am Mittwochabend Bayer Leverkusen und der FC Bayern München gegenüber.

    Grund für die unübliche Ansetzung ist das am Sonntag, 19. April 2026, stattfindende Bundesliga-Spiel zwischen dem FC Bayern und dem VfB, was eine Ansetzung eines der Pokalhalbfinals am Dienstagabend ausgeschlossen hatte.

    Dritte Halbfinal-Teilnahme binnen vier Saisons

    Für den VfB bedeutet das Heimspiel gegen den SC Freiburg die dritte Halbfinal-Teilnahme in den vergangenen vier Saisons. Dazu kommt es mit dem baden-württembergischen Landesduell zur Neuauflage des Halbfinals 2013, das der VfB mit 2:1 gewonnen hatte. Der SC Freiburg steht zum dritten Mal in den vergangenen fünf Jahren in der Runde der letzten Vier.

  • Spiel für Drama-Liebhaber

    In Mainz holt der VfB dank seiner Comeback-Qualität den 15. Punkt nach Rückstand. Das hängt auch mit seinem Sturmduo zusammen.

    Es lief die 76. Minute in Mainz, als der VfB am Samstagnachmittag einmal mehr seine Comeback-Qualitäten zeigte. Erst schoss Ermedin Demirovic das 1:1, nur 60 Sekunden später traf Deniz Undav zum 2:1. Binnen einer Minute hatten die Jungs aus Cannstatt die Begegnung beim 1. FSV Mainz 05 (2:2) gedreht. Dass der beherzt aufspielende Gastgeber seinerseits ebenso noch eine Antwort fand und in der Nachspielzeit den Ausgleich erzielte, passte zur Dramaturgie dieses höchst abwechslungsreichen Bundesliga-Aufeinandertreffens.

    Sebastian Hoeneß: „Wildes Spiel gesehen“

    „Wir haben ein wildes Spiel gesehen“, fasste Sebastian Hoeneß zusammen. Der Cheftrainer sah, wie seine Mannschaft sehr gut in die Partie kam und „20, 25 Minuten so agierte, wie wir es uns vorgenommen hatten“. Einziges Manko: Das Führungstor für den VfB blieb aus. Dieses erzielte wiederum Mainz und hatte im weiteren Verlauf gar Chancen, einen zweiten Treffer nachzulegen. Die Jungs aus Cannstatt kämpften sich mit zunehmender Dauer des zweiten Abschnitts zurück ins Match. „Gefühlt lag das Spiel nach dem Doppelschlag in unserer Richtung“, sagte Sebastian Hoeneß: „Wir verteidigen das 2:1 lange Zeit, umso bitterer ist der späte Ausgleich.“ In Summe sei es jedoch „ein gerechter Endstand“, wie der Chefcoach bilanzierte.

    Widerstände annehmen, Moral beweisen, Rückstände aufholen. Es ist eine Qualität, die das Team mit dem roten Brustring auszeichnet. Exakt 13-mal lag sie in der bisherigen Bundesliga-Saison zurück – daraus gelangen noch vier Siege sowie drei Remis, wie etwa am Samstag in Mainz. Macht zusammengerechnet 15 Punkte nach Rückstand. Ligaweit verwandeln nur der FC Bayern (18 Zähler) und der SC Freiburg (16 Zähler) eine solche Ausgangslage noch häufiger in Punkte.

    Sturmduo zeigt sich treffsicher

    Dass der VfB auch in Mainz zurückkam, hing diesmal unter anderem mit seinem Sturmduo zusammen. „Deniz (Undav, Anm. d. Red.) und ‚Demi‘ (Ermedin Demirovic, Anm. d. Red.) sind mit ihrer Qualität in der Lage, aus dem Nichts gefährlich werden zu können“, lobte Fabian Wohlgemuth. Auch der Vorstand Sport des VfB bewertete das Unentschieden – genau wie Sebastian Hoeneß – insgesamt als gerecht, „wenngleich es natürlich ärgerlich ist, dass wir die 2:1-Führung nicht über die Ziellinie drücken konnten“. Mit ihren Toren sorgten die Stürmer zugleich für statistische Erwähnungen.

    Deniz Undav gelang zum neunten Mal Tor und Assist in einem Bundesliga-Spiel – das ist eingestellter Vereinsrekord seit Datenerfassung 2004/2005 durch Mario Gomez. Ermedin Demirovic erzielte im ausgerechnet 50. Bundesliga-Einsatz für den VfB seinen 23. Bundesliga-Treffer für die Jungs aus Cannstatt – nach einer solchen Spieleanzahl trafen in der Vereinshistorie nur Serhou Guirassy, Vedad Ibisevic, Fredi Bobic, Hermann Ohlicher und eben Deniz Undav häufiger. Weitere Stürmertore sind willkommen, um als Mannschaft in der Erfolgsspur zu bleiben. Sowohl am Donnerstag, 12. März 2026, in der UEFA Europa League gegen den FC Porto als auch am Sonntag, 15. März 2026, in der Bundesliga gegen RB Leipzig stehen herausfordernde Aufgaben bevor. Und Aufgaben, in denen die Jungs aus Cannstatt einmal mehr Widerstände bezwingen müssen.

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  • Matchfacts: Frühe Gegentore, viele Zweikämpfe

    Dritter Tanz in dieser Saison: Am Samstag tritt der VfB beim 1. FSV Mainz 05 an. Nach den beiden Siegen im Oktober 2025 erwartet die Jungs aus Cannstatt nun eine vor allem abwehrstarke Mannschaft.

