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VfB Stuttgart

Die aktuellsten Neuigkeiten von www.vfb.de
  • Matchfacts: Treffsicher in der Fremde

    Bekannte Gesichter und ein voller Gästeblock: Zum Abschluss des 23. Spieltags treffen der 1. FC Heidenheim und der VfB am späten Sonntagabend aufeinander. Die Matchfacts zum Württemberg-Duell:

    Die Top 3 zu FCH gegen VfB:

    • In den letzten drei Duellen fand sich immer ein Sieger
    • In Heidenheim kommt es womöglich zum Wiedersehen mit Leonidas Stergiou
    • Der VfB wird von mehr als 2.000 Fans begleitet

    Blick zurück: Gibt es erneut einen Sieger im Württemberg-Duell?

    Der VfB gewann im Hinspiel in der MHP Arena mit 1:0. Bilal El Khannouss erzielte Mitte der zweiten Halbzeit das Tor des Tages. In der vergangenen Saison setzte sich in den Bundesliga-Duellen beide Male das Auswärtsteam durch. Dem 3:1-Sieg des VfB im Dezember 2024 (Tore durch Maximilian Mittelstädt, Nick Woltemade und Enzo Millot) folgte eine unglückliche 0:1-Heimniederlage, bei der die Gäste erst kurz vor Schluss zum Sieg trafen.

    Wiedersehen: Zwei bekannte Gesichter

    Leonidas Stergiou verbringt die laufende Rückrunde als Leihspieler beim 1. FC Heidenheim. Der Außenverteidiger war im Sommer 2023 zunächst leihweise vom FC St. Gallen an den Neckar gewechselt, ein Jahr später erfolgte die Festverpflichtung. Für den VfB bestritt der Schweizer Nationalspieler 38 Pflichtspiele.  Ebenfalls als Leihspieler läuft Diant Ramaj für den FCH auf. Er steht eigentlich bei Borussia Dortmund unter Vertrag und absolviert beim aktuellen Tabellenletzten seine erste Bundesliga-Saison. In der Jugend spielte der 24-Jährige zwischen 2012 und 2015 für den VfB.

    Treffsicher in der Fremde: Keine Nullnummer seit März 2025

    Der VfB traf seit einem 0:1 in Frankfurt Ende März 2025 in jedem der letzten 15 Bundesliga-Auswärtsspiele, das überbietet aktuell ligaweit nur der FC Bayern München (17, Borussia Dortmund aktuell auch 15). Nur zweimal hatte der VfB im Oberhaus auswärts längere Torserien: von 1984 bis 1985 in 18 Spielen in Folge, von 2002 bis 2003 in 16 Partien in Folge.

    Punktausbeute: Ein schweres Unterfangen

    Mit maximal 13 Punkten nach 22 Partien, der aktuellen Ausbeute des FCH, hielt in der Bundesliga-Historie noch nie ein Team die Klasse. Die niedrigste Punktzahl nach 22 Spielen, mit der ein Team noch den Klassenerhalt schaffte, waren 14 Zähler – vom 1. FC Heidenheim in der Vorsaison. Der FCH wartet seit neun Spielen auf einen Sieg (zwei Remis, sieben Niederlagen). Zuletzt kassierte Heidenheim erstmals seit Saisonstart vier Bundesliga-Niederlagen in Serie.

    Sünderkartei: Drei VfBler vorbelastet

    In Jamie Leweling, Deniz Undav und Ermedin Demirovic stehen derzeit drei Offensivspieler des VfB bei vier Gelben Karten in der laufenden Bundesliga-Saison. Bei einer weiteren Verwarnung müssten sie jeweils ein Spiel aussetzen.

    Aufseiten der Gastgeber steht Mittelfeldspieler Jan Schöppner bei vier Verwarnungen.

    Zuschauer: Gästekontingent vergriffen

    Der VfB wird von rund 2.100 Fans in der Voith-Arena unterstützt. Alles Wissenswerte zum Stadionbesuch in Heidenheim gibt es in den Faninfos.

    Schiedsrichteransetzung: Gute Vorzeichen

    Sascha Stegemann (SR) Christof Günsch (SR-A. 1) Fabian Maibaum (SR-A. 2) Patrick Alt (4. Offizieller) Günter Perl (VA) Mike Pickel (VA-A).

    Nach dem Heimspiel gegen den FC St. Pauli (2:0) in der Hinrunde ist Sascha Stegemann zum zweiten Mal in der laufenden Saison in einem VfB-Spiel an der Pfeife. Seit Oktober 2023 gewann der VfB alle fünf Spiele unter der Leitung Stegemanns.

    Wetter: Regen erwartet

    Über den gesamten Sonntag hinweg wird in Heidenheim Regen erwartet. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 5 und 10°C.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • Starke erste Hälfte beim U21-Sieg

    Die U21 besiegt den SV Waldhof Mannheim vor allem dank einer hervorragenden ersten Hälfte verdient mit 3:1 und feiert den zehnten Sieg der Saison. Noah Darvich trifft doppelt, Jeremy Arévalo knipst ebenfalls.

    Das Spiel:

    Im Vergleich zur 0:2-Niederlage am vergangenen Samstag in Saarbrücken veränderte U21-Trainer Nico Willig auf zwei Positionen: Yanik Spalt, Dominik Nothnagel und Jeremy Arévalo rückten für Alex Groiß, Toni Janjic und Samuele Di Benedetto in die Startelf.

    Diese legte vor 2600 Zuschauern gegen den SV Waldhof Mannheim richtig gut los. In Minute sieben köpfte Chris Olivier nach einer Sessa-Ecke knapp rüber, drei Minuten später traf Jeremy Arévalo nur das Außennetz, nachdem Mansour Ouro-Tagba eine Meyer-Hereingabe knapp verpasst hatte. In Minute zwölf verzog Nicolas Sessa aus rund 16 Metern zentraler Position knapp. In Minute 19 war der Bann dann gebrochen, Noah Darvich belohnte den überlegenen VfB für eine starke Anfangsphase mit dem 1:0 (siehe: Die Tore). In der Folge war der VfB weiterhin überlegen und spielfreudig, ließ zwar einen Abschluss von Ferati (25.) zu, hatte aber seinerseits durch Chris Olivier die große Chance auf das 2:0 (27.), als Nijhuis stark parierte, und durch Nicolas Sessa, der erneut verzog (34.). Vor der Pause korrigierten die Jungs aus Cannstatt dann ihre Chancenverwertung: Erst erhöhte Jeremy Arévalo in Torjägermanier (41.), ehe Noah Darvich sehenswert sogar noch das 3:0 nachlegte (44.). Mit einem klaren 3:0 ging es in die Pause.

    Im zweiten Durchgang spielte zunächst weiterhin fast nur der VfB. Keine fünf Minuten nach Wiederbeginn lag der Ball erneut im Tor, der Treffer von Mansour Ouro-Tagba wurde allerdings wegen Abseits zurückgepfiffen. In Minute 61 hatte Noah Darvich seinen dritten Treffer auf dem Fuß, schoss allerdings einen Mannheimer Verteidiger auf der Torlinie ab. Danach nahm der Stuttgarter Druck etwas ab, sodass die Partie ausgeglichener wurde. Angekündigt hatte sich der Mannheimer Treffer zum 1:3 durch Felix Lohkemper in Minute 73 jedoch nicht. Die Gäste setzten in der Schlussphase mehr auf Offensive, kamen allerdings zu keiner hundertprozentigen Chance mehr. So gewann der VfB am Ende verdient mit 3:1 und bejubelt den zehnten Sieg der Saison.

    Die Tore:

    19. Minute: Noah Darvich spielt auf der rechten Seite einen Doppelpass mit Jeremy Arévalo und zieht in den Strafraum. Der Offensivspieler ist nicht vom Ball zu trennen und platziert die Kugel aus 14 Metern in die linke untere Ecke.

    41. Minute: Yanik Spalt bringt den Ball von halblinker Position in den Strafraum. Der Ball wird glücklich abgefälscht, sodass Jeremy Arévalo am Elfmeterpunkt an den Ball kommt und ihn in die linke Ecke drückt.

    44. Minute: Noah Darvich kann am rechten Flügel Tempo aufnehmen, an seinem Gegenspieler vorbeisprinten und im Strafraum clever über SVWM-Keeper Nijhuis lupfen.

    73. Minute: Ogbemudia dribbelt sich in den Strafraum, scheitert mit seinem Schuss an Florian Hellstern, bringt den Abpraller aber vor das Tor, wo der Ball von Alex Groiß und Felix Lohkemper abgefälscht ins Tor geht.

    Die Trainerstimme:

    „Es ist ein hochverdienter Sieg. Man muss die Spielfreude, die wir entwickelt und die Effektivität, die wir an den Tag gelegt haben, hervorheben. Da spricht das 3:0 zur Halbzeit für sich und wir haben quasi keine Torchance zugelassen. In der zweiten Hälfte müssen wir uns vorwerfen lassen, dass wir nicht das vierte Tor machen. Dann kann Mannheim mit einer Torchance das Spiel etwas öffnen. Trotzdem war es 70 Minuten lang in beide Richtungen ein gutes Spiel von uns. Wenn dann ein verdienter  Sieg gegen keinen geringen als Waldhof Mannheim herausspringt, dann spricht das für sich“, freut sich U21-Trainer Nico Willig.

    Das nächste Spiel:

    Am kommenden Wochenende ist die U21 am Samstag um 14 Uhr beim FC Viktoria Köln zu Gast.

    Die Aufstellung:

    Hellstern – Olivier, Herwerth (68. Groiß), Nothnagel, Meyer – Catovic, Spalt (84. Lüers) – Darvich (90. Janjic), Sessa,– Arevalo (84. Penna), Ouro-Tagba (68. Jatta).

  • Starker Keeper und unermüdlicher Anführer

    Der 1. FC Heidenheim empfängt den VfB am Sonntagabend zum Abschluss des 23. Bundesliga-Spieltags. Welche Werte geben den Ost-Württembergern Mut im Abstiegskampf? Der FCH im Gegnercheck:

    Die Ausgangslage

    Der 1. FC Heidenheim belegt derzeit den 18. Platz der Bundesligatabelle. Seit dem 19. Spieltag stehen die Heidenheimer am Tabellenende und haben mittlerweile sechs Punkte Rückstand auf Relegationsplatz 16. Seit Jahresstart gingen fünf von sieben Spielen verloren, hinzu kommen zwei Remis. Ihren bislang letzten „Dreier“ fuhr die Elf von Cheftrainer Frank Schmidt Anfang Dezember 2025 gegen den SC Freiburg ein (13. Spieltag, 2:1).

    Der Trainer

    Trotz der aktuellen sportlichen Lage genießt Frank Schmidt weiterhin volles Vertrauen beim FCH. Der 52-jährige gebürtige Heidenheimer, der seit September 2007 an der Seitenlinie der Ost-Württemberger steht, bestreitet am Sonntag bereits sein 734. Pflichtspiel als FCH-Coach. Im Abstiegskampf gibt sich der dienstälteste Cheftrainer der Bundesliga kämpferisch: „Es ist wichtig, dass wir zusammenhalten und widerstandsfähig bleiben. Das Entscheidende ist ein unabdingbarer Zusammenhalt, wo sich keiner aufgibt, wo jeder weitermacht, und seine Energie teilt. Wir dürfen nicht so viel nachdenken, sondern uns sagen, dass es wieder Zeit wird, dass wir mal wieder ein Spiel gewinnen."

    Der Top-Torjäger

    Nachdem er in den beiden vorangegangenen Bundesliga-Saisons keinen Treffer erzielen konnte, durfte Stefan Schimmer in der laufenden Spielzeit bereits fünfmal jubeln. Mit seiner aktuellen Trefferausbeute (dazu eine Vorlage) ist Stefan Schimmer der Top-Torschütze (und -Scorer) des FCH. Im Schnitt erzielt er alle 119 Minuten einen Bundesligatreffer und liegt mit dieser Quote in etwa gleichauf mit Ermedin Demirovic (sieben Tore, 117 Minuten) und Deniz Undav (zwölf Tore, 113 Minuten).

    Der Sprinter

    Kein Feldspieler setzte in der laufenden Bundesliga-Saison häufiger zu Sprints an als Heidenheims Arijon Ibrahimovic. Der 20-jährige Leihspieler des FC Bayern kommt auf 496 Sprints (Läufe mit mindestens 25 km/h Geschwindigkeit) und damit sechs mehr als der Zweitplatzierte Vladimir Coufal (TSG Hoffenheim).

    Das Wiedersehen

    Am Sonntag könnte es zum Wiedersehen mit VfB-Leihgabe Leonidas Stergiou kommen. Der 23-jährige Schweizer Nationalspieler, der sich den Jungs aus Cannstatt im Sommer 2023 zunächst als Leihspieler des FC St. Gallen angeschlossen hatte, wechselte zum Rückrundenstart nach Ost-Württemberg. Nach zwei Einsätzen gegen den VfL Wolfsburg und RB Leipzig fiel er für zwei Spiele aufgrund einer Adduktorenverletzung aus, ehe er vergangene Woche zumindest wieder auf der Bank saß.

    Der Rückhalt

    Nur Gladbachs Moritz Nicholas (120) bekam in der laufenden Saison mehr Schüsse auf das Tor als Heidenheims Diant Ramaj (117). 73 dieser Schüsse konnte der 24-Jährige parieren, eine Weiße Weste war ihm jedoch noch nicht vergönnt. Der in Stuttgart geborene Schlussmann verbringt die aktuelle Saison als Leihspieler des BVB in Heidenheim. Bereits in der Jugend hatte er das rot-blaue Trikot des FCH getragen, ehe es ihn zu Eintracht Frankfurt zog.

    Der Unkaputtbare

    Als einer von nur fünf Feldspielern absolvierte Heidenheims Defensivspieler Patrick Mainka jede einzelne Spielminute in der laufenden Saison. Das hat er auch schon in der Vorsaison geschafft. Und auch in der Saison davor. Dass er trotzdem ein Mensch und keine Maschine ist, bewies der Kapitän in der Aufstiegssaison 2022/2023 der Heidenheimer. Damals verpasste er über die Saison hinweg acht Spielminuten.

  • Newsblog: Fan-Treff am „Walkabout“

    Die Playoffs in der UEFA Europa League-Saison 2025/2026 stehen bevor. Im VfB-Newsblog gibt’s fortlaufend alle Infos und Hintergründe zum Match beim Celtic FC sowie rund um die Reise.

