VfB Stuttgart
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„Joker“ Ermedin Demirovic sticht
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„Joker“ Ermedin Demirovic sticht
Der VfB hat Ballbesitz, hat Chancen, hat Defensivarbeit – und in der 90. Minute den wunderschönen Treffer des Tages durch seinen Stürmer. Es ist ein verdienter Erfolg gegen Freiburg.Der Spielverlauf:
Stuttgart gegen Freiburg? Das klingt nach UEFA Europa League. Die beiden Clubs vertreten Deutschland in der K.o.-Phase des Wettbewerbs – und trafen am Sonntagnachmittag im Rahmen des 20. Bundesliga-Spieltages aufeinander. Im Vergleich zur vergangenen Partie am Donnerstagabend gegen den BSC Young Boys (3:2) veränderte Cheftrainer Sebastian Hoeneß seine Startelf auf sieben Positionen. Alexander Nübel, Ramon Hendriks, Josha Vagnoman, Bilal El Khannouss, Atakan Karazor, Jamie Leweling und Nikolas Nartey begannen. Maximilian Mittelstädt, Lorenz Assignon, Chema, Badredine Bouanani, Chris Führich und Ermedin Demirovic nahmen zunächst auf der Bank Platz; Fabian Bredlow fehlte aufgrund von Wadenproblemen, für ihn rückte Stefan Drljaca in den Kader. Die erste Torchance?
Verzeichneten die Gäste aus Baden. Freiburgs Yuito Suzuki zog von der Strafraumlinie ab – über das Tor (5. Minute). Danach kamen die Jungs aus Cannstatt: Ramon Hendriks verpasste nach einem Bilal-El-Khannouss-Freistoß um Zentimeter, Josha Vagnomans Abschluss parierte SCF-Keeper Noah Atubolu (8./20.). Darüber hinaus prägte eine intensive Zweikampfführung beider Teams die Partie. Der VfB versuchte, mehr und mehr die Kontrolle an sich zu reißen – Deniz Undav vergab die bis dato besten Möglichkeiten, scheiterte einmal an Freiburgs grätschendem Verteidiger Matthias Ginter und setzte den zweiten Versuch wenige Zentimeter neben das Tor (28./31.).
VfB mit Chancenplus und teils 70 Prozent Ballbesitz
Stuttgart war nun dominant, belohnte sich jedoch noch nicht mit der Führung – und hatte Glück, als SCF-Offensivakteur Derry Scherhant kurz vor Pausenpfiff zu ungenau zielte (43.). Halbzeitstand: 0:0. Cheftrainer Sebastian Hoeneß schien, seinem Team mitgegeben zu haben, den richtigen Mix aus Geduld und Entschlossenheit zu zeigen. Nikolas Nartey spielte Bilal El Khannouss frei, der scheiterte am stark reagierenden Freiburg-Torwart Noah Atubolu (52.). Die Gäste überließen dem VfB den Ball, lauerten auf Umschaltmomente. Spannung in der mit 60.000 Fans ausverkauften MHP Arena – wem würde der erste Treffer gelingen?
Nach Dribbling blockte Freiburg den Schuss von Jamie Leweling (82.), viele Flanken aus dem Halbfeld köpften die Badener stets aus der Gefahrenzone. Auf der Gegenseite blieb auch die weiß-rote Abwehr konzentriert. Danach kam der Auftritt des eingewechselten Ermedin Demirovic, der per Schuss aus 17 Metern zum 1:0 traf (90., siehe „Die Tore“). Ein überragender Treffer! Nach einer vierminütigen Nachspielzeit, in der Alexander Nübel einmal glänzend parierte, stand fest: 1:0 für den VfB, die Bundesliga-Punkte 37, 38 und 39 sind gesichert.
Das Tor:
1:0 – 90. Minute: Über Chris Führich und Deniz Undav kommt der Ball zu Ermedin Demirovic. Der eingewechselte Stürmer nimmt ihn an, schaut und zieht aus 17 Metern ab – der Ball senkt sich unhaltbar ins rechte Eck. Der Siegtreffer!
Die Besonderheiten:
Serie. Der VfB ist nunmehr seit sieben Bundesliga-Partien in Serie ungeschlagen. Im Kalenderjahr 2026 teilten die Jungs aus Cannstatt zudem einzig mit Union Berlin die Bundesliga-Punkte, alle anderen Spiele gewannen sie.
Zu Null. Zum nunmehr achten Mal blieb der VfB in dieser Bundesliga-Saison ohne Gegentor. Das ist ein Verdienst der konzentrierten Defensivarbeit des gesamten Teams.
Comeback. Luca Jaquez kam erstmals nach seiner Muskelverletzung wieder zum Einsatz – er wurde in der 93. Minute für Deniz Undav eingewechselt.
Die nächsten Termine:
Auch die neue Woche wird für den VfB mehrere Spiele bereithalten und somit eine „englische“ sein. Am Mittwoch, 4. Februar 2026, findet das DFB-Pokal-Viertelfinale statt – die Jungs aus Cannstatt treten ab 20.45 Uhr beim Zweitligisten Holstein Kiel an. Am Samstag, 7. Februar 2026, geht’s in der Bundesliga weiter – im Rahmen des 21. Spieltages gastiert der VfB ab 15.30 Uhr beim FC St. Pauli in Hamburg.
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„Konnten den Druck erhöhen“
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„Konnten den Druck erhöhen“
Sebastian Hoeneß analysiert den 1:0-Heimsieg gegen Freiburg. Atakan Karazor, Deniz Undav und Ermedin Demirovic sprechen über das Tor und die Emotionen. Die Stimmen:Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Den ersten Abschluss hatte Freiburg, doch danach haben wir in der ersten Halbzeit das Heft des Handelns in die Hand genommen. Wir kreierten immer wieder gute Torchancen. In der zweiten Hälfte nahm ich das Spiel offener wahr. Mit zunehmender Dauer konnten wir den Druck erhöhen, speziell in den letzten 15 Minuten spielten wir viel um den Strafraum der Freiburger herum und versuchten, Lücken zu finden. Am Ende konnten wir den ‚Lucky Punch‘ durch ein traumhaftes Tor von ‚Medo‘ (Ermedin Demirovic, Anm. d. Red.) setzen. Für uns ist der Heimsieg ein ‚Big Point‘ und ich kann der Mannschaft ein großes Lob aussprechen, wie sie drangeblieben ist.“
Atakan Karazor: „Es war ein Sieg des Willens und ein Last-Minute-Sieg. Wir haben die Freiburger am Strafraum eingeschnürt – und hatten letztlich das Quäntchen Glück, dass am Ende doch noch ein Tor gelang. Wir sind überglücklich, dass wir das Spiel gewonnen und uns auf Platz vier in der Tabelle geschoben haben. Jeder Einzelne auf dem Platz und auf der Bank hat alles gegeben, wir haben diesen Erfolg gemeinsam erzwungen.“
Deniz Undav: „Unser Plan ging oftmals auf, wir kamen zu vielen Chancen. Leider konnten wir uns lange Zeit nicht belohnen. Es ist überragend, dass ‚Medo‘ (Ermedin Demirovic, Anm. d. Red.) mit seinem Traumtor für die drei Punkte gesorgt hat. Bei dem Jubel mussten viele Emotionen heraus, die Energie im Team ist sehr gut. Ich möchte uns loben, wie wir gemeinsam bis zum Schluss an den Sieg geglaubt haben, auch defensiv immer hellwach blieben.“
Ermedin Demirovic: „Es war ein unfassbares Gefühl nach dem Tor. Ich mache offenbar gerne schöne Tore gegen Freiburg (lacht). Wir haben bis zum Schluss an den Sieg geglaubt, haben nach vorne gespielt und viel versucht. Das Tor zeigt, dass wir ein gutes Zusammenspiel untereinander haben und uns in Situationen bringen können – jeder legt dem anderen gerne solche Treffer auf. Wir sind ein Stück weit im ‚Flow‘, das möchten wir aufrechterhalten.“
Ramon Hendriks: „Freiburg hatte eine gute Struktur im Spiel. Es war schwer und hat Kraft gekostet, Chancen zu kreieren – und gleichzeitig immer eine gute Konterabsicherung zu haben. Es spricht für den Charakter unseres Teams, dass wir bis zum Schluss gedrückt und viel probiert haben. ‚Medo‘ (Ermedin Demirovic, Anm. d. Red.) hat uns mit seinem Traumtor belohnt. Es ist hervorragend, wo wir aktuell in der Tabelle stehen und wie wir derzeit auftreten – so müssen wir weitermachen.“
Julian Schuster, Cheftrainer SC Freiburg: „Wir wissen, welche Energie im Stadion in Stuttgart entstehen und in welchen Rausch sich der VfB spielen kann. Wir haben uns gewehrt, hatten zudem immer wieder Balleroberungen und Umschaltmomente erzeugt. Meine Mannschaft hat es aufgrund ihrer Leistung nicht verdient, in dieser Partie als Verlierer vom Platz zu gehen. Es ist definitiv eine Leistung, auf die wir aufbauen können.“
Die nächsten Termine:
Auch die neue Woche wird für den VfB mehrere Spiele bereithalten und somit eine „englische“ sein. Am Mittwoch, 4. Februar 2026, findet das DFB-Pokal-Viertelfinale statt – die Jungs aus Cannstatt treten ab 20.45 Uhr beim Zweitligisten Holstein Kiel an. Am Samstag, 7. Februar 2026, geht’s in der Bundesliga weiter – im Rahmen des 21. Spieltages gastiert der VfB ab 15.30 Uhr beim FC St. Pauli in Hamburg.
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Ticketverkauf für Länderspiel in der MHP Arena startet
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Ticketverkauf für Länderspiel in der MHP Arena startet
Am morgigen Dienstag, 3. Februar 2026, beginnt um 10 Uhr der Ticketverkauf für das Länderspiel zwischen Deutschland und Ghana in der MHP Arena am 30. März 2026.Die MHP Arena Stuttgart wird der Schauplatz des ersten Heim-Länderspiels der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im WM-Jahr sein. Am 30. März 2026 trifft die Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann um 20.45 Uhr in der MHP Arena auf Ghana. Fußballfans dürfen sich auf ein spannendes Duell freuen, ist diese Partie doch für beide Nationalmannschaften ein richtungsweisender Test auf dem Weg zur Weltmeisterschaft im Sommer in den USA, Mexiko und Kanada.
Die Tickets sind ab morgen, um 10 Uhr über den DFB‑Ticketshop erhältlich. Es gilt das Prinzip „first come, first served“. Wie bereits in der Vergangenheit bietet der DFB auch bei diesem Länderspiel wieder einen Familienblock an. Für Kinder bis einschließlich 14 Jahren können dort ermäßigte Eintrittskarten erworben werden.
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Danke, Thomas!
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Danke, Thomas!
Nach 13 Jahren im Trikot mit dem roten Brustring verlässt Thomas Kastanaras den VfB und schließt sich dem FC Augsburg an.Als Thomas Kastanaras 2012 zum VfB wechselte, war er neun Jahre alt. 14 Jahre später, im Alter von 23 Jahren, verlässt der Stürmer den Club aus Cannstatt und wechselt zum FC Augsburg.
Der gebürtige Stuttgarter durchlief sämtliche Nachwuchsmannschaften und hatte mit seinen Toren maßgeblichen Anteil an den Erfolgen seiner Teams. In der Saison 2021/2022 gewann Thomas Kastanaras mit der U19 des VfB den DFB-Pokal der Junioren. Am 17. September 2022 debütierte der Stürmer im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt für die Lizenzspielermannschaft in der Bundesliga. Drei weitere Einsätze folgten in jener Saison.
Insgesamt bestritt der ehemalige Juniorennationalspieler 38 Regionalligaspiele für den VfB und erzielte dabei 16 Tore. In der Rückrunde der Saison 2023/2024 war Thomas Kastanaras an den SSV Ulm ausgeliehen und trug mit seinen drei Toren in 16 Einsätzen in der 3. Liga seinen Teil zum Aufstieg der Ulmer in die 2. Bundesliga bei. Nach diesem halben Jahr kehrte er zum VfB zurück und kam zu 33 Einsätzen in der 3. Liga. Dabei erzielte er sieben Tore und steuerte drei Assists zum Klassenerhalt bei. Eine Knieverletzung im vergangenen Sommer bremste den 23-Jährigen aus, sodass er in dieser Spielzeit noch keinen Pflichtspieleinsatz verzeichnen konnte.
Stephan Hildebrandt, Direktor Nachwuchsleistungszentrum, sagt: „Thomas hat für seinen VfB immer 100 Prozent gegeben, in den überwiegend guten Zeiten, aber auch in schwierigen Phasen. Mit ihm verlässt uns neben dem vielseitig veranlagten und sehr ambitionierten Stürmer auch eine starke und geschätzte Persönlichkeit. Nach seinem verletzungsbedingten Ausfall geht es für Thomas im kommenden halben Jahr darum, ein Maximum an Spielpraxis zu erhalten. Daher haben wir seinem Wunsch, zum FC Augsburg zu wechseln, auch entsprochen. Seinen weiteren Weg werden wir natürlich verfolgen und wünschen ihm dafür das Allerbeste.“
Thomas Kastanaras sagt: „Ich habe dem VfB sehr viel zu verdanken, er wird immer mein Verein bleiben. Hier habe ich als kleiner Junge angefangen und habe mir den Traum vom Bundesligaspieler erfüllt. Ich kann mich nur bei allen bedanken, die mich auf diesem Weg begleitet haben. Nach einem halben Jahr Verletzungspause bin ich wieder topfit und freue mich, meine neuen Teamkollegen kennenzulernen und mit ihnen Erfolge zu feiern.“Vielen Dank für deinen Einsatz für den VfB und alles Gute für die Zukunft, Thomas!