    Die Top 3 zu Mainz 05 gegen VfB:

    • Erstmals seit seinem Wechsel im Januar trifft der VfB wieder auf Flügelstürmer Silas, der seit 2019 im Brustring-Dress aufgelaufen war.
    • Der VfB und Mainz 05 treffen nach dem Hinrunden-Duell und der Zweitrunden-Partie im DFB-Pokal zum dritten Mal in der aktuellen Spielzeit aufeinander
    • Sebastian Hoeneß und Urs Fischer stehen sich zum siebten Mal in der Bundesliga gegenüber

    Blick zurück: Drittes Duell in der laufenden Saison

    Nachdem es Ende Oktober 2025 innerhalb von drei Tagen zu zwei Aufeinandertreffen kam, findet am Samstagnachmittag bereits das dritte Duell zwischen dem VfB und dem 1. FSV Mainz 05 in der aktuellen Spielzeit statt. Während der VfB das Bundesliga-Heimspiel nach zwischenzeitlichem Rückstand und Treffern von Chris Führich und Deniz Undav mit 2:1 gewann, siegten die Jungs aus Cannstatt in der zweiten DFB-Pokal-Runde mit 2:0. Luca Jaquez und Atakan Karazor trafen.

    Wiedersehen: Silas trifft auf Ex-Kollegen

    Im Januar wechselte er fest zum 1. FSV Mainz 05, nun kommt es zu Silas‘ erstem Wiedersehen mit seinen früheren Teamkollegen auf der Bundesliga-Bühne. Für die Rheinhessen bestritt der Kongolese bisher sieben Einsätze (ein Tor). Für den VfB stand Silas zwischen 2019 und 2024 in 132 Pflichtspielen auf dem Rasen, in denen ihm 35 Tore und 21 Vorlagen gelangen. In dieser Zeit feierte der VfB den Aufstieg in die Bundesliga (2020) sowie die Vizemeisterschaft (2024).

    Starke Quote: Trifft „Medo“ erstmals für den VfB gegen Mainz?

    In seinen bislang neun Pflichtspielen gegen den 1. FSV Mainz 05 gelangen Ermedin Demirovic vier Treffer – allerdings alle im Trikot des FC Augsburg. Mit dem VfB traf er in der Vorsaison zweimal auf Mainz und blieb dabei jeweils ohne Treffer. Die beiden Duelle im Oktober 2025 verpasste der Stürmer verletzungsbedingt.

    Anfangs-Viertelstunde: Mainz bekommt meiste Gegentore

    Kein Team kassiert in der laufenden Spielzeit so viele Gegentore in den ersten 15 Minuten einer Partie wie der 1. FSV Mainz 05. Bereits neunmal mussten die Torhüter der Rheinhessen, Robin Zentner (derzeit verletzt) und Daniel Batz, bereits hinter sich greifen. Der VfB kassierte in dieser Periode vier Gegentore. Auch bei Kopfbällen sind die Mainzer deutlich anfälliger als der VfB: Den zehn per Kopf kassierten Gegentreffern der Mainzer (Platz 17) steht lediglich einer für die Jungs aus Cannstatt gegenüber (Platz 1).

    Zweikampf-Quote: Qualität geht über Quantität

    Während Mainz 05 die meisten Zweikämpfe pro Spiel führt (108), allerdings die drittschwächste Gewinnquote aufweist (42 Prozent), geht der VfB deutlich seltener in direkte Duelle (92 pro Spiel, Platz 16), gewinnt diese aber auch häufiger (54 Prozent, Platz 1).

    Siebtes Duell: Wer verschafft sich einen Vorteil?

    Am Samstag stehen sich VfB-Cheftrainer Sebastian Hoeneß und der Mainzer Urs Fischer bereits zum siebten Mal gegenüber. Vor zwei Jahren hatte Sebastian Hoeneß mit dem VfB seine ersten beiden Siege gegen den damals den 1. FC Union Berlin trainierenden Schweizer eingefahren, sodass die Bilanz der beiden gegeneinander mit nun jeweils zwei Siegen sowie zwei Punkteteilungen ausgeglichen ist.

    Zuschauer: Voller Gästeblock

    3.400 Fans begleiten den VfB nach Mainz. Alle Infos für Auswärtsfahrer gibt es in den Faninfos.

    Personal I: Drei Ausfälle und drei drohende Sperren

    Josha Vagnoman (Oberschenkelprobleme) und Lazar Jovanovic (Rehatraining) fehlen dem VfB in Mainz. Darüber hinaus muss Bilal El Khannouss aufgrund seiner gegen Wolfsburg ausgesprochenen fünften Verwarnung passen. Jamie Leweling, Ermedin Demirovic und Deniz Undav stehen bei jeweils vier Gelben Karten in der aktuellen Spielzeit.

    Personal II: Mainzer Lazarett

    Robin Zentner (Aufbautraining nach Adduktorenverletzung), Nadiem Amiri (Fersenverletzung), Benedict Hollerbach (Achillessehnenriss), Anthony Caci (Oberschenkelverletzung) und Andreas Hanche-Olsen (muskuläre Probleme) fallen aufseiten der Gastgeber aus. Stefan Bell und Stefan Posch (je vier Gelbe Karten) sind vorbelastet.

    Schiedsrichter: Dritter Einsatz für Jöllenbeck

    Dr. Matthias Jöllenbeck (SR), Eric Müller (SR-A. 1), René Rohde (SR-A. 2), Konrad Oldhafer (4. Offizieller), Dr. Arne Aarnink (VA), Guido Kleve (VA-A).

    Matthias Jöllenbeck pfeift sein drittes VfB-Spiel in dieser Saison. Zuvor hatte er das Auswärtsspiel in Köln (1:2) sowie das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt geleitet (3:1).

    Wetter: Kommt Frühling, kommt VfB

    In Mainz werden am Samstag frühlingshafte Temperaturen knapp unter der 20-Grad-Marke erreicht. Gegen Abend kann es auf unter 10° C abkühlen.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
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