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    Tag 2: Spieltag in Glasgow

    Donnerstag, 19. Februar, 20 Uhr: Fan-Marsch angekommen, Aufstellung veröffentlicht

    Glasgow zeigt sich am heutigen Donnerstag unter anderem in Weiß und Rot. Die Fans des VfB sind mit einem Fan-Marsch zum Celtic Park gezogen und kommen nun zunehmend im Gästeblock an. Unterdessen wurde soeben die Aufstellung kommuniziert: Atakan Karazor führt die in Rot spielenden Jungs aus Cannstatt auf den Rasen. Die gesamte Startformation gibt's im Liveticker des VfB, dort kann ab 21 Uhr die Partie live „mitgelesen“ werden. Zuvor lohnt sich ein Blick in die Matchday-Show:

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    Donnerstag, 19. Februar, 15 Uhr: Ermedin Demirovic „nimmt gewachsenes Team“ wahr

    Von Cheftrainer Sebastian Hoeneß hat er eine Startelf-Garantie gegen Celtic erhalten, auf der Pressekonferenz war er ein gefragter Mann: Ermedin Demirovic freut sich auf das Playoff-Hinspiel und die Kulisse im Celtic Park. Geht es nach dem Stürmer, hat die Mannschaft aus den vergangenen Auswärtsauftritten auf europäischer Bühne gelernt: „Wir sind durch die bisherigen Spiele gewachsen.“ Seine wichtigsten Aussagen sind online zusammengefasst.

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    Donnerstag, 19. Februar, 13 Uhr: Andreas Hinkel warnt vor Kulisse im Celtic Park

    Für Andreas Hinkel ist es eine besondere Begegnung. Von 1999 bis 2006 trug er das Trikot mit dem roten Brustring, von 2008 bis 2011 lief er für den Celtic FC auf. „Ich habe als Spieler selbst erlebt, welche Wucht der Celtic Park entfalten kann, gerade bei internationalen Spielen“, sagt der ehemalige Verteidiger. Zum gesamten Interview mit ihm:

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    Donnerstag, 19. Februar, 10 Uhr: Fan-Treff am „Walkabout“ mit anschließendem Fan-Marsch

    Mit dem Brustring durch Europa. Ab dem Nachmittag fungiert das „Walkabout Glasgow“ (Adresse: 128 Renfield St, Glasgow City – zum Google-Maps-Standort) als Fan-Treff. Generell wird die Merchant-City, Glasgows Ausgehviertel, für den Aufenthalt empfohlen. Der Weg zum Stadion kann von dort zu Fuß erfolgen. Am frühen Abend wird es zudem einen weiß-roten Fan-Marsch zum Stadion geben. Nach dem Spiel hat das „Walkabout Glasgow“ bis Freitagmorgen, 3 Uhr, geöffnet.

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    Donnerstag, 19. Februar, 8 Uhr: Gästekontingent vergriffen, Referee aus Belgien

    Es ist Spieltag. Am heutigen Donnerstagabend absolviert der VfB erstmals seit 13 Jahren wieder eine K.o.-Runde in einem europäischen Wettbewerb. Die Vorfreude auf das Match beim Celtic FC ist entsprechend groß. Für das Gästekontingent sind alle Tickets vergriffen. Als Schiedsrichter wird Erik Lambrechts aus Belgien fungieren, für den es der 19. Europacup-Einsatz sein wird. Erwartet werden am Abend etwa drei Grad Celsius und Schauer in Glasgow. Weitere Fakten rund um das Playoff-Hinspiel gibt's in den Matchfacts.

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    Tag 1: Anreise nach Glasgow

    Mittwoch, 18. Februar, 21 Uhr: VfB stimmt sich gemeinsam auf Partie ein

    Bei einem Empfang in Glasgow bringt der VfB derzeit Partner und geladene Gäste mit dem Team zusammen. Alexander Wehrle blickt mit Vorfreude auf das Playoff-Hinspiel: „Jedes internationale Spiel ist für den VfB ein Highlight, aber vor diesen beiden K.o.-Partien kribbelt es besonders“, sagt der Vorstandsvorsitzende. Ein Kurzbericht fasst die Stimmung bei dem Get-together zusammen.

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    Mittwoch, 18. Februar, 19.30 Uhr: Ermedin Demirovic wird in Startelf stehen

    Abschlusstraining im Celtic Park erfolgreich beendet, Pressekonferenz erfolgreich abgeschlossen – und es gibt Neues vom Team mit dem roten Brustring. Cheftrainer Sebastian Hoeneß hat angekündigt, dass Ermedin Demirovic von Beginn an spielen wird. Zudem gab der 43-Jährige die Marschroute für Donnerstagabend vor: „In den K.o.-Phasen ist es notwendig, kaltschnäuzig unterwegs zu sein – wir werden eine gute Effizienz in unserem Spiel brauchen.“ Alle weiteren Aussagen sind online zusammengefasst.

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    Mittwoch, 18. Februar, 16 Uhr: Timo Hildebrand und Andreas Hinkel erinnern sich

    Erst einmal traf der VfB in seiner Clubhistorie auf den Celtic FC. Damals dabei: Torwart Timo Hildebrand und Verteidiger Andreas Hinkel, die bei der aktuellen UEFA Europa League-Auswärtsreise als VfB-Legenden dabei sind. „Ich weiß noch, dass die älteren Spieler wie Krasimir Balakov und Zvonimir Soldo, die bereits am Ende ihrer Karrieren waren, gesagt haben, dass sie so eine Atmosphäre noch nie oder wahrscheinlich selten erlebt haben“, erinnert sich Andreas Hinkel. Der gesamte Rückblick auf das Match im Jahr 2003:

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    Mittwoch, 18. Februar, 12.30 Uhr: Zwei Live-Übertragungen am frühen Abend

    Am Abend schon etwas vor? Nein? Perfekt. Der VfB nimmt seine Fans mit auf die Reise nach Glasgow. Übertragen werden in voller Länge die Pressekonferenz, die 18 Uhr beginnt, sowie ab 18.55 Uhr ein Einblick in das Abschlusstraining. Beide Livestreams sind kostenfrei via VfB TV und via YouTube-Kanal von VfB TV abrufbar.

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    Mittwoch, 18. Februar, 11.30 Uhr: VfB auf dem Weg nach Glasgow

    Stuttgart is coming – Stuttgart kommt! Die Jungs aus Cannstatt haben ihre Reise in Richtung der größten Stadt Schottlands angetreten. Nach knapp zweistündiger Flugzeit wird die Maschine, bereitgestellt von Airline-Partner „SunExpress“, am Flughafen „Glasgow International“ erwartet. Dort werden aktuell drei Grad Celsius und ein bewölkter Himmel gemeldet. Die nächsten Programmpunkte lauten: Fahrt zum Teamhotel, Check-in, Mittagessen – und am frühen Abend folgen Pressekonferenz sowie Abschlusstraining.

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    Mittwoch, 18. Februar, 9 Uhr: Newsblog zur UEFA Europa League-Reise startet

    Servus, liebe VfB-Fans! Es geht erneut auf die Reise – das Playoff-Hinspiel der UEFA Europa League-Saison 2025/2026 führt die Jungs aus Cannstatt nach Schottland. Am Donnerstagabend um 21 Uhr spielt der VfB beim Celtic FC. Die Fanbeauftragten des Clubs haben Fakten zu Anreise und Stadionbesuch online in der Faninfo zusammengefasst.

  • Heimspiel-Dreierpack im Nachwuchs

    Neben der U21 am Freitagabend haben auch die U19 am Samstag und die U17 am Sonntag Heimspiele.

    U19: Gegen Hamburg eine neue Serie starten

    Ganze 14 Pflichtspiele lang war die U19 ohne Niederlage geblieben, ehe sie sich am vergangenen Samstag dem VfL Bochum mit 0:2 geschlagen geben musste. Nun ist das Team von Trainer Tobias Rathgeb entschlossen, eine neue Serie zu starten. Die erste Hürde ist der Hamburger SV, der am Samstag ab 12 Uhr auf Platz 1 am VfB Clubzentrum zu Gast ist. Die Norddeutschen spielten mit elf Siegen und einem Remis eine nahezu perfekte Vorrunde in der DFB-Nachwuchsliga und erwischten mit dem 3:0-Sieg beim SSV Ulm auch einen guten Start in die Hauptrunde, ehe das Team von Trainer Oliver Krause am vergangenen Spieltag zuhause gegen den 1. FC Köln mit 0:2 verlor. „Wir erwarten ein gutklassiges Jugendspiel zwischen zwei Mannschaften, die beide sehr spielstark sind“, sagt Trainer Tobias Rathgeb vor dem Heimspiel und fügt an, dass „die Hamburger vor allem im Mittelfeld sehr flexibel agieren.“

    Kolya Petrovskyi ist nach muskulären Problemen wieder einsatzfähig, auch Emirhan Agzikara und Colin Kroll-Thiel stehen nach überstandenen Erkrankungen wieder zur Verfügung. Neo Jeggle fällt hingegen mit einem Muskelfaserriss aus. Das Spiel wird live und kostenlos auf dem YouTube-Kanal des DFBübertragen. 

    Die Auslosung der beiden Halbfinals im DFB-Pokal der Junioren hat ergeben, dass der VfB beim VfL Bochum zu Gast ist. Gespielt wird am Wochenende 21. oder 22. März.

    U17: Heimspiel gegen die Fohlen

    Mit zwei Siegen und 5:0 Toren hat die U17 einen starken Start in die Hauptrunde hingelegt. Diesen will das Team von Trainer Daniel Jungwirth weiter ausbauen und gleichzeitig auch die Serie von zwölf Pflichtspiel-Siegen in Folge am Leben halten. Dafür wird eine gute Leistung gegen Borussia Mönchengladbach nötig sein. Anpfiff auf Platz 1 am VfB-Clubzentrum ist am Sonntag um 12:30 Uhr. Die Fohlen starteten mit je zwei 2:2-Unentschieden, darunter einem Last-Minute-Gegentor gegen den FC Augsburg am vergangenen Spieltag, in die zweite Saisonhälfte. In der Vorrunde lief die Borussia als Dritter der Gruppe G hinter dem 1. FC Köln und Bayer Leverkusen ins Ziel ein.

    Im Vergleich zum 4:0-Heimsieg gegen die Stuttgarter Kickers am vergangenen Freitag kann U17-Trainer Daniel Jungwirth wieder auf Seva Linnikov, William Recupero und Tom Hagmeister bauen, die allesamt von ihren Länderspiel-Einsätzen zurückgekehrt sind.

  • Sammlerstücke sichern und Gutes tun

    Die neuen Charity-Auktionen der VfB-Stiftung und Stars4Kids unterstützen die Wärme-Offensive für den Stuttgarter Kälteschutzbus.

    Die VfB-Stiftung „Brustring der Herzen" und der langjährige Kooperationspartner Stars4Kids setzen mit dem Start der neuen Charity-Auktionen ein weiteres starkes Zeichen der Solidarität. Die Erlöse kommen der Wärme‑Offensive im Rahmen der gemeinsamen Jahrespartnerschaft mit dem DRK‑Landesverband Baden‑Württemberg zugute. Damit wird der Kälteschutzbus in Stuttgart unterstützt, der in den kalten Monaten lebensrettende Hilfe für Menschen ohne festen Wohnsitz leistet – schnell, unbürokratisch und direkt vor Ort.

    Auch diesmal warten wieder echte VfB-Raritäten auf ihre neuen Besitzer. Zu den besonderen Highlights zählen mehrere getragene Trikots aktueller VfB-Profis aus nationalen und internationalen Partien – darunter exklusive Matchworn-Stücke aus den UEFA Europa League-Spielen in Deventer und Rom. Ergänzt wird das Angebot durch signierte Wimpel, Schuhe und weitere Unikate, die jedes Sammlerherz höherschlagen lassen. Das Mitbieten ist bis zum 24. Februar 2026 möglich.

    Mit jedem Gebot sichern sich Fans nicht nur ein Stück Emotion und VfB-Geschichte, sie leisten zugleich einen wertvollen Beitrag für Menschen in Stuttgart, die gerade in der kalten Jahreszeit dringend auf Unterstützung angewiesen sind.

    Hier geht es zu den Charity-Auktionen

  • DFB-Pokal-Viertelfinale: U17 Frauen vs. TSG Hoffenheim

    Die Juniorinnen des VfB empfangen am Samstag, 21. Februar, um 14 Uhr im Viertelfinale des DFB-Pokals die TSG Hoffenheim. Gespielt wird auf dem Kunstrasenplatz in Obertürkheim. Der Eintritt ist kostenfrei.

    Der DFB-Pokal der Juniorinnen befindet sich noch in seiner Anfangsphase: Erst zum zweiten Mal wird der Wettbewerb im Juniorinnenbereich überhaupt ausgetragen. Als amtierender Titelträger reist die TSG Hoffenheim nach Stuttgart. Für die VfB Frauen U17 bedeutet die Teilnahme hingegen Neuland – erstmals nehmen sie an diesem Wettbewerb teil.

    Unsere Gäste aus Sinsheim

    Als Drittplatzierter der BFV-C-Junioren Landesliga musste die TSG bislang erst eine Niederlage hinnehmen. Anders als die VfB Frauen U17 tragen die Sinsheimerinnen ihre Pflichtspiele in der männlichen Landesliga aus und belegen nach dem VfB Eppingen und VfL Kurpfalz Neckarau Rang drei. Die VfB Frauen U17 trägt ihre Pflichtspiele in der ENBW-Oberliga der B-Juniorinnen aus und führen diese als Spitzenreiter an.

    Wiedersehen macht Freude

    Eine besondere Bedeutung beinhaltet die Partie auch an der Seitenlinie. Im Vorfeld sprach das VfB-Trainerduo Antonella Monopoli und Kevin Reiner über Vorfreude und Vorbereitung auf das Duell sowie über mögliche Chancen gegen den Titelverteidiger. Für den 35-Jährigen ist es ein Wiedersehen: Sieben Jahre lang war Kevin Reiner im Juniorinnenbereich der TSG Hoffenheim als Trainer tätig – nun trifft er im DFB-Pokal auf seinen Ex-Verein.

    Wie groß ist die Vorfreude bei der Mannschaft und euch auf das DFB-Pokal-Viertelfinale gegen die TSG Hoffenheim?

    Kevin Reiner: „Die Vorfreude ist sehr groß. Die Mädels sind hochmotiviert und heiß auf das Spiel am Samstag. Nach drei Auswärtsspielen sind wir froh, daheim vor unseren Fans spielen zu dürfen. Wir werden alles geben, um den Titelverteidiger zu schlagen.“

    Antonella Monopoli: „Wir freuen uns riesig auf das Viertelfinale gegen Hoffenheim. Ich nehme eine positive Stimmung innerhalb der Mannschaft wahr. Pokalspiele sind immer etwas Besonderes – sowohl für die Spielerinnen als auch für uns Trainer. Wir sind zum ersten Mal dabei und wollen mit einem Sieg weiterhin im Wettbewerb bleiben.“

    Sieht die Vorbereitung auf ein Pokalspiel anders aus als in der Oberliga?