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3:3-Remis zum Jahresauftakt
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3:3-Remis zum Jahresauftakt
Die VfB Frauen behalten nach 2:0-Führung einen am Ende umkämpften Punkt in Cannstatt. Nicole Billa, Dafina Redzepi und Rosa Rückert treffen, Rena Wichmann debütiert.Spielbericht:
Nach drei Siegen aus vier Testspielen starteten die VfB Frauen am Sonntagmittag in die zweite Saisonhälfte. Zu Gast war die SG 99 Andernach, gegen die man im Hinspiel nicht über ein 1:1-Remis hinwegkam. Folgerichtig warnte Cheftrainer Heiko Gerber vor der Partie vor den „Bäckermädchen“, die wissen, „wie man einem Gegner wehtun kann“ und kündigte ein „intensives Spiel“ an. Und er behielt Recht.
Die VfB Frauen kamen gut ins Spiel und setzten die Gäste von Beginn an unter Druck. Nach einigen guten Möglichkeiten in der Anfangsphase erzielte Nicole Billa das erste Tor des Jahres 2026 (8., siehe: „die Tore“), Dafina Redzepi, die ihr Startelfdebüt in der 2. Frauen-Bundesliga feierte, legte wenig später nach (22.). So strahlte man Überlegenheit aus und hatte die Partie im Griff – eigentlich. Den Andernach fightete sich zurück. Ein Freistoß an der Strafraumkante, den Magdalena Schumacher stark verwandelte, brachte Andernach wieder in die Partie (39.). Die 2:1-Führung für den VfB zur Pause war jedoch weiterhin verdient.
Andernach kam hellwach aus der Kabine, nutzte eine Unachtsamkeit in der VfB-Defensive eiskalt aus und egalisierte die Partie (47.). Die VfB Frauen mussten sich kurz schütteln und hatten fortan Probleme, Lösungen gegen die leidenschaftlich verteidigenden Gäste zu finden. Diese belohnten sich für ihren Einsatz sogar mit der Führung (74.) – der Rosa Rückert in der Schlussphase jedoch noch etwas entgegenzusetzen hatte (81.). Weitere Chancen auf den Siegtreffer für den VfB waren da, jedoch haperte es an der Genauigkeit und so trennte man sich – wie auch in der Hinrunde – per Remis von der SG 99 Andernach.
Die Tore:
8. Minute: Der Freistoß von Maxi Rall wird geblockt, die Kugel landet jedoch vor den Füßen von Fabienne Dongus, die sie auf Nicole Billa weiterleitet. Nicole Billa fackelt nicht lange und schiebt ins lange Eck ein.
22. Minute: Klasse Vorarbeit von Nicole Billa mit der Hacke auf Dafina Redzepi, die sich durchtankt und der Keeperin keine Chance lässt. 2:0 VfB!
39. Minute: Freistoß an der Strafraumgrenze. Magdalena Schumacher zirkelt die Kugel an der VfB-Mauer vorbei und erzielt den Anschlusstreffer. Keine Chance für Kiara Beck.
47. Minute:Durch eine Unstimmigkeit in der VfB-Defensive fällt der Ball Leonie Krump für die Füße, die den Ausgleich erzielt.
74. Minute: Andernach schaltet bei einer Ecke schneller, gewinnt die Zweikämpfe und Malou Müller bringt die „Bäckermädchen“ erstmals in Führung.
81. Minute: Nicole Billa bringt eine perfekt getimte Flanke auf Rosa Rückert, die zum erneuten Ausgleich einnickt. Das war enorm wichtig!
Die Besonderheiten:
Reena Wichmann debütierte im VfB-Trikot. Der VfB-Winterneuzugang aus Bremen wurde heute in der 73. Spielminute für Leonie Schetter eingewechselt.
Haruka Osawa feierte ihr Comeback nach überstandener Knieverletzung. Die Japanerin ersetzte Torschützin Defina Redzepi ebenfalls in der 73. Minute.
Cheftrainer Heiko Gerber: „Kompliment an Andernach. Sie sind zurückgekommen und haben aus wenigen Chancen drei Treffer erzielt. Nach der 2:0-Führung hätten wir das Spiel zumachen müssen, wir hatten genügend Chancen. Hier hat etwas Cleverness gefehlt. Am Ende hat es sich Andernach heute auch ein Stück weit verdient, aber wir haben uns heute selbst geschlagen. Jetzt gilt es, an den Details zu arbeiten, drei Gegentore sind zu viel!“
VfB-Kapitänin Jana Beuschlein: „Wir sind enttäuscht. Wir hätten gerne mehr mitgenommen heute und waren an den Gegentoren selbst beteiligt. Das war unnötig. Vor allem nach der ersten halben Stunde, in der wir ein richtig gutes Spiel gemacht haben. Hier hätten wir nachlegen und den Sack zumachen müssen. Nach 30 Minuten haben wir den Faden etwas verloren und den Gegner zurück ins Spiel geholt. Das ärgert uns. Wir müssen es konstanter zu Ende spielen und die Gegentore vermeiden. Eine 2:0-Führung müssen wir erwachsener und kontrollierter zu Ende bringen.“
So spielte der VfB:1 Beck – 5 Temaj, 7 Redzepi (79 Osawa, 73.), 8 Rall (30 J. Castor, 83.), 16 Hechler, 19 Hirano, 20 Beuschlein (C) (11 Rückert, 61.), 26 Billa, 32 T. Dongus, 33 F. Dongus (9 Glaser, 46.), 77 Schetter (28 Wichmann, 73.)
Zunächst auf der Bank: 25 Boettcher – 2 Hofmann, 4 Schäfer, 9 Glaser, 11 Rückert, 28 Wichmann, 29 Meßmer, 30 J. Castor, 79 Osawa
Das nächste Spiel:
Am Sonntag, 8. Februar, empfangen die VfB Frauen Borussia Mönchengladbach. Anpfiff in Cannstatt ist um 13 Uhr.
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Michael Glück fällt aus
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Michael Glück fällt aus
Der Abwehrspieler der U21 hat sich einer Operation am Sprunggelenk unterzogen und wird die nächsten Wochen fehlen.Zwölf Mal stand Michael Glück in dieser Saison für die U21 in der 3. Liga auf dem Platz. Auf seinen nächsten Einsatz wird der 22-Jährige etwas warten müssen, denn der Abwehrspieler musste sich einem operativen Eingriff im linken Sprunggelenk unterziehen. Damit muss U21-Trainer Nico Willig in den nächsten Partien auf den Österreicher verzichten.
Gute und schnelle Genesung, Michi!
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Bittere zweite Hälfte in Verl
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Bittere zweite Hälfte in Verl
Nach einer starken ersten Hälfte der U21 beim SC Verl verändert ein unglücklicher Platzverweis die Partie, die der Tabellenzweite in Hälfte zwei dann klar mit 4:0 für sich entscheidet.Das Spiel:
Im Vergleich zum 1:2 beim FC Ingolstadt am vergangenen Spieltag kehrte Torhüter Florian Hellstern nach auskurierter Hüftprellung wieder ins Tor zurück. Michael Glück (Sprunggelenksprobleme), Mohamed Sankoh (muskuläre Probleme) und Samuele Di Benedetto (krank) fielen aus.
Die erste Chance des Spiels vor 2.100 Zuschauern in der Sportclub-Arena gehörte den Gastgebern, die in Person von Alessio Besio erst an Florian Hellstern scheiterten und den Nachschuss durch Berkan Taz über das Tor setzten (8.). Danach übernahm der VfB das Kommando, attackierte mit mutigem Angriffspressing sehr früh und zwang den SCV dadurch zu Ballverlusten. Daraus resultierten mehrere gute Chancen für Mansour Ouro-Tagba (9., 12,) oder auch Noah Darvich (19.), die aber allesamt nicht in einem Treffer resultierten. Gegen Ende der ersten Hälfte kam dann wieder Verl auf, Florian Hellstern konnte sich bei einem Schuss von Besio (41.) erneut auszeichnen. Als die Nachspielzeit der ersten Hälfte bereits abgelaufen war, erlebte die muntere Partie einen weiteren Aufreger: Dominik Nothnagel, zu diesem Zeitpunkt bereits verwarnt, kam in einem Zweikampf ins Stolpern und erwischte im Fallen seinen Gegenspieler. Schiedsrichter Jonah Besong verwies den U21-Kapitän daraufhin mit Gelb-Rot vom Platz.
Nach dem Seitenwechsel ging es direkt Schlag auf Schlag weiter. Erst verhinderte Florian Hellstern mit einer starken Parade gegen Marco Wörner den Rückstand (50.), im direkten Gegenzug schickte Noah Darvich Mansour Ouro-Tagba in die Tiefe, dessen Schuss aus zehn Metern jedoch im letzten Moment noch geblockt wurde. Weitere sechs Minuten später ging der SC dann durch einen Spielzug über die linke Seite mit Abschluss von Marco Wörner in Führung (56.). Nun war der Sportclub obenauf, zwei weitere Tore von Jonas Arweiler (59.) und Timur Gayret (61.) entschieden die Partie. Berkan Taz setzte dann per Foulelfmeter zum 4:0 den Schlusspunkt (68.) eines aus VfB-Sicht bitteren Spiels, das nach einer rasanten und spielerisch starken ersten Hälfte einen zu deutlichen Endstand hatte.
Die Trainerstimme:
„Ich bin zufrieden mit der ersten Hälfte. Gegen die beste Mannschaft der Liga hatten wir im Elf-gegen-Elf viele gute Aktionen mit Ball und Torchancen, die wir hätten besser nutzen können, und haben einen Schlagabtausch geliefert. Die Aktion vor der Pause mit dem Platzverweis war dann sehr unglücklich, da hätte ich mir vom Schiedsrichter mehr Fingerspitzengefühl gewünscht. Das hat das Spiel dann komplett verändert. Wir hätten in der zweiten Hälfte besser verteidigen können, das hatte nichts mit der Unterzahl zu tun. Das müssen wir uns vorwerfen lassen“, resümierte U21-Trainer Nico Willig.
Das nächste Spiel:
Kommenden Samstag um 16:30 Uhr ist der TSV 1860 München in der WIRmachenDRUCK Arena in Aspach zu Gast.
Die Aufstellung:
Hellstern – Olivier, Köhler (60. Groiß), Nothnagel, Meyer – Catovic, Spalt – Darvich (69. Penna), Sessa (46. Herwerth), Diehl (60. Lüers) – Ouro-Tagba (78. Jatta).
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Ergebnisse der Mitgliederbefragung
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Ergebnisse der Mitgliederbefragung
Rund 10.000 teilnehmende Mitglieder bewerten Vereinsentwicklung und Präsidiumsarbeit beim VfB Stuttgart 1893 e.V. durchweg positiv.Die Ende 2025 durchgeführte Mitgliederbefragung bestätigt den positiven Gesamteindruck, den der VfB Stuttgart 1893 e.V. im zurückliegenden Kalenderjahr vermittelte und unterstreicht, dass der eingeschlagene Weg in der Präsidiumsarbeit breite Zustimmung bei den Mitgliedern erfährt. Die rund 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bewerteten ihre Zufriedenheit mit der generellen Entwicklung des Vereins auf einer Skala von 1 („sehr zufrieden“) bis 6 („überhaupt nicht zufrieden“) mit 1,8. Die Arbeit des Präsidiums erhielt eine 2,0 auf der Schulnotenskala.
Die Art und Weise sowie den Rhythmus der Mitgliederkommunikation bewerteten die Teilnehmenden auf einer Skala von 1 („völlig ausreichend“) bis 6 („überhaupt nicht ausreichend“) mit 2,2. Ebenso gut auf dieser Skala wurde mit 2,1 das Angebot und die Vielfalt der Vereinsveranstaltungen beurteilt. Mit einer Durchschnittsbewertung von 2,6 sehen die Mitglieder noch das größte Verbesserungspotenzial bei der öffentlichen Wahrnehmung der Vereinsabteilungen. Hier gilt es, weiter am Ball zu bleiben, und neugeschaffene Formate wie das Sommerfest der Vereinsabteilungen oder den gemeinschaftlichen Weihnachtsmarkt mit der Cannstatter Kurve fortzuführen.
Das Präsidium wird die Ergebnisse in seine Arbeit einfließen lassen. Diese bilden wie angekündigt für den Vereinsbeirat auch eine Bewertungsgrundlage für die Zielvereinbarungen 2025.
Präsidium und Vereinsbeirat danken allen Mitgliedern, die an der Mitgliederbefragung teilgenommen haben. Für dieses Jahr ist im Herbst wieder die alle zwei Jahre durchgeführte Mitgliederumfrage zur Angebots- und Servicequalität geplant.
