VfB Stuttgart
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Große Bühne, kleine Details
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Große Bühne, kleine Details
Die weiß-roten Fans sorgen im „Stadio Olimpico“ für außergewöhnliche Unterstützung. Der VfB verpasst es, sich für seine Leistung mit Toren zu belohnen. Das hat Folgen für die Ausgangslage.Mit dem Brustring durch Europa. Das Auswärtsspiel am Donnerstagabend bei der AS Rom (0:2) stellte ein Novum dar: Zum ersten Mal trafen der Club aus Cannstatt und der italienische Hauptstadtclub aufeinander. Es entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe – mit dem besseren Ausgang für die Roma. Eine Betrachtung auf verschiedenen Ebenen:
Was waren die Gründe für die Niederlage?
Sebastian Hoeneß erklärte es treffend. „Wir haben es aufgrund fehlender Effizienz versäumt, in Rom etwas mitzunehmen“, sagte der Cheftrainer: „Das ist bitter, weil es uns in vielen Phasen gelang, die Roma vor Probleme zu stellen.“ Gegen die Manndeckung, wie sie der AS Rom unter ihrem Coach Gian Piero Gasperini praktiziert, fand der VfB immer wieder Antworten und erspielte sich mit 15 zu 11 Abschlüssen ein Chancenplus gegenüber der Roma. Die besten Möglichkeiten hatten Jamie Leweling in Halbzeit eins sowie Deniz Undav und Ermedin Demirovic in Halbzeit zwei.
Dass gegen die beste Defensive der italienischen Serie A – nur zwölf Gegentore in 21 Spielen – kein Treffer gelang, lag unter anderem an Abgezocktheit und Kaltschnäuzigkeit, die der Gastgeber wiederum eindrucksvoll abrief. „Wir sind enttäuscht über das Ergebnis, aber ganz sicher nicht über die Leistung“, fasste Sebastian Hoeneß das Geschehen zusammen.
Wie verlief der Auswärtssupport im „Stadio Olimpico“?
Großartig. Circa 5.000 Fans des VfB reisten in die italienische Hauptstadt und sorgten für einen beeindruckenden Support für ihre Mannschaft. Immer wieder hallten ihre Lieder durch das „Stadio Olimpico“. Dieser Abend zeigte einmal mehr, wie besonders Europacup-Nächte für den „wilden Süden“ sind. Nach Abpfiff ging das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß geschlossen vor die Gästekurve, um sich für die Unterstützung zu bedanken – zu gerne hätte der VfB seinen Fans zumindest einen Punkt geschenkt. Dieser blieb verwehrt. Doch weitere Europacup-Nächte werden in dieser Saison noch folgen.
Werden es die Playoffs oder das Achtelfinale?
Vor dem letzten Spieltag der UEFA Europa League-Ligaphase am Donnerstag, 29. Januar 2026, gegen Young Boys Bern aus der Schweiz rangiert der VfB mit zwölf Punkten auf Tabellenplatz 13. Der Club aus Cannstatt ist damit sicher für die Playoffs, die am 19. und 26. Februar 2026 gespielt werden, qualifiziert. Um bereits direkt den Sprung ins Achtelfinale zu schaffen, muss das Team mit dem roten Brustring die „Top 8“ der Tabelle erreichen. Das funktioniert nur noch, wenn einerseits der VfB gegen Bern gewinnt sowie andererseits Rom, Ferencvaros, Betis Sevilla, Porto, Genk, Roter Stern Belgrad und PAOK Saloniki jeweils so Punkte liegen lassen, dass Stuttgart fünf dieser sieben Clubs am letzten Spieltag noch überholen kann.
Die nächsten Termine:
Der VfB hat noch eine letzte Partie in der Ligaphase der UEFA Europa League vor sich. Sie findet am Donnerstag, 29. Januar 2026, statt – ab 21 Uhr empfangen die Jungs aus Cannstatt in der heimischen MHP Arena die Young Boys Bern aus der Schweiz. Davor geht’s in der Bundesliga um Punkte: Am Sonntag, 25. Januar 2026, tritt Stuttgart bei Borussia Mönchengladbach an – ab 15.30 Uhr rollt im Borussia-Park der Ball.
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„Die Roma vor Probleme gestellt“
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„Die Roma vor Probleme gestellt“
Sebastian Hoeneß ist enttäuscht über das Ergebnis, zeigt sich jedoch einverstanden mit der Leistung. Auch Atakan Karazor, Alexander Nübel und Jeff Chabot äußern sich. Die Stimmen:Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Wir haben es aufgrund fehlender Effizienz versäumt, in Rom etwas mitzunehmen. Das ist bitter, weil es uns in vielen Phasen gelang, die Roma vor Probleme zu stellen. Wir hatten große Chancen, haben allerdings leider nicht die notwendige Kaltschnäuzigkeit an den Tag gelegt. Wir sind heute enttäuscht über das Ergebnis, aber ganz sicher nicht über die Leistung – es wäre ein überragender Abend gewesen, wenn wir aus den Situationen, die wir kreiert haben, Tore gemacht und uns belohnt hätten. Wir wissen, was der Ausgang für die Tabelle bedeutet und nehmen die Situation an, höchstwahrscheinlich über die Play-offs den Schritt ins Achtelfinale gehen zu müssen.“
Atakan Karazor: „Die Niederlage ist bitter. Wir wussten, was mit dem Mann-gegen-Mann, über das ganze Feld, wie es die AS Rom spielt, auf uns zukommt. Wir hatten jedoch immer wieder Lösungen gefunden, hatten unsere Möglichkeiten und müssen einfach wieder die letzte Konsequenz an den Tag legen. Wir haben bereits mehrfach gezeigt, dass wir das können – genau diese Überzeugung muss wieder zum Ausdruck kommen, denn wir sind in vielen Situationen sehr nah dran gewesen.“
Alexander Nübel: „Wir hatten drei, vier Chancen, bei denen wir durchaus ein Tor machen können. Es ist klar, dass nicht jeder Ball hereingehen kann, aber heute war’s schon sehr bitter, dass uns der Treffer verwehrt blieb. Wir haben es eigentlich über weite Strecken gut hinbekommen, haben Antworten auf die Manndeckung der AS Rom gefunden. Auf der Gegenseite kommen die Italiener nur selten wirklich gefährlich vor unser Tor, zeigen sich da jedoch sehr abgezockt und holen viel heraus aus ihren Möglichkeiten. Aus meiner Sicht wäre ein Unentschieden verdient gewesen. Danke an die Fans für die Unterstützung, das war beeindruckend und bleibt uns in Erinnerung. Schade, dass wir keinen Punkt mitnehmen konnten.“
Jeff Chabot: „Es tut weh, dass wir das Spiel verloren haben. Wir haben viel investiert, uns in viele Zweikämpfe hereingeschmissen und uns auch unsere Möglichkeiten erarbeitet. Allerdings fehlte die letzte Konsequenz. Auf der Gegenseite hat sich Rom sehr effizient gezeigt. Das ist ein ärgerlicher Ausgang für uns, da mehr drin war.“
Gian Piero Gasperini, Cheftrainer AS Rom: „Wir haben einigen Spielern heute Raum gegeben, die zuletzt nicht so viel Spielzeit hatten. Diese Spieler waren sehr agil, sehr durchschlagskräftig. Ich bin total einverstanden mit unserer Leistung. Es war ein schweres Spiel, da Stuttgart eine gute Mannschaft ist und das auch heute gezeigt hat, aber mein Team hat die Vorgaben sehr gut umgesetzt und sich belohnt.“
Die nächsten Termine:
Der VfB hat noch eine letzte Partie in der Ligaphase der UEFA Europa League vor sich. Sie findet am Donnerstag, 29. Januar 2026, statt – ab 21 Uhr empfangen die Jungs aus Cannstatt die Young Boys Bern aus der Schweiz. Davor geht’s in der Bundesliga um Punkte: Am Sonntag, 25. Januar 2026, tritt Stuttgart bei Borussia Mönchengladbach an – ab 15.30 Uhr rollt im Borussia-Park der Ball.
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Matchfacts: Auffällig gut bei Kopfbällen
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Matchfacts: Auffällig gut bei Kopfbällen
Gladbach gelingen viele Kopfballtore, der VfB kassiert ligaweit die wenigsten. Doch das Traditionsduell am Sonntag ist mehr als reine „Kopfsache“. Die Matchfacts:Die Top 3 zu Mönchengladbach gegen VfB:
- Ermedin Demirovic traf beim bislang letzten Auswärtsspiel in Gladbach doppelt.
- Im Schnitt fallen knapp drei Toren in den Begegnungen mit der Borussia.
- Mehr als 5.200 Fans begleiten den VfB ins Rheinland.
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Blick zurück: Anknüpfen an September 2024
Nachdem der VfB im Hinspiel (1:0) dank des Treffers von Chema den ersten Sieg in der laufenden Bundesliga-Saison 2025/2026 gefeiert hatte, geht es für die Jungs aus Cannstatt am Sonntagnachmittag im Borussia-Park um die ersten drei Auswärtspunkte der Rückrunde. Dort gewann der VfB seinen bisher letzten Auftritt im September 2024 mit 3:1, als Deniz Undav und Ermedin Demirovic (2) für das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß trafen.
Wiedersehen: Einst VfB-Jugend, jetzt Gladbach
Gladbachs Kevin Stöger spielte einst in der VfB-Jugend (U17 bis U21) und absolvierte unter anderem 51 Spiele (vier Tore) für die U21. Einmal kam der Österreicher für die VfB-Profis zum Einsatz. Insgesamt vier Jahre lang spielte er für die Jungs aus Cannstatt (2009 bis 2013). Für Borussia Mönchengladbach absolvierte der 32-Jährige bislang 49 Pflichtspiele (drei Tore, sieben Vorlagen).
Tore: Hinspiel-Ergebnis als Ausnahme
In den bislang 113 ausgetragenen Bundesliga-Duellen zwischen Borussia Mönchengladbach und dem VfB fielen insgesamt 318 Tore, was einen Schnitt von 2,97 Treffern pro Partie ergibt. Das torreichste Aufeinandertreffen fand im November 1968 statt – ein 4:4, wobei für die Borussia unter anderem Günter Netzer und Berti Vogts trafen und Willi Entenmann für den VfB einen Hattrick erzielte.
Punkte: Gute Ausbeute beim VfB
Der VfB spielt mit 33 Punkten nach 18 Partien seine zweitbeste Bundesliga-Saison seit der Meisterschaft 2006/2007 – nur in der Vizemeister-Saison 2023/2024 waren es seitdem mehr Zähler nach 18 Spielen (34). Und: Die Jungs aus Cannstatt sind seit fünf Bundesliga-Partien ungeschlagen.
Kopfbälle: Spezialisten treffen aufeinander
Borussia Mönchengladbach erzielte in der Bundesliga-Saison 2025/2026 bereits sechs Kopfballtore. Anteilig macht das 26 Prozent der „Fohlen“-Tore aus – das ist alleiniger Ligabestwert. Interessant: Der VfB kassierte wiederum in dieser Spielzeit erst ein Kopfballgegentor wie sonst nur die TSG Hoffenheim.
Trainerstimmen: Hohe Motivation auf beiden Seiten
Sebastian Hoeneß, Cheftrainer des VfB: „Auch nach einer kurzen Nacht bleibt die Überzeugung, dass wir auf der in Rom gezeigten Leistung aufbauen können. Wir gehen mit Überzeugung und Vorfreude in das Spiel und wollen unsere gute Serie in der Liga weiter ausbauen.“
Eugen Polanski, Cheftrainer von Borussia Mönchengladbach: „Wir haben zuletzt gesehen, was die Kulisse im Borussia-Park mit der Mannschaft machen kann und wie schön es ist, ein Heimspiel zu gewinnen. Daran wollen wir anknüpfen. Für das 4:0 gegen Augsburg bekommen wir gegen Stuttgart aber keine Punkte, sondern müssen unsere Leistung erneut bringen.“
Zuschauer: Großer Auswärtssupport
Der VfB wird von mehr als 5.200 Fans an den Niederrhein begleitet. Es gibt keine Gästekasse vor Ort. Alle Infos zum Stadionbesuch sind in der Faninfo zusammengefasst.
Schiedsrichter: Fünfter VfB-Einsatz für Sören Storks
Sören Storks wird der Schiedsrichter des Traditionsduells sein. Er hat den Club aus Cannstatt bisher viermal in der Bundesliga gepfiffen – die Bilanz ist ausgeglichen: zweimal gelangen Siege, zweimal endete die Partie mit einer Niederlage. An der Linie assistieren ihm Thorben Siewer und Dr. Jan Clemens Neitzel-Petersen, als vierter Offizieller fungiert Sascha Stegemann. Nicolas Winter ist als Video-Assistent im Einsatz.
Wetter: Trocken, aber bewölkt
Für Sonntagnachmittag werden in Mönchengladbach derzeit Temperaturen zwischen einem Grad Celsius und drei Grad Celsius erwartet. Es soll trocken, aber stark bewölkt bleiben.