    Antonella Monopoli: „Unsere Vorsätze für die Saison stehen – unabhängig davon, in welchem Wettbewerb wir spielen. Wenn es eine Besonderheit gibt, dann, dass wir sehr viele Spielerinnen mit einem Zweitspielrecht bei den Jungs haben und sie deshalb teilweise unter der Woche auch mit ihnen trainieren. Vor solchen wichtigen Spielen legen wir aber schon den Fokus darauf, dass alle Spielerinnen da sind, um Trainingsinhalte in der Wiederholung besser umsetzen zu können.“

    Seit dieser Saison bildet ihr das Trainerduo der VfB Frauen U17. Wie sieht eure Aufgabenverteilung aus?

    Kevin Reiner: „Wir ergänzen uns inhaltlich sehr gut und ziehen an einem Strang. Meistens kümmere ich mich um die Ausarbeitung der Trainingspläne, auf dem Platz teilen wir uns die Aufgaben. Wir sprechen uns vor jeder Trainingseinheit gezielt ab. Vier Augen sehen bekanntlich mehr als zwei.“

    Antonella Monopoli: „Wir haben eine sehr ähnliche Idee, Fußball zu spielen und versuchen auf Argumenten basierend Entscheidungen zu treffen. Da sind wir beide sehr gut eingespielt. Kevin kümmert sich neben der Trainingsplanung vermehrt um die jüngeren Spielerinnen aus dem U15-Bereich und deren individuelle Ausbildung. In meinen Aufgabenbereich fallen die Videoanalyse und der Übergang zum Frauenbereich. Das macht es uns entsprechend leichter, Schwerpunkte zu setzen.“

    In den ersten drei Pokalrunden war der VfB auswärts gefordert. Nun wartet ein Heimspiel. Wie stehen die Chancen auf das Halbfinale?

    Antonella Monopoli: „Wir freuen uns sehr, dass wir ein Heimspiel bekommen haben. Wir haben in den vergangenen Monaten festgestellt, dass wir nah an den Spitzenmannschaften dran sind. Wir lagen zweimal mit 0:1 hinten und haben die Spiele trotzdem gedreht – das spricht für uns. Dementsprechend wollen und müssen wir uns nicht verstecken. Den Titelverteidiger zu schlagen ist eine Chance, gleichzeitig sind wir auf alles gefasst.“

    Wege ins Viertelfinale

    VfB Frauen U17

    • 1. Runde: 6:0-Auswärtssieg gegen den SV Menden
    • 2. Runde: 8:1-Auswärtssieg gegen den 1. FC Saarbrücken
    • Achtelfinale: 2:1-Auswärtssieg gegen Eintracht Frankfurt

    TSG Hoffenheim

    • 1. Runde: -
    • 2. Runde: 7:0-Auswärtssieg gegen den Hegauer FV
    • Achtelfinale: 3:1-Heimsieg n.E. gegen die SGS Essen

    Weitere Infos

    • DFB-Pokal der Juniorinnen 2025/2026, Viertelfinale
    • Daten: Samstag, 21. Februar, 14 Uhr
    • Spielort: Kunstrasenplatz Obertürkheim, Hafenbahnstr. 25, 70329 Stuttgart
    • Kostenfreier Eintritt
  • „Konnte die Gänsehaut nicht verhindern“

    Mit dem VfB trat er einst im UEFA-Cup beim Celtic FC an, später trug er das grün-weiß-gestreifte Trikot der „Bhoys“ selbst. Bei der Rückkehr nach Glasgow blickt VfB-Legende Andreas Hinkel auf die damalige Zeit zurück und das aktuelle Spiel voraus.

    Hallo Andy, in den Playoffs zur K.o.-Phase der UEFA Europa League trifft der VfB auf den Celtic FC. Du hast während deiner Profikarriere für beide Clubs gespielt. Wie sah deine Reaktion auf die Auslosung aus?

    Andy Hinkel: „Ich habe die Auslosung nicht live angeschaut, konnte mir den Ausgang bei den zahlreichen Nachrichten aber irgendwann schon denken. Mein Handy stand nicht mehr still. Die Wahrscheinlichkeit, dass es Celtic wird, war ja mit 50 Prozent recht groß. Ich freue mich für beide Seiten. Zum einen für die, die schon 2003 mit dem VfB in Glasgow dabei waren und sicher viele positive Erinnerungen damit verbinden, zum anderen aber auch für die Leute bei Celtic, mit denen ich seit meiner Zeit dort im Austausch bin und denen ich immer viel über den VfB erzählt habe.“

    Vor 23 Jahren, am 20. Februar 2003, trat der VfB zum Achtelfinal-Hinspiel des UEFA-Cups beim späteren Finalisten Celtic Glasgow an. Das Hinspiel endete 1:3 aus VfB-Sicht, sodass der 3:2-Sieg im Rückspiel nicht fürs Weiterkommen reichte. Wie erinnerst du dich an das Duell, vor allem an das Hinspiel im Celtic Park?

    Andy Hinkel: „Ich kann mich noch gut an das Spiel erinnern, weil sich die besondere Atmosphäre des Celtic Parks eingebrannt hat. Ich weiß noch, dass die älteren Spieler wie Kassimir Balakov und Zvonimir Soldo, die bereits am Ende ihrer Karrieren waren, gesagt haben, dass sie so eine Atmosphäre noch nie erlebt oder wahrscheinlich selten erlebt haben. Ich war relativ jung und konnte die Gänsehaut an meinem Körper nicht verhindern, als beim Einlauf ‚You’ll never walk alone‘ lief und das ganze Stadion gesungen hat. Das hatte ich so noch nicht erlebt. Leider lief das Spiel nicht nach unseren Vorstellungen und wir hätten im Rückspiel mit zwei Toren gewinnen müssen, aber nach den beiden frühen Gegentoren war es für uns nicht mehr zu drehen. Celtic hatte damals aber auch eine starke Mannschaft mit Spielern wie Stiliyan Petrov, Bobo Balde, Chris Sutton und Didier Agathe, mit denen sie schließlich sogar bis ins Endspiel gekommen sind. “

    Später – zwischen Januar 2008 und Juni 2011 – spieltest du dann selbst für Celtic. In dieser Zeit gewann der Club eine Meisterschaft, einmal den Pokal und einmal den Ligapokal. Welche Eindrücke und Erinnerungen verbindest du darüber hinaus mit deiner Zeit in Schottland?

    Andy Hinkel:„Die dreieinhalb Jahre in Glasgow waren sehr emotional und schön für mich. Ich habe während dieser Zeit geheiratet, außerdem sind unsere beiden ältesten Kinder auf die Welt gekommen. Die Stadt ist toll und bietet wirklich schöne Flecken. Fußball wird dort gelebt und man hat mit dem Celtic Park, dem Ibrox, also dem Heimstadion der Rangers, sowie dem Nationalstadion Hampden Park drei Stadien mit mindestens 50.000 Plätzen in Glasgow. Man spürt die Bedeutung, die der Fußball einnimmt, in der ganzen Stadt. Deswegen bin ich auch gerne dort, wie etwa im vergangenen September, als ich mit den Celtic Legends gegen Manchester United gespielt habe. Ich habe auch im Rahmen meiner Pro-Lizenz-Ausbildung während der ersten Amtszeit von Brendan Rogers bei Celtic hospitiert und sozusagen mein Auslands-Praktikum absolviert.“

    Wie ist es, nun wieder hier in Glasgow zu stehen?

    Andy Hinkel: „Glasgow ist eine Stadt mit viel Charme und vielen Facetten. Es ist immer sehr schön für mich, hierher zurückzukommen und nun wieder einmal die Orte, an denen wir uns damals im Alltag bewegt haben, zu sehen und das alles hier mitzuerleben. Das erinnert mich auf eine schöne Weise an die damalige Zeit.“ 

    Wie schätzt du die aktuelle Lage bei Celtic ein?

    Andy Hinkel: „Celtic erlebt ein sehr turbulentes Jahr. Sportlich lief es lange Zeit nicht gut und es gab bereits mehrere Trainerwechsel. Ich verfolge den Verein und schaue mir immer wieder Highlights oder ganze Spiele an. Da ist es in dieser Saison schon auffällig, dass die Zuschauerränge teilweise nicht voll sind. So etwas gab es zu meiner Zeit beim Club nicht. Für das Duell mit dem VfB kann sich das natürlich als Nachteil entpuppen, aber ich habe als Spieler selbst erlebt, welche Wucht der Celtic Park entfalten kann, gerade bei internationalen Spielen. Mit der besonderen Atmosphäre unter Flutlicht und den Fans im Rücken kann für Celtic einiges gehen. Für den VfB wird es dann wichtig sein, der Atmosphäre standzuhalten und kein Spiel zu erleben wie in der Champions League in Belgrad. Sonst wird es im Rückspiel schwer.“

    Schlagen in deiner Brust am Donnerstag zwei Herzen?

    Andy Hinkel:„Ja, das kann ich definitiv sagen. Ich werde zwei Gefühle in mir tragen, sowohl Freude als auch Trauer, unabhängig davon, wer sich am Ende durchsetzt. Ich glaube die meisten können das auch nachvollziehen. Während der Spiele kann ich mich zurücklehnen und schauen, wie es ausgeht. Aber egal, welches Team das glücklichere Ende erlebt: Ich hoffe auf zwei schöne Spiele mit toller Atmosphäre.“

  • Gemeinsame Aktion: „Triff deine Idole“

    Die VfB Frauen laden gemeinsam mit der SportRegion Stuttgart zum Abend des Mädchen- und Frauenfußballs ins Haus des Sports ein. Der Eintritt ist kostenfrei.

    Am Montag, 23. Februar 2026, wird das Cannstatter Haus des Sports „SpOrt Stuttgart“ zum Treffpunkt für alle jungen Fußballerinnen und Fans, die ihren Vorbildern ganz nah kommen wollen. Unter dem Titel „Triff deine Idole“ erwartet euch ein inspirierender Abend voller Fußball, Emotionen und echter Einblicke in den Profisport.

    Jetzt kostenfrei anmelden!

    Meet & Greet: Fabienne und Tamar Dongus

    Zu Gast beim exklusiven Mädchen- und Frauenfußballabend sind die VfB-Spielerinnen Fabienne und Tamar Dongus – die ihre Erfahrungen, ihren Weg und ihre Motivation bei diesem exklusiven Meet & Greet weitergeben möchten. Euch erwarten persönliche Gespräche, ehrliche Antworten auf eure Fragen, Autogramme und Fotos sowie jede Menge Inspiration für euren eigenen Fußballweg.

    Das rund 90-minütige Programm richtet sich gezielt an junge weibliche Fußballerinnen und Fans, die große Träume haben und sehen wollen, was mit Leidenschaft, Disziplin und Teamgeist möglich ist. Abgerundet wird der Abend mit dem Blick auf das anstehende Spiel in der 2. Frauen-Bundesliga zwischen dem VfB Stuttgart und dem 1. FSV Mainz 05 am 21. März 2026 (Anpfiff: 14 Uhr).

    Infos zur Veranstaltung

    Die Veranstaltung „Triff deine Idole – Meet and Greet mit Fabienne und Tamar“ ist ein gemeinsames Angebot der SportRegion Stuttgart und des VfB Stuttgart. Los geht es am Montag, 23. Februar 2026, um 19 Uhr im Haus des Sports „SpOrt Stuttgart“ (Fritz-Walter Weg 19, Stuttgart Bad Cannstatt), Einlass ist um 18.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist aus Kapazitätsgründen jedoch notwendig.

  • „Unser wichtigster Wettbewerb“

    Zurück aus Glasgow, bereit für Heidenheim. Der VfB hat rasch die nächste Aufgabe in den Fokus gerückt. Sebastian Hoeneß hat für das Bundesliga-Spiel am Sonntag klare Erwartungen.

    Im Prinzip begann die Vorbereitung noch in der Nacht von Donnerstag auf Freitag. Nach dem Erfolg im Playoff-Hinspiel der UEFA Europa League beim Celtic FC (4:1) fuhr der VfB direkt vom Stadion zum Flughafen in Glasgow und kehrte zurück nach Stuttgart. Den einen Job hatten die Jungs aus Cannstatt eben erledigt, den anderen möchten sie bestmöglich vorbereiten. Schließlich folgt am Sonntag, 22. Februar 2026, bereits das nächste Kapitel im eng getakteten Spielplan dieser Tage – ab 19.30 Uhr, live bei DAZN sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, gastiert das Team mit dem roten Brustring im Rahmen des 23. Bundesliga-Spieltages beim 1. FC Heidenheim. Die Aufgabe beim derzeitigen Tabellen-18. ist herausfordernder, als es die reinen Fakten vermuten ließen.

    Hervorragend in puncto Intensität und Bereitschaft

    „Die Tabelle spiegelt die Qualität der Heidenheimer nicht wider“, sagt Sebastian Hoeneß und betont: „Am vergangenen Wochenende waren die Heidenheimer in Augsburg über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft, auch gegen Dortmund haben sie eine gute Leistung gezeigt.“ Dass die genannten Begegnungen mit 0:1 bzw. 2:3 verloren gingen, lag vor allem an der Effizienz der Gegner und dem ausbleibenden Spielglück. Der FCH ruft auch in dieser Saison sämtliche Basics ab und zeigt großes Engagement. „Hinsichtlich Intensität und Bereitschaft ist Heidenheim ohnehin immer hervorragend“, schätzt der 43-Jährige ein: „Wir treffen auf eine Mannschaft, die alles in die Waagschale werfen wird, um das Spiel zu gewinnen.“

    Wie schwer es gegen den FCH ist, erfuhr der VfB in der Hinrunde. In der heimischen MHP Arena gelang ein umkämpfter und knapper 1:0-Erfolg. „Wir wollen am Sonntag unsere bestmögliche Leistung abrufen“, sagt Sebastian Hoeneß und erwartet von seiner Mannschaft einen entsprechend fokussierten Auftritt: „Dazu müssen wir uns von der ersten Spielminute wieder alles hart erarbeiten, die Basics in unserem Spiel müssen vorhanden sein und wir müssen bei der Leistungsbereitschaft ans absolute Limit gehen.“

    Weitere Bundesliga-Punkte sammeln

    Für den VfB zählt in der aktuellen Saisonphase jeder Bundesliga-Punkt, um sich im vorderen Drittel zu behaupten. Ohnehin genießt die nationale Liga oberste Priorität beim Club aus Cannstatt, wie es auch Sebastian Hoeneß formuliert: „Bei aller Freude über das positive Ergebnis in Glasgow bleibt die Bundesliga unser wichtigster Wettbewerb.“

    Sammlerstücke sichern und Gutes tun

    Die VfB-Stiftung „Brustring der Herzen" und der langjährige Kooperationspartner Stars4Kids unterstützen mit neuen Charity-Auktionen (unter anderem getragene Trikots und Fußballschuhe) die Wärme‑Offensive des DRK‑Landesverbandes Baden‑Württemberg.