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Historische Punktausbeute
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Historische Punktausbeute
Der VfB spielt derzeit eine der besten Bundesliga-Saisons seiner Geschichte. Das hat Auswirkungen auf die Tabelle und hängt mit der Entwicklung des Teams zusammen.Zwei Schlüsselszenen lagen nur zwei Minuten auseinander. Erst schoss Ermedin Demirovic den Ball aus 17 Metern unhaltbar ins rechte Eck, kurz vor Abpfiff parierte Alexander Nübel mit einem Reflex gegen Freiburgs Bruno Ogbus. In einer dramatischen Schlussphase sicherte sich der VfB am Sonntagnachmittag den Bundesliga-Heimsieg gegen den SC Freiburg (1:0), an dem Offensive und Defensive gemeinsam ihren Anteil hatten. Die Jungs aus Cannstatt zeigten einmal mehr eine Willensleistung.
„Mit zunehmender Dauer konnten wir den Druck nochmals erhöhen und blieben zugleich defensiv sehr aufmerksam“, analysiert Cheftrainer Sebastian Hoeneß und macht seiner Mannschaft ein Kompliment: „Für uns ist der Heimsieg ein ‚Big Point‘ und ich kann der Mannschaft ein großes Lob aussprechen, wie sie in der gesamten Partie drangeblieben ist.“ Das Team mit dem roten Brustring sicherte sich somit die Bundesliga-Punkte 37, 38 und 39. Das hat sogar historische Folgen.
Sebastian Hoeneß: „Weitere Schritte folgen lassen“
Seit Einführung der Drei-Punkte-Regel in der Saison 1995/1996 stellt es die zweitbeste Punktzahl dar, die der VfB jemals nach 20 Spieltagen gesammelt hat. Nur in der Vizemeister-Saison 2023/2024 lief es noch besser – zu jenem Zeitpunkt hatten die Jungs aus Cannstatt gar 40 Zähler auf ihrem Konto. „Die aktuelle Punktausbeute ist richtig gut“, sagt Sebastian Hoeneß und ordnet zugleich ein: „Wir wissen aber auch, dass wir mit dieser Punktzahl noch nichts erreicht haben, sondern weitere Schritte folgen lassen müssen.“
Den ‚Flow‘ fortsetzen, das Momentum aufrechterhalten. Im Kalenderjahr 2026 gewann der VfB vier von fünf Bundesliga-Begegnungen und kam gegen Union Berlin zu einem 1:1 – das führt zu 13 von 15 möglichen Punkten. In der Tabelle schob sich das Team von Chefcoach Sebastian Hoeneß auf den vierten Rang vor – nur nach dem siebten und achten Spieltag der laufenden Saison stand der VfB noch einen Platz höher.
Fabian Wohlgemuth: „Gutes Polster erarbeitet“
Fabian Wohlgemuth zeigt sich ebenfalls sehr zufrieden mit dieser Momentaufnahme: „Wir haben uns ein wirklich gutes Polster erarbeitet und nehmen uns vor, auch die bevorstehenden 14 Spiele in der Bundesliga so erfolgreich wie möglich zu gestalten.“ In der Mannschaft sei derzeit eine gute Mischung aus Fokus und Leichtigkeit zu spüren, wie der Vorstand Sport erklärt: „Die Mannschaft ist gewachsen und entwickelt sich weiter.“ Ein positiver Prozess, der weitere Punkte und Erfolge bringen soll.
Die nächsten Termine:
Auch die neue Woche wird für den VfB mehrere Spiele bereithalten und somit eine „englische“ sein. Am Mittwoch, 4. Februar 2026, findet das DFB-Pokal-Viertelfinale statt – die Jungs aus Cannstatt treten ab 20.45 Uhr beim Zweitligisten Holstein Kiel an. Am Samstag, 7. Februar 2026, geht’s in der Bundesliga weiter – im Rahmen des 21. Spieltages gastiert der VfB ab 15.30 Uhr beim FC St. Pauli in Hamburg.
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Matchfacts: Wieder keine Punkteteilung?
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Matchfacts: Wieder keine Punkteteilung?
Im Februar 2019 teilten sich der VfB und der SCF letztmals die Punkte. Nun kommen beide Teams mit dem Rückenwind aus sechs ungeschlagenen Bundesliga-Spielen zum Baden-Württemberg zusammen. Welche Serien bleiben bestehen?Die Top 3 zu VfB gegen SC Freiburg:
- Der VfB gewann beide Heimspiele gegen den SCF unter der Leitung von Cheftrainer Sebastian Hoeneß deutlich: 5:0 und 4:0
- Der VfB ist seit sechs Bundesliga-Partien ungeschlagen
- Für das Spiel sind noch Tickets im freien Verkauf erhältlich
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Blick zurück: Es gibt immer einen Sieger
In den vergangenen zwölf Pflichtspielen zwischen dem VfB und dem SC Freiburg gab es stets einen Sieger – viermal gewann der VfB, achtmal der SCF. Die Jungs aus Cannstatt gewannen aber beide Heimspiele unter Cheftrainer Sebastian Hoeneß gegen Freiburg deutlich: 5:0 im September 2023 sowie 4:0 im Januar 2025. Das bislang letzte Aufeinandertreffen im September 2025 gewann Freiburg mit 3:1. Ermedin Demirovic hatte den VfB in Führung gebracht. Sein Hackentreffer wurde wenig später in der ARD-Sportschau zum „Tor des Monats“ gewählt.
Wiedersehen: Heimkehr für den SCF-Coach
Zwischen 2005 und 2008 lief der gebürtige Bietigheimer und heutige Cheftrainer des SC Freiburg, Julian Schuster, im Brustringdress auf. Zunächst spielte er für die U21, später auch dreimal für die Profis des VfB. Freiburgs Ersatztorhüter Florian Müller verbrachte zwischen 2021 und 2023 zwei Spielzeiten beim VfB und absolvierte dabei 52 Pflichtspiele.
Aufseiten des VfB stehen nach dem kürzlichen Abgang von Yannik Keitel zum FC Augsburg noch drei Spieler im Kader, die auf eine Vergangenheit beim SC Freiburg zurückblicken: Pascal Stenzel (von 2016 bis 2019) spielte ebenso für die Breisgauer wie Ermedin Demirovic (2020 bis 2022). Sommer-Neuzugang Noah Darvich wurde in der Jugend des Sport-Clubs ausgebildet und trug das Trikot des SC Freiburg von 2017 bis 2023.
Tore: Zuletzt immer mindestens vier Treffer
148 Tore in 47 Bundesliga-Spielen bedeuten einen Schnitt von 3,15 Treffern pro Partie. Mehr als sechs Tore fielen noch in keinem Duell zwischen dem VfB und dem SC Freiburg. Zweimal gewann der VfB mit 4:2 (Oktober 1996 und August 2009), einmal trennten sich die Teams 3:3 (September 2018). In den vergangenen fünf Spielen fielen immer mindestens vier Treffer.
Serie: VfB seit sechs Spielen ungeschlagen
Der VfB ist seit sechs Bundesliga-Spielen ungeschlagen (vier Siege, zwei Remis), die längste Serie der Jungs aus Cannstatt seit Januar bis April 2024 (damals elf Spiele). In diesem Zeitraum sammelte der VfB 14 Punkte und kassierte nur vier Gegentore – nur die TSG Hoffenheim sammelte in dem Zeitraum mehr Punkte (16) und kassierte weniger Gegentore (drei).
Trainerstimmen: Respekt auf beiden Seiten
Sebastian Hoeneß, Cheftrainer des VfB, sagt: „Wir freuen uns auf das Spiel, die Fans werden am Sonntag sicherlich erneut für eine beeindruckenden Atmosphäre sorgen. Wir wollen die Freiburger in der Tabelle auf Abstand halten, dazu wird eine absolute Top-Leistung notwendig sein.“
Julian Schuster, Cheftrainer beim SC Freiburg, sagt: „Stuttgart hat sich im Laufe der Saison sehr stabilisiert, die Mannschaft hat sich gefunden. Das wird die nächste herausfordernde und reizvolle Aufgabe bei einer Mannschaft mit viel Qualität.“
Zuschauer: Freier Verkauf gestartet
Für das Heimspiel am Sonntag läuft der freie Verkauf. Karten sind noch in verschiedenen Kategorien verfügbar.
Wetter: Ungemütlich, aber trocken
Allzu angenehm werden die Temperaturen am Sonntag nicht. Sie bewegen sich zwischen 0 und 5 Grad Celsius. Immerhin soll es trocken bleiben.
Freier Verkauf für das Baden-Württemberg-Duell
Für das Bundesliga-Heimspiel am Sonntag, 1. Februar 2026, um 15.30 Uhr, gegen den SC Freiburg sind noch Tickets in verschiedenen Kategorien verfügbar.
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Übertragung
VfB-Kanäle
TV/Stream
Radio
- Sportschau
- ARD-Audiothek
- Die Neue 107.7
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„Eine große Herausforderung“
„Eine große Herausforderung“
Der VfB empfängt Freiburg. Rein theoretisch könnte das auch eine UEFA Europa League-Begegnung sein. Ist es aber nicht, denn am Sonntag geht’s um wichtige Bundesliga-Punkte.Einmal mehr weht ein Hauch von Europa durch die MHP Arena. Diesmal ist es jedoch keine Begegnung im europäischen Clubwettbewerb, sondern es ist Bundesliga-Zeit – und mit dem SC Freiburg gastiert am Sonntag, ab 15.30 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, ausgerechnet jener Club in Cannstatt, der als einziger deutscher Vertreter neben dem VfB in der UEFA Europa League in der K.o.-Runde vertreten ist. Das Baden-Württemberg-Duell hat diesmal seine „europäische Note“.
„Wir freuen uns auf das Spiel, die Fans werden am Sonntag sicherlich erneut für eine beeindruckenden Atmosphäre sorgen“, sagt Cheftrainer Sebastian Hoeneß und erinnert damit unter anderem an die grandiose Choreographie und Stimmung, die die weiß-roten Fans jüngst am Donnerstagabend beim Vergleich mit dem BSC Young Boys (3:2) gestaltet haben. Viel spricht dafür, dass es erneut intensive 90 Minuten werden.
Neun Punkte Abstand in der Tabelle
Das sieht Sebastian Hoeneß ähnlich: „Duelle mit dem SC Freiburg sind immer eine große Herausforderung, die Freiburger haben viel individuelle Qualität in ihren Reihen und sind mannschaftlich sehr gut organisiert.“ Als Tabellenfünfter hat der VfB derzeit 36 Punkte auf dem Konto – exakt neun Zähler mehr als die Breisgauer, die sich auf Rang sieben befinden. „Wir wollen die Freiburger in der Tabelle auf Abstand halten, dazu wird eine absolute Top-Leistung notwendig sein“, sagt der 43-Jährige.
Kurios: In den vergangenen zwölf Pflichtspielen zwischen dem VfB und dem SC Freiburg gab es stets einen Sieger – viermal gewann der VfB, achtmal siegte Freiburg. Ein Beleg, wie knifflig die Aufgaben gegen den Sport-Club sind. Um diese Bilanz aufzupolieren, können die Jungs aus Cannstatt auf ihre aktuelle Serie setzen: Im Bundesliga-Jahr 2026 teilte der VfB nur gegen Union Berlin (1:1) die Punkte, die restlichen Partien gewann das Team mit dem roten Brustring. Und hat am Sonntag vor heimischer Kulisse einmal mehr die Fans an seiner Seite.
Freier Verkauf für das Baden-Württemberg-Duell
Für das Bundesliga-Heimspiel am Sonntag, 1. Februar 2026, um 15.30 Uhr, gegen den SC Freiburg sind noch Tickets in verschiedenen Kategorien verfügbar.
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stadion aktuell | Bundesliga 2025/2026 | 20. Spieltag
Wer in den 56 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Sonntag, 1. Februar 2026, 15.30 Uhr, gegen den SC Freiburg einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
Die Themen sind:
- Interview: Jamie Leweling
- Zeitreise: Jamie Leweling
- Poster: Jamie Leweling
- Zu Gast: SC Freiburg
- VfB-Stiftung: Beteiligung zum 22. Erinnerungstag
- VfB-Frauen: Interview Maxi Rall
- Nachwuchs: Vertragsverlängerungen und Debüt
- Historie: 100 Jahre Brustring
- MHP Arena: Konzert-Highlight mit Helene Fischer
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Gut in Schuss
Gut in Schuss
Baden-Württemberg-Duell in der MHP Arena: Am Sonntag empfängt der VfB den SC Freiburg. Dort steht der meistgefoulte Spieler der Liga auf dem Platz und die Neuzugänge treffen. Der Gegner im Check:Die Form
Der SC Freiburg präsentierte sich in den vergangenen Monaten in einer sehr guten Verfassung. Seit dem 2:6 beim FC Bayern am 11. Spieltag verloren die Breisgauer wettbewerbsübergreifend nur drei der vergangenen zwölf Spiele – die Bundesliga-Partien in Heidenheim (1:2) und in Leipzig (0:2) sowie das UEFA Europa League-Auswärtsspiel in Lille (0:1). Während es in der UEFA Europa League im Auswärtsspiel bei Viktoria Pilsen ein torloses Remis gab, teilte der SCF sonst nur in Dortmund (1:1) sowie in Augsburg (2:2) die Punkte. Ansonsten feierte das Team von Julian Schuster sieben Siege.