Übertragung
VfB-Kanäle
TV/Stream
Radio
- Sportschau
- ARD-Audiothek
- Die Neue 107.7
Gemeinsam für Erinnerung und Vielfalt
Vor dem Anpfiff ihres Bundesliga-Spiels am Sonntag setzen Borussia Mönchengladbach und der VfB Stuttgart ein gesellschaftspolitisches Zeichen. Die Spieler beider Clubs und das Schiedsrichter-Team versammeln sich hinter einem Banner, auf dem sich für Erinnerung und Vielfalt ausgesprochen wird. Die Aktion ist Teil der ligaweiten „Nie wieder!“-Aktion. Mit ihr gedenkt der deutsche Fußball seit mehr als 20 Jahren an den Spieltagen rund um den 27. Januar, dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, der von den Nationalsozialisten verfolgten, deportierten und ermordeten Menschen.
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VfB Frauen knacken erste Zuschauermarke
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VfB Frauen knacken erste Zuschauermarke
Für das Heimspiel der VfB Frauen im März auf Baden-Württembergs größter Fußballbühne sind bereits über 10.000 Tickets verkauft.Insgesamt 4.963 Zuschauer besuchten die Heimspiele der VfB Frauen in der 2. Frauen-Bundesliga in der ersten Saisonhälfte 2025/2026. Das ist gleichbedeutend mit dem ersten Rang in dieser Liga-Statistik – gefolgt von Turbine Potsdam und dem SV Meppen (jeweils 3.909). Sportlich bekamen jene Anhänger bislang einiges geboten – als Herbstmeister verabschiedete man sich im alten Jahr aus der Hinrunde und möchte nun alles daransetzen, diese Leistung in der zweiten Saisonhälfte zu bestätigen. Neben spannenden Duellen und packenden Revanchen gilt die Vorfreude vor allem einem ganz besonderen Heimspiel im März diesen Jahres auf Baden-Württembergs größter Fußballbühne – in der MHP Arena in Bad Cannstatt.
10.000 Tickets gegen Mainz 05 verkauft
Am 21. oder 22. März empfangen die VfB Frauen von 14 Uhr an den 1. FSV Mainz 05 in der 2. Frauen-Bundesliga erstmals in der MHP Arena. Bereits über 10.000 VfBlerinnen und VfBler haben sich ihre Eintrittskarte für das Frauenfußball-Fest gesichert, das in die Club-Geschichte eingehen wird. Lasst euch dieses Highlightmatch nicht entgehen und sichert euch euer Ticket für diese ganz besondere Premiere des VfB-Frauenfußballs.
Ab fünf Euro in die Cannstatter Kurve
Stehplatz-Tickets in der Cannstatter Kurve gibt es für Kinder bis 13 Jahre bereits ab fünf Euro, Vollzahler können die Partie für zehn Euro im Herzen der MHP Arena verfolgen. Weitere Sitzplatzkarten in der Kurve und auf den Geraden kosten zwischen acht und 20 Euro.
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VfB Stuttgart zurück in der Football Money League
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VfB Stuttgart zurück in der Football Money League
Der VfB Stuttgart gehört wieder zu den umsatzstärksten Fußballclubs der Welt. In der aktuellen Ausgabe der renommierten Deloitte Football Money League zur Saison 2024/2025 belegt der VfB Rang 18 und wird erstmals seit der Saison 2009/2010 wieder in der Liste geführt.Mit einem Umsatz von 296,3 Millionen Euro verzeichnet der VfB Stuttgart eine außergewöhnlich starke wirtschaftliche Entwicklung. Gegenüber der Vorsaison entspricht das einem Wachstum von 79 Prozent – ein zentraler Faktor für die Rückkehr in die Top 20. Getrieben wurde dieser Rekordzuwachs vor allem durch die sportlichen Erfolge der jüngsten Vergangenheit: die Teilnahme an der UEFA Champions League 2024/2025, den Sieg im DFB-Pokal sowie die Vizemeisterschaft in der Saison 2023/2024.
Alexander Wehrle, Vorstandsvorsitzender des VfB, freut sich über die Platzierung: „Die Rückkehr in die Football Money League ist für uns ein starkes Signal und das Ergebnis gemeinsamer Arbeit. Sie zeigt, wie sehr der VfB in den vergangenen Jahren an Profil, Attraktivität und Stabilität gewonnen hat - national wie international. Dieses Wachstum ist für uns Ansporn, den eingeschlagenen Weg weiter entschlossen fortzuführen.“
Der VfB ist mit seiner Platzierung einer von insgesamt drei Bundesligisten, die im diesjährigen Ranking unter den Top 20 vertreten sind. Der FC Bayern München liegt auf Platz drei, Borussia Dortmund auf Rang zwölf. Angeführt wird die Liste erneut von Real Madrid.
So errechnet Deloitte das Ranking
Für die Football Money League analysiert Deloitte die Einnahmen eines Clubs, die während einer Saison generiert werden. Transfererlöse bleiben dabei bewusst außen vor. Die Berechnungen basieren unter anderem auf Jahresabschlüssen, ergänzenden Finanzdaten, Verträgen im Bereich Medienrechte sowie Sponsoring- und Marketinginformationen.
Die Umsatzstruktur gliedert sich in drei zentrale Bereiche:
1. Kommerzielle Einnahmen: Hierzu zählen unter anderem Sponsorings, Merchandising sowie Events außerhalb des Spielbetriebs. Dieser Bereich gilt als stärkster Wachstumstreiber.
2. Medieneinnahmen: Sie umfassen nationale und internationale Vermarktungsrechte sowie Einnahmen aus UEFA-Wettbewerben. Die Medienerlöse der Top-20-Clubs stiegen zuletzt auf insgesamt 4,7 Milliarden Euro.
3. Einnahmen an Spieltagen: Dazu gehören Ticketverkäufe, VIP- und Hospitality-Angebote sowie Premium-Services am Spieltag. Dieser Bereich wuchs im vergangenen Jahr am schnellsten und erzielte mit 2,4 Milliarden Euro einen Rekordwert.
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Es fehlt nur ein Quäntchen Abgezocktheit
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Es fehlt nur ein Quäntchen Abgezocktheit
In vielen Phasen ist es ein Duell auf Augenhöhe, doch der VfB unterliegt im UEFA Europa League-Spiel bei der AS Rom letztlich 0:2. Der direkte Einzug ins Achtelfinale bleibt dennoch möglich.Der Spielverlauf:
Ein Novum in der Historie des VfB. Zum ersten Mal trafen die Jungs aus Cannstatt auf die AS Rom. „Die Roma gehört zu den besten Mannschaften in der Europa League, sie spielt reif und abgezockt“, hatte VfB-Cheftrainer Sebastian Hoeneß vor der siebten Partie der UEFA Europa League-Ligaphase gesagt. Und das sollte sich bei der Partie im Olympiastadion von Rom auf bittere Weise auch wieder zeigen. Im Vergleich zur vergangenen Bundesliga-Begegnung am Sonntag gegen Union Berlin (1:1) veränderte der Chefcoach seine Startelf auf drei Positionen. Finn Jeltsch, Lorenz Assignon und Chema begannen – Josha Vagnoman nahm zunächst auf der Bank Platz. Angelo Stiller fehlte verletzungsbedingt, Nikolas Nartey ist aktuell nicht für den europäischen Wettbewerb gemeldet.
Die erste Möglichkeit? Gab’s für den VfB. Maximilian Mittelstädt zog aus etwa 14 Metern wuchtig ab – der Ball flog jedoch knapp am Tor vorbei (3. Minute). Es entwickelte sich von Beginn an ein offenes, munteres Spiel, weil auch die Roma den Vorwärtsgang suchte. Matias Soulé meldete den Gastgeber erstmals gefährlich an (21.). Die Zahlen dokumentierten, dass es bis dato ein Duell auf Augenhöhe darstellte: Ballbesitz 50 zu 50 Prozent, Zweikampfquote 52 zu 48 Prozent zugunsten des VfB – in seinem Defensivverhalten hinterließ das Team mit dem roten Brustring einen sehr aufmerksamen Eindruck. Stuttgarts beste Chance vor der Pause ereignete sich, als Jamie Leweling nach einer Hereingabe von Maximilian Mittelstädt abzog – Rom-Keeper Mile Svilar reagierte stark (35.).
Erst Rückstand, dann Doppelchance von Deniz Undav
Danach kam es bitter für den VfB. Rom spielte sich über die rechte Seite durch und Niccolo Pisilli traf zur 1:0-Führung für den Gastgeber (40., siehe „Die Tore“). Nur eine Aktion später verhinderte Alexander Nübel ein zweites Gegentor (42.). In einer ersten Halbzeit, in der beide Mannschaften ihre Momente hatten, trat die Roma schlichtweg abgezockter auf. Das zeigten auch zwei Szenen nach Wiederanpfiff: Deniz Undav tankte sich bärenstark gegen zwei Verteidiger der Italiener durch, doch sein Abschluss geriet zu mittig (49.), anschließend verzog der Stürmer nach einem Freistoß von Chris Führich (58.). Die Roma mühte sich, wieder mehr Spielanteile auf ihre Seite zu ziehen. Mit großer Lautstärke trieben die mitgereisten Fans den VfB weiter an. Sie spürten, dass der Ausgleich im Bereich des Möglichen lag.
Rein in die Schlussphase. Und auch sie bot die Chance auf das 1:1, aber Ermedin Demirovic vergab aus dem Strafraumgewühl heraus aus kurzer Distanz (80.). Die Italiener verteidigten leidenschaftlich, blieben zudem über Konter gefährlich – und erzielten in der Nachspielzeit das 2:0.
Der VfB verharrt somit bei zwölf Punkten in der UEFA Europa League-Ligaphase, ist für die Play-offs qualifiziert und hat rechnerisch auch noch die Chance, direkt ins Achtelfinale einzuziehen.
Die Tore:
1:0 – 40. Minute: Ein starker Angriff der Roma. Über die rechte Seite wird Niccolo Pisilli freigespielt, dringt in den Strafraum ein und schießt den Ball scharf ins Eck. Der Gastgeber führt.
2:0 – 90.+3 Minute: Eine gelungene Kombination der Gastgeber am und im Strafraum schließt am Ende wieder Niccolo Pisilli mit einem unhaltbaren Schuss aus sechs Metern erfolgreich ab.
Die Besonderheiten:
Debüt. Yanik Spalt wurde in der 82. Minute eingewechselt und kam somit zu seinem Profidebüt. Der 18-Jährige reihte sich im Mittelfeld ein.
Premiere. Im „Stadio Olimpico“ der italienischen Hauptstadt hat der VfB bereits gespielt – aber noch nie gegen die AS Rom. Der Vergleich war somit ein Novum in den Clubhistorien beider Teams.
Support. Die 5.000 mitgereisten weiß-roten Fans sorgten für einen starken Auswärtssupport in Rom. Vielen Dank für diese Unterstützung!
Die nächsten Termine:
Der VfB hat noch eine letzte Partie in der Ligaphase der UEFA Europa League vor sich. Sie findet am Donnerstag, 29. Januar 2026, statt – ab 21 Uhr empfangen die Jungs aus Cannstatt die Young Boys Bern aus der Schweiz. Davor geht’s in der Bundesliga um Punkte: Am Sonntag, 25. Januar 2026, tritt Stuttgart bei Borussia Mönchengladbach an – ab 15.30 Uhr rollt im Borussia-Park der Ball.
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„Wir müssen zielstrebiger sein“
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„Wir müssen zielstrebiger sein“
U21-Trainer Nico Willig erwartet von seiner Mannschaft im Auswärtsspiel beim FC Ingolstadt am Samstag ein anderes Auftreten als zuletzt gegen Duisburg.Nach dem Rückrundenauftakt am vergangenen Sonntag gegen den MSV Duisburg, den die U21 am Ende deutlich mit 0:4 verlor, geht der Blick auf das Auswärtsspiel beim FC Ingolstadt. Anpfiff im Audi-Sportpark ist am Samstag um 14 Uhr (live bei MAGENTA Sport). Die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel beim Tabellen-13. könnte reibungsloser verlaufen, denn gleich auf sechs Spieler musste U21-Trainer Nico Willig in dieser Trainingswoche verzichten. Denn Florian Hellstern, Chris Olivier, Yanik Spalt, Lauri Penna, Max Herwerth und Mirza Catovic waren mit der Lizenzspielermannschaft beim UEFA Europa League-Spiel in Rom mit dabei.
„Das ist sicher nicht die optimale Vorbereitung auf ein Spiel, aber das gehört zu unserem Auftrag. Wir sollen die Jungs so vorbereiten, dass sie bereit sind, wenn sie gebraucht werden. Außerdem sind sie noch jung und konnten sicherlich viele Eindrücke sammeln. Wer dann in Ingolstadt von ihnen zur Verfügung steht, werde ich am Samstagmorgen sehen“, sagt Nico Willig. Zurückgreifen kann der U21-Coach auf Dominik Nothnagel. Der Kapitän musste gegen Duisburg mit einer Sprunggelenksverletzung vorzeitig vom Feld, meldete sich aber einsatzbereit.
Drei Winterneuzugänge
Die Ingolstädter erwischten einen gelungenen Rückrundenstart, denn im bayerischen Derby bei Jahn Regensburg setzte sich die Mannschaft von Trainerin Sabrina Wittmann mit 3:0 durch. Mit dem Tor zum Endstand erzielte Marcel Costly seinen achten Saisontreffer und ist damit bester Torschütze der Schanzer. Zudem bereitete der offensive Mittelfeldspieler sieben weitere Tore vor. Um in der Offensive noch durchschlagskräftiger zu werden verpflichtete der FCI in der Winterpause mit Mason Toye (Sporting Kansas City) und Emilio Kehrer (ausgeliehen von Willem II Tilburg) zwei Stürmer. Mit Abwehrspieler Georgios Antzoulas (HJK Helsinki) feierte in Regensburg der dritte Winterneuzugang sein Debüt.