    Hier geht es zu den Charity-Auktionen

  • Dafür sind Europacup-Nächte gemacht

    Die mitgereisten Fans treiben ihr Team unermüdlich an, der VfB findet auf dem Rasen immer wieder Lösungen. Der Auswärtsauftritt bei Celtic überzeugt auf sämtlichen Ebenen.

    Es gab einige Herausforderungen vor Anpfiff. Etwa die Kulisse im „Celtic Park“, eines der berüchtigtsten Stadien Europas. Oder die Gegnerqualität sowie die Drucksituation einer K.o.-Runde. Und die Frage, ob der ausgearbeitete Matchplan auch aufgehen werde. Nach 90 Minuten war klar: Der VfB spielte sich am Donnerstagabend in einen solchen Rausch, dass er stets eine Antwort fand und sein Playoff-Hinspiel in der UEFA Europa League beim schottischen Rekordmeister Celtic FC (4:1) in überzeugender Manier gewann. Es war eine Fußballnacht, die die Magie des Europacups widerspiegelte.

    Fabian Wohlgemuth: „Die Leistung war sehr gut“

    „Die Jungs wussten, um was es ging – und haben eine sehr konzentrierte, fokussierte Leistung gezeigt“, lobt Sebastian Hoeneß. Der Cheftrainer rechnet seinem Team hoch an, wie es in druckvollen Phasen des Gastgebers gemeinsam verteidigte. Die Quote von 54 Prozent gewonnenen Zweikämpfen belegt die Entschlossenheit des VfB. Hinzu kam, dass das Spiel nach vorne von Aktivität und Zielstrebigkeit geprägt war. Vier der insgesamt 16 Torschüsse führten zu Treffern, die Chancen wurden genutzt. „Wir haben Effizienz gezeigt sowie die Partie über weite Strecken kontrolliert“, sagt der 43-Jährige: „Das war ein verdienter Auswärtssieg.“ Fabian Wohlgemuth ordnete dies ähnlich ein.

    „Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen, haben den Gegner nicht zur Entfaltung kommen lassen und nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich mit aller Konsequenz zurückgeschlagen“, fasst der Vorstand Sport des VfB den Europacup-Abend zusammen und bilanziert: „Die Leistung der Mannschaft war sehr gut. Genau wie jene der Fans: Sie waren diejenigen, die man über weite Strecken mehr gehört hat. Das hat uns in dieser beeindruckenden Atmosphäre sehr geholfen.“

    Sebastian Hoeneß: „In einer Woche erneut voll da sein“

    Immer wieder schallten die Gesänge der weiß-roten Fans durch den Celtic Park. Bereits vor Anpfiff hatten die mitgereisten Anhänger mit einer beeindruckenden Choreographie für einen zusätzlichen Motivationsschub bei „ihrer“ Mannschaft gesorgt. Gemeinsam soll nun auf den ersten auch der zweite Schritt folgen: Am Donnerstag, 26. Februar 2026, findet in der heimischen MHP Arena das Playoff-Rückspiel statt. Das Ziel ist klar: Die Jungs aus Cannstatt möchten ins Achtelfinale des Wettbewerbs einziehen.

    „Wir werden jetzt nicht den Fehler machen, zu denken, dass es schon durch ist“, blickt Sebastian Hoeneß voraus: „Wir müssen in einer Woche erneut voll da sein – und werden entsprechend vorbereitet sein.“ Die Art und Weise, wie der komplett in Rot gekleidete VfB in Glasgow auftrat, soll dafür sorgen, dass auch in Stuttgart eine weitere, magische Europacup-Nacht hinzukommt.

    Die nächsten Termine:

    Bevor das Rückspiel der UEFA Europa League-Playoffs absolviert wird, ist der VfB zunächst in der Bundesliga gefordert. Am Sonntag, 22. Februar 2026, um 19.30 Uhr, treten die Jungs aus Cannstatt beim 1. FC Heidenheim an. Erst danach richtet sich der Fokus wieder auf den Europapokal – das Rückspiel gegen den Celtic FC findet am Donnerstag, 26. Februar 2026, um 18.45 Uhr, in der heimischen MHP Arena statt.

  • Matchfacts: Siebtes Auswärtsspiel in Schottland

    16 Jahre nach dem letzten Gastspiel tritt der VfB am Donnerstag wieder in einem Pflichtspiel in Schottland an. Gastgeber Celtic FC kann mit einer besonderen Stadionatmosphäre sowie einer Stärke bei ruhenden Bällen aufwarten.

    Die Top 3 zu Celtic gegen VfB

    • Cheftrainer Trainer Martin O’Neill betreute Celtic bereits bei den bislang einzigen Duellen mit dem VfB vor 23 Jahren
    • Der VfB bestritt seit 1964 insgesamt zwölf Pflichtspiele gegen schottische Teams
    • Erstmals seit 13 Jahren tritt der VfB in einer K.o.-Runde eines europäischen Wettbewerbs an

    Blick zurück: Ein kurioses Wiedersehen

    Der VfB und der Celtic FC treffen am Donnerstag zum dritten Mal in einem Pflichtspiel aufeinander. Im UEFA-Cup-Achtelfinale der Saison 2002/2003 unterlag der VfB im Hinspiel in Glasgow trotz des zwischenzeitlichen Führungstreffers von Kevin Kuranyi mit 1:3 und siegte im Rückspiel mit 3:2. Letztlich reichte Celtic der Vorsprung aus dem Hinspiel zum Weiterkommen. Die Schotten erreichten unter ihrem Trainer Martin O’Neill damals gar das Endspiel (2:3 n.V. gegen den FC Porto). Der 73-jährige Nordire bekleidet auch derzeit das Cheftraineramt bei den „Bhoys“ und bestreitet am Donnerstag das 1000. Spiel seiner langen Trainer-Karriere.

    Bilanz gegen schottische Clubs: Auswärts ausbaufähig

    Der VfB absolvierte auf internationalem Parkett insgesamt zwölf Spiele gegen schottische Vertreter. Die Bilanz: Je fünf Siege und Niederlagen sowie zwei Remis bei einem Torverhältnis von 16:16. Nachdem es im International Football Cup (ICF) in der Saison 1964/1965 zum Duell mit Dunfermline Athletic (0:1 nach Hin- und Rückspiel) kam, dauerte es bis zur Jahrtausendwende, ehe erneut ein Duell zwischen dem VfB und einem schottischen Club anstand. Zunächst traf der Club aus Cannstatt in der ersten Runde der UEFA-Cup-Saison 2000/2001 auf den aktuellen schottischen Tabellenführer Heart of Midlothian (3:3 nach Hin- und Rückspiel), wobei der VfB dank zweier Auswärtstore weiterkam. Im Achtelfinale der Spielzeit 2002/2003 folgte im gleichen Wettbewerb die bislang einzige K.o-Spielpaarung mit dem Celtic FC (4:5 nach Hin- und Rückspiel, siehe „Blick zurück“).

    Seither traf der VfB nur noch auf einen Club aus Schottland – Celtics großen Stadtrivalen Rangers FC. Gleich dreimal (2003/2004, 2007/2008 und 2009/2010) wurden beide Clubs in der der UEFA Champions League in eine Gruppe gelost. In den ersten beiden dieser Saisons setzte sich immer das Heimteam durch, in der Saison 2009/2010 kam der VfB daheim zu einem 1:1 und siegte in Glasgow mit 2:0. Es war der erste Sieg der Jungs aus Cannstatt im sechsten Anlauf in Schottland.

    Gutes Omen für den VfB? Im „Paradise“ hakt es mitunter

    Zuletzt konnte der Celtic FC die besondere Stimmung im heimischen Celtic Park, dem „Paradise“, nicht für sich nutzen: Die Grün-Weißen gewannen nur eines der letzten zehn Heimspiele in K.o.-Runden großer europäischer Wettbewerbe (drei Remis, sechs Niederlagen) und verloren dabei die jüngsten vier allesamt, wobei sie in jedem dieser vier Spiele zwei oder mehr Gegentore hinnehmen mussten.

    Comeback in der K.o.-Phase: Alles oder nichts

    Der VfB bestreitet erstmals seit der Saison 2012/2013 wieder eine K.o.-Runde in einem europäischen Wettbewerb, damals unterlagen die Jungs aus Cannstatt im Achtelfinale der UEFA Europa League Lazio Rom mit 1:5 nach Hin- und Rückspiel.

    In der Ruhe liegt die Kraft: Celtic trifft häufig nach Standards

    Nur der FC Midtjylland (neun) erzielte in dieser Saison in der UEFA Europa League mehr Tore nach Standardsituationen als Celtic Glasgow (acht) – vier der letzten fünf Tore von Celtic in diesem Wettbewerb fielen nach ruhenden Bällen (drei Eckbälle, ein Elfmeter).

    Trainerstimmen: Auf die eigenen Stärken besinnen

    Martin O’Neill, Celtic-Cheftrainer: „Wenn man hier mit ihnen mithalten kann, gibt einem das sicherlich Selbstvertrauen, denn sie sind eine starke Mannschaft. Solange wir hier sind, sollten wir alles geben. Wenn sie ihre Bundesliga-Form zeigen, werden es schwierige Abende für uns, aber ich möchte, dass wir uns auf uns selbst konzentrieren und nicht darauf, was der Gegner tun könnte.“

    Sebastian Hoeneß: „Celtic durchläuft eine teils turbulente Saison und kann richtig Power entfachen. Die Mannschaft ist wieder in der Spur, ist seit mehreren Partien ungeschlagen. Aus meiner Sicht ist es ein reizvolles, aber zugleich sehr schweres Los.“

    Personal: Jaquez, Nartey und Tomás kehren zurück

    Die zuletzt angeschlagenen Luca Jaquez, Nikolas Nartey und Tiago Tomás stehen wieder zur Verfügung. Verzichten muss das Team mit dem roten Brustring auf die verletzt fehlenden Akteure Dan-Axel Zagadou, Justin Diehl und Lazar Jovanovic.

    Zuschauer: Voller Support im „Paradise“

    Das Gästekontingent für den Celtic Park ist bereits vergriffen. Alle Auswärtsfahrer finden in den Faninfos alles Wichtige zum Besuch der Stadt und des Stadions.

    Schiedsrichter: Belgisches Gespann mit Unterstützung aus dem Nachbarland

    Erik Lambrechts (SR, Belgien), Mathias Hillaert (SR-A1, Belgien), Kevin Monteny (SR-A2, Belgien), Jasper Vergoote (Vierter Offizieller, Belgien), Bram Van Driessche (VAR, Belgien), Pol van Boekel (VAR-A, Niederlande).

    Viermal UEFA Champions League, einmal UEFA Europa League: Erik Lambrechts gehört in dieser Spielzeit zu den gefragtesten Referees auf internationalem Parkett. Er leitete unter anderem das Heimspiel Borussia Dortmunds gegen Bodö/Glimt (2:2). Insgesamt blickt Erik Lambrechts auf 18 Einsätze in den drei großen europäischen Wettbewerben zurück.

    Wetter: Überwiegend trocken

    In Glasgow werden am Donnerstag Temperaturen zwischen 2° und 6° C erwartet. Gegen Abend soll es zu Schauern kommen.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

    • RTL+ (Pay-TV, Einzelspiel)
    • RTL+ (Pay-TV, Konferenz)

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • „Wir wissen nun, worauf es ankommt“

    Im Playoff-Hinspiel beim Celtic FC möchte der VfB am Donnerstag die Grundlage fürs Weiterkommen legen. Ermedin Demirovic ist überzeugt: „Wir sind durch die bisherigen Spiele gewachsen.“ Seine wichtigsten Aussagen:

    Seit Jahresbeginn ist Ermedin Demirovic nach überstandener Verletzung zurück auf dem Feld. Und das in bestechender Form. Seitdem erzielte er vier Treffer in der Bundesliga und traf einmal in der UEFA Europa League. Auch für die nächste internationale Begegnung haben sich der 27-Jährige und seine Teamkollegen viel vorgenommen. Im Playoff-Hinspiel ab 21 Uhr live bei RTL sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker soll einmal mehr eine überzeugende Leistung abgerufen werden. Zuvor sprach Ermedin Demirovic auf der Pressekonferenz.

    Ermedin Demirovic über …

    … seinen ersten Eindruck von Glasgow und dem Stadion „Celtic Park“: „Es ist etwas sehr Besonderes, wenn du das Stadion nun mit eigenen Augen siehst und das selbst aufsaugst, was ich als Kind vor dem Fernsehen gesehen und mir vorgestellt habe. Denn es war immer besonders, die Champions League-Heimspiele von Celtic anzuschauen, mit den unfassbar guten Spielern und einer immer guten Stimmung. Morgen Abend wird hier bestimmt eine laute und stimmungsvolle Atmosphäre herrschen. Wir wollen das ganze Drumherum trotzdem möglichst ausblenden, um uns davon nicht beeinträchtigen zu lassen.“

    … wie er und das Team das Spiel konkret angehen werden: „Wir versuchen, uns auf uns zu fokussieren. Wir sind Profis genug, um alles andere auszublenden, sobald der Schiedsrichter das Spiel anpfeift. Natürlich wird es morgen auf dem Platz körperbetont zugehen und viele Zweikämpfe geben. Dennoch gehen wir das Spiel wie jedes andere an – es gilt, unser Spiel auf den Platz zu bringen.“

    … die Tatsache, dass der VfB drei von vier Europa League-Auswärtsspiele in dieser Saison verloren hat und nun wieder ein Auswärtsspiel ansteht: „Die Gruppenphase ist ein komplett anderes Ding als es die K.o.-Runden sind. Hier gilt es nun, ein gutes Ergebnis mitzunehmen, um eine gute Ausgangsposition fürs Rückspiel zu haben. Klar haben wir in den Europa League-Auswärtsspielen in dieser Saison nicht viele Punkte geholt, aber es waren auch Spiele dabei, in denen wir gut gespielt haben. Zudem sind wir durch Spiele wie das in Istanbul gewachsen und wissen nun, worauf es ankommt. Insgesamt sind wir als Mannschaft sehr zusammengewachsen – das sollte auch morgen Abend in unseren Köpfen sein. Wenn wir das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben, können wir hier und eigentlich überall bestehen.“

    … das Wiedersehen mit Celtic-Spieler Arne Engels, mit dem er einst beim FC Augsburg zusammengespielt hat: „Direkt nach der Auslosung haben wir miteinander geschrieben. Ich mag ihn als Person und bin auch ein Fan von ihm als Spieler, weil er ein sehr guter, talentierter Spieler ist. Leider ist er nun verletzt und ich hoffe, dass wir uns wenigstens nach dem Match kurz sehen können. Grundsätzlich freue ich mich aber, wie es für ihn hier trotzdem insgesamt gut läuft und er hier nun so gut spielt.“

    Die Pressekonferenz in voller Länge

  • „Kaltschnäuzig unterwegs sein“

    Mit den Playoffs beginnt die nächste Phase der UEFA Europa League. Der VfB tritt beim Celtic FC an – und muss Stadion, Gegnerqualität und eigenes Agieren händeln.