Der Trainer
Viel zu klagen hat Freiburgs Cheftrainer Julian Schuster dieser Tage nicht: Während dem SC Freiburg in der UEFA Europa League der direkte Sprung ins Achtelfinale gelang, steht das Team des langjährigen SCF-Profis in der Bundesliga auf einem soliden siebten Rang, wobei dieselbe Punkteausbeute wie vor einem Jahr zu diesem Zeitpunkt der Saison – nämlich 27 – zu Buche steht. Damals erreichte der SCF am Ende noch Platz fünf und scheiterte nur hauchzart an der erstmaligen Qualifikation für die Königsklasse.
Die Neuzugänge
Im Sommer leistete der SC Freiburg gute Arbeit auf dem Transfermarkt – zumindest, wenn man sich die erfolgreichsten Torschützen der Breisgauer anschaut. Denn nach dem Freiburger Routinier Vincenzo Grifo, der bereits sechsmal traf, reihen sich auf den Plätzen zwei bis vier der internen Bestenliste Igor Matanovic (fünf Tore), Derry Scherhant (vier) und Yuito Suzuki (drei) ein, die allesamt im vergangenen Sommer zum UEFA Europa League-Teilnehmer stießen. Besonders Igor Matanovic ist in bestechender Form: In den vier Bundesliga-Partien seit dem Jahreswechsel gelangen ihm drei Treffer.
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Der Wirbelwind
Eine der Entdeckungen der aktuellen Saison ist der 20-jährige Johan Manzambi, der seit der vergangenen Spielzeit zum Profikader des SCF gehört und in dieser seine ersten elf Bundesliga-Einsätze sammeln konnte. Mit drei Toren und drei Vorlagen in 16 Einsätzen gehört der offensive Mittelfeldspieler in der laufenden Saison zu den erfolgreichsten Akteuren des SC Freiburg und führt die Bundesliga in einem Ranking sogar komplett an: Kein anderer Spieler wurde häufiger von seinen Gegenspielern gefoult als der achtmalige Schweizer Nationalspieler (47 Fouls).
Der Nimmermüde
Keine Sekunde ohne ihn: Maximilian Eggestein, der seit 2021 im Trikot des SCF aufläuft, verpasste in dieser Saison noch keine einzige der bisherigen 1.710 Spielminuten. Da verwundert es nicht, dass der aus Hannover stammende Mittelfeldspieler auch unter den Spielern mit der größten zurückgelegten Laufdistanzen einen Spitzenplatz belegt. An den bislang 19 Bundesliga-Spieltagen lief nur der Hoffenheimer Vladimir Coufal (255,6 km) noch weiter als der Freiburger (225,1 km).
Die Comebacker
Der SC Freiburg sammelte in dieser Bundesliga-Saison 15 Punkte nach Rückständen, das ist alleiniger Ligabestwert – darunter sind alle sieben Punkte im Kalenderjahr 2026. Der VfB kommt auf 13 Punkte nach Rückständen, das überbietet außer Freiburg nur der FC Bayern (14).
Die Standard-Experten
Der SCF erzielte in dieser Bundesliga-Saison bereits 15 Tore nach Standard-Situationen sowie acht nach Eckbällen – das überbietet jeweils nur der FC Bayern München (18, davon neun nach Ecken). Der VfB kassierte als einziger Verein ligaweit erst ein Gegentor nach einem Eckball und insgesamt nur sechs Standard-Gegentore, nur RB Leipzig noch weniger (vier).
Die Historie
Nach 13 Jahren könnte es in diesem Jahr zur Neuauflage des DFB-Pokal-Halbfinals der Saison 2012/2013 kommen. Wie dem VfB, der am kommenden Mittwoch, 4. Februar 2026, bei Zweitligist Holstein Kiel antritt, gelang auch den Freiburgern der Sprung unter die letzten Acht. Im Viertelfinale trifft die Schuster-Elf sechs Tage nach dem Spiel des VfB auswärts auf Hertha BSC und greift nach der ersten Halbfinalteilnahme seit drei Jahren. Im April 2013 setzte sich der VfB im Heimspiel gegen den SC Freiburg nach Treffern von Arthur Boka und Martin Harnik mit 2:1 durch – Julian Schuster stand als Kapitän der Gäste 90 Minuten auf dem Platz.
Freier Verkauf für das Baden-Württemberg-Duell
Für das Bundesliga-Heimspiel am Sonntag, 1. Februar 2026, um 15.30 Uhr, gegen den SC Freiburg sind noch Tickets in verschiedenen Kategorien verfügbar.
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„Wir setzen uns keine Limits“
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„Wir setzen uns keine Limits“
Jamie Leweling ist ehrgeizig, möchte sich stetig verbessern – und durchlebt einen Reifeprozess, wie er im STADION AKTUELL-Gespräch erzählt.Ein Sponsorentermin am Flughafen, danach ein Interview, nach dem Training noch ein paar Foto- und Autogrammwünsche. Jamie Leweling ist viel gefragt in diesen Tagen. Das hängt auch mit seiner Entwicklung zusammen: Im Sommer 2023 zum VfB gekommen, im Herbst 2024 als Nationalspieler debütiert, im Mai 2025 mit dem VfB den DFB-Pokal gewonnen und aktuell nur noch einen Scorerpunkt davon entfernt, seine persönlich beste Bundesliga-Saison zu spielen. Kurz vor dem Heimspiel amSonntag, ab 15.30 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, gegen den SC Freiburg spricht der Offensivakteur im STADION AKTUELL-Interview.
Hallo Jamie, bei unserem Interviewtermin hast du einen Blick in das von Premium-Partner „SunExpress“ gestaltete VfB-Flugzeug geworfen. Wie fühlt es sich an, damit auf die Reise durch Europa zu gehen?
Jamie: „Das ist auf jeden Fall etwas Besonderes. Und es zeigt, dass die Aufmerksamkeit für den VfB weiterhin wächst. Mit unseren Leistungen möchten wir dafür sorgen, dass wir im ‚VfBExpress‘ noch die eine oder andere internationale Reise durch Europa absolvieren können. Wir haben uns jedenfalls sehr gefreut, als wir das erste Mal mit der Maschine unterwegs waren.“
Die nächste Runde in der UEFA Europa League ist erreicht. Laut deiner Aussage vom Mai 2025 auf dem Stuttgarter Schlossplatz soll das nur eine Zwischenetappe sein …
Jamie: „Diese Aussage wird mich noch eine Weile verfolgen (lacht). Aber das ist vollkommen okay, ich stehe dazu. Ich habe in dem Moment einen großen Traum ausgesprochen – einen Traum, für den es sich lohnt, hart zu arbeiten und bei dem gewiss auch ein ordentliches Quäntchen Glück dazugehören muss. Grundsätzlich macht es der gesamten Mannschaft viel Freude, in einem internationalen Wettbewerb mitzumischen und dort auszuloten, wie weit es gehen kann, wenn wir bereit sind, alles zu investieren. Auch die jüngsten Aussagen von ‚Demi‘ (Ermedin Demirovic, Anm. d. Red.) fand ich daher sehr treffend.“
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Welche Aussagen meinst du konkret?
Jamie: „Er hat in einem Interview gesagt, er nehme unsere Mannschaft seit dem Pokalsieg noch einen Tick fokussierter wahr. Es herrsche in jedem Training eine hohe Bereitschaft vor, besser werden zu wollen. All das unterstreiche ich. Wir fordern uns gegenseitig, aber unterstützen uns auch sehr – es macht Freude, ein Teil dieser Entwicklung zu sein.“
Was sind aus deiner Sicht die Gründe für die aktuelle Form?
Jamie: „Jeder Spieler nimmt seine Rolle nicht nur an, sondern füllt sie auch aus. Das Trainingsniveau ist hoch, wir versuchen, uns gegenseitig auf das nächste Level zu pushen. Wir wissen, dass wir nur als Mannschaft erfolgreich sein und unsere Ziele erreichen können. Das Miteinander ist ein ganz wichtiger Faktor – momentan gelingt es uns gut, zur richtigen Zeit fokussiert zu sein und auf ‚Wettkampfmodus‘ zu schalten sowie ab und an auch mal einen kleinen Spaß einzubauen.“
Jetzt sind wir neugierig: Welcher Spaß wird ab und an auf deine Kosten gemacht?
Jamie: „Grundsätzlich kriegt jeder Spieler mal den einen oder anderen lustigen Spruch ab. Ein Spezialist dafür ist Deniz (Undav, Anm. d. Red.), er ist einfach extrem gut darin, einerseits mit Leistung vorwegzugehen und andererseits für eine gewisse Lockerheit zu sorgen. Zu mir sagt er gerne, ich hätte zu wenig Technik – da übertreibt er natürlich, und das weiß er auch. Gleichzeitig kitzelt er einen damit ja auch ein bisschen, was manchmal gar nicht so verkehrt ist.“
Fleißig gearbeitet hast du an deiner Schusstechnik – mit Erfolg, wenn wir an deine Auswärtstore beim 4:0 in Bremen oder jüngst beim 3:0 in Mönchengladbach zurückdenken. Woran hast du konkret gefeilt?
Jamie: „Mir ging es darum, meine Abschlüsse in verschiedenen Situationen und aus verschiedenen Positionen heraus zu verbessern. Aus der Distanz, nach einer Ballmitnahme im hohen Tempo, mal mit und mal ohne Gegnerdruck. Ich habe sowohl in der Sommerpause als auch in der kurzen Winterpause ein paar Extraschichten eingelegt. Und auch nach manchen Trainingseinheiten schnappe ich mir den Ball und übe einige Abschlüsse – oft zusammen mit ‚Calle‘ (Pascal Stenzel, Anm. d. Red.), der eine begnadete Schusstechnik hat und mit dem ich mich gerne darüber austausche.“
Hast du noch andere Aspekte in deinem Leben optimiert?
Jamie: „Ja, das habe ich. Manche sagen, ich sei erwachsener geworden, ich würde es als Reifeprozess bezeichnen. Ich habe an ein paar Stellschrauben gedreht, die wichtig für meine Leistungsfähigkeit sind. Ich werde bald 25 Jahre alt, das ist im Fußball kein total junges Alter mehr. Ich möchte Verantwortung übernehmen – für das Team und mich. Dazu gehören Professionalität und Vorbildfunktion.“
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In welchen Bereichen bist du noch professioneller geworden?
Jamie: „Zwar habe ich mich schon immer sehr mit dem Fußball befasst und im Training richtig Gas gegeben, aber besonders die Vor- und Nachbereitung von unseren Einheiten gehe ich nun noch bewusster an. Zudem achte ich stärker auf meinen Schlaf, gehe etwas früher ins Bett. Bei der Ernährung lasse ich Süßigkeiten größtenteils weg und trinke fast nur noch Wasser. Ich bin überzeugt, dass sich in einzelnen Bereichen ein, zwei Prozent herausholen lassen, die wiederum in Summe einen großen Einfluss auf das Gesamtpaket haben.“
In der aktuellen Bundesliga-Saison hast du bereits neun Scorerpunkte gesammelt und liegst damit teamintern auf Rang zwei hinter Deniz Undav. Wie beurteilst du die Situation des VfB in der Liga?
Jamie: „Wir haben uns – wie in den beiden anderen Wettbewerben auch – eine gute Ausgangsposition erarbeitet und sind wirklich ordentlich in das neue Jahr hereingekommen. In der Bundesliga haben wir 2026 nur gegen Union Berlin remis gespielt, alle anderen Partien konnten wir gewinnen und haben gute Leistungen gezeigt. Diesen Flow wollen wir aufrechterhalten. Es herrscht eine gute Energie im Team. Das ist genau die richtige Basis, um im vorderen Tabellendrittel dabeizubleiben. Wir setzen uns keine Limits.“
Sehr klar hast du dich auch positioniert, als es zuletzt Gerüchte über eine Anfrage des englischen Premier-League-Clubs FC Bournemouth für dich gab. Wie kam es dazu?
Jamie: „Der Markt ist, wie er ist. Damit habe ich gelernt, umzugehen und betrachte es als Wertschätzung, dass meine Leistung und Entwicklung gesehen werden. Für mich war und ist ein Wechsel aktuell kein Thema. Ich fühle mich beim VfB und in Stuttgart sehr wohl, ich komme auf viel Spielzeit und mache Schritte nach vorne, ich bin hier zum Nationalspieler gereift und wir haben uns als Mannschaft noch einiges vorgenommen.“
Am Sonntag gastiert der SC Freiburg in der MHP Arena – und somit ein Team, das ebenfalls weiterhin in der UEFA Europa League vertreten ist. Was erwartest du für eine Begegnung?