„Müssen zu mehr Torabschlüssen kommen“
„Ingolstadt ist von den Daten offensiv wie defensiv besser als sie in der Tabelle stehen. Sie spielen sehr körperbetont, sind aggressiv und intensiv in den Zweikämpfen und agieren sehr wuchtig mit vielen hohen Bällen in die Box“, sagt Nico Willig und fügt in Bezug auf den Sieg im Hinspiel an: „Das konnten wir im Hinspiel in der ersten Hälfte noch unterbinden, in der zweiten haben sie uns dann förmlich überrollt. Deshalb war es ein glückliches 2:1.“ So ist die Erwartungshaltung an seine Mannschaft klar: „Da müssen wir gewappnet sein, müssen versuchen unser Spiel über einen längeren Zeitraum durchzukriegen. Ähnlich wie am Sonntag, aber wir müssen zielstrebiger sein, zu mehr Torabschlüssen kommen und dürfen nicht den Faden in der zweiten Halbzeit verlieren.“
Faninfo: FC Ingolstadt - VfB Stuttgart U21 im Audi-Sportpark Ingolstadt
- VfB-Fans sind im Block J (Eingang 5) untergebracht.
- Stadion- und Kassenöffnung 12.30 Uhr
- Der eigentliche Gästeblock bleibt geschlossen.
- Tickets für Block J sind an der Hauptkasse erhältlich und kosten so viel wie ein Stehplatzticket.
- Parken: Bitte Parkplatz P1 nutzen.
- Zahlung im Stadion: Es ist ausschließlich Kartenzahlung möglich (kein Bargeld).
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Faninfo: Mönchengladbach - VfB
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Faninfo: Mönchengladbach - VfB
Die Fanbeauftragten haben alles Wissenswerte zur Reise zum Bundesliga-Spiel bei Borussia Mönchengladbach zusammengefasst. Der Gästebereich ist mit 5.233 verkauften Tickets bereits ausverkauft.Informationen der Fanbeauftragten des VfB in Echtzeit erhalten?
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Anfahrt und Parkplätze:
Reisebusse / 9-Sitzer / PKW Ultraszene (mit Durchfahrtsschein):Gästebusparkplatz „Bushalt Süd“. Adresse: Am Borussiapark, 41179 Mönchengladbach. Dann rechts in die Helmut-Grashoff-Straße. Anreise über BAB 61 AS MG-Holt. Parkgebühr: Reisebus 30 €, 9-Sitzer & PKW: 7 €.
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PKW: Stadionparkplätze P4 bis P8 (gemischt). Adresse: Am Nordpark 400, 41179 Mönchengladbach. Anreise über BAB 61, AS MG-Nordpark. Parkgebühr: 7 €.
Den Parkplatz „Messe“ am FanHaus sollten Gästefans meiden.
Zug / ÖPNV: Gästefans wird die Anreise über MG-Rheydt Hbf empfohlen. Weiterfahrt zum BORUSSIA-PARK per Shuttle-Bus (Fahrzeit ca. 20 Minuten). Die Eintrittskarte berechtigt zur freien Hin- und Rückfahrt im VRR und AVV.
Erlaubte Fanutensilien:
4 Megafone, 5 Trommeln, 15 Schwenkfahnen über 2 Meter Stocklänge, Doppelhalter, Zaunfahnen (solange Platz vorhanden), Kleine Fahnen bis 1,50 Meter Stocklänge.
Die genehmigten Materialien werden über das Tor 30 links vom Gästeeingang eingebracht und kontrolliert. Dort werden immer drei Personen zusammen eingelassen. Die Fanbeauftragten sind dabei.
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Allgemeine Informationen:
Gästebereich: Gästeeingang Süd-Ost. Am Gästeeingang stehen euch die Gästefanbetreuer des FPMG in der Vorspielphase zur Seite.
Gästeblock: Unterrang, Block 6 (Stehplatz) und 7 (Sitzplatz). Oberrang, Block 6A und 7A (Sitzplatz).
Nordkurve: Gästefans mit Tickets für die Nordkurve wird der Zutritt ins Stadion verweigert. Dazu zählen auch die Blöcke 12 und 12A sowie 20 und 20A.
Einlass: Stadionöffnung wird um 13.30 Uhr erfolgen. Die Ticketcounter (Restkarten und Clearing) öffnen um 13.30 Uhr.
Rucksäcke und Taschen: Rucksäcke und Taschen (größer DIN-A4) können an der Asservatenkammer am Gästeeingang abgegeben werden. Eine weitere Asservatenkammer befindet sich neben dem „Eingang Ost“, in unmittelbarer Nähe zum Gästeeingang. Rucksäcke für Zaunfahnen dürfen nach Kontrolle mit ins Stadion genommen werden. Eine Bannerwache im Innenraum ist nicht notwendig, da alle Fahnen im Block von innen an der Glasscheibe befestigt werden. Der Zugang zum Stehplatzblock ist mit Gehstützen (Krücken) aufgrund behördlicher Entfluchtungsvorgaben nicht gestattet.
Kameras: Fotokameras ohne Wechselobjektiv für den privaten Gebrauch dürfen mitgeführt werden. Die Mitnahme von Powerbanks ist nicht gestattet.
Essen & Trinken: Die Cateringkioske sind geöffnet und bieten das übliche Speisen- und Getränkesortiment an. Im BORUSSIA-PARK kann in bar und mit Karte bezahlt werden. Getränke bis 0,5 Liter im Tetra Pak dürfen mitgenommen werden.
Alkoholkontrollen:Die Promillegrenze liegt bei 1,1. Stichprobenartige Kontrollen sind möglich.
Neben dem gesetzlich untersagten Konsum von Cannabis in und um Sportstätten bleibt im BORUSSIA-PARK auch das Mitführen von Cannabis und anderen Rauschmitteln untersagt. Der Ordnungsdienst übergibt festgestellte Personen zur Überprüfung der mitgeführten Menge an die Polizei und erteilt ein Tageshausverbot.
Barrierefreiheit: Alle Informationen für Fans mit Handicap findet ihr unter diesem Link.
Stadionordnung:Die komplette Stadionordnung mit weiteren wichtigen Informationen findet ihr unter diesem Link.
Stadionverbote:SV’ler dürfen während des Spiels in den Bussen auf dem Gästebusparkplatz bleiben (Stadiongelände).
VfB-Fanmobil: Unser Fanmobil könnt ab 13.30 Uhr in Mönchengladbach im Bereich des Gästezugangs aufsuchen.
Auswärtsfragebogen des Fanprojekts: Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr nach dem Spiel den Feedbackbogen des Fanprojekts ausfüllt. So könnt ihr dem gastgebenden Verein eure Rückmeldung geben – sowohl Lob, als auch konstruktive Kritik sind willkommen. Zum Fragebogen.
Die Fanbeauftragten Christian, Antje und Jeremy sowie Patrick und Lotta vom Fanprojekt sind eure Ansprechpartner in Mönchengladbach. Wir wünschen eine gute Anreise!
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„Gute Serie in der Liga ausbauen“
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„Gute Serie in der Liga ausbauen“
Der VfB ist zurück aus Rom und hat die nächste Aufgabe im Fokus. Am Sonntag möchte sich das Team mit dem roten Brustring in Mönchengladbach belohnen.Landung in Stuttgart, Fokus auf Mönchengladbach. Nach dem UEFA Europa League-Spiel am Donnerstag bei der AS Rom (0:2) wartet auf die Jungs aus Cannstatt rasch die nächste Aufgabe – und erneut ist’s ein Auswärtsspiel, diesmal in der Bundesliga. Am Sonntag, 25. Januar 2026, treten sie bei Borussia Mönchengladbach an – die Partie bei dem derzeitigen Tabellenelften beginnt um 15.30 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und VfB Liveticker. Die Vorbereitungszeit ist knapp.
Erinnerungen an Sieg in der Hinrunde
„Auch nach einer kurzen Nacht bleibt die Überzeugung, dass wir auf der in Rom gezeigten Leistung aufbauen können“, blickt Sebastian Hoeneß auf positive Aspekte der jüngsten Partie. Der VfB agierte defensiv in vielen Situationen hellwach, erarbeitete sich zudem mehrere Chancen gegen die für ihre Abwehrleistung bekannten Italiener. Nun soll es auch wieder mit der notwendigen Effizienz klappen, um sich zu belohnen. „Unser kompletter Fokus ist jetzt auf den Sonntag und die Partie in Gladbach gerichtet“, sagt der 43-Jährige.
Aus der Hinrunde hat der VfB gute Erinnerungen an die „Fohlen“. Bei der ersten Heimbegegnung der Bundesliga-Saison 2025/2026 – sie war zugleich in den Rahmen „100 Jahre Brustring“ gegossen – gelang ein 1:0, Chema köpfte die Jungs aus Cannstatt zum Sieg. Seitdem hat sich in Mönchengladbach einiges getan. Auf den damaligen Trainer Gerardo Seoane folgte Eugen Polanski, unter ihm hat sich die Borussia zuletzt im Tabellenmittelfeld stabilisiert.
VfB in der Bundesliga seit fünf Spielen ungeschlagen
Die Zielsetzung für das Team mit dem roten Brustring ist klar, wie es Sebastian Hoeneß formuliert: „Wir gehen mit Überzeugung und Vorfreude in das Spiel und wollen unsere gute Serie in der Liga weiter ausbauen.“ Die Jungs aus Cannstatt sind seit fünf Bundesliga-Partien ungeschlagen. Nach dem Auswärtsauftritt in Mönchengladbach soll diese Serie möglichst auf sechs Spiele angewachsen sein.
Gemeinsam für Erinnerung und Vielfalt
Vor dem Anpfiff ihres Bundesliga-Spiels am Sonntag setzen Borussia Mönchengladbach und der VfB Stuttgart ein gesellschaftspolitisches Zeichen. Die Spieler beider Clubs und das Schiedsrichter-Team versammeln sich hinter einem Banner, auf dem sich für Erinnerung und Vielfalt ausgesprochen wird. Die Aktion ist Teil der ligaweiten „Nie wieder!“-Aktion. Mit ihr gedenkt der deutsche Fußball seit mehr als 20 Jahren an den Spieltagen rund um den 27. Januar, dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, der von den Nationalsozialisten verfolgten, deportierten und ermordeten Menschen.
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„Ich verbinde mit der Stadt unglaubliche Gefühle“
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„Ich verbinde mit der Stadt unglaubliche Gefühle“
Beim Spiel in Rom kehren Guido Buchwald und Hansi Müller mit dem VfB an den Ort zurück, an dem die beiden VfB-Legenden die größten Erfolge ihrer Karriere feierten.Für Guido Buchwald ist es eine emotionale Woche. Am Samstag feiert der Ehrenspielführer des VfB seinen 65. Geburtstag. Und auch schon in den Tagen davor wird er das eine oder andere Mal kurz innehalten, tief durchatmen und mit einem wohligen Gefühl, begleitet von einem Kribbeln, zahlreiche Erinnerungen vor seinem inneren Auge ablaufen lassen. Denn als Teil der VfB-Delegation kehrt er rund ums Europa-League-Spiel des Clubs aus Cannstatt bei AS Rom an die Stelle seines größten Erfolges in seiner so schillernden Fußballkarriere zurück. Nach Rom, ins Olympiastadion – dorthin, wo er im Sommer 1990 nach einem packenden Finale gegen Argentinien (1:0), in dem er Starspieler Diego Maradona ausschaltete und zur Verzweiflung brachte, Weltmeister wurde. „Rom ist eine magische Stadt“, sagt er mit funkelnden Augen, „immer, wenn ich nach Rom reise, mache ich das mit einer Euphorie, Stolz und bin in einer tollen Stimmung. Obwohl wir damals während der ganzen WM nur zwei, drei Tage in Rom waren, weil wir fast immer in Mailand gespielt haben, verbinde ich mit der Stadt unglaubliche Gefühle und unheimlich viele tolle Erinnerungen. Denn hier in dieser Stadt und in diesem Stadion haben wir den WM-Titel verwirklicht. Das war unser großer Triumph.“
Hansi Müller in die Elf des Turniers gewählt
Das Bild, wie er vor über 35 Jahren den WM-Pokal in den Römer Nachthimmel stemmt, ist bei ihm noch immer so allgegenwärtig, als wäre die Siegerehrung erst wenige Stunden her. Dabei kommen in ihm dann Emotionen hoch, die eine andere VfB-Legende bestens nachempfinden kann. Denn zehn Jahre zuvor feierte Hansi Müller, damals erst 23 Jahre alt, im Olympiastadion von Rom den größten Erfolg seiner ebenfalls so glanzvollen Fußballkarriere: Gemeinsam mit den VfB-Legenden Karlheinz und Bernd Förster wurde er 1980 nach einem 2:1-Sieg im Endspiel gegen Belgien dort Europameister. Er überzeugte dabei während des EM-Verlaufs derart, dass er am Ende gar in die Elf des Turniers gewählt wurde. „Rom an sich ist ohnehin schon eine faszinierende Stadt“, sagt er mit einem glücklichen Lächeln im Gesicht, „und wenn ich nun an die Stätte meines größten Erfolges zurückkehre, kommen noch viele, schöne Erinnerungen hinzu – einfach toll.“
VfB-Legende erhält Audienz beim Papst
In den vergangenen Jahren waren sowohl Hansi Müller als auch Guido Buchwald bereits in Rom gewesen. Bei Jubiläumsfeiern ihrer Erfolge oder beispielsweise zu einem Benefiz-Spiel. Hansi Müller, der während seiner Karriere auch drei Jahre lang in Italien spielte, gehörte in den 90er Jahren gar einer Europa-Auswahl an, die im Olympiastadion gegen eine Rom-Auswahl spielte – und rund um das Spiel eine Audienz beim Papst erhielt. Und dennoch ist die Reise in dieser Woche nach Rom für die beiden, die allein im Profibereich insgesamt über 600 Pflichtspiele für den VfB absolvierten (Guido Buchwald 387, Hansi Müller 224), auch nochmal eine ganz besondere. „Der VfB ist unser Verein“, sagt Hansi Müller, „daher sind wir umso mehr stolz, nun anlässlich des Europa-League-Spiels mit dem Verein gemeinsam hier in Rom zu sein. Ich hoffe, dass wir Glücksbringer sind.“
Eine emotionale Zeitreise, die auf dem Programm gestanden hatte, fällt zwar kurzfristig aus. Eigentlich hatten die beiden geplant, sich beim Spiel kurz mit Lothar Matthäus zu treffen, der bei der EM 1980 in der Nationalmannschaft debütierte, beim WM-Triumph 1990 das Team als Kapitän anführte und aktuell beim übertragenden TV-Sender RTL als Experte im Einsatz ist. Der 64-Jährige fällt nach einem Skiunfall nun jedoch kurzfristig aus. Wenn Guido Buchwald und Hansi Müller am Donnerstagabend das Stadio Olimpico di Roma betreten, werden aber auch so all die schönen Erlebnisse an diesen für sie so magischen Ort allgegenwärtig sein – und sie gemeinsam in glanzvollen Erinnerungen schwelgen. Und dann hoffen sie, dass beim Spiel an diesem Abend eine weiteres schönes Erlebnis hinzukommt.