    Das Warten hat ein Ende. Insgesamt 13 Jahre musste der VfB ausharren, bis er wieder eine K.o.-Runde in einem europäischen Clubwettbewerb spielt. Am Donnerstagabend, ab 21 Uhr, live bei RTL sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, ist der Moment gekommen: Als Tabellenelfter der Ligaphase haben sich die Jungs aus Cannstatt für die Playoffs der UEFA Europa League qualifiziert und treten nun im Hinspiel beim Celtic FC an. Es ist ein Aufeinandertreffen, auf das sich der VfB und seine Fans enorm freuen.

    „Der Celtic Park ist ein besonderes Stadion, die Fans können richtig laut sein“, sagt Sebastian Hoeneß und ordnet ein: „Es ist ein sehr reizvolles und zugleich ein schweres Los – wir werden eine Top-Leistung brauchen.“ Der Cheftrainer hat seine Mannschaft, die am Mittwochmittag in Glasgow landete, intensiv auf die K.o.-Begegnung vorbereitet. Dazu gehört, auch verschiedene Phasen und Szenarien der Partie durchzugehen. Generell möchte der VfB aktiv auftreten. Der Rahmen einer K.o.-Begegnung hat Auswirkungen auf das Agieren auf dem Rasen.

    Gute Leistung anstreben, gutes Resultat einfahren

    „In den K.o.-Phasen ist es notwendig, kaltschnäuzig unterwegs zu sein – wir werden eine gute Effizienz in unserem Spiel brauchen“, sagt der 43-Jährige. Der VfB habe in der UEFA Europa League bislang gute Leistungen gezeigt, in der jetzigen Phase des Wettbewerbs gehe es zudem darum, „sich dafür auch in Form von Resultaten zu belohnen“, wie es Sebastian Hoeneß benennt. Der Celtic FC wird versuchen, genau dies zu verhindern.

    Die Formkurve der Schotten, die sich als Tabellen-21. der Ligaphase für die Playoffs qualifizierten, zeigt nach oben. „Celtic durchläuft eine teils turbulente Saison und kann richtig Power entfachen“, schätzt Sebastian Hoeneß ein: „Die Mannschaft ist wieder in der Spur, ist seit mehreren Partien ungeschlagen, sie hat Qualitäten, womit sie jedem Gegner wehtun kann.“

    Ermedin Demirovic spielt von Beginn an

    In die Aufstellung ließ sich der Chefcoach – verständlicherweise – noch nicht konkret blicken. Ein Detail gab er bekannt: Ermedin Demirovic wird beginnen – der Stürmer präsentiert sich derzeit in starker Verfassung. Darüber hinaus hat sich die Personalsituation insgesamt entspannt, was auch damit zusammenhängt, dass die zuletzt angeschlagenen Luca Jaquez, Nikolas Nartey und Tiago Tomás wieder vollends zur Verfügung stehen. Verzichten muss das Team mit dem roten Brustring auf die verletzt fehlenden Akteure Dan-Axel Zagadou, Justin Diehl und Lazar Jovanovic.

    Die Pressekonferenz in voller Länge:

  • Grün-weißer Fanatismus

    Wenn der VfB am Donnerstag beim Celtic FC in Glasgow antritt, ist beste Stimmung garantiert. Auch schon am Abend vor dem Spiel. So ticken die Fans der „Bhoys“:

    Kenny Miller war bislang der Letzte, der es getan hat: Das Verbotene. Das, was man nicht tun sollte. Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges gab es nur fünf Spieler, die sowohl das Trikot der Glasgow Rangers als auch das von Celtic, dem kommenden VfB-Kontrahenten in den Playoff-Spielen zur K.o.-Runde der UEFA Europa League, getragen haben. Insgesamt sind es in der langen Geschichte des „Old Firm“, einem der aufgeheiztesten Derbys im europäischen Vereinsfußball, lediglich 20 Spieler.

    Fußball als Glaubensfrage

    Glasgow, Arbeiterstadt im Westen Schottlands, fünftgrößte Stadt Großbritanniens, ist zweigeteilt, zumindest wenn es um Fußball geht. Dann gibt es nur schwarz oder weiß, bzw. grün-weiß oder blau-weiß-rot. Die Grün-Weißen, also Celtic, sind katholisch, repräsentieren die Arbeiterklasse. Die „Bhoys“ sind separatistisch, rebellisch, Labor-Wähler und pro-irisch. Das genaue Gegenteil von den protestantischen Rangers, die als konservativ und als der Krone treu gelten, die Tories wählen und den Union Jack als Lebensgefühl verstehen. Fußball in Glasgow ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Glaubensfrage. Henrik Larsson, ehemaliger schwedischer Nationalspieler, dreifacher-WM-Teilnehmer, eine Celtic-Ikone und um die Jahrtausendwende Torschütze vom Dienst, sagte einst: „Rangers gegen Celtic – wer das nicht erlebt hat, als Spieler oder Zuschauer, der muss sich eine neue Liste schreiben.“

    Im „Paradise“ hält es niemanden auf den Sitzen

    Wenn der verhasste Stadtrivale zum „Old Firm“ in den bereits im Jahr 1892 eingeweihten und danach mehrfach renovierten und umgebauten Celtic-Park im Stadtteil Parkhead kommt, dann herrscht eine hitzige Kulisse. 60.000 fanatische Anhänger peitschen ihr Team 90 Minuten lang nach vorne, jede gelungene Aktion wird gefeiert und bejubelt, der Gegner gnadenlos ausgepfiffen. Das „Paradise“, wie die Heimspielstätte Celtics auch genannt wird, ist seit dem Umbau in den Jahren 1994 und 1995 inzwischen ein sogenannter „All-Seater“, sprich ein Stadion, in dem es aus Sicherheitsgründen nur noch Sitzplätze gibt. Das ändert aber nichts daran, dass die meisten Fans die Partien trotzdem im Stehen verfolgen. Aus den Zeiten, in denen es noch Stehplätze gab, stammt auch der bis heute gültige Zuschauerrekord: 1938 verfolgten sage und schreibe 92.000 schon damals frenetische Fans im Celtic-Park ein Spiel gegen, natürlich, den Erzrivalen Rangers.

    Zwischen „Glaswegian“ und Schwäbisch

    Auf eine heiße Atmosphäre wird sich auch die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Hoeneß am Donnerstag, 19. Februar 2026, einstellen müssen. Auch dann werden die Celtic-Fans ihre Jungs nach Kräften unterstützen und über die gesamte Spielzeit nach vorne treiben. Aber lange nicht so angespannt und emotional bewegt, wie wenn es gegen die Rangers geht. Natürlich wollen die Grün-Weißen gewinnen, weil sie fußballverrückt sind und ihre Farben über alles lieben. Sorge muss aber normalerweise niemand haben, der mit nach Glasgow reist, um den VfB zu unterstützen, denn die Schotten sind trinkfest und feierfreudig. Wer sich am Abend vor dem Spiel in der Stadt in Richtung „Gallowgate“, dem Galgentor, bewegt, wird ein grün-weißes Meer von Fans erleben, mit denen man am „Brazen Head“, dem Szene-Treff der Celtic-Fans, auch ein Pint trinken und einen Plausch halten kann, sofern man die schottische Mundart versteht. „Glaswegian“ ist nämlich nicht zwingend das, was der Normalbürger als Englisch kennt, sondern weist zahlreiche sprachliche Eigenheiten auf. Was umgekehrt natürlich auch für das Schwäbische gilt. Insofern gibt es durchaus Gemeinsamkeiten zwischen den Grün-Weißen und den Weiß-Roten, auf die man vor dem Spiel anstoßen kann. Nur eines sollte man tunlichst vermeiden: Jedwede Sympathie mit dem Stadtrivalen Rangers.

  • Tradition, Charme und Rekordmeister

    Celtic gewinnt regelmäßig die nationale Liga, aktuell ist das Team jedoch in der Verfolgerrolle. Was zeichnet Stuttgarts nächsten UEFA Europa League-Kontrahenten aus? Der Gegner im Check:

    Das Los hat entschieden. In den Playoffs der UEFA Europa League tritt der VfB am Donnerstag, 19. Februar 2026, in Glasgow an und spielt gegen den Celtic FC. Eine Woche später findet das Rückspiel statt – am Donnerstag, 26. Februar 2026, gastieren die Schotten in Cannstatt. Was macht den Gegner aus?

    Die Ligaphase

    Die Schotten beendeten die Ligaphase der UEFA Europa League mit elf Punkten auf Rang 21. Dabei gewann der Celtic FC bei Feyenoord Rotterdam (3:1) sowie zu Hause gegen Sturm Graz (2:1) und Utrecht (4:2). Bei Roter Stern Belgrad (1:1) und vor eigenem Publikum gegen Bologna (2:2) kam das Team jeweils zu einem Remis. Beim FC Midtjylland (1:3) und zu Hause gegen Braga (0:2) sowie gegen die Roma (0:3) unterlag Celtic. Interessant: Gegen Rotterdam (2:0) und die Roma (0:2) trat auch der VfB an.

    Die (nationale) Dominanz

    In der nationalen Meisterschaft liegt Celtic aktuell mit 54 Punkten aus 26 Partien „nur“ auf Rang drei und hat drei Punkte Rückstand auf Überraschungsspitzenreiter Heart of Midlothian. Allerdings haben die Grün-Weißen aktuell ein Spiel weniger absolviert als ihre Konkurrenz. Schwerwiegender dürfte aber der Umstand sein, dass auch Dauerrivale Rangers momentan mit einem Punkt mehr auf dem Konto noch vor Celtic liegt. Mit den Rangers teilt man sich auch den Titel des schottischen Rekordmeisters. Beide Vereine konnten bislang je 55-mal die nationale Meisterschaft gewinnen. In den zurückliegenden 14 Jahren wurde die Siegesserie von Celtic allerdings nur in der Spielzeit 2020/2021 von den Rangers unterbrochen. Zu den 55 Meistertiteln kommen 42 Pokalsiege und 22 Ligapokalsiege. Der mit Abstand größte Triumph der Vereinsgeschichte ist der Gewinn des Europapokals der Landesmeister 1966/1967, dem Vorgänger-Wettbewerb der UEFA Champions League.

    Der Trainer

    Gecoacht wird Celtic seit Jahresbeginn 2026 und bereits zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte von Martin O’Neill. Der Nordire absolvierte einst 69 Länderspiele für sein Heimatland und lief unter anderem 223-mal für Nottingham Forest auf. In der UEFA Europa League steht der 73-Jährige in dieser Saison zum ersten Mal an der Seitenlinie. Ein Trainer, der sowohl bei Glasgow als auch in Stuttgart tätig war, gibt es bis zum heutigen Tag nicht.

    Der Torjäger

    Für reichlich Torgefahr sorgt Benjamin Nygren. Der schwedische Rechtsaußen traf in 26 Premiership-Partien bereits 13-mal. In der UEFA Europa League steuerte er in acht Begegnungen drei Treffer bei. Der 24-Jährige steht seit Sommer 2025 beim Celtic FC unter Vertrag und lief zuvor für den FC Nordsjaelland in Dänemark auf.

    Die VfB-Verbindung

    Aktuell steht auch kein deutscher Spieler bei Celtic unter Vertrag. Dies war in der Vergangenheit jedoch anders. Mit Andreas Thom (Leverkusen, Hertha), dem aktuellen Wolfsburger Moritz Jenz sowie dem derzeit für Como in Italien spielenden Nico Kühn (Leipzig, Bayern, Aue) und den drei ehemaligen Stuttgartern Andreas Hinkel, Marvin Compper und Jeremy Toljan trugen einst schon insgesamt sechs Deutsche das Trikot der Grün-Weißen. Im aktuellen Celtic-Kader sind mit Arne Engels (Augsburg) und dem von Gladbach ausgeliehenen Tschechen Tomas Cvancara zudem zwei ehemalige Bundesliga-Profis zu finden.

    Die Stadt

    Gegründet wurde Celtic Glasgow bereits im Jahr 1887 und kann somit auf eine lange Tradition zurückblicken. Seine Heimspiele trägt der Club im legendären Celtic Park aus, der mehr als 60.000 Fans Platz bietet und definitiv zu einem der außergewöhnlichsten „Fußballtempel“ in Großbritannien zählt. Glasgow ist mit über 630.000 Einwohnern die größte Stadt Schottlands, liegt am Fluss Clyde im Westen des Landes und ist größer als die Hauptstadt Edinburgh. Die Metropole ist ein bedeutendes Kultur- und Wirtschaftszentrum mit einer lebendigen Musikszene, viktorianischer Architektur und zahlreichen Museen.

  • VfB TV sendet live aus Glasgow

    Pressekonferenz, Abschlusstraining und Matchday-Show: Rund um das Hinspiel der UEFA Europa League-Playoffs beim Celtic FC bietet der VfB mehrere Livestreams an.

    Exakt 1.165 Kilometer beträgt die Luftlinie zwischen der MHP Arena und dem Celtic Park des Celtic FC in Glasgow. Der VfB lässt alle weiß-roten Fans an der Reise in Schottlands größte Stadt teilhaben. Vor dem Hinspiel der UEFA Europa League-Playoffs am Donnerstag, 19. Februar 2026, 21 Uhr, produziert der Club aus Cannstatt insgesamt drei Streams – live und kostenfrei bei VfB TV sowie auf dem YouTube-Kanal von VfB TV.

    Optimale Einstimmung auf die Begegnung

    Den Auftakt der Livestreams bildet am Mittwoch, 18 Uhr, die Übertragung der Pressekonferenz aus Glasgow, an der neben Chefcoach Sebastian Hoeneß auch ein Profi teilnehmen wird. Weiter geht’s am Mittwoch, von 18.55 bis 19.15 Uhr, mit einem Einblick ins Abschlusstraining. Dabei wird über aktuelle Themen und letzte News rund um die Jungs aus Cannstatt gesprochen. Am Spieltag, ab 19.55 Uhr, überträgt der VfB seine Matchday-Show live aus dem Celtic Park. Darin gibt’s – gut eine Stunde vor Anpfiff – die optimale Einstimmung auf das Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften.

    Die Livestreams sind kostenfrei via VfB TV und via YouTube-Kanal von VfB TV abrufbar.

    Wann?

    Was?

    Wo?

    Mittwoch, 18.02., 18 Uhr

    Pressekonferenz

    VfB TV & YouTube

    Mittwoch, 18.02., 18.55 Uhr

    Abschlusstraining

    VfB TV & YouTube

    Donnerstag, 19.02., 19.55 Uhr

    Matchday-Show

    VfB TV & YouTube

  • Widerstandskraft wird belohnt

    Angetrieben von der Cannstatter Kurve dreht der VfB nach spätem Ausgleich noch einmal auf und ringt den 1. FC Köln mit zwei Treffern in der Schlussphase nieder. Heimstärke und Mentalität erweisen sich dabei einmal mehr als entscheidende Faktoren.