Jamie: „Das wird eine schwierige und intensive Partie. Die Erinnerung an das Hinspiel ist noch frisch: Obwohl wir in Freiburg in Führung gingen, haben wir uns dort schwergetan und unterlagen letztlich 1:3. Das möchten wir natürlich korrigieren, es diesmal weitaus besser hinbekommen – und anschließend mit unseren Fans gemeinsam jubeln.“
Zum Abschluss blicken wir in die ferne Zukunft: Im Sommer 2026 findet die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko statt. Inwiefern ist es ein Ziel von dir, zum deutschen WM-Kader zu gehören?
Jamie: „Natürlich ist das ein Ansporn und natürlich möchte ich bei diesem Turnier zum deutschen Team gehören. Es würde mir sehr viel bedeuten, eine WM spielen zu dürfen, aber der Weg dorthin führt nur über Leistung und Fleiß. Es macht wenig Sinn, zu sehr über die WM nachzudenken. Wichtig ist, in möglichst jedem Spiel abzuliefern und sich weiterzuentwickeln – daher ist es auch top, dass wir mit dem VfB international eine Runde weiter sind. Je erfolgreicher wir als Team in dieser Saison unterwegs sind, desto größer ist auch die individuelle Chance, ein WM-Ticket zu lösen.“
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stadion aktuell | Bundesliga 2025/2026 | 20. Spieltag
Wer in den 56 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Sonntag, 1. Februar 2026, 15.30 Uhr, gegen den SC Freiburg einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
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- Nachwuchs: Vertragsverlängerungen und Debüt
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Übrigens: Für die VfB-Magazine „stadion aktuell“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ im App Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.
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Tradition, Charme und Rekordmeister
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Tradition, Charme und Rekordmeister
In den Playoffs der UEFA Europa League trifft der VfB auf den Celtic FC. Zwei Gegner teilten sich beide Clubs in der Ligaphase. Ein Kurzportrait:Das Los hat entschieden. In den Playoffs der UEFA Europa League reist der VfB am Donnerstag, 19. Februar 2026, nach Glasgow und spielt gegen den Celtic FC, ehe die Schotten am Donnerstag, 26. Februar 2026, in Cannstatt gastieren.
Siege gegen Graz, Feyenoord und Utrecht
Die Schotten beendeten die Ligaphase der UEFA Europa League mit elf Punkten auf Rang 21. Dabei gewann der Celtic FC bei Feyenoord Rotterdam (3:1) sowie zu Hause gegen Sturm Graz (2:1) und Utrecht (4:2). Bei Roter Stern Belgrad (1:1) und vor eigenem Publikum gegen Bologna (2:2) kam das Team jeweils zu einem Remis. Beim FC Midtjylland (1:3) und zu Hause gegen Braga (0:2) sowie gegen die Roma (0:3) unterlag Celtic. Interessant: Gegen Rotterdam (2:0) und die Roma (0:2) trat auch der VfB an.
Nationale und internationale Erfolge
In der nationalen Meisterschaft liegt Celtic aktuell mit 45 Punkten aus 23 Partien lediglich auf Rang drei und hat sechs Punkte Rückstand auf Überraschungsspitzenreiter Heart of Midlothian. Schwerwiegender dürfte aber der Umstand sein, dass auch Dauerrivale Rangers mit zwei Punkten mehr auf dem Konto noch vor den Grün-Weißen liegt. Mit den Rangers teilt man sich auch den Titel des schottischen Rekordmeisters. Beide Vereine konnten bislang je 55-mal die nationale Meisterschaft gewinnen. In den zurückliegenden 14 Jahren wurde die Siegesserie von Celtic allerdings nur in der Spielzeit 2020/2021 von den Rangers unterbrochen. Zu den 55 Meistertiteln kommen 42 Pokalsiege und 22 Ligapokalsiege.
Der mit Abstand größte Triumph der Vereinsgeschichte ist der Gewinn des Europapokals der Landesmeister 1966/1967, dem Vorgänger-Wettbewerb der UEFA Champions League.
Bilanz gegen den VfB
Bislang gab es erst zwei Pflichtspiele zwischen Celtic Glasgow und dem VfB. Im Achtelfinale des UEFA-Cups 2002/2003 verlor der VfB sein Hinspiel im Celtic-Park mit 1:3. Zwar konnte das Team mit dem roten Brustring eine Woche später in heimischen Gefilden mit 3:2 gegen die Schotten gewinnen, schied aber trotzdem aus.
Trainer und Spieler
Gecoacht wird Celtic seit Jahresbeginn und bereits zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte von dem Nordiren Martin O’Neill. Ein Trainer, der sowohl bei Glasgow als auch in Stuttgart tätig war, gibt es bis zum heutigen Tag nicht. Aktuell steht auch kein deutscher Spieler bei Celtic unter Vertrag. Dies war in der Vergangenheit jedoch anders. Mit Andreas Thom (Leverkusen, Hertha), dem aktuellen Wolfsburger Moritz Jenz sowie dem derzeit für Como in Italien spielenden Nico Kühn (Leipzig, Bayern, Aue) und den drei ehemaligen Stuttgartern Andreas Hinkel, Marvin Compper und Jeremy Toljan trugen einst schon insgesamt sechs Deutsche das Trikot der Grün-Weißen. Im aktuellen Celtic-Kader sind mit Arne Engels (Augsburg) und dem von Gladbach ausgeliehenen Tschechen Tomas Cvancara zudem zwei ehemalige Bundesliga-Profis zu finden.
Verein, Stadion und Stadt
Gegründet wurde Celtic Glasgow bereits im Jahr 1887 und kann somit auf eine lange Tradition zurückblicken. Seine Heimspiele trägt der Club im legendären Celtic-Park aus, der mehr als 60.000 Fans Platz bietet und definitiv zu einem der außergewöhnlichsten „Fußballtempel“ in Großbritannien zählt. Glasgow ist mit über 630.000 Einwohnern die größte Stadt Schottlands, liegt am Fluss Clyde im Westen des Landes und ist größer als die Hauptstadt Edinburgh. Die Metropole ist ein bedeutendes Kultur- und Wirtschaftszentrum mit einer lebendigen Musikszene, viktorianischer Architektur und zahlreichen Museen.
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Playoffs: VfB trifft auf Celtic FC
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Playoffs: VfB trifft auf Celtic FC
In den Playoffs der UEFA Europa League trifft der VfB auf den Celtic FC. Gespielt wird am 19. und 26. Februar 2026.Gespannt blickte der „wilde Süden“ gen Genfer See. Am Freitagmittag, 30. Januar 2026, fand im „Haus des Europäischen Fußballs“ im Schweizer Ort Nyon die Auslosung für die UEFA Europa League-Playoffs statt. Das Los hat um exakt 13.19 Uhr entschieden: Der VfB trifft auf den Celtic FC aus Schottland.
„Celtic Glasgow ist ein klangvoller Name“
Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport des VfB, sagt: „Celtic Glasgow ist ein klangvoller Name im europäischen Fußball. Wir wissen, dass gegen Celtic in beiden Spielen Top-Leistungen nötig sein werden, um zu bestehen. Gleichzeitig formulieren wir natürlich das Ziel, uns durchzusetzen und die nächste Runde zu erreichen. Dabei kann es definitiv ein Vorteil sein, dass wir das Rückspiel zuhause bestreiten werden. Die Unterstützung unserer Fans hat einen großen Beitrag dazu geleistet, dass wir alle Heimspiele in der Ligaphase der Europa League siegreich gestalten konnten.“
Hin- und Rückspiel binnen einer Woche
Das Playoff-Hinspiel findet am Donnerstag, 19. Februar 2026, statt – der VfB tritt zunächst auswärts an. Das Playoff-Rückspiel ist für Donnerstag, 26. Februar 2026, terminiert – der VfB genießt dabei Heimrecht. Die acht Teams, die sich in den Playoffs durchsetzen, ziehen ins Achtelfinale ein, das am Freitag, 27. Februar 2026, ausgelost wird.
Qualifiziert hatte sich der VfB als Tabellenelfter der UEFA Europa League-Ligaphase. Die Jungs aus Cannstatt sammelten insgesamt 15 Punkte. Der schottische Gegner kam auf elf Punkte und erreichte damit den 21. Tabellenrang. Überhaupt ist es das erste Mal seit 13 Jahren, dass das Team mit dem roten Brustring die K.o.-Runde eines europäischen Wettbewerbs spielt.
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In Weiß und Rot durch Europa
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In Weiß und Rot durch Europa
Der VfB gewinnt in der UEFA Europa League-Ligaphase alle vier Heimspiele und steht erstmals seit 13 Jahren wieder in der K.o.-Runde eines europäischen Wettbewerbs. Heute, ab 13 Uhr, klärt sich, ob es in den Playoffs gegen den Celtic FC oder Ludogorets Rasgrad geht.In der MHP Arena sorgten die Fans schon vor Anpfiff für Gänsehaut. Als die Jungs aus dem Spielertunnel kamen und den Rasen betraten, blickten sie in Richtung der Cannstatter Kurve. Sie sahen, wie die Fans eine grandiose Choreographie in Weiß und Rot sowie mit einem gigantischen Schalhalter gestaltet hatten. Die Power von den Rängen schwappte direkt über – nach sieben Minuten führte der VfB bereits 2:0 gegen den BSC Young Boys. Am Ende stand ein 3:2-Erfolg – und damit der vierte Heimsieg im vierten UEFA Europa League-Heimspiel in dieser Saison.
Lob von Sebastian Hoeneß, Vorfreude bei Fabian Wohlgemuth
„Die ersten 30 Minuten waren wie aus einem Guss – es hat Spaß gemacht, den Jungs zuzuschauen“, lobte Cheftrainer Sebastian Hoeneß. Das Team mit dem roten Brustring hatte genügend Chancen, die Partie vorzuentscheiden. Als die Begegnung in der Mitte der zweiten Halbzeit offen war und 2:2 stand, brachte der 43-Jährige durch einen Vierfachwechsel neue Impulse – und freute sich für sein Team, dass in der 90. Minuten der Siegtreffer gelang. „Die Mannschaft hat auf europäischer Bühne sehr viele gute Aspekte gezeigt und genau das wollen wir fortsetzen“, sagte Sebastian Hoeneß. Womit der Blick automatisch in Richtung Auslosung wandert.
Überhaupt ist es das erste Mal seit 13 Jahren, dass das Team mit dem roten Brustring die K.o.-Runde eines europäischen Wettbewerbs erreicht hat. „Die Ligaphase war spannend, der Modus ist interessant. Nun beginnt die nächste Etappe in dem Wettbewerb“, sagt Fabian Wohlgemuth. Der Vorstand Sport ergänzt: „Wir werden sehr interessiert auf die Auslosung schauen, ob der nächste Gegner nun Celtic Glasgow oder Ludogorets Rasgrad sein wird.“
UEFA überträgt Auslosung im Livestream
Die Schotten sind Tabellen-21., die Bulgaren erreichten den 22. Rang – damit sind sie jenes Paar, mit dem der VfB als Tabellenelfter und Ferencvaros Budapest als Tabellenzwölfter gelost werden. Die Ziehung für die Playoffs beginnt bereits in wenigen Stunden: Am heutigen Freitag, ab 13 Uhr, werden die K.o.-Partien im „Haus des Europäischen Fußballs“ im Schweizer Ort Nyon ermittelt. Die Auslosung wird live auf der Website der UEFA gestreamt.
Die Playoff-Hinspiele finden am Donnerstag, 19. Februar 2026, statt – der VfB tritt zunächst auswärts an. Die Playoff-Rückspiele sind für Donnerstag, 26. Februar 2026, terminiert – der VfB genießt dabei Heimrecht. Die acht Teams, die sich in den Playoffs durchsetzen, ziehen ins Achtelfinale ein, das am Freitag, 27. Februar 2026, ausgelost wird. Für die Jungs aus Cannstatt und ihre Fans ist klar: Gemeinsam sollen weitere Festabende in der UEFA Europa League folgen.
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Rabatt von 25 Prozent auf das UEFA Europa League-Trikot
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Rabatt von 25 Prozent auf das UEFA Europa League-Trikot
Die Vorfreude auf die bevorstehenden K.o.-Spiele ist groß. Passend dazu gibt es ausgewählte Fanartikel aus dem „europäischen Sortiment“ mit Rabatt.Mit dem Brustring durch Europa! Zum ersten Mal seit 13 Jahren steht der VfB wieder in der K.o.-Runde eines europäischen Wettbewerbs. Mindestens eine weitere Runde geht es in der UEFA Europa League mit den weiß-roten Fans auf die Reise. Für die bisherige Unterstützung in ganz Europa möchte der Club aus Cannstatt „Danke!“ sagen und hat sich etwas Besonderes einfallen lassen: Ab sofort gibt es bis einschließlich Sonntag, 1. Februar 2026, stolze 25 Prozent Rabatt sowie einen gratis Spielerflock auf entsprechende UEFA Europa League-Trikots.
Gutscheincode lautet „EUROPA25“
Dieser „Schwaben-Deal“ lässt sich mit dem Gutscheincode „EUROPA25“ sichern – nur im offiziellen VfB-Onlineshop. Übrigens: Stöbern lohnt sich – auch weitere Artikel aus dem „europäischen Sortiment“ sind reduziert.