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Newsblog: Anreise, Shuttleverkehr und Premiere
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Newsblog: Anreise, Shuttleverkehr und Premiere
Viertes Auswärtsspiel in der UEFA Europa League-Saison 2025/2026 – im VfB-Newsblog gibt’s fortlaufend alle Infos und Hintergründe zum Match bei der AS Rom sowie rund um die Reise.Tag 2: Spieltag in Rom
Donnerstag, 22. Januar, 12 Uhr: Shuttlebusse fahren nachher am „Piazzale delle Canestre“
Der zentrale Abfahrtsort für die Shuttlebusse befindet sich am „Piazzale delle Canestre“. Ab 16.45 Uhr fahren die Shuttlebusse von dort direkt zum Stadion, ein rechtzeitiges Einfinden wird dringend empfohlen. Die Shuttlebusse verkehren nach dem Spiel zum Hauptbahnhof „Termini“. Die Fanbeauftragten des Clubs haben Fakten zu Anreise und Stadionbesuch online in der Faninfo zusammengefasst.
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Donnerstag, 22. Januar, 10 Uhr: Europapokal-Nacht gegen namhaftes Team
Die Vorfreude steigt. Der VfB wird zum ersten Mal gegen die AS Rom spielen. Und es ist zugleich ein Gegner mit einem äußerst namhaften Team und einem sehr erfahrenen Trainer. Der italienische Hauptstadt-Club im Check:
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Tag 1: Anreise nach Rom
Mittwoch, 21. Januar, 20 Uhr: Abend klingt bei Empfang aus
Bei einem Empfang in Rom bringt der VfB unter anderem Partner, Sponsoren und geladene Gäste zusammen. Alexander Wehrle blickt mit Vorfreude auf die Partie. „Es wird ein besonderes Spiel in Rom – wir treten in einem denkwürdigen Stadion an, in dem Legenden des VfB bereits historische Erfolge mit der deutschen Nationalmannschaft erzielt haben“, sagt der Vorstandsvorsitzende des VfB in seiner Rede.
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Mittwoch, 21. Januar, 18 Uhr: Abschlusstraining im „Stadio Olimpico“
Gegenwärtig absolviert der VfB sein Abschlusstraining im „Stadio Olimpico“ in Rom. In der vorangegangenen Pressekonferenz erklärte Cheftrainer Sebastian Hoeneß, dass für die UEFA Europa League-Begegnung neben dem gelbgesperrten Bilal El Khannouss auch Lazar Jovanovic (Rückenprobleme) und Tiago Tomás (Muskelverletzung) ausfallen werden. Bei Angelo Stiller ist ein Einsatz aktuell noch offen. Luca Jaquez und Dan-Axel Zagadou befinden sich im Aufbautraining – ein Einsatz käme somit noch zu früh.
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Mittwoch, 21. Januar, 15 Uhr: Fabian Wohlgemuth möchte „das Maximale herausholen“
Der VfB ist in der italienischen Hauptstadt angekommen – und hat sich sportlich einiges vorgenommen. Fabian Wohlgemuth gibt bei VfB TV einen Ausblick auf die Begegnung mit der AS Rom. „Wir haben unsere Pflichten vor Augen und möchten das Maximale herausholen – insofern wollen wir gerne über die Ligaphase direkt ins Achtelfinale einziehen“, sagt der Vorstand Sport des VfB: „AS Rom ist ein großer Club, ein klangvoller Name, ein großes Stadion, aber auch wir haben in der Vergangenheit unsere Erfahrungen auf europäischer Bühne sammeln dürfen.“ Weitere Updates folgen ab 17 Uhr rund um die Pressekonferenz und das Abschlusstraining.
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Mittwoch, 21. Januar, 12 Uhr: VfB im Anflug auf Rom
Via per l'Italia – Auf nach Italien! Die Jungs aus Cannstatt haben ihre Reise in Richtung der italienischen Hauptstadt gestartet. Gegen 12.30 Uhr wird die Maschine, bereitgestellt von Airline-Partner „SunExpress“, am Flughafen „Rom Fiumicino“ erwartet. Dort werden aktuell zwölf Grad Celsius und ein bewölkter Himmel gemeldet. Die nächsten Programmpunkte lauten: Fahrt zum Teamhotel, Check-in, Mittagessen – und am frühen Abend folgen Pressekonferenz sowie Abschlusstraining.
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Mittwoch, 21. Januar, 11 Uhr: Zwei Live-Übertragungen am frühen Abend
Am frühen Abend schon etwas vor? Nein? Perfekt. Der VfB nimmt seine Fans mit auf die Reise nach Rom. Übertragen werden in voller Länge die Pressekonferenz, die 17 Uhr beginnt, sowie ab 17.55 Uhr ein Einblick in das Abschlusstraining. Beide Livestreams sind kostenfrei via VfB TV und via YouTube-Kanal von VfB TV abrufbar.
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Mittwoch, 21. Januar, 9 Uhr: Newsblog zur UEFA Europa League-Reise startet
Servus, liebe VfB-Fans! Es geht erneut auf die Reise – das vierte Auswärtsspiel der UEFA Europa League-Saison 2025/2026 führt die Jungs aus Cannstatt nach Italien. Am Donnerstagabend um 21 Uhr spielt der VfB bei der AS Rom. Die Fanbeauftragten des Clubs haben Fakten zu Anreise und Stadionbesuch online in der Faninfo zusammengefasst.
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Matchfacts: Richtungsweisendes Top-Spiel
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Matchfacts: Richtungsweisendes Top-Spiel
Premiere in der „ewigen Stadt“. Erstmals trifft der VfB auf die AS Rom. Viel deutet auf ein Duell auf Augenhöhe hin, wie gegenwärtige Form und Serien belegen.Die Top 3 zu AS Rom gegen VfB:
- Erstmals in seiner Clubhistorie trifft der VfB auf AS Rom
- Seit dem vierten Spieltag der UEFA Europa League haben der VfB und Rom all ihre Partien gewonnen
- Mindestens 3.500 weiß-rote Fans in Rom dabei
Novum: Wer gewinnt die Premiere?
Die AS Rom und der VfB treffen erstmals in einem Pflichtspiel aufeinander. Der Hauptstadtclub wird der neunte italienische Gegner des VfB auf europäischer Bühne sein. Die Bilanz ist dabei ausbaufähig. Von den insgesamt 15 Aufeinandertreffen gewann der VfB nur drei und verlor acht. Vier Spiele gegen italienische Clubs endeten remis. In der Vorsaison gab es für die Jungs aus Cannstatt in der UEFA Champions League in den Spielen gegen Juventus (1:0) sowie Atalanta BC (0:2) jeweils einen Sieg und eine Niederlage.
Form: Wer setzt seinen Lauf fort?
Der VfB und die AS Rom sind seit dem vierten Spieltag zwei von fünf Teams mit einer einhundertprozentigen Siegesquote in der UEFA Europa League. Der VfB erzielte seitdem bzw. in dieser Zeit mit zehn Treffern die meisten Tore, die Roma traf siebenmal.
Rekordjagd I: Folgt der vierte Streich?
Nach drei Siegen in den vergangenen UEFA Europa League-Spielen will die AS Rom erstmals seit einer Serie von fünf Siegen in der Saison 2020/2021 unter Trainer Paulo Fonseca wieder vier Partien in Folge gewinnen.
Rekordjagd II: Roma-Kapitän vor Sprung aufs Treppchen
Bryan Cristante von der AS Rom benötigt einen weiteren Einsatz, um alleiniger Spieler mit den drittmeisten Einsätzen in der UEFA Europa League (seit ihrer erstmaligen Austragung in der Spielzeit 2009/2010) zu werden – aktuell kommt der Kapitän der „Giallorossi“ auf 66 Spiele für die Roma und Atalanta BC (gleichauf mit Aleksandar Dragovic; für Austria Wien, FC Basel, Dynamo Kiew, Bayer Leverkusen und Roter Stern Belgrad), mehr absolvierten nur Dries Mertens (73; für Utrecht, PSV Eindhoven, Neapel und Galatasaray) sowie Rui Patricio (69; für Sporting CP, Wolverhampton und AS Rom).
Trainerstimmen: Klare Ziele auf beiden Seiten
Sebastian Hoeneß, Cheftrainer beim VfB: „Beide Mannschaften haben die Ambition, direkt ins Achtelfinale einzuziehen – ich erwarte daher ein hitziges und intensives Spiel. Wir werden eine gute Balance aus offensiver Spielidee mit Spielwitz und defensiver Stabilität benötigen.“
Gian Piero Gasperini, Cheftrainer bei der AS Rom: „Ich kann mich nicht ausschließlich darauf konzentrieren, die Europa League zu gewinnen. Wir müssen unseren Fokus verlagern, als Team wachsen und uns verbessern, um stärker zu werden. Wenn man sich als starkes Team fühlt, kann man auch Titel gewinnen.“
Zuschauer: Volle Unterstützung im „Stadio Olimpico“
Der VfB wird in Rom von mindestens 3.500 mitreisenden Fans unterstützt. Es wird vor Ort am „Stadio Olimpico“ keine Gästekasse geben.
Wetter: Tagsüber mild, am Abend kühl
Am Donnerstag werden in Rom Temperaturen zwischen 7° und 14° C erwartet. Regen wird erst am Freitag gemeldet.
Personal: Ausfälle auf beiden Seiten
Beim VfB wird Bilal El Khannouss gelbgesperrt fehlen. Zudem stehen Lazar Jovanovic (Rückenprobleme) und Tiago Tomás (Muskelverletzung) nicht zur Verfügung. Auch bei Angelo Stiller ist ein Einsatz aktuell noch offen. Luca Jaquez und Dan-Axel Zagadou befinden sich im Aufbautraining – ein Einsatz käme somit noch zu früh.
Bei der AS Rom fällt Abwehrspieler Mario Hermoso verletzungsbedingt aus. Zudem wurde die Leihe mit Leon Bailey vorzeitig beendet, der somit zum englischen Premier-League-Club Aston Villa zurückgekehrt ist.
Schiedsrichter: Englisches Quintett im Einsatz
Als Schiedsrichter fungiert John Brooks aus England. Ihm assistieren Simon Bennett und Neil Davies, die ebenfalls aus England stammen. Der vierte Offizielle ist ebenso ein Landsmann des Trios und heißt Darren England. Als Videoassistent ist der Engländer Jarred Gillett im Einsatz.
Übertragung
VfB-Kanäle
TV/Stream
- RTL (Free-TV)
- RTL+
Radio
- Sportschau
- ARD-Audiothek
- Die Neue 107.7
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„Werden eine gute Balance benötigen“
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„Werden eine gute Balance benötigen“
Der VfB und die AS Rom sind Tabellennachbarn – und möchten möglichst direkt ins Achtelfinale der UEFA Europa League einziehen. Ob Angelo Stiller am Donnerstagabend mitwirken kann, ist noch offen.Es ist ein Stadion, das Geschichte atmet. Sport- und Fußballgeschichte. Im Jahr 1960 fanden die Olympischen Sommerspiele im „Stadio Olimpico“ statt; 1980 krönte sich Deutschland in der Arena zum Europa- und 1990 gar zum Weltmeister. „Es erinnert ein wenig an das Berliner Olympiastadion, in dem wir jüngst ein außergewöhnliches Erlebnis hatten“, drückt Sebastian Hoeneß seinen Eindruck aus und bezieht sich auf den DFB-Pokalsieg 2025. Der Chefcoach spielt nun am Donnerstagabend, ab 21 Uhr, live bei RTL sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, mit dem VfB gegen die AS Rom in der italienischen Traditionsstätte – und wird versuchen, Atmosphäre und Kulisse in Energie umzuwandeln.