    Die frühe Führung herausgespielt, die Vorentscheidung verpasst, den späten Ausgleich hingenommen – und in der Schlussphase mit zwei späten Treffern großen Charakter bewiesen: Der achte Bundesliga-Heimsieg des VfB in der laufenden Saison war ein hartes Stück Arbeit.

    Von Beginn an entpuppte sich der 1. FC Köln als die hartnäckige und unangenehme Mannschaft, die vor dem Spiel erwartet worden war. „Immer, wenn ich mir die Kölner in der letzten Zeit angeschaut habe, waren sie schwer zu bespielen. Das haben sie auch heute gezeigt“, so Cheftrainer Sebastian Hoeneß nach dem Heimsieg gegen die Rheinländer, dem achten in dieser Bundesliga-Saison. Mit 26 von 33 möglichen Punkten gehört der VfB zu den heimstärksten Teams der Liga – und profitierte dabei auch diesmal wieder vom bedingungslosen Support auf den Rängen.

    Getragen von der Kurve

    Wie bereits bei den Heimsiegen gegen Borussia Mönchengladbach (1:0), den 1. FSV Mainz 05 (2:1), den FC Augsburg (3:2), Eintracht Frankfurt (3:2), den BSC Young Boys (UEFA Europa League, 3:2) sowie den SC Freiburg (1:0) dauerte es auch diesmal bis in die Schlussphase, ehe der VfB den „entscheidenden Nadelstich“ setzte, wie Deniz Undav es nach dem Spiel beschrieb. „Es ist klar, dass wir mit dieser Kulisse im Rücken immer ein Tor machen können“, hielt Sebastian Hoeneß fest.

    Die beiden späten Tore von Ermedin Demirovic und Deniz Undav waren bereits die Treffer 13 und 14, die die Jungs aus Cannstatt in der Schlussviertelstunde (inklusive Nachspielzeit) erzielten. Einzig der FC Bayern München (25) traf noch häufiger nach der 75. Minute. Weil auch die Kölner mit nun 13 Treffern in der Schlussphase (Platz drei) zu den Topteams in dieser Hinsicht gehören, verwundert es nicht, dass das Samstagabend-Topspiel Spannung bis zum Ende bot.

    „Ein Strafraum-Stürmer durch und durch“

    „Es spricht für unseren Charakter, dass wir nach dem Ausgleich nochmal so zurückkommen“, fasste Doppel-Torschütze Ermedin Demirovic das turbulente Ende zusammen. „Ich freue mich, dass wir gewonnen haben. Wir haben heute bewiesen, dass wir auch Arbeitssiege einfahren können. So ein Erlebnis ist genauso wichtig für eine Mannschaft, wie den Gegner herzuspielen und hoch zu gewinnen.“ Der 27-Jährige stellte einmal mehr seine Qualitäten für den VfB unter Beweis. „Er ist ein Strafraum-Stürmer durch und durch und macht immer seine Tore“, so Jubilar Deniz Undav über seinen Offensivpartner, der nach seinem Traumtor gegen Freiburg (1:0) diesmal zwei Direktabnahmen verwandelte. Nach dem Last-Minute-Siegtreffer gegen den SCF sorgte der bosnische Nationalspieler gegen Köln erneut für die Entscheidung und bejubelte seinen ersten Bundesliga-Doppelpack in dieser Spielzeit sowie sein fünftes Spiel mit mindestens zwei Treffern im Brustring-Dress, seitdem er im Sommer 2024 nach Bad Cannstatt gekommen war.

  • Matchfacts: Sorgt die starke Heimbilanz für Rückenwind?

    Zum Topspiel des 22. Bundesliga-Spieltags empfängt der VfB am Samstagabend von 18.30 Uhr an den 1. FC Köln in der MHP Arena. Besonders in Heimspielen sah der VfB in den vergangenen Jahren oft gut gegen die Kölner aus. Die Matchfacts:

    Die Top 3 zu VfB gegen Köln:

    • Der VfB verlor seit August 2015 kein Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Köln.
    • Während der VfB bei ruhenden Bällen kaum etwas zulässt, gehören die Kölner in dieser Hinsicht zu den anfälligsten Teams.
    • Die Jungs aus Cannstatt sammelten bereits jetzt genauso viele Punkte in Heimspielen wie in der gesamten Vorsaison.

    Blick zurück: Letzte Heimniederlage vor über zehn Jahren

    Im August 2015 verlor der VfB zuletzt ein Bundesliga-Heimspiel gegen Köln (1:3). Danach gewannen die Jungs aus Cannstatt drei von fünf Duellen, zweimal endeten diese unentschieden. Im Hinspiel der aktuellen Saison traf Josha Vagnoman spät zum 2:1 für den VfB, nachdem Ermedin Demirovic das frühe 0:1 ausgeglichen hatte. In den sechs Spielen seit Mai 2022 blieb der VfB ungeschlagen (vier Siege, zwei Remis).

    Wiedersehen: Vier VfBler trugen das Geißbock-Trikot

    Aufseiten des VfB blicken mehrere Spieler auf eine Vergangenheit bei den „Geißböcken“ zurück. Nikolas Nartey spielte nach seinem Wechsel aus der Jugend des FC Kopenhagen im Jahr 2017 zunächst für die zweite, später für die Profimannschaft des 1. FC Köln, für die auch er sein erstes Bundesliga-Spiel bestritt. Auch Chris Führich, der aus der U19 von RW Oberhausen zum FC wechselte, gelang in Köln der Sprung zu den Profis. Dort absolvierte er 2017 seine ersten beiden Bundesliga-Partien. Und auch Jeff Chabot und Justin Diehl haben Verbindungen zum FC. Jeff Chabot lief in 61 Pflichtspielen für die Rheinländer auf (ein Tor), Justin Diehl durchlief zahlreiche Jugendmannschaften der Kölner und feierte Anfang 2023 sein Bundesliga-Debüt im FC-Trikot.

    Wiedersehen II: Rückkehr eines früheren Weltmeisters

    Seit Anfang der Saison steht der frühere VfB-Keeper Ron-Robert Zieler als Ersatztorhüter im Kader des 1. FC Köln. Bereits zwischen 1999 und 2005 hatte der seit vergangenem Donnerstag 37-jährige Weltmeister von 2014 für verschiedene Jugendmannschaften der Kölner gespielt, ehe es ihn im Alter von 16 Jahren zu Manchester United zog. Nach langen Jahren als Stammkeeper von Hannover 96 und einer Saison bei Leicester City in England lief Ron-Robert Zieler zwischen 2017 und 2019 in 74 Pflichtspielen für den VfB auf. Bereits in der Spielzeit 2020/2021 war er als Spieler von Hannover 96 an den 1. FC Köln verliehen worden, im vergangenen Sommer folgte dann die endgültige Rückkehr an den Niederrhein.

    Ruhende Bälle: Duell der Gegensätze

    Der 1. FC Köln kassierte in dieser Bundesliga-Saison die meisten Standard-Gegentore (18), der VfB die zweitwenigsten (sieben) nach RB Leipzig (fünf). Köln musste zudem die meisten Gegentore nach Ecken (zehn) hinnehmen, der VfB die wenigsten (eins). Zudem traf Köln selbst ligaweit am seltensten nach einem ruhenden Ball (fünfmal).

    Heim- vs. Auswärtsbilanz: Vieles spricht für die Hoeneß-Elf

    Der VfB verlor nur eines der zehn Heimspiele dieser Bundesliga-Saison (0:5 gegen den FC Bayern, hinzu kommen sieben Siege und zwei Remis) und sammelte 23 Punkte vor heimischer Kulisse. Damit erspielten die Jungs aus Cannstatt schon jetzt genauso viele Zähler wie in der kompletten Vorsaison.

    Der 1. FC Köln hingegen ist seit sechs Auswärtsspielen in der Bundesliga sieglos (zwei Remis, vier Niederlagen). Der letzte Auswärtssieg war ein 1:0 bei der TSG Hoffenheim am 6. Spieltag. Zudem gewann der FC keines der vergangenen fünf Bundesliga-Auswärtsspiele beim VfB (siehe „Blick zurück“).

    Tore: Vor acht Jahren fielen letztmals mehr als drei Treffer

    308 Treffer in 97 Bundesliga-Begegnungen zwischen dem VfB und dem 1. FC Köln ergeben einen Durchschnitt von 3,18 Toren pro Spiel. Mehr als drei Treffer fielen letztmals im April 2018, als die Jungs aus Cannstatt nach Treffern von Mario Gomez (2) und Andreas Beck mit 3:2 gewannen. Allerdings kam es in der Vergangenheit schon häufig zu torlosen Duellen. Seit der Jahrtausendwende endeten sechs Partien 0:0, drei davon sogar in aufeinanderfolgenden Spielen (zwischen Juli 2001 und Oktober 2003).

    Personal: Tiago Tomas hat sein Comeback vor Augen

    Lazar Jovanovic (Rückenprobleme) fehlt dem VfB gegen den 1. FC Köln ebenso wie Nikolas Nartey (zuletzt angeschlagen), der wieder an die Mannschaft herangerückt ist, für den ein Einsatz am Wochenende jedoch zu früh kommt. Justin Diehl zog sich beim Einsatz für die U21 am vergangenen Samstag eine kleinere Adduktorenverletzung zu. Angelo Stillers Einsatz ist nach einer Erkältung in den vergangenen Tagen noch fraglich.

    Dan-Axel Zagadou, Luca Jaquez und Tiago Tomas, die zuletzt allesamt aufgrund von Muskelverletzungen ausgefallen waren, machen auf dem Weg zum Comeback Fortschritte. Während Dan-Axel Zagadou sich im Aufbautraining befindet, sind die anderen beiden wieder voll ins Teamtraining integriert. Für Tiago Tomas reicht es voraussichtlich sogar für den Spieltags-Kader.

    Zuschauer: Ausverkauftes Haus

    Das Spiel am Samstagabend ist bereits ausverkauft.

    Schiedsrichter: Dritter Einsatz für Hartmann

    Robert Hartmann (SR), Marco Achmüller (SR-A. 1), Tobias Schultes (SR-A. 2), Eric Weisbach (4. Offizieller), Guido Winkmann (VA), Franz Bokop (VA-A).

    Robert Hartmann leitet zum dritten Mal in dieser Spielzeit ein Spiel des VfB. Nachdem er bereits bei den beiden Auswärtsspielen in Berlin (1:2) und bei Werder Bremen (4:0) im Einsatz war, steht nun die erste Spielleitung in Stuttgart bevor.

    Wetter: Schneefall, aber keine Minusgrade

    Am Nachmittag wird Schneefall erwartet, der bis zum Abend nachlassen soll. Es werden Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt erwartet.

    Übertragung

    VfB-Kanäle

    TV/Stream

     

    Radio

    • Sportschau
    • ARD-Audiothek
    • Die Neue 107.7
  • Die Jecken kommen

    Am Faschings-Wochenende gastiert der 1. FC Köln in der MHP Arena. Die Rheinländer belegen derzeit einen Mittelfeldplatz und haben einige Topwerte vorzuweisen. Der Gegner im Check:

    Die Ausgangslage

    Der 1. FC Köln erspielte sich im bisherigen Saisonverlauf 23 Zähler und belegt mit einem Vorsprung von vier Punkten auf den Relegationsrang derzeit Platz zehn. Seit dem Ausscheiden in der zweiten DFB-Pokalrunde gegen den FC Bayern (1:4) Ende Oktober 2025 verbuchten die Rheinländer in der Bundesliga jeweils drei Siege und Remis sowie sieben Niederlagen. In den vergangenen fünf Auswärtsspielen holte der FC zwei Punkte.

    Der Trainer

    Nach sieben Jahren als Trainer der badischen Amateurclubs OSV Rastatt und TSV Reichenbach wagte Lukas Kwasniok im Jahr 2014 den Sprung in die Jugendabteilung des Karlsruher SC, von wo er sich schrittweise bis in die Bundesliga hocharbeitete. Über die U17 und U19 sowie einen Kurzeinsatz als Interimstrainer der KSC-Profis ging es zum FC Carl Zeiss Jena in die dritte Liga, in welche er später mit seinem nächsten Club, dem 1. FC Saarbrücken, aufstieg. Im Anschluss folgte eine erfolgreiche vierjährige Amtszeit beim SC Paderborn, welche mit dem Wechsel zum 1. FC Köln im Sommer 2025 endete.

    Auf die Entwicklung seiner Mannschaft seit dem Saisonstart ist der in Polen geborene Cheftrainer stolz: „Für uns gilt es, immer an unserem absoluten Maximum zu agieren. Wir können mittlerweile mit unserem Leistungsmaximum gegen die Großen auf Augenhöhe agieren, das Spiel gegen Leipzig war ein weiterer Step in diese Richtung", so Lukas Kwasniok vor dem Spiel in Stuttgart.

    Der Sprinter und Dauerbrenner

    Jakub Kaminski ist für den 1. FC Köln so etwas wie der Königstransfer des vergangenen Sommers. Mit einer Gesamt-Distanz von 241,3 zurückgelegten Kilometern gehört er ebenso zur Ligaspitze (Platz fünf) wie auch in puncto Sprints (458) und „intensive Läufe“, also Läufe mit einer Geschwindigkeit zwischen 20 und 25 km/h (1.645, jeweils Platz drei). Außerdem ist er der Kölner mit der meisten Einsatzzeit und verpasste lediglich 19 Minuten an den bisherigen 21 Spieltagen.

    Das Kopfball-Monster

    Auch Stürmer Ragnar Ache, der sich dem FC im Sommer 2025 vom 1. FC Kaiserslautern kommend angeschlossen hatte, gehört in einer Rubrik zu den Führenden in der Bundesliga. Mit 101 gewonnenen Kopfballduellen muss sich der 27-Jährige nur hinter Union Berlins Leopold Querfeld einsortieren, der mit 106 gewonnenen Luft-Zweikämpfen den Spitzenplatz belegt.

    Der Rückhalt

    Dass der 1. FC Köln auch im Tor über Qualität verfügt, untermalen die Statistiken von Schlussmann und Kapitän Marvin Schwäbe. Der 30-Jährige, der seit etwas mehr als vier Jahren als Stammtorhüter der Geißböcke fungiert, parierte in der laufenden Spielzeit bereits 71 Bälle, was nur Moritz Nicholas (Borussia M‘Gladbach, 86 gehaltene Schüsse) und Kamil Grabara (VfL Wolfsburg, 74) überbieten.