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Matchfacts: Gute Vorzeichen vor dem Showdown
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Matchfacts: Gute Vorzeichen vor dem Showdown
Letzter Spieltag in der UEFA Europa League-Ligaphase: Der VfB empfängt den Schweizer Vertreter BSC Young Boys in der MHP Arena – und will einen ähnlich starken Auftritt wie vor 13 Monaten zeigen.Die Top 3 zu VfB gegen Bern:
- Im Dezember 2024 traf der VfB in der UEFA Champions League auf YB – und gewann mit 5:1
- YB gewann nur eins der vergangenen 15 Auswärtsspiele im Europacup
- Berns Coach Gerardo Seoane trainierte zuletzt Mönchengladbach und Leverkusen in der Bundesliga
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Bilanz: Starke Quote gegen Schweizer Clubs
Der VfB hat gegen Schweizer Clubs eine starke Quote: Zehn Spiele, acht Siege, zwei Niederlagen, bei 32:12 Tore. Die Niederlage am zweiten Spieltag der laufenden UEFA Europa League-Saison in Basel (0:2) war die erst zweite des VfB gegen eine Schweizer Mannschaft in einem europäischen Wettbewerb. Gegen YB ist die Bilanz mit zwei Siegen aus drei Spielen (10:5 Tore) ebenfalls positiv.
Blick zurück: Drittes Aufeinandertreffen in der UEFA Europa League
Erstmals begegneten sich der VfB und die Young Boys in der Gruppenphase der UEFA Europa League-Saison 2010/2011. Während der VfB sein Heimspiel nach Toren von Cacau, Christian Gentner und Serdar Tasci mit 3:0 gewann, siegten die Berner im Rückspiel mit 4:2. Pavel Pogrebnyak und Sven Schipplock hatten für die zwischenzeitliche 2:1-Führung im Stadion Wankdorf gesorgt. In der vergangenen Saison 2024/2025 folgte, diesmal in der UEFA Champions League, das Wiedersehen mit dem 17-maligen Schweizer Meister. Der VfB gewann nach frühem Rückstand am Ende mit 5:1. Angelo Stiller, Enzo Millot, Chris Führich, Josha Vagnoman und Yannik Keitel trafen für den VfB, während Fabian Rieder, früherer Jugend- und Profispieler der Berner, drei Vorlagen beisteuerte.
Dürftige Quote: YB tut sich auswärts schwer
Der BSC Young Boys verlor vier der letzten fünf Auswärtsspiele bei deutschen Teams in europäischen Wettbewerben. Die einzige Ausnahme war dabei ein 2:0 gegen Bayer 04 Leverkusen im Februar 2021 in der UEFA Europa League. Außerdem gewann YB nur eines der vergangenen 15 Auswärtsspiele in europäischen Wettbewerben (drei Remis, elf Niederlagen), nämlich gegen FCS Bukarest in der laufenden Saison. Insgesamt hat YB in europäischen Auswärtsspielen eine Siegquote von nur zwölf Prozent (sieben Siege in 57 Spielen).
Wenig Gastgeschenke: Starke Heimspielbilanz des Cheftrainers
Sebastian Hoeneß gewann sechs seiner sieben Heimspiele in der UEFA Europa League (drei Siege und ein Remis mit Hoffenheim, drei Siege mit dem VfB). Die einzige Partie, die er nicht gewann, war eine 0:2-Niederlage mit der TSG Hoffenheim gegen Molde FK im Februar 2021.
Vierter Sieg im Blick: Hat die Serie Bestand?
Eine längere Siegesserie als die aktuelle (drei Siege) gelang dem VfB in europäischen Wettbewerben zuletzt zwischen September 2002 und November 2003 (sieben Heimsiege in Folge).
Zweiter Besuch: Seoane gastiert erneut am Neckar
Kurz nachdem er Ende August 2025 mit Borussia Mönchengladbach sein Gastspiel beim VfB knapp mit 0:1 verloren hatte, musste Cheftrainer Gerardo Seoane rund zwei Wochen später nach 78 Pflichtspielen an der Seitenlinie der Borussia seinen Hut nehmen. Wenig später verpflichtete YB den 47-Jährigen, der bei den Westschweizern zwischen 2018 und 2021 bereits eine erfolgreiche Ära mit drei Meistertiteln und einem Pokalsieg geprägt hatte. Am Donnerstag folgt damit der zweite Besuch des Schweizers in der MHP Arena in der laufenden Saison. Seine Bilanz gegen den VfB ist mit vier Siegen und drei Niederlagen aus sieben Spielen leicht positiv.
Personal: Luca Jaquez kehrt gegen YB zurück
Tiago Tomas, Dan-Axel Zagadou (beide Muskelverletzung) und Lazar Jovanovic (Rückenprobleme) werden dem VfB gegen YB fehlen. Bilal El Khannouss ist nach seiner Gelbsperre in der vergangenen Partie ebenso wieder eine Option wie Abwehrspieler Luca Jaquez, der zuletzt aufgrund einer Muskelverletzung ausfiel. Was einen Einsatz des an der Nase verletzten Ramon Hendriks angeht, ist Cheftrainer Sebastian Hoeneß optimistisch.
Zuschauer: Einzelne Tickets im Mitgliederverkauf
Für das letzte Heimspiel der UEFA Europa League-Ligaphase sind noch vereinzelte Tickets im Mitgliederverkauf erhältlich. Der Gästeblock bleibt, aufgrund eines Ausschlusses der Gästefans, geschlossen.
Schiedsrichter: Debüt für spanischen Unparteiischen
Javier Alberola Rojas (SR), Alfredo R. Moreno (SR-A1), Marcos C. Agiular (SR-A2), Victor G. Verdura (4. Offizieller), Valentin P. Gomez (VA), Guillermo C. Fernandez (VA-A).
Nach bislang drei Einsätzen in der UEFA Conference League ist Schiedsrichter Javier Alberola Rojas zum ersten Mal in der UEFA Europa League im Einsatz. Er wird von einem rein spanischen Gespann unterstützt.
Wetter: Schneefall erwartet
Am Donnerstagabend werden in Stuttgart Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt sowie leichter Schneefall erwartet.
Übertragung
VfB-Kanäle
TV/Stream
Radio
- Sportschau
- ARD-Audiothek
- Die Neue 107.7
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„Haben in allen Konstellationen viel Qualität“
„Haben in allen Konstellationen viel Qualität“
In den Auswärtsspielen in Rom und Gladbach stand Finn Jeltsch erstmals seit Mitte Dezember wieder in der Startformation des VfB machte einen starken Eindruck. Auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen YB bilanziert der 19-Jährige sein erstes Jahr und spricht über die Qualitäten im Abwehrverbund.Vor ziemlich genau einem Jahr, am 3. Februar 2025, schloss sich Abwehrspieler Finn Jeltsch dem VfB an und entwickelte sich nach seinem Wechsel vom 1. FC Nürnberg aus der 2. Bundesliga schnell zu einer festen Größe im Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß, der große Stücke auf den 19-Jährigen hält. „Finn hat sich als Soforthilfe entpuppt, viele gute Spiele gezeigt und bringt für sein Alter ein enorm hohes Niveau mit. Natürlich gibt es aber auch Bereiche, in denen er sich noch verbessern kann.“ Seine ersten zwölf Monate in Bad Cannstatt hielten für Finn Jeltsch zahlreiche Highlights bereit: DFB-Pokalsieg in Berlin, Auszeichnung mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold, erste Einsätze für die deutsche U21-Nationalmannschaft und auch im Europapokal.
Auf der Pressekonferenz vor dem abschließenden Ligaphasen-Heimspiel in der UEFA Europa League gegen den BSC Young Boys schaute der 19-Jährige auf sein erstes Jahr in Bad Cannstatt zurück, blickt auf das Duell mit YB voraus und spricht über seine Qualitäten auf dem Platz.
Finn Jeltsch über…
…die Ausgangslage vor dem Spiel gegen Bern:„Wir haben nichts durchgerechnet, sondern richten unseren Fokus vollkommen auf unser eigenes Spiel. Zuerst müssen wir unsere Pflicht erledigen, denn wir haben das Achtelfinale nicht mehr in der eigenen Hand. Nach dem Spiel informieren wir uns über den Ausgang der anderen Spiele und schauen, ob es noch für die direkte Achtelfinal-Qualifikation gereicht hat.“
…den Gegner:„Man kennt die Spieler, teilweise aus der Bundesliga. In den vergangenen Tagen wurden uns unsere Gegenspieler vorgestellt und wir haben die Möglichkeit, uns über eine App Videos der Spieler zur Vorbereitung anzuschauen. Wir wissen um die individuelle Qualität der Young Boys.“
…die Variabilität in der VfB-Defensive:„Wir haben in den vergangenen Monaten viel rotiert und in verschiedenen Systemen gespielt. Mir liegt es, wenn ich hochstehen und aktiv zum Spielaufbau beitragen kann. Wir haben unterschiedliche Qualitäten, weswegen ich keinen Lieblings-Abwehrkollegen habe. Am meisten habe ich wohl mit Jeff Chabot gespielt, aber wir verfügen in allen Konstellationen über viel Qualität.“
…seine Stärken und sein Selbstverständnis auf dem Platz: „Ich habe in der Jugend lange als Achter gespielt – eine Position, auf der man häufiger zu Vorstößen ansetzen kann, wohingegen ich als Innenverteidiger das ganze Spiel vor mir habe. Es ist in meinem Kopf verankert, in gewissen Situationen vorzustoßen. Ich sehe mich als offensiv denkenden Innenverteidiger, der stark am Ball ist, aber auch Geschwindigkeit und Zweikampfstärke mitbringt. Neben dem Platz bin ich sehr ehrgeizig, investiere viel in meinen Körper und bewahre bei kleineren Rückschlägen wie in der Hinrunde meine Ruhe.“
…seine Anfangszeit in Stuttgart und die Unterstützung seiner Familie:„Ich habe mich in Stuttgart sehr schnell eingefunden und wohlgefühlt. Dabei hat geholfen, dass ich auf Anhieb viel Spielzeit bekommen habe, womit man nicht unbedingt rechnen konnte. Für mich geht es in der nächsten Zeit darum, mich weiterhin an die Intensität zu gewöhnen und fit zu bleiben.“
…die Unterstützung seiner Familie und Freunde: „Dadurch, dass es aus Nürnberg nicht so weit nach Stuttgart ist, besuchen meine Familie und meine Freunde häufig unsere Spiele. Wenn wir frei haben, fahre ich selbst auch oft in die Heimat. Ich habe zu meinem engen Kreis eine tiefe Verbindung.“
Die Pressekonferenz in voller Länge:
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stadion aktuell | UEFA Europa League 2025/2026 | 8. Spieltag
Wer in den 16 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Donnerstag, 29. Januar 2026, 21 Uhr, gegen den BSC Young Boys einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
Die Themen sind:
- Editorial: Dietmar Allgaier und Alexander Wehrle
- Profis: Interview mit Ermedin Demirovic
- Zu Gast: BSC Young Boys
- VfB-Frauen: The next step
- MHP Arena: Karrieremesse 2026
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„Den Tabellenrechner nicht bedient“
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„Den Tabellenrechner nicht bedient“
Der VfB schaut zuallererst auf die eigene Leistung und möchte das letzte Spiel in der UEFA Europa League-Ligaphase gewinnen. Mit einem Sieg gegen Bern könnte Bewegung in das Tabellenbild kommen.Sprints, Passformen, Torschuss. Im Abschlusstraining nutzten die Jungs aus Cannstatt jede Möglichkeit, sich für das letzte Match der UEFA Europa League-Ligaphase in Form zu bringen. Am Donnerstagabend, ab 21 Uhr, live bei RTL+ sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, empfängt der VfB den BSC Young Boys aus der Schweiz. Die Ausgangslage garantiert Spannung, schließlich sind zentrale Fragen für den weiteren Wettbewerbsverlauf noch offen.
„Ich habe den Tabellenrechner nicht bedient, sondern fokussiere mich auf das, was in unserer Hand liegt“, sagt Sebastian Hoeneß und ordnet ein: „Wir möchten gegen Bern eine sehr gute Leistung abrufen, unsere Aufgabe erfolgreich gestalten und somit das noch bestmögliche Resultat in der Ligaphase erzielen.“ Der Cheftrainer weiß, dass der VfB nach sieben von acht Spieltagen mit zwölf Punkten auf Tabellenplatz 13 rangiert. Der Club aus Cannstatt ist damit sicher für die Playoffs, die am 19. und 26. Februar 2026 gespielt werden, qualifiziert. Geht noch mehr?
Erst die Basics, danach die Feinheiten
Das hängt auch von den Ergebnissen der Konkurrenz ab. Um bereits direkt den Sprung ins Achtelfinale zu schaffen, muss das Team mit dem roten Brustring die „Top 8“ der Tabelle erreichen. Das funktioniert nur noch, wenn einerseits der VfB gegen Bern gewinnt sowie andererseits Rom, Ferencvaros, Betis Sevilla, Porto, Genk, Roter Stern Belgrad und PAOK Saloniki jeweils so Punkte liegen lassen, dass Stuttgart fünf dieser sieben Clubs am letzten Spieltag noch überholen kann.