Lobende Worte für Roms Trainerkollegen
Das Team mit dem roten Brustring möchte einen klaren Schritt in Richtung Achtelfinale machen. Die Ausgangslage deutet auf eine Partie auf Augenhöhe hin. Vor der siebten von acht Begegnungen in der UEFA Europa League-Ligaphase haben Stuttgart und Rom jeweils zwölf Punkte gesammelt. Der VfB als Tabellenneunter steht aufgrund der besseren Tordifferenz exakt einen Rang vor den Italienern. Wer es final unter die Top acht der Tabelle schafft, spart sich zwei Playoff-Begegnungen und zieht direkt in die Runde der letzten 16 ein.
„Beide Mannschaften haben die Ambition, dieses Zwischenziel zu erreichen – ich erwarte daher ein hitziges und intensives Spiel“, blickt Sebastian Hoeneß voraus. Der Chefcoach des VfB unterstreicht, dass es dazu eine Top-Leistung brauche: „Die Roma gehört zu den besten Mannschaften in der Europa League, sie spielt reif und erwachsen, ist zudem sehr abgezockt.“ Auch für seinen Trainerkollegen findet er lobende Worte. „Gian Piero Gasperini ist ein hervorragender Trainer, der seine Handschrift binnen kürzester Zeit auf das Team übertragen hat.“ Zuvor war der 67-Jährige bei Atalanta Bergamo tätig und gewann unter anderen in der UEFA Champions League-Saison 2024/2025 gegen den VfB. Diesmal möchte der VfB erfolgreich sein. Wie lautet der Plan? „Wir werden eine gute Balance aus offensiver Spielidee mit Spielwitz und defensiver Stabilität benötigen“, erklärt Sebastian Hoeneß, der – verständlicherweise – noch keine Details zur Aufstellung verraten möchte. Ein paar Personalien sind bekannt.
Bilal El Khannouss fehlt gelbgesperrt, Angelo Stillers Einsatz fraglich
Jeff Chabot hat seine Gelbsperre in dem vergangenen Spiel gegen Maccabi Tel Aviv (4:1) abgesessen und steht somit wieder zur Verfügung. Stürmer Ermedin Demirovic, der nach seiner Fußverletzung ein erfolgreiches Comeback hingelegt hat, gehört ebenfalls in der UEFA Europa League wieder zum Aufgebot. Auf anderen Positionen muss Chefcoach Sebastian Hoeneß dagegen Ausfälle hinnehmen.
Bilal El Khannouss wird gelbgesperrt fehlen. Zudem stehen Lazar Jovanovic (Rückenprobleme) und Tiago Tomás (Muskelverletzung) nicht zur Verfügung. Auch bei Angelo Stiller ist ein Einsatz aktuell noch offen. Luca Jaquez und Dan-Axel Zagadou befinden sich im Aufbautraining – ein Einsatz käme somit noch zu früh.
Die Pressekonferenz in voller Länge:
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„Wir haben eine gute Gemeinschaft“
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„Wir haben eine gute Gemeinschaft“
Alexander Nübel bestreitet am Donnerstag sein 38. internationales Spiel auf Vereinsebene – und tritt dabei zum ersten Mal bei AS Rom an. Trotzdem steht für ihn fest, worauf es in diesem Spiel in erster Linie ankommt.Er ist auch in dieser Saison Stuttgarts „Dauerbrenner“: Alexander Nübel hat nicht nur jede Bundesliga-Partie über die volle Distanz absolviert, auch in der UEFA Europa League hat der Torhüter jede Minute gespielt. Am Donnerstagabend folgt die siebte von acht Begegnungen in der Ligaphase – ab 21 Uhr, live bei RTL sowie im VfB-Radio und im VfB-Liveticker, treten die Jungs aus Cannstatt bei der AS Rom an. Zuvor hat sich der 29-Jährige auf der Pressekonferenz geäußert.
Alexander Nübel über...
... das Spiel am Donnerstagabend: „Wir sind mit zwei Siegen und einem Unentschieden sehr gut ins Jahr gestartet. Morgen wird es wichtig sein, die 1-gegen-1-Duelle über den gesamten Platz zu gewinnen. Es gilt, das bestmöglich umzusetzen, dann haben wir gute Chancen. Es wird gegen Rom dabei schwierig werden, das Spiel nach vorne zu verlagern, und insgesamt schwierig, hier Punkte zu holen. Wir haben aber eine gute Gemeinschaft, das spürt man in dieser Saison auch – und das wollen wir morgen wieder zeigen. Ich habe hier noch nie gespielt und freue mich auf den Abend und die Atmosphäre in diesem Stadion.“
… die Chance auf eine WM-Teilnahme im Sommer als Extra-Motivation in den nächsten Monaten: „Für viele bei uns in der Mannschaft ist es das große Ziel, im Sommer bei der WM dabei zu sein, sei es für Deutschland oder andere Nationen. Natürlich motiviert dieses Ziel extrem. Wir haben aber auch so genug Motivation, um in der Europa League, Bundesliga und im DFB-Pokal gut zu spielen. Wir haben große Ziele vor uns. Gerade der Pokalsieg im vergangenen Sommer hat uns wieder gezeigt, wie geil es ist, einen Titel zu gewinnen. Nun wollen wir in allen Wettbewerben mit dem VfB wieder so erfolgreich wie möglich sein.“
Die Pressekonferenz in voller Länge:
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Erfahrener Trainer, große Namen
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Erfahrener Trainer, große Namen
Viele Spieler von AS Rom sind bekannte Größen im europäischen Fußball – genau wie ihr Trainer Gian Piero Gasperini, der bereits die UEFA Europa League gewann. Der Gegner im Check:Die Ausgangslage
Der vorletzte Spieltag der Gruppenphase in der UEFA Europa League führt den VfB am Donnerstag, 22. Januar 2026, in die „ewige Stadt“ nach Italien. Um 21 Uhr gastiert die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Hoeneß im „Stadio Olimpico“ in Rom. Es ist ohne Zweifel eines der Spitzenspiele der Gruppenphase. Und noch dazu eine immens wichtige Partie für beide Seiten. Sowohl der VfB als auch die Roma haben bislang zwölf Punkte gesammelt und stehen aktuell in der Tabelle als Punktenachbarn auf den Plätzen neun und zehn – und somit unmittelbar unter dem Strich, der die am Ende direkt qualifizierten Mannschaften von den Play-Off-Teams trennt. Wie eng in dieser Saison alles beisammen liegt, zeigt auch, dass die drei aktuell führenden Teams Olympique Lyon (Frankreich), FC Midtjylland (Dänemark) und Aston Villa (England) lediglich drei Zähler und damit einen Sieg mehr auf ihrem Konto haben als der VfB und Rom. Damit ist klar, dass sich der Sieger der Partie am Donnerstag sehr gute Chancen auf eine direkte Achtelfinalteilnahme ausrechnen darf.
Die „Heimschwäche“
Dass der VfB das sportlich reizvolle Duell gegen die „Giallorossi“ in Rom bestreiten wird, muss dabei nicht zwingend ein Nachteil sein. Denn zum einen ist Rom immer eine Reise wert und bietet den mitreisenden Fans jede Menge Sehenswürdigkeiten wie das Kolosseum, den Trevi-Brunnen, das Pantheon oder den Petersdom, um nur die wichtigsten zu nennen, und zum anderen verlor das Team von Cheftrainer Gian Piero Gasperini ausgerechnet zu Hause zwei seiner bislang sechs Partien. An Spieltag zwei zog die Roma mit 0:1 gegen OSC Lille aus Frankreich den Kürzeren, was letztlich nicht ganz so überraschend war, wie die 1:2-Pleite am darauffolgenden Spieltag gegen den tschechischen Vertreter Viktoria Pilsen.
Der Trainer
Der Kader der Roma ist gespickt mit internationalen Top-Spielern und angeleitet wird das illustre Ensemble von einem Mann, der sich vor gut anderthalb Jahren zum König der UEFA Europa League kürte. Damals noch als Coach von Atalanta Bergamo gewann Gian Piero Gasperini Ende Mai 2024 durch ein 3:0 seiner Mannschaft gegen Bayer Leverkusen seinen ersten internationalen Titel und vermasselte der „Werkself“ damit die historische Chance auf das Triple, nachdem Leverkusen das nationale Double aus Meisterschaft und Pokal hatte gewinnen können. Der 67-jährige Italiener, der bislang nur in seinem Heimatland coachte, weiß folglich nur zu gut, auf was es in internationalen Spielen ankommt und wird somit auch am Donnerstag ein taktisch gut eingestelltes Team aufs Feld schicken, das auf nahezu jeder Position hochkarätig besetzt ist.
Die Taktik
In einem 3-4-2-1-System hat Gian Piero Gasperini in nahezu allen Mannschaftsteilen die Qual der Wahl. Zumindest im Tor ist der in Belgien geborene Serbe Mile Svilar in aller Regel gesetzt. In der Dreierkette dürfte der nach seiner Abstellung zum Afrika-Cup Anfang Januar 2026 wieder zurückgekehrte Ex-Frankfurter Evan Ndicka genauso erste Wahl sein wie Italiens A-Nationalspieler Gianluca Mancini und der Spanier Mario Hermoso. Aber auch der junge Pole Jan Ziolkowski und der aus Verona geliehene Daniele Ghilardi kamen in der laufenden Spielzeit schon auf ihre Minuten. Um die Plätze auf den Außenbahnen streiten sich rechts der türkischer A-Nationalspieler Zeki Celik und Brasiliens Auswahlspieler Wesley. Auf der linken Seite konkurrieren derweil der von Liverpool ausgeliehene Grieche Konstantinos Tsimikas und Ex-Bundesliga-Profi Angeliño (Leipzig, Hoffenheim). Eine Allzweckwaffe in der Defensive stellt zudem der Niederländer Devyne Rensch dar, der sowohl auf beiden Seiten als auch im Abwehrzentrum spielen kann. Neben Evan Ndicka und Angeliño spielt mit dem Ex-Gladbacher Manu Koné ein weiterer ehemaliger Bundesligaspieler bei der Roma. Der Franzose und Kapitän Bryan Cristante bilden normalerweise das Zentrum im Mittelfeld, wo auch der Marokkaner Neil El Aynaoui und Niccoló Pisilli Alternativen sind. Um die zwei Zehnerpositionen kämpfen indes meist der Argentinier Matias Soulé, sein Landsmann Paolo Dybala, sowie die zuletzt angeschlagenen Tommaso Baldanzi und Lorenzo Pellegrini. Auch Routinier Stephan El Shaarawy wäre denkbar. Und ganz vorne bringen entweder der von Brighton ausgeliehene Ire Evan Ferguson oder der Ukrainer Artem Dovbyk Physis und Wucht ins Spiel.
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Malik Fathi absolviert Pro-Lizenz-Lehrgang
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Malik Fathi absolviert Pro-Lizenz-Lehrgang
Der Co-Trainer des VfB erlangt in den nächsten Monaten die höchste Lizenzstufe im deutschen Profifußball.Malik Fathi gehört zu den 17 Teilnehmern des 72. Pro-Lizenz-Lehrgangs. Die vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) konzipierte Ausbildung stellt die höchste Qualifizierungsstufe für Trainer im Profibereich dar. Geleitet wird der Kurs, der einst als Fußballlehrer-Lehrgang bekannt war, von Arno Michels. Malik Fathi, der als Co-Trainer bei den Profis fungiert, absolviert den Kurs in einer Mischung aus Präsenz- und Onlinephasen, sodass er seine Aufgaben beim VfB weiterhin gewohnt ausfüllen kann sowie zusätzlich neues Wissen erlangt.
Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport beim VfB, sagt: „Malik Fathi leistet wertvolle Arbeit in unserem Trainerteam. Wir freuen uns, dass wir als VfB auch beim diesjährigen Pro-Lizenz-Lehrgang vertreten sind und wünschen Malik sowie allen weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen erfolgreichen Lehrgang.“
Malik Fathi fungiert seit Beginn der Saison 2023/2024 als Co-Trainer der Profimannschaft. Vor seinem Wechsel nach Stuttgart war der zweifache deutsche Nationalspieler und 175-fache Bundesligaspieler von Hertha BSC und Mainz 05 als Trainer im Nachwuchsbereich von Hertha BSC tätig gewesen.
Co-Trainer David Krecidlo gehört zum Vorgänger-Kurs
Im vorhergehenden und aktuell noch laufenden Pro-Lizenz-Lehrgang – es ist der 71. Kurs – ist der VfB ebenfalls vertreten. David Krecidlo, als Co-Trainer der Profimannschaft tätig, erlangt derzeit die höchste Qualifizierungsstufe für Trainer im Profibereich. Mit Markus Fiedler war ursprünglich ein weiterer VfB-Coach unter den Kursteilnehmern, er wechselte im Sommer 2025 jedoch von der U21 des Clubs aus Cannstatt zum 1. FC Magdeburg und wurde nach acht Zweitliga-Partien freigestellt.