    Der Top-Torschütze

    Bester Torjäger der Kölner und ganz sicher eine der Entdeckungen der bisherigen Saison: der 21 Jahre alte Shootingstar Said El Mala, der vor allem in der Hinrunde mit seiner unbeschwerten Spielweise für Furore sorgte. Alle seiner zehn Scorerpunkte (sieben Tore und drei Vorlagen) steuerte der Linksaußen bis zum 16. Spieltag bei. Zwar kam seit Mitte Januar 2026 kein weiterer Scorer hinzu, mit seiner bisherigen Ausbeute belegt Said El Mala aber weiterhin den ersten Platz in der internen Scorer-Liste.

    Die „fünfte Jahreszeit“

    Klar, Köln ist bekannt als Karnevalshochburg. Und genau in dieser „fünften Jahreszeit“ findet das Aufeinandertreffen mit den Domstädtern statt. Dabei reist der 1. FC Köln nicht zum ersten Mal am Faschings-Wochenende nach Bad Cannstatt. Bereits vor drei Jahren, im Februar 2023, war das der Fall gewesen. Der VfB gewann nach Toren von Gil Dias, Borna Sosa und Tanguy Coulibaly mit 3:0 und feierte einen verdienten Heimsieg.

  • „Sie werden euch tragen“

    Zwei Kapitäne im Doppelinterview. Atakan Karazor und Jana Beuschlein sprechen in der neuen STADION AKTUELL über ein bedeutendes Spiel in der MHP Arena und ihre Rolle als „Leader“.

    Es ist mehr als ein Amt. Es ist eine Ehre. Als Kapitän führen Atakan Karazor die Profis und Jana Beuschlein die Frauen an jedem Spieltag auf den Rasen. Während der Mittelfeldakteur dabei sehr regelmäßig den Blick in die MHP Arena genießen darf, wird das für die Stürmerin etwas Neues sein: Am Samstag, 21. März 2026, 14 Uhr, absolviert das Frauenteam erstmals ein Ligaspiel im großen, weiß-roten Wohnzimmer. Grund genug, dass sich die beiden „Leader“ zum Gespräch treffen – und dabei spielt natürlich die bevorstehende Bundesliga-Begegnung am Samstag, 14. Februar 2026, 18.30 Uhr, gegen den 1. FC Köln eine zentrale Rolle.

    Hallo Ata und Jana, am 21. März 2026 absolvieren erstmals die Frauen des VfB ein Ligaspiel in der MHP Arena. Inwiefern spielen die Größe des Stadions und die Menge an Fans eine Rolle für die Spielvorbereitung?

    Jana: „Egal, vor welch einer Kulisse wir spielen dürfen, werden ein paar Prinzipien immer gelten: ausreichend Schlaf, gutes Frühstück, sich auf die Aufgaben und den Matchplan fokussieren. Meistens kommen wir eineinhalb Stunden vor Spielbeginn im Stadion an. Die Musik läuft, ich tausche mich mit meinen Mitspielerinnen aus, bereite mich vor, das ist die Phase, in der meine Konzentration hochfährt.“

    Ata: „Grundsätzlich hilft es, die gewohnten Abläufe beizubehalten. Das gibt Sicherheit. Darüber hinaus versuche ich, bei meinen Mitspielern für eine gewisse Lockerheit zu sorgen – und ich finde es wichtig, all die Energie aufzunehmen, für die unsere Fans in der MHP Arena sorgen. Es ist wichtig, mit dem Warm-up auf den Punkt präsent zu sein.“

    Hast du einen Lieblingsmoment in der MHP Arena, den du Jana mitgeben kannst, Ata?

    Ata: „Wenn ihr aufs Feld geht, die Kulisse und Atmosphäre spürt, könnt ihr die Energie aufsaugen. In schwierigen Situationen frage ich mich manchmal, was ich dem Team als ‚Captain‘ in dem Moment geben kann. Vielleicht kennst du das. Bei uns im Stadion wird es dir hoffentlich so einfach fallen, wie mir. Die Fans pushen dich. Ich bin mir sicher, dass ihr mit ihnen erfolgreich sein werdet. Glaub mir, sie werden euch tragen.“

    Jana, ihr verfolgt viele Profi-Heimspiele selbst im Stadion. Hilft das zur Vorbereitung auf die eigene Partie oder ist der Moment schwer vergleichbar?

    Jana: „Ich glaube nicht, dass man es vergleichen kann. Manche Mädels haben schon vor einem großen Publikum gespielt. Wir können uns nur vorstellen, wie es sein kann. Wenn wir dann selbst auf dem Feld stehen und in die Gesichter der Fans blicken, wird das nochmal einen Push geben. An dem Tag werden alle für uns sein. Das nehmen wir mit. Das gibt uns Energie.“

    Als Kapitänin bringst du nicht nur unterschiedliche Charaktere, sondern auch eine Altersspanne von 17 bis 33 Jahren unter einen Hut. Wie gelingt dir das?

    Jana: „Durch Kommunikation, durch nachfragen, durch motivieren. ‚Wie fühlst du dich gerade oder was wünschst du dir?‘. Neben dem Kapitänsamt haben wir noch einen Mannschaftsrat sowie viele weitere erfahrene Spielerinnen, die mit den Jüngeren sprechen. Alle Generationen haben ihre positiven Dinge, die sie einbringen können. Wir müssen als Mannschaft zusammenhalten und Situationen überstehen.“

    Wie schaffst du es, den eigenen Fokus zu behalten und gleichzeitig den Blick fürs Team zu haben, Ata?

    Ata: „Ich bin froh und stolz, Kapitän dieser Mannschaft zu sein. Die Jungs machen es mir teilweise recht einfach und stärken mir den Rücken – wir haben tolle Charaktere im Team. Für mich ist es wichtig, eine Einheit zu sein und das Mannschaftsklima zu beobachten. Mit Deniz (Undav, Anm. d. Red.) habe ich außerdem den besten Co-Captain an meiner Seite, den man sich vorstellen kann. Die Jungs wissen, dass sie immer zu uns kommen können.“

    Inwiefern macht ihr euch im Vorfeld Gedanken zu eurer Ansprachen im Teamkreis?

    Ata: „Wie auf dem Feld handle ich intuitiv. Es kommt aus dem Herzen, meinem Bauchgefühl. Das Wichtigste ist, dass es bei den Jungs ankommt. Man kann nicht immer jeden erreichen, Eigenverantwortung gehört dazu. Das Feedback ist gut.“

    Jana: „Ich habe meistens ein, zwei Punkte im Kopf, die ich transportieren möchte. Aber ähnlich wie Ata entscheide ich im Teamkreis intuitiv. Aber ich stimme zu: Man kann nicht jede erreichen. Und das ist auch okay. Über die Lautstärke oder die Wortwahl kann man jedoch Emotionen wecken.“

    Welche Rolle spielt das Kapitänsamt bei Siegen oder Niederlagen?

    Jana: „Auch wenn man es bei Siegen nicht so sehr sieht, ist es nicht weniger wichtig. Auch dann gibt es Situationen oder Phasen, die aufgearbeitet werden müssen. Bei Niederlagen geht es vor allem um die Arbeit auf dem Feld – pushen, motivieren und alle mitnehmen. Jeder gehört dazu. Eine gesunde Selbstreflexion ist dabei enorm wichtig.“

    Ata: „Es ist wichtig, bei Siegen nicht zu fliegen, sonst fällst du bei Niederlagen umso tiefer. Eine neutrale Sicht hilft auch bei Erfolgen enorm. Natürlich freuen wir uns, der Mittelweg ist wichtig.“

    Die MHP Arena ist für gewöhnlich ausverkauft, der Support unserer Fans auch auswärts enorm. Welche Rolle nimmt dieses Gefühl bei euch ein?

    Ata: „Es ist schwer, das in Worte zu fassen. Die Unterstützung der Fans ist brutal. Wir bekommen es als Mannschaft mit, wir sehen, was unsere Fans auf sich nehmen, um uns zu begleiten und zu unterstützen. Und dann noch all die Choreografien, die uns einen zusätzlichen Schub geben – wie etwa zuletzt im Heimspiel gegen den BSC Young Boys. Wir sind dafür sehr dankbar.“

    Über 12.000 Tickets sind für die Zweitligapartie gegen Mainz schon verkauft, hast du schon mal vor einem solchen Publikum gespielt, Jana?

    Jana: „Beim 1. FC Köln haben wir zum damaligen Zeitpunkt mit 39.000 Zuschauern den Bundesligarekord aufgestellt. Ich kann mich an eine Aktion erinnern, als zwei meiner Flanken geblockt wurden und ich einfach durchgedribbelt bin. Es ging ein Raunen durchs Stadion, das die nächsten fünf Minuten noch angehalten hat. Ich freue mich total darauf.“

    Ata, du bist seit 2019 beim VfB und gehörst damit zu den dienstältesten Spielern im Kader. Aufstieg in die Bundesliga, Rettung in der Relegation, DFB-Pokalsieg, internationale Spiele – was hat das mit deiner Verbindung zum VfB gemacht?

    Ata: „Es ist eine Liebe entstanden – zu der Stadt, zum Club, zu den Fans. All die erlebten Momente und die Menschen, mit denen ich sie teile, prägen enorm. Ich komme jeden Tag mit großer Freude in die Kabine und arbeite gerne mit den Jungs zusammen. Wir fordern uns gegenseitig heraus, unterstützen uns aber auch enorm. Ich habe mich noch nie so wohl in einer Kabine und in einem Team gefühlt wie beim VfB.“

    Jana, du hast seit 2023 den Weg von der Oberliga bis in die 2. Frauen-Bundesliga mitgestaltet. Wohin soll die Reise beim VfB noch führen?

    Jana: „Im besten Szenario führt der Weg in die Erstklassigkeit. Es ist unser Ziel, den Aufstieg in die Bundesliga zu schaffen. Für mich würde sich das überragend anfühlen, beim VfB eine Reise von der vierten bis in die erste Liga mitgemacht zu haben. Allerdings ist das noch ein weiter Weg, den wir nur Schritt für Schritt sowie mit Fleiß und als Team gehen können.“

    Welche Bedeutung für den Frauenfußball beim VfB hat das Highlight-Spiel am Samstag, 21. März 2026, in der MHP Arena gegen den 1. FSV Mainz 05?

    Jana: „Es verleiht dem Thema zusätzliche Aufmerksamkeit. Mein Eindruck ist, dass wir im Bereich des Frauenfußballs bereits eine beachtliche Wahrnehmung erfahren – andere Vereine und deren Spielerinnen registrieren, dass der VfB aktuell eines der spannendsten Projekte darstellt und ambitioniert unterwegs ist. Durch solche Höhepunkte – wie das Spiel in der MHP Arena – gewinnen wir zusätzlich an Sichtbarkeit, vor allem auch bei den Menschen, die bislang noch nicht so häufig bei unseren Heimspielen als Zuschauer dabei waren.“

    Ata: „Die Geschwindigkeit, mit der sich der Frauenfußball beim VfB entwickelt, ist enorm. Die Mädels haben schon viele Aufstiege gepackt – das ist bemerkenswert und zeigt, welch Spirit in der Mannschaft steckt. Ich freue mich sehr für Jana und ihre Teamkolleginnen, dass sie bald ein Spiel in der MHP Arena absolvieren können.“

    Welche Rituale pflegt ihr abseits des Rasens, um als Mannschaft eine gute Zeit miteinander zu haben?

    Ata: „Bei uns ist ‚Mario Kart‘ weiterhin ein passendes Beispiel dafür. Das ist inzwischen ein festes Ritual auf Auswärtsfahrten, bei dem wir viel Spaß haben, miteinander lachen oder uns auch mal den einen oder anderen Spruch drücken. Auch unterschiedliche Kartenspiele stehen hoch im Kurs.“

    Jana: „In unserem Team ist die Freude an verschiedenen Spielen ebenfalls groß. Aktuell zocken wir unterschiedliche ‚Mini-Games‘, meistens über das iPad oder das Handy. Bei der nächsten Auswärtsreise wird hinzukommen, dass wir einen ganz bestimmten Livestream verfolgen werden …“

    Du beziehst dich auf das Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Köln. Was für eine Partie wird unsere Profis erwarten?

    Jana: „Da ich früher in Köln gespielt habe, verfolge ich den Weg des Clubs weiterhin sehr interessiert. Die Kölner sind unbequem zu bespielen. Wenn wir auf dem Weg zu unserer Auswärtsaufgabe bei Viktoria Berlin sind, werden wir den Profis daher die Daumen drücken.“

    Ata: „Ich schätze es wie Jana ein – uns erwartet ein schwieriges Spiel. Wir haben in der Hinrunde gespürt, wie herausfordernd es ist, gegen Köln anzutreten. Das Team steht als Aufsteiger auf dem zehnten Tabellenplatz, allein dieser Fakt sagt viel über die Qualität aus. Die Kölner haben zudem gute Einzelspieler in ihren Reihen. Wir werden eine hohe Intensität und gute Lösungen brauchen, um die Partie auf unsere Seite zu ziehen.“

    Jetzt lesen! Hier geht's zur gesamten Ausgabe der STADION AKTUELL

    stadion aktuell | Bundesliga 2025/2026 | 22. Spieltag

    Wer in den 48 Seiten des Stadionmagazins blättern und sich damit optimal auf das Heimspiel am Samstag, 14. Februar 2026, 18.30 Uhr, gegen den 1. FC Köln einstimmen möchte, kann ab sofort das E-Paper kostenfrei lesen oder sich die STADION AKTUELL in der VfB-Magazine-App anschauen. Wie immer liegt die gedruckte Version der STADION AKTUELL am Spieltag im Umgriff der MHP Arena aus.

    Weitere Themen sind:

    • Atakan Karazor und Jana Beuschlein: Kapitäne in Weiß und Rot
    • Poster: Atakan Karazor
    • Zu Gast: 1. FC Köln
    • VfB-Stiftung: Wärmeoffensive
    • VfB-Frauen: Interview mit Meike Meßmer
    • Nachwuchs: Vertragsverlängerung und Hauptrunden-Start
    • Historie: 100 Jahre Brustring
    • MHP Arena: Konzert von Helene Fischer

    Übrigens: Für die VfB-Magazine „stadion aktuell“ und „dunkelrot“ steht eine eigene App namens „VfB-Magazine“ im App Store sowie im Google Play Store zum Download bereit. Jetzt herunterladen und gleich loslesen.

  • „Wir haben uns einiges vorgenommen“

    Laufbereitschaft, Zweikampfführung, Intensität. Der VfB nimmt sich vor, am Samstag bewährte Basics von Beginn an abzurufen. Das wird gegen Köln besonders notwendig sein.