Der 43-Jährige blickt voraus auf das Sportliche: „Wir haben eine konkrete Idee, wie wir das Spiel gegen Bern angehen wollen – die Kunst ist, sich zunächst immer wieder auf die Basics zu konzentrieren und darauf aufbauend zentrale Themen für unser Spiel folgen zu lassen.“ Young Boys Bern, als Tabellen-23. derzeit ebenfalls für die Playoffs qualifiziert, wird dem VfB viel abverlangen. „Das Team hat klare Abläufe, verfügt über individuelle Qualität und wird mit Gerardo Seoane von einem erfahrenen Trainer gecoacht“, sagt Sebastian Hoeneß.
Ramon Hendriks und Luca Jaquez können dabei sein
Personell gibt es mehrere Neuigkeiten. Ramon Hendriks brach sich beim Bundesliga-Auswärtsspiel am Sonntag in Mönchengladbach (3:0) die Nase. Der Verteidiger trägt eine eigens angefertigte Maske, kann damit trainieren und aller Voraussicht nach auch spielen. Somit wird er zum Kader gehören. Ebenfalls zum Aufgebot wird Luca Jaquez zählen – der Abwehrspieler hat seine Muskelverletzung weitestgehend auskuriert und wirkte zuletzt auch wieder im Mannschaftstraining mit. Nach abgesessener Gelbsperre steht zudem Offensivakteur Bilal El Khannouss wieder zur Verfügung.
Keine Option für die europäische Begegnung am Donnerstagabend sind Dan-Axel Zagadou, Tiago Tomás und Lazar Jovanovic, die sich allesamt im Aufbautraining befinden.
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stadion aktuell | UEFA Europa League 2025/2026 | 8. Spieltag
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David Krecidlo erhält höchste Trainer-Lizenz
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David Krecidlo erhält höchste Trainer-Lizenz
Der Co-Trainer des VfB schließt den einjährigen Lehrgang erfolgreich ab. Auch ein ehemaliger Coach und zwei einstige Spieler des Clubs aus Cannstatt zählen zu den Absolventen.David Krecidlo gehört zu den erfolgreichen Absolventen des 71. Pro-Lizenz-Lehrgangs. Der Co-Trainer der Profimannschaft des VfB erhielt sein Zertifikat im Rahmen einer feierlichen Abschlussveranstaltung am Dienstagabend, 27. Januar 2026, auf dem DFB-Campus in Frankfurt am Main überreicht. Die vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) konzipierte Ausbildung stellt die höchste Qualifizierungsstufe für Trainer im Profibereich dar. Geleitet wurde der Kurs, der einst als Fußballlehrer-Lehrgang bekannt war und im Januar vergangenen Jahres begann, von Arno Michels. Die Weiterbildung setzt sich aus einer Mischung aus Präsenz-, Online- und Anwendungsphasen zusammen.
Auch Markus Fiedler, Roberto Hilbert und Christian Tiffert dabei
David Krecidlo kam – gemeinsam mit Chefcoach Sebastian Hoeneß – zum VfB und ist somit seit April 2023 als Co-Trainer für den Club mit dem roten Brustring tätig. Zuvor arbeitete der 42-Jährige bei der TSG Hoffenheim, dem FC Bayern München und RB Leipzig. Seine erste Trainerstation absolvierte der gebürtige Berliner bei Hertha 03 Zehlendorf.
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Mit Markus Fiedler ist zudem ein weiterer Coach mit VfB-Vergangenheit unter den Absolventen. Er war von 2015 bis 2025 beim Club aus Cannstatt tätig, zuletzt als Trainer der U21 und nahm in dieser Funktion den Kurs auf. Mit Beginn der Saison 2025/2026 wechselte er zum 1. FC Magdeburg. Mit Roberto Hilbert, der von 2006 bis 2010 für den VfB auflief und im Jahr 2007 die Deutsche Meisterschaft gewann, sowie Christian Tiffert, der von 2000 bis 2006 das Trikot mit dem roten Brustring trug, gehören zudem zwei ehemalige Profis des VfB zu den Lehrgangsabsolventen.
Malik Fathi im aktuellen Pro-Lizenz-Lehrgang vertreten
Auch im aktuellen Pro-Lizenz-Lehrgang, die nunmehr 72. Auflage der Ausbildung, ist der VfB vertreten: Malik Fathi, Co-Trainer der Profimannschaft, ist einer der 17 Teilnehmer, die in den nächsten zwölf bis 15 Monaten die höchste Qualifizierungsstufe für Trainer im Profibereich erlangen möchten.
Foto: DFB/dpa Picture-Alliance
Das sind die Absolventen des 71. Pro-Lizenz-Lehrgangs
Niko Arnautis (Eintracht Frankfurt), Theodoros Dedes (zuletzt TSG Hoffenheim), Markus Fiedler (zuletzt 1. FC Magdeburg), Alexander Hahn (Holstein Kiel), Roberto Hilbert (SpVgg Greuther Fürth), Florian Kästner (FC Carl Zeiss Jena), Ralf Kettemann (SC Paderborn), Lars Kornetka (ÖFB/Männer-Nationalmannschaft), David Krecidlo (VfB Stuttgart), Dennis Schmitt (Eintracht Frankfurt), Christian Tiffert (Hansa Rostock), Saban Uzun (zuletzt 1. FC Magdeburg), Eva-Maria Virsinger (TSG Hoffenheim), Sandro Wagner (zuletzt FC Augsburg), Vincent Wagner (SV Elversberg), Heiko Westermann (FC Barcelona), Sabrina Wittmann (FC Ingolstadt)
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„Ein riesiges Glücksgefühl“
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„Ein riesiges Glücksgefühl“
Ermedin Demirovic fiel 91 Tage lang aus, inzwischen ist er zurück. Im STADION AKTUELL-Interview spricht der Stürmer über seine Reha, das Comeback – und ein privates Glück.Exakt 91 Tage lang musste Ermedin Demirovic aussetzen, aufgrund einer Fußverletzung. Nun ist er zurück – und traf direkt bei seinem ersten Startelf-Einsatz am 13. Januar 2026 gegen Eintracht Frankfurt. Vor dem letzten Spieltag in der UEFA Europa League-Ligaphase am Donnerstag, 21 Uhr, live bei RTL+ sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, gegen Young Boys Bern spricht der Stürmer über seine Reha und sein Comeback sowie die Entwicklung der Mannschaft und den Saisonverlauf.
Hallo ‚Demi‘, es ist schön, dich nach deiner Fußverletzung wieder auf dem Rasen zu sehen. Inwiefern bist du schon wieder in der Nähe deiner Optimalform?
‚Demi‘: „Ich fühle mich wieder richtig gut, spüre keinerlei Schmerzen mehr. Ich bin insgesamt auf einem guten Level. Zudem gab mir das Tor gegen Eintracht Frankfurt einen zusätzlichen Schub. Und jede Trainingseinheit und jedes Spiel bringen mich weiter an meine Top-Verfassung.“
Es war tatsächlich eine der ersten längeren Verletzungspausen in deiner Profikarriere. Du musstest 91 Tage lang aussetzen. Wie bist du damit umgegangen?
‚Demi‘: „Ich bin ein sehr ehrgeiziger und mitunter auch ungeduldiger Mensch. Daher war das etwas Neues, über einen solch langen Zeitraum weder mit der Mannschaft trainieren noch spielen zu können. Das ist für einen Fußballer natürlich schwierig – ich habe alleine schon das Auspowern vermisst. Mir haben meine Familie und Freunde sehr geholfen, auch mit meinen Teamkollegen und dem Trainerteam war ich regelmäßig in Kontakt. Ich bin positiv geblieben, wusste, dass die Verletzung komplett ausheilen wird, wenn ich es behutsam und Schritt für Schritt angehe.“
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Was waren Schlüsselmomente während der Reha, die dir Kraft und Motivation gegeben haben?
‚Demi‘: „Ich hatte stets das klare Ziel vor Augen, möglichst mit Jahresbeginn 2026 wieder zurück zu sein. Das gab mir Kraft und daran habe ich mich orientiert, ohne etwas zu überstürzen. Dieser Plan ist gut aufgegangen. Mir sind zwei Momente besonders im Kopf geblieben: Es war ein schönes Gefühl, erstmals nach der Verletzung wieder mit dem Ball am Fuß auf dem Rasen trainieren zu können. Und später, als ich die erste Einheit mit der Mannschaft absolviert habe, war ich ebenfalls sehr glücklich. Es tut gut, solche Etappenziele zu erreichen.“
Bei deinem Startelf-Comeback – es war der 3:2-Heimsieg am 13. Januar 2026 gegen Eintracht Frankfurt – hast du den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich erzielt. Was ging dir nach diesem Tor durch den Kopf?
‚Demi‘: „Es war ein riesiges Glücksgefühl. Ich habe an Momente gedacht, in denen ich mich geschunden habe, um zurückzukommen, und mir gingen viele Personen durch den Kopf, die mich bei der Reha enorm unterstützt haben – Familie, Freunde, Trainer, Staff, Mitspieler. Ich denke gerne an den Treffer und die Emotionen zurück.“
Bundesliga, UEFA Europa League und DFB-Pokal: In allen Wettbewerben wird es zunehmend spannender. Wie bewertest du den bisherigen Saisonverlauf des VfB?
‚Demi‘: „Wir sind in allen drei Wettbewerben in einer guten Ausgangsposition, die wir uns gemeinsam erarbeitet haben. Diese möchten wir nutzen, um es zu einer erfolgreichen Saison für den VfB zu machen. Es ist dabei wichtig, dass wir von Spiel zu Spiel denken, den Fokus richtig setzen und stets die nächste Aufgabe im Blick haben. Es macht wenig Sinn, heute schon über April oder Mai nachzudenken.“
In dem europäischen Wettbewerb folgt mit der Heimpartie gegen Bern der letzte Spieltag in der Ligaphase. Wie nehmt ihr die Partie an?
‚Demi‘: „Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen. Und zwar aus ganz unterschiedlichen Gründen: Einerseits entspricht das unserem Naturell, in jeder Partie erfolgreich sein zu wollen. Andererseits ist es wichtig, die drei Punkte zu holen, um anschließend zu schauen, was sich damit noch in der Tabelle bewegen lässt. Und natürlich wollen wir unseren Fans zu Hause den Sieg schenken und mit ihnen gemeinsam in der Kurve feiern.“
In einem Interview hast du zuletzt erklärt, dass der DFB-Pokalsieg 2025 eine Gier auf weitere große Siege im Team ausgelöst habe. Woran machst du das fest?
‚Demi‘: „Ich nehme unsere Mannschaft seit dem Pokalsieg noch einen Tick fokussierter wahr. Bei jedem Teamkollegen hat dieser Titelgewinn einen gewissen Erfolgshunger geweckt. Das tut uns gut, weil es eine große Bereitschaft in die Mannschaft trägt, weiterhin konzentriert und hart zu arbeiten.“
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Du sprichst insgesamt sechs Sprachen. Inwiefern ist das ein Faktor, um neuen Spielern bei der Integration zu helfen?
‚Demi‘: „Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie es ist, neu in eine Mannschaft zu kommen. Ich habe selbst den einen oder anderen Vereinswechsel in meiner Karriere gehabt und war für jede Unterstützung dankbar. Daher ist es für mich selbstverständlich, mich beim VfB einzubringen, den Jungs zu helfen – sei es mit der Sprache, durch kleine Gesten oder gemeinsame Aktivitäten. Mir macht das einfach Freude.“
Zum Schluss noch eine private Frage: Du bist inzwischen stolzer Papa einer kleinen Tochter. Wie hat sich dein Leben dadurch verändert?
‚Demi‘: „Sicherlich kennt jeder Vater diese Gefühle: Es ist einfach großartig. Ein Kind schenkt einem völlig neue Eindrücke. Ich bin sehr stolz als Papa, freue mich jeden Tag auf die Kleine und die Zeit mit meiner Familie. Ich bin überwältigt, wie unsere Tochter stets neue Dinge lernt und welche Entwicklungssprünge sie macht. Es ist eine besondere Zeit.“
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Playoffs oder Achtelfinale?
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Playoffs oder Achtelfinale?
Das ist die entscheidende Frage für den VfB vor dem letzten Spieltag in der UEFA Europa League-Ligaphase. Der Ausgang beeinflusst Auslosung, Gegner und nächste Termine.Ein paar Aspekte stehen bereits fest. Und das sogar vor dem letzten Spieltag in der UEFA Europa League-Ligaphase, an dem der VfB am Donnerstagabend, 29. Januar 2026, ab 21 Uhr, live bei RTL sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, auf den BSC Young Boys trifft. Die Jungs aus Cannstatt haben ihr Ticket für die nächste Runde vorzeitig gelöst, erstmals seit 13 Jahren wird das Team mit dem roten Brustring somit wieder die K.o.-Phase eines europäischen Wettbewerbs erreichen. Offen ist dagegen, ob es die Playoffs oder direkt das Achtelfinale werden, wann gespielt wird – und auf wen der VfB überhaupt treffen kann. Ein Überblick vor der Auslosung am Freitag, 30. Januar 2026:
Wie ist die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag der Ligaphase?