Mix aus Präsenz-, Online- und Anwendungsphasen
Der Pro-Lizenz-Lehrgang stellt den reformierten Nachfolger der ehemaligen Fußballlehrer-Ausbildung dar und dauert zwischen zwölf und 15 Monaten. Im Fokus steht die Auseinandersetzung mit der Trainerrolle im Profifußball sowie der eigenen Wirkung als Trainerpersönlichkeit. Die insgesamt 700 Lerneinheiten verteilen sich auf 15 Präsenz-, Online- und Anwendungsphasen, weshalb jeder Teilnehmer in der Praxis auch rund um eine Mannschaft tätig sein soll. Malik Fathi kann – genau wie David Krecidlo – diese Anwendungsphasen im Zusammenhang mit seiner aktuellen Mannschaft absolvieren.
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Das sind die Teilnehmer des 72. Pro-Lizenz-Lehrgangs
Daniel Bauer (VfL Wolfsburg), Tim Danneberg (VfL Osnabrück), Jacqueline Dünker (1.FC Köln), Malik Fathi (VfB Stuttgart), Samir Ferchichi (TSV Havelse), Jakob Fimpel (FC Schalke 04), Paul Freier (Rot-Weiss Essen), Julian Hübner (zuletzt Hull City), Victor Kleinhenz (1.FC Schweinfurt 05), Cédric Makiadi (Werder Bremen), Uwe Möhrle (zuletzt Blau-Weiß Lohne), Thomas Oostendorp (1.FC Nürnberg), Jérôme Polenz (1.FC Nürnberg), Clara Schöne (Bayern München), Andreas Schumacher (zuletzt 1.FC Magdeburg), Daniel Stredak (Deutscher Fußball-Bund), Marcel Thallinger (SV Ried)
Foto vom Lehrgang: Thomas Böcker/DFB
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Der ewige Francesco Totti
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Der ewige Francesco Totti
Der Rekordspieler der Roma genießt Helden- und Legendenstatus bei den Gelb-Roten. Zudem haben weitere klangvolle Namen den nächsten Gegner des VfB geprägt.Vereinswechsel gehören zum heutigen Fußball wie die Abseitsregel oder der Videobeweis. Spieler, die ihre ganze Karriere bei nur einem Club verbringen und diesem durchweg die Treue halten, sind rar geworden. Doch es gibt sie noch, die „One Club Man“, wie man im Englischen sagt. Jamie Carragher aus Liverpool ist beispielsweise solch einer. Er trug seine gesamte Karriere hinweg nur das Trikot der „Reds“. Oder Ryan Giggs, der ausschließlich für Manchester United aktiv war. Dasselbe gilt für Giuseppe Bergomi von Inter Mailand, Paolo Maldini vom AC Mailand, Carles Puyol vom FC Barcelona und – natürlich – für Francesco Totti.
Unglaubliche 785 Partien für die Roma absolviert
Wer sich mit der Roma, dem nächsten VfB-Gegner in der UEFA Europa League, beschäftigt, der stößt unweigerlich auf seinen Namen. Von 1993 bis 2017 trug der 58-fache italienische A-Nationalspieler durchgehend das Trikot der „Giallorossi“, der Gelb-Roten. Unglaubliche 785 Partien spielte Francesco Totti für seine Roma und wird deshalb bis heute von den Fans verehrt, geliebt und gefeiert. Ein Denkmal, das die fanatischen Anhänger des Club für ihren Helden haben wollten, wurde bislang zwar nicht errichtet, trotzdem ist Francesco Totti bei jedem Spiel im Stadio Olimpico omnipräsent. Durch Banner und Gesänge wird der „Kaiser von Rom“ bei jeder Partie gefeiert und auch sein legendäres Trikot mit der Rückennummer 10 steht bei den Anhängern der Roma nach wie vor hoch im Kurs, als ob er noch heute zum Team gehören würde.
Francesco Totti ist eben Francesco Totti und steht über allem und jedem. Da kann auch kein Daniele de Rossi mithalten, obwohl er 2006 zusammen mit seinem italienischen Teamkollegen Weltmeister wurde und es auf stolze 616 Partien für die Roma brachte. Anders als Francesco Totti schnürte de Daniele de Rossi zum Ende seiner Karriere aber noch die Schuhe für Boca Juniors in Argentinien und kann sich deshalb eben nicht „One Club Man“ nennen.
Aktuell kein deutscher Profi für die Gelb-Roten aktiv
Und auch keiner der zahlreichen internationalen Stars, die in der Vergangenheit bzw. bis heute für den kommenden VfB-Kontrahenten spielten bzw. noch immer spielen, kann Legende Francesco Totti das Wasser reichen, obwohl darunter viele große und klangvolle Namen zu finden sind. Zum Beispiel die ehemaligen italienischen Auswahlspieler Bruno Conti, Giuseppe Giannini oder Carlo Ancelotti, der aktuelle ManCity-Coach Pep Guardiola, Brasiliens zweimaliger WM-Teilnehmer Falcao, Argentiniens doppelter Copa-América-Sieger Gabriel Batistuta, Liverpool-Star Mo Salah oder die Ex-Bundesliga-Spieler Sammy Kuffour und Luca Toni. Auch die ehemaligen DFB-Nationalspieler Thomas Häßler, Rudi Völler und Thomas Berthold sind zu nennen. Letzterer hat indes mit Antonio Rüdiger nicht nur eine Vergangenheit bei der Roma, sondern auch eine beim VfB gemeinsam.
Aktuell steht kein deutscher Akteur bei den Gelb-Roten unter Vertrag. Dafür kommt das Duell in der UEFA Europa League eine Saison zu spät. Denn in der vergangenen Spielzeit gehörte auch noch der 2014er Weltmeister Mats Hummels zum Kader der Roma. Doch egal wie bekannt die Namen oder wie hoch dekoriert die Spieler sein mögen, der wahre „Kaiser von Rom“ ist am Ende des Tages für alle Tifosi sicher auch nicht Augustus, sondern wird immer Francesco Totti bleiben.
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Ermedin Demirovic kehrt in UEFA Europa League-Kader zurück
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Ermedin Demirovic kehrt in UEFA Europa League-Kader zurück
Der 27 Jahre alte Stürmer kehrt für Nikolas Nartey ins Aufgebot zurück. Bilal El Khannouss fehlt in Rom aufgrund einer Gelbsperre.Der VfB hat bei der UEFA fristgerecht einen Tausch im Kader für die UEFA Europa League gemeldet. Demnach kehrt Ermedin Demirovic in das Aufgebot zurück und ersetzt Nikolas Nartey. Der 27 Jahre alte Stürmer ist bereits für die Partie am Donnerstag, 22. Januar 2026, 21 Uhr, in Italien gegen die AS Rom spielberechtigt.
Der personelle Wechsel im Kader hängt mit dem Reglement der UEFA unter Artikel 31 zum Thema „Spielerlisten“ zusammen. In verletzungsbedingten Fällen kann der betroffene Verein höchstens einen Feldspieler vorübergehend ersetzen und einen neuen Feldspieler nachmelden. Als Ermedin Demirovic im Oktober 2025 verletzt ausfiel, berief der Club aus Cannstatt nachträglich Nikolas Nartey in das UEFA Europa League-Aufgebot. Nikolas Nartey wurde in den Spielen gegen Fenerbahce Istanbul und die Go Ahead Eagles Deventer eingewechselt, gegen Feyenoord Rotterdam und Maccabi Tel Aviv blieb er ohne Einsatz. Nach Ablauf einer Frist von 60 Tagen darf der ursprünglich nominierte Spieler in den Kader zurückkehren – für den Spieler, der ihn ersetzt hatte.
Bilal El Khannouss fehlt gelbgesperrt
In Rom fehlen wird Bilal El Khannouss. Der Offensivakteur, der zuletzt mit Marokko den zweiten Platz beim Afrika-Cup erreicht hatte, sah am sechsten UEFA Europa League-Spieltag im Dezember 2025 gegen Maccabi Tel Aviv die gelbe Karte – es war seine dritte im laufenden Wettbewerb. Daher ist er für das bevorstehende Auswärtsspiel in Rom gesperrt.
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VfB TV sendet live aus Rom
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VfB TV sendet live aus Rom
Pressekonferenz, Abschlusstraining und Matchday-Show: Rund um das UEFA Europa League-Auswärtsspiel in Rom bietet der VfB mehrere Livestreams an.Exakt 808 Kilometer beträgt die Luftlinie zwischen der MHP Arena und dem Olympiastadion in Rom, wo der dreifache italienische Meister AS Rom seine Heimspiele austrägt. Der VfB lässt alle weiß-roten Fans an der Reise in die Hauptstadt Italiens teilhaben. Vor dem siebten Spieltag der Ligaphase in der UEFA Europa League am Donnerstag, 22. Januar 2026, 21 Uhr, produziert der Club aus Cannstatt insgesamt drei Streams – live und kostenfrei bei VfB TV sowie auf dem YouTube-Kanal von VfB TV.
Optimale Einstimmung auf Aufeinandertreffen beider Teams
Den Auftakt der Livestreams bildet am Mittwoch, 21. Januar 2026, 17 Uhr, die Übertragung der Pressekonferenz aus Rom, an der neben Chefcoach Sebastian Hoeneß auch ein Profi teilnehmen wird. Weiter geht’s am Mittwoch, 21. Januar 2026, von 17.55 bis 18.15 Uhr, mit einem Einblick ins Abschlusstraining. Dabei wird über aktuelle Themen und letzte News rund um die Jungs aus Cannstatt gesprochen. Am Spieltag, ab 19.55 Uhr, überträgt der VfB seine Matchday-Show live aus dem Olympiastadion. Darin gibt’s – gut eine Stunde vor Anpfiff – die optimale Einstimmung auf das Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften.
Die Livestreams sind kostenfreivia VfB TV undvia YouTube-Kanal von VfB TV abrufbar.
Wann?
Was?
Wo?
Mittwoch, 21.01., 17 Uhr
Pressekonferenz
VfB TV & YouTube
Mittwoch, 21.01., 17.55 Uhr
Abschlusstraining
VfB TV & YouTube
Donnerstag, 22.01., 19.55 Uhr
Matchday-Show
VfB TV & YouTube
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Den perfekten Start nur knapp verfehlt
Den perfekten Start nur knapp verfehlt
Trotz der Enttäuschung über den späten Punktverlust gegen Union Berlin stellt sich beim VfB auch Zufriedenheit über den insgesamt guten Jahresstart ein. Lange Zeit zum Durchschnaufen bleibt jedoch nicht.Kurz nachdem Schiedsrichter Deniz Aytekin das Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin am späten Sonntagnachmittag abgepfiffen hatte, war den Jungs aus Cannstatt die Enttäuschung über das Ergebnis anzumerken. Dass die Elf von Sebastian Hoeneß in der Schlussphase das vorentscheidende 2:0 liegen ließ, stattdessen den Ausgleich kassierte und am Ende Glück hatte, dass den Gästen nicht auch noch der Lucky Punch gelang, ärgerte Cheftrainer wie Spieler gleichermaßen. „Nach dem Treffer ist es uns nicht gelungen, wirklich Ruhe in die Partie zu bekommen, sondern wir haben das Spiel offengelassen“, analysierte Sebastian Hoeneß nach dem Abpfiff. Kapitän Atakan Karazor fügte an, dass die Mannschaft „die eine oder andere Möglichkeit noch besser und überlegter“ hätte ausspielen können.
Erwartet schwerer Gegner
Unter dem Strich stand mit dem 1:1 aber ein leistungsgerechtes Unentschieden. Union Berlin entpuppte sich am Sonntag als genau der schwer zu bespielende und zweikampfstarke Gegner, der vor dem ersten Spiel der Rückrunde erwartet worden war. Mit ihren Stärken im Umschaltspiel und bei Standards hatten die Berliner in der Hinrunde nicht nur gegen den VfB (2:1), sondern unter anderem auch gegen Frankfurt (4:3), den FC Bayern (2:2) sowie RB Leipzig (3:1) Achtungserfolge gefeiert. „Wir brauchten heute eine andere Herangehensweise als zuletzt in den Spielen gegen Leverkusen und Frankfurt“, ordnete Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport, ein. Nach einer guten Anfangsphase des VfB kamen die Gäste besser in die Partie, kreierten – zumeist durch Standards – selbst gute Chancen und lieferten den Jungs aus Cannstatt ein offenes Spiel. Daher hatte sich seine Mannschaft „für die zweite Halbzeit vorgenommen, noch schneller zu spielen und noch aktiver zu sein, um den Gegner zu bewegen und Lücken zu reißen“, so Sebastian Hoeneß. Für den wuchtigen Auftritt in der ersten Viertelstunde nach der Pause, den Chris Führich mit seinem dritten Saisontor krönte, belohnte sich der VfB schließlich nicht, auch weil die Berliner weder davor noch danach viele Torchancen ermöglichten und den Jungs aus Cannstatt bei diesen die Kaltschnäuzigkeit fehlte.
Guter Start, Hunger auf mehr
Am Ende steht zum Abschluss der ersten Englischen Woche des Jahres trotz des kleinen Dämpfers gegen Union Berlin eine Ausbeute von sieben von neun möglichen Punkten und ein insgesamt zufriedenstellender Start ins Kalenderjahr. „Die Partie zeigt uns, dass wir bis zum Schluss und in jedem Augenblick konzentriert bleiben müssen. Insgesamt sind wir gut in das neue Jahr gekommen, sind voller Ehrgeiz und das wollen wir auch in den nächsten Spielen abrufen“, befand Cheftrainer Sebastian Hoeneß abschließend. Nun haben die Jungs aus Cannstatt zwei Auswärtsspiele vor der Brust – zunächst am Donnerstagabend in der UEFA Europa League in Rom (21 Uhr), anschließend am Sonntagnachmittag in Mönchengladbach (15.30 Uhr).