    Es ist ungewohnt, kam jedoch passend. Erstmals seit Jahresbeginn absolvieren die Jungs aus Cannstatt keine „Englische Woche“, sondern haben eine vollständige Trainingswoche zur Verfügung. Der VfB ist dabei, diese intensiv zu nutzen – und sich somit auf das Bundesliga-Heimspiel am Samstag, ab 18.30 Uhr, live bei Sky sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, gegen den 1. FC Köln vorzubereiten. Nachdem das Team mit dem roten Brustring am vergangenen Samstag durch die Niederlage beim FC St. Pauli (1:2) erstmals ein Bundesliga-Spiel im Kalenderjahr 2026 verlor, soll rasch wieder ein Erfolg her.

    Balance, Aktivität – und zuallererst die Basics

    „Wir sind gut in die Trainingswoche hereingekommen und haben uns einiges vorgenommen“, sagt Sebastian Hoeneß: „Es wird notwendig sein, dass wir gegen Köln wieder das richtige Energielevel zeigen.“ Für den Cheftrainer gehört einiges dazu: „Laufbereitschaft, Zweikampfführung, Intensität – all diese Basics müssen wir auf höchstmöglichen Niveau einbringen.“ Zumal die Kölner ihren Gegnern definitiv Probleme bereiten können.

    Der Aufsteiger spielt eine gute Bundesliga-Saison, rangiert derzeit auf dem zehnten Tabellenplatz. Im Hinspiel, als der VfB ein 0:1 noch in ein 2:1 drehen konnte, erlebten die Jungs aus Cannstatt bereits eine äußerst intensive Begegnung. „Die Kölner Mannschaft macht es dem Gegner in allen Phasen des Spiels schwer“, schätzt Sebastian Hoeneß ein und erklärt: „Sie hat gute Strukturen und Abläufe, verteidigt tief und kann geradlinig umschalten.“ Der VfB sei darauf vorbereitet, wie der 43-Jährige sagt: „Wir brauchen eine gute Balance in unserem Spiel, müssen aktiv sein und den Gegner immer wieder beschäftigen.“

    Tiago Tomás zurück im Spieltagskader

    Eine Startelfgarantie erhielt das „Geburtstagskind“: Jeff Chabot, der am heutigen Donnerstag 28 Jahre alt wird, wird gegen den 1. FC Köln, seinen ehemaligen Club, in die Startformation zurückkehren und beginnen. Der Verteidiger wechselte im Sommer 2024 von den Domstädtern zum VfB. Ein anderer Profi wird ebenso zum Kader gehören, ist aber noch kein Kandidat für die Startaufstellung: Tiago Tomás hat seine muskuläre Verletzung auskuriert, ist vollständig zurück im Mannschaftstraining und soll somit zum Spieltagskader gehören.

    Offen ist dagegen, ob Angelo Stiller rechtzeitig fit wird. Den Mittelfeldakteur bremst derzeit eine Erkältung aus. Bei Nikolas Nartey wird davon ausgegangen, dass ein Einsatz am Wochenende noch zu früh kommt, er aber mit Blick auf das UEFA Europa League-Spiel am Donnerstag beim Celtic FC wieder eine Option sein kann. Definitiv verzichten muss der VfB weiterhin auf Dan-Axel Zagadou und Lazar Jovanovic (beide Aufbautraining).

    Die Pressekonferenz in voller Länge:

    Resttickets im freien Verkauf

    Für das Bundesliga-Heimspiel am Samstag, 14. Februar 2026, um 18.30 Uhr, gegen den 1. FC Köln sind noch Resttickets in verschiedenen Kategorien verfügbar.

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  • „Umso gieriger sein“

    Josha Vagnoman und seine Teamkollegen sind zurück auf dem Trainingsplatz. Für die bevorstehende Etappe haben sie sich viel vorgenommen.

    Zurück auf dem Trainingsplatz. Nach einem Programm mit vielen „Englischen Wochen“ durften die Jungs aus Cannstatt zuletzt zwei freie Tage genießen, ehe sie seit dem gestrigen Mittwoch wieder am Clubzentrum trainieren. Die Mission ist klar: Gemeinsam möchte das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß die Einheiten nutzen, um sich auf die nächste Etappe einzustimmen. Und die beginnt mit einer herausfordernden Begegnung.

    Josha Vagnoman hat gute Erinnerungen an Köln

    Am Samstag, 14. Februar 2026, um 18.30 Uhr, empfängt der VfB den 1. FC Köln in der heimischen MHP Arena. Ein Akteur denkt dabei besonders gerne an das Hinspiel zurück. „Ich habe natürlich gute Erinnerungen an die Partie im vergangenen September – wir haben 2:1 gewonnen und ich konnte den Siegtreffer erzielen“, sagt Josha Vagnoman, der sich für die bevorstehende Aufgabe viel vorgenommen hat: „Wir werden alles geben, damit uns auch zu Hause ein Erfolg gegen die Kölner gelingt.“

    Der Außenverteidiger lief in 19 von 21 Bundesliga-Spielen auf, rangiert bei einem Tor und vier Vorlagen in der gegenwärtigen Saison. „Nun kommt die Phase, in der jeder Punkt für jede Mannschaft besonders zählt. Deswegen müssen wir umso gieriger sein“, sagt der 25-Jährige. Am besten kommen schon im Heimspiel gegen Köln weitere Zähler hinzu.

    Das komplette Interview mit Josha Vagnoman auf VfB-TV anschauen:

    Resttickets im freien Verkauf

    Für das Bundesliga-Heimspiel am Samstag, 14. Februar 2026, um 18.30 Uhr, gegen den 1. FC Köln sind noch Resttickets in verschiedenen Kategorien verfügbar.

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  • „Wollen unsere Lehren ziehen“

    Erstmals in diesem Kalenderjahr verliert der VfB in der Bundesliga. Nach einem anstrengenden Pflichtspiel-Block steht den Jungs aus Cannstatt nun eine ganze Woche zum Trainieren und Regenerieren bevor.

    Es gibt Tage, an denen vieles zusammenläuft. Solche erlebte der VfB in den vergangenen Wochen häufig, etwa bei den Auswärtssiegen in Leverkusen und Mönchengladbach. Es gibt aber auch Tage, an denen einem einfach das Glück fehlt. So auch der gestrige Samstag in Hamburg, an dem die Jungs aus Cannstatt eigentlich verheißungsvoll in die Partie am Millerntor gestartet waren, gegen einen gut organisierten Gegner aber kein durchschlagendes Mittel fanden.

    Den Jungs aus Cannstatt fehlt die Power

    Als Chris Führich nach etwas mehr als zehn Minuten aus wenigen Metern an St. Paulis Torhüter Nikola Vasilj scheiterte, hätte das Spiel einen anderen Verlauf nehmen können. Stattdessen blieb die Begegnung im Anschluss offen. In der Schlussphase der ersten Halbzeit gingen die Hausherren schließlich in Führung und erhöhten nach dem Seitenwechsel in die Drangphase des VfB hinein auf 2:0. Dass ausgerechnet der auffällige Chris Führich unglücklich einen Handelfmeter verschuldete, passte ebenso zum „gebrauchten Nachmittag“, wie Cheftrainer Sebastian Hoeneß ihn nannte, wie die Lupfer-Chance von Deniz Undav auf den Anschlusstreffer kurz nach dem 0:2, der nur auf dem Tornetz landete. Der Anschlusstreffer von Jamie Leweling, der mit dem Ablauf der regulären Spielzeit fiel, kam letztlich zu spät. Der VfB tat sich nach anstrengenden Wochen sichtlich schwer, die Braun-Weißen hingegen nutzten die Schwachpunkte aus und gewannen das Spiel vor allem über den Kampf. „Die mentale Frische und die Handlungsschnelligkeit haben heute gefehlt“, so Sebastian Hoeneß. „Wir wollen Lehren aus der Niederlage ziehen, weil wir hoffentlich weiterhin viele Spiele haben werden und so erneut in solche Phasen der Belastung kommen.“

    Erste volle Trainingswoche seit Januar

    Nach nunmehr neun Partien in vier Wochen bildete das Auswärtsspiel auf St. Pauli den Abschluss des ersten großen Pflichtspiel-Blocks im neuen Jahr. Die Bilanz von sechs Siegen, einem Remis und zwei Niederlagen kann sich dabei durchaus sehen lassen und wird den Jungs aus Cannstatt Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben. Bevor diese mit dem Heimspiel gegen den 1. FC Köln am nächsten Samstag ihren Anfang nehmen, steht Sebastian Hoeneß und seiner Mannschaft erstmals seit Anfang Januar wieder eine ganze Trainingswoche zur Verfügung, in der an Feinheiten gearbeitet und vor allem Kraft getankt werden kann. Denn der Februar wird mit noch zwei Englischen Wochen bis Monatsende ähnlich intensiv wie der Januar. Ermedin Demirovic zeigte sich jedoch schon kurz nach dem Abpfiff am Millerntor hochmotiviert für die kommenden Wochen: „Wir wollen zeigen, dass das heute ein Ausrutscher war.“

  • Matchfacts: Folgt die neunte „weiße Weste“?

    Am Samstagnachmittag gastiert der VfB beim FC St. Pauli. Gegen die Kiezkicker wollen die Jungs aus Cannstatt einen Wert aus der Meistersaison 2006/2007 überbieten – und möglichst den nächsten Auswärtssieg feiern.

    Die Top 3 zu St. Pauli gegen VfB:

    • Der VfB gewann elf der vergangenen 13 Duelle mit dem FC St. Pauli.
    • Während St. Pauli erst 18 Treffer erzielte, blieb der VfB bereits achtmal ohne Gegentor.
    • Im Hinspiel führte Ermedin Demirovic den VfB erstmals als Kapitän an – und hatte großen Anteil am Heimsieg.

    Blick zurück: Tolle Bilanz gegen die Kiezkicker

    Der VfB gewann elf der vergangenen 13 Pflichtspiel-Duelle mit dem FC St. Pauli und kassierte dabei nur eine Niederlage – ein 0:1 in Stuttgart im Dezember 2024. Die letzten beiden Partien gingen an den VfB, dabei blieb er jeweils auch ohne Gegentor (1:0 auf St. Pauli, 2:0 in Stuttgart).

    Wiedersehen: Cheftrainer auf Heimatbesuch

    Alexander Blessin, der in Bad Cannstatt geborene Cheftrainer des FC St. Pauli, spielte zwischen 1997 und 1999 für die U21 (17 Einsätze, neun Tore) und die Profis (zehn Einsätze, eine Vorlage) des VfB. Der frühere Mittelstürmer kennt aber nicht nur Stuttgart selbst sehr gut, sondern auch einige Jungs aus dem Kader von Sebastian Hoeneß. Jeff Chabot und Ermedin Demirovic arbeiteten mit dem Cheftrainer der Hamburger zusammen bei RB Leipzig. Beide durchliefen zwischen 2014 und 2017 die U17 und U19 der Sachsen. Alexander Blessin war in der Saison 2014/2015 Co-Trainer der U17 und in der Folgesaison Co-Trainer der U19.

    Tore: Ein eher torarmes Duell

    46 Tore in 19 Bundesliga-Begegnungen bedeuten einen Schnitt von rund 2,4 Treffern pro Partie. Erst einmal, im April 1990, endete ein Duell zwischen dem VfB und dem FC St. Pauli torlos. Mehr als vier Treffer fielen in den 25 Pflichtspielen jedoch nie, letztmals war das außerdem im September 1995 der Fall.

    Form: VfB hält die Trümpfe in der Hand

    Der VfB wahrte in dieser Bundesliga-Saison acht „weiße Westen“, das sind bereits mehr als in der gesamten Vorsaison (sieben). Zudem sind es nach 20 Spielen exakt so viele wie zuletzt in der Meistersaison 2006/2007 (ebenfalls acht). St. Pauli stellt mit 18 Toren die schwächste Offensive dieser Bundesliga-Saison und blieb bereits achtmal torlos, nur Borussia Mönchengladbach noch häufiger (neunmal).

    Premieren: Neue Erfahrungen für Ermedin Demirovic

    Ermedin Demirovic erzielte zuletzt gegen den SC Freiburg (1:0) sein 50. Bundesligator, dabei traf er erstmals von außerhalb des Strafraums. Im Hinrundenduell mit dem FC St. Pauli führte er den VfB Stuttgart erstmals in der Bundesliga als Kapitän aufs Feld – und war an beiden Toren direkt beteiligt (je ein Tor und eine Vorlage).

    Auswärts gefährlich: Deniz Undav will Lauf fortsetzen

    Deniz Undav war seit Beginn des achten Spieltags in 13 Bundesliga-Partien an 14 Toren direkt beteiligt (elf Tore, drei Assists). Das überbietet in diesem Zeitraum lediglich Bayerns Michael Olise (19 Scorer – sechs Tore, 13 Vorlagen). Deniz Undav traf zuletzt in fünf Bundesliga-Auswärtsspielen in Serie – einen längeren Lauf hatten in der VfB-Historie nur Sean Dundee (sieben) und Giovane Élber (sechs).

    Trainerstimmen: Fokus auf die Punkte

    Sebastian Hoeneß, Cheftrainer des VfB: „Die erste Halbzeit im Pokalspiel in Leverkusen hat die Qualitäten des FC St. Pauli verdeutlicht, und auch das Bundesliga-Heimspiel gegen RB Leipzig hat gezeigt, dass wir es mit einer gut organisierten und laufstarken Mannschaft zu tun bekommen. Ein Schlüssel wird sein, ihr schnelles Spiel in die Spitze zu verteidigen.“

    Alexander Blessin, Cheftrainer des FC St. Pauli: „Sie haben viele Spiele zuletzt gewonnen und reisen mit einer breiten Brust an. Von der Spielanlage und Qualität steht Stuttgart zu Recht da oben. Da brauchen sie jeden Punkt, wir aber auch. Wir werden wieder alles raushauen, um die Punkte am Millerntor zu behalten. Wir müssen alles abrufen.“

    Fans: Voller Support am Millerntor

    Das Gästekontingent ist auch für das zweite Gastspiel in Norddeutschland in dieser Woche komplett vergriffen. Der VfB wird von mindestens 2.800 Fans nach Hamburg begleitet.

    Schiedsrichter: Gute Bilanz unter Benjamin Brand

    Benjamin Brand (SR), Thomas Stein (SR-A. 1), Florian Heft (SR-A. 2), Patrick Schwengers (4. Offizieller), Robert Hartmann (VA), Markus Wollenweber (VA-A).

    Elfmal leitete der 36-jährige Benjamin Brand in der Vergangenheit Pflichtspiele des VfB. Nur ein einziges dieser Spiele, das Heimspiel gegen den FC Bayern in der Vorsaison (1:3), verloren die Jungs aus Cannstatt. Sein jüngster Einsatz datiert von Ende November 2025, als er durch das torreiche Remis in Dortmund führte (3:3).

    Wetter: Es bleibt kalt im Norden

    Auch am Samstag, 7. Februar 2026, herrschen in Norddeutschland frostige Temperaturen. Die Erwartungen für den Nachmittag liegen bei einem Wert von -1° C.

    Übertragung

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