Der VfB rangiert mit zwölf Punkten auf Tabellenplatz 13. Der Club aus Cannstatt ist damit sicher für die Playoffs qualifiziert. Um bereits direkt den Sprung ins Achtelfinale zu schaffen, muss das Team mit dem roten Brustring die „Top 8“ der Tabelle erreichen. Das funktioniert nur noch, wenn einerseits der VfB gegen Bern gewinnt sowie andererseits Rom, Ferencvaros, Betis Sevilla, Porto, Genk, Roter Stern Belgrad und PAOK Saloniki jeweils so Punkte liegen lassen, dass Stuttgart fünf dieser sieben Clubs am letzten Spieltag noch überholen kann.
Wann und wo findet die Auslosung statt?
Die Auslosung für die Playoffs der UEFA Europa League findet am Freitag, 30. Januar 2026, statt – sie beginnt um 13 Uhr im „Haus des Europäischen Fußballs“ im Schweizer Ort Nyon. Die Zeremonie wird live auf der Website der UEFA und in der offiziellen UEFA Europa League-App gestreamt.
Wie werden die Paarungen für die Playoffs ermittelt?
Keine Relevanz für die Auslosung haben die besten acht Mannschaften der Tabelle – sie sind direkt für das Achtelfinale qualifiziert. Im Lostopf für die Playoffs befinden sich somit jene Teams, die die Ligaphase auf den Plätzen neun bis 24 abgeschlossen haben. Die Paarungen für die Playoffs werden nach folgenden Prinzipien gebildet:
- Die Clubs auf den Plätzen neun und zehn werden gegen die Clubs auf den Plätzen 23 und 24 gelost.
- Die Clubs auf den Plätzen elf und zwölf werden gegen die Clubs auf den Plätzen 21 und 22 gelost.
- Die Clubs auf den Plätzen 13 und 14 werden gegen die Clubs auf den Plätzen 19 und 20 gelost.
- Die Clubs auf den Plätzen 15 und 16 werden gegen die Clubs auf den Plätzen 17 und 18 gelost.
Das Team, das in der Tabelle weiter vorne platziert ist, genießt im Rückspiel stets Heimrecht. Ein Beispiel: Würde der aktuelle Tabellenstand als Basis dienen, träfe Stuttgart entweder auf Panathinaikos oder Dinamo Zagreb, würde zunächst auswärts und anschließend in der heimischen MHP Arena antreten.
Können Teams eines Verbandes zusammengelost werden?
Ja. In den Playoffs können Mannschaften auf andere Teams aus demselben nationalen Verband treffen. Die Vereine können auch auf Gegner treffen, gegen die sie bereits in der Ligaphase gespielt haben.
Wann werden Playoffs und Achtelfinale gespielt?
Die Playoff-Hinspiele finden am Donnerstag, 19. Februar 2026, statt; die Playoff-Rückspiele sind für Donnerstag, 26. Februar 2026, terminiert. Die acht Teams, die sich in den Playoffs durchsetzen, ziehen ins Achtelfinale ein, das am Freitag, 27. Februar 2026, ausgelost wird. Absolviert werden wird die Runde der letzten 16 am Donnerstag, 12. März 2026, und am Donnerstag, 19. März 2026.
Wie komme ich an Karten für die weiteren VfB-Spiele?
Der VfB wird – wie gewohnt – rechtzeitig über den Verkauf der Tickets für die weiteren UEFA Europa League-Partien informieren. Dies gilt sowohl für den Fall der Playoffs als auch des Achtelfinals.
Freier Verkauf für das Baden-Württemberg-Duell
Für das Bundesliga-Heimspiel am Sonntag, 1. Februar 2026, um 15.30 Uhr, gegen den SC Freiburg sind noch Tickets in verschiedenen Kategorien verfügbar.
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Einst Jugendbewegung, heute Spitzenclub
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Einst Jugendbewegung, heute Spitzenclub
Der BSC Young Boys zählt zu den besten Teams der Schweiz. Und hat die eine oder andere Parallele zum VfB. Am Donnerstag spielen die Clubs gegeneinander.Einzig die Saison 2021/2022 war eine Ausnahme: Damals hieß der Schweizer Meister FC Zürich. Ansonsten gab es in den vergangenen zehn Jahren nur zwei Mannschaften, die den Titel in der Super League gewinnen konnten. Dreimal der FC Basel, bereits am zweiten Spieltag der UEFA Europa League-Ligaphase einer der Gegner des VfB, und sechsmal der kommende Kontrahent BSC Young Boys aus Bern. Und auch wenn es in der aktuellen Spielzeit noch nicht nach Wunsch läuft und man den eigenen Ansprüchen etwas hinterherhinkt, ist und bleibt YB ein Spitzenteam in der Schweiz. Und ein Club mit großer Tradition und Historie.
Fünf Jahre jünger als der VfB
Im Jahr 1898 gegründet, ist der Verein fast so alt wie der VfB, der auf eine fünf Jahre längere Vereinsgeschichte zurückblicken kann. Ursprünglich waren die Young Boys das Schülerteam des FC Bern, von dem man sich recht schnell abspaltete. Schon im Jahr 1900 wurde man offiziell im Schweizer Fußballverband aufgenommen. Kurioserweise hat der Name des Vereins mit der Stadt des aktuell größten nationalen Konkurrenten zu tun. Denn „Young Boys“ wurde abgeleitet von den „Old Boys“ aus Basel. Junge Berner Gymnasiasten wollten mit dem Namen kurz vor der Jahrhundertwende eine ähnliche Identität schaffen, wie es den damals populären „Old Boys“ aus Basel gelungen war. Young Boys sollte für Dynamik und Aufbruch stehen, ein junges Team symbolisieren – und sich somit von etablierten Teams abheben. Auch die Vereinsfarben Gelb-Schwarz wurden in Anlehnung an die Old Boys Basel übernommen, um die Verbindung zu verdeutlichen.
YB-Heimat nimmt besonderen Platz in deutscher Fußballgeschichte ein
Nachdem man in den Anfangsjahren noch auf verschiedenen Plätzen wie dem „Schwellenmätteli“, dem Spitalacker-Platz und dem Sportplatz Kirchenfeld spielte, fand die Bewegung im Jahr 1925 eine neue sportliche Heimat: das Stadion Wankdorf. Mit dem Umzug einher ging auch die abermalige Namensänderung in Berner Sport Club Young Boys, wie der Verein bis heute heißt. Fortan spielte YB im damals neu erbauten und 30.000 Zuschauer fassende Stadion und sorgte damit für viel Aufsehen und auch Neid bei der Konkurrenz. Zur Weltmeisterschaft 1954 war das Fassungsvermögen auf circa 64.000 Plätze angestiegen und das Stadion Wankdorf wurde zudem zu jener geschichtsträchtigen Spielstätte, in der Deutschland seinen ersten WM-Titel gewinnen sollte.
Zwei Trainer coachten Bern und den VfB
Ähnlich erfolgreich wie das DFB-Team 1954 war YB dann auch bis Mitte der 1960er Jahre, als der Club vier Meisterschaften und zweimal den Schweizer Cup gewinnen konnte. Danach folgten sportlich weniger erfolgreiche Zeiten und im Jahr 1997 sogar der Abstieg in die damalige Nationalliga B, der heutigen Challenge League. Mit der Jahrtausendwende gelang es den Young Boys wieder, an alte Erfolge anzuknüpfen. Nach vier Jahren im „Exil“ im Berner Neufeld-Stadion zog YB im Jahr 2005 ins neuerbaute Stadion Wankdorf ein, das zunächst noch „Stade de Suisse“ hieß. 2018 holte YB nach 32 Jahren endlich wieder die Schweizer Meisterschaft und war bereits ein Jahr später der mitgliederstärkste Verein in dem Nachbarland. Es folgten fünf weitere Meistertitel und Achtungserfolge auf internationalem Terrain – wie ein 2:1-Sieg gegen Manchester United in der UEFA Champions League (2021/2022), den YB mit dem VfB (2003/2004) somit gemein hat. Auch zwei Trainer „teilten“ sich beide Clubs: Albert Sing coachte die Schweizer von 1951 an über ein ganzes Jahrzehnt lang und stand später (1966 bis 1967 sowie 1974 bis 1975) auch beim VfB an der Linie. Dasselbe gilt für Christian Gross, der von 2009 bis 2010 beim VfB als Cheftrainer fungierte und wenig später beim BSC Young Boys tätig war.
Freier Verkauf für das Baden-Württemberg-Duell
Für das Bundesliga-Heimspiel am Sonntag, 1. Februar 2026, um 15.30 Uhr, gegen den SC Freiburg sind noch Tickets in verschiedenen Kategorien verfügbar.
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So schnell sieht man sich wieder
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So schnell sieht man sich wieder
Der Trainer und einige Spieler sind aus der Bundesliga bekannt, die Form von Stuttgarts nächstem Gegner ist ausbaufähig. Die Young Boys im Check:Der Rückblick
Wiedersehen macht bekanntlich Freude. Umso mehr, wenn das letzte Aufeinandertreffen mit positiven Erinnerungen verbunden ist. Vor etwas mehr als einem Jahr, im Dezember 2024, kam es am sechsten Spieltag der UEFA Champions League zum Duell zwischen dem VfB und dem BSC Young Boys – am Ende gewann der VfB nach 0:1-Rückstand gar 5:1.
Die Ausgangslage
Ein Sieg, idealtypisch auch ein klarer, ist auch am Donnerstag in der letzten Partie der Ligaphase in der UEFA Europa League gegen die Schweizer nötig, um am Ende die gesteckten Ziele zu erreichen. Nach der 0:2-Niederlage vor Wochenfrist in Rom muss der VfB gegen YB dreifach punkten, um sich die kleine Chance auf eine direkte Achtelfinalteilnahme zu erhalten. Ein Remis oder eine Niederlage würde den Umweg über die Playoffs am 19. und 26. Februar 2026 und somit zwei zusätzliche Spiele bedeuten. Um diese Qualifikationsspiele kämpft derweil auch noch das Team des ehemaligen Bundesliga-Trainers Gerardo Seoane, das zuletzt zu Hause mit 0:1 gegen Olympique Lyon den Kürzeren zog und mit aktuell neun Punkten auf der Habenseite knapp über dem Strich steht, der die Playoff-Teams von den Mannschaften trennt, die am Ende ausscheiden werden. Es geht somit um viel für beide Seiten.
Der Trainer
Aktueller Chefcoach des 17-fachen Schweizer Meisters ist der aus der Bundesliga bestens bekannte Gerardo Seoane. Der 47-Jährige verließ YB im Jahr 2021 nach einer äußerst erfolgreichen Periode gen Leverkusen und betreute die Werkself 15 Monate lang. Vor seinem neuerlichen Engagement war er bis September 2025 knapp zwei Jahre lang als Cheftrainer von Borussia Mönchengladbach angestellt.
Die Bundesliga-Connection
Mit Ersatztorhüter Heinz Lindner (Frankfurt), Saidy Janko (Bochum), Edimilson Fernandes (Mainz), Armin Gigovic (Kiel), Chris Bedia (Union) und Sergio Córdova (Augsburg) haben außer dem Cheftrainer noch sechs weitere Akteure im Kader der Schweizer in der Vergangenheit in der höchsten deutschen Spielklasse ihre Qualitäten nachgewiesen.
Die Stammkräfte
Über Qualität verfügt in jedem Fall auch Berns junger Keeper Marvin Keller, der auch schon zum erweiterten Kreis der A-Nationalmannschaft zählt. Weitere Stammkräfte in Gerardo Seoanes 4-2-3-1-System sind unter anderem Gregory Wüthrich, Kapitän Loris Benito (beide Abwehr), Darian Males und Alvyn Sanches (beide Mittelfeld).
Die Form
Dem VfB dürfte bei der spannungsgeladenen Partie am Donnerstag nicht nur die aktuelle sportliche Krise bei YB mit fünf Niederlagen und einer Differenz von 4:17 Toren in den vergangenen fünf Spielen, sondern auch die Tatsache entgegenkommen, das so wichtige Spiel gegen YB in heimischen Gefilden austragen zu können. Denn zum einen dürfen nach Ausschreitungen beim UEFA Europa League-Auswärtsspiel gegen Aston Villa in Birmingham keine Gästefans mit nach Stuttgart reisen, zum anderen weist der VfB in der bisherigen Europacup-Saison eine makellose Heimbilanz auf: Alle drei bisherigen Heimspiele in der UEFA Europa League (2:1 gegen Vigo, 2:0 gegen Feyenoord und 4:1 gegen Maccabi Tel Aviv) wurden gewonnen. Die Young Boys holten derweil zwei ihrer bislang drei Siege ebenfalls zu Hause (3:2 gegen Rasgrad und 1:0 gegen Lille) und konnten lediglich am zweiten Spieltag in Bukarest (0:2) dreifach punkten. Die übrigen vier Spiele zu Hause gegen Panathinaikos (1:4), bei PAOK (4:0), bei Aston Villa (2:1) und eben zuletzt zu Hause gegen Lyon (0:1) gingen verloren.
Freier Verkauf für das Baden-Württemberg-Duell
Für das Bundesliga-Heimspiel am Sonntag, 1. Februar 2026, um 15.30 Uhr, gegen den SC Freiburg sind noch Tickets in verschiedenen Kategorien verfügbar.