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Matchfacts: Zwei Teams mit starker Serie
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Matchfacts: Zwei Teams mit starker Serie
Startschuss zur Bundesliga-Rückrunde: Am Sonntagnachmittag, um 15.30 Uhr, empfängt der VfB den 1. FC Union Berlin in der MHP Arena – und will mit den Köpenickern eine Rechnung aus der Hinrunde begleichen. Die Matchfacts:Die Top 3 zu VfB gegen Union:
- VfB erstmals in dieser Saison seit fünf Pflichtspielen in Folge unbesiegt
- Ligabestwert: VfB sammelte bereits 13 Punkte nach Rückstand
- Wiedersehen mit Rani Khedira und Wooyeong Jeong am Sonntag
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Blick zurück: Gelingt erneut ein Heimsieg?
Von seinen acht Gastspielen in Stuttgart seit Oktober 2016 gewann der FCU nur eins, ging viermal als Verlierer vom Platz und teilte dreimal die Punkte. Die drei vergangenen Heimspiele gewann der VfB allesamt, wobei die Jungs aus Cannstatt das bis dato letzte Aufeinandertreffen in der MHP Arena nach zwischenzeitlichem 0:2-Rückstand noch in einen 3:2-Sieg umwandelten. Nick Woltemade (2) und Atakan Karazor sorgten für den umjubelten „Dreier“. Im Rückspiel im April 2025 folgte in Berlin ein spektakuläres 4:4-Unentschieden, bei dem Enzo Millot, Deniz Undav, Chris Führich und Jeff Chabot für den VfB trafen.
Wiedersehen I: Jamie Leweling trifft auf ehemaligen Club
Jamie Leweling trifft am Sonntag auf seinen ehemaligen Club. Bevor er sich zur Spielzeit 2023/2024 zunächst als Leihspieler dem VfB anschloss und anschließend fest verpflichtet wurde, absolvierte er zwischen 2022 und 2023 insgesamt 25 Pflichtspiele für den FCU.
Wiedersehen II: Wooyeong Jeong nun fest bei Union
Der südkoreanische Nationalspieler Wooyeong Jeong trug in der Vizemeister-Saison 2023/2024 in 29 Pflichtspielen das Trikot mit dem roten Brustring, in diesen gelangen ihm zwei Tore und drei Vorlagen. Bereits in der vergangenen Spielzeit war er leihweise für Union aufgelaufen, ehe im Sommer 2025 der feste Wechsel folgte. Für die Berliner traf er in bislang 41 Einsätzen fünfmal.
Wiedersehen III: Rani Khedira stammt aus der VfB-Jugend
Rani Khedira durchlief von 2005 bis 2012 sämtliche VfB-Jugendteams, bevor er den Sprung in die zweite Mannschaft des VfB schaffte. 56 Partien absolvierte er für die U21 des Vereins und kam neunmal für die Profis zum Einsatz. Insgesamt trug Rani Khedira neun Jahre lang das Brustring-Trikot. Für Union absolvierte er 169 Pflichtspiele (sechs Tore).
Tore: 16 Treffer in den vergangenen drei Spielen
In den bislang 16 Pflichtspielduellen zwischen dem VfB und Union Berlin fielen insgesamt 47 Treffer, was einen Schnitt von 2,94 Toren pro Spiel bedeutet. Daran haben die beiden Spiele der Vorsaison mit insgesamt 13 Toren einen großen Anteil.
Trainerduell: Vorteile für Sebastian Hoeneß
Der Sieg im Hinspiel in Berlin war der erste Erfolg von Steffen Baumgart in direkten Duellen mit Sebastian Hoeneß. Drei der vier zuvor ausgetragenen Spiele hatte Sebastian Hoeneß für sich entschieden, hinzu kam das 4:4-Remis im vergangenen April 2025.
Serie: Wer bleibt ungeschlagen?
Der VfB ist aktuell erstmals in dieser Saison in fünf Pflichtspielen in Serie unbesiegt (vier Siege, ein Remis). Zu Hause verlor der VfB wettbewerbsübergreifend nur eines der vergangenen elf Heimspiele und feierte neun Siege (ein Remis und die Niederlage gegen den FC Bayern).
Union Berlin ist seit vier Bundesligapartien ohne Niederlage (je zwei Niederlagen und Unentschieden). Es die längste Serie der Eisernen in dieser Spielzeit, allerdings nicht die längste unter Steffen Baumgart, unter dem von März bis Mai 2025 acht Bundesliga-Spiele am Stück (darunter das 4:4 gegen den VfB) nicht verloren wurden.
Comeback-Qualitäten: VfB sorgt für Bestwert
Der VfB sammelte in dieser Bundesliga-Saison 13 Punkte nach Rückstand, das ist alleiniger Ligabestwert (Union Berlin kommt auf zwei Punkte). In einer Bundesliga-Hinrunde waren es für den VfB nur 1995/1996 mehr Punkte nach Rückstand (15). In der Vorsaison war Union Berlin noch das Team mit den meisten Punkten nach Rückstand (15).
Personal: Ausfälle auf beiden Seiten
Beim VfB steht weiterhin Bilal El Khannouss nicht zur Verfügung – und das aus einem erfreulichen Grund. Der Offensivakteur hat mit Marokko das Finale beim Afrika-Cup erreicht und trifft am Sonntag, 18. Januar 2026, um 20 Uhr, auf Senegal. Tiago Tomás fällt aufgrund einer Muskelverletzung aus; Lazar Jovanovic laboriert an Rückenproblemen. Dan-Axel Zagadou und Luca Jaquez befinden sich weiterhin im Aufbautraining.
Bei den Gästen fehlt Außenverteidiger Derrick Köhn aufgrund einer Rotsperre, die er sich beim Hinrunden-Abschluss in Augsburg am Donnerstag (1:1) einhandelte. Tom Rothe und Robert Skov fehlen verletzungsbedingt.
Zuschauer: Heimbereich ausverkauft
Der Heimbereich ist für das Spiel am Sonntag ausverkauft. Einzelne Rückläufer sind aber möglicherweise kurzfristig auf dem Ticket-Zweitmarkt erhältlich.
Schiedsrichteransetzung: Urgestein auf Abschiedstour
Deniz Aytekin (SR), Christian Leicher (SR-A. 1), Tobias Schultes (SR-A. 2), Tom Bauer (4. Offizieller), Timo Gerach (VA), Nicolas Winter (VA-A).
Deniz Aytekin leitet am Sonntag sein insgesamt 247. Bundesliga-Spiel und das sechste in der laufenden Saison. Am Ende dieser Spielzeit beendet der 47-jährige Nürnberger, der bislang durch 26 Pflichtspiele mit VfB-Beteiligung führte, seine Karriere als Profi-Schiedsrichter.
Wetter: Winterlich, aber ohne Niederschläge
Für Sonntagnachmittag werden in Stuttgart Temperaturen um den Gefrierpunkt erwartet, wobei es aber nicht zu Niederschlägen kommen soll. Stattdessen zeigt sich phasenweise die Sonne.
Übertragung
VfB-Kanäle
TV/Stream
Radio
- Sportschau
- ARD-Audiothek
- Die Neue 107.7
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Als ‚Ata‘ die MHP Arena explodieren ließ
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Als ‚Ata‘ die MHP Arena explodieren ließ
Das bislang letzte Heimspiel gegen Union Berlin im Dezember 2024 schrieb einige besondere Geschichten: der erste Doppelpack von Nick Woltemade, das spektakuläre Comeback des VfB – und der Bundesliga-Premierentreffer von Atakan Karazor. Der Kapitän erinnert sich.Als zum Auftakt des 13. Spieltags der vergangenen Bundesliga-Saison im Dezember 2024 der 1. FC Union Berlin in der MHP Arena gastierte, deutete kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit noch wenig auf ein Spektakel hin. Nachdem die „Eisernen“ kurz vor der Pause aus dem Nichts in Führung gegangen waren, sorgte spätestens das 0:2 in der 48. Minute für Sorgenfalten bei den VfB-Fans. Diese hatten im ersten Durchgang zwar einen ordentlichen Auftritt gesehen, dem jedoch die letzte Durchschlagskraft gefehlt hatte.
In Windeseile das Spiel gedreht
Die Jungs aus Cannstatt steckten den Rückstand schnell weg, kontrollierten weiter das Spiel und meldeten sich postwendend zurück. In der 51. und 58. Minute erzielte Nick Woltemade sein zweites und drittes Tor im Trikot mit dem Brustring und brachte den VfB – zunächst nach einer Kombination mit Enzo Millot und Ermedin Demirovic, kurz darauf nach Zuspiel von Atakan Karazor – zurück in die Partie. Der VfB nutzte das Momentum, setzte die Gäste weiter unter Druck und wurde belohnt. Nach einem Abspielfehler von Unions Keeper Frederik Rönnow schaltete Atakan Karazor schnell, fing den Ball ab und überwand den Torhüter zum 3:2. Sein erstes Bundesligator ließ die MHP Arena explodieren.
„Lasse meinen Gefühlen freien Lauf“
„Schon die Tatsache, dass es der Siegtreffer war, ist krass. Umso schöner ist es, dass es mein erstes Tor in der Bundesliga war“, sagt ‚Ata‘ im Rückblick. Alle hätten sich für ihn gefreut, so der Mittelfeldspieler, der seit Beginn der Saison 2024/2025 die Kapitänsbinde trägt. Dass er nach dem Treffer direkt zur Bank lief, wo ihn unter anderem Jamie Leweling und Deniz Undav erwarteten, sei nicht geplant gewesen. „Mein Blick ging zufällig zu den beiden, deswegen bin ich in die Richtung gelaufen. Einen richtigen Torjubel hatte ich aber ohnehin nicht im Kopf“, so der 29-Jährige. Wenn man 118 Bundesliga-Spiele auf sein erstes Tor warte, sei es schwierig, einen Jubel vorzubereiten. „Ich werde mich auch in Zukunft nicht vorbereiten, sondern lasse in den Momenten lieber meinen Gefühlen freien Lauf.“
Revanche im Blick
Seit dem emotionalen Comeback im Dezember 2024 traf der VfB noch zweimal auswärts auf Union Berlin. Besonders das wilde 4:4 im April, das vor allem vor der Pause viele Höhepunkte bot, blieb in Erinnerung. Zum Start in die aktuelle Saison setzte es beim 1:2 aus VfB-Sicht jedoch einen ärgerlichen Dämpfer, den Atakan Karazor und seine Teamkollegen nun vergessen machen wollen. „Es geht darum, uns für das Hinspiel zu revanchieren und die drei Punkte mit den guten Ergebnissen im Rücken hierzubehalten. Wir wissen, dass wir in der Hinrunde unsere Probleme mit ihnen hatten. Sie spielen defensiv und machen es einem nicht einfach, hinzu kommt ihre Stärke bei Standards und Kontern.“ Der Erfolg der vergangenen Wochen sei laut Kapitän auf ein klares Rezept zurückzuführen, das auch am Sonntagnachmittag gefragt ist: „Intensität, Laufstärke und Kommunikation. Wenn wir das auf den Platz bringen, ist es schwer, uns zu schlagen.“
Den ganzen Clip zu Atakan Karazors Rückblick auf sein Bundesliga-Debüttor seht ihr ab sofort hier sowie auf unseren Social Media-Kanälen.
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Den Grundstein gelegt
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Den Grundstein gelegt
Mit den Siegen in Leverkusen und gegen Frankfurt gelang den Jungs aus Cannstatt in der vergangenen Woche der optimale Start ins Kalenderjahr 2026. Auf dem VfB-YouTube-Kanal ist ab sofort ein emotionaler Rückblick auf den Hinrunden-Endspurt abrufbar.Ein berauschender Auswärtssieg beim Vizemeister und ein Herzschlagfinale gegen die Eintracht: Die beiden Siege in Leverkusen (4:1) und gegen Frankfurt (3:2) brachten dem VfB nicht nur sechs Big-Points in der Bundesliga ein, sondern auch ordentlich Rückenwind für die am Sonntag startende Rückrunde.
Auf unserem YouTube-Kanal blicken wir vor dem ersten Rückrunden-Spiel, für das Union Berlin nach Bad Cannstatt reist, auf die beiden erfolgreichen Spiele in der vergangenen Woche zurück. Begleitet vom Original-Kommentar aus dem VfB-Radio seht ihr die wichtigsten Szenen der Partien aus neuen Perspektiven, hört die Einschätzungen der Protagonisten und erhaltet spannende Einblicke hinter die Kulissen. Schaltet also ein und bringt euch in Stimmung für die Rückrunde!
Jetzt das ganze Video anschauen:
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„Den Rückenwind nutzen“
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„Den Rückenwind nutzen“
Der VfB ist mit zwei Erfolgen in das Fußballjahr 2026 gestartet. Nun reist ein äußerst kompakter Gegner nach Cannstatt – und der VfB muss daher umso mehr die eigenen Stärken ausspielen.Offiziell ist es der Rückrunden-Auftakt, doch die Bundesliga ist längst wieder in Bewegung. Und der VfB mittendrin: Vor sechs Tagen der Auswärtserfolg bei Bayer Leverkusen (4:1), vor drei Tagen der Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt (3:2). Nun soll die positive Reihe – gleich zu Jahresstart findet somit eine „Englische Woche“ statt – komplettiert werden. Am Sonntag, ab 15.30 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und VfB Liveticker, empfangen die Jungs aus Cannstatt den 1. FC Union Berlin in der MHP Arena.
Kombination aus Qualität und Erfahrung
„Union Berlin kombiniert individuelle Qualität und Erfahrung, die Mannschaft verteidigt körperlich und kompakt und kann schnell umschalten“, sagt Sebastian Hoeneß. Der Cheftrainer findet darüber hinaus lobende Worte für seinen Gegenüber: „Steffen Baumgart ist ein sehr erfahrener Trainerkollege, der mit seiner Mannschaft eine stabile und gute Saison spielt, es ist nicht einfach, diese Mannschaft zu besiegen.“ Das habe auch die Partie am Donnerstababend in Augsburg gezeigt, bei dem „die Unioner bis zum Schluss an sich geglaubt haben“ und in der Nachspielzeit den 1:1-Ausgleich erzielten.
Das Thema ‚Mentalität‘ kennt der VfB noch gut aus den jüngsten Vergleichen mit den „Eisernen“. In der vergangenen Spielzeit 2024/2025 verwandelte der VfB daheim einen 0:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg und war auswärts an dem spektakulären 4:4-Remis beteiligt, bei dem alle acht Treffer in der ersten Halbzeit gelangen. In der Hinrunde der laufenden Saison, es war der erste Spieltag, unterlag der VfB im Stadion „An der Alten Försterei“ 1:2. Zielstrebigkeit und Konsequenz, wie sie der VfB zuletzt eindrucksvoll zeigte, werden daher am Sonntag einmal mehr gefragt sein. Und es gibt weitere Faktoren.
Balance in unterschiedlichen Spielphasen
„Ein Schlüssel zum Erfolg wird sicherlich die Balance in den unterschiedlichen Spielphasen sein, außerdem das Umschaltverhalten und das Verteidigen der Berliner Standardsituationen“, erklärt Sebastian Hoeneß vor dem Aufeinandertreffen mit dem derzeitigen Tabellenneunten, der aus den bisherigen 17 Partien insgesamt 23 Zähler gesammelt hat. Die Aufgabe, schaut der 43-Jährige voraus, nötige seiner Mannschaft ordentlich Respekt ab: „Gleichzeitig sind wir heiß darauf, vor unseren Fans wieder eine gute Leistung zu zeigen.“
Mit einer starken Performance erhöht sich zwangsläufig die Wahrscheinlichkeit, auch die dritte Bundesliga-Begegnung binnen einer Woche erfolgreich zu gestalten. „Wir sind froh über den guten Start ins neue Fußballjahr und den gelungenen Abschluss der Vorrunde“, sagt der Cheftrainer des VfB: „Unser Ziel muss es sein, den Rückenwind zu nutzen und mit Power und Energie das schwere Heimspiel gegen Union Berlin zu bestreiten.“
Bilal El Khannouss im Finale beim Afrika-Cup
Weiterhin nicht zur Verfügung steht Bilal El Khannouss – und das aus einem erfreulichen Grund. Der Offensivakteur hat mit Marokko das Finale beim Afrika-Cup erreicht und trifft am Sonntag, 18. Januar 2026, um 20 Uhr, auf Senegal. Tiago Tomás fällt aufgrund einer Muskelverletzung aus; Lazar Jovanovic laboriert an Rückenproblemen. Dan-Axel Zagadou und Luca Jaquez befinden sich weiterhin im Aufbautraining.
Zusätzliches Angebot am Spieltag
Am Sonntag rollt ab 15.30 Uhr der Ball, doch schon in den Stunden zuvor ist rund um die MHP Arena einiges geboten. Auf dem „Parkplatz P3“, in unmittelbarer Nähe des Clubzentrums, gibt’s den Fantreff – mit Musik, Gesprächen und einem offenen Ohr für Anliegen rund um den Club aus Cannstatt. Darüber hinaus sind noch freie Plätze für den „Pre-Game-Pass“ erhältlich.
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„Die aktiven Phasen erhöhen“
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„Die aktiven Phasen erhöhen“
In Stuttgart angekommen, beim VfB ambitioniert. Badredine Bouanani hat sich für die Rückrunde viel vorgenommen. Im STADION AKTUELL-Interview spricht er über Aufs und Abs – und seinen linken Fuß.Es ist der offizielle Beginn der Rückrunde für den VfB. Mit dem Bundesliga-Heimspiel am Sonntag, ab 15.30 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, beginnt für die Jungs aus Cannstatt das nächste Kapitel in dieser Saison – und auch Badredine Bouanani möchte eine weitere Geschichte schreiben. Seit Sommer 2025 läuft der 21-Jährige für den VfB auf, das erste Halbjahr diente unter anderem dem Ankommen und Eingewöhnen. Nun möchte der tempo- und trickreiche Offensivakteur noch häufiger Einsatzminuten sammeln und für Torgefahr sorgen.
Hallo Badredine, Stuttgart glich zuletzt einer Winterlandschaft. Wie kommst du mit den frostigen Temperaturen in Deutschland zurecht?
Badredine: „Da ich in Lille geboren und aufgewachsen bin, sind solch ein Winter und Schnee nichts Neues für mich. In jenem Teil Frankreichs ist das Wetter ähnlich zu Deutschland. Anders war es, als ich für OGC Nizza an der Côte d’Azur spielte: Da gab es solche Temperaturen nicht, dort ist das Klima deutlich milder (lacht). In Stuttgart habe ich mich bei den jüngsten Einheiten etwas dicker eingepackt – doch sobald es auf den Platz geht, rücken die äußeren Bedingungen in den Hintergrund und der Fokus liegt ganz auf dem Training oder dem Spiel.“
Du bist inzwischen seit knapp einem halben Jahr in Stuttgart zu Hause. Wie hast du dich eingelebt?
Badredine: „Seit meinem ersten Tag fühle ich mich in Stuttgart sehr wohl. Mitspieler, Trainerteam und Staff – alle Beteiligten haben mich wirklich herzlich aufgenommen. Das hat es mir leicht gemacht, in der neuen Umgebung anzukommen und mich schnell auf den Fußball und meine Weiterentwicklung konzentrieren zu können.“
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Welche Gegenden besuchst du besonders gerne?
Badredine: „Das eine oder andere Lokal zum Essengehen habe ich entdeckt, zum Beispiel mit Bilal (El Khannouss, Anm. d. Red.). Darüber hinaus ist mir ein Ausflug besonders in Erinnerung geblieben: Als mich meine Eltern in Stuttgart besucht haben, sind wir auf den Wasen gegangen – ich finde es cool, einen Eindruck von dem Volksfest bekommen zu haben. Ansonsten gehe ich selten aus, sondern schätze die Zeit daheim sehr, schaue gerne Fußballspiele aus sämtlichen europäischen Ligen und regeneriere – zumal wir durch die ‚Englischen Woche‘ ohnehin viel reisen.“
Auch sportlich bist du dabei, deinen Platz immer mehr zu finden.Wie beurteilst du dein erstes Halbjahr beim VfB?
Badredine: „Mit dem ersten Monat war ich zufrieden – ich kam schnell an, hatte gute Aktionen und konnte auch mein erstes Tor für den VfB erzielen (gegen Celta de Vigo, Anm. d. Red.). Nach der Länderspielphase im Oktober konnte ich jedoch nicht so richtig an meinen guten Start anknüpfen, anschließend lief es ab Mitte November wieder besser. Aufs und Abs haben sich abgewechselt. Unser Trainer Sebastian Hoeneß und sein Team arbeiten viel mit mir – es gehört sicherlich dazu, nach einem Wechsel den einen oder anderen Anpassungsprozess zu durchleben. Ich nutze jede Einheit, um mich zu verbessern und aufzudrängen. Ich nehme wahr, dass die Formkurve wieder nach oben zeigt und sich die harte Arbeit auszahlt.“
Was sind konkrete Aspekte, an denen du arbeitest, um noch mehr Einsatzzeiten zu erhalten?
Badredine: „Ein Ziel ist, auf hohem Niveau noch mehr Konstanz in mein Spiel zu bekommen. Ich habe einerseits richtig gute Phasen mit zielstrebigen Aktionen, bin andererseits in manch Abschnitten zu wenig präsent. Nun geht es für mich darum, die aktiven, guten Phasen zu erhöhen – und die anderen zu reduzieren. Zudem spielt die Defensivarbeit eine wichtige Rolle – auch in diesem Bereich arbeitet das Trainerteam mit mir, zum Beispiel in Form von Videoanalysen.“
Wenn’s gut läuft, können die Fans noch häufiger deinen Torjubel erleben. Was steckt dahinter, wie bist du darauf gekommen?
Badredine: „Ich habe den Jubel seit der Saison 2024/2025, das erste Mal habe ich ihn gezeigt, als ich für OGC Nizza gegen Montpellier traf. Er ist keine Erfindung von mir, sondern ich habe ihn mir von Alexander Isak (einst Newcastle United, jetzt Liverpool, Anm. d. Red.) abgeschaut. Es gibt einige Spieler, die nach einem Tor auf diese Weise jubeln. Ich möchte damit symbolisieren, dass ich ein Offensivspieler bin und im Fußball gerne präzise den Abschluss suche.“
Du bist in Frankreich zum Profi gereift und hast insgesamt 65 Partien in der Ligue 1 für den FC Lorient und OGC Nizza absolviert. Nun agierst du in der Bundesliga. Was zeichnet die deutsche Liga aus deiner Sicht aus?
Badredine: „Die Bundesliga ist bekannt für viele Teams, die offensiv denken und spielerische Lösungen suchen. Hinzu kommen das Pressing und die zielstrebigen Umschaltaktionen nach Balleroberung. Es wird häufig der direkte Weg zum Tor gesucht. Das kommt meiner Spielweise entgegen. In der französischen Liga wird dagegen etwas taktischer gespielt. Die Bundesliga ist eine sehr ‚direkte Liga‘, in der sich die Teams nichts schenken – jede Begegnung ist intensiv.“
Bekannt ist dein linker Fuß – fintenreich, präzise, abschlussstark. An welchen Spielern orientierst du dich, um diese Qualität weiterzuentwickeln?
Badredine: „Ich verfolge generell viele Spiele und Spieler und achte darauf, wie sich einzelne Akteure verhalten, die in ähnlichen Räumen agieren wie ich. Zwei Beispiele sind Paulo Dybala und Riyad Mahrez, die für ihren linken Fuß sehr bekannt sind. Letztgenannten Spieler kenne ich durch die algerische Nationalmannschaft und wir haben einen guten Austausch miteinander. Auch Extraschichten gehören für mich dazu – aber nicht nur, um den linken Fuß stetig zu verbessern, sondern auch mit Rechts noch gefährlicher zu werden. Schließlich macht mich das unberechenbarer für den Gegner und somit flexibler.“
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In Deutschland denken viele Fußballfans bei solchen Abschlüssen an Arjen Robben …
Badredine: „Das stimmt. Es ist unfassbar, was für eine Qualität er mit dem linken Fuß hatte. Jeder Verteidiger wusste, dass er von rechts in die Mitte zieht, um anschließend mit seinem linken Fuß abzuschließen – und dennoch war es enorm schwer, diese Aktion abzuwehren. Er hatte diese Abschlussbewegung perfektioniert, kreierte und fand mit seiner Dynamik oftmals die entscheidende Lücke.“
Im Sommer 2026 findet die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko statt. Algerien hat sich qualifiziert. Inwiefern ist es für dich ein Ziel, bei diesem Turnier zum Kader zu gehören?
Badredine: „Zunächst war ich enttäuscht, dass ich keine Nominierung für den Afrika-Cup erhielt. Inzwischen habe ich daraus neue Kraft gezogen, um noch besser zu werden und wieder in den Kreis der Nationalmannschaft zurückzukehren. Mir bedeutet es sehr viel, für Algerien aufzulaufen, das erfüllt mich mit großem Stolz. Insofern wäre es natürlich ein Traum, im Sommer bei der Weltmeisterschaft dabei sein zu dürfen.“
Zurück zur Gegenwart: Nun beginnt mit der Bundesliga-Rückrunde für den VfB das nächste Kapitel dieser Saison. Was hast du dir für diesen Abschnitt vorgenommen?
Badredine: „Ich habe mir vorgenommen, der Mannschaft noch häufiger mit meinen Aktionen und mit ‚Scorern‘ zu helfen. Das ist das Wichtigste für mich, ich möchte einen Schritt nach dem anderen machen, mich weiterentwickeln. Wir sind in allen Wettbewerben in einer guten Position – die zweite Saisonhälfte wird spannend, sie wird Entscheidungen mit sich bringen. Da möchte ich dabei sein und auf dem Rasen meinen Teil zu unserem Erfolg beitragen.“
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stadion aktuell | Bundesliga 2025/2026 | 18. Spieltag
Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Sonntag, 18. Januar 2026, 15.30 Uhr, gegen Union Berlin einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.
Weitere Themen sind:
- Badredine Bouanani: Zahlenspiel und Fotoalbum
- Poster: Badredine Bouanani
- Zu Gast: 1. FC Union Berlin
- VfB-Stiftung: Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz Baden-Württemberg
- VfB-Frauen: Interview Janina Hechler
- Nachwuchs: Aktuelles aus der Winterpause
- Historie: 100 Jahre Brustring
- MHP Arena: Eventformate für das Jahr 2026
Übrigens: Für die VfB-Magazine „stadion aktuell“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ im App Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.
































